Aeroscopia Toulouse

Gegenüber der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt, die erste A320, ein Super Guppy und seit Juni 2026 der weltweit erste BelugaST im Museum. Aeroscopia ist das Pflichtziel für alle, die Airbus-Geschichte zum Anfassen suchen – und der Startpunkt der Werkstouren.

Auch bekannt als: Musée Aeroscopia · aeroscopia Blagnac · Luftfahrtmuseum Toulouse-Blagnac

FrankreichFrankreichLuftfahrtmuseenseit 201514 Min. Lesezeit

2

Concordes auf dem Gelände

MSN 002

A380-Testflugzeug, beide Decks begehbar

F-GSTD

erster BelugaST in einem Museum

2015

Eröffnung in Blagnac

Das Wichtigste in Kürze

  • Aeroscopia ist das Luftfahrtmuseum am Airbus-Stammsitz: Es liegt in Blagnac direkt gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère, in der früher der A380 entstand.
  • Zwei Concordes: Die Vorserienmaschine F-WTSB steht in der Halle und ist begehbar, die Air-France-Maschine F-BVFC draußen auf dem Südvorfeld.
  • Seit 2020 gibt es das Nordvorfeld mit Airbus- und ATR-Prototypen – darunter der zweite A380 überhaupt, den du über beide Decks und bis ins Cockpit besichtigst.
  • Seit Juni 2026 steht hier der BelugaST F-GSTD, laut Museum das erste Exemplar des Beluga, das dauerhaft in eine Museumssammlung aufgenommen wurde.
  • Spotting inklusive: Vom Gelände aus siehst du Testflüge am Flughafen Toulouse-Blagnac; die Airbus-Werkstouren starten am Museum.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Ein Museum am Airbus-Stammsitz
  7. 7.Die Ausstellungshalle
  8. 8.Das Südvorfeld: Concorde F-BVFC und Caravelle
  9. 9.Das Nordvorfeld: Prototypen und der A380
  10. 10.Neu seit Juni 2026: der BelugaST F-GSTD
  11. 11.Die Airbus-Werkstour ab Aeroscopia
  12. 12.Fotografieren im Museum und am Zaun
  13. 13.Besuch planen
  14. 14.Aeroscopia mit Flughäfen und Museen kombinieren
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

BetriebGroupe Manatour, die auch die Airbus-Werksbesichtigungen in Toulouse organisiert; Bauherrin war die Stadt Blagnac
LageAllée André Turcat, 31700 Blagnac – im Norden des Flughafens Toulouse-Blagnac, gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère
EröffnungEinweihung am 13. Januar 2015, Publikumsbetrieb ab 14. Januar 2015; Nordvorfeld mit A380-Besuch seit 14. März 2020
GebäudeAusstellungshalle von rund 100 × 72 Metern und 23 Metern Höhe, Empfangsgebäude mit Shop, zwei Außenvorfelder
HauptattraktionenConcorde F-WTSB und F-BVFC, A380 F-WXXL (MSN 002), Super Guppy F-BPPA, BelugaST F-GSTD, erste A320 (MSN 001), Caravelle 12 F-BTOE
SammlungLaut Toulouse Métropole rund 40 Luftfahrzeuge; ein Großteil der Exponate gehört dem Verein Ailes Anciennes Toulouse
BesucherLaut Nachschlagewerken rund 218.000 im ersten Jahr und gut 260.000 im Jahr 2025
ÖffnungszeitenLaut Betreiber täglich 9.30–18 Uhr, in den Schulferien der französischen Zone C bis 19 Uhr; letzter Einlass eine Stunde vor Schluss (Stand Oktober 2026)
EintrittErwachsene 16 €, ermäßigt 13 €, unter 6 Jahren frei; Jahreskarte 26 €, Familien-Jahreskarte 80 € (Stand Oktober 2026)
AnreiseTram T1 bis Beauzelle Aeroscopia; mit dem Auto über die Voie Lactée, Ausfahrt Aeroscopia, Parkplatz mit rund 150 Plätzen
Offizielle Websitewww.musee-aeroscopia.fr

Tätigkeitsfelder

Ausstellungshalle – Concorde F-WTSB, Super Guppy mit Laufsteg in den Frachtraum, A300B4 zum Betreten sowie Militär-, Geschäftsreise- und Sportflugzeuge
Südvorfeld – Air-France-Concorde F-BVFC und Caravelle 12 F-BTOE unter freiem Himmel
Nordvorfeld – Airbus- und ATR-Prototypen, darunter der A380 MSN 002 mit beiden Decks und Cockpit sowie seit Juni 2026 der BelugaST F-GSTD
Themenbereiche – laut Betreiber sechs interaktive Zonen, dazu Exponate wie ein Nachbau von Clément Aders Éole und der Elektroflugzeug-Prototyp E-Fan
Treffpunkt der Airbus-Werkstouren – Führungen zu den Endmontagelinien von A321 und A350 starten am Museum
Führungen und Veranstaltungen – geführte Museumsrundgänge gegen Aufpreis

Geschichte im Zeitraffer

1955Die Caravelle fliegt am 27. Mai zum ersten Mal – der Grundstein für Toulouse als Zentrum des französischen Verkehrsflugzeugbaus
1973Die Vorserien-Concorde F-WTSB (Werknummer 201) startet am 6. Dezember in Toulouse zum Erstflug
1985F-WTSB landet am 19. April nach einem Flug von Châteauroux endgültig in Toulouse
2003Am 27. Juni bringt Air France die Concorde F-BVFC als Flug AF6903 nach Toulouse – ihr letzter Flug
2015Einweihung des Museums am 13. Januar, ab dem 14. Januar kommen die ersten Besucher
2018Die Stadt Blagnac startet Ende des Jahres den Bau eines zweiten Vorfelds im Norden samt A380-Zugangsgebäude
2019Ende August zieht Airbus an fünf Tagen ATR 72-600, A340-600, A320 MSN 001, A380 MSN 002 und ATR 42-300 aufs Museumsgelände
2020Am 14. März öffnet das Nordvorfeld mit dem A380-Besuch – drei Tage vor dem ersten Corona-Lockdown in Frankreich
2025Im zehnten Betriebsjahr zählt das Museum laut Nachschlagewerken rund 260.400 Besucher
2026Am 24. Juni übergibt Airbus den BelugaST F-GSTD, ab dem 25. Juni ist er für Besucher zu sehen

Aeroscopia Toulouse aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Aeroscopia Toulouse

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Unter der Concorde F-WTSB gestanden, dem Vorserienflugzeug, das 1973 in Toulouse zum Erstflug abhob
  • Die Air-France-Concorde F-BVFC im Freien fotografiert – sie kam im Juni 2003 zu ihrem letzten Flug nach Toulouse
  • Durch beide Decks des A380 MSN 002 gelaufen und einen Blick ins Cockpit geworfen
  • Im Frachtraum des Super Guppy F-BPPA gestanden, des Transporters, der einst Airbus-Bauteile nach Toulouse brachte
  • Den BelugaST F-GSTD abgehakt, das erste Exemplar seines Typs in einer Museumssammlung
  • Die erste A320 (MSN 001, F-WWAI) und den A340-600 F-WWCA nebeneinander gesehen
  • Die Caravelle 12 F-BTOE in Air-Inter-Farben entdeckt, die als letzte gebaute Caravelle gilt
  • Beim Rundgang draußen einen startenden Airbus-Testflieger über dem Gelände erwischt

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Zwei Concordes, ein A380, ein Super Guppy und ein BelugaST an einem Ort – weltweit einmalig
  • Mehrere Großflugzeuge zum Betreten: Concorde, A380, A300B4 und Super Guppy
  • Direkte Nachbarschaft zur Airbus-Endmontage und zum Flughafen, Testflieger über dem Gelände
  • Startpunkt der Airbus-Werkstouren, Kombiticket am selben Tag möglich
  • Mit der Tram T1 erreichbar, Parkplatz direkt am Museum

Wo es hakt

  • Die Ausstellungshalle ist im Winter nicht beheizt
  • Keine Gepäckmitnahme – Taschen kommen ins Schließfach am Eingang
  • Fotos sind bei den Airbus-Werkstouren streng verboten
  • Der BelugaST ist im Herbst 2026 nur von außen zu sehen, das Innere bleibt vorerst geschlossen

In Toulouse liegt Luftfahrtgeschichte nicht im Archiv, sie startet jeden Tag von der Piste nebenan. Genau dort, am Nordrand des Flughafens Blagnac und gegenüber der Halle, in der einst der A380 zusammengebaut wurde, steht Aeroscopia. Das Museum versammelt zwei Concordes, den zweiten A380, der je gebaut wurde, die allererste A320, einen Super Guppy – und seit Juni 2026 als weltweit erstes Museum einen BelugaST. Für Spotter ist das kein Ort für einen Regentag-Lückenfüller. Es ist das Herzstück jeder Toulouse-Reise.

Concorde, A380, Beluga – ab in den Hangar

In Planetrack postest du jede Museumsmaschine mit Foto, Typ, Kennzeichen und Ort und sammelst sie in deinem Hangar – von F-WTSB bis F-GSTD. Planetrack startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.

Ein Museum am Airbus-Stammsitz

Toulouse ist seit Jahrzehnten das Zentrum des französischen und später europäischen Verkehrsflugzeugbaus. Hier flog am 27. Mai 1955 die Caravelle zum ersten Mal, hier wurden die französischen Concordes endmontiert, und hier hat Airbus seinen Hauptsitz. Dass Blagnac ein eigenes Luftfahrtmuseum bekommen sollte, lag also nahe. Lange standen historische Flugzeuge allerdings verstreut auf Werksgelände und in Vereinshangars.

Das änderte sich mit Aeroscopia. Die Stadt Blagnac ließ das Museum auf dem Gelände Pinot bauen, direkt gegenüber der Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère. Die Gesamtkosten lagen laut Nachschlagewerken bei gut 21 Millionen Euro. Den größten Anteil trug die Stadt Blagnac, gefolgt von Toulouse Métropole; Airbus, Region, Département und der Verein Aérothèque beteiligten sich ebenfalls. Am 13. Januar 2015 wurde das Haus eingeweiht, am Tag darauf kamen die ersten Besucher.

2015Eröffnung in Blagnac
2020Nordvorfeld mit A380
~40Luftfahrzeuge laut Toulouse Métropole
~260.000Besucher im Jahr 2025

Wer hinter Aeroscopia steht

Betrieben wird das Museum von Manatour, dem Unternehmen, das auch die Werksbesichtigungen bei Airbus organisiert. Die Flugzeuge selbst kommen von verschiedenen Eigentümern. Den mit Abstand größten Teil stellt der Verein Ailes Anciennes Toulouse: Laut Nachschlagewerken gehören ihm rund vier Fünftel der sichtbaren Flugzeuge. Dazu kommen Leihgaben von Airbus Heritage, der Académie de l’air et de l’espace und privaten Sammlern. Ein großer Teil der Erhaltungsarbeit wird also von Ehrenamtlichen getragen – wer sich dafür interessiert, findet im Beitrag zum Ehrenamt in Luftfahrtmuseen einen Einstieg.

Der Erfolg ist deutlich: Im ersten Jahr kamen laut Nachschlagewerken rund 218.000 Besucher, 2025 waren es gut 260.000. Ende 2018 startete die Stadt Blagnac mit dem Nordvorfeld die erste große Erweiterung.

Die Ausstellungshalle

Die Halle ist ein Bauwerk für Großflugzeuge: rund 100 Meter lang, 72 Meter breit und 23 Meter hoch, getragen von einem Stahlrohrfachwerk. Entworfen wurde sie vom Büro Cardete Huet. Zum Gebäude gehören außerdem ein Empfangsbereich mit Kasse und Shop.

Concorde F-WTSB

Der Star in der Halle ist die Concorde F-WTSB, Werknummer 201. Sie war eine der Vorserienmaschinen und startete am 6. Dezember 1973 in Toulouse zu ihrem Erstflug. Im Liniendienst flog sie nie: Ihre Aufgabe war die Erprobung. Laut Nachschlagewerken beförderte sie auch französische Staatspräsidenten. Ihren letzten Flug absolvierte sie am 19. April 1985 von Châteauroux nach Toulouse, nach insgesamt rund 900 Flugstunden. Heute gehört sie der Académie de l’air et de l’espace und ist begehbar.

Für dich als Fotograf ist F-WTSB ein Glücksfall, weil sie in der Halle auf Augenhöhe steht. Die markante Nase, die Deltaflügel und die Olympus-Triebwerksgondeln bekommst du hier aus Blickwinkeln, die am Vorfeld nicht möglich sind.

Super Guppy F-BPPA

Gleich daneben steht ein Flugzeug, das jeder kennt, der sich für Airbus-Logistik interessiert: der Super Guppy. Diese Transporter mit dem aufgeblähten Rumpf brachten ab Anfang der 1970er-Jahre Rumpfsektionen und Flügel von den europäischen Werken zur Endmontage nach Toulouse. Zwei Exemplare kamen aus den USA, zwei weitere baute UTA Industries 1982 und 1983 in Frankreich in Lizenz, nachdem Airbus die Rechte am Typ erworben hatte. Abgelöst wurden sie in den 1990er-Jahren vom Beluga.

Das Exemplar bei Aeroscopia trägt das Kennzeichen F-BPPA und ist laut Nachschlagewerken die Seriennummer 0002, früher als N212AS registriert. Es gehört Ailes Anciennes Toulouse und steht mit geöffnetem Bug. Über einen Laufsteg gehst du direkt in den riesigen Frachtraum – ein Blick, der dir das Volumen dieser Maschine besser erklärt als jede Zahl.

A300B4 in den Farben von F-WUAB

Das dritte begehbare Großflugzeug der Halle ist eine A300B4 aus dem Bestand von Airbus Heritage. Sie ist in den Farben des ersten A300-Prototyps lackiert und trägt dessen Kennzeichen F-WUAB. Damit erinnert sie an den Anfang der Airbus-Geschichte: Mit der A300 begann 1972 alles, was heute auf der anderen Seite der Straße gebaut wird. Innen kannst du durch die Kabine gehen.

Kleinere Typen und Kuriositäten

Rund um die drei Großen verteilt sich eine dichte Sammlung kleinerer Flugzeuge, viele davon aus dem Bestand von Ailes Anciennes Toulouse. Für Kennzeichen-Sammler lohnt sich ein langsamer Rundgang:

Exponat Bereich Was es besonders macht
Dassault Mirage III C Militär Französischer Delta-Jäger der ersten Generation
Lockheed F-104G Starfighter Militär Der „Starfighter“ in der G-Version
MiG-15 Militär Sowjetischer Jäger aus der Frühzeit des Kalten Kriegs
Saab J35OE Draken Militär Doppeldelta aus Schweden in der österreichischen Version
Vought F-8E(FN) Crusader Marine Trägerjäger der französischen Marine, samt Triebwerk
Fouga Magister Schulung Jettrainer mit V-Leitwerk
Falcon 10 Nr. 02 Geschäftsreise Falcon 10 mit der Nummer 02
Aérospatiale Corvette Geschäftsreise Kleiner Businessjet von Aérospatiale
Gazelle-Prototyp Hubschrauber Früher Vertreter des bekannten Leichthubschraubers
Fairchild Metro Zubringer Ehemals bei Météo-France im Einsatz

Dazu kommen ein Nachbau von Clément Aders Éole, das elektrische Versuchsflugzeug E-Fan, ein Blériot-XI-Nachbau unter der Decke und Ultraleichtflugzeuge. Laut Betreiber gibt es außerdem sechs interaktive Themenbereiche.

Warm anziehen

Laut Betreiber ist die Flugzeughalle im Winter nicht beheizt. Wer im Dezember oder Januar mehrere Stunden fotografiert, packt eine zusätzliche Jacke ein. Gepäck darf übrigens nicht mit hinein – am Eingang gibt es kostenlose Schließfächer.

Das Südvorfeld: Concorde F-BVFC und Caravelle

Draußen, auf einer rund 5.000 Quadratmeter großen Freifläche, stehen die Klassiker unter freiem Himmel.

Concorde F-BVFC

Die zweite Concorde des Museums ist eine echte Linienmaschine. F-BVFC, Werknummer 209, flog zum ersten Mal am 9. Juli 1976 in Toulouse und war danach bei Air France im Einsatz. Ihren letzten Liniendienst flog sie am 30. Mai 2003 von New York nach Paris. Am 27. Juni 2003 kam sie als Flug AF6903 nach Toulouse – laut Nachschlagewerken ein Überschallflug mit Durchstartmanöver in Toulouse, bevor sie bei Airbus landete. Insgesamt sammelte sie über 14.300 Flugstunden. Seit der Eröffnung 2015 steht sie vor dem Museum.

Concorde Werknummer Erstflug Letzter Flug Standort im Museum
F-WTSB 201 6. Dezember 1973 19. April 1985 Halle, begehbar
F-BVFC 209 9. Juli 1976 27. Juni 2003 Südvorfeld, im Freien

Caravelle 12 F-BTOE

Neben der Concorde steht die Caravelle 12 F-BTOE mit der Werknummer 280 in den Farben von Air Inter, die die Maschine einst übernahm. Sie gilt als letzte gebaute Caravelle. Die Serie 12 war die gestreckte Schlussversion des Typs, der in Toulouse entstand und mit seinen Hecktriebwerken und den dreieckigen Fenstern unverwechselbar ist. Wie du historische Typen sicher auseinanderhältst, zeigt der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.

Laut Betreiber gehört zur A321-Werkstour außerdem ein Besuch an der A400M bei Aeroscopia. Welche Maschine dort gerade steht, klärst du am besten vorab beim Betreiber.

Das Nordvorfeld: Prototypen und der A380

Die größte Erweiterung seit der Eröffnung ist das Nordvorfeld. Ende 2018 begann der Bau einer rund zwei Hektar großen Fläche samt einem eigenen Zugangsgebäude für den A380. Ende August 2019 zog Airbus fünf Flugzeuge an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf das Gelände. Am 14. März 2020 öffnete das Nordvorfeld für Besucher – drei Tage, bevor Frankreich in den ersten Corona-Lockdown ging.

Flugzeug Kennzeichen Werknummer Besonderheit
ATR 72-600 F-WWEY 098 Testflugzeug von ATR
Airbus A340-600 F-WWCA 360 Testflugzeug der längsten A340
Airbus A320 F-WWAI 001 Die allererste A320
Airbus A380-800 F-WXXL 002 Zweiter gebauter A380, beide Decks begehbar
ATR 42-300 F-WEGC 003 Lackiert als erster Prototyp F-WEGA
Airbus A300-600ST BelugaST F-GSTD 776 Seit Juni 2026, erster BelugaST im Museum

A380 F-WXXL (MSN 002)

Der Superjumbo hob 2005 in Toulouse zum ersten Mal ab, damals mit dem ersten Exemplar F-WWOW. Bei Aeroscopia steht mit F-WXXL das zweite gebaute Flugzeug, ein Erprobungsträger aus dem Testprogramm. Ein weiteres Testflugzeug, MSN 004, steht heute im Musée de l’Air et de l’Espace in Le Bourget steht. In Toulouse gehst du über das Zugangsgebäude ins Flugzeug, durch Haupt- und Oberdeck und schaust ins Cockpit. Wer den A380 sonst nur am Himmel kennt, sieht hier, wie groß die Kabine wirklich ist. Den Unterschied zum Jumbo am Himmel erklärt der Beitrag A380 und Boeing 747.

Die erste A320 und die ATR-Prototypen

Für Airbus-Fans fast noch bedeutender ist die unscheinbarere Maschine daneben: F-WWAI ist die A320 mit der Werknummer 001 – der Ausgangspunkt der erfolgreichsten Verkehrsflugzeugfamilie der Welt. Daneben stehen der A340-600 F-WWCA und zwei Turboprops des Toulouser Herstellers ATR. Die ATR 42-300 F-WEGC trägt die Bemalung des allerersten ATR-Prototyps F-WEGA. Alle diese Flugzeuge tragen noch ihre Testkennzeichen mit „F-W“ – typisch für Erprobungsträger in Frankreich. Mehr zu den Farben von Testflugzeugen findest du im Beitrag zu Hauslackierungen von Airbus, Boeing und Embraer.

Testkennzeichen sauber loggen

Viele Prototypen in Toulouse trugen im Laufe ihres Lebens mehrere Kennzeichen, und die ATR 42 zeigt sogar die Bemalung einer anderen Maschine. Notiere immer Kennzeichen und Werknummer. Mit Planetrack hältst du beides in einem Beitrag mit Foto und Ort fest und setzt fehlende Prototypen auf die Wunschliste deines Hangars. Die App startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.

Neu seit Juni 2026: der BelugaST F-GSTD

Die jüngste Attraktion ist ein Flugzeug, das jahrzehntelang zum Alltag am Himmel über Toulouse gehörte. Airbus betrieb fünf A300-600ST BelugaST, die Rumpfteile und Flügel zwischen den Werken in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien flogen. Nach und nach übernahm der größere BelugaXL diese Aufgabe.

F-GSTD, der BelugaST Nummer 4 mit der Werknummer 776, war laut Museum bis September 2025 im Einsatz und absolvierte dabei mehr als 4.400 Flüge. Danach stand er auf dem Airbus-Gelände in Toulouse. Am 24. Juni 2026 wurde er ins Museum geschleppt und an Aeroscopia übergeben, seit dem 25. Juni können Besucher ihn sehen. Laut Museum ist es das erste Mal weltweit, dass ein BelugaST dauerhaft in eine Museumssammlung aufgenommen wurde.

Im Herbst 2026 siehst du den Beluga nur von außen. Für den Innenraum sind laut Museum noch Umbauarbeiten nötig, einen festen Termin für die Öffnung gibt es noch nicht. Die Kombination mit dem Super Guppy in der Halle macht Aeroscopia damit zum einzigen Ort, an dem du zwei Generationen der Airbus-Luftbrücke direkt vergleichen kannst.

Beluga im Museum, BelugaXL am Himmel

Mit Planetrack stellst du Sichtungs-Alarme für Typen und Kennzeichen ein und erfährst, wenn ein BelugaXL Toulouse anfliegt – während du den alten BelugaST im Hangar schon abgehakt hast. Planetrack startet bald – zur Warteliste.

Die Airbus-Werkstour ab Aeroscopia

Aeroscopia ist zugleich Treffpunkt der Werksbesichtigungen, die Manatour für Airbus organisiert. Laut Betreiber stehen im Herbst 2026 diese Formate zur Wahl:

  • A321-Tour: Blick von einem Aussichtspunkt auf die Endmontagelinie in der Halle Jean-Luc Lagardère, dazu ein Besuch an der A400M bei Aeroscopia.
  • A350-Tour: Busfahrt über das rund 700 Hektar große Airbus-Gelände und Halt an der Endmontagelinie der A350.
  • Airbus Kids: interaktive Tour für Sechs- bis Zwölfjährige, nur in den Schulferien.

Jede Tour dauert etwa 90 Minuten und kostet für Erwachsene 18 €, ermäßigt 15 €. Außerhalb der Ferien finden sie mittwochs und samstags statt, in den Schulferien montags bis samstags. Du kannst Museum und Werkstour am selben Tag kombinieren; die Tour hat eine feste Uhrzeit, das Museum besuchst du flexibel.

Ausweis im Original, Kamera bleibt aus

Für die Werkstour brauchst du laut Manatour einen gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original – Kopien, Fotos auf dem Handy und Führerscheine reichen nicht, Reisende von außerhalb der EU brauchen den Pass. Plane 30 Minuten für die Kontrolle ein. Auf dem Werksgelände sind Fotos und Videos streng verboten. Reserviere zwei bis drei Wochen im Voraus, spätestens aber zwei volle Werktage vorher.

Fotografieren im Museum und am Zaun

Aeroscopia ist eine seltene Mischung: Museum und Spotterplatz in einem. Die beiden Teile verlangen aber unterschiedliche Ausrüstung.

In der Halle

Die Großflugzeuge stehen dicht, Gesamtansichten von Concorde oder Super Guppy gelingen nur mit kurzer Brennweite. Ein Weitwinkel- oder Standardzoom ist hier wichtiger als das Tele – Grundlagen dazu liefert der Beitrag zu Weitwinkel- und Normalobjektiven. Das Hallenlicht ist wetterunabhängig, aber gemischt. Hohe ISO bringt mehr als ein Blitz, der auf Lack und Glas reflektiert.

Draußen und Richtung Piste

Auf Süd- und Nordvorfeld fotografierst du bei Tageslicht. Mittags ist das Licht hart, morgens nach der Öffnung und am späten Nachmittag wirken die Rümpfe plastischer. Halte zwischendurch das Teleobjektiv bereit: Vom Gelände aus siehst du den Verkehr am Flughafen Toulouse-Blagnac, auf dem Airbus und ATR Testflüge und Auslieferungen abwickeln. Wo du dafür am besten stehst, beschreibt der Spot Aeroscopia in Toulouse-Blagnac, die Spots rund um den Flughafen fasst der Guide Planespotting in Toulouse-Blagnac zusammen.

Online-Ticket kaufen

Der Betreiber empfiehlt den Online-Kauf; das E-Ticket zeigst du am Eingang auf dem Smartphone.

Mit der Halle starten

Kurz nach der Öffnung ist es rund um Concorde und Super Guppy am ruhigsten.

Vorfelder bei tiefer Sonne

Concorde F-BVFC, Caravelle, A380 und Beluga lieber morgens oder am Nachmittag fotografieren.

Kennungen notieren

Kennzeichen und Werknummern wie F-WXXL/002 oder F-GSTD/776 gleich mitschreiben.

An den Zaun wechseln

Danach zu den Spots am Flughafen, um Testflieger und BelugaXL live zu erwischen.

Regeln rund um das Airbus-Gelände

Im Museum ist privates Fotografieren üblich. Rund um Werk und Flughafen gilt: nur von öffentlichem Grund aus fotografieren und Sperrbereiche respektieren. Was du an französischen Flughäfen beachten musst, erklärt der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen.

Besuch planen

Aeroscopia liegt an der Allée André Turcat in Blagnac, benannt nach dem Testpiloten, der 1969 die erste Concorde flog. Mit der Tram T1 fährst du bis zur Haltestelle Beauzelle Aeroscopia. Mit dem Auto nimmst du die Voie Lactée bis zur Ausfahrt Aeroscopia; am Museum gibt es laut Betreiber einen Parkplatz mit rund 150 Plätzen, auch für Wohnmobile.

Laut Betreiber ist das Museum im Herbst 2026 täglich von 9.30 bis 18 Uhr geöffnet, in den Schulferien der französischen Zone C bis 19 Uhr. Letzter Einlass ist eine Stunde vor Schluss. Erwachsene zahlen 16 €, ermäßigt 13 €, Kinder unter sechs Jahren sind frei. Eine Jahreskarte kostet 26 €, die Familien-Jahreskarte 80 €. Geführte Rundgänge gibt es gegen einen Aufpreis von 3,50 €. Prüfe Zeiten und Preise kurz vor dem Besuch auf der offiziellen Website. Vor Ort gibt es ein Restaurant und Picknicktische.

Aeroscopia mit Flughäfen und Museen kombinieren

Der naheliegendste Partner ist der Flughafen nebenan: Wer einen ganzen Tag einplant, verbindet morgens das Museum mit nachmittags Spotting am Zaun. Testflüge neuer A350 oder A321, Auslieferungen und der BelugaXL machen Toulouse zu einem der spannendsten Orte für Airbus-Fans.

Für eine Concorde-Tour durch Frankreich fährst du weiter nach Paris. Im Musée de l’Air et de l’Espace stehen der Prototyp F-WTSS, die Serienmaschine F-BTSD und der A380 MSN 004; die Spotter-Infos dazu findest du beim Spot Musée de l’Air am Flughafen Le Bourget. Das britische Gegenstück, die zuletzt geflogene Concorde, zeigt Aerospace Bristol, eine weitere steht im Brooklands Museum. In Deutschland findest du Concorde und Tu-144 nebeneinander im Technik Museum Sinsheim. Die ganze Geschichte des Typs erzählt der Beitrag zur Concorde.

Aeroscopia passt zu dir, wenn …

  • du Concorde, A380 und Super Guppy von innen erleben willst
  • dich Airbus-Prototypen wie die erste A320 reizen
  • du Museum, Werkstour und Spotting an einem Tag verbinden möchtest

Vorher klären, wenn …

  • du die Werkstour machen willst – Reservierung und Ausweis im Original nötig
  • du in den Beluga willst – der Innenraum ist noch geschlossen

Eher woanders, wenn …

  • du vor allem Oldtimer im Flug erleben willst
  • du auf dem Werksgelände fotografieren möchtest

Vom Museum an den Zaun

Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer, Wetter und Pisten am Flughafen sowie Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen und Special Liveries: Planetrack plant deinen Toulouse-Tag mit. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Fazit

Aeroscopia ist das Museum des Ortes, an dem europäische Verkehrsluftfahrt gebaut wird. Zwei Concordes, der A380 MSN 002, die erste A320, Caravelle, Super Guppy und jetzt auch der BelugaST erzählen die Geschichte vom ersten Überschall-Passagierjet bis zur Airbus-Luftbrücke – und das gegenüber der Halle, in der der Superjumbo entstand.

Was das Museum von anderen unterscheidet, ist die Nachbarschaft. Du gehst durch einen A380 und hörst draußen einen Testflieger starten. Mit Werkstour und einem Nachmittag am Zaun wird aus dem Besuch ein vollständiger Spottertag in der Airbus-Stadt.

Kurzfazit

Aeroscopia zeigt zwei Concordes, den A380 MSN 002, einen Super Guppy und seit 2026 den ersten BelugaST im Museum – direkt am Airbus-Werk. Früh kommen, Weitwinkel und Tele einpacken, die Werkstour mit Ausweis buchen und den Tag am Flughafenzaun ausklingen lassen.

Zusammenfassung

  • Aeroscopia ist das 2015 eröffnete Luftfahrtmuseum in Blagnac bei Toulouse, direkt neben der Airbus-Endmontage und dem Flughafen.
  • Zur Sammlung gehören zwei Concordes, der A380 MSN 002, die erste A320, ein A340-600, zwei ATR, die Caravelle 12 F-BTOE, ein Super Guppy und seit Juni 2026 der BelugaST F-GSTD.
  • Viele Exponate gehören dem Verein Ailes Anciennes Toulouse, betrieben wird das Museum von Manatour.
  • Das Museum ist Treffpunkt der Airbus-Werkstouren und lässt sich gut mit einem Spottingtag am Flughafen Toulouse-Blagnac kombinieren.

Häufige Fragen

Was ist Aeroscopia?

Ein Luftfahrtmuseum in Blagnac am Nordrand des Flughafens Toulouse-Blagnac. Es wurde am 13. Januar 2015 eingeweiht und liegt gegenüber der Airbus-Endmontagehalle Jean-Luc Lagardère. Betrieben wird es von Manatour, viele Ausstellungsstücke stellt der Verein Ailes Anciennes Toulouse.

Welche Concordes stehen bei Aeroscopia?

Zwei: die Vorserienmaschine F-WTSB (Werknummer 201) in der Halle, die du betreten kannst, und die Air-France-Maschine F-BVFC (Werknummer 209) auf dem Südvorfeld. F-BVFC kam am 27. Juni 2003 auf ihrem letzten Flug nach Toulouse. Die Geschichte des Typs erzählt der Beitrag zur Concorde.

Kann ich in den A380 hinein?

Ja. Der A380 F-WXXL (MSN 002), das zweite gebaute Exemplar, steht auf dem Nordvorfeld. Über ein eigenes Zugangsgebäude gehst du durch Haupt- und Oberdeck und schaust ins Cockpit.

Kann ich den Beluga besichtigen?

Von außen ja: Der BelugaST F-GSTD steht seit dem 25. Juni 2026 auf dem Außengelände. Für den Innenraum sind laut Museum noch Umbauarbeiten nötig, ein Termin für die Öffnung steht nicht fest. Den Nachfolger BelugaXL siehst du im Flugbetrieb am Flughafen.

Wie komme ich ohne Auto zu Aeroscopia?

Mit der Tram T1 bis zur Haltestelle Beauzelle Aeroscopia. Mit dem Auto fährst du über die Voie Lactée bis zur Ausfahrt Aeroscopia, am Museum gibt es laut Betreiber rund 150 Parkplätze, auch für Wohnmobile.

Wie funktioniert die Airbus-Werkstour?

Die Touren starten am Museum und dauern laut Manatour etwa 90 Minuten. Zur Wahl stehen eine A321- und eine A350-Tour. Du brauchst eine Reservierung und einen gültigen Personalausweis oder Reisepass im Original. Fotos und Videos sind auf dem Werksgelände verboten. Außerhalb der Ferien finden die Touren mittwochs und samstags statt (Stand Oktober 2026).

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Für Halle, Süd- und Nordvorfeld solltest du drei bis vier Stunden rechnen. Mit Werkstour und einem Abstecher an die Spotterplätze am Flughafen wird daraus schnell ein ganzer Tag.

Wo sehe ich in Frankreich weitere Concordes und einen A380?

Im Musée de l'Air et de l'Espace in Le Bourget stehen der Prototyp F-WTSS und die Serienmaschine F-BTSD, dazu der A380 MSN 004, ebenfalls ein Testflugzeug aus dem Erprobungsprogramm.

Sichtungen rund um Aeroscopia Toulouse sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Aérospatiale/BAC Concorde

Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.

Flugzeugtyp

Airbus A380-800

Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.

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Airbus A300-600ST Beluga (BelugaST)

Der erste Wal von Airbus: Die A300-600ST Beluga trug drei Jahrzehnte lang Flügel und Rumpfteile quer durch Europa, flog Raumstationsmodule und ein Meisterwerk der Malerei – und verabschiedet sich gerade aus dem Dienst.

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Airbus BelugaXL (A330-743L)

Ein Buckel wie ein Wal, ein aufgemaltes Grinsen und ein Laderaum, in den zwei A350-Flügel passen: Der BelugaXL ist Airbus’ fliegender Teiletransporter – und einer der Lieblinge jedes Spotters.

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Airbus A300B4

Die A300B4 war die Version, mit der Airbus wirklich ins Geschäft kam: mehr Treibstoff, mehr Reichweite, und 1978 der Durchbruch in den USA. Heute ist sie eine Rarität, die fast nur noch als Frachter unterwegs ist.

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Sud Aviation Caravelle

Zwei Triebwerke am Heck, dreieckige Kabinenfenster und eine Nase von der Comet: Die Caravelle war Frankreichs erster Jetliner und machte die Hecktriebwerks-Bauweise salonfähig. So erkennst du sie – und hier siehst du sie heute noch.

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Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

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Airbus A340-600

Über 75 Meter lang, vier Triebwerke, ein Mittelfahrwerk mit vier Rädern: Die A340-600 ist der längste Airbus, der je gebaut wurde. Im Oktober 2026 verabschiedet Lufthansa den Typ – so erkennst du ihn und wo du ihn noch findest.

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ATR 42-300/320

Hochdecker, T-Leitwerk und nur vier Blätter pro Propeller: Die ATR 42-300 und -320 sind die erste Generation des ATR-Turboprops. Heute triffst du sie vor allem als Frachter. So erkennst du sie.

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ATR 72-600

Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.

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Airbus A400M Atlas

Vier Turboprops mit sichelförmigen Achtblatt-Propellern, hoch angesetzter Flügel, T-Leitwerk und eine große Heckrampe: Der A400M ist Europas Militärtransporter. So erkennst du ihn sicher und weißt, wo du ihn siehst.

Spotting-Spots rund um Aeroscopia Toulouse

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

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Planetrack Redaktion

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