Das Wichtigste in Kürze
- TUIfly ist der deutsche Ferienflieger der TUI Group mit Sitz in Langenhagen am Flughafen Hannover.
- Codes: IATA X3, ICAO TUI, Rufzeichen „TUI JET“.
- Reine Boeing-737-Flotte: 737-800 und 737 MAX 8, zusammen rund zwei Dutzend Flugzeuge.
- Fünf Basen: Hannover, Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf.
- Die Wurzeln reichen bis 1973 zurück: TUIfly ging aus Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express hervor.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | X3 |
|---|---|
| ICAO-Code | TUI |
| Rufzeichen | TUI JET |
| Drehkreuze | HAJ, FRA, MUC, STR, DUS |
| Geschäftsmodell | Ferienflieger mit Nonstop-Flügen zu Urlaubszielen, vor allem für Pauschalreisen |
| Sitz | Langenhagen am Flughafen Hannover |
| Ursprung | 1972 als Hapag-Lloyd Flug gegründet, erster Flug am 30. März 1973 (Hamburg–Ibiza mit einer Boeing 727) |
| Heutiger Name | Seit 2007 Marke TUIfly, seit 2010 auch Firmenname (TUIfly GmbH) |
| Konzern | TUI Group, Teil des Airline-Verbunds mit TUI Airways, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic |
| Basen | Hannover (HAJ, Heimatbasis), Frankfurt (FRA), München (MUC), Stuttgart (STR) und Düsseldorf (DUS) |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand Herbst 2026) | Rund zwei Dutzend Flugzeuge: 14 Boeing 737-800 und etwa zehn Boeing 737 MAX 8 |
| Markenzeichen | Blau-weiße TUI-Konzernbemalung mit dem Lächeln-Logo |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich TUIfly?
- Blau-weiße Bemalung im TUI-Konzerndesign mit dem Lächeln-Logo, Titel „TUI“ am Rumpf
- Immer eine Boeing 737: entweder 737-800 oder 737 MAX 8
- Deutsches Kennzeichen mit D- – typisch sind Serien wie D-ATU…, D-ABK… und bei der MAX D-AMA…
- Flugnummer beginnt mit X3, auf dem Tracker steht der ICAO-Code TUI
- Im Funk meldet sich die Crew als „TUI JET“
- Schwestern aus Belgien, den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien sehen fast gleich aus – das Kennzeichen trennt sie
Wenn im Sommer morgens um sechs die erste Welle Ferienflieger rollt, ist TUIfly an vielen deutschen Flughäfen mittendrin. Für Spotter ist die Airline auf den ersten Blick schnell erledigt: blau-weiß, Boeing 737, fertig. Auf den zweiten Blick wird es spannend – denn im gleichen Design fliegen fünf Airlines aus fünf Ländern, und auch innerhalb der deutschen Flotte stecken zwei 737-Generationen. Hier erfährst du, wie du TUIfly sicher zuordnest.
Jede TUI-737 einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest, sammelst sie in deinem Hangar und merkst dir fehlende TUIfly-Maschinen auf der Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
TUIfly im Überblick
TUIfly ist der deutsche Ferienflieger der TUI Group. Die Airline hat ihren Sitz in Langenhagen direkt am Flughafen Hannover und bringt Urlauber nonstop zu Zielen rund ums Mittelmeer, auf die Kanaren, nach Madeira, auf die Kapverden, nach Zypern und nach Ägypten. Den größten Teil der Sitze kaufen Reiseveranstalter für Pauschalreisen ein, allen voran der eigene Konzern. Einzelne Plätze bucht man über die TUI-Website.
Ein Drehkreuz im Sinne von Lufthansa in Frankfurt gibt es nicht. TUIfly stationiert ihre Flugzeuge stattdessen an fünf deutschen Basen und fliegt von dort direkt in den Urlaub. Einer Allianz gehört die Airline nicht an.
Innerhalb des Konzerns ist TUIfly eine von fünf Airlines. Zusammen mit TUI Airways, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic bildet sie den Airline-Verbund des Reisekonzerns. Laut TUI Group fliegen diese fünf Gesellschaften zusammen rund 125 Flugzeuge.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code X3: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, in der Reisebestätigung und im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code TUI: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen TUI JET: so meldet sich die Besatzung im Funk. Das Rufzeichen gilt seit 2010.
Praktisch für dich: Der ICAO-Code TUI gehört tatsächlich der deutschen Gesellschaft. Die Schwester-Airlines haben eigene Codes – taucht auf dem Tracker also eine blau-weiße 737 mit einem anderen ICAO-Code auf, fliegt sehr wahrscheinlich nicht TUIfly. Warum Flugnummer und Rufzeichen auf Trackern oft verschieden aussehen, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Die Logik hinter den Codes findest du in IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Tracker richtig lesen
Filter auf dem Tracker nach dem ICAO-Code TUI statt nach dem Wort „TUI“ im Airline-Namen. So siehst du nur die deutsche Flotte und nicht auch die britischen, belgischen oder niederländischen Schwestern. Mehr zum Lesen von ADS-B-Daten steht im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Von Hapag-Lloyd Flug zu TUIfly
Die Geschichte von TUIfly beginnt bei einer Reederei. 1972 gründete Hapag-Lloyd eine eigene Fluggesellschaft, die Hapag-Lloyd Flug. Der erste Flug ging am 30. März 1973 mit einer Boeing 727 von Hamburg nach Ibiza. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Airline mit ihrer gelb-weißen Bemalung zu einem festen Begriff im deutschen Ferienflugverkehr. Zeitweise flog sie auch Airbus A300 und Airbus A310 – Typen, die du in ihren Farben heute höchstens noch auf alten Fotos findest.
2002 kam mit Hapag-Lloyd Express eine zweite Gesellschaft im TUI-Konzern dazu, die als Billigflieger Städteverbindungen anbot. Ab 2005 hieß die Ferienmarke Hapagfly, und die Flotte wurde auf Boeing 737 umgestellt. Im Januar 2007 führte TUI beide Marken unter dem neuen Namen TUIfly zusammen. Rechtlich blieben die Gesellschaften zunächst getrennt, 2010 wurde die Hapag-Lloyd Fluggesellschaft schließlich in TUIfly GmbH umbenannt.
Danach folgten mehrere Umbrüche:
2009: Fokus auf Urlaub
Air Berlin übernahm einen großen Teil der Städteverbindungen. TUIfly konzentrierte sich wieder auf Ferienziele und flog über Jahre Flugzeuge im Wet-Lease für Air Berlin.
2014: Gelb wird Blau
Die bekannte gelbe Bemalung verschwand. Seitdem fliegt TUIfly im blau-weißen Design des TUI-Konzerns.
2020: Verkleinerung
In der Corona-Krise kündigte TUIfly an, die Flotte deutlich zu verkleinern und mehrere Basen wie Köln/Bonn, Bremen und Münster/Osnabrück aufzugeben.
2021: Die MAX kommt
Im Juni 2021 übernahm TUIfly mit der D-AMAX ihre erste Boeing 737 MAX 8 – mit mehr als drei Jahren Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan.
Ein Ausflug auf die Langstrecke mit Boeing 787 ab Düsseldorf war für den Winter 2020/21 angekündigt, kam wegen der Pandemie aber nicht zustande. TUIfly ist damit ein reiner Kurz- und Mittelstrecken-Betrieb geblieben. Wie Wet-Lease-Verträge funktionieren, wie sie TUIfly etwa bis zum Winter 2023/24 auch für Eurowings geflogen ist, erklärt der Artikel Wet-Lease erklärt.
Die Flotte: nur Boeing 737
Die Flotte ist überschaubar und einheitlich. Nach Flottenübersichten vom Herbst 2026 sieht sie ungefähr so aus:
| Typ | Anzahl (ca.) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | 14 | 186 bzw. 189 | Älterer Teil der Flotte, mit klassischen Winglets |
| Boeing 737 MAX 8 | etwa 10 | 189 | Kennzeichen meist D-AMA…, intern als „Boeing 737-8“ geführt |
| Weitere 737 MAX 8 | bestellt | – | Zahl und Zeitplan je nach Quelle unterschiedlich |
Zusammen sind das rund zwei Dutzend Flugzeuge. Die Zahlen schwanken, weil TUIfly ältere 737-800 nach und nach abgibt – teils an Schwester-Airlines im Konzern, teils zurück an Leasinggeber – und neue MAX übernimmt. Behandle die Tabelle deshalb als Momentaufnahme.
Die Boeing 737-800 ist das Arbeitspferd vieler europäischer Ferienflieger, die Boeing 737 MAX 8 ihre sparsamere Nachfolgerin. Beide stammen von Boeing. Wenn du Hapagfly- oder HLX-Zeiten im Logbuch nachträgst, begegnet dir außerdem die kürzere Boeing 737-700.
Eine Besonderheit für Spotter: Die MAX-Maschinen tragen Namen von Urlaubszielen wie Korfu, Heraklion, Faro oder Mallorca. Ein Detailfoto vom Namen am Rumpf macht deine Sichtung später leichter zuzuordnen.
Nur noch eine MAX fehlt?
Leg Sichtungs-Alarme für Kennzeichen oder Typen an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
737-800 oder 737 MAX 8? So unterscheidest du sie
Beide Typen sind fast gleich lang und tragen dieselbe Bemalung. Ein paar Details verraten trotzdem die Generation:
Das spricht für die 737 MAX 8
- Größere Triebwerke mit gezackter Hinterkante an der Verkleidung
- Geteilte Winglets mit einer Spitze nach oben und einer nach unten (Vorsicht: Auch manche nachgerüstete 737-800 tragen geteilte Winglets)
- Längeres, spitz zulaufendes Heckende
- Auf Trackern als B38M geführt
Das spricht für die 737-800
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Meist klassische, nach oben gebogene Winglets
- Kürzeres, stumpferes Heckende
- Auf Trackern als B738 geführt
Am zuverlässigsten sind die Triebwerke: Die gezackten Kanten der MAX siehst du auch im Anflug gut, wenn du von der Seite mit Teleobjektiv fotografierst. Wenn du generell sicherer im Erkennen werden willst, hilft dir der Guide Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Woran du TUIfly erkennst
Seit dem Wechsel von Gelb zu Blau fliegt TUIfly im Konzerndesign der TUI Group: blau-weiße Bemalung, das Lächeln-Logo von TUI und seit 2016 einfach der Titel „TUI“ statt „TUIfly“ am Rumpf. Genau darin liegt die Falle. Dieselbe Optik tragen auch die Schwester-Airlines, und die fliegen ebenfalls 737 – an vielen Urlaubsflughäfen stehen sie direkt nebeneinander.
So trennst du die TUI-Airlines voneinander:
| Airline | Land | Kennzeichen-Präfix | Typische Typen |
|---|---|---|---|
| TUIfly | Deutschland | D- | 737-800, 737 MAX 8 |
| TUI Airways | Großbritannien | G- | 737, Boeing 787 |
| TUI fly Belgium | Belgien | OO- | 737, Boeing 787 |
| TUI fly Netherlands | Niederlande | PH- | 737, Boeing 787 |
| TUI fly Nordic | Schweden | SE- | 737 |
Ein Dreamliner im TUI-Design ist also nie TUIfly – die deutsche Gesellschaft fliegt keine Langstrecke. Bei einer 737 entscheidet das Kennzeichen. Wie du Kennzeichen liest und welches Präfix zu welchem Land gehört, erklären die Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen und Länderkennungen von Flugzeugen.
Achtung Verwechslung
Ältere 737-800 wechseln innerhalb des Konzerns gern den Besitzer. Ein Flugzeug, das du vor ein paar Jahren mit D-Kennzeichen notiert hast, kann heute mit OO- oder einem anderen Präfix bei einer Schwester fliegen. Notier deshalb immer das Kennzeichen zum Zeitpunkt der Sichtung.
Sonderbemalungen
Für Sammler sind die Sonderbemalungen interessant. Laut Flottenübersichten werben einzelne Maschinen für Konzernmarken wie TUI BLUE, Robinson und RIU; die D-AMAH trägt seit 2024 eine Jubiläumsbemalung zu 50 Jahren. Solche Bemalungen kommen und gehen – prüf vor einer gezielten Tour, ob das Motiv noch fliegt. Tipps zur Suche findest du im Artikel Special Liveries finden.
TUIfly spotten: die Basen
Die größten Chancen hast du an den fünf Basen. Dort sind Flugzeuge über Nacht stationiert und starten morgens in die erste Welle, nachmittags und abends kommen sie zurück.
- Hannover: Heimatbasis und Firmensitz. Von der Besucherterrasse am Flughafen Hannover siehst du TUIfly so oft wie nirgends sonst. Mehr zum Platz steht auf der Seite zum Flughafen Hannover.
- Düsseldorf: Großer Ferienflughafen im Westen mit viel Urlaubsverkehr. Ein guter Standort ist die Besucherterrasse Düsseldorf.
- Frankfurt: Hier geht die 737 zwischen Langstreckenjets fast unter. Von der Aussichtsplattform Zeppelinheim bekommst du sie trotzdem gut vor die Linse.
- München: Vom Besucherhügel am Flughafen München aus hast du das Vorfeld und die Rollwege gut im Blick.
- Stuttgart: Kompakter Flughafen mit kurzen Wegen, ideal ist die Besucherterrasse Stuttgart.
Eine Besonderheit in Hannover: TUIfly fliegt im Auftrag der Deutschen Post nächtliche Postflüge, unter anderem nach Stuttgart und München. Wer abends am Platz ist, kann deshalb auch außerhalb der Ferienflug-Spitzen eine TUIfly-737 erwischen.
An den Urlaubszielen ist TUIfly ebenfalls präsent – etwa auf Mallorca am Flughafen Palma oder auf Lanzarote, wo du vom Strand Playa Honda aus Anflüge über dem Wasser fotografierst. Dort triffst du TUIfly oft neben Condor, SunExpress, Discover Airlines und Marabu.
Gute Chancen auf TUIfly, wenn …
- du an einer der fünf Basen stehst, besonders in Hannover
- du früh morgens am Spot bist, wenn die Basis-Flugzeuge starten
- Schulferien sind und viele Pauschalreisen abfliegen
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – frühere Basen wie Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden oder Köln/Bonn gibt es nicht mehr
- du gezielt eine Sonderbemalung suchst
Eher kein TUIfly-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Basis ist und im Flugplan keine X3-Flüge stehen
Bevor du losfährst, lohnt der Blick auf Wind und Pisten: Welche Seite des Platzes die besseren Motive bietet, hängt von der Betriebsrichtung am Flughafen ab. Wenn du neu dabei bist, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Jede blau-weiße TUI-737 für TUIfly halten – auch TUI Airways, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic fliegen 737 im gleichen Design. Das Kennzeichen entscheidet.
- Einen TUI-Dreamliner der deutschen Flotte zuordnen – TUIfly fliegt keine Boeing 787.
- „TUI“ im Namen mit dem ICAO-Code gleichsetzen – nur die deutsche Gesellschaft nutzt den ICAO-Code TUI, die Schwestern haben eigene Codes.
- 737-800 und MAX 8 über die Bemalung trennen wollen – beide sehen gleich aus, achte auf Triebwerke und Winglets.
- Hapag-Lloyd Flug für eine fremde Airline halten – sie ist die direkte Vorgängerin von TUIfly.
- Alte Basen-Listen nutzen – nach der Verkleinerung ab 2020 fliegt TUIfly von fünf deutschen Basen.
TUIfly im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die 737 MAX 8 oder Sonderbemalungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt. Mit dem Sonnenstand-Planer findest du an der Basis das beste Licht, und deine Sichtung postest du mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
TUIfly ist der Ferienflieger, der seit über 50 Jahren deutsche Urlauber in die Sonne bringt – erst als Hapag-Lloyd Flug, heute im blau-weißen TUI-Design. Die Flotte ist klein und einheitlich, doch genau das macht die Zuordnung anspruchsvoll: Zwei 737-Generationen und vier Schwester-Airlines in gleicher Optik wollen auseinandergehalten werden. Mit Kennzeichen, ICAO-Code und einem Blick auf die Triebwerke landet jede Sichtung sauber im Logbuch.
Kurzfazit
TUIfly (IATA X3, ICAO TUI) ist der deutsche Ferienflieger der TUI Group mit Sitz in Hannover und einer reinen Boeing-737-Flotte. Das D-Kennzeichen trennt sie von den Schwester-Airlines im gleichen Design.
Zusammenfassung
- TUIfly erkennst du an der blau-weißen TUI-Bemalung und daran, dass ausschließlich Boeing 737 im Einsatz sind.
- Die Spotter-Herausforderung sind die Schwester-Airlines im gleichen Design: Ein D-Kennzeichen und der ICAO-Code TUI zeigen dir die deutsche Gesellschaft.
- Zwischen 737-800 und 737 MAX 8 unterscheidest du über Triebwerke, Winglets und die Heckkonus-Form.
- Am meisten TUIfly siehst du in Hannover und an den übrigen vier Basen – vor allem früh morgens und in den Ferien.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat TUIfly?
Der IATA-Code von TUIfly ist X3, der ICAO-Code TUI. Im Funk meldet sich die Crew mit dem Rufzeichen „TUI JET“. Achtung: Die Schwester-Airlines im TUI-Konzern haben eigene Codes, obwohl sie fast gleich aussehen.
Welche Flugzeuge fliegt TUIfly?
Ausschließlich Boeing 737. Nach Flottenübersichten vom Herbst 2026 sind es 14 Boeing 737-800 und etwa zehn Boeing 737 MAX 8, zusammen also rund zwei Dutzend Flugzeuge. Die erste 737 MAX, die D-AMAX, kam im Juni 2021 zu TUIfly. Weitere MAX sind bestellt, die genaue Zahl schwankt je nach Quelle.
Wo hat TUIfly seine Basen?
TUIfly hat fünf Basen in Deutschland: Hannover als Heimatbasis, dazu Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf. Frühere Basen wie Hamburg, Karlsruhe/Baden-Baden oder Köln/Bonn hat die Airline aufgegeben, Köln/Bonn zuletzt im Zuge der Verkleinerung ab 2020.
Ist TUIfly dasselbe wie TUI fly Belgium oder TUI Airways?
Nein. Alle gehören zur TUI Group und tragen dasselbe Design, sind aber eigene Airlines mit eigenen Codes und Kennzeichen: TUI Airways fliegt mit britischem G-Kennzeichen, TUI fly Belgium mit OO-, TUI fly Netherlands mit PH- und TUI fly Nordic mit SE-. TUIfly aus Deutschland erkennst du am D-Kennzeichen.
Gehört TUIfly zu einer Allianz?
Nein. TUIfly ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Als Ferienflieger verkauft die Airline den größten Teil der Plätze an Reiseveranstalter für Pauschalreisen und fliegt meist nonstop ohne Drehkreuz.
Was war Hapag-Lloyd Flug?
Hapag-Lloyd Flug war die Vorgängerin von TUIfly. Die Gesellschaft wurde 1972 als Tochter der Reederei Hapag-Lloyd gegründet und startete am 30. März 1973 mit einer Boeing 727 von Hamburg nach Ibiza. 2007 wurden die Marken Hapagfly und Hapag-Lloyd Express unter dem Namen TUIfly zusammengeführt, 2010 folgte die Umbenennung der Firma in TUIfly GmbH.
Hat TUIfly Sonderbemalungen?
Ja. Laut Flottenübersichten tragen einzelne Maschinen Werbebemalungen für Konzernmarken wie TUI BLUE, Robinson oder RIU, dazu kommt eine Jubiläumsbemalung zu 50 Jahren auf der D-AMAH. Solche Bemalungen wechseln immer wieder – prüf vor einer gezielten Tour, ob sie noch aktuell sind.
Fliegt TUIfly auch nachts?
In Hannover gibt es eine Besonderheit: TUIfly fliegt im Auftrag der Deutschen Post nächtliche Postflüge, unter anderem nach Stuttgart und München. Wer abends in Hannover ist, kann deshalb auch außerhalb der typischen Ferienflug-Zeiten eine TUIfly-737 erwischen.
TUIfly im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypAirbus A310
Kurz, bullig, mit kleinen Zäunen an den Flügelspitzen: Die A310 war Airbus’ zweiter Großraumjet und lange in Deutschland zu Hause. Heute ist sie eine Rarität – so erkennst und findest du sie.
Weitere Airlines
Condor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
FerienfliegerTUI fly Belgium
Der belgische Ferienflieger der TUI Group: früher Jetairfly, heute mit Boeing 737 und Embraer E195-E2 ab Brüssel, Ostende und Antwerpen unterwegs – und mit einem ICAO-Code, der noch an den alten Namen erinnert.
FerienfliegerTUI fly Netherlands
Der niederländische Ferienflieger der TUI Group: früher Arkefly, Heimat Amsterdam-Schiphol, kleine Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und 787-8 – und ein Rufzeichen, das du im Funk sofort wiedererkennst.
FerienfliegerTUI Airways
Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.
FerienfliegerSunExpress
Der türkische Ferienflieger aus Antalya gehört je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt ausschließlich Boeing 737 und verbindet Deutschland so dicht mit der Türkei wie kaum eine andere Airline.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Hannover
Niedersachsens Tor zur Welt liegt in Langenhagen: zwei parallele Bahnen, ein kompaktes Terminal mit S-Bahn-Halt, TUIfly als Heimat-Airline und keine generelle Nachtsperre. Für Spotter ein entspannter Flughafen mit Ferienfliegern, Zubringern der großen Netzwerk-Airlines und nächtlichem Frachtverkehr.
FlughafenFlughafen Düsseldorf
Größter Flughafen Nordrhein-Westfalens und Heimat der Eurowings: zwei dicht nebeneinander liegende Bahnen im Norden der Stadt, drei Terminals unter einem Dach, strenge Kapazitätsregeln – und für Spotter eine Lage, die sich seit der Pandemie spürbar verändert hat.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du TUIfly vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse am Flughafen Hannover
Die offizielle Aussichtsterrasse am Hannover Airport liegt auf dem Dach der Erlebniswelt zwischen Terminal A und B. Für wenige Euro bekommst du einen Rundumblick über Vorfeld und Südbahn – ideal für Einsteiger, Familien und einen entspannten Nachmittag mit TUIfly, Eurowings und der Lufthansa Group.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Stuttgart
Kostenlos, mitten im Terminal und mit Blick auf das Vorfeld und das westliche Ende der einzigen Piste: Die Besucherterrasse auf dem Dach von Terminal 3 ist der einfachste Einstieg ins Planespotting auf den Fildern – am besten an Sommerabenden.
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