Das Wichtigste in Kürze
- Aeroscopia ist das Luftfahrtmuseum am Airbus-Stammsitz: Es liegt in Blagnac direkt gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère, in der früher der A380 entstand.
- Zwei Concordes: Die Vorserienmaschine F-WTSB steht in der Halle und ist begehbar, die Air-France-Maschine F-BVFC draußen auf dem Südvorfeld.
- Seit 2020 gibt es das Nordvorfeld mit Airbus- und ATR-Prototypen – darunter der zweite A380 überhaupt, den du über beide Decks und bis ins Cockpit besichtigst.
- Seit Juni 2026 steht hier der BelugaST F-GSTD, laut Museum das erste Exemplar des Beluga, das dauerhaft in eine Museumssammlung aufgenommen wurde.
- Spotting inklusive: Vom Gelände aus siehst du Testflüge am Flughafen Toulouse-Blagnac; die Airbus-Werkstouren starten am Museum.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Ein Museum am Airbus-Stammsitz
- 7.Die Ausstellungshalle
- 8.Das Südvorfeld: Concorde F-BVFC und Caravelle
- 9.Das Nordvorfeld: Prototypen und der A380
- 10.Neu seit Juni 2026: der BelugaST F-GSTD
- 11.Die Airbus-Werkstour ab Aeroscopia
- 12.Fotografieren im Museum und am Zaun
- 13.Besuch planen
- 14.Aeroscopia mit Flughäfen und Museen kombinieren
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Betrieb | Groupe Manatour, die auch die Airbus-Werksbesichtigungen in Toulouse organisiert; Bauherrin war die Stadt Blagnac |
|---|---|
| Lage | Allée André Turcat, 31700 Blagnac – im Norden des Flughafens Toulouse-Blagnac, gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère |
| Eröffnung | Einweihung am 13. Januar 2015, Publikumsbetrieb ab 14. Januar 2015; Nordvorfeld mit A380-Besuch seit 14. März 2020 |
| Gebäude | Ausstellungshalle von rund 100 × 72 Metern und 23 Metern Höhe, Empfangsgebäude mit Shop, zwei Außenvorfelder |
| Hauptattraktionen | Concorde F-WTSB und F-BVFC, A380 F-WXXL (MSN 002), Super Guppy F-BPPA, BelugaST F-GSTD, erste A320 (MSN 001), Caravelle 12 F-BTOE |
| Sammlung | Laut Toulouse Métropole rund 40 Luftfahrzeuge; ein Großteil der Exponate gehört dem Verein Ailes Anciennes Toulouse |
| Besucher | Laut Nachschlagewerken rund 218.000 im ersten Jahr und gut 260.000 im Jahr 2025 |
| Öffnungszeiten | Laut Betreiber täglich 9.30–18 Uhr, in den Schulferien der französischen Zone C bis 19 Uhr; letzter Einlass eine Stunde vor Schluss (Stand Oktober 2026) |
| Eintritt | Erwachsene 16 €, ermäßigt 13 €, unter 6 Jahren frei; Jahreskarte 26 €, Familien-Jahreskarte 80 € (Stand Oktober 2026) |
| Anreise | Tram T1 bis Beauzelle Aeroscopia; mit dem Auto über die Voie Lactée, Ausfahrt Aeroscopia, Parkplatz mit rund 150 Plätzen |
| Offizielle Website | www.musee-aeroscopia.fr |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Aeroscopia Toulouse aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Aeroscopia Toulouse
- Unter der Concorde F-WTSB gestanden, dem Vorserienflugzeug, das 1973 in Toulouse zum Erstflug abhob
- Die Air-France-Concorde F-BVFC im Freien fotografiert – sie kam im Juni 2003 zu ihrem letzten Flug nach Toulouse
- Durch beide Decks des A380 MSN 002 gelaufen und einen Blick ins Cockpit geworfen
- Im Frachtraum des Super Guppy F-BPPA gestanden, des Transporters, der einst Airbus-Bauteile nach Toulouse brachte
- Den BelugaST F-GSTD abgehakt, das erste Exemplar seines Typs in einer Museumssammlung
- Die erste A320 (MSN 001, F-WWAI) und den A340-600 F-WWCA nebeneinander gesehen
- Die Caravelle 12 F-BTOE in Air-Inter-Farben entdeckt, die als letzte gebaute Caravelle gilt
- Beim Rundgang draußen einen startenden Airbus-Testflieger über dem Gelände erwischt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Zwei Concordes, ein A380, ein Super Guppy und ein BelugaST an einem Ort – weltweit einmalig
- Mehrere Großflugzeuge zum Betreten: Concorde, A380, A300B4 und Super Guppy
- Direkte Nachbarschaft zur Airbus-Endmontage und zum Flughafen, Testflieger über dem Gelände
- Startpunkt der Airbus-Werkstouren, Kombiticket am selben Tag möglich
- Mit der Tram T1 erreichbar, Parkplatz direkt am Museum
Wo es hakt
- Die Ausstellungshalle ist im Winter nicht beheizt
- Keine Gepäckmitnahme – Taschen kommen ins Schließfach am Eingang
- Fotos sind bei den Airbus-Werkstouren streng verboten
- Der BelugaST ist im Herbst 2026 nur von außen zu sehen, das Innere bleibt vorerst geschlossen
In Toulouse liegt Luftfahrtgeschichte nicht im Archiv, sie startet jeden Tag von der Piste nebenan. Genau dort, am Nordrand des Flughafens Blagnac und gegenüber der Halle, in der einst der A380 zusammengebaut wurde, steht Aeroscopia. Das Museum versammelt zwei Concordes, den zweiten A380, der je gebaut wurde, die allererste A320, einen Super Guppy – und seit Juni 2026 als weltweit erstes Museum einen BelugaST. Für Spotter ist das kein Ort für einen Regentag-Lückenfüller. Es ist das Herzstück jeder Toulouse-Reise.
Concorde, A380, Beluga – ab in den Hangar
In Planetrack postest du jede Museumsmaschine mit Foto, Typ, Kennzeichen und Ort und sammelst sie in deinem Hangar – von F-WTSB bis F-GSTD. Planetrack startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Ein Museum am Airbus-Stammsitz
Toulouse ist seit Jahrzehnten das Zentrum des französischen und später europäischen Verkehrsflugzeugbaus. Hier flog am 27. Mai 1955 die Caravelle zum ersten Mal, hier wurden die französischen Concordes endmontiert, und hier hat Airbus seinen Hauptsitz. Dass Blagnac ein eigenes Luftfahrtmuseum bekommen sollte, lag also nahe. Lange standen historische Flugzeuge allerdings verstreut auf Werksgelände und in Vereinshangars.
Das änderte sich mit Aeroscopia. Die Stadt Blagnac ließ das Museum auf dem Gelände Pinot bauen, direkt gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère. Die Gesamtkosten lagen laut Nachschlagewerken bei gut 21 Millionen Euro. Den größten Anteil trug die Stadt Blagnac, gefolgt von Toulouse Métropole; Airbus, Region, Département und der Verein Aérothèque beteiligten sich ebenfalls. Am 13. Januar 2015 wurde das Haus eingeweiht, am Tag darauf kamen die ersten Besucher.
Wer hinter Aeroscopia steht
Betrieben wird das Museum von Manatour, dem Unternehmen, das auch die Werksbesichtigungen bei Airbus organisiert. Die Flugzeuge selbst kommen von verschiedenen Eigentümern. Den mit Abstand größten Teil stellt der Verein Ailes Anciennes Toulouse: Laut Nachschlagewerken gehören ihm rund vier Fünftel der sichtbaren Flugzeuge. Dazu kommen Leihgaben von Airbus Heritage, der Académie de l’air et de l’espace und privaten Sammlern. Ein großer Teil der Erhaltungsarbeit wird also von Ehrenamtlichen getragen – wer sich dafür interessiert, findet im Beitrag zum Ehrenamt in Luftfahrtmuseen einen Einstieg.
Der Erfolg ist deutlich: Im ersten Jahr kamen laut Nachschlagewerken rund 218.000 Besucher, 2025 waren es gut 260.000. Ende 2018 startete die Stadt Blagnac mit dem Nordvorfeld die erste große Erweiterung.
Die Ausstellungshalle
Die Halle ist ein Bauwerk für Großflugzeuge: rund 100 Meter lang, 72 Meter breit und 23 Meter hoch, getragen von einem Stahlrohrfachwerk. Entworfen wurde sie vom Büro Cardete Huet. Zum Gebäude gehören außerdem ein Empfangsbereich mit Kasse und Shop.
Concorde F-WTSB
Der Star in der Halle ist die Concorde F-WTSB, Werknummer 201. Sie war eine der Vorserienmaschinen und startete am 6. Dezember 1973 in Toulouse zu ihrem Erstflug. Im Liniendienst flog sie nie: Ihre Aufgabe war die Erprobung. Laut Nachschlagewerken beförderte sie auch französische Staatspräsidenten. Ihren letzten Flug absolvierte sie am 19. April 1985 von Châteauroux nach Toulouse, nach insgesamt rund 900 Flugstunden. Heute gehört sie der Académie de l’air et de l’espace und ist begehbar.
Für dich als Fotograf ist F-WTSB ein Glücksfall, weil sie in der Halle auf Augenhöhe steht. Die markante Nase, die Deltaflügel und die Olympus-Triebwerksgondeln bekommst du hier aus Blickwinkeln, die am Vorfeld nicht möglich sind.
Super Guppy F-BPPA
Gleich daneben steht ein Flugzeug, das jeder kennt, der sich für Airbus-Logistik interessiert: der Super Guppy. Diese Transporter mit dem aufgeblähten Rumpf brachten ab Anfang der 1970er-Jahre Rumpfsektionen und Flügel von den europäischen Werken zur Endmontage nach Toulouse. Zwei Exemplare kamen aus den USA, zwei weitere baute UTA Industries 1982 und 1983 in Frankreich in Lizenz, nachdem Airbus die Rechte am Typ erworben hatte. Abgelöst wurden sie in den 1990er-Jahren vom Beluga.
Das Exemplar bei Aeroscopia trägt das Kennzeichen F-BPPA und ist laut Nachschlagewerken die Seriennummer 0002, früher als N212AS registriert. Es gehört Ailes Anciennes Toulouse und steht mit geöffnetem Bug. Über einen Laufsteg gehst du direkt in den riesigen Frachtraum – ein Blick, der dir das Volumen dieser Maschine besser erklärt als jede Zahl.
A300B4 in den Farben von F-WUAB
Das dritte begehbare Großflugzeug der Halle ist eine A300B4 aus dem Bestand von Airbus Heritage. Sie ist in den Farben des ersten A300-Prototyps lackiert und trägt dessen Kennzeichen F-WUAB. Damit erinnert sie an den Anfang der Airbus-Geschichte: Mit der A300 begann 1972 alles, was heute auf der anderen Seite der Straße gebaut wird. Innen kannst du durch die Kabine gehen.
Kleinere Typen und Kuriositäten
Rund um die drei Großen verteilt sich eine dichte Sammlung kleinerer Flugzeuge, viele davon aus dem Bestand von Ailes Anciennes Toulouse. Für Kennzeichen-Sammler lohnt sich ein langsamer Rundgang:
| Exponat | Bereich | Was es besonders macht |
|---|---|---|
| Dassault Mirage III C | Militär | Französischer Delta-Jäger der ersten Generation |
| Lockheed F-104G Starfighter | Militär | Der „Starfighter“ in der G-Version |
| MiG-15 | Militär | Sowjetischer Jäger aus der Frühzeit des Kalten Kriegs |
| Saab J35OE Draken | Militär | Doppeldelta aus Schweden in der österreichischen Version |
| Vought F-8E(FN) Crusader | Marine | Trägerjäger der französischen Marine, samt Triebwerk |
| Fouga Magister | Schulung | Jettrainer mit V-Leitwerk |
| Falcon 10 Nr. 02 | Geschäftsreise | Falcon 10 mit der Nummer 02 |
| Aérospatiale Corvette | Geschäftsreise | Kleiner Businessjet von Aérospatiale |
| Gazelle-Prototyp | Hubschrauber | Früher Vertreter des bekannten Leichthubschraubers |
| Fairchild Metro | Zubringer | Ehemals bei Météo-France im Einsatz |
Dazu kommen ein Nachbau von Clément Aders Éole, das elektrische Versuchsflugzeug E-Fan, ein Blériot-XI-Nachbau unter der Decke und Ultraleichtflugzeuge. Laut Betreiber gibt es außerdem sechs interaktive Themenbereiche.
Warm anziehen
Laut Betreiber ist die Flugzeughalle im Winter nicht beheizt. Wer im Dezember oder Januar mehrere Stunden fotografiert, packt eine zusätzliche Jacke ein. Gepäck darf übrigens nicht mit hinein – am Eingang gibt es kostenlose Schließfächer.
Das Südvorfeld: Concorde F-BVFC und Caravelle
Draußen, auf einer rund 5.000 Quadratmeter großen Freifläche, stehen die Klassiker unter freiem Himmel.
Concorde F-BVFC
Die zweite Concorde des Museums ist eine echte Linienmaschine. F-BVFC, Werknummer 209, flog zum ersten Mal am 9. Juli 1976 in Toulouse und war danach bei Air France im Einsatz. Ihren letzten Liniendienst flog sie am 30. Mai 2003 von New York nach Paris. Am 27. Juni 2003 kam sie als Flug AF6903 nach Toulouse – laut Nachschlagewerken ein Überschallflug mit Durchstartmanöver in Toulouse, bevor sie bei Airbus landete. Insgesamt sammelte sie über 14.300 Flugstunden. Seit der Eröffnung 2015 steht sie vor dem Museum.
| Concorde | Werknummer | Erstflug | Letzter Flug | Standort im Museum |
|---|---|---|---|---|
| F-WTSB | 201 | 6. Dezember 1973 | 19. April 1985 | Halle, begehbar |
| F-BVFC | 209 | 9. Juli 1976 | 27. Juni 2003 | Südvorfeld, im Freien |
Caravelle 12 F-BTOE
Neben der Concorde steht die Caravelle 12 F-BTOE mit der Werknummer 280 in den Farben von Air Inter, die die Maschine einst übernahm. Sie gilt als letzte gebaute Caravelle. Die Serie 12 war die gestreckte Schlussversion des Typs, der in Toulouse entstand und mit seinen Hecktriebwerken und den dreieckigen Fenstern unverwechselbar ist. Wie du historische Typen sicher auseinanderhältst, zeigt der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Laut Betreiber gehört zur A321-Werkstour außerdem ein Besuch an der A400M bei Aeroscopia. Welche Maschine dort gerade steht, klärst du am besten vorab beim Betreiber.
Das Nordvorfeld: Prototypen und der A380
Die größte Erweiterung seit der Eröffnung ist das Nordvorfeld. Ende 2018 begann der Bau einer rund zwei Hektar großen Fläche samt einem eigenen Zugangsgebäude für den A380. Ende August 2019 zog Airbus fünf Flugzeuge an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf das Gelände. Am 14. März 2020 öffnete das Nordvorfeld für Besucher – drei Tage, bevor Frankreich in den ersten Corona-Lockdown ging.
| Flugzeug | Kennzeichen | Werknummer | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| ATR 72-600 | F-WWEY | 098 | Testflugzeug von ATR |
| Airbus A340-600 | F-WWCA | 360 | Testflugzeug der längsten A340 |
| Airbus A320 | F-WWAI | 001 | Die allererste A320 |
| Airbus A380-800 | F-WXXL | 002 | Zweiter gebauter A380, beide Decks begehbar |
| ATR 42-300 | F-WEGC | 003 | Lackiert als erster Prototyp F-WEGA |
| Airbus A300-600ST BelugaST | F-GSTD | 776 | Seit Juni 2026, erster BelugaST im Museum |
A380 F-WXXL (MSN 002)
Der Superjumbo hob 2005 in Toulouse zum ersten Mal ab, damals mit dem ersten Exemplar F-WWOW. Bei Aeroscopia steht mit F-WXXL das zweite gebaute Flugzeug, ein Erprobungsträger aus dem Testprogramm. Ein weiteres Testflugzeug, MSN 004, steht heute im Musée de l’Air et de l’Espace in Le Bourget steht. In Toulouse gehst du über das Zugangsgebäude ins Flugzeug, durch Haupt- und Oberdeck und schaust ins Cockpit. Wer den A380 sonst nur am Himmel kennt, sieht hier, wie groß die Kabine wirklich ist. Den Unterschied zum Jumbo am Himmel erklärt der Beitrag A380 und Boeing 747.
Die erste A320 und die ATR-Prototypen
Für Airbus-Fans fast noch bedeutender ist die unscheinbarere Maschine daneben: F-WWAI ist die A320 mit der Werknummer 001 – der Ausgangspunkt der erfolgreichsten Verkehrsflugzeugfamilie der Welt. Daneben stehen der A340-600 F-WWCA und zwei Turboprops des Toulouser Herstellers ATR. Die ATR 42-300 F-WEGC trägt die Bemalung des allerersten ATR-Prototyps F-WEGA. Alle diese Flugzeuge tragen noch ihre Testkennzeichen mit „F-W“ – typisch für Erprobungsträger in Frankreich. Mehr zu den Farben von Testflugzeugen findest du im Beitrag zu Hauslackierungen von Airbus, Boeing und Embraer.
Testkennzeichen sauber loggen
Viele Prototypen in Toulouse trugen im Laufe ihres Lebens mehrere Kennzeichen, und die ATR 42 zeigt sogar die Bemalung einer anderen Maschine. Notiere immer Kennzeichen und Werknummer. Mit Planetrack hältst du beides in einem Beitrag mit Foto und Ort fest und setzt fehlende Prototypen auf die Wunschliste deines Hangars. Die App startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Neu seit Juni 2026: der BelugaST F-GSTD
Die jüngste Attraktion ist ein Flugzeug, das jahrzehntelang zum Alltag am Himmel über Toulouse gehörte. Airbus betrieb fünf A300-600ST BelugaST, die Rumpfteile und Flügel zwischen den Werken in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien flogen. Nach und nach übernahm der größere BelugaXL diese Aufgabe.
F-GSTD, der BelugaST Nummer 4 mit der Werknummer 776, war laut Museum bis September 2025 im Einsatz und absolvierte dabei mehr als 4.400 Flüge. Danach stand er auf dem Airbus-Gelände in Toulouse. Am 24. Juni 2026 wurde er ins Museum geschleppt und an Aeroscopia übergeben, seit dem 25. Juni können Besucher ihn sehen. Laut Museum ist es das erste Mal weltweit, dass ein BelugaST dauerhaft in eine Museumssammlung aufgenommen wurde.
Im Herbst 2026 siehst du den Beluga nur von außen. Für den Innenraum sind laut Museum noch Umbauarbeiten nötig, einen festen Termin für die Öffnung gibt es noch nicht. Die Kombination mit dem Super Guppy in der Halle macht Aeroscopia damit zum einzigen Ort, an dem du zwei Generationen der Airbus-Luftbrücke direkt vergleichen kannst.
Beluga im Museum, BelugaXL am Himmel
Mit Planetrack stellst du Sichtungs-Alarme für Typen und Kennzeichen ein und erfährst, wenn ein BelugaXL Toulouse anfliegt – während du den alten BelugaST im Hangar schon abgehakt hast. Planetrack startet bald – zur Warteliste.
Die Airbus-Werkstour ab Aeroscopia
Aeroscopia ist zugleich Treffpunkt der Werksbesichtigungen, die Manatour für Airbus organisiert. Laut Betreiber stehen im Herbst 2026 diese Formate zur Wahl:
- A321-Tour: Blick von einem Aussichtspunkt auf die Endmontagelinie in der Halle Jean-Luc Lagardère, dazu ein Besuch an der A400M bei Aeroscopia.
- A350-Tour: Busfahrt über das rund 700 Hektar große Airbus-Gelände und Halt an der Endmontagelinie der A350.
- Airbus Kids: interaktive Tour für Sechs- bis Zwölfjährige, nur in den Schulferien.
Jede Tour dauert etwa 90 Minuten und kostet für Erwachsene 18 €, ermäßigt 15 €. Außerhalb der Ferien finden sie mittwochs und samstags statt, in den Schulferien montags bis samstags. Du kannst Museum und Werkstour am selben Tag kombinieren; die Tour hat eine feste Uhrzeit, das Museum besuchst du flexibel.
Ausweis im Original, Kamera bleibt aus
Für die Werkstour brauchst du laut Manatour einen gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original – Kopien, Fotos auf dem Handy und Führerscheine reichen nicht, Reisende von außerhalb der EU brauchen den Pass. Plane 30 Minuten für die Kontrolle ein. Auf dem Werksgelände sind Fotos und Videos streng verboten. Reserviere zwei bis drei Wochen im Voraus, spätestens aber zwei volle Werktage vorher.
Fotografieren im Museum und am Zaun
Aeroscopia ist eine seltene Mischung: Museum und Spotterplatz in einem. Die beiden Teile verlangen aber unterschiedliche Ausrüstung.
In der Halle
Die Großflugzeuge stehen dicht, Gesamtansichten von Concorde oder Super Guppy gelingen nur mit kurzer Brennweite. Ein Weitwinkel- oder Standardzoom ist hier wichtiger als das Tele – Grundlagen dazu liefert der Beitrag zu Weitwinkel- und Normalobjektiven. Das Hallenlicht ist wetterunabhängig, aber gemischt. Hohe ISO bringt mehr als ein Blitz, der auf Lack und Glas reflektiert.
Draußen und Richtung Piste
Auf Süd- und Nordvorfeld fotografierst du bei Tageslicht. Mittags ist das Licht hart, morgens nach der Öffnung und am späten Nachmittag wirken die Rümpfe plastischer. Halte zwischendurch das Teleobjektiv bereit: Vom Gelände aus siehst du den Verkehr am Flughafen Toulouse-Blagnac, auf dem Airbus und ATR Testflüge und Auslieferungen abwickeln. Wo du dafür am besten stehst, beschreibt der Spot Aeroscopia in Toulouse-Blagnac, die Spots rund um den Flughafen fasst der Guide Planespotting in Toulouse-Blagnac zusammen.
Online-Ticket kaufen
Der Betreiber empfiehlt den Online-Kauf; das E-Ticket zeigst du am Eingang auf dem Smartphone.
Mit der Halle starten
Kurz nach der Öffnung ist es rund um Concorde und Super Guppy am ruhigsten.
Vorfelder bei tiefer Sonne
Concorde F-BVFC, Caravelle, A380 und Beluga lieber morgens oder am Nachmittag fotografieren.
Kennungen notieren
Kennzeichen und Werknummern wie F-WXXL/002 oder F-GSTD/776 gleich mitschreiben.
An den Zaun wechseln
Danach zu den Spots am Flughafen, um Testflieger und BelugaXL live zu erwischen.
Regeln rund um das Airbus-Gelände
Im Museum ist privates Fotografieren üblich. Rund um Werk und Flughafen gilt: nur von öffentlichem Grund aus fotografieren und Sperrbereiche respektieren. Was du an französischen Flughäfen beachten musst, erklärt der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen.
Besuch planen
Aeroscopia liegt an der Allée André Turcat in Blagnac, benannt nach dem Testpiloten, der 1969 die erste Concorde flog. Mit der Tram T1 fährst du bis zur Haltestelle Beauzelle Aeroscopia. Mit dem Auto nimmst du die Voie Lactée bis zur Ausfahrt Aeroscopia; am Museum gibt es laut Betreiber einen Parkplatz mit rund 150 Plätzen, auch für Wohnmobile.
Laut Betreiber ist das Museum im Herbst 2026 täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, in den Schulferien der französischen Zone C bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schluss. Erwachsene zahlen 16 €, ermäßigt 13 €, Kinder unter sechs Jahren sind frei. Eine Jahreskarte kostet 26 €, die Familien-Jahreskarte 80 €. Geführte Rundgänge gibt es gegen einen Aufpreis von 3,50 €. Prüfe Zeiten und Preise kurz vor dem Besuch auf der offiziellen Website. Vor Ort gibt es ein Restaurant und Picknicktische.
Aeroscopia mit Flughäfen und Museen kombinieren
Der naheliegendste Partner ist der Flughafen nebenan: Wer einen ganzen Tag einplant, verbindet morgens das Museum mit nachmittags Spotting am Zaun. Testflüge neuer A350 oder A321, Auslieferungen und der BelugaXL machen Toulouse zu einem der spannendsten Orte für Airbus-Fans.
Für eine Concorde-Tour durch Frankreich fährst du weiter nach Paris. Im Musée de l’Air et de l’Espace stehen der Prototyp F-WTSS, die Serienmaschine F-BTSD und der A380 MSN 004; die Spotter-Infos dazu findest du beim Spot Musée de l’Air am Flughafen Le Bourget. Das britische Gegenstück, die zuletzt geflogene Concorde, zeigt Aerospace Bristol, eine weitere steht im Brooklands Museum. In Deutschland findest du Concorde und Tu-144 nebeneinander im Technik Museum Sinsheim. Die ganze Geschichte des Typs erzählt der Beitrag zur Concorde.
Aeroscopia passt zu dir, wenn …
- du Concorde, A380 und Super Guppy von innen erleben willst
- dich Airbus-Prototypen wie die erste A320 reizen
- du Museum, Werkstour und Spotting an einem Tag verbinden möchtest
Vorher klären, wenn …
- du die Werkstour machen willst – Reservierung und Ausweis im Original nötig
- du in den Beluga willst – der Innenraum ist noch geschlossen
Eher woanders, wenn …
- du vor allem Oldtimer im Flug erleben willst
- du auf dem Werksgelände fotografieren möchtest
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer, Wetter und Pisten am Flughafen sowie Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen und Special Liveries: Planetrack plant deinen Toulouse-Tag mit. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Aeroscopia ist das Museum des Ortes, an dem europäische Verkehrsluftfahrt gebaut wird. Zwei Concordes, der A380 MSN 002, die erste A320, Caravelle, Super Guppy und jetzt auch der BelugaST erzählen die Geschichte vom ersten Überschall-Passagierjet bis zur Airbus-Luftbrücke – und das gegenüber der Halle, in der der Superjumbo entstand.
Was das Museum von anderen unterscheidet, ist die Nachbarschaft. Du gehst durch einen A380 und hörst draußen einen Testflieger starten. Mit Werkstour und einem Nachmittag am Zaun wird aus dem Besuch ein vollständiger Spottertag in der Airbus-Stadt.
Kurzfazit
Aeroscopia zeigt zwei Concordes, den A380 MSN 002, einen Super Guppy und seit 2026 den ersten BelugaST im Museum – direkt am Airbus-Werk. Früh kommen, Weitwinkel und Tele einpacken, die Werkstour mit Ausweis buchen und den Tag am Flughafenzaun ausklingen lassen.
Zusammenfassung
- Aeroscopia ist das 2015 eröffnete Luftfahrtmuseum in Blagnac bei Toulouse, direkt neben der Airbus-Endmontage und dem Flughafen.
- Zur Sammlung gehören zwei Concordes, der A380 MSN 002, die erste A320, ein A340-600, zwei ATR, die Caravelle 12 F-BTOE, ein Super Guppy und seit Juni 2026 der BelugaST F-GSTD.
- Viele Exponate gehören dem Verein Ailes Anciennes Toulouse, betrieben wird das Museum von Manatour.
- Das Museum ist Treffpunkt der Airbus-Werkstouren und lässt sich gut mit einem Spottingtag am Flughafen Toulouse-Blagnac kombinieren.
Häufige Fragen
Was ist Aeroscopia?
Ein Luftfahrtmuseum in Blagnac am Nordrand des Flughafens Toulouse-Blagnac. Es wurde am 13. Januar 2015 eingeweiht und liegt gegenüber der Airbus-Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère. Betrieben wird es von Manatour, viele Ausstellungsstücke stellt der Verein Ailes Anciennes Toulouse.
Welche Concordes stehen bei Aeroscopia?
Zwei: die Vorserienmaschine F-WTSB (Werknummer 201) in der Halle, die du betreten kannst, und die Air-France-Maschine F-BVFC (Werknummer 209) auf dem Südvorfeld. F-BVFC kam am 27. Juni 2003 auf ihrem letzten Flug nach Toulouse. Die Geschichte des Typs erzählt der Beitrag zur Concorde.
Kann ich in den A380 hinein?
Ja. Der A380 F-WXXL (MSN 002), das zweite gebaute Exemplar, steht auf dem Nordvorfeld. Über ein eigenes Zugangsgebäude gehst du durch Haupt- und Oberdeck und schaust ins Cockpit.
Kann ich den Beluga besichtigen?
Von außen ja: Der BelugaST F-GSTD steht seit dem 25. Juni 2026 auf dem Außengelände. Für den Innenraum sind laut Museum noch Umbauarbeiten nötig, ein Termin für die Öffnung steht nicht fest. Den Nachfolger BelugaXL siehst du im Flugbetrieb am Flughafen.
Wie komme ich ohne Auto zu Aeroscopia?
Mit der Tram T1 bis zur Haltestelle Beauzelle Aeroscopia. Mit dem Auto fährst du über die Voie Lactée bis zur Ausfahrt Aeroscopia, am Museum gibt es laut Betreiber rund 150 Parkplätze, auch für Wohnmobile.
Wie funktioniert die Airbus-Werkstour?
Die Touren starten am Museum und dauern laut Manatour etwa 90 Minuten. Zur Wahl stehen eine A321- und eine A350-Tour. Du brauchst eine Reservierung und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original. Fotos und Videos sind auf dem Werksgelände verboten. Außerhalb der Ferien finden die Touren mittwochs und samstags statt (Stand Oktober 2026).
Wie viel Zeit sollte ich einplanen?
Für Halle, Süd- und Nordvorfeld solltest du drei bis vier Stunden rechnen. Mit Werkstour und einem Abstecher an die Spotterplätze am Flughafen wird daraus schnell ein ganzer Tag.
Wo sehe ich in Frankreich weitere Concordes und einen A380?
Im Musée de l'Air et de l'Espace in Le Bourget stehen der Prototyp F-WTSS und die Serienmaschine F-BTSD, dazu der A380 MSN 004, ebenfalls ein Testflugzeug aus dem Erprobungsprogramm.
Sichtungen rund um Aeroscopia Toulouse sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Air France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
IT / ITFAir Inter
Historische französische Inlandsairline (1954–1997) mit Basis in Paris-Orly. Air Inter flog Caravelle, war einziger Betreiber der Dassault Mercure, setzte früh auf A300 und A320 und ging 1997 vollständig in Air France auf.
Typische Flugzeuge
Aérospatiale/BAC Concorde
Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypAirbus A300-600ST Beluga (BelugaST)
Der erste Wal von Airbus: Die A300-600ST Beluga trug drei Jahrzehnte lang Flügel und Rumpfteile quer durch Europa, flog Raumstationsmodule und ein Meisterwerk der Malerei – und verabschiedet sich gerade aus dem Dienst.
FlugzeugtypAirbus BelugaXL (A330-743L)
Ein Buckel wie ein Wal, ein aufgemaltes Grinsen und ein Laderaum, in den zwei A350-Flügel passen: Der BelugaXL ist Airbus’ fliegender Teiletransporter – und einer der Lieblinge jedes Spotters.
FlugzeugtypAirbus A300B4
Die A300B4 war die Version, mit der Airbus wirklich ins Geschäft kam: mehr Treibstoff, mehr Reichweite, und 1978 der Durchbruch in den USA. Heute ist sie eine Rarität, die fast nur noch als Frachter unterwegs ist.
FlugzeugtypSud Aviation Caravelle
Zwei Triebwerke am Heck, dreieckige Kabinenfenster und eine Nase von der Comet: Die Caravelle war Frankreichs erster Jetliner und machte die Hecktriebwerks-Bauweise salonfähig. So erkennst du sie – und hier siehst du sie heute noch.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A340-600
Über 75 Meter lang, vier Triebwerke, ein Mittelfahrwerk mit vier Rädern: Die A340-600 ist der längste Airbus, der je gebaut wurde. Im Oktober 2026 verabschiedet Lufthansa den Typ – so erkennst du ihn und wo du ihn noch findest.
FlugzeugtypATR 42-300/320
Hochdecker, T-Leitwerk und nur vier Blätter pro Propeller: Die ATR 42-300 und -320 sind die erste Generation des ATR-Turboprops. Heute triffst du sie vor allem als Frachter. So erkennst du sie.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypAirbus A400M Atlas
Vier Turboprops mit sichelförmigen Achtblatt-Propellern, hoch angesetzter Flügel, T-Leitwerk und eine große Heckrampe: Der A400M ist Europas Militärtransporter. So erkennst du ihn sicher und weißt, wo du ihn siehst.
Spotting-Spots rund um Aeroscopia Toulouse
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aeroscopia am Flughafen Toulouse-Blagnac
Direkt neben der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt und das erste A320-Testflugzeug. Aeroscopia ist der perfekte Startpunkt für einen Spottertag in Toulouse – mit Werkstour, Testflugzeugen und dem Beluga-Verkehr nur wenige Kilometer entfernt.
MuseumMusée de l'Air et de l'Espace am Flughafen Paris-Le Bourget
Im alten Pariser Flughafenterminal von 1937 steht eines der größten Luftfahrtmuseen der Welt: zwei Concorde, eine begehbare Air-France-747, die A380 Nummer vier und von den Terrassen der Blick auf Europas wichtigsten Businessjet-Flughafen. So holst du als Spotter das Meiste aus dem Besuch heraus.
MuseumAerospace Bristol – Luftfahrtmuseum am ehemaligen Flugplatz Filton
Auf dem alten Werksflugplatz im Norden von Bristol steht die letzte gebaute Concorde – und du darfst einsteigen. Drumherum erzählt Aerospace Bristol über hundert Jahre Flugzeugbau in Filton, von der Boxkite bis zum Airbus-Flügel. So holst du als Spotter das Beste aus dem Besuch heraus.
Weitere Einträge
Musée de l'Air et de l'Espace
Eines der ältesten Luftfahrtmuseen der Welt, untergebracht im Art-déco-Terminal des ersten Pariser Flughafens: Vom Blériot-Eindecker über zwei Concorde bis zur A380 erzählt das Musée de l'Air et de l'Espace hundert Jahre Luft- und Raumfahrt – und nebenan starten die Businessjets.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
FlughafenFlughafen Toulouse-Blagnac
Linienflughafen und Testgelände in einem: In Blagnac starten easyJet und Air France neben nagelneuen A321neo und A350 mit F-W-Kennzeichen, dazu landet der BelugaXL mit Bauteilen aus ganz Europa. Für Spotter ist Toulouse der Ort, an dem Flugzeuge zum ersten Mal abheben.
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