Das Wichtigste in Kürze
- Alaska Air Group ist eine Holding. Darunter fliegen Alaska Airlines, Hawaiian Airlines und die Regionaltochter Horizon Air.
- Zwei Marken, ein Zeugnis: Seit Oktober 2025 fliegen Alaska und Hawaiian unter einem FAA-Betriebszeugnis, seit April 2026 unter dem gemeinsamen Code AS.
- Seattle und Honolulu sind die beiden Schwergewichte im Netz; dazu kommen Portland, Anchorage und Kalifornien.
- Das Leitwerk entscheidet: Inuk-Gesicht heißt Alaska-Marke, Pualani heißt Hawaiian – Codes und N-Kennzeichen helfen kaum beim Trennen.
- Seltene Typen jetzt fotografieren: Die Gruppe will die Boeing 717 von Hawaiian ab 2028 durch 737-800 ersetzen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Von McGee Airways zur Holding
- 8.Hawaiian: die zweite Marke
- 9.Die Airlines der Gruppe im Überblick
- 10.Die Drehkreuze und was du dort siehst
- 11.Langstrecke ab Seattle: das neue Kapitel
- 12.Flotte im Umbruch: Was jetzt noch fliegt
- 13.So bestimmst du den richtigen Betreiber
- 14.Lackierungen: Woran du die Familie erkennst
- 15.oneworld, Partner und Vergleich
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rechtsträger | Alaska Air Group, Inc., börsennotierte Holding in den USA |
|---|---|
| Sitz | SeaTac im US-Bundesstaat Washington, direkt am Flughafen Seattle-Tacoma |
| Rolle im System | Airline-Gruppe – Holding über Alaska Airlines, Hawaiian Airlines und Horizon Air |
| Marken | Alaska Airlines, Hawaiian Airlines |
| Regional | Horizon Air (eigene Tochter) sowie SkyWest Airlines im Auftrag als „Alaska SkyWest“ |
| Fracht | Alaska Air Cargo; dazu A330-Frachter, die Hawaiian für Amazon Air betreibt |
| Drehkreuze | Seattle-Tacoma als Haupt-Hub, dazu Portland, Anchorage, Los Angeles, San Francisco, San Diego und Honolulu |
| Allianz | oneworld (Alaska seit 2021, Hawaiian seit April 2026) |
| Codes | IATA AS, ICAO ASA, Rufzeichen ALASKA – seit 2025/2026 auch für Hawaiian-Flüge; Horizon QX/QXE |
| Bestimmungsweg im Feld | Lackierung und Leitwerk, Muster und Kennzeichen – Flugnummer und Rufzeichen trennen Alaska und Hawaiian nicht mehr |
| Offizielle Website | investor.alaskaair.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Alaska Air Group aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Alaska Air Group
- Alaska Airlines trägt am Leitwerk das Gesicht eines lächelnden Inuk mit Fellkapuze, seit 2016 in einer farbigeren Variante
- Hawaiian Airlines erkennst du an Pualani, der Frauenfigur mit Hibiskusblüte im Haar, auf violettem Leitwerk
- Horizon und SkyWest fliegen E175 in Alaska-Farben – das Leitwerk ist dasselbe, den Betreiber verraten Kennzeichen und Rufzeichen
- Alle Konzernflugzeuge tragen N-Kennzeichen; die Länderkennung hilft hier also nicht beim Trennen
- Das Muster ist ein schneller Hinweis: Boeing 717, A321neo und A330 kommen im Konzern nur bei Hawaiian vor, die 737-Familie fast nur bei Alaska
- Seit Oktober 2025 sendet auch Hawaiian das Rufzeichen ALASKA mit dem ICAO-Code ASA – im Tracking steht dann „ASA“, obwohl ein Pualani-Jet kommt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Seltene Muster im US-Linienverkehr: Boeing 717 und A330 von Hawaiian
- Zwei der markantesten Leitwerke Nordamerikas – Inuk-Gesicht und Pualani
- Neue Langstrecke bringt 787-9 und Hawaiian-A330 nach Seattle, Asien und Europa
- Gut erreichbare Spots an den Hubs Los Angeles, San Francisco und Anchorage
- Ein Konzern mit Typen von 717 über E175 und 737 MAX bis zur 787
Wo es hakt
- Flugnummer und Rufzeichen trennen Alaska und Hawaiian seit 2026 nicht mehr
- Alle Flugzeuge tragen N-Kennzeichen, die Länderkennung hilft nicht
- E175 von Horizon und SkyWest sehen fast identisch aus
- Flotte im Umbau: Die 717 von Hawaiian wird ab 2028 ersetzt
- Konkrete Flottenzahlen und Routen veralten schnell
Ein Boeing-Jet mit dem Gesicht eines lächelnden Inuk am Leitwerk in Seattle, ein Airbus A330 mit einer Frau und Hibiskusblüte auf violettem Grund in Honolulu, eine kleine Embraer in denselben Farben wie der große Bruder in Portland: Seit 2024 gehören sie alle zur Alaska Air Group. Die Holding aus SeaTac ist durch mehrere Übernahmen stetig gewachsen – und hat in den vergangenen Monaten so viel umgebaut, dass alte Faustregeln zum Bestimmen nicht mehr greifen.
Alaska, Hawaiian und Horizon sauber trennen
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline, Flughafen und Spot fest – auch wenn drei Marken unter einem Code fliegen. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Von McGee Airways zur Holding
Die Wurzeln reichen weit zurück. 1932 gründete Linious „Mac“ McGee in Alaska die McGee Airways, die nach mehreren Zusammenschlüssen 1944 den Namen Alaska Airlines annahm. Das Fliegen in einem Land ohne durchgehendes Straßennetz prägt die Airline bis heute: Fracht, Post und frischer Fisch gehören in Alaska ebenso zum Geschäft wie Passagiere.
1985 wurde die Alaska Air Group als Holding gegründet, ein Jahr später kaufte sie die 1981 gestartete Regionalairline Horizon Air aus dem Nordwesten der USA. Damit stand das Grundgerüst, das bis heute gilt: eine Netzwerk-Airline, darunter ein Regionalbetrieb, der Zubringerflüge in kleinere Städte übernimmt.
Den nächsten großen Schritt machte die Gruppe 2016 mit der Übernahme von Virgin America, der kalifornischen Lifestyle-Airline mit Airbus-Flotte. Für rund 2,6 Milliarden US-Dollar kaufte sich Alaska Zugang zu San Francisco und Los Angeles. Anders als später bei Hawaiian verschwand die Marke aber: 2018 flog die letzte Maschine unter Virgin-America-Flugnummer, die Airbus-Jets gab Alaska bis 2023 ab. Wer noch Fotos aus dieser Übergangszeit im Archiv hat, besitzt echte Zeitdokumente – Hintergründe zu solchen Mischformen liefert der Beitrag zu Hybrid-Lackierungen nach Fusionen.
Hawaiian: die zweite Marke
Am 3. Dezember 2023 kündigte die Gruppe die Übernahme von Hawaiian Airlines an, in einem Geschäft mit einem Gesamtwert von rund 1,9 Milliarden US-Dollar einschließlich übernommener Schulden. Nachdem das US-Justizministerium keine Klage einreichte und das Verkehrsministerium am 17. September 2024 zustimmte, war der Kauf am Tag darauf vollzogen.
Hawaiian ist selbst ein Traditionsbetrieb: Als Inter-Island Airways nahm sie im Oktober 1929 auf Hawaii den Flugbetrieb auf. Heimat ist bis heute der Daniel K. Inouye International Airport in Honolulu, ein zweiter Schwerpunkt liegt in Kahului auf Maui. Zwischen den Inseln pendeln die Boeing 717, aufs Festland und über den Pazifik fliegen A321neo und A330.
Anders als Virgin America bleibt Hawaiian als eigene Marke bestehen – mit Pualani am Leitwerk, eigenem Bordservice und eigener Website. Hinter den Kulissen ist die Integration aber weit fortgeschritten:
- Am 29. Oktober 2025 erhielten Alaska und Hawaiian ein gemeinsames Betriebszeugnis der US-Luftfahrtbehörde FAA. Seitdem funkt auch Hawaiian mit dem Rufzeichen ALASKA; der letzte Flug unter dem alten Rufzeichen war HA866 von Pago Pago nach Honolulu.
- Am 22. April 2026 wurde das Buchungssystem zusammengelegt. Seitdem tragen alle Flüge den IATA-Code AS – auch die mit Pualani am Heck.
- Am 23. April 2026 wurde Hawaiian als Affiliate von Alaska Mitglied der oneworld.
Das gemeinsame Vielfliegerprogramm heißt Atmos Rewards.
Marke, Betreiber, Code – bei Alaska fallen zwei Ebenen zusammen
Die Marke erkennst du am Leitwerk: Inuk-Gesicht oder Pualani. Der Betreiber im rechtlichen Sinn ist seit Oktober 2025 bei beiden Marken Alaska Airlines. Und der Code lautet seit April 2026 überall AS. Für dein Logbuch heißt das: Halte die Marke fest, die du am Flugzeug siehst – „Hawaiian“ bleibt eine sinnvolle Angabe, auch wenn die Flugnummer etwas anderes nahelegt.
Die Airlines der Gruppe im Überblick
Die Tabelle zeigt, welche Betriebe und Marken unter dem Dach der Gruppe fliegen und woran du sie erkennst. Die Codes beziehen sich auf den Stand Oktober 2026.
| Airline / Marke | Rolle | IATA / ICAO | Heimat bzw. Hub | Typische Muster |
|---|---|---|---|---|
| Alaska Airlines | Netzwerk | AS / ASA | Seattle-Tacoma, Portland, Anchorage, Kalifornien | Boeing 737, 787-9 |
| Hawaiian Airlines | Marke unter Alaska-Zeugnis | AS / ASA (bis 2025/2026 HA / HAL) | Honolulu, Kahului | A330-200, A321neo, 717 |
| Horizon Air | Regional | QX / QXE | Seattle-Tacoma, Portland | Embraer E175 |
| SkyWest (für Alaska) | Regional im Auftrag | eigene Codes, SKW | Westküste | Embraer E175 |
| Hawaiian für Amazon | Fracht im Auftrag | – | – | A330-300P2F |
Alle Flugzeuge tragen US-Kennzeichen mit dem Präfix N. Wie diese Nummern aufgebaut sind und wo du sie nachschlagen kannst, erklärt der Beitrag US-amerikanische N-Nummern.
Die Drehkreuze und was du dort siehst
Seattle-Tacoma ist das Herz des Konzerns, hier sitzt auch die Zentrale. In Seattle siehst du die volle Bandbreite der Alaska-737, die E175 von Horizon und zunehmend Großraumjets auf den neuen Langstrecken. Ein Ausflug lohnt sich doppelt, denn in der Region steht auch das Museum of Flight am Boeing Field – der passende Spot dazu ist das Museum of Flight am Boeing Field. Nördlich davon liegt in Everett der Spot Future of Flight am Paine Field, wo Boeing Großraumjets baut.
Portland ist der zweite Stützpunkt im Nordwesten und vor allem für Horizon wichtig, die dort ihre Hauptwartungsbasis hat.
Anchorage ist Alaska-Land im Wortsinn: Hier mischen sich die Passagierjets der Airline mit den Frachtern der großen Asien-Europa-Verbindungen. Die Stadt stellt der Eintrag zum Flughafen Anchorage vor, einen Klassiker unter den Standorten beschreibt Point Woronzof. Praktische Tipps liefert der Guide Planespotting in Anchorage.
Los Angeles und San Francisco stammen als Stützpunkte vor allem aus dem Erbe von Virgin America. In Los Angeles gehören Imperial Hill und der In-N-Out Burger zu den bekanntesten Spots, in San Francisco der Bayfront Park in Millbrae. Mehr zu den Flughäfen steht beim Flughafen Los Angeles und beim Flughafen San Francisco.
Honolulu ist die Heimat von Hawaiian und neben Seattle der zweite große Knoten der Gruppe. Wer hier steht, sieht Inselhüpfer, Festlandflüge und Pazifik-Langstrecke an einem Ort.
Langstrecke ab Seattle: das neue Kapitel
Mit Hawaiian kamen auch deren Großraumjets in den Konzern – und damit die Möglichkeit, ab Seattle Interkontinentalflüge anzubieten. Den Anfang machte im Mai 2025 die Verbindung nach Tokio-Narita, geflogen mit einem A330-200 in Hawaiian-Lackierung. Als nächstes Asien-Ziel kündigte die Airline Seoul-Incheon an.
Im Frühjahr 2026 kamen Europa-Ziele dazu: London, Rom und Keflavík. Nach Island fliegt eine schmale 737 MAX 8, die anderen Strecken bedienen Großraumjets. Für 2027 hat die Airline Athen und Paris angekündigt. Die von Hawaiian bestellten 787-9 fliegen inzwischen für Alaska. Seit Januar 2026 tragen die Großraumjets eine eigene Langstrecken-Lackierung, die vom Polarlicht inspiriert ist – zuerst gezeigt auf einer 787-9.
Polarlicht-787 und Pualani-A330 nicht verpassen
Setz die neuen Langstreckenjets und die letzten 717 auf die Wunschliste in deinem Hangar und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn sie anfliegen. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Flotte im Umbruch: Was jetzt noch fliegt
Im Frühjahr 2026 umfasste der Konzern rund 345 Flugzeuge. Alaska flog dabei etwa 235 Boeing 737 und eine Handvoll 787, Hawaiian rund 24 A330-200, 18 A321neo und 19 Boeing 717. Dazu kommen die E175 von Horizon und die E175, die SkyWest für Alaska fliegt. Zahlen ändern sich laufend – nimm sie als Größenordnung.
Alaska Airlines ist seit dem Abschied von den Virgin-Airbussen wieder eine reine Boeing-Airline. Auf der Kurz- und Mittelstrecke fliegen mehrere 737-Generationen, darunter die 737-800, die 737-900ER und die 737 MAX 9. Im Januar 2026 kündigte die Gruppe ihre bislang größte Bestellung an: rund 110 Boeing-Flugzeuge, überwiegend 737-10, dazu weitere 787. Wie du die 737-Generationen auseinanderhältst, zeigt der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Hawaiian bringt die exotischsten Muster ein. Die Boeing 717 ist im US-Linienverkehr selten geworden; die Gruppe will sie ab 2028 durch 737-800 aus der Alaska-Flotte ersetzen. Die A321neo fliegen vor allem zwischen Hawaii und dem Festland, die A330-200 bleibt dagegen vorerst das Rückgrat der Hawaii-Langstrecke. Für Amazon Air betreibt Hawaiian zudem zehn A330-300P2F-Frachter – Tipps zum Bestimmen solcher Umbauten liefert Frachtflugzeuge erkennen.
Horizon Air hat 2023 die letzten Dash 8 Q400 ausgemustert und fliegt seitdem nur noch die Embraer E175. Wie du sie von E170 oder E190 unterscheidest, steht im Beitrag Embraer-E-Jets unterscheiden.
So bestimmst du den richtigen Betreiber
Bei der Alaska Air Group helfen viele klassische Werkzeuge nicht mehr: Alle Flugzeuge haben N-Kennzeichen, und Alaska wie Hawaiian fliegen unter AS und ASA. Mit diesen Schritten kommst du trotzdem zur sauberen Sichtung.
Leitwerk lesen
Inuk-Gesicht heißt Alaska-Marke – dazu zählen auch Horizon und SkyWest. Pualani auf violettem Grund heißt Hawaiian. Die Polarlicht-Lackierung findest du auf den Langstreckenjets.
Muster bestimmen
717, A321neo und A330 kommen im Konzern nur in Hawaiian-Farben vor. Eine 737 ist praktisch immer Alaska. Eine E175 ist immer ein Regionalflug von Horizon oder SkyWest.
Rufzeichen im ADS-B-Signal prüfen
ASA steht für Alaska und Hawaiian, QXE für Horizon, SKW für SkyWest. Wie du das live verfolgst, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Kennzeichen vollständig notieren
Die N-Nummer identifiziert das Flugzeug eindeutig – auch wenn es innerhalb der Gruppe die Marke wechselt, wie es bei den 787-9 von Hawaiian geschehen ist.
Sicher ein Konzernflugzeug, wenn …
- Inuk-Gesicht oder Pualani am Leitwerk sitzt und das Rufzeichen ASA lautet
- eine E175 in Alaska-Farben unter QXE fliegt
- das Kennzeichen in einer bekannten Flottenliste steht
Genauer hinsehen, wenn …
- eine E175 in Alaska-Farben landet – Horizon oder SkyWest?
- eine Großraummaschine in neutraler oder neuer Lackierung kommt
- ein A330 ohne Fenster mit Amazon-Titeln rollt
Kein Konzernbetrieb, wenn …
- nur ein Codeshare einer anderen oneworld-Airline vorliegt
- die E175 von SkyWest in United- oder Delta-Farben fliegt
- es sich um ein historisches Virgin-America-Foto handelt – das zählt als eigene Airline
Lackierungen: Woran du die Familie erkennst
Das Inuk-Gesicht am Alaska-Leitwerk gehört zu den bekanntesten Airline-Symbolen Nordamerikas. Es wurde in den 1970er-Jahren eingeführt; welche Person als Vorbild diente, ist nicht eindeutig geklärt. Beim Rebranding 2016 wurde der Schriftzug schlanker und die Fellkapuze bunter – Maschinen mit älterem Design sind seitdem selten geworden.
Hawaiian setzt seit über vier Jahrzehnten auf Pualani, was sinngemäß „Blume des Himmels“ bedeutet. Die Figur auf dem violetten Leitwerk ist auf jedem Vorfeld ein Hingucker. Die Flugzeuge tragen zudem Namen: Die 717 sind nach polynesischen Vögeln benannt, die A321neo nach hawaiianischen Pflanzen und Wäldern, die A330 nach polynesischen Sternbildern – ein schönes Detail für dein Archiv.
Alaska ist zudem für Sonderlackierungen bekannt, etwa eine 737-900ER zum 100. Geburtstag von Boeing im Jahr 2016. Wie du solche Maschinen aufspürst, zeigt der Guide Special Liveries finden; die Bündnis-Designs beschreibt der Beitrag zu Allianz-Lackierungen.
Licht macht den Unterschied
Das dunkle Violett von Hawaiian schluckt im Gegenlicht viel Zeichnung, das Alaska-Gesicht wirkt bei flachem Seitenlicht am besten. Plane deinen Spot mit dem Guide zum Sonnenstand und prüfe vorher die Betriebsrichtung. Mit dem Sonnenstand-Planer und der Spot-Karte in Planetrack siehst du direkt, wann welcher Standort das beste Licht hat.
oneworld, Partner und Vergleich
Alaska Airlines ist seit dem 31. März 2021 Mitglied der oneworld, Hawaiian kam im April 2026 dazu. Damit arbeitet die Gruppe unter anderem mit American Airlines und den oneworld-Partnern in Europa und Asien zusammen. Wie sich die drei großen Allianzen unterscheiden, erklärt der Beitrag Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Im Vergleich zu den großen europäischen Gruppen wie Air France-KLM oder der International Airlines Group ist die Alaska Air Group überschaubar. Spannend ist der Blick zur Qantas Group, ebenfalls oneworld: Beide verbinden ein dichtes Heimatnetz mit Pazifik-Langstrecke. Bestellt wird bei Boeing, Hawaiians Airbus-Erbe stammt von Airbus, die Regionaljets von Embraer.
Nur von öffentlich zugänglichen Standorten
Auch an US-Flughäfen gelten Sperrzonen und das Hausrecht der Betreiber, und Sicherheitskräfte sprechen Spotter häufiger an als in Europa. Was du wissen solltest, steht im Beitrag Planespotting in den USA, die Reiseplanung erleichtert Planespotting-Reise in die USA. Wer gerade erst anfängt, findet die Grundlagen im Guide Planespotting für Einsteiger.
Deine Alaska-Air-Group-Sammlung im Hangar
Hak Alaska, Hawaiian und Horizon Typ für Typ ab, finde auf der Spot-Karte die besten Plätze in Seattle, Anchorage und Kalifornien und teil deine Fotos mit der Community. Planetrack startet bald – sichere dir deinen Platz auf der Warteliste.
Fazit
Die Alaska Air Group ist in wenigen Jahren von einer Westküsten-Gruppe zu einem Konzern mit Hawaii-Standbein und eigener Interkontinental-Langstrecke gewachsen. Für Spotter hat das zwei Seiten: Mit Hawaiian kamen seltene Muster wie die 717 und markante Lackierungen dazu, gleichzeitig verwischen gemeinsamer Code und gemeinsames Rufzeichen die Grenzen zwischen den Marken. Wer Leitwerk, Muster und Kennzeichen zusammen liest, ordnet jede Sichtung trotzdem sauber zu – und sollte sich mit den 717 nicht mehr allzu viel Zeit lassen.
Kurzfazit
Die Alaska Air Group ist eine Holding über zwei Marken und einen Regionalbetrieb. Seit 2026 fliegen alle unter dem Code AS – die Marke verraten dir Leitwerk und Muster, den Betreiber der E175 das Rufzeichen.
Zusammenfassung
- Die Alaska Air Group entstand 1985 als Holding über Alaska Airlines und ist durch Horizon, Virgin America und Hawaiian gewachsen.
- Hawaiian bleibt als Marke mit eigener Lackierung bestehen, fliegt betrieblich aber seit 2025 unter Alaska-Zeugnis und seit 2026 unter Alaska-Code.
- Beim Spotten bestimmst du die Marke über Leitwerk und Muster, den Betreiber der E175 über Kennzeichen und Rufzeichen.
- Die Gruppe baut Langstrecke ab Seattle auf und erneuert die Flotte mit 737-10 und 787 – ältere Muster wie die 717 verschwinden in den nächsten Jahren.
Häufige Fragen
Welche Airlines gehören zur Alaska Air Group?
Zur Gruppe gehören Alaska Airlines, Hawaiian Airlines und die Regionaltochter Horizon Air. Zusätzlich fliegt SkyWest Airlines E175 im Auftrag als „Alaska SkyWest“, gehört aber nicht zum Konzern. Die frühere Virgin America ist seit 2018 in Alaska Airlines aufgegangen.
Gibt es Hawaiian Airlines noch?
Ja, als Marke. Hawaiian fliegt weiterhin mit Pualani am Leitwerk, eigenem Bordprodukt und Heimat in Honolulu. Betrieblich gehört sie aber seit dem 29. Oktober 2025 zum Betriebszeugnis von Alaska, und seit April 2026 laufen auch die Flugnummern unter dem Code AS statt HA.
Welchen Code haben Hawaiian-Flüge heute?
Seit der Umstellung des Buchungssystems im April 2026 tragen Hawaiian-Flüge den IATA-Code AS. Im Funk und im ADS-B-Signal nutzt Hawaiian schon seit Oktober 2025 das Rufzeichen ALASKA mit dem ICAO-Code ASA. Wie Rufzeichen und Flugnummer zusammenhängen, erklärt der Beitrag Callsign und Flugnummer.
In welcher Allianz ist die Alaska Air Group?
In oneworld. Alaska Airlines ist seit dem 31. März 2021 Mitglied, Hawaiian kam am 23. April 2026 als Affiliate von Alaska dazu. Die Unterschiede der drei großen Bündnisse zeigt der Beitrag Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Welche Flugzeugtypen fliegt der Konzern?
Alaska setzt fast ausschließlich auf die Boeing 737 in mehreren Generationen und die 787-9. Hawaiian fliegt A330-200, A321neo und Boeing 717, Horizon und SkyWest die Embraer E175.
Woran erkenne ich, ob eine E175 von Horizon oder SkyWest kommt?
Beide tragen Alaska-Farben mit Inuk-Gesicht. Den Unterschied zeigt das Rufzeichen: Horizon fliegt unter QXE, SkyWest unter SKW. Zusätzlich hilft eine Recherche zum Kennzeichen, wie im Beitrag US-amerikanische N-Nummern beschrieben.
Fliegt Alaska Airlines nach Europa?
Ja. Seit Frühjahr 2026 verbindet Alaska Seattle mit London, Rom und Keflavík; nach Island fliegt eine 737 MAX 8, die übrigen Strecken bedienen Großraumjets. Für 2027 hat die Airline weitere Ziele wie Athen und Paris angekündigt – prüfe für den aktuellen Stand den Flugplan.
Was ist aus Virgin America geworden?
Die Gruppe übernahm Virgin America im Dezember 2016. 2018 folgten das gemeinsame Betriebszeugnis und der letzte Flug unter eigener Flugnummer, die Marke verschwand bis 2019 ganz. Die Airbus-Jets aus der Virgin-Flotte hat Alaska bis 2023 abgegeben.
Sichtungen rund um Alaska Air Group sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Alaska Airlines
Netzwerk-Airline aus Seattle mit dem Gesicht am Leitwerk: große Boeing-737-Flotte, oneworld-Mitglied seit 2021, Übernahmen von Virgin America und Hawaiian – und seit 2026 erstmals Linienflüge nach Europa.
AS / ASAHawaiian Airlines
Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.
QX / QXEHorizon Air
Regionaltochter der Alaska Air Group aus dem Großraum Seattle: seit 1981 im Westen der USA unterwegs, heute mit einer reinen Embraer-E175-Flotte – und über zwei Jahrzehnte das Zuhause der Dash 8 Q400.
OO / SKWSkyWest Airlines
Die größte Regionalairline der USA aus St. George in Utah: über 500 Embraer E175 und Bombardier CRJ, die in den Farben von United Express, Delta Connection, American Eagle und Alaska fliegen – aber fast nie unter eigenem Namen.
VX / VRDVirgin America
Historische US-Airline aus der Bay Area (2007–2018): Airbus-Flotte, farbiges Kabinenlicht, WLAN auf jedem Flug – und 2016 die Übernahme durch Alaska Airlines, die die Marke 2018 einstellte.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-900ER
Die längste 737 der Next Generation: Die 737-900ER hat ein zusätzliches Notausgangspaar hinter dem Flügel und prägt vor allem den US-Inlandsverkehr. In Europa ist sie ein seltener Fang – so erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 9
Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 10
Die längste 737, die Boeing je gebaut hat: Die MAX 10 bekommt ein Fahrwerk, das sich beim Start streckt, wartet seit Jahren auf ihre Zulassung und tritt gegen Airbus’ A321neo an. So erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 717-200
T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, kurzer Rumpf: Die 717 ist der letzte Nachfahre der DC-9 und eigentlich eine McDonnell Douglas. In Europa ist sie verschwunden – so erkennst du sie und weißt, wo sie noch fliegt.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
Spotting-Spots rund um Alaska Air Group
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Point Woronzof am Flughafen Anchorage
Der Klassiker unter den Spots in Anchorage: Vom kleinen Hügel im Point Woronzof Park schaust du auf die Querpiste 15/33, auf der schwere 747- und 777-Frachter Richtung Cook Inlet abheben – im Sommer mit Licht von hinten bis spät in den Abend.
AnflugschneiseBayfront Park am Flughafen San Francisco
Der Standard-Spot an SFO: Vom Uferpark in Millbrae schaust du über das Wasser der Bucht auf die Landungen auf den eng beieinanderliegenden Pisten 28L und 28R – mit Langstrecke aus Asien, Europa und dem Nahen Osten und Licht ab der Mittagszeit.
SpotterhügelImperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
MuseumMuseum of Flight am Boeing Field in Seattle
Am Südende von Boeing Field steht der erste Boeing 747 neben einer Concorde und der ersten Jet-Air-Force-One – und nebenan landen fabrikneue 737 nach ihren Testflügen. So verbindest du Museumstag und Spotting in Seattle.
Weitere Einträge
oneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
FlughafenFlughafen Anchorage Ted Stevens
Kaum Passagiere von Weltrang, aber Fracht in Weltklasse: Anchorage liegt auf der Großkreisroute zwischen Asien und Nordamerika und ist der Tank- und Umschlagstopp für Hunderte Frachter pro Woche – das Paradies für alle, die Boeing 747 sehen wollen.
FlughafenFlughafen Los Angeles (LAX)
Vom Weizenfeld Mines Field zum Tor nach Asien und Australien: vier Parallelbahnen direkt am Pazifik, vier große Hausairlines, Großraumjets aus aller Welt – und mitten im Terminal-Hufeisen das Theme Building, die fliegende Untertasse aus dem Jahr 1961.
FlughafenFlughafen San Francisco
Vier Bahnen, die sich zu zwei extrem eng liegenden Paaren kreuzen, Nebel aus dem Pazifik und United als Hausairline mit dem Tor nach Asien: Der Flughafen San Francisco ist für Spotter eines der spannendsten Drehkreuze der US-Westküste.
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