A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten

Gleiche Nase, gleicher Flügel, gleiche Triebwerke – und trotzdem vier verschiedene Längen. Wie du A318, A319, A320 und A321 an Ausgängen, Türen, Proportionen und Leitwerk sicher auseinanderhältst.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202612 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Ausgänge über dem Flügel sind der Schlüssel: Ein Notausstieg pro Seite spricht für A318 oder A319, zwei für die A320. Die klassische A321 hat stattdessen große Türen direkt vor und hinter dem Flügel.
  • Vier Längen, eine Familie: A318 31,44 m, A319 33,84 m, A320 37,57 m, A321 44,51 m. Der Sprung von der A320 zur A321 ist mit knapp sieben Metern der größte.
  • Die A318 verrät sich am Heck: Ihr Seitenleitwerk ist höher als bei den Schwestern, die Gesamthöhe liegt bei 12,56 statt 11,76 Metern. Neben dem kurzen Rumpf wirkt das Heck dadurch auffallend groß.
  • Proportionen schlagen Schätzungen: Achte darauf, wie viel Rumpf vor und hinter dem Flügel liegt. Bei der A319 sitzt der Flügel optisch fast in der Mitte, die A321 wirkt lang gestreckt mit viel Rumpf vor dem Flügel.
  • Ausnahmen kennen: Dicht bestuhlte A319 können zwei Notausstiege pro Seite haben, und viele A321neo fliegen mit dem Türbild „Airbus Cabin Flex“. Im Zweifel klärt der ICAO-Typcode in einem Flugtracking-Dienst die Sache.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Die kurze Antwort
  2. 2.Warum die vier so ähnlich aussehen
  3. 3.Schritt 1: Die Ausgänge über dem Flügel zählen
  4. 4.Schritt 2: Proportionen vor und hinter dem Flügel
  5. 5.Schritt 3: Das Leitwerk der A318
  6. 6.Schritt 4: Die Türen der A321 – ceo oder neo
  7. 7.Die typischen Verwechslungen
  8. 8.Worauf du achten solltest
  9. 9.Wo du die ganze Familie siehst
  10. 10.Fazit

Ein Airbus-Schmalrumpfjet rollt zur Bahn – runde Nase, zwei Triebwerke, Sharklets. Dass er zur A320-Familie gehört, ist schnell klar. Aber welches Mitglied ist es? Genau hier scheitern viele Bestimmungen, denn A318, A319, A320 und A321 haben dieselbe Nase, denselben Rumpfquerschnitt und praktisch denselben Flügel. Was sich ändert, ist die Länge – und mit ihr die Zahl und Lage der Ausgänge. Dieser Guide zeigt dir, wie du die A320-Familie sicher unterscheidest: mit einer festen Reihenfolge aus Notausstiegen, Türen, Proportionen und Leitwerk, plus den Ausnahmen, an denen selbst erfahrene Spotter hängen bleiben.

Jede Sichtung mit dem richtigen Typ festhalten

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Die kurze Antwort

Du unterscheidest die vier Familienmitglieder am sichersten über die Ausgänge im Bereich des Flügels. Ein Notausstieg pro Seite über dem Flügel: A318 oder A319. Zwei Notausstiege pro Seite: A320. Keine kleinen Notausstiege, dafür große Türen direkt vor und hinter dem Flügel: klassische A321. Danach trennst du A318 und A319 über Länge und Leitwerk, und bei der A321neo prüfst du, ob sie mit dem Cabin-Flex-Türbild unterwegs ist.

31,44 mLänge der A318 – das kürzeste Familienmitglied
44,51 mLänge der A321 – gut 13 Meter mehr als die A318
80 cmHöhenunterschied am Heck zwischen A318 und den Schwestern

Warum die vier so ähnlich aussehen

Die A320 ist das Ausgangsmodell. Ihr Erstflug fand am 22. Februar 1987 in Toulouse statt. Aus ihr hat Airbus durch Einsetzen und Herausnehmen von Rumpfsegmenten eine ganze Familie abgeleitet: zuerst die verlängerte A321 (Erstflug 1993 in Hamburg), dann die verkürzte A319 (Erstflug 1995) und zuletzt die noch kürzere A318 (Erstflug 2002). Cockpit, Rumpfquerschnitt, Systeme und der Grundflügel blieben gleich – Piloten wechseln zwischen den Mustern mit gemeinsamer Musterberechtigung. Für die A321 bekam der Flügel allerdings angepasste Landeklappen, um das höhere Gewicht zu tragen.

Für dich als Spotter heißt das: Merkmale wie Nase, Cockpitfenster, Fahrwerk oder Flügelspitzen helfen nur bei der Frage, ob es überhaupt ein A320-Familienmitglied ist und welcher Generation es angehört. Wie du den Familienzugehörigkeits-Check gegenüber Boeing machst, erklärt der Guide Airbus oder Boeing unterscheiden. Die Frage nach dem konkreten Mitglied beantwortet der Rumpf.

Merkmal A318 A319 A320 A321ceo
Länge 31,44 m 33,84 m 37,57 m 44,51 m
Höhe 12,56 m 11,76 m 11,76 m 11,76 m
Notausstiege über dem Flügel je Seite 1 1 (dicht bestuhlt: 2) 2 keine
Große Türen je Seite 2 2 2 4
ICAO-Typcode A318 A319 A320 A321
neo-Pendant keins A319neo (A19N) A320neo (A20N) A321neo (A21N)

Die Längenangaben stammen aus den Herstellerdaten. Die Spannweite ist bei allen vier gleich und hängt nur von den Flügelspitzen ab: rund 34,1 Meter mit kleinen Wingtip-Fences, 35,8 Meter mit Sharklets.

Schritt 1: Die Ausgänge über dem Flügel zählen

Die Notausstiege über dem Flügel sind kleine, fast quadratische Luken in der Fensterreihe, oft mit einer farbigen Kontur oder einem Hinweis in Rumpffarbe markiert. Sie liegen direkt über der Tragfläche, damit Passagiere im Notfall über den Flügel aussteigen können. Weil die Zahl der zulässigen Sitze an die Zahl und Art der Ausgänge gekoppelt ist, hat Airbus jeder Rumpflänge die passende Ausstattung gegeben.

  • Ein Notausstieg pro Seite: Das ist die Standardausstattung von A318 und A319. Neben dem einzelnen Ausstieg wirkt der Bereich über dem Flügel ruhig, die Fensterreihe läuft fast ungestört durch.
  • Zwei Notausstiege pro Seite: Das ist das Kennzeichen der A320. Die beiden Luken sitzen direkt hintereinander über dem Flügel und fallen auf Seitenaufnahmen sofort auf.
  • Keine Notausstiege, dafür große Türen am Flügel: Das ist die klassische A321. Statt kleiner Luken hat sie vollwertige Türen direkt vor und direkt hinter der Tragfläche.

Die A319-Falle

Nicht jede A319 hat nur einen Notausstieg pro Seite. Airlines, die besonders viele Sitze einbauen, bestellten die A319 mit zwei Ausstiegen pro Seite – sonst wäre die höhere Sitzzahl nicht zulässig. Siehst du zwei Luken über dem Flügel, aber der Rumpf wirkt gedrungen, schau genauer auf die Proportionen (Schritt 2) oder prüfe den Typcode.

Ein Tipp für die Praxis: Notausstiege zählst du am besten auf Seitenaufnahmen beim Rollen oder kurz nach dem Aufsetzen. Im steilen Anflug von unten verdecken Flügel und Triebwerke den Bereich oft. Hier lohnt es sich, nach der Sichtung noch einmal in Ruhe auf dem Kameradisplay nachzuzählen.

Schritt 2: Proportionen vor und hinter dem Flügel

Weil Airbus die Rumpfsegmente vor und hinter dem Flügel unterschiedlich verlängert oder gekürzt hat, verändert sich das Verhältnis von Vorder- zu Hinterrumpf. Dieses Verhältnis ist ein besseres Merkmal als die absolute Länge, die du ohne Vergleichsobjekt kaum abschätzen kannst.

  • A318: Sehr kurzer Vorderrumpf, der Flügel wirkt im Verhältnis zum Rumpf fast zu groß. Zwischen der vorderen Tür und der Flügelvorderkante liegen nur wenige Fenster.
  • A319: Kompakt, der Flügel sitzt optisch ungefähr in der Mitte des Rumpfes. Die Maschine wirkt „rund“ und gedrungen.
  • A320: Ausgewogen, vor und hinter dem Flügel ist sichtbar mehr Rumpf als bei der A319. Wer viele A320 gesehen hat, hat hier seinen inneren Maßstab.
  • A321: Lang gestreckt, mit auffallend viel Rumpf vor dem Flügel. Der Flügel wirkt im Verhältnis zierlich, die Maschine erinnert fast an eine Zigarre.

Bei der A321 ist der Unterschied am deutlichsten. Gegenüber der A320 kam vor dem Flügel ein längeres Rumpfstück hinzu als dahinter, insgesamt knapp sieben Meter. Bei der A319 dagegen fehlt gegenüber der A320 nur rund 3,7 Meter – das sind gerade einmal ein paar Sitzreihen. Wer zwischen A319 und A320 nur nach Gefühl schätzt, liegt deshalb häufiger daneben als bei der A321.

Vergleichen statt schätzen

Am besten lernst du die Proportionen, wenn zwei Familienmitglieder hintereinander rollen oder nebeneinander am Gate stehen. Fotografiere solche Situationen bewusst – direkt nebeneinander siehst du die Längenunterschiede viel klarer als bei Einzelaufnahmen.

Schritt 3: Das Leitwerk der A318

Die A318 ist so kurz, dass der Hebelarm zwischen Schwerpunkt und Leitwerk kleiner wird. Damit das Seitenleitwerk trotzdem genug Wirkung hat, hat Airbus es erhöht. Die Gesamthöhe der A318 liegt bei 12,56 Metern, bei A319, A320 und A321 sind es 11,76 Meter – rund 80 Zentimeter Unterschied.

Auf dem Foto wirkt das Heck der A318 dadurch im Verhältnis zum kurzen Rumpf auffallend groß. Gerade gegenüber der A319, die ebenfalls nur einen Notausstieg pro Seite hat, ist das das entscheidende Merkmal: kurzer Rumpf plus normales Leitwerk ergibt eine A319, noch kürzerer Rumpf plus hohes Leitwerk eine A318.

Dazu kommt die Seltenheit. Die A318 wurde nur in kleiner Stückzahl gebaut – unser Steckbrief zur Airbus A318 nennt 80 Exemplare – und ist im Linienverkehr selten geworden. Einige Maschinen fliegen als Geschäftsreiseflugzeug. Wenn du eine A318 vermutest, lohnt sich deshalb immer ein Blick auf Kennzeichen und Typcode.

Schritt 4: Die Türen der A321 – ceo oder neo

Bei der A321 hilft dir das Türbild zusätzlich bei der Frage nach der Generation.

  • A321ceo: Immer vier Türpaare – vorn, direkt vor dem Flügel, direkt hinter dem Flügel und hinten. Notausstiege über dem Flügel gibt es nicht.
  • A321neo mit klassischem Türbild: Wie die ceo vier Türpaare.
  • A321neo mit Airbus Cabin Flex: Das Türpaar vor dem Flügel entfällt. Stattdessen sitzen zwei Paar Notausstiege über dem Flügel, und die Tür hinter dem Flügel liegt weiter hinten. So gewinnt die Kabine Platz für zusätzliche Sitze.

Daraus folgt eine nützliche Faustregel: Ein sehr langer A320-Familien-Rumpf mit Notausstiegen über dem Flügel ist praktisch immer eine A321neo. Umgekehrt gilt das nicht, denn es gibt auch A321neo mit klassischem Türbild. Achtung bei der Verwechslung mit der A320: Auch sie hat zwei Notausstiege pro Seite. Die Länge vor dem Flügel und die zusätzliche Tür hinter dem Flügel zeigen dir dann, dass es die A321neo ist. Mehr zu beiden Generationen findest du in den Steckbriefen Airbus A321 und Airbus A321neo, die Langstreckenvariante beschreibt die Seite zur Airbus A321XLR.

Ob ceo oder neo, entscheidest du am Ende aber nicht am Türbild, sondern an den Triebwerken: Die neo-Gondeln sind deutlich größer im Durchmesser. Wie du das sicher erkennst, erklärt der Guide A320neo oder ceo unterscheiden. Wingtip-Fences und Sharklets helfen nur eingeschränkt – warum, steht in Winglets, Sharklets und Raked Wingtips erkennen.

1. Familie bestätigen

Runde Airbus-Nase, kein Rückenkiel vor dem Leitwerk: Das ist ein Mitglied der A320-Familie und keine Boeing 737.

2. Ausgänge am Flügel zählen

Ein Notausstieg pro Seite, zwei Notausstiege oder große Türen vor und hinter dem Flügel? Das grenzt die Auswahl sofort ein.

3. Proportionen prüfen

Wie viel Rumpf liegt vor dem Flügel? Gedrungen spricht für A318 oder A319, ausgewogen für die A320, gestreckt für die A321.

4. Leitwerk anschauen

Kurzer Rumpf mit auffallend hohem Heck? Dann prüf, ob es eine der seltenen A318 ist.

5. Generation festlegen

Große, runde Triebwerksgondeln heißen neo, schlanke Gondeln ceo. Kleine Wingtip-Fences schließen die neo aus.

6. Typcode gegenchecken

Flugtracking-Dienste zeigen den ICAO-Code: A318, A319, A320, A321 oder A19N, A20N, A21N. Damit lernst du die Merkmale nebenbei.

Die seltene Variante nicht verpassen

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Die typischen Verwechslungen

Welches Familienmitglied steht vor dir?

Drei Beobachtungen – am Ende bekommst du die wahrscheinlichste Variante.

Wahrscheinlich

Airbus A318

Sehr kurzer Rumpf, ein Notausstieg pro Seite und ein hohes Leitwerk: Das passt zur A318. Weil sie selten ist, lohnt sich ein Blick aufs Kennzeichen.

Wahrscheinlich

Airbus A319

Kompakter Rumpf mit einem Notausstieg pro Seite und normalem Leitwerk. Große Triebwerksgondeln würden auf eine A319neo hindeuten.

Wahrscheinlich

Airbus A320

Zwei Notausstiege pro Seite und ausgewogene Proportionen. Bei sehr gedrungenem Rumpf könnte es eine dicht bestuhlte A319 sein, bei sehr langem Rumpf eine A321neo mit Cabin Flex.

Wahrscheinlich

Airbus A321

Langer Rumpf mit Türen direkt am Flügel. Prüf noch die Triebwerke, um zwischen A321ceo und A321neo zu unterscheiden.

A319 oder A320

Die häufigste Frage am Zaun. Zähl die Notausstiege – in den meisten Fällen bist du damit fertig. Hast du zwei Luken, aber Zweifel an der Länge, vergleiche den Abstand zwischen vorderer Tür und Flügelvorderkante: Bei der A320 ist er sichtbar länger. Viele Airlines, die in Mitteleuropa unterwegs sind, setzen beide Muster parallel ein, etwa easyJet oder Lufthansa. Die Airline allein hilft dir also nicht weiter. Die Steckbriefe zur A319 und zur A320 zeigen weitere Details.

A318 oder A319

Beide haben einen Notausstieg pro Seite. Der Unterschied liegt in rund 2,4 Metern Rumpf und dem höheren Leitwerk der A318. Da die A318 selten ist, gilt eine einfache Wahrscheinlichkeitsregel: Ein kurzer Airbus ist fast immer eine A319 – es sei denn, das Heck sticht ins Auge.

A320 oder A321neo mit Cabin Flex

Zwei Notausstiege pro Seite haben beide. Die A321neo ist aber rund sieben Meter länger, hat große neo-Triebwerke und eine zusätzliche Tür hinter dem Flügel. Auf einem Seitenfoto ist der Unterschied eindeutig, im Anflug von vorn kann er dagegen schwer zu sehen sein. Dann helfen Typcode und Kennzeichen.

A321 oder Boeing 757

Bei großer Entfernung verwechseln Einsteiger lange Schmalrumpfjets gern miteinander. Die 757 hat eine spitze Boeing-Nase, ein hohes Fahrwerk und deutlich größere Triebwerke. Die Boeing-Seite der Bestimmung behandeln die Guides zu den Boeing-737-Generationen und zu Boeing 757 und 767.

Worauf du achten solltest

  • Deaktivierte Ausgänge: Fliegt eine Maschine mit weniger Sitzen, als die Ausgänge erlauben würden, sind einzelne Ausgänge manchmal außer Betrieb. Die Kontur bleibt in der Regel sichtbar – zähle also Konturen, nicht nur markierte Luken.
  • Lackierung täuscht: Fensterbänder, Schriftzüge und Sonderlackierungen verschieben den optischen Eindruck von Länge. Eine dunkle Bauchpartie lässt einen Rumpf kürzer wirken, ein langer Schriftzug länger.
  • Perspektive beachten: Mit langer Brennweite schräg von vorn wird der Rumpf gestaucht. Für Längenvergleiche eignen sich Seitenaufnahmen am besten.
  • Der Flügel bleibt gleich: Weil alle vier Varianten praktisch denselben Flügel haben, ist er dein bester Maßstab. Je kleiner er im Verhältnis zum Rumpf wirkt, desto länger ist die Maschine.
  • Nicht nur nach Airline gehen: Fast jede große europäische Airline mit Airbus-Schmalrumpfflotte hat mehrere Längen im Einsatz.

Wo du die ganze Familie siehst

Die besten Lernorte sind Flughäfen mit viel Airbus-Kurzstreckenverkehr und guter Seitenansicht auf Rollwege. In Hamburg kommt ein Bonus dazu: Bei Airbus in Finkenwerder werden Mitglieder der A320-Familie endmontiert, und auch Erstflüge von A321 und A319 fanden dort statt. Wie du das Werk erlebst, steht im Guide Airbus Finkenwerder spotten. Am Flughafen Hamburg bieten der Affenfelsen und die Besucherterrasse gute Blicke auf rollende Maschinen – ideal, um Notausstiege zu zählen.

Wer gerade erst anfängt, findet im Leitfaden Flugzeugtypen erkennen für Anfänger das Grundgerüst, auf dem dieser Guide aufbaut.

Hast du richtig bestimmt?

Hak ab, was du geprüft hast – am Ende siehst du, wie sicher deine Bestimmung ist.

  • Ich habe die Ausgänge über bzw. am Flügel gezählt.
  • Ich habe die Rumpflänge vor dem Flügel mit dem Flügel verglichen.
  • Ich habe das Seitenleitwerk auf Auffälligkeiten geprüft.
  • Ich habe anhand der Triebwerke ceo und neo unterschieden.
  • Ich habe Typcode oder Kennzeichen gegengeprüft.

Deine A320-Familie im Hangar

Sammle A318, A319, A320 und A321 in deinem Hangar, setz die fehlende Variante auf deine Wunschliste und teile deine Bestimmung mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Die A320-Familie lässt sich nicht an der Nase unterscheiden, sondern am Rumpf. Die Notausstiege über dem Flügel trennen A318/A319 von der A320, die großen Türen am Flügel kennzeichnen die klassische A321. Proportionen und Leitwerk erledigen den Rest, und bei der A321neo gibt dir das Cabin-Flex-Türbild einen zusätzlichen Hinweis. Mit etwas Übung reicht dir am Zaun ein Blick auf die Flügelpartie.

Kurzfazit

Erst die Ausgänge am Flügel zählen, dann die Rumpflänge vor dem Flügel mit dem Flügel vergleichen, zuletzt aufs Leitwerk schauen. Ein Notausstieg heißt A318 oder A319, zwei heißen A320, große Türen am Flügel heißen A321 – die Ausnahmen klärt der Typcode.

Zusammenfassung

  • A318, A319, A320 und A321 teilen sich Rumpfquerschnitt, Cockpit, Grundflügel und Triebwerksoptionen. Unterscheiden lassen sie sich deshalb vor allem über Länge, Ausgänge und Proportionen.
  • Die verlässlichste Reihenfolge am Zaun: erst die Ausgänge über dem Flügel zählen, dann die Rumpfteile vor und hinter dem Flügel vergleichen, zuletzt das Leitwerk prüfen.
  • Der Abstand zwischen A319 und A320 ist mit rund 3,7 Metern klein genug, dass Schätzen allein oft danebenliegt. Die Zahl der Notausstiege ist das bessere Merkmal – mit der Ausnahme dicht bestuhlter A319.
  • Bei der A321 kommt es auf die Generation an: Die ceo hat immer vier Türpaare, die neo entweder ebenfalls vier oder die Cabin-Flex-Variante mit zwei Notausstiegspaaren über dem Flügel.

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich A319 und A320 am schnellsten?

Zähl die Notausstiege über dem Flügel. Die A320 hat in der Standardauslegung zwei pro Rumpfseite, die A319 einen. Zusätzlich ist die A320 mit 37,57 Metern rund 3,7 Meter länger, was sich vor allem vor dem Flügel zeigt. Achtung: Dicht bestuhlte A319 haben ebenfalls zwei Ausstiege pro Seite – dann helfen nur die Proportionen oder der Typcode.

Woran erkenne ich eine A321?

Die klassische A321ceo hat vier große Türen pro Seite: vorn, direkt vor dem Flügel, direkt hinter dem Flügel und hinten. Kleine Notausstiege über dem Flügel hat sie nicht. Mit 44,51 Metern ist sie fast sieben Meter länger als die A320 und wirkt deutlich gestreckt. Bei der A321neo gibt es zusätzlich die Variante Airbus Cabin Flex mit Notausstiegen über dem Flügel.

Wie erkenne ich eine A318?

An der Kombination aus sehr kurzem Rumpf und hohem Seitenleitwerk. Die A318 ist mit 31,44 Metern rund 2,4 Meter kürzer als die A319, ihr Leitwerk aber höher – die Gesamthöhe liegt bei 12,56 Metern gegenüber 11,76 Metern bei den Schwestern. Über dem Flügel hat sie einen Notausstieg pro Seite. Weil nur wenige A318 gebaut wurden, ist sie heute eine seltene Sichtung.

Hat jede A320 zwei Notausstiege über dem Flügel?

In der üblichen Auslegung ja, zwei pro Rumpfseite. Das ist auch das Merkmal, mit dem du sie von der A319 trennst. Eine Rückversicherung ist der Typcode A320 bzw. A20N in einem Flugtracking-Dienst.

Warum hat die A321neo manchmal Notausstiege über dem Flügel?

Airbus bietet die A321neo mit zwei Türbildern an. Beim klassischen Türbild hat sie wie die A321ceo vier Türpaare. Bei der Variante Airbus Cabin Flex entfällt das Türpaar vor dem Flügel, dafür sitzen zwei Paar Notausstiege über dem Flügel, und die Tür hinter dem Flügel liegt weiter hinten. Das schafft Platz für zusätzliche Sitze.

Welche Typcodes nutzt die A320-Familie in Tracking-Diensten?

Die klassischen Modelle laufen unter den ICAO-Codes A318, A319, A320 und A321. Die neo-Generation hat eigene Codes: A19N, A20N und A21N. Eine A318neo gibt es nicht.

Sind die Triebwerke ein Merkmal für die Rumpflänge?

Nein. A319, A320 und A321 konnten mit Triebwerken von CFM International oder International Aero Engines bestellt werden, die A318 mit CFM56 oder PW6000, und die Gondeln sehen sich innerhalb einer Generation sehr ähnlich. Die Triebwerke verraten dir eher, ob eine ceo oder eine neo vor dir steht, nicht die Länge.

PT

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