Volotea

Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.

Auch bekannt als: Volotea S.A. · Volotea Airlines · Airbus Shuttle by Volotea · V7

SpanienSpanienLow-Cost-AirlinesIATA: V7ICAO: VOE10 Min. Lesezeit

V7

IATA-Code

VOE

ICAO-Code

2

Flugzeugtypen in der Flotte

11,3 Mio.

Fluggäste 2025

Das Wichtigste in Kürze

  • Volotea ist eine spanische Low-Cost-Airline, gegründet 2011 von den Vueling-Gründern, mit Satzungssitz in Asturien.
  • Codes: IATA V7, ICAO VOE, Rufzeichen „VOLOTEA“.
  • Die Flotte besteht nur aus Airbus A319 und A320 der ersten Generation; die Boeing 717 ist seit Januar 2021 Geschichte.
  • Mittelstädte statt Metropolen: Die meisten Basen liegen in Frankreich und Italien, etwa Nantes, Bordeaux, Venedig oder Verona.
  • Der Airbus-Shuttle zwischen Toulouse und Hamburg macht Volotea auch in Norddeutschland zum regelmäßigen Gast.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Volotea im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Das Netz: Mittelstädte statt Drehkreuze
  4. 4.Die Flotte: nur Airbus A319 und A320
  5. 5.Abschied von der Boeing 717
  6. 6.A319 oder A320? So unterscheidest du sie
  7. 7.Woran du Volotea erkennst
  8. 8.Der Airbus-Shuttle: Volotea in Hamburg-Finkenwerder
  9. 9.Volotea in Deutschland spotten
  10. 10.Volotea im spanischen Low-Cost-Markt
  11. 11.Häufige Verwechslungen
  12. 12.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeV7
ICAO-CodeVOE
RufzeichenVOLOTEA
GeschäftsmodellLow-Cost-Airline mit Direktflügen zwischen mittelgroßen und kleineren Städten Europas
SitzSatzungssitz am Flughafen Asturien (Spanien) seit 2017, gegründet in Barcelona
Gegründet2011 von Carlos Muñoz und Lázaro Ros, den Gründern von Vueling; erster Flug am 5. April 2012 ab Venedig
Basen (Stand Herbst 2026)Laut Volotea 21 Basen, Schwerpunkt Frankreich und Italien, dazu Asturien und Bilbao; Ancona ist als 22. Basis für Dezember 2026 angekündigt
Allianzkeine (Codeshares u. a. mit Aegean Airlines und ITA Airways)
Flotte (laut Volotea, Stand 2026)Nur Airbus A319 und A320 mit CFM56-Triebwerken; für die Hochsaison 2026 peilt Volotea 44 bis 45 Flugzeuge an
Frühere TypenBoeing 717-200 (19 Exemplare, ausgemustert bis Januar 2021)
Fluggästerund 11,3 Millionen im Jahr 2025 (laut Volotea)
KennzeichenSpanisch registriert (EC-); die früheren Boeing 717 trugen irische Kennzeichen (EI-)

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Volotea?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Weißer Rumpf mit dem kleingeschriebenen Schriftzug „volotea“
  • Leitwerk mit dem markanten Karomuster der Marke
  • Immer ein Airbus A319 oder A320 der ersten Generation – keine neo, keine Boeing mehr
  • Spanisches Kennzeichen mit EC- am Heck
  • Flugnummer beginnt mit V7, auf dem Tracker steht VOE
  • Die A320 meist mit klassischen Wingtip-Fences statt Sharklets

Volotea ist eine der Airlines, die du in Deutschland eher selten siehst – und gerade deshalb lohnt sich der Blick. Die Spanier fliegen nicht zwischen den großen Drehkreuzen, sondern verbinden mittelgroße Städte wie Nantes, Bordeaux, Verona oder Bilbao direkt miteinander. Dazu kommt eine Besonderheit, die kaum eine andere Low-Cost-Airline hat: Volotea fliegt im Auftrag von Airbus den Werksshuttle zwischen Toulouse und Hamburg. Hier erfährst du, woran du Volotea erkennst, was in der Flotte steckt und wo du die Airline vor die Linse bekommst.

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Volotea im Überblick

Volotea ist eine spanische Low-Cost-Airline, die 2011 in Barcelona gegründet wurde. Hinter ihr stehen Carlos Muñoz und Lázaro Ros – dieselben Gründer, die einige Jahre zuvor Vueling aufgebaut hatten. Der erste Flug startete am 5. April 2012 in Venedig, und schon dieser Start zeigt die Richtung: Volotea war von Beginn an keine rein spanische Airline, sondern eine europäische mit spanischem Pass.

Der Name stammt vom spanischen Verb „revolotear“, also umherflattern. Das passt gut, denn die Airline hüpft zwischen vielen kleineren Zielen hin und her. 2017 verlegte Volotea den Satzungssitz von Barcelona nach Asturien, an den dortigen Flughafen.

Laut Volotea hat die Airline 2025 rund 11,3 Millionen Fluggäste befördert und bedient rund 110 Flughäfen. Für 2026 nennt sie mehr als 430 Strecken, von denen über die Hälfte keine andere Airline fliegt. Genau das ist der Kern des Modells: Wer zwischen zwei mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien oder Spanien direkt fliegen will, findet oft keine Alternative ohne Umsteigen.

V7IATA-Code in der Flugnummer
VOEICAO-Code auf dem Tracker
EC-Kennzeichen-Präfix der Flotte

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code V7: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Anzeigetafel und in Flugplänen.
  • ICAO-Code VOE: steht im Flugplan der Flugsicherung und meist auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen VOLOTEA: so meldet sich die Crew im Funk.

Der IATA-Code V7 ist ein gutes Beispiel dafür, dass IATA-Codes nicht immer aus zwei Buchstaben bestehen. Ziffern sind erlaubt, und für Einsteiger wirkt eine Flugnummer wie „V7 1579“ deshalb erst einmal ungewohnt. Wie das System dahinter funktioniert, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes. Den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen findest du im Guide Callsign oder Flugnummer?.

Shuttle im Tracker

Auch der Airbus-Shuttle läuft mit Volotea-Flugzeugen. Siehst du auf dem Tracker eine VOE-Maschine zwischen Toulouse und Hamburg-Finkenwerder, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Werksflug für Airbus-Mitarbeiter und nicht um einen öffentlichen Linienflug.

Das Netz: Mittelstädte statt Drehkreuze

Anders als Iberia in Madrid oder Vueling in Barcelona hat Volotea kein großes Drehkreuz. Die Airline verteilt ihre Flugzeuge auf Basen in mittelgroßen Städten. Laut der aktuellen Übersicht von Volotea sind das 21 Basen:

Land Basen (Stand Herbst 2026)
Frankreich Bordeaux, Brest, Lille, Limoges, Lourdes, Lyon, Marseille, Montpellier (ab November 2026), Nantes, Rodez, Straßburg, Toulouse
Italien Bari, Florenz, Neapel, Olbia, Palermo, Venedig, Verona
Spanien Asturien, Bilbao

Für Dezember 2026 hat Volotea Ancona an der italienischen Adria als 22. Basis angekündigt, zunächst mit einem stationierten A320. Auffällig ist, wie stark Frankreich im Netz vertreten ist: Nach Angaben der Airline ist Frankreich der größte Markt, obwohl Volotea ein spanisches Unternehmen ist. Spanien selbst spielt mit zwei Basen eine kleinere Rolle, wächst aber.

Für dich als Spotter heißt das: Die besten Chancen auf viele Volotea-Bewegungen hast du nicht in Madrid oder Barcelona, sondern an Flughäfen wie Nantes, Bordeaux oder Venedig. Wenn du ohnehin eine Spotting-Reise planst, lohnt ein Blick in die Übersicht der besten Spotting-Spots in Europa.

Die Flotte: nur Airbus A319 und A320

Volotea fliegt heute ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, genauer zwei Typen der ersten Generation:

Typ Sitze (typisch) Triebwerke Spotter-Hinweis
Airbus A319 156 CFM56-5B Kürzerer Rumpf, dicht bestuhlt
Airbus A320 180 CFM56-5B Größter Typ der Flotte, fast immer mit Wingtip-Fences

Laut Volotea umfasst die Flotte in der Hochsaison 2026 44 bis 45 Flugzeuge. Die Airline setzt dabei vor allem auf gebraucht übernommene Flugzeuge. Entsprechend hoch ist das Durchschnittsalter: Flottenübersichten nennen knapp 19 Jahre, einzelne A319 sind schon über 20 Jahre alt. Eine A320neo mit den deutlich größeren Triebwerken suchst du bei Volotea vergeblich. Hersteller beider Typen ist Airbus.

Volotea auf der Wunschliste

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Abschied von der Boeing 717

Für Spotter ist die Vorgeschichte der Flotte fast spannender als die heutige. Volotea startete 2012 mit der Boeing 717-200, einem kleinen Zweistrahler mit Hecktriebwerken, der aus der McDonnell-Douglas-Familie hervorgegangen ist. Insgesamt flog Volotea 19 dieser Maschinen, viele davon mit irischen EI-Kennzeichen.

Ende 2015 kündigte die Airline den Umstieg auf die A320-Familie an und tauschte die 717 danach schrittweise aus. Den letzten Flug mit der 717 führte Volotea am 10. Januar 2021 durch: Flug V7 1579 von Neapel nach Palermo, geflogen von der EI-EWI. Damit endete der Einsatz des Typs bei einem europäischen Betreiber. Seitdem ist Volotea eine reine Airbus-Airline. Wer in seinem Logbuch noch eine Volotea-717 stehen hat, besitzt also ein echtes Stück Spottergeschichte.

Alte Fotos richtig einordnen

Findest du in deinem Archiv eine Volotea-Maschine mit zwei Triebwerken am Heck, ist es eine Boeing 717 aus den Jahren 2012 bis 2021. Notiere den Typ sauber – bei Hecktriebwerken denken viele zuerst an ganz andere Muster. Wie du solche Merkmale liest, zeigt der Guide Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.

A319 oder A320? So unterscheidest du sie

Beide Typen tragen dieselbe Bemalung und dieselben Triebwerke. Die Unterscheidung gelingt trotzdem schnell, wenn du weißt, worauf du achten musst.

Das spricht für den A319

  • Gedrungener, kürzerer Rumpf
  • Hinter dem Flügel deutlich weniger Rumpflänge bis zur hinteren Tür
  • Wirkt im Verhältnis zum Leitwerk „kompakt“
  • Auf Trackern als A319 geführt

Das spricht für den A320

  • Rund vier Meter längerer, gestreckter Rumpf
  • Längere Fensterreihe vor und hinter dem Flügel
  • Meist klassische Wingtip-Fences an den Flügelspitzen
  • Auf Trackern als A320 geführt

Vorsicht bei den Notausgängen über dem Flügel: Bei vielen Airlines hat der A319 nur einen Ausgang pro Seite, der A320 zwei. Dicht bestuhlte A319 wie bei Volotea können aber ebenfalls zwei haben. Verlass dich deshalb lieber auf die Proportionen des Rumpfs und gleich im Zweifel mit dem Tracker ab. Wer tiefer einsteigen will, findet im Artikel Airbus und Boeing unterscheiden weitere Merkmale der A320-Familie.

Woran du Volotea erkennst

Die Bemalung ist zurückhaltend: weißer Rumpf mit dem Schriftzug „volotea“ in Kleinbuchstaben und ein Leitwerk mit dem typischen Karomuster der Marke. Damit unterscheidet sich Volotea deutlich von den knallgelben Leitwerken bei Vueling oder dem Blau-Gelb bei Ryanair.

Am Heck steht ein spanisches Kennzeichen mit EC-. Weil Volotea viele Flugzeuge gebraucht übernommen hat, lohnt sich ein Blick in die Historie einzelner Kennzeichen: Manche Maschinen flogen vorher bei anderen Airlines und tragen eine bewegte Geschichte mit sich. Wie du Kennzeichen liest und nachschlägst, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.

Ein schönes Detail für Sammler: Nach Angaben aus der Spotter-Community trägt nur ein einziger A320 der Flotte Sharklets, die anderen haben die älteren Wingtip-Fences. Wer diese Maschine vor die Linse bekommt, hat einen Ausreißer im Logbuch.

Leitwerk prüfen

Karomuster und Schriftzug in Kleinbuchstaben zeigen dir Volotea.

Typ bestimmen

Kurzer Rumpf spricht für A319, gestreckter Rumpf für A320.

Kennzeichen lesen

EC- am Heck bestätigt die spanische Registrierung.

Flug einordnen

Mit dem Tracker prüfst du, ob ein Linienflug oder der Airbus-Shuttle unterwegs ist.

Der Airbus-Shuttle: Volotea in Hamburg-Finkenwerder

Die wohl ungewöhnlichste Aufgabe von Volotea hat nichts mit Urlaubsreisen zu tun. Airbus hat die Airline 2019 ausgewählt, um werktags Mitarbeiter zwischen den Standorten Toulouse und Hamburg zu fliegen. Die Flüge landen in Hamburg nicht am Verkehrsflughafen Fuhlsbüttel, sondern am Werksflugplatz in Finkenwerder, wo Airbus Flugzeuge der A320-Familie endmontiert. Seit Herbst 2022 nutzt der Shuttle laut Volotea eine Mischung mit 34 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff, getankt in Hamburg für den Hin- und Rückflug. Die jüngsten öffentlichen Angaben dazu stammen allerdings von 2022 – ob und wie oft der Shuttle gerade fliegt, prüfst du vor deiner Tour am besten auf dem Tracker.

Für Spotter in Norddeutschland ist das eine echte Chance: Volotea taucht damit an der Elbe auf, obwohl die Airline sonst kaum in Deutschland präsent ist. Wo du rund um Finkenwerder legal fotografierst, worauf du bei Werksflügen achtest und welche Besonderheiten der Platz hat, liest du im Guide Airbus Finkenwerder spotten. Den Verkehrsflughafen selbst stellt die Seite zum Flughafen Hamburg vor.

Werksgelände ist tabu

Finkenwerder ist ein Industriegelände mit eigenem Sicherheitsbereich. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Orten aus und betritt keine abgesperrten Flächen. Was rechtlich gilt, erklärt Ist Planespotting erlaubt?.

Volotea in Deutschland spotten

Im regulären Linienverkehr ist Volotea in Deutschland nur mit wenigen Strecken vertreten. Meist handelt es sich um saisonale Verbindungen aus deutschen Städten in Richtung Frankreich, Italien oder Spanien – etwa zu Inseln oder Küstenregionen, die Volotea von seinen Basen aus bedient. Welche Flughäfen das sind, ändert sich von Flugplan zu Flugplan. Prüf deshalb vor deiner Tour den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Spotterberichte zu verlassen.

Eine Partnerschaft verbindet Volotea mit Eurowings: Seit 2023 vertreiben beide Airlines gegenseitig Flüge auf ausgewählten Strecken. Am Flughafen siehst du davon wenig, im Buchungssystem aber schon. Weitere Partner sind Aegean Airlines, die 2024 bei Volotea eingestiegen ist, und ITA Airways, mit der Volotea 2026 ein gegenseitiges Codeshare-Abkommen geschlossen hat.

Gute Chancen auf Volotea, wenn …

  • du an einem Flughafen mit Volotea-Basis in Frankreich oder Italien spottest
  • du werktags rund um Hamburg-Finkenwerder unterwegs bist
  • Sommersaison ist und Ziele am Mittelmeer stark gefragt sind

Prüf es vorher, wenn …

  • du an einem deutschen Verkehrsflughafen auf eine Volotea hoffst
  • du nach Flugplänen aus vergangenen Jahren planst

Eher kein Volotea-Tag, wenn …

  • im Winterflugplan keine V7-Flüge an deinem Flughafen stehen

Wenn du eine seltene Airline erwischen willst, zählt die Vorbereitung: Betriebsrichtung, Sonnenstand und Wetter entscheiden, ob aus der einen Bewegung am Tag auch ein gutes Foto wird. Hilfreich sind dazu die Guides zur Betriebsrichtung am Flughafen und zum Sonnenstand am Fotospot. Wie du seltene Gäste generell aufspürst, zeigt der Artikel Seltene Flugzeuge spotten.

Volotea im spanischen Low-Cost-Markt

Unter den spanischen Airlines nimmt Volotea eine eigene Rolle ein. Vueling und Iberia Express gehören zur International Airlines Group und speisen die Drehkreuze in Barcelona und Madrid. Air Europa setzt auf Netzwerkverkehr ab Madrid, Binter Canarias auf die Kanaren. Volotea dagegen ist unabhängig und fliegt zum größten Teil gar nicht in Spanien, sondern zwischen französischen und italienischen Städten.

Gemeinsam ist Vueling und Volotea die Herkunft: Beide gehen auf dieselben Gründer zurück. Optisch und strategisch haben sie sich aber weit voneinander entfernt – Vueling bedient große Märkte mit vielen Flugzeugen, Volotea besetzt Nischen, die für große Airlines zu klein sind.

Häufige Verwechslungen

  • Volotea mit Vueling verwechseln – gleiche Gründer, ähnlicher Name, aber völlig andere Bemalung und kein gemeinsamer Konzern.
  • V7 für einen Tippfehler halten – Ziffern sind in IATA-Codes erlaubt, V7 gehört zu Volotea.
  • A319 und A320 über die Notausgänge unterscheiden – dicht bestuhlte A319 können ebenfalls zwei Ausgänge über dem Flügel haben.
  • Den Airbus-Shuttle als Linienflug notieren – zwischen Toulouse und Finkenwerder fliegt Volotea im Auftrag von Airbus für dessen Mitarbeiter.
  • Volotea als neo-Betreiber führen – die Flotte besteht nur aus A319 und A320 der ersten Generation.
  • Eine alte Volotea-717 für eine aktuelle Sichtung halten – die 717 ist seit Januar 2021 aus der Flotte.

Volotea im Blick behalten

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Fazit

Volotea ist keine Airline, die dir an jedem deutschen Flughafen begegnet – und genau das macht sie für Spotter interessant. Hinter der unscheinbaren Bemalung stecken eine Airline der Vueling-Gründer, ein Netz aus Mittelstädten in Frankreich und Italien, eine reine A319/A320-Flotte und eine Vergangenheit als letzter europäischer Betreiber der Boeing 717. Wer in Norddeutschland spottet, hat mit dem Airbus-Shuttle nach Finkenwerder sogar eine regelmäßige Chance.

Kurzfazit

Volotea (IATA V7, ICAO VOE) ist eine spanische Low-Cost-Airline mit reiner Airbus-A319/A320-Flotte und Basen in Frankreich, Italien und Spanien. In Deutschland siehst du sie vor allem saisonal und beim Airbus-Shuttle in Hamburg-Finkenwerder.

Zusammenfassung

  • Volotea erkennst du am Schriftzug in Kleinbuchstaben, am Karomuster am Leitwerk und am spanischen EC-Kennzeichen.
  • In der Flotte stecken nur zwei Typen: der kürzere A319 und der A320. Die Länge des Rumpfs ist das schnellste Unterscheidungsmerkmal.
  • Spannend für Spotter ist die Vergangenheit: Volotea war der letzte europäische Betreiber der Boeing 717.
  • In Deutschland fliegt Volotea nur wenige, oft saisonale Strecken – plus den Werksshuttle für Airbus nach Hamburg-Finkenwerder.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Volotea?

Der IATA-Code von Volotea ist V7, der ICAO-Code VOE. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „VOLOTEA“. V7 siehst du in der Flugnummer auf Ticket und Anzeigetafel, VOE in der Regel auf Flugtrackern.

Gehört Volotea zu einer Allianz?

Nein. Volotea ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet aber mit einzelnen Partnern zusammen, etwa per Codeshare mit Aegean Airlines und ITA Airways. Aegean ist zudem seit 2024 als Anteilseigner an Volotea beteiligt.

Welche Flugzeuge fliegt Volotea?

Volotea fliegt ausschließlich Airbus A319 und Airbus A320 der ersten Generation mit CFM56-Triebwerken. Für die Hochsaison 2026 rechnet die Airline mit 44 bis 45 Flugzeugen. Neuere A320neo betreibt Volotea nicht.

Hatte Volotea früher Boeing-Flugzeuge?

Ja. Zum Start 2012 setzte Volotea auf die Boeing 717-200 und betrieb insgesamt 19 Exemplare. Ende 2015 kündigte die Airline den Wechsel zur A320-Familie an. Der letzte 717-Flug fand im Januar 2021 statt – damit verabschiedete sich der letzte europäische Betreiber des Typs.

Woher kommt der Name Volotea?

Der Name leitet sich vom spanischen Verb „revolotear“ ab, das so viel wie „umherflattern“ bedeutet. Das passt zum Geschäftsmodell: viele kurze Direktverbindungen zwischen Städten, die sonst schlecht miteinander verbunden sind.

Was ist der Airbus Shuttle by Volotea?

Airbus hat Volotea 2019 ausgewählt, um werktags Mitarbeiterflüge zwischen den Airbus-Standorten Toulouse und Hamburg durchzuführen. Gelandet wird in Hamburg am Werksflughafen Finkenwerder. Seit 2022 tankt der Shuttle in Hamburg laut Volotea eine Beimischung von 34 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF).

Wo kann ich Volotea in Deutschland spotten?

Volotea fliegt nur wenige deutsche Flughäfen an, meist mit saisonalen Verbindungen in Richtung Frankreich, Italien oder Spanien. Die Ziele wechseln von Saison zu Saison, prüf deshalb den aktuellen Flugplan deines Flughafens. Dazu kommt der Airbus-Shuttle nach Hamburg-Finkenwerder, dessen aktuellen Betrieb du am besten vorab auf dem Tracker prüfst.

Wie unterscheide ich A319 und A320 bei Volotea?

Am einfachsten über die Länge: Der A319 ist knapp vier Meter kürzer und wirkt gedrungener, vor allem hinter dem Flügel ist der Rumpf deutlich kürzer. Auf dem Tracker steht A319 oder A320. Notausgänge sind kein sicheres Merkmal, weil dicht bestuhlte A319 ebenfalls zwei Ausgänge über dem Flügel haben können.

Volotea im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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