Das Wichtigste in Kürze
- Vueling ist eine spanische Low-Cost-Airline mit Sitz bei Barcelona und gehört zur International Airlines Group (IAG).
- Codes: IATA VY, ICAO VLG, Rufzeichen „VUELING“.
- Die Flotte besteht aus der A320-Familie: A319, A320 und A321, dazu A320neo und A321neo.
- Boeing kommt dazu: IAG hat 50 Boeing 737 MAX für Vueling vorgesehen, die ersten Auslieferungen sind ab Ende 2026 vorgesehen.
- Barcelona ist das Zentrum, Rom-Fiumicino das zweite Drehkreuz – dazu Basen in Spanien, Frankreich, Italien und den Niederlanden.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Vueling im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Drehkreuze und Basen
- 4.Die Flotte: die ganze A320-Familie
- 5.Boeing kommt: die 737-MAX-Bestellung
- 6.A319, A320 oder A321? So trennst du die Varianten
- 7.Woran du Vueling erkennst
- 8.Vueling im deutschsprachigen Raum spotten
- 9.Vueling im Vergleich
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | VY |
|---|---|
| ICAO-Code | VLG |
| Rufzeichen | VUELING |
| Drehkreuze | BCN, FCO |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Kurz- und Mittelstrecken in Europa und angrenzenden Regionen, teils mit Umsteigeverbindungen in Barcelona |
| Sitz | Viladecans bei Barcelona, Spanien |
| Gegründet | Februar 2004, erster Flug am 1. Juli 2004 (Barcelona–Ibiza) |
| Konzern | International Airlines Group (IAG), Schwester von Iberia, British Airways und Aer Lingus |
| Drehkreuze | Barcelona-El Prat (BCN), dazu Rom-Fiumicino (FCO) als zweites Standbein |
| Allianz | keine eigene Mitgliedschaft (Codeshares u. a. mit Iberia und British Airways) |
| Flotte (Stand Anfang 2026) | rund 140 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie: A319, A320, A320neo, A321 und A321neo |
| Bestellung | 50 Boeing 737 MAX (je 25 737-8200 und 737 MAX 10), dazu 100 Optionen |
| Kennzeichen | Spanisch registriert (EC-) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Vueling?
- Weißer Rumpf mit dem Schriftzug „vueling“ in Kleinbuchstaben
- Hausfarben Gelb und Grau, vor allem am Leitwerk gut zu erkennen
- Immer ein Muster der Airbus-A320-Familie: A319, A320, A321 – jeweils auch als neo
- Flugnummer beginnt mit VY, auf dem Tracker steht VLG
- Spanisches Kennzeichen mit EC- am Rumpfende
- Viele Sonderbemalungen für Regionen, Sportvereine und Events
Vueling ist an vielen Flughäfen der kleine gelb-graue Farbtupfer zwischen den großen Netzwerk-Airlines. Für Spotter ist die spanische Low-Cost-Airline eine dankbare und zugleich knifflige Sichtung: dankbar, weil sie regelmäßig auch nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz kommt; knifflig, weil fünf Varianten der Airbus-A320-Familie in derselben Bemalung fliegen. Hier erfährst du, wie du Vueling einordnest, die Typen sauber trennst und warum die Airline gerade an einem Wendepunkt steht.
Jede Vueling-Variante im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, ob dir noch die A321neo oder eine Sonderbemalung fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vueling im Überblick
Vueling ist eine spanische Low-Cost-Airline mit Sitz in Viladecans, einer Nachbargemeinde des Flughafens Barcelona-El Prat. Gegründet wurde sie im Februar 2004, der erste Flug ging am 1. Juli 2004 von Barcelona nach Ibiza. Der Name ist ein Wortspiel: Er verbindet das spanische „vuelo“ (Flug) mit der englischen Endung „-ing“.
Der Weg zur heutigen Größe führte über eine Fusion. Iberia hatte mit Clickair eine eigene Billigtochter in Barcelona aufgebaut, und beide Airlines kämpften um denselben Markt. Im Juli 2009 schlossen sie sich zusammen; Clickair-Flüge und -Flugzeuge liefen danach unter dem Namen Vueling weiter. Iberia hielt nach der Fusion einen großen Anteil, und 2013 übernahm die International Airlines Group (IAG) die Kontrolle. Heute gehört Vueling fast vollständig zum Konzern.
In der IAG ist Vueling die Low-Cost-Marke für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr, neben Netzwerk-Airlines wie Iberia, British Airways und Aer Lingus. Laut den veröffentlichten Geschäftszahlen beförderte Vueling 2024 rund 38 Millionen Fluggäste.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code VY: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Bordkarte und in Flugplänen.
- ICAO-Code VLG: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen VUELING: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Bei Vueling passen Marke und Rufzeichen zusammen, das macht es Einsteigern leicht. Der IATA-Code VY hat dagegen keinen erkennbaren Bezug zum Namen – IATA-Codes sind reine Kennungen und wurden historisch nach Verfügbarkeit vergeben. Wie IATA- und ICAO-Codes grundsätzlich funktionieren, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Codeshare im Blick
Viele Vueling-Flüge tragen zusätzlich Flugnummern von Konzernschwestern wie Iberia oder British Airways. Auf der Anzeigetafel steht dann eine IB- oder BA-Nummer, obwohl ein Vueling-Airbus fliegt. Entscheidend ist der ICAO-Code VLG im Tracker. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Drehkreuze und Basen
Anders als viele Low-Cost-Airlines arbeitet Vueling mit einem echten Zentrum: Barcelona-El Prat. Dort ist die Airline seit 2004 zu Hause, und dort sind Umsteigeverbindungen zwischen den eigenen Flügen möglich. Für Spotter bedeutet das: In Barcelona siehst du Vueling in großer Zahl und in fast allen Varianten, oft im dichten Wechsel mit Iberia-, Ryanair- und easyJet-Maschinen.
Das zweite Standbein ist Rom-Fiumicino. Vueling eröffnete dort 2012 eine Basis und baute sie in den folgenden Jahren zu einem zweiten Drehkreuz aus. Wenn du in Rom spottest, lohnt der Blick auf die Seite zum Flughafen Rom-Fiumicino.
Dazu kommen weitere Basen, an denen Flugzeuge und Crews über Nacht stationiert sind – unter anderem in Spanien (etwa Málaga, Sevilla, Bilbao, Valencia und Palma de Mallorca), in Frankreich mit Paris-Orly, in Italien mit Florenz und in den Niederlanden mit Amsterdam-Schiphol. Die genaue Liste ändert sich von Saison zu Saison; im deutschsprachigen Raum hat Vueling keine Basis.
Die Flotte: die ganze A320-Familie
Seit dem Start fliegt Vueling ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Laut öffentlichen Flottenübersichten sah die aktive Flotte Anfang 2026 ungefähr so aus:
| Typ | Aktive Flugzeuge (ca., Anfang 2026) | Sitze (ca.) | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A319 | 6 | 144 | Kleinste Variante, selten – lohnendes Motiv |
| Airbus A320 | rund 90 | 180–186 | Das Arbeitspferd, erste Generation (ceo) |
| Airbus A320neo | rund 20 | 186 | Größere Triebwerke, sparsamer |
| Airbus A321 | 18 | 220 | Deutlich längerer Rumpf |
| Airbus A321neo | 4 | 236 | Kleinste Gruppe in der Flotte |
Zusammen sind das rund 140 Maschinen. Die Zahlen schwanken, weil laufend Flugzeuge hinzukommen, in die Wartung gehen oder abgestellt werden. Für deine Planung zählt vor allem die Verteilung: Die klassische A320 dominiert, die A319 und die A321neo sind die Raritäten.
Die A319 fehlt dir noch?
Setz seltene Typen oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Boeing kommt: die 737-MAX-Bestellung
Lange galt Vueling als Paradebeispiel einer reinen Airbus-Airline. Das ändert sich. IAG bestellte 2022 insgesamt 50 Flugzeuge der Boeing 737 MAX – je 25 der dicht bestuhlten 737-8200 mit rund 200 Sitzen und 25 der gestreckten 737 MAX 10 mit rund 230 Sitzen –, dazu Optionen auf weitere 100 Maschinen. 2025 bestätigte der Konzern, dass diese Flugzeuge an Vueling gehen. Die ersten Auslieferungen sind ab Ende 2026 vorgesehen und verteilen sich über mehrere Jahre.
Für Spotter ist das die spannendste Entwicklung bei Vueling seit Jahren. Die 737-8200 ist eine Variante der Boeing 737 MAX 8, wie sie auch Ryanair einsetzt. Die ersten Boeing in Vueling-Farben werden in der Anfangszeit selten sein – genau die Art Sichtung, die später im Logbuch heraussticht. Ob und wie viele 737 bereits übernommen wurden, prüfst du am besten in einer aktuellen Flottendatenbank, denn Lieferpläne verschieben sich bei Boeing immer wieder.
Achtung Verwechslung
Sobald die ersten Boeing ausgeliefert sind, ist eine 737 in Vueling-Farben kein Grund, an der Airline zu zweifeln. Umgekehrt ist nicht jede 737 MAX auf dem Vorfeld eine Vueling: Kennzeichen und ICAO-Code klären die Zuordnung. Wie du die Hersteller allgemein auseinanderhältst, zeigt der Guide Airbus und Boeing unterscheiden.
A319, A320 oder A321? So trennst du die Varianten
In derselben Bemalung sehen alle Vueling-Airbus auf den ersten Blick gleich aus. Mit drei Prüfungen bestimmst du den Typ trotzdem sicher.
Rumpflänge schätzen
Die A319 wirkt gedrungen, die A321 lang gestreckt. Achte auf den Abstand zwischen vorderer Tür und Flügel – bei der A321 ist er deutlich größer.
Notausgänge zählen
Die A321 hat zusätzliche Türen vor und hinter dem Flügel. A319 und A320 haben dort nur Notausgänge über dem Flügel.
Triebwerke ansehen
Die neo-Varianten tragen sichtbar größere Triebwerke mit größerem Durchmesser. Das trennt A320 von A320neo und A321 von A321neo.
Mit Tracker abgleichen
Der ICAO-Typcode bestätigt deine Einschätzung: A319, A320, A20N, A321 oder A21N.
Bei ceo und neo hilft zusätzlich ein Blick auf die Flügelspitzen: Alle neo-Maschinen haben die großen, nach oben gebogenen Sharklets. Bei der älteren Generation findest du je nach Baujahr Sharklets oder die kleinen, dreieckigen Wingtip-Fences. Ein Sharklet allein beweist also noch keine neo – die Triebwerke sind das sichere Merkmal. Mehr Hintergrund liefert der Artikel Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Das spricht für eine neo
- Große, fast runde Triebwerksverkleidung
- Sharklets an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A20N oder A21N geführt
Das spricht für eine ceo
- Kleinere, schlankere Triebwerke
- Je nach Baujahr Wingtip-Fences statt Sharklets
- Auf Trackern als A319, A320 oder A321 geführt
Woran du Vueling erkennst
Die Standardbemalung ist schlicht: weißer Rumpf, der Schriftzug „vueling“ in Kleinbuchstaben und die Hausfarben Gelb und Grau, die vor allem am Leitwerk ins Auge fallen. Aus der Distanz reicht oft schon der gelbe Akzent am Heck, um Vueling zwischen weißen Netzwerk-Jets herauszupicken. Am Rumpfende steht das spanische Kennzeichen mit EC-, gefolgt von drei Buchstaben – wie du solche Kennungen liest, erklärt der Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Richtig interessant wird Vueling über die Sonderbemalungen. Die Airline lackiert regelmäßig einzelne Maschinen für Regionen, Sportvereine oder Veranstaltungen. Laut Flottenübersichten flogen 2026 unter anderem A320 mit Motiven für die Region Kantabrien, für Andalusien, für den baskischen Fußballklub Athletic Club und für die Tour de France 2026, außerdem Maschinen für den französischen Rugbyverband und das langjährige Motiv „Vueling Loves Barcelona“. Solche Bemalungen kommen und gehen – prüf vor der Tour, welche aktuell unterwegs sind. Tipps dazu gibt der Guide Special Liveries finden.
Sonderbemalung nicht verpassen
Mit Planetrack richtest du einen Sichtungs-Alarm für Special Liveries oder ein bestimmtes Kennzeichen ein und erfährst, wenn die Maschine bei dir anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vueling im deutschsprachigen Raum spotten
Vueling hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine Basis. Die Flugzeuge kommen meist aus Barcelona, drehen und fliegen wieder zurück. Das prägt deine Planung: Statt eines dichten Takts siehst du oft nur wenige Umläufe am Tag, und der Flugplan unterscheidet sich zwischen Sommer und Winter teils deutlich.
Verbindungen bestehen vor allem zu größeren Flughäfen, etwa nach Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Zürich oder Wien. Gute öffentliche Standorte dort sind zum Beispiel die Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf, der Besucherhügel in München, die Besucherterrasse in Hamburg, die Besucherterrasse in Stuttgart, die Zuschauerterrasse B in Zürich oder der Spotterhügel in Wien. Ob und wann Vueling dort gerade landet, verrät dir nur der aktuelle Flugplan.
Gute Chancen auf Vueling, wenn …
- im aktuellen Flugplan VY-Flüge nach Barcelona stehen
- Sommerflugplan ist und Ferienziele stark gefragt sind
- du selbst in Barcelona, Rom oder an einer spanischen Basis spottest
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst
- Winterflugplan ist und Strecken ausgedünnt sein können
Eher kein Vueling-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Spanien im VY-Plan hat
Weil oft nur ein Umlauf zählt, lohnt sich die Vorbereitung doppelt. Lies vorab die Betriebsrichtung am Flughafen, damit du auf der richtigen Seite stehst, und plane das Licht mit dem Guide zum Sonnenstand am Fotospot. Wer eine Reise plant, findet Barcelona und Rom in der Übersicht der besten Spotting-Spots in Europa – dort ist Vueling Alltag statt Ausnahme.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was in Deutschland gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?; im Ausland gelten eigene Regeln, die du vor der Reise prüfen solltest.
Vueling im Vergleich
Im europäischen Low-Cost-Markt teilt sich Vueling die Bühne mit bekannten Namen. Ein kurzer Vergleich hilft beim Sortieren am Spot:
| Airline | Konzern | Flotte | Typisches Kennzeichen |
|---|---|---|---|
| Vueling | IAG | Airbus A320-Familie, Boeing 737 MAX bestellt | EC- |
| Iberia Express | IAG | Airbus A320-Familie | EC- |
| Volotea | unabhängig | Airbus A319/A320 | EC- |
| Ryanair | Ryanair Holdings | fast nur Boeing 737 | EI-, 9H-, SP-, G- |
| easyJet | easyJet plc | Airbus A320-Familie | G-, OE-, HB- |
Besonders spannend ist die Abgrenzung innerhalb Spaniens: Vueling, Iberia Express und Volotea tragen alle spanische Kennzeichen und fliegen Airbus. Hier entscheidet die Bemalung – und im Zweifel der ICAO-Code im Tracker.
Häufige Verwechslungen
- Codeshare-Nummer für die durchführende Airline halten – eine IB- oder BA-Flugnummer kann ein Vueling-Airbus sein; VLG im Tracker zeigt es.
- Jede Sharklet-A320 als neo notieren – auch ältere A320 können Sharklets tragen; die Triebwerke entscheiden.
- A321 mit A320 verwechseln – zähl die Türen: Die A321 hat zusätzliche Ausgänge vor und hinter dem Flügel.
- Vueling für ein oneworld-Mitglied halten – Konzernschwestern sind dabei, Vueling selbst nicht.
- Die Flotte für rein Airbus halten – mit der 737-MAX-Bestellung kommt Boeing dazu.
- Vueling mit Iberia Express verwechseln – beide spanisch, beide IAG, beide Airbus; die Bemalung trennt sie.
Vueling im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die A321neo oder die ersten 737 MAX und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Vueling ist die Low-Cost-Marke der IAG und eine der wenigen Airlines, bei denen du die komplette A320-Familie in einer Bemalung sammeln kannst – von der kleinen A319 bis zur A321neo. Wer Rumpflänge, Türen und Triebwerke liest, macht aus jeder Sichtung eine eindeutige Typbestimmung. Und mit der Boeing-Bestellung bekommt die Airline gerade ein neues Kapitel, das du von Anfang an im Logbuch begleiten kannst.
Kurzfazit
Vueling (IATA VY, ICAO VLG) ist eine spanische Low-Cost-Airline der IAG mit Zentrum in Barcelona. Die Flotte besteht aus der Airbus-A320-Familie, bestellte Boeing 737 MAX ergänzen sie – Kennzeichen EC- und Triebwerke helfen dir bei der Bestimmung.
Zusammenfassung
- Vueling erkennst du am Schriftzug in Kleinbuchstaben, den gelb-grauen Hausfarben und dem EC-Kennzeichen.
- Die eigentliche Spotter-Aufgabe ist die Typbestimmung: Fünf Varianten der A320-Familie sehen in derselben Bemalung sehr ähnlich aus.
- Rumpflänge, Notausgänge und Triebwerke trennen A319, A320 und A321 sowie ceo und neo zuverlässig.
- Mit den bestellten Boeing 737 MAX verliert Vueling seine reine Airbus-Flotte – jede frühe 737 in Vueling-Farben ist ein lohnendes Motiv.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Vueling?
Vueling fliegt mit dem IATA-Code VY und dem ICAO-Code VLG. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „VUELING“. VY siehst du in der Flugnummer auf der Anzeigetafel, VLG meist auf dem Flugtracker.
Zu welchem Konzern gehört Vueling?
Vueling gehört zur International Airlines Group (IAG), zu der auch Iberia, British Airways und Aer Lingus zählen. IAG übernahm 2013 die Kontrolle und hält inzwischen fast alle Anteile. Vueling tritt trotzdem als eigene Marke mit eigenem Flugbetrieb auf.
Ist Vueling Mitglied von oneworld?
Nein. Die Konzernschwestern Iberia und British Airways sind oneworld-Mitglieder, Vueling selbst gehört der Allianz aber nicht an. Die Airline arbeitet über Codeshares mit Konzernschwestern und weiteren Partnern zusammen, und im Vielfliegerprogramm Vueling Club sammelst du Avios, die Währung der IAG-Programme.
Welche Flugzeuge fliegt Vueling?
Bisher ausschließlich die Airbus-A320-Familie. Laut Flottenübersichten waren Anfang 2026 rund 140 Maschinen aktiv: vor allem A320 der ersten Generation, dazu A320neo, A321, A321neo und eine kleine Gruppe A319. Hinzu kommen 50 bestellte Boeing 737 MAX. Prüf für aktuelle Zahlen eine Flottendatenbank, denn die Flotte verändert sich laufend.
Wann kommt die Boeing 737 MAX zu Vueling?
IAG hat 2022 insgesamt 50 Boeing 737 MAX bestellt – je 25 737-8200 mit rund 200 Sitzen und 25 737 MAX 10 mit rund 230 Sitzen – und 2025 bestätigt, dass sie an Vueling gehen. Dazu kommen Optionen auf 100 weitere Maschinen. Die ersten Auslieferungen sind ab Ende 2026 vorgesehen und verteilen sich über mehrere Jahre. Für Spotter wird Vueling damit erstmals zur Airline mit zwei Herstellern.
Wo hat Vueling seine Basen?
Das Zentrum ist Barcelona-El Prat, wo Vueling 2004 gestartet ist. Das zweite Drehkreuz ist Rom-Fiumicino, aufgebaut ab 2012. Weitere Basen liegen unter anderem in Spanien (etwa Málaga, Sevilla, Bilbao, Palma), in Frankreich (Paris-Orly), in Italien (Florenz) und in den Niederlanden (Amsterdam). In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Vueling keine Basis.
Wo kann ich Vueling in Deutschland spotten?
Vueling verbindet vor allem Barcelona mit größeren Flughäfen im deutschsprachigen Raum, etwa in Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart, Zürich oder Wien. Weil keine Maschinen dort über Nacht stationiert sind, siehst du meist einzelne Umläufe am Tag. Der Flugplan schwankt stark zwischen Sommer und Winter – prüf vorher, ob und wann Vueling an deinem Flughafen landet.
Vueling im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
Weitere Airlines
Iberia
Die spanische Netzwerk-Airline aus Madrid: 1927 gegründet, Drehkreuz Barajas mit Terminal 4, Teil der International Airlines Group, Mitglied von oneworld und Erstkunde der Airbus A321XLR.
Low-CostIberia Express
Die Kurz- und Mittelstrecken-Tochter von Iberia: reine Airbus-Flotte aus A320 und A321neo, Basis Madrid-Barajas, Zubringer für das Langstreckennetz und oneworld-Affiliate.
Low-CostVolotea
Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.
Low-CostRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
Low-CosteasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
Low-CostTransavia France
Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
International Airlines Group (IAG)
Die International Airlines Group ist der Konzern hinter British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und LEVEL. Wer in Heathrow, Madrid, Barcelona oder Dublin spottet, steht mitten im IAG-Revier – sieht den Konzernnamen aber auf keinem einzigen Rumpf.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Barcelona-El Prat
Spaniens zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Mittelmeer: zwei Parallelbahnen und eine Querbahn, Vueling als Platzhirsch, Low-Cost-Basen von Ryanair und easyJet, dazu Langstrecke vom Golf und aus Nordamerika – und Spotterplätze zwischen Strand, Friedhof und Terminalbalkon.
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