Airbus A330-900neo

Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.

Auch bekannt als: A330neo · A330-900 · A339

FrankreichAirbusGroßraumflugzeugeICAO-Typcode: A33910 Min. Lesezeit

A339

ICAO-Typcode

2017

Erstflug

63,69 m

Länge

64,00 m

Spannweite

Das Wichtigste in Kürze

  • Die A330-900 ist die modernisierte A330: bewährter Rumpf, neue Triebwerke, neue Flügelspitzen und eine überarbeitete Kabine.
  • Schnellster Erkennungsweg: Sharklets plus übergroße Triebwerke an einem A330-Rumpf.
  • Einziger Antrieb ist das Rolls-Royce Trent 7000 – es gibt keine Triebwerkswahl wie beim alten A330.
  • In Deutschland ist sie vor allem mit Condor verbunden, die ihre Langstrecke ab Frankfurt komplett auf den Typ umgestellt hat.
  • Im Flugplan und in Tracking-Apps erscheint die Version als A339, die kürzere Schwester A330-800 als A338.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Was ist die Airbus A330-900neo?
  2. 2.Was die neo vom alten A330 unterscheidet
  3. 3.Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen
  4. 4.A330-900 oder A330-800?
  5. 5.A330neo, A350 oder Boeing 787?
  6. 6.Wo du die A330-900 antriffst
  7. 7.Spotting in Frankfurt: Condor-Wellen nutzen
  8. 8.Fototipps speziell für die A330neo
  9. 9.Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
  10. 10.Fazit

Steckbrief

HerstellerAirbus
FamilieA330neo (A330-800, A330-900)
ICAO-TypcodeA339
ProgrammstartJuli 2014 (Farnborough Airshow)
Erstflug19. Oktober 2017 in Toulouse
ErstauslieferungNovember 2018 an TAP Air Portugal
Triebwerke2 × Rolls-Royce Trent 7000
Länge63,69 m
Spannweite64,00 m
Höhe16,79 m
Rumpfbreite außen5,64 m
Sitzplätzetypisch 287 bis 303 in drei Klassen, maximal 465 (Herstellerangabe)
Reichweite (Herstellerangabe)rund 13.600 km (7.350 NM)
Reisegeschwindigkeitrund Mach 0,8

Erkennungsmerkmale

Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Klassischer A330-Rumpf mit der typischen, eher stumpfen Airbus-Nase
  • Dunkel abgesetzte Cockpitfenster („Maske“) bei vielen Airlines – beim alten A330 gibt es sie nicht
  • Geschwungene Sharklets an den Flügelspitzen statt der kleinen, senkrechten Winglets des A330ceo
  • Sehr große, rundliche Triebwerksgondeln der Rolls-Royce Trent 7000 mit glatter Hinterkante
  • Zwei Triebwerke, Hauptfahrwerk mit je vier Rädern pro Bein, kein mittleres Fahrwerk
  • Gesamtlänge rund 64 m – praktisch so lang wie eine A330-300, deutlich länger als die A330-800

Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein Zweistrahler rollt heran, die Nase sieht aus wie bei einem ganz normalen A330, aber die Flügelspitzen schwingen sich in großen Bögen nach oben, und unter den Flächen hängen auffallend dicke Triebwerke: Das ist sehr wahrscheinlich eine Airbus A330-900neo. Wie du sie vom alten A330, von der A350 und von der Boeing 787 trennst und wo du sie in Deutschland am besten vor die Linse bekommst, zeigt dir diese Seite.

A339 im Hangar abhaken

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Was ist die Airbus A330-900neo?

Die A330-900 ist die größere der beiden Versionen der A330neo-Familie. Airbus hat dafür den Rumpf der erfolgreichen A330-300 weitgehend übernommen und ihn mit neuen Triebwerken, einem überarbeiteten Flügel und einer modernisierten Kabine kombiniert. Das Kürzel „neo“ steht für New Engine Option – dieselbe Idee wie bei der A320neo, nur eine Größenklasse darüber.

Laut Airbus fasst die A330-900 in einer typischen Drei-Klassen-Bestuhlung rund 287 bis 303 Passagiere, als Höchstwert nennt der Hersteller 465 Sitze. Die Reichweite gibt Airbus mit 7.350 nautischen Meilen an, das sind rund 13.600 Kilometer. Damit liegt sie unterhalb der A350-900, ist aber für die meisten Langstrecken aus Europa nach Nordamerika, Afrika und Asien völlig ausreichend.

Angekündigt wurde das Programm im Juli 2014 auf der Farnborough Airshow. Der Erstflug der A330-900 folgte am 19. Oktober 2017 in Toulouse, im September 2018 erteilte die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA die Musterzulassung. Erstkunde war TAP Air Portugal: Die Airline übernahm ihre erste Maschine im November 2018 und flog am 15. Dezember 2018 erstmals mit Passagieren, von Lissabon nach São Paulo. Gebaut wird die A330neo wie alle A330 in Toulouse. Mehr zum Hersteller selbst findest du auf der Seite zu Airbus.

A339ICAO-Typcode in Flugplänen und Tracking-Diensten
64,00 mSpannweite – rund 3,7 Meter mehr als beim alten A330
112 ZollFan-Durchmesser des Trent 7000

Was die neo vom alten A330 unterscheidet

Von außen hat sich mehr verändert, als man auf den ersten Blick denkt. Die drei großen Neuerungen sind zugleich deine besten Erkennungsmerkmale.

Neue Triebwerke: Die A330-900 fliegt ausschließlich mit dem Rolls-Royce Trent 7000. Das Triebwerk leitet sich vom Trent 1000 der Boeing 787 ab und hat einen Fan mit 112 Zoll Durchmesser. Beim Trent 700 des klassischen A330 waren es 97,5 Zoll. Das Nebenstromverhältnis liegt bei etwa 10:1. Für dich als Spotter heißt das: Die Gondeln sind sichtbar dicker und runder und wirken im Verhältnis zum Flügel fast überdimensioniert. Der alte A330 konnte übrigens mit Triebwerken von General Electric, Pratt & Whitney oder Rolls-Royce bestellt werden – diese Vielfalt gibt es bei der neo nicht. Mehr zum Triebwerkshersteller steht auf der Seite zu Rolls-Royce.

Neue Flügelspitzen: Statt des kleinen, fast senkrechten Winglets trägt die neo große, geschwungene Sharklets, deren Form an die A350 angelehnt ist. Die Spannweite wächst dadurch von rund 60,3 auf 64 Meter. Zusätzlich hat Airbus die Verwindung des Flügels und die Vorflügel optimiert.

Neue Kabine und Optik: Innen bekommt die A330neo die Airspace-Kabine mit größeren Gepäckfächern und neuer Beleuchtung. Außen fällt bei vielen Airlines die schwarz umrandete Cockpitverglasung auf, die man von der A350 kennt. Sie ist allerdings nur Lack und kein technisches Merkmal – manche Betreiber verzichten darauf oder übermalen sie in Sonderlackierungen.

Praxis-Tipp für den ersten Blick

Schau zuerst auf die Flügelspitzen, dann auf die Triebwerke. Die Maske ist ein guter Hinweis, aber nicht verlässlich. Sharklets und dicke Gondeln an einem A330-Rumpf sind dagegen eindeutig.

Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen

Für die A330-900 brauchst du kein Spezialwissen. Mit drei Beobachtungen grenzt du den Typ sauber ein.

Rumpf und Nase einordnen

Zwei Triebwerke, ein breiter Rumpf und die typische, eher stumpfe A330-Nase mit dem bekannten Fensterschnitt: Damit bist du in der A330-Familie.

Flügelspitzen ansehen

Große, geschwungene Sharklets bedeuten neo. Ein kleines, senkrechtes Winglet bedeutet A330-200 oder A330-300 der ersten Generation.

Länge abschätzen

Wirkt der Rumpf lang und gestreckt, ist es die A330-900. Wirkt er gedrungen, steht vermutlich eine der seltenen A330-800 vor dir.

Am Ende bestätigt wie immer das Kennzeichen den Typ. Wie du Kennzeichen liest und Länderpräfixe zuordnest, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

A330-900 oder A330-800?

Die A330neo gibt es in zwei Längen. Die -800 basiert auf dem Rumpf der A330-200, die -900 auf dem der A330-300.

Merkmal A330-800 A330-900
ICAO-Typcode A338 A339
Länge 58,82 m 63,69 m
Spannweite 64,00 m 64,00 m
Triebwerk Trent 7000 Trent 7000
Verbreitung selten weit verbreitet

In der Praxis wirst du fast ausschließlich die -900 sehen. Die -800 hat nur wenige Kunden gefunden, darunter Kuwait Airways als Erstbetreiber, Uganda Airlines und Air Greenland. Wer eine -800 im Logbuch hat, darf sich über eine echte Rarität freuen – Tipps, wie du solche Raritäten aufspürst, findest du unter Seltene Flugzeuge spotten.

A330neo, A350 oder Boeing 787?

Die drei modernen Langstrecken-Twins werden gern verwechselt, gerade weil A330neo und A350 beide eine Maske und geschwungene Flügelspitzen tragen. Der Finder hilft dir beim Eingrenzen.

Schnellbestimmung: A330neo, A350 oder 787?

Drei Fragen, eine Einschätzung. Das Kennzeichen bleibt die letzte Instanz.

Wahrscheinlich

Airbus A330neo

A330-Nase, abgesetzte Sharklets und dicke Trent-7000-Gondeln sind das typische neo-Bild. Wirkt der Rumpf lang, ist es eine A330-900.

Wahrscheinlich

Airbus A350

Die spitze, glatte Nase und der fließend gebogene Flügel sprechen für die A350. Zähl die Räder: vier pro Hauptfahrwerksbein heißt A350-900, sechs heißt A350-1000.

Wahrscheinlich

Boeing 787 Dreamliner

Gezackte Triebwerkshinterkanten und schräg auslaufende Flügelspitzen ohne Winglet sind typisch für die 787.

Der feinste Unterschied zur A350-900 liegt in der Nase: Die A350 hat eine neu gezeichnete, spitzere Front, die A330neo behält das Cockpit der A330 mit dem bekannten, kantigeren Fensterschnitt. Auch der Rumpf der A350 ist breiter – knapp sechs statt 5,64 Meter –, was sie im direkten Vergleich wuchtiger erscheinen lässt. Bei der Boeing 787-9 helfen die gezackten Triebwerkshinterkanten und der stark nach oben biegende Flügel ohne Winglet. Grundsätzliche Unterscheidungsmerkmale der beiden großen Hersteller erklärt der Guide Airbus und Boeing unterscheiden.

Wo du die A330-900 antriffst

In Deutschland ist die A330-900 vor allem mit Condor verbunden. Die Ferienfluggesellschaft hat die Boeing 767-300ER durch die A330neo ersetzt; die erste Maschine, die D-ANRA, kam im Dezember 2022 nach Frankfurt. Danach folgten die weiteren Auslieferungen in schneller Folge, inzwischen umfasst die Condor-Flotte 18 Exemplare. Die Kennzeichen beginnen mit D-ANR, die Maschinen tragen das gestreifte Condor-Design in verschiedenen Farben.

Damit ist der Flughafen Frankfurt der beste Ort in Deutschland, um den Typ zu sehen. Je nach Flugplan kann eine Condor-A330neo auch an anderen deutschen Flughäfen auftauchen – verlass dich darauf aber nicht ohne aktuellen Blick in die Ankünfte und Abflüge.

Weltweit ist Delta Air Lines der größte Betreiber. Dazu kommen unter anderem TAP Air Portugal als Erstkunde, ITA Airways, Corsair und Virgin Atlantic. Wer eine Städtereise plant, findet die A330-900 also besonders zuverlässig am Flughafen Lissabon und am Flughafen Rom-Fiumicino.

Ort Trefferchance Warum
Frankfurt hoch Langstreckenbasis der Condor-A330neo
Lissabon hoch Drehkreuz von Erstkunde TAP
Rom-Fiumicino mittel bis hoch Drehkreuz von ITA Airways
Andere deutsche Flughäfen niedrig Nur je nach aktuellem Flugplan

Flotten und Einsätze ändern sich

Welche Strecken mit der A330neo geflogen werden, verschiebt sich mit jedem Flugplanwechsel. Prüf vor deiner Tour die Ankünfte und Abflüge nach dem Typcode A339, statt dich auf ältere Listen zu verlassen.

Wie du solche Flüge live verfolgst, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B. Welche App dir dabei hilft, zeigt der Flugradar-Apps-Vergleich.

Keine Condor-neo mehr verpassen

Mit Planetrack setzt du Kennzeichen, Typen oder Special Liveries auf deine Wunschliste und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie anfliegen. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.

Spotting in Frankfurt: Condor-Wellen nutzen

In Frankfurt ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim ein beliebter Startpunkt, um Langstreckenmaschinen bei Landung oder Start zu erwischen. Welche Seite des Flughafens gerade die bessere ist, hängt von der Betriebsrichtung ab: Sie entscheidet, aus welcher Richtung die Flugzeuge anfliegen und wohin sie starten. Wie du sie vorab einschätzt, steht im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Condor-Langstrecken kommen häufig in Wellen an und gehen in Wellen ab, weil viele Umläufe auf Ferienziele in Übersee ausgerichtet sind. Die genauen Zeiten zeigt dir der aktuelle Flugplan oder ein Tracking-Dienst, gefiltert nach A339. Eine Übersicht über weitere lohnende Orte bekommst du im Beitrag Die besten Spotting-Spots in Deutschland.

Bereit für deine A330neo-Session?

Hak ab, was du schon erledigt hast.

  • Ich habe die Ankunfts- oder Abflugzeit einer A339 im Flugplan gefunden.
  • Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung.
  • Ich weiß, wo die Sonne zur gewünschten Uhrzeit steht.
  • Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
  • Akku voll, Speicherkarte frei, Brennweite passt zur Entfernung.

Ob dein Standpunkt rechtlich unproblematisch ist, klärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Fototipps speziell für die A330neo

Die A330-900 lebt fotografisch von ihren Details: Sharklets, Triebwerke und bei Condor die farbigen Streifen auf dem Rumpf. Ein paar Punkte machen den Unterschied.

Sharklets ins Bild nehmen

Die Flügelspitzen sind das wichtigste neo-Merkmal. Wähle den Ausschnitt so, dass sie vollständig drauf sind – bei 64 Metern Spannweite brauchst du nah an der Piste weniger Brennweite als gedacht.

Dreiviertelansicht von vorn

Schräg von vorn zeigen sich Maske, Triebwerkseinläufe und Sharklets gleichzeitig. So ist die neo auch auf dem Foto eindeutig bestimmbar.

Streifen-Design sammeln

Die Condor-Flotte trägt Streifen in unterschiedlichen Farben. Notiere dir beim Fotografieren Kennzeichen und Farbe – so wird aus Einzelbildern eine Serie.

Licht im Rücken

Dunkle Maske und heller Rumpf erzeugen starke Kontraste. Flaches Licht von hinten hält die Zeichnung in beiden Bereichen.

Wann das Licht an deinem Spot passt, kannst du vorab berechnen; wie das geht, erklärt der Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Passende Einstellungen findest du unter Kamera-Einstellungen fürs Planespotting. Und wenn du gerade erst einsteigst, hilft dir der Beitrag Flugzeugtypen erkennen für Anfänger beim Aufbau deines Blicks.

Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt

Es spricht für die A330-900neo, wenn …

  • an einem A330-Rumpf geschwungene Sharklets sitzen
  • die Triebwerksgondeln auffällig groß und rund wirken
  • der Rumpf lang und gestreckt erscheint
  • im Tracking-Dienst A339 als Typ steht

Sieh genauer hin, wenn …

  • die Maske fehlt – manche Airlines und Sonderlackierungen verzichten darauf
  • die Nase sehr glatt und spitz wirkt – dann könnte es eine A350 sein
  • der Rumpf eher kurz erscheint – dann ist eine A330-800 möglich

Es ist keine A330-900neo, wenn …

  • an der Flügelspitze nur ein kleines, senkrechtes Winglet sitzt – dann ist es ein A330 der ersten Generation
  • die Triebwerke gezackte Hinterkanten haben
  • du vier Triebwerke siehst – dann bist du bei der A340 oder der A380
  • ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf sitzt – auch das spricht für die A340

Ältere A330 der ersten Generation siehst du in Frankfurt ebenfalls regelmäßig, etwa bei Lufthansa und Discover Airlines. Das ist ideal zum Üben: Wenn du alte und neue Version direkt nacheinander siehst, prägt sich der Unterschied bei Flügelspitzen und Triebwerken schnell ein.

Fazit

Die A330-900neo ist auf den ersten Blick ein alter Bekannter, beim zweiten Hinsehen aber klar eigenständig. Sharklets und übergroße Trent-7000-Gondeln liefern den Typ, die Rumpflänge die Variante, das Kennzeichen die Bestätigung. In Deutschland ist Frankfurt mit der Condor-Flotte der Ort, an dem du sie praktisch täglich zu sehen bekommst.

Kurzfazit

A330-Nase, geschwungene Sharklets, riesige Triebwerke: Das ist die A330-900neo. Wer sie gezielt sucht, filtert nach A339 und plant die Condor-Langstreckenwellen in Frankfurt ein.

Zusammenfassung

  • Airbus startete das A330neo-Programm 2014; die A330-900 flog im Oktober 2017 erstmals und ist seit Dezember 2018 im Liniendienst.
  • Erstbetreiber war TAP Air Portugal, heute gehören Delta, Condor, ITA Airways und Corsair zu den bekannten Nutzern.
  • Vom alten A330 trennst du sie über Sharklets, Maske und Triebwerke, von der A350 über Nase, Rumpfquerschnitt und Flügelform.
  • Für gezielte Sichtungen filterst du nach A339 und planst in Frankfurt die Condor-Langstreckenwellen ein.

Häufige Fragen

Wofür steht „neo“ bei der A330-900?

„neo“ steht für „New Engine Option“. Airbus kombiniert dabei einen bewährten Rumpf mit neuen, sparsameren Triebwerken und aerodynamischen Verbesserungen – dasselbe Prinzip wie bei der A320neo.

Welchen ICAO-Typcode hat die A330-900?

Die A330-900 läuft unter A339, die kürzere A330-800 unter A338. Die älteren Versionen heißen A332 (A330-200) und A333 (A330-300). Mit dem Code findest du die neo in Tracking-Diensten gezielt.

Wie unterscheide ich A330-900 und A330-300?

Die Länge hilft kaum, beide sind rund 64 Meter lang. Achte stattdessen auf die Flügelspitzen: Die neo hat große, geschwungene Sharklets, die -300 ein kleines, senkrechtes Winglet. Dazu kommen die deutlich größeren Trent-7000-Triebwerke und meist die dunkle Cockpit-Maske.

Wie unterscheide ich die A330neo von der A350?

Beide haben eine Maske und geschwungene Flügelspitzen. Die A350 hat aber eine spitzer zulaufende, glattere Nase mit anders geformten Cockpitfenstern und einen breiteren Rumpf. Die A330neo behält die klassische A330-Nase mit dem typischen Fensterschnitt. Im Zweifel klärt das Kennzeichen den Typ.

Welche Triebwerke hat die A330-900?

Ausschließlich das Rolls-Royce Trent 7000. Sein Fan misst 112 Zoll im Durchmesser, beim Trent 700 des alten A330 waren es 97,5 Zoll – deshalb wirken die Gondeln so wuchtig.

Wo sehe ich in Deutschland eine A330-900?

Am verlässlichsten in Frankfurt, wo Condor ihre A330neo-Langstreckenflotte stationiert hat. Dazu kommen ausländische Airlines, die den Typ auf einzelnen Strecken einsetzen – welche das gerade sind, prüfst du am besten aktuell im Flugplan.

Gibt es auch eine kürzere A330neo?

Ja, die A330-800 ist rund fünf Meter kürzer und fliegt dafür weiter. Sie ist selten: Nur wenige Airlines wie Kuwait Airways, Uganda Airlines und Air Greenland setzen sie ein.

Airbus A330-900neo sammeln statt nur sehen

Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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TT

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