Airbus A340-300

Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.

Auch bekannt als: A340 · A343 · A340-300E · A340-300 Enhanced

FrankreichAirbusGroßraumflugzeugeICAO-Typcode: A34310 Min. Lesezeit

A343

ICAO-Typcode

1991

Erstflug

4

Triebwerke

63,69 m

Länge

Das Wichtigste in Kürze

  • Die A340-300 ist der Langstrecken-Vierstrahler der ersten A340-Generation: Rumpf einer A330-300, aber vier CFM56-Triebwerke und ein zusätzliches Mittelfahrwerk.
  • Schnellster Erkennungsweg: vier schlanke Triebwerke plus Winglets und ein Rumpf ohne Höcker.
  • Von der A340-600 trennst du sie über Länge, Triebwerksgröße und das Mittelfahrwerk mit zwei statt vier Rädern.
  • Im DACH-Raum läuft der Abschied: Lufthansa, Swiss und Edelweiss mustern ihre A340-300 schrittweise aus, Stand Oktober 2026.
  • Im Flugplan und in Tracking-Apps erscheint der Typ als A343.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Was ist die Airbus A340-300?
  2. 2.Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen
  3. 3.A340-300 oder A330-300?
  4. 4.A340-300 oder A340-600?
  5. 5.Vierstrahler-Finder: A340, 747 oder A380?
  6. 6.Wo du die A340-300 noch antriffst
  7. 7.Spotting in Frankfurt und Zürich
  8. 8.Fototipps speziell für die A340-300
  9. 9.Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
  10. 10.Fazit

Steckbrief

HerstellerAirbus
FamilieA340 (A340-200, A340-300, A340-500, A340-600)
ICAO-TypcodeA343
Erstflug25. Oktober 1991
IndienststellungMärz 1993 (Erstkunden Lufthansa und Air France; erste -300 an Air France)
ProduktionsendeEnde des A340-Programms im November 2011 angekündigt
Ausgeliefert218 Exemplare der A340-300
Triebwerke4 × CFM International CFM56-5C
Länge63,69 m
Spannweite60,30 m
Höherund 16,9 m (je nach Quelle 16,8 bis 17,0 m)
Sitzplätzetypisch rund 295 in drei Klassen
Reichweiterund 13.500 km (Version -300E)
Max. Startgewichtrund 275 bis 276,5 t (je nach Gewichtsvariante)

Erkennungsmerkmale

Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Vier Triebwerke unter den Flügeln, alle vergleichsweise schlank und gleich groß
  • Ein drittes Fahrwerksbein mit zwei Rädern mittig unter dem Rumpf, zwischen den beiden Hauptfahrwerken
  • Rumpf, Cockpit und Leitwerk praktisch identisch mit der A330-300 – klassische Airbus-Nase ohne dunkle Maske
  • Schräg nach oben gestellte, klassische Winglets an den Flügelspitzen
  • Gesamtlänge knapp 64 m – deutlich kürzer und gedrungener als die gestreckte A340-600
  • Kein Höcker auf dem Rumpf und nur ein Passagierdeck – das trennt sie sofort von Boeing 747 und A380

Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein Langstreckenjet rollt zur Startbahn, und du zählst unter den Flügeln nicht zwei, sondern vier Triebwerke – schlank, gleich groß, ohne Höcker auf dem Rumpf. Dann hast du sehr wahrscheinlich eine Airbus A340-300 vor dir. Der Vierstrahler war jahrzehntelang ein Rückgrat der europäischen Langstrecke, inzwischen wird er bei fast allen Betreibern ausgemustert. Hier erfährst du, wie du die A340-300 sicher von A330-300 und A340-600 unterscheidest und wo du sie im deutschsprachigen Raum noch vor die Linse bekommst.

A343 im Hangar abhaken

Mit Planetrack hältst du jede A340-Sichtung mit Kennzeichen, Airline und Spot fest und hakst den Typ in deinem Hangar ab, bevor er ganz verschwindet. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Was ist die Airbus A340-300?

Die A340-300 ist die Hauptversion der ersten A340-Generation – ein Großraumflugzeug mit zwei Gängen in der Kabine und vier Triebwerken. Airbus hat die A340 parallel zur zweistrahligen A330 entwickelt. Beide Typen teilen sich große Teile von Rumpf, Flügel, Leitwerk und Cockpit; der Unterschied liegt vor allem im Antrieb. Während die A330 auf Mittel- und Langstrecken mit zwei großen Triebwerken zielte, war die A340 für sehr lange Strecken gedacht, auch über Ozeane und abgelegene Regionen.

Der Grund für die vier Triebwerke lag in den Regeln der damaligen Zeit: Zweistrahler durften auf Strecken fern von Ausweichflughäfen nur mit Auflagen fliegen (ETOPS). Ein Vierstrahler war davon nicht betroffen. Angetrieben wird die -300 von vier CFM56-5C, einer Triebwerksfamilie, die du in kleinerer Ausführung auch von der A320-Familie kennst. Eine Triebwerksalternative gab es für die -300 nicht.

Der Erstflug der A340 fand am 25. Oktober 1991 statt, in Dienst ging der Typ im März 1993. Erstkunden waren Lufthansa und Air France, die erste -300 ging an Air France. Später folgte die verbesserte A340-300E (Enhanced) mit höherem Startgewicht und rund 13.500 Kilometern Reichweite. Insgesamt hat Airbus 218 Exemplare der A340-300 ausgeliefert – mehr als von jeder anderen A340-Version. Im November 2011 kündigte der Hersteller das Ende der A340-Produktion an, weil zweistrahlige Großraumjets wie die A330 und die Boeing 777 wirtschaftlicher geworden waren. Mehr zur Geschichte des Herstellers findest du auf der Seite zu Airbus.

A343ICAO-Typcode in Flugplänen und Tracking-Diensten
218ausgelieferte A340-300 – die meistgebaute A340-Version
4Triebwerke vom Typ CFM56-5C

Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen

Die A340-300 ist eines der Flugzeuge, die du schon aus großer Entfernung eingrenzen kannst. Diese drei Beobachtungen reichen in fast allen Fällen.

Triebwerke zählen

Vier Triebwerke unter den Flügeln bei einem Rumpf ohne Höcker und mit nur einem Passagierdeck: Damit bist du schon bei der A340-Familie. Die vier CFM56 wirken im Vergleich zu modernen Großraum-Triebwerken auffallend schlank.

Unter den Rumpf schauen

Zwischen den beiden Hauptfahrwerken sitzt ein drittes, kleineres Fahrwerksbein mit zwei Rädern. Bei Landung und Rollen ist es gut zu sehen und unterscheidet die -300 von der -600 mit ihrem vierrädrigen Mittelfahrwerk.

Proportionen prüfen

Mit knapp 64 Metern Länge wirkt die -300 kompakt und ausgewogen. Die A340-600 ist rund zwölf Meter länger und sieht im Verhältnis zum Flügel fast schon überstreckt aus.

Am Ende bestätigt das Kennzeichen den Typ. Wie du Registrierungen liest und den Ländercode deutest, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Praxis-Tipp für den ersten Blick

Im Anflug von vorn siehst du alle vier Triebwerkseinläufe nebeneinander – das allein reicht schon. Das Mittelfahrwerk erkennst du am besten von der Seite, wenn die Maschine kurz vor dem Aufsetzen oder beim Rollen an dir vorbeizieht.

A340-300 oder A330-300?

Diese Verwechslung ist die häufigste, denn beide Typen sind von der Nase bis zum Leitwerk fast Zwillinge. Die A330-300 ist nahezu genauso lang und hat ebenfalls klassische Winglets. Entscheidend ist, was unter den Flügeln und unter dem Rumpf hängt.

Merkmal A340-300 A330-300
ICAO-Typcode A343 A333
Triebwerke 4 × CFM56-5C 2 × GE CF6, PW4000 oder Trent 700
Triebwerksgröße schlank deutlich größerer Durchmesser
Fahrwerksbeine 3 (Mittelfahrwerk mit 2 Rädern) 2
Länge 63,69 m fast identisch
Spannweite 60,30 m 60,30 m

Wer bei einer A330 die Triebwerke zählt, ist schnell fertig. Die Schwierigkeit kommt eher von hinten oder im Gegenlicht, wenn du nur den Umriss siehst. Dann hilft der Blick auf die Flügelunterseite: Zwei Triebwerke pro Seite bedeuten A340. Wie du solche Familienunterschiede systematisch abklopfst, zeigt der Guide Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.

A340-300 oder A340-600?

Innerhalb der Familie ist die A340-600 der wichtigste Vergleich, weil Lufthansa beide Versionen lange parallel eingesetzt hat. Die -600 gehört zur zweiten A340-Generation, gemeinsam mit der ultralangen A340-500.

Typisch A340-300

  • Rumpf knapp 64 m, kompakte Proportionen
  • Schlanke CFM56-Triebwerke
  • Mittelfahrwerk mit zwei Rädern
  • Typcode A343

Typisch A340-600

  • Rumpf gut 75 m, sehr gestreckt
  • Dickere Rolls-Royce-Trent-500-Triebwerke
  • Mittelfahrwerk mit vier Rädern
  • Typcode A346

Daneben gab es noch die kürzere A340-200 (Typcode A342) aus der ersten Generation. Sie ist in Europa heute praktisch nicht mehr anzutreffen und war vor allem an der geringeren Länge mit weniger Fenstern vor und hinter dem Flügel zu erkennen.

Vierstrahler-Finder: A340, 747 oder A380?

Wenn du vier Triebwerke siehst, kommen im Linienverkehr nur noch wenige Typen infrage. Der Finder grenzt sie über drei Beobachtungen ein.

Schnellbestimmung: vierstrahliger Langstreckenjet

Drei Fragen, eine Einschätzung. Das Kennzeichen bleibt die letzte Instanz.

Wahrscheinlich

Airbus A340

Ein Deck, kein Höcker und ein zusätzliches Fahrwerksbein unter dem Rumpf: Das ist die A340-Familie. Jetzt entscheiden Länge und Triebwerksgröße zwischen -300 und -600.

Wahrscheinlich

Boeing 747

Der Höcker mit dem Oberdeck ist unverwechselbar. Mehr zu den Varianten findest du bei der 747-400 und der 747-8.

Wahrscheinlich

Airbus A380

Zwei durchgehende Passagierdecks gibt es nur bei der A380. Neben ihr wirkt eine A340 fast zierlich.

Wie du Airbus- und Boeing-Familien generell auseinanderhältst, etwa an Cockpitfenstern und Nasenform, steht im Beitrag Airbus und Boeing unterscheiden.

Wo du die A340-300 noch antriffst

Die A340-300 ist ein Typ, den du jetzt fotografieren solltest. Alle drei großen Betreiber im deutschsprachigen Raum ersetzen sie durch modernere Zweistrahler, die Lage ändert sich von Flugplan zu Flugplan. Der folgende Überblick beschreibt den Stand Oktober 2026.

Lufthansa ist laut verfügbaren Daten weiterhin der größte A340-Betreiber und setzt die -300 vor allem ab dem Flughafen Frankfurt ein, zum Beispiel auf Nordamerika-Strecken. Berichte nennen für die Ausmusterung der -300 die Jahre 2027 oder 2028; ein eindeutiges offizielles Enddatum ist nicht veröffentlicht. Die größere A340-600 verabschiedet Lufthansa Berichten zufolge bereits im Herbst 2026.

Swiss fliegt nach Branchendaten noch vier A340-300 ab dem Flughafen Zürich. Mit dem Zulauf der A350-900 baut die Airline den Vierstrahler schrittweise ab; laut Berichten scheiden die letzten Maschinen Anfang 2028 aus. Im September 2026 haben Swiss und das Verkehrshaus der Schweiz angekündigt, die letzte Maschine (HB-JMH) in Luzern auszustellen – vorausgesetzt, der aufwendige Transport wird bis Ende 2026 finanziert.

Edelweiss, die Ferienfluggesellschaft aus der Swiss-Familie, hat im Oktober 2025 die erste ihrer A340-300 außer Dienst gestellt und ersetzt die Flotte durch A350-900. Wie viele Edelweiss-A340 im Herbst 2026 noch fliegen, solltest du tagesaktuell prüfen.

Swiss, Edelweiss und Lufthansa gehören alle zur Lufthansa Group; Lufthansa und Swiss sind zudem Mitglieder der Star Alliance. Dazu kommen weltweit weitere, meist kleinere Betreiber, die gelegentlich auch Europa anfliegen.

Ort Trefferchance Warum
Frankfurt mittel Lufthansa-Einsätze, Ausmusterung bis voraussichtlich 2027/28
Zürich mittel, sinkend Swiss mit wenigen Restmaschinen, Edelweiss im Abbau
München niedrig Kaum regelmäßige -300-Einsätze, höchstens Einzelflüge
Kleinere Flughäfen sehr niedrig Höchstens Charter, Wet-Lease oder Überführungen

Ausmusterungen laufen

Bei der A340-300 können Einsätze kurzfristig entfallen oder auf andere Typen getauscht werden. Verlass dich nicht auf ältere Streckenlisten, sondern prüf vor jeder Tour Ankünfte und Abflüge nach dem Typcode A343.

Wie du Flüge live verfolgst und was ADS-B-Daten dir verraten, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B. Weitere Tipps für auslaufende Typen findest du im Beitrag Seltene Flugzeuge spotten.

Den letzten Vierstrahler nicht verpassen

Setz den Typ A343 oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn sie anfliegen. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.

Spotting in Frankfurt und Zürich

In Frankfurt ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim ein beliebter Standpunkt, um Langstreckenjets zu beobachten. Welche Seite des Flughafens gerade aktiv ist, hängt von der Betriebsrichtung ab – sie bestimmt, aus welcher Richtung gelandet und wohin gestartet wird. Wie du sie vorab einschätzt, steht im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

In Zürich bieten sich die Zuschauerterrasse B für Vorfeld und Rollverkehr sowie der Butzenbüel für Bewegungen auf den Pisten an. Gerade bei den Swiss-Langstrecken lohnt es sich, die Abflugwellen im Flugplan nachzuschlagen, denn die verbliebenen A340 fliegen nur noch auf ausgewählten Strecken.

Bereit für deine A340-Session?

Hak ab, was du schon erledigt hast.

  • Ich habe einen aktuellen Flug mit dem Typcode A343 gefunden.
  • Ich habe kurz vor der Tour geprüft, ob der Einsatz nicht getauscht wurde.
  • Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung.
  • Ich weiß, wo die Sonne zur gewünschten Uhrzeit steht.
  • Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.

Ob dein Standpunkt rechtlich unproblematisch ist, klärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Fototipps speziell für die A340-300

Die A340 ist ein Motiv, das viele Spotter gerade gezielt sammeln – als Erinnerung an die Ära der vierstrahligen Langstrecke. Mit ein paar Kniffen holst du das Beste heraus.

Alle vier Triebwerke zeigen

Das Markenzeichen der A340 sind die vier Triebwerke. Eine leicht erhöhte Dreiviertelansicht von vorn bringt beide Flügel samt Triebwerken ins Bild.

Mittelfahrwerk festhalten

Im Seitenprofil bei der Landung ist das dritte Fahrwerksbein gut sichtbar – ein Detail, das ein A340-Foto von einem A330-Foto unterscheidet.

Licht im Rücken

Helle Rumpflackierungen und dunkle Triebwerkseinläufe erzeugen starke Kontraste. Flaches Licht von hinten hält die Zeichnung in beiden.

Abschiedsflüge im Blick

Wenn Airlines einen Typ ausmustern, gibt es oft letzte Umläufe oder besondere Flüge. Achte auf Ankündigungen der Betreiber und plane solche Tage frühzeitig.

Wann das Licht an deinem Spot passt, kannst du vorab berechnen; wie das geht, erklärt der Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Passende Brennweiten findest du im Beitrag Objektiv und Brennweite fürs Planespotting, und wer gerade erst anfängt, startet mit Planespotting für Einsteiger.

Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt

Es spricht für die A340-300, wenn …

  • du vier schlanke Triebwerke zählst
  • ein drittes Fahrwerksbein mit zwei Rädern unter dem Rumpf sitzt
  • der Rumpf kompakt wirkt, etwa wie bei einer A330
  • im Tracking-Dienst A343 als Typ steht

Sieh genauer hin, wenn …

  • du die Maschine nur von hinten oder im Gegenlicht siehst
  • der Rumpf auffällig lang wirkt – dann könnte es eine A340-600 sein
  • du die Triebwerke wegen der Perspektive nicht sicher zählen kannst

Es ist keine A340-300, wenn …

  • nur zwei Triebwerke unter den Flügeln hängen – dann ist es eher eine A330-300 oder A330-200
  • das Mittelfahrwerk vier Räder hat
  • der Rumpf einen Höcker oder ein zweites Deck zeigt
  • die Cockpitfenster dunkel umrandet sind – das ist die Maske der A350

Fazit

Die A340-300 ist ein Stück Luftfahrtgeschichte, das gerade aus dem Alltag verschwindet. Vier Triebwerke grenzen die Familie ein, das zweirädrige Mittelfahrwerk und die kompakte Länge liefern die Variante, das Kennzeichen die Bestätigung. Wer sie noch im Linienbetrieb erleben will, hat in Frankfurt und Zürich die besten Chancen – aber nicht mehr ewig.

Kurzfazit

Vier schlanke Triebwerke, Winglets, ein Mittelfahrwerk mit zwei Rädern und knapp 64 Meter Länge: Das ist die A340-300. Filtere nach A343 und plane deine Touren zeitnah, denn Lufthansa, Swiss und Edelweiss mustern den Vierstrahler voraussichtlich bis 2028 aus.

Zusammenfassung

  • Die A340-300 flog erstmals im Oktober 1991 und ging im März 1993 in Dienst – Erstkunden der Familie waren Air France und Lufthansa; gebaut wurden 218 Exemplare dieser Version.
  • Sie teilt Rumpf, Flügel und Cockpit weitgehend mit der A330, hat aber vier Triebwerke und ein drittes Fahrwerksbein.
  • Lufthansa, Swiss und Edelweiss betreiben im Oktober 2026 noch A340-300, alle drei ersetzen sie durch modernere Zweistrahler.
  • Wer den Typ noch fotografieren will, filtert nach A343 und plant die nächsten Monate ein – Frankfurt und Zürich sind die besten Adressen.

Häufige Fragen

Welchen ICAO-Typcode hat die A340-300?

Die A340-300 läuft unter A343. Die kürzere A340-200 hat den Code A342, die A340-500 A345 und die lange A340-600 A346. Mit A343 findest du die Maschinen gezielt in Ankunfts- und Abflugtafeln von Tracking-Diensten.

Wie unterscheide ich A340-300 und A330-300?

Beide haben nahezu denselben Rumpf und fast dieselbe Länge. Der Unterschied liegt unter den Flügeln: Die A340-300 hat vier Triebwerke und ein drittes Fahrwerksbein mittig unter dem Rumpf, die A330-300 nur zwei deutlich größere Triebwerke und zwei Hauptfahrwerksbeine.

Wie unterscheide ich A340-300 und A340-600?

Die A340-600 ist mit gut 75 Metern rund zwölf Meter länger, hat sichtbar dickere Rolls-Royce-Trent-500-Triebwerke und ein Mittelfahrwerk mit vier Rädern. Die -300 hat schlanke CFM56-Triebwerke und ein Mittelfahrwerk mit nur zwei Rädern.

Warum hat die A340 vier Triebwerke?

Als Airbus die A340 entwickelte, durften zweistrahlige Jets auf Strecken über Ozeane nur mit Einschränkungen fliegen (ETOPS-Regeln). Mit vier Triebwerken entfielen diese Auflagen. Später wurden Zweistrahler wie die A330 und Boeing 777 immer freizügiger zugelassen und verbrauchten weniger Treibstoff – das hat den Vierstrahler wirtschaftlich unter Druck gesetzt.

Wird die A340-300 noch gebaut?

Nein. Airbus hat im November 2011 das Ende der A340-Produktion angekündigt. Von der -300 wurden insgesamt 218 Maschinen ausgeliefert.

Wo sehe ich in Deutschland noch eine A340-300?

Am ehesten in Frankfurt bei Lufthansa. Laut Berichten will Lufthansa den Typ bis etwa 2027 oder 2028 ausmustern, ein offizielles Enddatum ist nicht eindeutig. Dazu kommen gelegentlich ausländische Betreiber. Prüfe vor jeder Tour den aktuellen Flugplan nach A343.

Was passiert mit der letzten Swiss-A340?

Swiss und das Verkehrshaus der Schweiz haben im September 2026 angekündigt, die letzte A340-300 der Airline (HB-JMH) nach ihrer Ausmusterung Anfang 2028 in Luzern auszustellen. Der Transport muss allerdings noch finanziert werden, daher ist das Projekt nicht endgültig gesichert.

Airbus A340-300 sammeln statt nur sehen

Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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TT

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