Das Wichtigste in Kürze
- CFM International ist ein Gemeinschaftsunternehmen von GE Aerospace und Safran, je zur Hälfte, gegründet 1974 – auf den Triebwerken steht CFM, nicht GE oder Safran.
- Zwei Familien: das CFM56 (seit 1982 im Liniendienst) und das LEAP (seit 2016), dazu das Forschungsprogramm RISE.
- Exklusiv mit CFM fliegen alle 737 Classic, 737 NG und 737 MAX, außerdem A340-200/-300 und die COMAC C919.
- Beim A320 hat die Airline die Wahl: CFM56 oder V2500 bei der ceo, LEAP-1A oder PW1100G bei der neo.
- Für Spotter ist CFM der Alltag: Wer Schmalrumpfjets fotografiert, hat fast immer ein CFM-Triebwerk im Bild.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Wie aus zwei Partnern ein Weltmarktführer wurde
- 8.Der zähe Start des CFM56
- 9.Die CFM56-Familie im Überblick
- 10.LEAP: die neue Generation
- 11.Woran du CFM-Triebwerke beim Spotten erkennst
- 12.Wo du CFM-Antriebe in Europa siehst
- 13.CFM im Wettbewerb
- 14.Museen und Hintergrund
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle im System | Triebwerkshersteller – Gemeinschaftsunternehmen, das Antriebe für Schmalrumpfflugzeuge von Airbus, Boeing und COMAC liefert |
|---|---|
| Eigentümer | Je zur Hälfte GE Aerospace (USA) und Safran Aircraft Engines (Frankreich, früher Snecma) |
| Sitz | Raum Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio |
| Gründung | Vertrag am 24. Januar 1974, rechtliche Gründung der Gesellschaft im September 1974 |
| Arbeitsteilung | Entwicklung und Fertigung je zur Hälfte – GE liefert den Hochdruckteil (Kerntriebwerk), Safran den Niederdruckteil mit Fan; Endmontage, Vertrieb und Service übernimmt jeder Partner mit eigenen Kapazitäten |
| Triebwerksfamilien | CFM56 (Musterzulassung 1979) und LEAP (Liniendienst seit 2016) |
| In Entwicklung | RISE – Demonstrationsprogramm für ein offenes Fan-Triebwerk, 2021 vorgestellt |
| Namensherkunft | „CF“ aus der zivilen Triebwerksreihe von GE, „M56“ aus der Projektbezeichnung bei Snecma |
| Partnerschaft | 2021 bis zum Jahr 2050 verlängert |
| Offizielle Website | www.cfmaeroengines.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
CFM International aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für CFM International
- Eine Boeing 737 ab der -300 fotografiert – egal ob Classic, NG oder MAX: Unter dem Flügel hängt immer CFM
- Die unten abgeflachten CFM56-3 einer 737-300, -400 oder -500 im Bild – das markanteste CFM-Merkmal überhaupt
- Eine 737 MAX an den gezackten Hinterkanten der LEAP-1B-Verkleidung erkannt
- Einen A320ceo mit CFM56-5B von einem mit IAE V2500 unterschieden – kürzere Gondel, sichtbarer Kern dahinter
- Einen A320neo mit LEAP-1A per Kennzeichen-Recherche vom Schwesterflugzeug mit Pratt & Whitney GTF getrennt
- Einen Airbus A340-300 mit vier CFM56-5C erwischt
- Eine DC-8 Super Seventy oder eine KC-135R mit CFM56 gesehen – heute echte Raritäten bzw. Militär
- Den CFM-Schriftzug auf einer Triebwerksverkleidung entdeckt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- CFM-Triebwerke siehst du an praktisch jedem Verkehrsflughafen, vom Regionalflughafen bis zum Drehkreuz
- Bei jeder 737 ab der -300 ist der Triebwerkshersteller ohne Recherche klar
- Die drei 737-Generationen lassen sich gut an ihren CFM-Triebwerken auseinanderhalten
- Der Wechsel von CFM56 auf LEAP ist ein verlässliches Erkennungsmerkmal für ceo und neo
- Mit KC-135R, E-3, E-6 und P-8 gibt es spannende Militärableger
Wo es hakt
- Beim A320ceo konkurriert CFM mit IAE, beim A320neo mit Pratt & Whitney – ohne Kennzeichen-Check bleibt die Zuordnung unsicher
- Weil CFM so verbreitet ist, sind CFM-Sichtungen selten etwas Besonderes
- Schriftzüge auf den Verkleidungen fehlen oft oder sind überlackiert
- Die Werke in Ohio und Frankreich sind Betriebsgelände, kein Spotting-Ort
Nimm irgendein Foto vom Vorfeld eines europäischen Flughafens und zähl die Triebwerke: Die Chance ist groß, dass die Mehrheit davon den Schriftzug CFM trägt. Jede Boeing 737 seit der -300, ein großer Teil der A320-Familie und inzwischen auch Chinas C919 fliegen mit Antrieben von CFM International. Hinter dem Namen steckt kein klassischer Hersteller, sondern ein Gemeinschaftsunternehmen: Die US-amerikanische GE Aerospace und die französische Safran teilen sich die Firma seit 1974 genau zur Hälfte. Wer Schmalrumpfjets spottet, hat CFM fast immer im Bild – und kann über die Triebwerke ziemlich viel über das Flugzeug herauslesen.
Typ, Kennzeichen, Triebwerk – alles im Logbuch
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Wie aus zwei Partnern ein Weltmarktführer wurde
Anfang der 1970er-Jahre wollte die französische Snecma ein Triebwerk der Zehn-Tonnen-Schubklasse für neue Kurz- und Mittelstreckenjets bauen. Bis dahin hatte sie vor allem Militärtriebwerke gebaut, ihr fehlte also die Erfahrung im zivilen Geschäft – und damit ein Partner, der sie mitbringt. Pratt & Whitney setzte damals lieber auf die Weiterentwicklung des eigenen JT8D, Rolls-Royce kämpfte mit finanziellen Problemen. So kam General Electric ins Spiel, das mit seinem Militärtriebwerk F101 ein passendes Kerntriebwerk mitbrachte.
Ganz ohne Politik ging es nicht. Erst nach einer Einigung zwischen den Präsidenten Richard Nixon und Georges Pompidou bei ihrem Treffen in Reykjavík 1973 war der Weg frei. Am 24. Januar 1974 unterschrieben GE und Snecma den Vertrag, im September folgte die Gründung von CFM International. Der Name ist eine Mischung aus beiden Welten: „CF“ aus der zivilen GE-Reihe, bekannt vom CF6, und „M56“ aus der Projektbezeichnung bei Snecma.
Die Arbeitsteilung ist bis heute klar geregelt. GE liefert den Hochdruckteil, also das Kerntriebwerk mit Verdichter, Brennkammer und Hochdruckturbine. Safran – so heißt die frühere Snecma heute – verantwortet den Fan, den Niederdruckverdichter und die Niederdruckturbine. Entwicklung und Fertigung teilen sich beide Partner gleichmäßig, Endmontage, Vertrieb und Service stemmt jeder mit eigenen Kapazitäten. Der Sitz von CFM liegt im Raum Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio, in der Nähe der Zentrale von GE Aerospace in Evendale. 2021 haben beide Seiten die Partnerschaft bis 2050 verlängert und dabei auch das Servicegeschäft ausdrücklich einbezogen.
Der zähe Start des CFM56
Der Demonstrator lief am 20. Juni 1974 in Evendale zum ersten Mal. Technisch war das CFM56 also schnell bereit, kommerziell aber lange nicht. Jahrelang fand sich kein neues Flugzeug, das genau dieses Triebwerk brauchte. Die Rettung kam über einen Umweg: die Remotorisierung älterer Vierstrahler.
Im März 1979 entschied sich United Airlines, ihre DC-8 mit CFM56 umzurüsten. Am 8. November 1979 erhielt das Triebwerk gleichzeitig die Zulassung der US-Luftfahrtbehörde FAA und der französischen DGAC. Im April 1982 flog Delta Air Lines die erste umgebaute DC-8 Super Seventy im Liniendienst. Der wohl wichtigste Auftrag kam vom Militär: Anfang 1980 wählte die US Air Force das CFM56 für ihre Tankerflotte. Als F108 verwandelte es die alte KC-135 in die leisere und sparsamere KC-135R. Später folgten die E-6 der US Navy und E-3-AWACS-Flugzeuge, unter anderem für Saudi-Arabien.
Der Durchbruch im zivilen Neubau kam mit der Boeing 737. Boeing wollte seinen Bestseller modernisieren, und das alte Pratt-&-Whitney-JT8D war laut und durstig. Ab 1984 flog die 737-300 mit dem CFM56-3 – und seitdem hat jede neue 737 ein CFM-Triebwerk unter dem Flügel.
Die CFM56-Familie im Überblick
Das CFM56 ist eigentlich eine ganze Familie von Triebwerken, die über die Jahrzehnte an unterschiedliche Flugzeuge angepasst wurde. Für Spotter sind vor allem diese Versionen interessant:
| Version | Flugzeuge | Exklusiv? | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|
| CFM56-2 (F108) | DC-8 Super Seventy, KC-135R, E-3, E-6 | Bei den Umrüstungen ja | Dicke, runde Gondeln an alten Vierstrahlern |
| CFM56-3 | Boeing 737-300, -400, -500 | Ja | Unten abgeflachte Gondel und Einlauf |
| CFM56-5A/-5B | Airbus A318, A319, A320, A321 (ceo) | Nein – Konkurrenz IAE V2500 | Kurze Gondel, Kern dahinter sichtbar |
| CFM56-5C | Airbus A340-200 und -300 | Ja | Vier Triebwerke an der frühen A340 |
| CFM56-7B | Boeing 737-600 bis -900ER, BBJ, P-8 | Ja | Rundlichere Gondel mit leicht abgeflachter Unterseite, glatte Hinterkante |
CFM56-3: die platte Form der Classic
Das CFM56-3 ist das Triebwerk mit dem markantesten Look. Die 737 steht sehr niedrig, und der Fan des CFM56 war viel größer als der des schlanken JT8D. Damit das Triebwerk nicht über den Boden schrammt, verlegte CFM die Zusatzgeräte von der Unterseite an die Seite und flachte Gondel und Einlauf unten ab. Der Fandurchmesser liegt bei rund 152 Zentimetern. Diese ovale Form ist bis heute das sicherste Merkmal der 737-400, 737-500 und ihrer Schwester -300 – auch bei den Frachtern, die aus diesen Flugzeugen umgebaut wurden.
CFM56-5: der erste Airbus-Partner
Im Februar 1987 startete der erste Airbus A320 zu seinem Erstflug – mit CFM56-5. Bei der A320-Familie war CFM allerdings nie allein: Die Airlines konnten zwischen dem CFM56-5 und dem IAE V2500 wählen. Die stärkere Version CFM56-5C wurde dagegen exklusiv für den Vierstrahler A340-300 und die kürzere A340-200 gebaut, die 1993 in Dienst gingen. Das wohl berühmteste CFM56-5B hing unter einem A320 von US Airways: Bei Flug 1549 saugten beide Triebwerke Vögel an und verloren fast vollständig ihren Schub – die Maschine landete anschließend auf dem Hudson.
CFM56-7B: das Rückgrat der 737 NG
Für die 737 Next Generation entwickelte CFM das CFM56-7B, das im April 1995 zum ersten Mal lief. Es treibt alle Versionen von der 737-600 über die 737-700 und die 737-800 bis zur 737-900ER an, dazu den Boeing Business Jet und den Seefernaufklärer P-8 Poseidon. 2010 wurde mit dem CFM56-7BE eine verbesserte Version zugelassen, die in Tests rund 1,6 Prozent weniger Treibstoff verbrauchte. Weil die 737-800 in Europa so verbreitet ist, ist das CFM56-7B das Triebwerk, das du wohl am häufigsten fotografiert hast.
Die Produktion für neue Verkehrsflugzeuge lief mit den letzten 737 NG und A320ceo um 2019/2020 aus; danach baute CFM nur noch kleine Stückzahlen, etwa für militärische 737 und als Ersatztriebwerke. Bis Juli 2016 waren bereits mehr als 30.000 CFM56 gebaut worden – damit gilt es als meistgebautes Triebwerk der Zivilluftfahrt.
Drei 737-Generationen, drei Triebwerksbilder
Unten platt gedrückt: Classic mit CFM56-3. Rundlich mit glatter Hinterkante: NG mit CFM56-7B. Größer, mit gezackter Hinterkante: MAX mit LEAP-1B. Die ganze Systematik erklärt der Beitrag Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
LEAP: die neue Generation
Im Juli 2008 kündigte CFM unter dem Namen LEAP-X den Nachfolger an. Ziel war ein deutlich sparsameres Triebwerk für die nächste Generation der Schmalrumpfjets. Das erste vollständige LEAP lief im September 2013. Gegenüber dem CFM56 verspricht CFM rund 15 Prozent weniger Treibstoffverbrauch und entsprechend weniger CO₂.
Technisch steckt im LEAP viel, was vorher nur Großtriebwerken vorbehalten war. Der Fan hat nur 18 Schaufeln – halb so viele wie beim CFM56-5B. Sie bestehen aus Kohlefaser, die in drei Dimensionen auf einem Webstuhl in Form gewoben, mit Harz getränkt und ausgehärtet wird; eine Vorderkante aus Titan schützt sie. In der Turbine setzt CFM auf keramische Verbundwerkstoffe, die höhere Temperaturen aushalten als Metall. Und die Einspritzdüsen der Brennkammer kommen aus dem 3D-Drucker – das LEAP gehörte zu den ersten zivilen Triebwerken mit solchen von der FAA zugelassenen Bauteilen.
| Version | Flugzeug | Fandurchmesser | Im Liniendienst seit | Exklusiv? |
|---|---|---|---|---|
| LEAP-1A | Airbus A319neo, A320neo, A321neo | rund 198 cm | 2. August 2016 (Pegasus Airlines) | Nein – Konkurrenz Pratt & Whitney PW1100G |
| LEAP-1B | Boeing 737 MAX | rund 176 cm | 22. Mai 2017 (Malindo Air) | Ja |
| LEAP-1C | COMAC C919 | rund 196 cm | 28. Mai 2023 (China Eastern) | Ja |
LEAP-1A an der A320neo
Am A320neo, am A321neo und am A319neo konkurriert der LEAP-1A mit dem Getriebefan PW1100G von Pratt & Whitney. Den ersten Liniendienst flog Pegasus Airlines im August 2016. Für die Bestimmung gilt: Beide neo-Triebwerke sind deutlich dicker als die CFM56 oder V2500 der ceo, untereinander aber schwer zu unterscheiden. Oft steht der Hersteller auf der Gondel, verlässlich ist die Kennzeichen-Recherche.
LEAP-1B an der 737 MAX
Für die Boeing 737 MAX musste CFM wieder mit der knappen Bodenfreiheit der 737 leben. Der LEAP-1B hat deshalb mit rund 176 Zentimetern einen kleineren Fan als die Airbus-Version. Boeing setzte die Triebwerke zudem weiter nach vorn und höher an den Flügel. Typisch sind die gezackten Hinterkanten an der Verkleidung, die sogenannten Chevrons. Den Erstbetrieb übernahm im Mai 2017 Malindo Air, heute Batik Air Malaysia. In Europa siehst du den LEAP-1B am häufigsten an den 737-8-200 von Ryanair – die gesamte Ryanair-Flotte aus 737 NG und MAX fliegt mit CFM.
LEAP-1C an der COMAC C919
Die C919 von COMAC fliegt ausschließlich mit dem LEAP-1C. Der LEAP-1C war die erste LEAP-Version im Flugtest – an einer umgebauten Boeing 747 von GE. Ende Mai 2023 startete die C919 bei China Eastern Airlines in den Liniendienst. In Europa ist sie bislang kaum zu sehen (Stand Oktober 2026).
Seltene Gäste nicht verpassen
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Woran du CFM-Triebwerke beim Spotten erkennst
Der wichtigste Satz für die Praxis: Bei jeder Boeing 737 ab der -300 ist CFM gesetzt. Du musst also nur die Generation bestimmen, dann weißt du auch die Triebwerksversion. Spannend wird es bei Airbus, wo CFM immer einen Konkurrenten hatte.
| Flugzeug | CFM-Option | Konkurrenz | Wie du es klärst |
|---|---|---|---|
| Boeing 737 Classic, NG, MAX | CFM56-3, CFM56-7B, LEAP-1B | keine | Generation bestimmen |
| Airbus A318–A321 (ceo) | CFM56-5A/-5B | IAE V2500 (bei der A318 Pratt & Whitney PW6000) | Gondellänge, Schriftzug, Kennzeichen |
| Airbus A319neo–A321neo | LEAP-1A | Pratt & Whitney PW1100G | Schriftzug, Kennzeichen |
| Airbus A340-200/-300 | CFM56-5C | keine | Vierstrahler der ersten Generation |
| COMAC C919 | LEAP-1C | keine | Muster bestimmen |
Beim A320ceo ist die Form ein guter Anhaltspunkt: Beim CFM56-5 endet die Verkleidung früher, dahinter siehst du den schmaleren Kern mit dem Abgaskegel. Das V2500 ist dagegen lang und durchgehend verkleidet. Mehr zur Familie selbst findest du im Beitrag A318, A319, A320 und A321 auseinanderhalten. Beim neo ist es kniffliger, weil LEAP-1A und PW1100G beide groß und rund sind. Da hilft der Schriftzug, wenn die Airline ihn stehen lässt, und sonst der Weg über das Kennzeichen: Flottenlisten und Flugverfolgungsdienste nennen meist die Triebwerksvariante. Innerhalb einer Airline ist die Wahl in der Regel einheitlich, aber Leasingflugzeuge können abweichen.
Allgemeine Tipps zur Bestimmung von Antrieben – vom Abgaskegel bis zur Fanform – sammelt der Beitrag Triebwerke erkennen. Die ceo-neo-Frage im Detail erklärt A320neo oder ceo?.
Wo du CFM-Antriebe in Europa siehst
Eigentlich überall – deshalb lohnt sich der Blick auf die Orte, an denen du viele Varianten auf einmal bekommst. In Dublin ist Ryanair zu Hause; vom Mound am Flughafen Dublin aus siehst du 737-800 mit CFM56-7B und 737-8-200 mit LEAP-1B oft direkt hintereinander. Das ist die perfekte Übung, um NG und MAX an den Triebwerken zu trennen. Auch am Flughafen Palma de Mallorca landen im Sommer 737 aller Generationen, etwa von TUIfly, zwischen zahllosen A320ceo und neo.
An den großen deutschen Drehkreuzen bekommst du die Airbus-Seite. Am Flughafen Frankfurt mischen sich die A320-Familien von Lufthansa und vielen Gast-Airlines; von der Aussichtsplattform Zeppelinheim lohnt sich der Blick auf die Gondeln. Am Flughafen München geht das gut vom Besucherhügel aus. easyJet fliegt sowohl ältere A319 und A320 als auch neos – ideal, um ceo und neo in derselben Lackierung zu vergleichen.
Fabrikneue neos, viele davon mit LEAP-1A, siehst du dort, wo Airbus montiert: in Hamburg-Finkenwerder, wo Flugzeuge der A320-Familie vom Band laufen – Tipps dazu im Beitrag Airbus Finkenwerder spotten –, und am Flughafen Toulouse-Blagnac. Dort zeigt das Museum Aeroscopia außerdem ältere Airbus-Muster aus der Nähe.
Muster bestimmen
Erst den Typ sicher erkennen. Ist es eine 737 ab der -300, eine A340-300 oder eine C919, steht CFM schon fest.
Generation klären
Bei der 737 verrät die Gondelform die Generation, bei Airbus trennt die Triebwerksgröße ceo und neo.
Konkurrenz prüfen
Bei A320ceo und neo gibt es eine zweite Option. Achte auf Gondellänge und Schriftzug.
Kennzeichen notieren
Die Registrierung führt dich in Flottenlisten zur genauen Triebwerksvariante.
Sichtung ablegen
Typ, Kennzeichen, Airline und Flughafen zusammen speichern – dann stimmt deine Statistik auch Jahre später noch.
CFM im Wettbewerb
Bei Schmalrumpfjets teilt sich CFM den Markt heute vor allem mit Pratt & Whitney. Beim A320neo stehen sich LEAP-1A und der Getriebefan PW1100G direkt gegenüber; an dem Getriebefan ist auch der deutsche Triebwerksspezialist MTU Aero Engines beteiligt. Bei der 737 gibt es dagegen seit Jahrzehnten keine Alternative. Das macht CFM für Airbus und Boeing gleichermaßen zum wichtigsten Lieferanten in der Klasse, in der die meisten Flugzeuge gebaut werden.
Bei den heutigen Großraumjets spielt CFM dagegen keine Rolle – der vierstrahlige A340-200/-300 war die Ausnahme. Dort treten die Mutter GE Aerospace und Rolls-Royce mit eigenen Triebwerken an. Das gemeinsame Unternehmen von GE und Safran konzentriert sich also auf die Schmalrumpfklasse.
Der Blick nach vorn heißt RISE. Das 2021 vorgestellte Programm untersucht einen offenen Fan ohne Ummantelung, der rund 20 Prozent weniger Treibstoff brauchen könnte als ein LEAP. Ein Einsatz im Liniendienst wird für die Mitte der 2030er-Jahre angepeilt (Stand Oktober 2026). Für Spotter wäre das ein echter Bruch: Triebwerke mit sichtbaren Rotorblättern unter dem Flügel eines Verkehrsjets kennt man bisher nur von Turboprops.
CFM ist für dich spannend, wenn …
- du viel Kurz- und Mittelstrecke an europäischen Flughäfen fotografierst
- du 737-Generationen und A320ceo/neo sicher auseinanderhalten willst
- dich Militärableger wie KC-135R oder P-8 reizen
Bedingt relevant, wenn …
- du vor allem Langstrecke fotografierst – dort sind GE und Rolls-Royce gefragt
- du Raritäten jagst – CFM ist eher der Alltag
Eher nebensächlich, wenn …
- du dich auf Turboprops, Regionaljets oder Kleinflugzeuge konzentrierst
- dich Antriebe grundsätzlich nicht interessieren
Museen und Hintergrund
Frühe CFM56-Anwendungen findest du heute vor allem in Museen und bei Militärflotten. Die DC-8 Super Seventy ist im Linienverkehr praktisch verschwunden, die KC-135R dagegen fliegt bei der US Air Force weiter und taucht regelmäßig auf Militärflugplätzen und bei Airshows auf. Große Sammlungen wie das National Museum of the US Air Force in Dayton, nicht weit vom CFM-Sitz bei Cincinnati, oder das Museum of Flight in Seattle zeigen Boeing- und Militärgeschichte rund um diese Antriebe. In Frankreich liegt das Musée de l’Air et de l’Espace in Le Bourget, wo alle zwei Jahre auch die Paris Air Show stattfindet – ein Pflichttermin für alle, die neue Triebwerke einmal aus der Nähe sehen wollen.
Und weil man Triebwerke nicht nur sieht: Ein startender A320ceo mit CFM56 klingt hörbar anders als eine 737 MAX mit LEAP-1B. Wie du solche Unterschiede festhältst, zeigt der Beitrag Triebwerkssound aufnehmen.
Dein Hangar voller Schmalrumpfjets
Beiträge mit Flugzeugdaten, Hangar mit Wunschliste, Spot-Karte mit bestem Licht und Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Fazit
CFM International ist der Triebwerkshersteller, den du am häufigsten fotografierst, ohne bewusst darüber nachzudenken. Aus einem politisch heiklen Joint Venture von GE und Snecma wurde mit dem CFM56 das meistgebaute Triebwerk der Zivilluftfahrt – erst an umgebauten DC-8 und KC-135, dann an jeder 737 seit der -300 und an einem großen Teil der A320-Familie. Mit dem LEAP hat CFM diese Stellung in die neo- und MAX-Generation mitgenommen und ist inzwischen auch an der chinesischen C919 dabei.
Für deine Sichtungen ist CFM ein praktischer Schlüssel: Bei der 737 sagt dir die Gondel die Generation, bei Airbus trennt das Triebwerk ceo und neo. Nur wo eine zweite Option existiert, bleibt das Kennzeichen der sicherste Weg.
Kurzfazit
CFM International gehört je zur Hälfte GE Aerospace und Safran und baut CFM56 und LEAP. Jede 737 ab der -300, die A340-200/-300 und die C919 fliegen nur mit CFM – beim A320ceo und neo klärt erst das Kennzeichen, ob CFM oder die Konkurrenz unter dem Flügel hängt.
Zusammenfassung
- CFM International entstand 1974, weil Snecma für ein ziviles Triebwerk einen Partner mit Erfahrung im Verkehrsflugzeug-Geschäft brauchte und GE das passende Kerntriebwerk mitbrachte.
- Das CFM56 gilt als meistgebautes Triebwerk der Zivilluftfahrt und prägte vier Jahrzehnte lang 737 und A320.
- Das LEAP ist sein Nachfolger mit Verbund-Fanschaufeln und rund 15 Prozent weniger Verbrauch und treibt A320neo, 737 MAX und C919 an.
- Für die Bestimmung deiner Sichtungen hilft CFM doppelt: Bei der 737 ist der Antrieb immer klar, bei Airbus trennt das Triebwerk ceo und neo.
Häufige Fragen
Wem gehört CFM International?
Je zur Hälfte GE Aerospace und Safran (über Safran Aircraft Engines, früher Snecma). Entwicklung und Fertigung sind gleichmäßig aufgeteilt: GE baut das Kerntriebwerk mit Hochdruckverdichter, Brennkammer und Hochdruckturbine, Safran den Fan und die Niederdruckteile. Die Endmontage findet bei beiden Partnern statt.
Wofür steht der Name CFM?
Der Name setzt sich aus den Triebwerksreihen der beiden Partner zusammen: „CF“ stammt aus der zivilen Baureihe von GE, bekannt etwa vom CF6, „M56“ war die Projektbezeichnung bei Snecma. Daraus wurde CFM56 – und das Unternehmen bekam den passenden Namen CFM International.
Welche Flugzeuge fliegen nur mit CFM-Triebwerken?
Alle Boeing 737 ab der Classic-Generation: 737-300, -400 und -500 mit CFM56-3, die Next Generation von der 737-700 bis zur 737-900ER mit CFM56-7B und die 737 MAX mit LEAP-1B. Dazu kommen der Airbus A340-300 und die A340-200 mit CFM56-5C sowie die COMAC C919 mit LEAP-1C.
Wie erkenne ich, ob ein A320 CFM-Triebwerke hat?
Bei der ceo-Generation endet die Verkleidung des CFM56-5 vergleichsweise früh, dahinter siehst du den schmaleren Kern mit dem Abgaskegel. Das IAE V2500 hat dagegen eine lange, durchgehende Verkleidung. Bei der neo-Generation sehen LEAP-1A und PW1100G sich ähnlicher – dort hilft oft der Schriftzug auf der Gondel, sicher ist die Recherche über das Kennzeichen. Mehr dazu im Beitrag A320neo oder ceo?.
Warum sind die Triebwerke der 737 Classic unten flach?
Die 737 steht sehr niedrig über dem Boden. Das CFM56-3 hatte einen deutlich größeren Fan als das alte JT8D, also musste CFM tricksen: Die Zusatzgeräte wanderten von der Unterseite an die Seite, und Gondel und Einlauf wurden unten abgeflacht. So entstand die typische, unten platte Form, an der du eine 737-300, -400 oder -500 sofort erkennst.
Was ist der Unterschied zwischen LEAP-1A, LEAP-1B und LEAP-1C?
Alle drei teilen sich die Grundtechnik, sind aber an ihr Flugzeug angepasst. Der LEAP-1A für die A320neo-Familie hat einen Fan von rund 198 Zentimetern Durchmesser, der LEAP-1C für die C919 rund 196 Zentimeter. Der LEAP-1B für die 737 MAX ist mit rund 176 Zentimetern deutlich kleiner, weil die 737 wenig Bodenfreiheit hat.
Was ist CFM RISE?
RISE ist ein Technologieprogramm, das CFM im Juni 2021 vorgestellt hat. Im Mittelpunkt steht ein offener Fan ohne Ummantelung, ähnlich einem modernen Propfan. Das Ziel ist ein Triebwerk für die Schmalrumpfjets der nächsten Generation, das rund 20 Prozent weniger Treibstoff braucht als ein LEAP. Ein Liniendienst wird für die Mitte der 2030er-Jahre angepeilt (Stand Oktober 2026).
Fliegt das CFM56 noch lange?
Ja. Die Produktion für neue Verkehrsflugzeuge endete mit den letzten 737 NG und A320ceo um 2019/2020, die Flotte im Einsatz ist aber riesig. CFM56-Triebwerke werden dich an A320ceo, 737 NG und vielen Frachtern noch viele Jahre begleiten.
Sichtungen rund um CFM International sammeln
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Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
U2 / EZYeasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
PC / PGTPegasus Airlines
Die türkische Low-Cost-Airline aus Istanbul-Sabiha Gökçen: fast reine Airbus-A320neo-Familie, ein dichtes Deutschland-Netz und seit Oktober 2026 die Smartwings-Gruppe unter dem eigenen Dach.
OD / MXDBatik Air Malaysia
Die malaysische Airline der Lion Group, bis 2022 als Malindo Air unterwegs: Drehkreuz Kuala Lumpur, Boeing 737 auf Kurz- und Mittelstrecke, Airbus A330 für die dicken Strecken – und der erste 737-MAX-Betreiber der Welt.
MU / CESChina Eastern Airlines
Die Großairline aus Shanghai ist SkyTeam-Mitglied, fliegt eine gemischte Airbus- und Boeing-Flotte und war 2022 der erste Kunde, der die chinesische COMAC C919 übernommen hat.
WN / SWASouthwest Airlines
Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.
X3 / TUITUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
LH / DLHLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-300
Dicke Triebwerke mit platter Unterseite, ein gestreckter Rumpf und ein neues Cockpit: Mit der 737-300 machte Boeing die 737 Mitte der 1980er fit für eine zweite Karriere. Hier erfährst du, woher sie kommt, wer sie in Deutschland flog und wo du sie heute noch triffst.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-8-200 (MAX 200)
Von außen eine MAX 8, mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: einem zusätzlichen Paar Notausgangstüren hinter dem Flügel. So erkennst du die 737-8-200, die Boeing für Ryanair entwickelt hat.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
FlugzeugtypComac C919
Zwei LEAP-Triebwerke, A320-Format, Kennzeichen mit B-: Die Comac C919 ist Chinas erster großer Schmalrumpfjet. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und warum sie in Europa ein echter Seltenheitsfund ist.
FlugzeugtypBoeing KC-135 Stratotanker
Schmaler Rumpf, vier dicke Triebwerke, ein langer Ausleger unter dem Heck: Die KC-135 Stratotanker betankt seit 1957 die Flugzeuge der US Air Force – und ist bis heute der häufigste Tanker der Welt. So erkennst du die Varianten und wo du sie in Europa erwischst.
Spotting-Spots rund um CFM International
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
The Mound am Flughafen Dublin
Der bekannteste Spotterpunkt Irlands: Von einem Erdhügel an der Old Airport Road schaust du auf die Hauptbahn 10R/28L in Dublin – mit Sonne im Rücken ab dem Vormittag. Die daa hat für den Ort eine offizielle, kostenlose Aussichtsanlage genehmigt bekommen.
SpotterhügelAussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
MuseumAeroscopia am Flughafen Toulouse-Blagnac
Direkt neben der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt und das erste A320-Testflugzeug. Aeroscopia ist der perfekte Startpunkt für einen Spottertag in Toulouse – mit Werkstour, Testflugzeugen und dem Beluga-Verkehr nur wenige Kilometer entfernt.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
Weitere Einträge
GE Aerospace
Der US-Triebwerkshersteller aus Evendale bei Cincinnati steckt hinter einigen der größten Fans, die je unter einem Flügel hingen: CF6 für 747, 767 und MD-11, GE90 für die Boeing 777, GEnx für 787 und 747-8 und GE9X für die 777X. Wer Großraumflugzeuge spottet, hat GE fast immer im Bild.
HerstellerSafran
Safran baut keine Flugzeuge – und steckt trotzdem in einem großen Teil der Airliner, die du am Zaun siehst. Der französische Konzern liefert über CFM International die Triebwerke für A320neo und Boeing 737 MAX, treibt Hubschrauber und die Rafale an und baut Fahrwerke, Bremsen und Kabinen. Hier erfährst du, woran du Safran-Technik im Feld erkennst.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
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