Das Wichtigste in Kürze
- Gegründet 1919 gehört das Musée de l'Air et de l'Espace zu den ältesten Luftfahrtmuseen der Welt; seit 1975 ist es in Le Bourget zu Hause.
- Das Museum sitzt im Terminal von 1937 am ersten Pariser Verkehrsflughafen – dort, wo 1927 Lindbergh landete.
- Spotter-Highlights: Concorde F-WTSS und F-BTSD, Boeing 747-128 F-BPVJ, A380 F-WWDD und die Ariane-Modelle auf dem Tarmac.
- Französische Luftfahrtgeschichte in der Tiefe: Prototypen wie Leduc 010, Griffon und Mirage IIIV sowie Mirage, Mystère, Mercure und Rafale.
- Tickets Stand Oktober 2026: 17 Euro inklusive Boarding Pass, unter 26 Jahren Basisticket frei, montags geschlossen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Ein Museum, so alt wie die Verkehrsluftfahrt
- 8.Das Terminal von 1937 als Museumsgebäude
- 9.Was in den Hallen steht
- 10.Die Concorde-Halle
- 11.Der Tarmac: 747, A380 und Ariane
- 12.Raumfahrt und Familienbereich
- 13.Sammlung hinter den Kulissen
- 14.Besuch planen: Tickets, Zeiten, Anreise
- 15.Die Paris Air Show vor der Tür
- 16.Le Bourget im europäischen Museumsvergleich
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | Öffentliche Einrichtung (établissement public administratif) unter dem französischen Verteidigungsministerium, seit 1994 mit eigener Rechtspersönlichkeit |
|---|---|
| Lage | Im historischen Terminal des Flughafens Paris-Le Bourget, 3 esplanade de l'Air et de l'Espace, 93350 Le Bourget, nordöstlich von Paris |
| Gründung | 1919 auf Anregung des Ingenieurs Albert Caquot; erste Sammlung in einem Hangar in Issy-les-Moulineaux |
| In Le Bourget seit | Umzug ab 1973, erste Halle 1975 eröffnet |
| Hauptgebäude | Terminal von Georges Labro, gebaut für die Weltausstellung 1937, als Monument historique geschützt, zum 100. Geburtstag des Museums restauriert und im Dezember 2019 wiedereröffnet |
| Sammlung | Laut französischer Wikipedia mehr als 400 Luftfahrzeuge, davon rund 120 ausgestellt in elf Hallen und auf dem Außenvorfeld, dazu über 40.000 Objekte |
| Spotter-Highlights | Concorde-Prototyp F-WTSS und Air-France-Concorde F-BTSD, Boeing 747-128 F-BPVJ, Airbus A380 F-WWDD, Ariane-1- und Ariane-5-Modelle |
| Öffnungszeiten | Dienstag bis Sonntag, 1. April bis 30. September 10–18 Uhr, 1. Oktober bis 31. März 10–17 Uhr; montags geschlossen (Stand Oktober 2026) |
| Eintritt | 17 €, ermäßigt 14 €, jeweils inklusive Boarding Pass für 747, Dakota und beide Concorde; unter 26 Jahren Basisticket frei, Boarding Pass gegen Aufpreis; erster Sonntag im Monat frei (Stand Oktober 2026) |
| Besucher | Laut französischer Wikipedia 315.787 im Jahr 2019 und 393.867 im Jahr 2025 |
| Offizielle Website | www.museeairespace.fr |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Musée de l'Air et de l'Espace aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Musée de l'Air et de l'Espace
- Durch beide Concorde gelaufen – den Prototyp F-WTSS und die Air-France-Maschine F-BTSD
- Im Cockpit, in der Kabine und im Frachtraum der Boeing 747-128 F-BPVJ gestanden
- Die A380 F-WWDD neben der 747 fotografiert – der klassische Jumbo-Größenvergleich
- Die Ariane 1 und die Ariane 5 auf dem Tarmac im Weitwinkel erwischt
- In der Prototypenhalle Exoten wie den Leduc 010 oder den Griffon abgehakt
- Von den Terrassen des alten Terminals einen startenden Businessjet auf dem aktiven Flughafen fotografiert
- Das Fahrwerk der L'Oiseau Blanc von Nungesser und Coli gefunden
- Bei jedem Exponat das Kennzeichen oder die Infotafel notiert
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Zwei Concorde und eine Boeing 747 von innen – an einem Ort eine seltene Kombination
- Enorme Typenvielfalt von den Pionieren über französische Prototypen bis zur A380
- Historisches Art-déco-Terminal als Museumsgebäude, direkt am aktiven Flughafen
- Unter 26 Jahren ist das Basisticket frei, am ersten Sonntag im Monat für alle
- Mit RER, Metro und Bus aus Paris ohne Auto erreichbar
Wo es hakt
- Montags geschlossen
- Großflugzeuge auf dem Tarmac stehen eng – freie Ganzaufnahmen brauchen Geduld
- Am Flughafen nebenan fliegen Businessjets, aber keine Airliner
- Bauarbeiten im Umfeld bis Herbst 2027, Wege können sich ändern
- Am Gratis-Sonntag und in den Schulferien sehr voll
Manche Luftfahrtmuseen stehen auf der grünen Wiese, das Musée de l’Air et de l’Espace steht an einem Ort, der selbst Geschichte geschrieben hat. Es sitzt im Terminal des ersten Pariser Verkehrsflughafens, nur ein paar hundert Meter von der Stelle entfernt, an der Charles Lindbergh 1927 nach seinem Atlantikflug landete. In den Hallen hängen Eindecker aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, draußen parken eine Boeing 747 und eine A380, in einer eigenen Halle stehen zwei Concorde Nase an Nase. Und hinter dem Zaun rollen Businessjets über die Pisten von Le Bourget. Für Spotter ist das Museum zuerst ein Ort, an dem du in Ruhe Typen sammelst – viele davon wirst du nie wieder irgendwo sehen.
Jedes Museumsflugzeug zählt
Concorde, 747 oder Leduc-Prototyp: In Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Ort und sammelst sie in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Ein Museum, so alt wie die Verkehrsluftfahrt
Das Museum entstand 1919, im selben Jahr, in dem Le Bourget für den zivilen Luftverkehr öffnete. Die Idee kam vom Ingenieur Albert Caquot, der die Zeugnisse der jungen Luftfahrt bewahren wollte, bevor sie verschrottet wurden. Die ersten Stücke lagerten in einem Hangar in Issy-les-Moulineaux; 1921 öffnete die Ausstellung in Chalais-Meudon südwestlich von Paris für Besucher. Von 1928 bis 1958 leitete Charles Dollfus das Haus und baute die Sammlung kräftig aus.
Im November 1936 zog die Ausstellung an den Boulevard Victor im 15. Arrondissement. Während der deutschen Besatzung war das Museum geschlossen, nach dem Krieg kamen die Exponate zurück nach Meudon. Dort blieben sie, bis sich in den 1970er-Jahren eine neue Chance bot: Der Flughafen Le Bourget verlor seinen Linienverkehr an Orly und den neuen Großflughafen in Roissy, Hallen und Flächen wurden frei.
Unter Direktor Pierre Lissarrague begann 1973 der Umzug, 1975 öffnete die erste Halle auf dem Flughafengelände. Schritt für Schritt kamen weitere Bereiche hinzu: 1987 die Grande Galerie im alten Terminal, 1994 die Concorde-Halle. Seit 1994 ist das Museum außerdem eine öffentliche Einrichtung mit eigener Rechtspersönlichkeit, die dem französischen Verteidigungsministerium untersteht – ein Grund, warum die Militärluftfahrt hier so viel Raum bekommt.
Das Terminal von 1937 als Museumsgebäude
Das Herzstück des Museums ist ein Bauwerk, das selbst ins Museum gehören würde. Der Architekt Georges Labro entwarf das Terminal für die Pariser Weltausstellung 1937 als lang gestreckten Art-déco-Bau, dessen Linien an einen Ozeandampfer erinnern. Jahrzehntelang fertigte Paris hier seine Flugpassagiere ab, bevor der Linienverkehr nach Orly und Charles de Gaulle abwanderte. Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Zum hundertsten Geburtstag des Museums wurde das Terminal umfassend restauriert und am 14. Dezember 2019 wiedereröffnet. Seitdem ist die Salle des Huit Colonnes, die frühere Abfertigungshalle mit ihren acht Säulen, wieder in ihrem historischen Zustand zu sehen. Von dort gehst du in die Grande Galerie und hinaus auf die Terrassen, von denen früher Zuschauer die Flugvorführungen verfolgten. Auf dem Dach sitzt der alte Kontrollturm, der zu festen Zeiten zugänglich ist und einen Rundumblick über den Flughafen bietet.
Wer mehr über den Flughafen selbst wissen will – von Lindbergh bis zur Businessjet-Drehscheibe von heute –, findet alles auf der Seite zum Flughafen Paris-Le Bourget.
Was in den Hallen steht
Die Sammlung ist riesig. Laut französischer Wikipedia besitzt das Museum mehr als 400 Luftfahrzeuge, von denen rund 120 in elf Hallen und auf dem Außenvorfeld ausgestellt sind. Der Rest lagert in den Depots in Dugny. Die folgende Übersicht zeigt die Bereiche, die für Spotter am interessantesten sind – Aufstellungen ändern sich durch Restaurierungen und Umbauten, ein Exponat kann also zeitweise fehlen.
| Bereich | Schwerpunkt | Beispiele (Stand der letzten Jahre) |
|---|---|---|
| Grande Galerie | Pioniere und Erster Weltkrieg | Blériot XI, Santos-Dumont Demoiselle, Voisin-Farman, Antoinette, Deperdussin |
| Zwischenkriegszeit und Leichtflugzeuge | Rekordflüge und Aéropostale-Zeit | Breguet 14, Farman Goliath, Caudron Simoun, Fahrwerk der L’Oiseau Blanc |
| Halle 1939–1945 | Zweiter Weltkrieg | Dewoitine D.520, Spitfire, P-51 Mustang, P-47, Fw 190, V1 |
| Hall de la Cocarde | Französische Militärjets | Mirage III, Mystère IV, Ouragan, Mirage 2000 |
| Hall des prototypes | Einzelstücke und Experimentalflugzeuge | Leduc 010, Nord 1500 Griffon, Mirage IIIV, Trident |
| Concorde-Halle | Überschall und Großprototypen | Concorde F-WTSS und F-BTSD, Mirage IV, Mirage 4000 |
| Hall de l’Espace | Raumfahrt | Raketen, Satelliten, Kapsel Soyuz T-6, Planetarium |
| Tarmac | Großflugzeuge im Freien | Boeing 747, A380, DC-8, Transall, Mercure, Ariane 1 und 5 |
Pioniere und Weltkriege
In der Grande Galerie beginnt die Geschichte mit den ersten Motorflugzeugen Frankreichs. Der Blériot XI, mit dem Louis Blériot 1909 den Ärmelkanal überquerte, gehört zu den bekanntesten Mustern dieser Zeit; daneben stehen die zierliche Demoiselle von Alberto Santos-Dumont und der stromlinienförmige Deperdussin-Renneindecker. Aus dem Ersten Weltkrieg stammt unter anderem eine SPAD VII des französischen Jagdfliegers Georges Guynemer.
Für die Zeit von 1939 bis 1945 hat das Museum eine eigene Halle. Hier triffst du auf die französische Dewoitine D.520, auf alliierte Jäger wie die Supermarine Spitfire und die P-51 Mustang und auf deutsche Gegenstücke wie die Focke-Wulf Fw 190. Zu den berührendsten Stücken gehören Überreste der Lightning, mit der Antoine de Saint-Exupéry 1944 verschwand; sie wurden 2004 identifiziert. Wer die alten Muster sicher bestimmen will, liest vorher den Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Französische Militär- und Experimentalluftfahrt
Ihre ganz eigene Note bekommt die Sammlung durch die Prototypen. Frankreich hat in den 1950er- und 1960er-Jahren mit kühnen Konzepten experimentiert, und viele dieser Einzelstücke stehen heute in Le Bourget. Der Leduc 010 etwa war ein Staustrahlflugzeug, das von einem Trägerflugzeug in der Luft ausgeklinkt wurde. Der Nord 1500 Griffon kombinierte Turbojet und Staustrahltriebwerk, die Mirage IIIV war ein Überschall-Senkrechtstarter, von dem nur ein Exemplar erhalten ist. Solche Typen fliegen nirgends mehr – oft ist ein Museum wie dieses die einzige Chance, sie ins Logbuch zu bekommen.
In der Hall de la Cocarde folgt die Serienluftfahrt der französischen Luftwaffe mit Mystère, Ouragan und den verschiedenen Mirage-Generationen bis zur Mirage 2000. Die Linie lässt sich bis zur Rafale weiterdenken. Damit kannst du die Entwicklung von Dassault Aviation fast lückenlos nachverfolgen – vom frühen Strahljäger bis zum heutigen Mehrzweckkampfflugzeug.
Museumsflugzeuge sauber loggen
Viele Exponate tragen militärische Kennungen, Werknummern oder Testkennzeichen statt einer normalen Registrierung. Fotografiere deshalb die Infotafel mit, dann ordnest du jede Aufnahme später sicher zu. Mit Planetrack hältst du Typ, Kennzeichen und Ort in einem Beitrag fest und setzt fehlende Muster auf die Wunschliste deines Hangars. Die App startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Die Concorde-Halle
Für viele Besucher ist die 1994 errichtete Concorde-Halle der eigentliche Grund für die Anreise. Hier stehen zwei Flugzeuge, die zusammen die französische Seite des Überschallprogramms erzählen. Der Prototyp 001 mit dem Kennzeichen F-WTSS war das erste in Frankreich gebaute Exemplar und hob 1969 zum Erstflug ab. Daneben steht die F-BTSD, eine Serienmaschine der Air France – genau die Bauform, die jahrzehntelang im Liniendienst nach New York unterwegs war.
Mit dem Boarding Pass steigst du in beide Flugzeuge ein und siehst so den Unterschied zwischen Erprobungsflugzeug mit Messgeräten und Passagierkabine direkt nacheinander. Die Treppen sind eng, an vollen Tagen bilden sich Schlangen.
In derselben Halle stehen weitere große Stücke, laut Wikipedia unter anderem ein Bomber Mirage IV und der zweistrahlige Prototyp Mirage 4000. Die Geschichte des Überschall-Airliners erzählt der Beitrag zur Concorde-Geschichte, die technischen Daten stehen auf der Typseite zur Aérospatiale/BAC Concorde.
Zwei Concorde, ein Beitrag
Poste deine Bilder von F-WTSS und F-BTSD mit Kennzeichen und Spot, sammel Likes und Kommentare und vergleiche deine Ausbeute mit anderen Spottern. Planetrack startet bald – zur Warteliste.
Der Tarmac: 747, A380 und Ariane
Draußen auf dem Museumsvorfeld wird es groß. Die bekannteste Maschine ist die Boeing 747-128 F-BPVJ, eine frühere Air-France-Maschine aus der ersten Generation des Jumbos. Sie ist ebenfalls Teil des Boarding Pass, und anders als bei einem normalen Flug siehst du auch Cockpit, Struktur und Frachtraum. Die Typgeschichte liest du auf der Seite zur Boeing 747-100 und im Beitrag zur Geschichte der Boeing 747.
Seit dem 14. Februar 2017 steht daneben die A380 mit dem Testkennzeichen F-WWDD, eines der Erprobungsflugzeuge von Airbus. Die Kombination aus 747 und A380 nebeneinander ist eines der besten Motive für den Größenvergleich der beiden Doppelstock-Giganten; worin sie sich im Flug unterscheiden, zeigt der Beitrag A380 und Boeing 747 unterscheiden.
Weitere Exponate auf dem Außengelände sind unter anderem eine Douglas DC-8, eine Transall C-160 und eine Dassault Mercure – jener Kurzstreckenjet, der im Liniendienst nur bei Air Inter flog. Dazu kommen Löschflugzeuge, Seeaufklärer und Marinejets. Unübersehbar sind die lebensgroßen Modelle der Trägerraketen Ariane 1 und Ariane 5, die den Tarmac überragen. Zum Boarding Pass gehört außerdem eine Douglas Dakota, die Militärversion der DC-3.
| Exponat | Kennzeichen | Warum es sich lohnt |
|---|---|---|
| Boeing 747-128 | F-BPVJ | Früher Jumbo der Air France, innen begehbar |
| Airbus A380 | F-WWDD | Testflugzeug aus dem Erprobungsprogramm |
| Concorde 001 | F-WTSS | Französischer Prototyp, Erstflug 1969 |
| Concorde | F-BTSD | Air-France-Serienmaschine, innen begehbar |
| Ariane 1 und 5 | – | Lebensgroße Modelle der europäischen Trägerraketen |
Raumfahrt und Familienbereich
Das „Espace“ im Namen ist kein Anhängsel. In der Hall de l’Espace zeigt das Museum Höhenforschungsraketen, Satelliten und Raumfahrttechnik aus Frankreich, Europa, den USA und der Sowjetunion. Ein Höhepunkt ist die Kapsel Soyuz T-6, mit der Jean-Loup Chrétien 1982 als erster Franzose ins All flog. Zur Halle gehört ein Planetarium, das 2000 zusammen mit der Raumfahrthalle erneuert wurde.
Für Familien gibt es mit Planète Pilote einen eigenen Bereich für Kinder von 6 bis 12 Jahren, der laut Museum mehr als 1.000 Quadratmeter umfasst. Dort lernen Kinder spielerisch, wie Fliegen funktioniert – praktisch, wenn du mit Nachwuchs unterwegs bist und selbst noch eine Runde über den Tarmac drehen willst.
Sammlung hinter den Kulissen
Was du in Le Bourget siehst, ist nur ein Teil der Sammlung. Die Depots und Werkstätten liegen in Dugny in der Nähe des Flughafens. Dort werden Flugzeuge gelagert, konserviert und restauriert, bevor sie in die Ausstellung kommen. Laut französischer Wikipedia wurde Anfang 2024 eine 3.000 Quadratmeter große Halle für Großobjekte fertiggestellt. In der Geschichte der Depots gibt es auch einen schwarzen Tag: Bei einem Brand im Mai 1990 wurden nach derselben Quelle 25 Flugzeuge zerstört.
Die Depots sind normalerweise nicht öffentlich. Laut Wikipedia öffnet das Museum sie in der Regel einmal im Jahr zu den Europäischen Tagen des Kulturerbes im September – eine Gelegenheit für Typensammler, Maschinen zu sehen, die sonst nicht ausgestellt sind. Ob und wann es eine Öffnung gibt, kündigt das Museum jeweils selbst an. Wer sich für die Arbeit hinter den Kulissen interessiert, findet im Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen Hintergründe, wie Restaurierungsprojekte funktionieren.
Besuch planen: Tickets, Zeiten, Anreise
Stand Oktober 2026 ist das Museum dienstags bis sonntags geöffnet, von April bis September von 10 bis 18 Uhr, von Oktober bis März von 10 bis 17 Uhr. Montags bleibt es zu. Das reguläre Ticket kostet 17 Euro, ermäßigt 14 Euro, und enthält bereits den Boarding Pass für 747, Dakota und die beiden Concorde. Wer jünger als 26 ist, kommt für Hallen und Ausstellungen kostenlos hinein, zahlt für den Boarding Pass aber einen Aufpreis. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle frei – dann ist es entsprechend voll.
Ohne Auto fährst du mit dem RER B bis Le Bourget oder mit der Metro 7 bis La Courneuve und steigst jeweils in den Bus 152 um. Direkt am Museum entsteht eine Station der Metrolinie 17 des Grand Paris Express; ihr Eröffnungstermin hat sich mehrfach verschoben. Rund um das Museum laufen laut Museum bis Herbst 2027 Bauarbeiten, folge vor Ort der Beschilderung. Alle Details zu Standpunkten, Tower-Zeiten und Taschenregeln stehen im Spot-Guide zum Musée de l’Air am Flughafen Le Bourget.
Nicht montags kommen
Der Ruhetag ist der häufigste Planungsfehler. Prüf außerdem, ob einzelne Hallen wegen Veranstaltungen geschlossen sind.
Zur Öffnung auf den Tarmac
Um 10 Uhr stehen 747 und A380 noch ohne Besuchergruppen da. Ganzaufnahmen gelingen jetzt am leichtesten.
Boarding Pass am Vormittag
Concorde und 747 werden im Lauf des Tages voller. Mach die Innenbesuche früh.
Mittags in die Hallen
Wenn das Licht draußen hart wird, wechselst du in Grande Galerie, Prototypenhalle und Raumfahrthalle.
Zum Schluss auf die Terrassen
Mit Tele und etwas Geduld bekommst du von dort die Businessjets auf dem aktiven Flughafen.
Fotografieren im Museum
Der größte Teil der Sammlung steht unter Dach, also arbeitest du in den Hallen mit höherer ISO und einem lichtstarken Objektiv. Für die Concorde-Halle und die Kabinen ist ein Weitwinkel fast Pflicht, sonst bekommst du die langen Rümpfe nicht aufs Bild – Tipps dazu im Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting. Für den Tarmac lohnt ein Blick auf den Sonnenstand: Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du schon zu Hause, wann das Licht auf 747 und A380 fällt.
Für die Terrassen packst du ein Tele ein. Die Pisten liegen ein Stück entfernt, und am Flughafen Le Bourget starten vor allem Falcon, Gulfstream und Global. Wie du die Businessjet-Familien auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Businessjet-Typen unterscheiden.
Frankreich ist beim Fotografieren streng
Im Museum ist Fotografieren erwünscht. Außerhalb des Geländes, am Zaun des Flughafens, gelten in Frankreich teils strengere Regeln als in Deutschland. Drohnen haben am Museum nichts verloren, es liegt direkt an einem aktiven Flughafen. Was du wissen solltest, fasst der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen zusammen.
Die Paris Air Show vor der Tür
Alle zwei Jahre, in ungeraden Jahren im Juni, verwandelt sich das Gelände rund um das Museum in die Paris Air Show. Das Museum liegt dann mitten im Messegelände, die Terrassen des alten Terminals waren historisch einer der Zuschauerplätze für die Flugvorführungen. Die nächste Ausgabe steht 2027 an. Welche Regeln während der Messewoche für Museumsbesucher gelten, gibt das Museum jeweils gesondert bekannt. Alles zu Tickets, Publikumstagen und Fotostrategie steht im Beitrag Paris Air Show in Le Bourget.
Das Museum passt zu dir, wenn …
- du Concorde und 747 von innen sehen willst
- du seltene französische Prototypen ins Logbuch bekommen möchtest
- du Luftfahrtgeschichte an einem historischen Ort erleben willst
Vorher klären, wenn …
- du ein bestimmtes Exponat sehen willst – Umstellungen kommen vor
- du am Gratis-Sonntag oder in den Ferien kommst
- du mit großem Fotorucksack anreist – Taschengrößen sind begrenzt
Eher woanders, wenn …
- du vor allem Airliner im Anflug fotografieren willst
- du nur montags Zeit hast
Le Bourget im europäischen Museumsvergleich
In Frankreich ist Aeroscopia in Toulouse das zweite große Ziel: ebenfalls mit Concorde, dazu direkt neben den Airbus-Werken am Flughafen Toulouse-Blagnac. Während Le Bourget die ganze Breite der Luft- und Raumfahrt abdeckt, liegt der Schwerpunkt in Toulouse auf der Verkehrsluftfahrt.
Im europäischen Vergleich spielt Le Bourget in derselben Liga wie das Imperial War Museum Duxford, das allerdings zusätzlich ein aktiver Warbird-Flugplatz ist, und das Aviodrome in Lelystad mit seiner KLM-747. Aus deutscher Sicht bietet sich der Vergleich mit dem Technik Museum Sinsheim an, wo eine Concorde und eine Tu-144 auf dem Dach stehen. Das große Gegenstück jenseits des Atlantiks ist das National Air and Space Museum in Washington.
Und weil am Flughafen Le Bourget keine Linienjets fliegen, lohnt sich die Kombination mit Paris-Charles de Gaulle, das nur wenige Kilometer weiter nordöstlich liegt. Tipps für die Spots dort liefert der Planespotting-Guide für Paris-CDG.
Vom Museum zum nächsten Spot
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen und Special Liveries: Planetrack plant den zweiten Teil deines Paris-Tages mit. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Das Musée de l’Air et de l’Espace ist mehr als eine Flugzeughalle. Es ist eines der ältesten Luftfahrtmuseen der Welt, untergebracht im schönsten historischen Flughafengebäude von Paris, und es zeigt die französische Luft- und Raumfahrt in einer Breite, die kaum ein anderes Haus erreicht: von Blériot und Santos-Dumont über die Experimentalflugzeuge der Nachkriegszeit bis zu Concorde, A380 und Ariane.
Für Spotter liegt der Reiz in der Mischung. Du sammelst Typen, die du nirgendwo sonst bekommst, steigst in zwei Concorde und einen Jumbo und schaust zum Abschluss den Businessjets auf dem aktiven Flughafen zu. Komm zur Öffnung, vermeide den Montag und nimm Weitwinkel und Tele mit.
Kurzfazit
Das Museum in Le Bourget verbindet hundert Jahre Sammlungsgeschichte mit einem historischen Flughafenterminal. Highlights sind die zwei begehbaren Concorde, die 747 F-BPVJ und die A380 F-WWDD – plane mindestens einen halben Tag ein und denk an den Ruhetag am Montag.
Zusammenfassung
- Das Musée de l'Air et de l'Espace ist ein staatliches Museum unter dem französischen Verteidigungsministerium und eines der größten seiner Art.
- Die Sammlung reicht von Blériot und Santos-Dumont über die Weltkriege bis zu Concorde, A380 und Raumfahrt.
- Für Spotter zählen vor allem die begehbaren Großflugzeuge, die französischen Prototypen und der Blick von den Terrassen auf den Businessjet-Flughafen.
- Plane einen langen halben bis ganzen Tag ein und kombiniere den Besuch bei Bedarf mit Charles de Gaulle für Linienverkehr.
Häufige Fragen
Was ist das Musée de l'Air et de l'Espace?
Das französische Luft- und Raumfahrtmuseum in Le Bourget nordöstlich von Paris. Es wurde 1919 gegründet, ist eine öffentliche Einrichtung unter dem Verteidigungsministerium und sitzt seit den 1970er-Jahren auf dem Gelände des Flughafens Paris-Le Bourget, zum großen Teil im historischen Terminal von 1937.
Was kostet der Eintritt?
Stand Oktober 2026 kostet das Ticket ab 26 Jahren 17 Euro, ermäßigt 14 Euro. Darin steckt der Boarding Pass für die Innenbesichtigung von Boeing 747, Douglas Dakota und beiden Concorde. Unter 26 Jahren ist das Basisticket für Hallen und Ausstellungen frei, der Boarding Pass kostet dann extra. Unter vier Jahren und am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Preise können sich ändern – prüf sie vor dem Besuch auf der Museumsseite.
Wann ist das Museum geöffnet?
Dienstags bis sonntags, vom 1. April bis 30. September von 10 bis 18 Uhr und vom 1. Oktober bis 31. März von 10 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen. Einzelne Hallen können wegen Veranstaltungen zeitweise zu sein, das Museum kündigt solche Schließungen auf seiner Website an.
Welche Concorde stehen in Le Bourget?
Zwei: der in Frankreich gebaute Prototyp 001 F-WTSS, der 1969 zum Erstflug abhob, und die Air-France-Serienmaschine F-BTSD. Beide stehen in der Concorde-Halle und sind mit dem Boarding Pass begehbar. Mehr zum Typ findest du auf der Seite zur Concorde und im Beitrag zur Geschichte der Concorde.
Kann ich in die Boeing 747 hinein?
Ja. Die Boeing 747-128 F-BPVJ der Air France ist Teil des Boarding Pass. Du siehst nicht nur Kabine und Cockpit, sondern auch Bereiche, die Passagieren sonst verborgen bleiben, etwa Struktur und Frachtraum.
Warum steht eine A380 im Museum?
Die A380 mit dem Testkennzeichen F-WWDD gehörte zu den Erprobungsflugzeugen von Airbus. Seit dem 14. Februar 2017 steht sie auf dem Tarmac des Museums – direkt neben der 747, was einen anschaulichen Größenvergleich der beiden Jumbos ergibt.
Sehe ich vom Museum aus Flugverkehr?
Ja, aber keine Linienflüge. Der Flughafen Le Bourget dient heute der Geschäftsreise- und Allgemeinen Luftfahrt. Von den Terrassen des alten Terminals siehst du vor allem Businessjets wie Falcon, Gulfstream und Global. Standpunkte und Tipps stehen im Spot-Guide zum Musée de l'Air am Flughafen Le Bourget.
Wie komme ich ohne Auto hin?
Mit dem RER B bis Le Bourget oder mit der Metro 7 bis La Courneuve, jeweils weiter mit dem Bus 152 bis zur Haltestelle am Museum. Am Museum entsteht eine Station der Metrolinie 17 des Grand Paris Express; ihr Eröffnungstermin hat sich mehrfach verschoben, prüf deshalb den aktuellen Stand.
Ist das Museum während der Paris Air Show offen?
Das Museum liegt mitten im Gelände der Paris Air Show, die in ungeraden Jahren im Juni stattfindet – die nächste Ausgabe ist 2027 an der Reihe. Welche Regeln in dieser Woche für Museumsbesucher gelten, gibt das Museum jeweils gesondert bekannt. Alles zur Messe steht im Beitrag Paris Air Show in Le Bourget.
Sichtungen rund um Musée de l'Air et de l'Espace sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Air France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
IT / ITFAir Inter
Historische französische Inlandsairline (1954–1997) mit Basis in Paris-Orly. Air Inter flog Caravelle, war einziger Betreiber der Dassault Mercure, setzte früh auf A300 und A320 und ging 1997 vollständig in Air France auf.
UT / UTAUTA – Union de Transports Aériens
Historische französische Airline (1963–1992): Die private UTA flog von Paris mit DC-8, DC-10 und Boeing 747 nach West- und Zentralafrika, in den Pazifik und nach Kalifornien – bis Air France sie übernahm. Traurig bekannt wurde sie durch den Bombenanschlag auf Flug 772 über der Ténéré-Wüste 1989.
Typische Flugzeuge
Aérospatiale/BAC Concorde
Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.
FlugzeugtypBoeing 747-100
Mit ihr begann das Zeitalter der Großraumjets: Die Boeing 747-100 flog 1969 zum ersten Mal und ging 1970 bei Pan Am in Dienst. So erkennst du den Ur-Jumbo und hier findest du die erhaltenen Exemplare.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypDouglas DC-3 / C-47
Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.
FlugzeugtypDouglas DC-8
Mit der DC-8 stieg Douglas ins Jetzeitalter ein: vier Triebwerke, gepfeilter Flügel und später ein Rumpf von über 57 Metern. Hier liest du, wie sich die Serien unterscheiden, warum die Super Sixty so berühmt wurde und wo du eine der letzten DC-8 noch erwischst.
FlugzeugtypTransall C-160
Zwei kräftige Turboprops, ein hoch angesetzter Flügel und eine große Heckrampe: Die Transall C-160 war mehr als 50 Jahre das Arbeitspferd der Luftwaffe. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute noch steht.
FlugzeugtypDassault Mercure
Ein französischer Kurzstreckenjet, der größer und schneller als die Boeing 737 war und trotzdem nur einen Kunden fand: Die Dassault Mercure flog von 1974 bis 1995 ausschließlich für Air Inter. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.
FlugzeugtypDassault Rafale
Canards dicht vor dem Deltaflügel, zwei seitliche Lufteinlässe, ein fest eingebauter Tankstutzen neben dem Cockpit: Die Rafale ist Frankreichs Allzweck-Kampfjet. So erkennst du sie und ihre Versionen B, C und M.
FlugzeugtypDassault Mirage 2000
Ein schlanker Deltaflügel, kein Höhenleitwerk, ein einziges großes Triebwerk: Die Mirage 2000 war drei Jahrzehnte lang das Rückgrat der französischen Luftwaffe. So erkennst du sie, so unterscheidest du die Versionen und hier fliegt sie noch.
FlugzeugtypSud Aviation Caravelle
Zwei Triebwerke am Heck, dreieckige Kabinenfenster und eine Nase von der Comet: Die Caravelle war Frankreichs erster Jetliner und machte die Hecktriebwerks-Bauweise salonfähig. So erkennst du sie – und hier siehst du sie heute noch.
FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
FlugzeugtypNorth American P-51 Mustang
Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.
Spotting-Spots rund um Musée de l'Air et de l'Espace
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Musée de l'Air et de l'Espace am Flughafen Paris-Le Bourget
Im alten Pariser Flughafenterminal von 1937 steht eines der größten Luftfahrtmuseen der Welt: zwei Concorde, eine begehbare Air-France-747, die A380 Nummer vier und von den Terrassen der Blick auf Europas wichtigsten Businessjet-Flughafen. So holst du als Spotter das Meiste aus dem Besuch heraus.
MuseumAeroscopia am Flughafen Toulouse-Blagnac
Direkt neben der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt und das erste A320-Testflugzeug. Aeroscopia ist der perfekte Startpunkt für einen Spottertag in Toulouse – mit Werkstour, Testflugzeugen und dem Beluga-Verkehr nur wenige Kilometer entfernt.
MuseumAviodrome am Flughafen Lelystad
Das größte Luftfahrtmuseum der Niederlande liegt direkt am Flughafen Lelystad: Hier kletterst du in eine KLM-747, gehst an Fokker-Typen von der Spin bis zur Fokker 100 vorbei und hörst nebenan die Allgemeine Luftfahrt starten. So holst du als Spotter das Meiste aus dem Besuch heraus.
MuseumIWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
Weitere Einträge
Flughafen Paris-Le Bourget
Hier landete Lindbergh 1927, hier steht das Art-déco-Terminal von 1937, und alle zwei Jahre zeigt die Luftfahrtindustrie hier auf der Paris Air Show ihre Neuheiten. Linienflüge gibt es in Le Bourget längst nicht mehr – dafür Falcon, Gulfstream und Global in einer Dichte, die in Europa kaum ein anderer Flughafen erreicht.
FlughafenFlughafen Paris-Charles de Gaulle
Größter Flughafen der EU und Heimat von Air France: vier Ost-West-Bahnen in zwei Paaren, ein riesiges Terminal 2, das FedEx-Drehkreuz für Europa – und ein Spotter-Umfeld, das ohne Genehmigung, Auto und gute Vorbereitung schnell frustriert.
FlughafenFlughafen Paris-Orly
Der zweite große Pariser Flughafen: knapp 35 Millionen Passagiere, strenge Nachtruhe und ein Deckel für die Flugbewegungen, seit 2026 mit Transavia France als wichtigster Airline – und mit Air Caraïbes, French Bee und Corsair die Adresse für französische Langstrecke in die Überseegebiete.
MuseumAeroscopia Toulouse
Gegenüber der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt, die erste A320, ein Super Guppy und seit Juni 2026 der weltweit erste BelugaST im Museum. Aeroscopia ist das Pflichtziel für alle, die Airbus-Geschichte zum Anfassen suchen – und der Startpunkt der Werkstouren.
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