Das Wichtigste in Kürze
- Das Flieger-Flab-Museum ist das Museum der Schweizer Luftwaffe und liegt am Militärflugplatz Dübendorf, auf dem seit 1910 geflogen wird.
- Der Name verrät das Programm: „Flieger“ steht für die Fliegertruppe, „Flab“ für die Fliegerabwehr – beide haben im Museum eigene Bereiche.
- Die Sammlung umfasst laut Museum über 40 Flugzeuge und Helikopter, darunter Bf 109, P-51D, Hunter, Mirage IIIS, F-5 Tiger und den einzigen erhaltenen FFA P-16.
- Die Ju 52 HB-HOP der früheren Ju-Air ist im Museum ausgestellt.
- Betrieben wird das Haus als Air Force Center mit großer Beteiligung von Freiwilligen und dem Verein VFL.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Flieger und Flab: was hinter dem Namen steckt
- 8.Dübendorf: der Ort, an dem alles begann
- 9.Von Hangar 13 zum Air Force Center
- 10.Wer das Museum trägt
- 11.Die Sammlung: über hundert Jahre Schweizer Luftwaffe
- 12.Die Ju 52 HB-HOP und die Ju-Air
- 13.Fliegerabwehr, Radar und Motoren
- 14.Simulatoren und Flugerlebnisse
- 15.Besuch planen
- 16.Kombinieren: Museum, Kloten und Axalp
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Steckbrief
| Betrieb | Air Force Center Dübendorf – Museum, Simulatoren, Eventbereich, Shop und Restaurant unter einem Dach |
|---|---|
| Trägerschaft | Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL), Stiftung MHMLW und viele Freiwillige; die Sammlung gehört zum historischen Armeematerial des Bundes |
| Standort | Ueberlandstrasse 271, 8600 Dübendorf (Kanton Zürich), am Rand des Militärflugplatzes Dübendorf (ICAO: LSMD) |
| Eröffnung | 9. Juni 1978 als Museum der schweizerischen Fliegertruppen in Hangar 13 |
| Hallen | Ausstellungshalle mit Betonschalendach von Heinz Isler (eingeweiht 1988), zweite Halle seit 2002, eigene Bereiche für Fliegerabwehr und Motoren |
| Sammlung | laut Museum über 40 Flugzeuge und Helikopter, dazu Flab-Geschütze, Radar- und Lenkwaffensysteme sowie eine große Motorensammlung |
| Highlights | FFA P-16 (einziges erhaltenes Exemplar), Ju 52/3m HB-HOP, Bf 109 E-3, P-51D Mustang, Hawker Hunter, Mirage IIIS, F-5E/F Tiger II, N-20 Aiguillon |
| Eintritt | laut Museum Erwachsene CHF 15, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren CHF 6, Militär in Uniform CHF 6 (Stand Oktober 2026) |
| Öffnungszeiten | Di, Mi, Fr 13:30–17 Uhr, Do 13:30–20 Uhr, Sa 9–17 Uhr, So und Feiertage 13–17 Uhr; montags geschlossen (Stand Oktober 2026) |
| Offizielle Website | www.airforcecenter.ch |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Flieger-Flab-Museum Dübendorf aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flieger-Flab-Museum Dübendorf
- Das Isler-Dach – die gewölbte Betonschale der Ausstellungshalle von 1988 ist schon von außen ein Erkennungszeichen
- Lage am Militärflugplatz – das Museum liegt an der Ueberlandstrasse direkt am Rand des Flugplatzes Dübendorf zwischen Zürich und dem Greifensee
- Schweizer Kennungen – die Exponate tragen Militärkennungen wie J- für Jagdflugzeuge oder V- für Verbindungs- und Transportflugzeuge
- Rot-weiße Kokarde – das Schweizerkreuz auf rotem Grund an Rumpf und Flügeln zieht sich durch alle Epochen
- Wellblech der Ju 52 – die HB-HOP mit ihrem Wellblechrumpf ist das bekannteste Einzelstück im Haus
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die geschlossenste Sammlung zur Schweizer Militärfliegerei und Fliegerabwehr an einem Ort
- Unikate wie der FFA P-16 und Schweizer Prototypen, die es nirgends sonst gibt
- Die Ju 52 HB-HOP an ihrem langjährigen Heimatflugplatz
- Wetterunabhängig und von Zürich aus schnell erreichbar
- Simulatoren machen den Besuch auch für Familien spannend
Wo es hakt
- Montags geschlossen, an Wochentagen erst ab 13:30 Uhr geöffnet
- Die Flugzeuge stehen dicht, freie Ganzaufnahmen sind schwierig
- Die Motorensammlung ist nur mit Führung zugänglich
- Kein Kampfjetbetrieb mehr auf dem Flugplatz, kein offizieller Spotterpunkt im Alltag
- Exponate werden ausgeliehen oder abgegeben – nicht jedes Stück ist immer zu sehen
Wenn du wissen willst, wie ein kleines, neutrales Land seinen Luftraum über mehr als hundert Jahre verteidigt hat, fährst du nach Dübendorf. Wenige Kilometer östlich von Zürich liegt dort einer der ältesten Flugplätze der Schweiz – und an seinem Rand das Flieger-Flab-Museum, das Museum der Schweizer Luftwaffe und Fliegerabwehr. Vom Blériot-Eindecker über die Bf 109 der Kriegsjahre bis zu Hunter, Mirage und F-5 Tiger zeigt es die Typen, mit denen die Schweiz ihren Himmel überwacht hat. Dazu kommen Schweizer Eigenentwicklungen, die es sonst nirgends mehr gibt, und die berühmteste „Tante Ju“ des Landes.
Diese Seite stellt dir das Museum als Institution vor: wie es entstanden ist, wer es trägt, was die Sammlung ausmacht und welche Rolle der Flugplatz nebenan spielt. Praktische Spotter-Tipps zum Besuch findest du ergänzend auf der Spot-Seite Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf.
Hunter, Mirage und Tiger im Hangar
Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch die Museumsflieger aus Dübendorf landen so in deiner Sammlung. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Flieger und Flab: was hinter dem Namen steckt
Der etwas sperrige Name ist eigentlich eine Inhaltsangabe. „Flieger“ steht für die Fliegertruppe, also die fliegenden Verbände der Schweizer Armee. „Flab“ ist die schweizerische Abkürzung für Fliegerabwehr, die Luftverteidigung vom Boden aus mit Kanonen, Radar und Lenkwaffen. Über Jahrzehnte bildeten beide gemeinsam die Flieger- und Fliegerabwehrtruppen, aus denen die heutige Schweizer Luftwaffe hervorgegangen ist. Das Museum bildet diese Doppelstruktur bis heute ab: Neben den Flugzeughallen gibt es einen eigenen Bereich für die Flab.
Nach außen tritt das Haus inzwischen als Air Force Center Dübendorf auf. Unter diesem Dach laufen das Museum, ein Simulatorenbereich, Eventräume, ein Shop und das Restaurant Holding zusammen. In Reiseführern und auf Wegweisern findest du beide Namen; gemeint ist dieselbe Adresse an der Ueberlandstrasse 271.
Dübendorf: der Ort, an dem alles begann
Der Standort ist kein Zufall. Auf dem Gelände zwischen Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen wurde 1910 erstmals geflogen. Als die Schweiz bei der Mobilmachung im August 1914 eine Fliegertruppe aufstellte, wurde Dübendorf ihr Stützpunkt. 1918 kaufte der Bund das Gelände, und für die nächsten Jahrzehnte war es der wichtigste Militärflugplatz des Landes.
Gleichzeitig war Dübendorf lange auch Zürichs Verkehrsflughafen. Hier startete und landete die Swissair, bis der zivile Verkehr 1948/49 nach Kloten umzog – dorthin, wo heute der Flughafen Zürich liegt. Danach war Dübendorf rein militärisch. Hunter, Mirage-Aufklärer und die Patrouille Suisse prägten das Bild; 1985 zählte der Flugplatz rund 46.500 Bewegungen.
Am 16. Dezember 2005 endete der Kampfjetbetrieb. Seither nutzt die Luftwaffe den Platz vor allem für Helikopter und Leichtflugzeuge, ihr Einsatzkommando sitzt hier, dazu kommen eine Basis der Rega, der Lufttransportdienst des Bundes und ein Innovationspark. Für das Museum bedeutet das: Es liegt weiter an einem aktiven Flugplatz, nur ohne den Lärm der Jets.
Von Hangar 13 zum Air Force Center
Dass es das Museum überhaupt gibt, ist der Hartnäckigkeit einzelner Leute zu verdanken. Lange wurden ausgemusterte Flugzeuge der Fliegertruppe schlicht verschrottet. Übrig blieben meist nur Einzelteile wie Motoren, Instrumente, Waffen und Propeller. Ein im Zweiten Weltkrieg im Schloss Schadau in Thun angelegtes Depot für ein Armeemuseum führte nie zu einer Ausstellung, und bis Mitte der 1960er-Jahre blieben kaum ganze Flugzeuge erhalten.
Die Wende kam mit Hans Giger, von 1969 bis 1979 Direktor der Abteilung für Militärflugplätze. Ab 1972 trug er gemeinsam mit Mitarbeitenden in Dübendorf historisches Material zusammen. In Hangar 13 fand im selben Jahr die erste interne Führung statt, später kam Hangar 14 dazu. Giger wandte sich schließlich direkt an Bundesrat Rudolf Gnägi, den Vorsteher des Militärdepartements. Der stimmte unter zwei Bedingungen zu: Die Arbeit musste von Freiwilligen geleistet werden, und die Einnahmen flossen in die Bundeskasse. Am 9. Juni 1978 öffnete die Ausstellung erstmals für die Öffentlichkeit – als Museum der schweizerischen Fliegertruppen.
Freunde, Spenden und eine Betonschale
Um den Betrieb auf eine eigene Grundlage zu stellen, entstand 1979 der Förderverein VFMF. Im selben Jahr wurden alte Hangars instand gesetzt, Hangar 11 kam hinzu, ebenso ein großes Radom. Am 8. August 1980 erhielt das Museum den FFA P-16 – bis heute eines seiner wichtigsten Stücke.
Unter dem VFMF-Präsidenten Rudolf Friedrich sammelte der Verein ab 1985 Spenden für eine neue Ausstellungshalle. Ihr Dach ist eine Betonschalenkonstruktion des bekannten Schweizer Ingenieurs Heinz Isler, der für seine dünnen, gewölbten Schalen berühmt wurde. 1988 weihte Bundesrat Arnold Koller die Halle ein. Bereits 1987 hatte der Bund die wirtschaftliche Verantwortung für den Betrieb übernommen.
1997 fusionierte der VFMF mit dem Verein der Freunde der Flab zum Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL). 2002 folgte eine zweite Halle an der Stelle der kleinen Hangars aus dem Ersten Weltkrieg. Nach dem Ende des Jetbetriebs entstand in Halle 8 ein Simulatorenbereich. 2008 erhielt das Museum den PRO-AERO-Anerkennungspreis für besondere Leistungen in der Militäraviatik.
Nachbauten mit über achtzig
Eine Besonderheit der Sammlung sind Nachbauten früher Flugzeuge. Pensionierte Mitarbeitende bauten in Werkstätten in Interlaken und Buochs historische Muster nach, die als Originale nicht mehr existierten. Zusammengerechnet kamen dabei laut deutscher Wikipedia geschätzt 45.500 bis 60.000 Arbeitsstunden zusammen. Beim Nachbau des Häfeli DH-1 lag das Durchschnittsalter des Teams bei 84 Jahren. Wie viel Ehrenamt in solchen Projekten steckt, zeigt auch der Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.
Wer das Museum trägt
Die Organisation ist typisch schweizerisch: mehrere Partner, viel Milizarbeit.
- Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL): Laut Verein hat er rund 4.500 Mitglieder und will das Interesse an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Luftwaffe fördern – vor allem, indem er das Flieger-Flab-Museum betreibt. Daneben hält er zwei Bücker-Doppeldecker für Nostalgie- und Demoflüge. Mitglieder kommen während der regulären Öffnungszeiten gratis ins Museum.
- Stiftung MHMLW: Die gemeinnützige Stiftung kümmert sich um zusätzliche Ausstellungs- und Betriebsräume sowie um Auswahl, Aufbewahrung, Unterhalt und wissenschaftliche Betreuung der Sammlung „Militärhistorisches Material der schweizerischen Luftwaffe“.
- Bund: Das Armeematerial verwaltet die Zentralstelle Historisches Armeematerial. Gemeinsam mit der Stiftung sichert sie das Erbe und dessen Vermittlung.
- Freiwillige: Ein großer Teil der Arbeit in Ausstellung, Führungen und Restaurierung wird ehrenamtlich geleistet – wie schon bei der Gründung 1978.
Lohnt sich die Mitgliedschaft?
Wenn du öfter in der Gegend bist, rechnet sich der VFL schnell: Der Jahresbeitrag für Einzelpersonen liegt laut Verein bei CHF 30, der Eintritt für Erwachsene bei CHF 15. Ab dem zweiten Besuch bist du also im Plus – und unterstützt nebenbei den Erhalt der Sammlung.
Die Sammlung: über hundert Jahre Schweizer Luftwaffe
Laut Museum sind über 40 Flugzeuge und Helikopter ausgestellt. Der Rundgang ist nach Epochen gegliedert: Pionierzeit und Erster Weltkrieg, die 1930er-Jahre, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit, Beginn des Jetzeitalters, Entwicklung der Düsenjäger, Kalter Krieg und Rüstungsabbau. Die Tabelle gibt dir eine Orientierung; einzelne Stücke werden ausgeliehen, abgegeben oder umgestellt.
| Epoche | Beispiele aus der Sammlung | Warum spannend |
|---|---|---|
| Pionierzeit und Erster Weltkrieg | Blériot XI, Häfeli DH-1, DH-3 und DH-5, Fokker D.VII, Comte AC-4 | Schweizer Eigenbauten und Nachbauten aus der Frühzeit |
| 1930er-Jahre und Zweiter Weltkrieg | Bücker Bü 131, Bf 108 Taifun, Bf 109 E-3, Morane-Saulnier D-3800, Fieseler Storch, C-36 | Typen, mit denen die neutrale Schweiz ihren Luftraum sicherte |
| Nachkriegszeit | P-51D Mustang, Pilatus P-2 und P-3 | Übergang von Kolbenmotor zur Jetausbildung |
| Frühes Jetzeitalter | Vampire, Venom, N-20 Aiguillon, FFA P-16 | britische Jets und Schweizer Prototypen nebeneinander |
| Kalter Krieg | Hawker Hunter, Mirage IIIS, IIIRS und IIIDS, F-5E/F Tiger II | die Frontmuster der Luftverteidigung |
| Ausbildung und Helikopter | PC-7, PC-9, Hawk, Alouette II und III, Djinn | Schulflugzeuge und Drehflügler der Luftwaffe |
Pioniere und die Zeit der Weltkriege
Die frühen Jahre erzählt das Museum mit einem Blériot XI – dem Typ, mit dem Flugpioniere wie Oskar Bider die Anfänge der Schweizer Militärfliegerei prägten – und mit Doppeldeckern des Konstrukteurs August Häfeli, die in der Schweiz gebaut wurden. Eine Fokker D.VII zeigt, welche ausländischen Muster nach dem Ersten Weltkrieg ins Land kamen.
Für die Jahre um den Zweiten Weltkrieg stehen die Messerschmitt Bf 109 in der Version E-3 und ihr kleiner Verwandter, die Bf 108 Taifun. Die Schweiz flog die Bf 109 als Jagdflugzeug unter eigener Kokarde – ein Detail, das viele Besucher überrascht. Daneben steht die in Lizenz gebaute Morane-Saulnier D-3800, ein Fieseler Storch und der Schulflieger Bücker Bü 131 Jungmann. Nach dem Krieg folgte die P-51D Mustang, die für die Schweizer Fliegertruppe den Abschluss der Kolbenmotor-Ära markierte.
Schweizer Jets, die nie in Serie gingen
Die eigentlichen Schätze des Museums sind zwei Schweizer Jetprojekte. Die N-20 Aiguillon der Eidgenössischen Flugzeugwerke Emmen war ein ehrgeiziger Versuch, ein eigenes Strahlflugzeug zu entwickeln. Der FFA P-16 der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein ging in den 1950er-Jahren einen Schritt weiter und flog als Erdkampfflugzeug, wurde aber nach Rückschlägen nicht beschafft. Das Exemplar in Dübendorf ist das einzige erhaltene – ein echtes Unikat. Wer mehr über die Werft in Altenrhein erfahren will, findet am Bodensee das Fliegermuseum Altenrhein.
Hunter, Mirage und Tiger
Mit dem Jetzeitalter kamen britische Muster in die Schweiz: die de Havilland Vampire, die Venom und schließlich der Hawker Hunter, der über Jahrzehnte das Bild der Schweizer Luftwaffe prägte und auch die ersten Jahre der Patrouille Suisse flog. Das Museum zeigt neben dem Einsitzer auch einen zweisitzigen Hunter T Mk 68.
Aus Frankreich kam die Mirage III. In Dübendorf stehen gleich mehrere Versionen: der Abfangjäger IIIS, der Aufklärer IIIRS und der Doppelsitzer IIIDS. Die Beschaffung des Deltajets von Dassault ging als Mirage-Affäre in die Schweizer Politikgeschichte ein, weil die Kosten in den 1960er-Jahren weit aus dem Ruder liefen. Den Abschluss der Jet-Ahnenreihe bildet der Northrop F-5E/F Tiger II, den viele aus den Vorführungen der Patrouille Suisse kennen. Wie du diese Jets im Feld auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Kampfjets in Europa erkennen.
Den Tiger noch live erwischen
In Planetrack setzt du seltene Typen wie den F-5 auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn eine Maschine an deinem Flughafen landet. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Ausbildung, Helikopter und Schweizer Industrie
Auch die Ausbildung kommt nicht zu kurz. Von Pilatus stehen die P-2 und P-3 aus den Anfangsjahren der Firma sowie PC-7 und PC-9 in der Sammlung. Der PC-7 ist bis heute das Flugzeug des PC-7 Teams der Luftwaffe. Dazu kommen der britische Jettrainer Hawk und eine Reihe von Helikoptern, von der Sud-Ouest Djinn über die Alouette II bis zur Alouette III.
Kennungen lesen
Schweizer Militärflugzeuge tragen Kennungen mit Buchstaben und Nummer, etwa J- für Jagdflugzeuge oder V- für Verbindungs- und Transportflugzeuge. Fotografiere die Kennung und die Infotafel immer mit – dann ordnest du jedes Exemplar später eindeutig zu. Zivil zugelassene Oldtimer wie die Ju 52 tragen dagegen HB-Kennzeichen, erklärt im Beitrag Schweizer HB-Kennzeichen.
Die Ju 52 HB-HOP und die Ju-Air
Kein Flugzeug ist so eng mit Dübendorf verbunden wie die Junkers Ju 52. Die Schweizer Fliegertruppe beschaffte 1939 drei Maschinen, die bis 1981 im Dienst blieben. Statt im Depot zu verschwinden, gingen sie an die 1982 gegründete Ju-Air, die mit ihnen vom Flugplatz Dübendorf aus Rundflüge anbot. Die Museumsfreunde waren eng mit dem Projekt verbunden: Eigentümer der Flugzeuge ist der Verein VFL. Über Jahrzehnte waren HB-HOT, HB-HOS und HB-HOP ein vertrauter Anblick am Schweizer Himmel, später ergänzt durch die in Spanien gebaute CASA 352 HB-HOY.
Am 4. August 2018 verunglückte die HB-HOT in den Bündner Alpen; alle 20 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die übrigen Ju 52 wurden stillgelegt, 2019 verlor Ju-Air die Bewilligung für den kommerziellen Betrieb. Eine Zeit lang flog die Organisation mit Nachbauten der Junkers F 13. Die HB-HOS ging 2023 an das Luftfahrtmuseum Wernigerode im Harz, die HB-HOP steht heute im Flieger-Flab-Museum. Ju-52-Rundflüge gibt es derzeit nicht. Die ganze Geschichte des Typs erzählt der Beitrag Junkers Ju 52 – die Tante Ju.
Ein Flugzeug mit Geschichte
Für viele Schweizer ist die HB-HOP mehr als ein Exponat. Sie steht für Jahrzehnte ehrenamtlicher Arbeit – und für das Unglück von 2018. Nimm dir Zeit an der Maschine und fotografiere mit Rücksicht auf andere Besucher.
Fliegerabwehr, Radar und Motoren
Der Flab-Bereich ist das, was Dübendorf von vielen anderen Luftwaffenmuseen unterscheidet. Hier stehen die 20-mm-Oerlikon-Kanone und die 35-mm-Zwillingskanone, das Feuerleitgerät „Superfledermaus“, Zielzuweisungs- und Feuerleitradare sowie die britische Lenkwaffe BL-64 Bloodhound. Dazu kommen Teile des Luftraumüberwachungssystems FLORIDA, mit dem die Schweiz im Kalten Krieg ihren Luftraum überwachte. Wer nur Flugzeuge kennt, versteht hier, wie die Luftverteidigung als Gesamtsystem funktionierte.
Die Motorensammlung deckt Kolbenmotoren und Strahltriebwerke aus über hundert Jahren ab. Das Museum bietet dafür eine eigene Führung von 45 bis 60 Minuten an – plane das also vorab ein, wenn dich Antriebe interessieren.
Simulatoren und Flugerlebnisse
Das Air Force Center lädt nicht nur zum Schauen ein. Buchbar sind unter anderem Simulatoren des Pilatus P-3, der Mirage III, der F/A-18 Hornet, der Boeing 737 und der Boeing 747. Dazu gibt es Virtual-Reality-Filme, die pro Film extra kosten.
Echte Flugzeuge hält der VFL in der Luft: Seine zwei Bücker-Doppeldecker fliegen für Nostalgie- und Demonstrationsflüge. Ob und zu welchen Bedingungen Mitflüge möglich sind, erfährst du direkt beim Air Force Center.
Besuch planen
Das Museum liegt an der Ueberlandstrasse 271 in Dübendorf und ist von Zürich aus mit S-Bahn und Bus schnell erreichbar; einen Anfahrtsplan stellt das Air Force Center online bereit. Geöffnet ist dienstags bis sonntags, an Wochentagen erst ab 13:30 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr und samstags schon ab 9 Uhr. Montags bleibt das Haus zu. Erwachsene zahlen laut Museum CHF 15, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren CHF 6. Bezahlen kannst du bar in Franken, mit gängigen Karten und mit TWINT. Hunde dürfen nicht in die Ausstellung, ausgenommen Blinden- und Therapiehunde.
Tag wählen
Samstags hast du ab 9 Uhr den längsten Museumstag, unter der Woche lässt sich der Vormittag am Flughafen Zürich nutzen.
Führung buchen
Für die Motorensammlung brauchst du eine Führung – frag rechtzeitig beim Museum an.
Weitwinkel einpacken
Die Flugzeuge stehen dicht. Tipps zur Brennweite gibt der Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
Mit den Jets anfangen
Starte bei Hunter, Mirage und Tiger, solange die Hallen noch leer sind, und heb dir die Ju 52 für später auf.
Militärgelände nebenan
Dübendorf ist ein aktiver Militärflugplatz. Betritt keine abgesperrten Flächen und richte die Kamera nicht gezielt auf militärische Anlagen außerhalb des Museums. Grundsätzliches dazu steht in den Beiträgen Fotografieren an Militärflugplätzen und Planespotting in der Schweiz.
Kombinieren: Museum, Kloten und Axalp
Weil das Museum unter der Woche erst mittags öffnet, ergibt sich ein fast perfekter Tagesplan: vormittags Verkehr am Flughafen Zürich, nachmittags Geschichte in Dübendorf. Für Starts eignet sich der Butzenbüel, für den Überblick über das Vorfeld die Zuschauerterrasse B. Alle weiteren Standorte sammelt der Beitrag Planespotting in Zürich.
Die zivile Seite der Schweizer Luftfahrt deckt das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern ab, das 1970 übrigens Material aus Dübendorf erhielt. Wenn du die Luftwaffe live erleben willst, ist das Fliegerschießen auf der Axalp der Termin im Herbst. Im europäischen Vergleich spielt Dübendorf in einer Liga mit dem Flygvapenmuseum in Linköping, dem Militärhistorischen Museum Berlin-Gatow und dem Luftfahrtmuseum Prag-Kbely – kompakter, aber ganz auf ein Land konzentriert. Ältere Muster ordnest du mit dem Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen ein.
Hinfahren, wenn du …
- die Schweizer Luftwaffe von 1914 bis zum F-5 an einem Ort sehen willst
- Unikate wie den FFA P-16 fotografieren möchtest
- die Ju 52 HB-HOP aus der Nähe erleben willst
Vorher klären, wenn du …
- die Motorensammlung sehen willst – nur mit Führung
- ein bestimmtes Exemplar suchst – es könnte ausgeliehen sein
- einen Simulator buchen möchtest
Woanders besser, wenn du …
- Starts und Landungen von Kampfjets fotografieren willst
- nur montags Zeit hast
- vor allem zivile Luftfahrtgeschichte suchst
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bringt alles für deinen Spotting-Tag in Zürich zusammen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Das Flieger-Flab-Museum ist das Gedächtnis der Schweizer Luftwaffe. Aus einer Sammlerinitiative in Hangar 13 ist ein Museum mit Isler-Halle, Flab-Bereich, Motorensammlung und Simulatoren geworden, das bis heute stark von Freiwilligen lebt. Die Sammlung reicht vom Blériot-Eindecker über Bf 109 und Mustang bis zu Hunter, Mirage und Tiger, dazu kommen Schweizer Unikate wie der FFA P-16 und mit der HB-HOP die bekannteste Ju 52 des Landes.
Plane einen Nachmittag ein, prüf die Öffnungszeiten und kombiniere den Besuch mit einem Vormittag am Flughafen Zürich. Für Spotter, die verstehen wollen, wo die Schweizer Militärfliegerei herkommt, führt kein Weg an Dübendorf vorbei.
Kurzfazit
Bf 109, Hunter, Mirage, Tiger, der einzige P-16 und die Ju 52 HB-HOP an einem der ältesten Flugplätze der Schweiz: Das Flieger-Flab-Museum ist das Pflichtziel für alle, die sich für die Schweizer Luftwaffe interessieren – am besten kombiniert mit einem Spotting-Vormittag in Kloten.
Zusammenfassung
- Das Flieger-Flab-Museum erzählt die Geschichte der Schweizer Militärfliegerei von 1914 bis in die Zeit nach dem Kalten Krieg.
- Aus einer Sammlerinitiative in Hangar 13 wurde ein Museum mit zwei großen Hallen, Flab-Bereich, Motorensammlung und Simulatoren.
- Für Spotter ist es der Ort, um Typen nachzuholen, die längst nicht mehr fliegen – von Vampire und Venom bis zu Hunter und Mirage.
- Weil es an Wochentagen erst mittags öffnet, lässt es sich gut mit einem Vormittag am Flughafen Zürich kombinieren.
Häufige Fragen
Was ist das Flieger-Flab-Museum?
Das Flieger-Flab-Museum ist das Museum der Schweizer Luftwaffe und Fliegerabwehr. Es liegt am Militärflugplatz Dübendorf bei Zürich und zeigt die Geschichte der Schweizer Militärfliegerei mit Flugzeugen, Helikoptern, Flab-Systemen und Motoren. Betrieben wird es heute unter dem Dach des Air Force Center.
Was bedeutet „Flab“?
Flab ist die in der Schweiz übliche Abkürzung für Fliegerabwehr, also die bodengestützte Luftverteidigung mit Kanonen, Radar und Lenkwaffen. Das Museum zeigt deshalb neben Flugzeugen auch Geschütze, Feuerleitgeräte und Radaranlagen.
Welche Flugzeuge stehen im Museum?
Unter anderem Blériot XI, Häfeli-Doppeldecker, Fokker D.VII, Messerschmitt Bf 109, P-51D Mustang, Vampire, Venom, Hawker Hunter, Mirage IIIS, Northrop F-5E/F, der FFA P-16 und die Ju 52 HB-HOP. Die Aufstellung kann sich durch Leihgaben und Umbauten ändern.
Was kostet der Eintritt?
Laut Museum zahlen Erwachsene CHF 15, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren sowie Militärangehörige in Uniform CHF 6. VR-Filme kosten extra. Mitglieder des Vereins VFL haben während der regulären Öffnungszeiten freien Eintritt.
Wann ist das Museum geöffnet?
Dienstag, Mittwoch und Freitag von 13:30 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr (an Feiertagen bis 17 Uhr), Samstag von 9 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertage von 13 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen. Prüf die Zeiten vor der Anreise auf der Website des Air Force Center.
Kann ich in Dübendorf noch mit der Ju 52 fliegen?
Nein. Nach dem Absturz der HB-HOT im August 2018 wurden die verbliebenen Ju 52 stillgelegt, 2019 verlor Ju-Air die Bewilligung für den kommerziellen Betrieb. Die HB-HOP steht heute im Museum, die HB-HOS ging 2023 an das Luftfahrtmuseum Wernigerode.
Was ist das Besondere am FFA P-16?
Der P-16 war ein Kampfflugzeugprojekt der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein aus den 1950er-Jahren. Er ging nie in Serie. Das Exemplar in Dübendorf wurde dem Museum 1980 übergeben und ist der einzige erhaltene P-16 überhaupt.
Gibt es am Museum noch Flugbetrieb?
Ja, aber keine Kampfjets mehr. Seit Ende 2005 nutzt die Luftwaffe Dübendorf vor allem für Helikopter und Leichtflugzeuge, dazu kommen Rega und Lufttransportdienst des Bundes. Einen offiziellen Spotterpunkt gibt es im Alltag nicht – Tipps dazu stehen auf der Seite zum Spot am Flugplatz Dübendorf.
Sichtungen rund um Flieger-Flab-Museum Dübendorf sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Swissair
Historische Schweizer Nationalairline von 1931 bis 2002: Swissair flog mit Caravelle, DC-8, Boeing 747, MD-11 und A330 von Zürich, Genf und Basel in die Welt – bis zum Grounding im Oktober 2001.
SUILufttransportdienst des Bundes
Der Lufttransportdienst des Bundes fliegt Bundesrat, Parlament und Verwaltung der Schweiz: eine kleine Flotte aus Bombardier Global 7500, Dassault Falcon 900EX, Turboprops und EC135-Hubschraubern – mit T-Kennungen der Luftwaffe und Heimat in Bern-Belp.
SAZRega – Schweizerische Rettungsflugwacht
Die Schweizer Luftrettung als Stiftung: drei Ambulanzjets Challenger 650 am Flughafen Zürich, eine Helikopterflotte im Umbruch zum H145 D3, 14 Einsatzbasen – und ein gescheitertes Allwetter-Projekt mit dem AW169-FIPS.
Typische Flugzeuge
Junkers Ju 52/3m (Tante Ju)
Wellblech, drei Sternmotoren und ein unverwechselbares Brummen: Die Junkers Ju 52 war das Rückgrat der frühen Lufthansa und flog bis 2018 noch Passagiere. So erkennst du die Tante Ju – und wo du sie heute noch findest.
FlugzeugtypHawker Hunter
Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.
FlugzeugtypNorthrop F-5 Tiger II
Klein, spitz, laut und unverwechselbar rot-weiß über den Alpen: Die F-5 Tiger II prägt seit 1978 die Schweizer Luftwaffe und die Patrouille Suisse. So erkennst du den leichten Kampfjet und nutzt die letzten Jahre bis zur Ausmusterung.
Flugzeugtypde Havilland Vampire (DH.100 / DH.115)
Kurze Rumpfgondel, zwei schlanke Leitwerksträger, ein einziges Strahltriebwerk: Die de Havilland Vampire gehört zur ersten Generation der Düsenjäger und flog in der Schweiz über vier Jahrzehnte. So erkennst du Einsitzer und Trainer und wo du sie heute erlebst.
FlugzeugtypMesserschmitt Bf 109
Schmale Nase, kantige Haube und ein eng stehendes Fahrwerk: Die Messerschmitt Bf 109 ist das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte und heute ein seltener Warbird. So unterscheidest du Emil, Gustav und den spanischen Buchón und findest flugfähige Exemplare.
FlugzeugtypMesserschmitt Bf 108 Taifun
Ein schneller Viersitzer aus Ganzmetall, entstanden 1934 für einen Europarundflug: Die Messerschmitt Bf 108 Taifun ist die große Schwester-Idee hinter der Bf 109 und heute ein seltener Oldtimer. So erkennst du sie, so unterscheidest du die französische Nord 1002 und hier fliegen noch Exemplare.
FlugzeugtypNorth American P-51 Mustang
Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.
FlugzeugtypBücker Bü 131 Jungmann
Klein, wendig und mit leicht gepfeilten Flügeln: Die Bücker Bü 131 Jungmann war ab 1934 das Schulflugzeug einer ganzen Pilotengeneration. Heute ist sie einer der beliebtesten Oldtimer-Doppeldecker. So erkennst du sie, so hältst du CASA, Aero und Nachbauten auseinander.
FlugzeugtypPilatus PC-7
Ein schlanker Turboprop mit Dreiblattpropeller, zwei Sitzen hintereinander und einer großen Glaskanzel: Die Pilatus PC-7 bildet seit Ende der 1970er-Jahre Militärpiloten aus und fliegt beim PC-7 Team der Schweizer Luftwaffe Kunstflug. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAérospatiale SA 316/319 Alouette III
Offene Turbine, drei Blätter, Bugrad und ein Cockpit wie ein Goldfischglas: Die Alouette III hat Bergrettung im Alpenraum geprägt, in der Schweiz und in Österreich jahrzehntelang Dienst getan und lebt im Erbe von Airbus Helicopters weiter.
FlugzeugtypMcDonnell Douglas F/A-18 Hornet
Runde Lufteinläufe, schlanke Flügelwurzeln, zwei schräge Seitenleitwerke: Die Legacy Hornet prägt seit Jahrzehnten den Himmel über der Schweiz, Finnland und Spanien. So erkennst du sie und trennst sie von der Super Hornet.
Spotting-Spots rund um Flieger-Flab-Museum Dübendorf
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf
Auf dem ältesten Flugplatz der Schweiz erzählt das Flieger Flab Museum die Geschichte der Schweizer Luftwaffe – vom Blériot-Eindecker über Hunter und Mirage bis zum F-5 Tiger. Dazu die Ju 52 HB-HOP, eine riesige Motorensammlung und nebenan ein aktiver Militärflugplatz.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
Den klassischen Spotterhügel beim Heligrill im Westen des Zürcher Flughafens gibt es seit September 2023 nicht mehr, und der Butzenbüel ist ein Parkhügel hinter The Circle – kein Spotterpunkt. Hier erfährst du, was es mit beiden Orten auf sich hat und wo du heute im Westen und rund um den Zaun legal spottest.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
MuseumFliegermuseum Altenrhein am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein
Am Südufer des Bodensees hält ein Verein Schweizer Fluggeschichte in der Luft: PC-7, P-3, Stearman und Do 27 fliegen hier noch. Was du heute siehst, was aus den Hunter-Jets wurde und wie du den Besuch am Flugplatz Altenrhein planst.
Weitere Einträge
Flughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
MuseumVerkehrshaus der Schweiz Luzern
Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zeigt in seiner Halle Luft- & Raumfahrt rund 30 Originalflugzeuge – von der Dufaux 4 aus der Pionierzeit über die einzige erhaltene Lockheed Orion bis zur Swissair-Convair CV-990 Coronado am Eingang. Hier erfährst du, was dich erwartet, wie du den Besuch planst und wie du ihn mit Spotting in Zürich verbindest.
HerstellerPilatus Aircraft
Pilatus aus Stans baut seit 1939 Flugzeuge in der Zentralschweiz – vom Buschflieger PC-6 Porter über die Trainer PC-7, PC-9 und PC-21 bis zum Einmotorer PC-12 und dem Businessjet PC-24. Wer die Familien an Propeller, Cockpit und Leitwerk unterscheiden kann, hat an jedem Business-Aviation-Vorfeld einen Vorsprung.
MuseumFlygvapenmuseum Linköping
Das Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen bei Linköping ist das Museum der schwedischen Luftwaffe – und der beste Ort, um die ganze Saab-Ahnenreihe vom Propellerbomber B 18 über Tunnan, Lansen, Draken und Viggen bis zum Gripen an einem Tag zu sehen. Dazu kommt das Wrack der 1952 abgeschossenen DC-3 aus der Catalina-Affäre.
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- Kampfjets in Europa erkennen: Eurofighter, F-35, F-16, Rafale, Gripen und Tornado
- Oldtimer am Himmel erkennen: Ju 52, DC-3, Constellation und Warbirds
- Planespotting in Zürich: Spots, Pistensystem und Betriebszeiten
- Planespotting in der Schweiz: Rechtslage, Militärgelände und Flughafenregeln
- Schweizer HB-Kennzeichen: Aufbau, Klassen und Besonderheiten
- Fliegerschießen Axalp: Kampfjets in den Schweizer Alpen erleben und fotografieren
- Ehrenamt im Luftfahrtmuseum: So kommst du an Restaurierung und Exponate
- Militärflugplatz fotografieren: Was Spotter an Fliegerhorsten dürfen und was nicht

