Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow

Auf dem ehemaligen Fliegerhorst und späteren RAF-Flugplatz Gatow im Berliner Westen zeigt die Bundeswehr ihre Luftwaffensammlung: Jets aus NATO und Warschauer Pakt, Hubschrauber, Flugabwehrraketen und die Geschichte eines Flugplatzes, der Luftkriegsschule, Luftbrücke und Kalten Krieg erlebt hat. Der Eintritt ist frei.

Auch bekannt als: Luftwaffenmuseum der Bundeswehr · Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow · MHM Gatow · Militärhistorisches Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow · RAF Gatow

DeutschlandDeutschlandLuftfahrtmuseenseit 195714 Min. Lesezeit

1995

Eröffnung in Gatow

100 ha

Flugplatzgelände

9

Hangars auf dem Areal

0 €

Eintritt

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Museum ist die Berliner Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr und hieß bis 2011 Luftwaffenmuseum der Bundeswehr.
  • Der Ort selbst ist Exponat: Luftkriegsschule ab 1935, ab 1945 RAF Gatow, Landeplatz der Luftbrücke 1948/49, Flugbetrieb bis 1994.
  • Auf dem Außengelände stehen Jets, Transporter, Hubschrauber und Flugabwehrsysteme aus Ost und West, darunter F-104G, F-4F, MiG-29 und Transall.
  • Der Eintritt ist frei, geöffnet ist Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
  • Fotografieren ist privat erlaubt, allerdings ohne Blitz; kommerzielle Aufnahmen brauchen eine Akkreditierung.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Geschichte im Zeitraffer
  4. 4.Was du als Spotter wissen solltest
  5. 5.Stärken und Schwächen
  6. 6.Ein Museum der Bundeswehr auf historischem Boden
  7. 7.Der Flugplatz Gatow: drei Epochen auf einem Gelände
  8. 8.Die Ausstellungen im Überblick
  9. 9.Spotter-Highlights mit Kennung
  10. 10.Fotografieren in Gatow
  11. 11.Besuch planen
  12. 12.Flugplatzfest: wenn Gatow wieder Flugplatz wird
  13. 13.Neukonzeption: Gatow im Umbau
  14. 14.Museum und Live-Verkehr kombinieren
  15. 15.Fazit
  16. 16.Häufige Fragen

Steckbrief

TrägerBundeswehr – Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden
StandortAm Flugplatz Gatow 33, 14089 Berlin (Bezirk Spandau, Ortsteil Kladow), am ehemaligen Flugplatz Gatow
Geländerund 100 Hektar Flugplatzareal mit neun Hangars, Tower und Flugplatzfeuerwehr (Angaben des Museums)
Ausstellungen„Zwischenlandung“ und „You can’t miss Gatow“ in Hangar 3, Sonderausstellungen im Tower, großes Außengelände
SchwerpunktMilitärluftfahrt und Luftkrieg in Deutschland, Großgerät des Kalten Kriegs aus Ost und West
ÖffnungszeitenDienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen (Stand Oktober 2026)
Eintrittkostenfrei; öffentliche Führung sonntags um 14 Uhr ohne Gebühr
AnreiseBVG-Bus 135 bis Kurpromenade oder Seekorso, dann rund zehn Minuten zu Fuß; Pkw über die B 2, kostenlose Parkplätze auf dem Gelände
Flugplatzehemals EDBG; Flugbetrieb endete am 30. Juni 1994, zwei Bahnabschnitte von je 830 m sind für das Flugplatzfest erhalten
Offizielle Websitegatow.mhmbw.de

Tätigkeitsfelder

Dauerausstellung „Zwischenlandung“ – über hundert Jahre Militärluftfahrt in acht Epochen, in Hangar 3
„You can’t miss Gatow“ – Geschichte des Flugplatzes von der Luftkriegsschule über die Luftbrücke bis zum Abzug der Royal Air Force
Außengelände – Flugzeuge, Hubschrauber, Radare und Flugabwehrsysteme des Kalten Kriegs
Sonderausstellungen – wechselnde Themen im Erdgeschoss des Towergebäudes
Restaurierung und Depot – Werkstatt in Hangar 1, weitere Hangars als nicht öffentliche Depots
Bildung und Vermittlung – Führungen, Workshops, Angebote für Schulen, Familien und die Truppe
Flugplatzfest – jährliche Großveranstaltung auf dem Gelände

Geschichte im Zeitraffer

1934/35Die Luftwaffe errichtet in Gatow einen großen Ausbildungskomplex mit Luftkriegsschule und Luftkriegsakademie.
1945Ende April nimmt die Rote Armee den Platz ein, im Juli übernehmen die Briten; daraus wird RAF Gatow.
1948/49Während der Berlin-Blockade ist Gatow neben Tempelhof und später Tegel einer der Landeplätze der Luftbrücke.
1957Fritz Helmut Jaeckel beginnt eine Sammlung zur Militärluftfahrt; sie wird zunächst in Uetersen bei Hamburg gezeigt.
1987Die Bundeswehr übernimmt die Sammlung des Luftwaffenmuseums.
1994Am 30. Juni endet der Flugbetrieb, die Royal Air Force zieht ab, die Bundeswehr übernimmt das Gelände.
1995Am 23. September eröffnet das Luftwaffenmuseum in Gatow, zunächst als „Museum im Aufbau“.
2010/11Das Haus wird Außenstelle des Militärhistorischen Museums in Dresden und erhält 2011 seinen heutigen Namen.
2026Die Neukonzeption der Dauerausstellung und die Sanierung der denkmalgeschützten Bauten laufen; die bisherige Ausstellung bleibt bis dahin geöffnet.

Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Reihen von Jets auf altem Beton – das Außengelände liegt auf den ehemaligen Rollwegen und Abstellflächen
  • Ost neben West – Bundeswehr-Kennungen wie 26+49 stehen neben MiGs und Suchois aus NVA-Beständen
  • Historische Hangars und Tower aus den 1930er-Jahren prägen das Bild des denkmalgeschützten Areals
  • Flugabwehrraketen und Radare – neben den Flugzeugen ragen Patriot, Hawk oder der „Würzburg-Riese“ in den Himmel
  • Große Transporter wie Transall, Breguet Atlantic und eine C-47 als Blickfang auf dem Vorfeld

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Freier Eintritt und großzügige Öffnungszeiten von Dienstag bis Sonntag
  • Militärluftfahrt aus NATO und Warschauer Pakt dicht beieinander
  • Authentischer Ort: originaler Flugplatz mit Hangars und Tower aus den 1930er-Jahren
  • Viele Bundeswehr-Typen, die heute kaum noch fliegen – Starfighter, Phantom, Transall, Atlantic
  • Kostenlose Parkplätze und eine BVG-Busverbindung bis in die Nähe des Geländes

Wo es hakt

  • Viele Großexponate stehen dauerhaft im Freien und zeigen Witterungsspuren
  • Die Ausstellung wird umgebaut, einzelne Bereiche und Exponate können zeitweise fehlen
  • Kein Café, nur Snack- und Getränkeautomaten in Hangar 3
  • Lage am Westrand Berlins, mit Bus und Fußweg eine längere Anreise aus der Innenstadt
  • Kein Linienverkehr am Platz – für Live-Spotting fährst du zum BER

Am westlichen Stadtrand von Berlin, zwischen Kladow und der Havel, liegt ein Flugplatz, auf dem seit über dreißig Jahren kein regulärer Flugbetrieb mehr stattfindet – und der trotzdem voller Flugzeuge steht. Das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow, vielen noch als Luftwaffenmuseum der Bundeswehr bekannt, zeigt hier die Geschichte der Militärluftfahrt in Deutschland. Für Spotter ist es ein doppelter Glücksfall: Die Sammlung ist groß und vielfältig, und der Ort selbst hat Luftfahrtgeschichte geschrieben – von der Luftkriegsschule über die Royal Air Force bis zur Berliner Luftbrücke.

Starfighter und MiG in deinen Hangar

In Planetrack sammelst du Typen und Kennungen in deinem Hangar – auch wenn sie nicht im Anflug, sondern auf dem Vorfeld eines Museums stehen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Ein Museum der Bundeswehr auf historischem Boden

Anders als private Sammlungen wie die Flugausstellung Hermeskeil gehört Gatow dem Staat. Träger ist die Bundeswehr: Das Haus ist seit 2010 die Berliner Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr, dessen Hauptsitz in Dresden liegt. Seit Oktober 2011 trägt es seinen heutigen Namen. Davor kannten Generationen von Besuchern es als Luftwaffenmuseum.

Die Wurzeln der Sammlung liegen allerdings nicht in Berlin, sondern in Schleswig-Holstein. 1957 begann der Sammler Fritz Helmut Jaeckel, Uniformen und Gegenstände zur Militärluftfahrt zusammenzutragen. Gezeigt wurde die Sammlung zunächst in Uetersen bei Hamburg. 1963 entstand ein Kuratorium, aus dem später ein Förderverein hervorging, und ab 1967 kamen die ersten Großexponate dazu. 1987 übernahm die Bundeswehr die Sammlung.

Den entscheidenden Schritt brachte das Ende des Kalten Kriegs. Als die Royal Air Force 1994 Berlin verließ, wurde der Flugplatz Gatow frei – mit Hangars, Tower und Vorfeldern, wie geschaffen für ein Luftfahrtmuseum. Am 23. September 1995 öffnete das Museum in Gatow, zunächst ausdrücklich als „Museum im Aufbau“. Wikipedia nennt für 2017 rund 60.000 Besucher im Jahr.

1935Eröffnung des Fliegerhorsts
1994Ende des Flugbetriebs
1995Museum öffnet in Gatow
100 haFlugplatzgelände

Der Flugplatz Gatow: drei Epochen auf einem Gelände

Wer Gatow besucht, steht auf einem Stück Zeitgeschichte. Das Museum macht den Ort ausdrücklich selbst zum Thema – in der Ausstellung „You can’t miss Gatow“, aber auch durch die Gebäude, die du auf dem Rundgang passierst.

Luftkriegsschule und Luftkriegsakademie

Bevor das Militär kam, nutzten Segelflieger die Hügel in der Nähe. Ab 1934 baute die Luftwaffe im Zuge der Aufrüstung auf den Feldern zwischen Ritterfelddamm und Helleberge einen großen Komplex: Luftkriegsschule und Luftkriegsakademie für die Ausbildung von Flugzeugführern und Offizieren an einem Ort. Ende 1935 wurde der Fliegerhorst eröffnet. Die Hangars und das Towergebäude aus dieser Zeit stehen heute unter Denkmalschutz und prägen das Bild des Geländes.

RAF Gatow und die Luftbrücke

Ende April 1945 nahm die Rote Armee den Platz ein. Mit der Aufteilung Berlins in Sektoren fiel Gatow im Juli 1945 an die Briten, aus dem Fliegerhorst wurde RAF Gatow. Fast fünf Jahrzehnte lang blieb die Royal Air Force hier.

Seinen festen Platz in der Geschichte bekam der Flugplatz während der Berlin-Blockade 1948/49. Neben dem Flughafen Tempelhof im amerikanischen Sektor und dem später hinzugekommenen Flughafen Tegel war Gatow einer der Landeplätze der Luftbrücke. Ende Juni 1948 landeten hier die ersten britischen Versorgungsflüge. Auf der nahen Havel wasserten zeitweise sogar britische Flugboote vom Typ Short Sunderland – ein Modell davon steht in der Ausstellung. Wie die gesamte Operation ablief und welche Typen beteiligt waren, erzählt unser Beitrag zur Berliner Luftbrücke 1948/49.

Avro York vor Hangar 4

In der Ausstellung „You can’t miss Gatow“ siehst du ein Foto von Hangar 4 mit Avro-York-Maschinen im Luftbrückenbetrieb. Genau diese Hangarfront steht heute noch – ein guter Moment, um draußen den gleichen Blickwinkel zu suchen.

Grenzflugplatz im Kalten Krieg

Den zivilen Linienverkehr West-Berlins wickelten in den folgenden Jahrzehnten vor allem Tempelhof und später Tegel ab. Gatow blieb ein Militärflugplatz – und zwar einer in unmittelbarer Nähe zur DDR-Grenze. Ost und West beobachteten sich hier mit Ferngläsern, Funkabhörung und Aufklärungsflügen. Die Royal Air Force stationierte über Jahrzehnte zwei Chipmunk-Schulflugzeuge in Gatow, die für Beobachtungsflüge genutzt wurden; ab 1970 kam eine Hubschrauberstaffel des British Army Air Corps hinzu.

Eine der bekanntesten Episoden: 1978 flohen zwei Brüder mit einer Zlín Z-42 aus der DDR und landeten in Gatow. Am 30. Juni 1994 endete der Flugbetrieb endgültig, die Briten zogen ab, und im September übernahm die Bundeswehr das Areal. Ein Teil davon ist bis heute die aktive General-Steinhoff-Kaserne.

Museumsbesuch als Sichtung festhalten

Mit Planetrack postest du deine Fotos mit Flugzeugtyp, Kennzeichen und Spot – auch die Phantom auf dem Gatower Vorfeld. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Die Ausstellungen im Überblick

Das Museum gliedert sich in drei große Bereiche plus wechselnde Sonderausstellungen. Rechne damit, dass du die meiste Zeit draußen verbringst.

Bereich Ort Was dich erwartet
„Zwischenlandung“ Hangar 3 Über hundert Jahre Militärluftfahrt in acht Epochen, mit Großexponaten, Zeitzeugenberichten und begehbarem Kleinbunker
„You can’t miss Gatow“ Hangar 3, Obergeschoss Geschichte des Flugplatzes von der NS-Zeit über die Luftbrücke bis zum Abzug der RAF
Außengelände Vorfeld und ehemalige Flugbetriebsflächen Flugzeuge, Hubschrauber, Radare und Flugabwehrsysteme des Kalten Kriegs
Sonderausstellungen Erdgeschoss des Towers, Seitenflügel von Hangar 3 Wechselnde Themen, 2026 etwa die Fotoausstellung „WAR ZONES“ von Martin Roemers

„Zwischenlandung“ in Hangar 3

Die Interims-Dauerausstellung erzählt die Militärluftfahrt von den frühen Doppeldeckern bis zur Luftwaffe nach 1990. Jede Epoche ist durch einen Containerturm mit Großbild markiert, die Großexponate stehen zur Hangarmitte hin. Von der Galerie hast du einen guten Blick auf eine MiG-29 und einen Tornado. Zu den frühen Stücken zählen eine französische Farman III und eine CASA C-2.111B, ein spanischer Lizenzbau der Heinkel He 111.

Das Museum versteht Technik bewusst als Teil der Kulturgeschichte. Neben Flugzeugen findest du deshalb Objekte, die zeigen, was der Luftkrieg für Menschen am Boden bedeutete – vom Trümmerstück eines Rotterdamer Waisenhauses aus dem Jahr 1940 bis zur Häftlingsuniform aus der V2-Produktion in Mittelbau-Dora. Herzstück ist ein „Raum der Reflexion“ mit Zeitzeugenberichten.

Nach Wikipedia-Angaben (Stand der Exponatliste 2018) stehen oder standen in Hangar 3 außerdem echte Raritäten aus dem Zweiten Weltkrieg: eine originale Messerschmitt Me 163 des Jagdgeschwaders 400 und eine Focke-Wulf Fw 190 A-8. Weil die Ausstellung im Umbau ist, können einzelne Stücke zeitweise ins Depot oder in die Restaurierungswerkstatt wandern.

Das Außengelände: Kalter Krieg unter freiem Himmel

Für die meisten Spotter ist das Außengelände der Hauptgrund für den Besuch. Hier steht Großgerät aus Ost und West: Atomwaffenträger, Transporter, Trainer, Jagdbomber, Aufklärer, Flugzeuge für elektronische Kampfführung, U-Boot-Jäger und Zielschlepper. Dazu kommen Radaranlagen und Flugabwehrraketen – vom „Würzburg-Riesen“ aus dem Zweiten Weltkrieg bis zum Patriot-System.

Ein besonderes Stück ist die Douglas C-47 „Dakota“, die das Museum als Geschenk der australischen Regierung hervorhebt. Die Geschichte des Typs, der auch bei der Luftbrücke eine tragende Rolle spielte, erzählt der Beitrag zur Douglas DC-3.

Spotter-Highlights mit Kennung

Für Kennzeichensammler ist Gatow ergiebig: Viele Exponate tragen noch ihre originalen Bundeswehr- oder NVA-Kennungen. Die folgende Auswahl stammt aus der Exponatliste der deutschsprachigen Wikipedia (Stand 2018). Standorte und Bemalungen können sich durch Umbau und Restaurierung geändert haben.

Typ Kennung Hintergrund
Lockheed F-104G Starfighter 26+49 Bundeswehr-Starfighter auf dem Freigelände; ein weiteres Exemplar (DB+127) steht mit Startbooster
McDonnell Douglas F-4F Phantom II 38+34 Jagdversion der Luftwaffe, 2018 im nicht öffentlichen Depot (Hangar 7)
McDonnell Douglas RF-4E Phantom II 35+62 Aufklärungsversion
Panavia Tornado IDS 44+68 Jagdbomber, in Hangar 3
Eurofighter Typhoon 98+30 ehemaliger Prototyp DA5
Transall C-160 50+56 Transporter, nach Gatow eingeflogen
Breguet Atlantic 61+17 Seefernaufklärer und U-Boot-Jäger der Marine
Canberra 99+35 britisches Muster im Dienst der Bundeswehr, 2018 in Restaurierung
MiG-29G 29+03 ehemals NVA, nach 1990 von der Luftwaffe weitergeflogen
Su-22M4 25+44 Jagdbomber aus NVA-Beständen
Antonow An-26 52+09 Transporter aus NVA-Beständen
English Electric Lightning F.2A XN730 britischer Abfangjäger

Die Zahlen-Kennungen mit Pluszeichen sind typisch für die Bundeswehr: Die ersten beiden Ziffern stehen grob für Typ oder Baureihe, die hinteren für das einzelne Luftfahrzeug. Wie das System genau funktioniert, erklärt der Beitrag Kennzeichen von Bundeswehr-Luftfahrzeugen.

Der Westen: Starfighter, Phantom und Tornado

Die F-104G Starfighter ist so etwas wie das Symbol der frühen Bundesluftwaffe – technisch faszinierend und wegen ihrer hohen Verlustrate zugleich umstritten. In Gatow siehst du sie zusammen mit einem Startbooster – einer Raketenhilfe, mit der der Jet auch ohne Startbahn abheben konnte. Die Phantom löste den Starfighter in vielen Rollen ab und flog bei der Luftwaffe bis 2013. Der Tornado wiederum ist der Typ, der dir als einziger der drei auch heute noch im Flugbetrieb der Luftwaffe begegnen kann – im Museum siehst du ihn ohne Zaun dazwischen.

Besonders spannend für Fans moderner Jets ist der Eurofighter-Prototyp DA5 mit der Kennung 98+30. Wer den Eurofighter Typhoon nur aus dem Flugbetrieb kennt, kann hier ein frühes Entwicklungsflugzeug aus der Nähe betrachten. Wo du die Serienmaschinen heute im Flug erlebst, steht im Beitrag Eurofighter in Deutschland spotten.

Auch Transportflieger kommen nicht zu kurz: Die Transall C-160 war über Jahrzehnte das Arbeitspferd der Lufttransportgeschwader und wurde inzwischen vom A400M abgelöst. Die Breguet Atlantic, Vorgänger der heutigen Atlantique 2, flog für die Marineflieger als Seefernaufklärer.

Der Osten: MiGs und Suchois der NVA

Nach der Wiedervereinigung übernahm die Bundeswehr die Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee. Die meisten Typen passten nicht in die NATO-Strukturen und wurden ausgemustert, viele landeten in Museen. In Gatow stehen unter anderem MiG-21, MiG-23, Su-22, Il-28, L-39 und die An-26.

Eine Sonderrolle spielt die MiG-29: Sie war das einzige NVA-Kampfflugzeug, das die Luftwaffe nach 1990 über Jahre weiterflog. Die Maschine 29+03 trägt deshalb eine Bundeswehr-Kennung, obwohl sie in der Sowjetunion gebaut wurde. Wer sich für Interflug und die zivile DDR-Luftfahrt interessiert, findet die Geschichte im Beitrag zur Interflug.

Hubschrauber und Flugabwehr

Wer nach dem Besuch noch tiefer in Drehflügler einsteigen will, findet im Hubschraubermuseum Bückeburg die passende Ergänzung. Die Gatower Hubschraubersammlung reicht von der Bell UH-1D „Huey“ und der Bo 105 der Bundeswehr über Mil Mi-2, Mi-4, Mi-8 und Mi-24 aus dem Osten bis zur Saunders-Roe Skeeter und der Sikorsky H-34G. Wenn du dich speziell für Drehflügler interessierst, lohnt der Beitrag Hubschraubertypen erkennen als Vorbereitung.

Ungewöhnlich breit ist auch der Bereich Flugabwehr: Nike Hercules, Hawk, Patriot, Roland sowie die sowjetischen Systeme S-75, S-125 und S-200 stehen auf dem Gelände. Selbst wenn dein Herz eigentlich für Airliner schlägt – die Dimension dieser Raketen macht Eindruck.

Fotografieren in Gatow

Laut FAQ des Museums ist privates, nicht kommerzielles Fotografieren erlaubt, allerdings ohne Blitz. Für Presse- und kommerzielle Aufnahmen akkreditierst du dich vorher bei der Pressestelle. Weil das Museum direkt an die aktive General-Steinhoff-Kaserne grenzt, gilt: Fotografiere nur in den öffentlich zugänglichen Bereichen und richte die Kamera nicht auf militärische Einrichtungen außerhalb des Museums. Hintergrund dazu liefert der Beitrag Militärflugplätze fotografieren.

Licht planen

Die Flugzeuge stehen draußen in festen Reihen. Je nach Ausrichtung sind sie vormittags oder nachmittags besser ausgeleuchtet. Wie du das vorab prüfst, steht im Beitrag zur Sonnenstandsplanung.

Hohe Bewölkung nutzen

Bei gleichmäßig bedecktem Himmel verschwinden harte Schatten unter Tragflächen und Rümpfen. Für Details wie Kennungen, Hoheitszeichen und Wartungshinweise ist das ideal.

Halle ohne Blitz

In Hangar 3 ist Blitz tabu. Eine lichtstarke Festbrennweite oder eine höhere ISO-Einstellung hilft, die MiG-29 und den Tornado von der Galerie aus scharf aufzunehmen.

Weitwinkel für die Großen

Transall, Atlantic und C-47 sind groß und stehen teils nah an anderen Exponaten. Ein Weitwinkel bringt den ganzen Flieger aufs Bild.

Kennungen dokumentieren

Fotografiere jede Kennung separat. So kannst du später Lebensläufe recherchieren und deine Sammlung sauber pflegen.

Für einen Museumstag reicht eine leichte Ausrüstung: ein Standardzoom und ein Weitwinkel decken fast alles ab. Was sonst noch in die Tasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste.

Besuch planen

Das Museum liegt am Westrand Berlins im Bezirk Spandau, Ortsteil Kladow. Die Adresse lautet laut Museum Am Flugplatz Gatow 33, 14089 Berlin.

  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen (auch montags) von 10 bis 18 Uhr, regulär montags geschlossen – Stand Oktober 2026.
  • Eintritt: kostenfrei. Öffentliche Führung jeden Sonntag um 14 Uhr, Treffpunkt vor dem Towergebäude.
  • Bus: BVG-Linie 135 bis Kurpromenade oder Seekorso, danach rund zehn Minuten zu Fuß.
  • Auto: Anfahrt über die B 2, kostenlose Pkw- und Busparkplätze auf dem Gelände.
  • Fahrrad: Von Wannsee aus bringt dich die BVG-Fähre F10 über die Havel nach Kladow.
  • Verpflegung: Snack- und Getränkeautomaten in Hangar 3; ein Café gibt es nicht, also Proviant einpacken.
  • Hunde: auf dem Freigelände an der Leine erlaubt, in den Ausstellungsräumen nur Assistenzhunde.

Für Familien hat die „Zwischenlandung“ Aktivstationen mit den Figuren Pat, George und Dackel Dakota – vom Schiebepuzzle bis zum begehbaren Bunker. Weitere Ideen für Ausflüge mit Kindern findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern.

Wie viel Zeit brauchst du in Gatow?

Stell ein, was du vorhast – der Rechner schätzt deine Zeit vor Ort.

Richtwert ohne Anfahrt.

Hinfahren, wenn du …

  • Bundeswehr- und NVA-Typen samt Kennungen sammeln willst
  • die Geschichte von Luftbrücke und Kaltem Krieg am Originalort erleben möchtest
  • einen günstigen Ausflug in Berlin suchst – der Eintritt ist frei

Vorher klären, wenn du …

  • ein bestimmtes Exponat sehen willst – im Umbau wandern Stücke ins Depot
  • an einem Montag kommen möchtest
  • kommerziell fotografieren oder filmen willst

Woanders besser, wenn du …

  • vor allem zivile Verkehrsflugzeuge suchst
  • perfekt restaurierte Maschinen in klimatisierten Hallen erwartest
  • Live-Flugbetrieb erleben willst

Flugplatzfest: wenn Gatow wieder Flugplatz wird

Einmal im Jahr erinnert Gatow daran, dass es ein Flugplatz ist. Zum Flugplatzfest werden die beiden erhaltenen Bahnabschnitte von je 830 Metern genutzt – 2026 fand es am 5. und 6. September statt. Weitere Gelegenheiten, Luftwaffen-Gerät aus der Nähe zu sehen, sammelt der Beitrag Tag der Bundeswehr und offene Tage der Luftwaffe. Einige Exponate kamen übrigens auf dem Luftweg ins Museum: Laut Wikipedia wurden etwa die Transall und die Canberra auf eigener Achse nach Gatow geflogen. Welche anderen Veranstaltungen dieser Art es in Deutschland gibt, zeigt die Übersicht Flugplatzfeste in Deutschland.

Neukonzeption: Gatow im Umbau

Das Museum steht vor einer großen Veränderung. Die Dauerausstellung wird neu konzipiert, der neue Schwerpunkt liegt auf dem Epochenvergleich unter dem Arbeitstitel „Luftstreitkräfte – Entwicklungen und Kontexte“. Parallel saniert die Bundeswehr die denkmalgeschützten Gebäude. Feste Termine nennt das Museum nicht; bis zum Abschluss bleibt die bisherige Ausstellung zugänglich. Für die neue Ausstellung sucht das Haus Zeitzeugen, die bei der Luftwaffe der Bundeswehr oder den Luftstreitkräften der NVA gedient haben.

Auf seiner Startseite bringt das Museum im Zusammenhang mit der Neukonzeption auch den früheren Regierungs-A340-300 „Konrad Adenauer“ mit der Kennung 16+01 ins Spiel. Die Maschine flog bis 2023 für die Flugbereitschaft und wurde 2025 im spanischen Teruel ausgeschlachtet. In welcher Form Teile davon nach Gatow kommen, ist bislang offen. Mehr zu den Regierungsjets steht im Beitrag Regierungsflugzeuge spotten.

Museum und Live-Verkehr kombinieren

In Gatow selbst fliegt außer zum Flugplatzfest nichts. Für aktuellen Luftverkehr fährst du quer durch die Stadt zum Flughafen BER. Ein guter Startpunkt ist die Besucherterrasse am BER; weitere Standorte rund um den Hauptstadtflughafen sammelt der Guide Planespotting am BER. Plane für die Fahrt von Kladow nach Schönefeld genug Zeit ein, ein Museumsvormittag und ein Spotting-Nachmittag sind aber gut machbar.

Wer an einem Berlin-Wochenende noch mehr Luftfahrtgeschichte sucht, kombiniert Gatow mit dem Deutschen Technikmuseum in Kreuzberg und einem Spaziergang über das Tempelhofer Feld. Einen Überblick über weitere Häuser im Land gibt der Beitrag Luftfahrtmuseen in Deutschland; für ostdeutsche Militärluftfahrt bietet sich zusätzlich das Flugplatzmuseum Cottbus an.

Einen eigenen Spot-Steckbrief mit Hinweisen zu Standpunkten auf dem Gelände findest du unter Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow.

Vom Museum an den Zaun

Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Wetter, Wind und Pisten am Flughafen sowie Sichtungs-Alarme für seltene Gäste: Planetrack bringt alles für den zweiten Teil deines Tages am BER zusammen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Fazit

Das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow ist mehr als eine Sammlung ausgemusterter Jets. Es steht auf einem Flugplatz, der Luftkriegsschule, britische Garnison, Luftbrücke und Grenzlage im Kalten Krieg erlebt hat – und genau diese Geschichte macht den Besuch besonders. Für Spotter bietet das Außengelände eine seltene Gelegenheit, Bundeswehr- und NVA-Typen mit ihren originalen Kennungen dicht beieinander zu sehen: Starfighter neben MiG-21, Phantom neben Su-22, Transall neben An-26.

Einige Exponate zeigen deutliche Witterungsspuren, und die laufende Neukonzeption bringt Veränderungen mit sich. Dafür ist der Eintritt frei, die Öffnungszeiten sind großzügig und die Kombination mit einem Spotting-Nachmittag am BER liegt nahe.

Kurzfazit

Militärluftfahrt aus Ost und West am Originalort der Luftbrücke – mit freiem Eintritt, großem Außengelände und vielen Bundeswehr- und NVA-Kennungen. Ideal für einen halben bis ganzen Tag, am besten mit Blick auf Sonnenstand und Wetter.

Zusammenfassung

  • Gatow verbindet eine große Militärluftfahrtsammlung mit einem historischen Flugplatz, auf dem deutsche, sowjetische und britische Luftfahrtgeschichte zusammenlaufen.
  • Für Spotter sind vor allem die Bundeswehr- und NVA-Typen mit ihren Kennungen interessant – vieles davon fliegt heute nirgends mehr.
  • Plane den Besuch wie einen Tag am Zaun: Sonnenstand, Wetter und genug Zeit für das weite Außengelände.
  • Weil die Ausstellung neu konzipiert wird, lohnt vor dem Besuch ein Blick auf die Website des Museums.

Häufige Fragen

Was ist das Militärhistorische Museum Flugplatz Berlin-Gatow?

Die Berliner Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr mit Hauptsitz in Dresden. Bis 2011 hieß das Haus Luftwaffenmuseum der Bundeswehr. Es zeigt die Geschichte der Militärluftfahrt und des Luftkriegs in Deutschland – mit Flugzeugen, Hubschraubern, Flugabwehrsystemen und Ausstellungen in den historischen Gebäuden des Flugplatzes Gatow.

Was kostet der Eintritt?

Nichts. Der Eintritt ist laut Museum kostenfrei, auch die öffentliche Führung am Sonntag um 14 Uhr (Treffpunkt vor dem Towergebäude) kostet nichts. Gruppenführungen buchst du über den Besucherservice.

Wann hat das Museum geöffnet?

Mit Stand Oktober 2026 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, an Feiertagen auch montags. Regulär ist montags geschlossen. Prüfe die Zeiten vor dem Besuch auf der Website, gerade während der Umbauphase.

Welche Flugzeuge kann ich in Gatow sehen?

Unter anderem F-104G Starfighter, F-4F und RF-4E Phantom, Tornado, Transall C-160, Breguet Atlantic, Canberra, Lightning und Hunter aus dem Westen sowie MiG-21, MiG-29, Su-22, Il-28 und An-26 aus NVA-Beständen. Dazu kommen eine C-47 „Dakota“, Hubschrauber und Weltkriegsflugzeuge wie Me 163 und Fw 190 in der Halle.

Darf ich im Museum fotografieren?

Ja, privates und nicht kommerzielles Fotografieren ist erlaubt – allerdings ohne Blitz. Presse und kommerzielle Fotografen melden sich vorher bei der Pressestelle an. Da das Museum auf einem Bundeswehrgelände neben einer aktiven Kaserne liegt, hältst du dich an Absperrungen und fotografierst nur die öffentlichen Bereiche.

Wie komme ich nach Gatow?

Mit dem BVG-Bus 135 bis zur Haltestelle Kurpromenade oder Seekorso, von dort sind es etwa zehn Minuten zu Fuß. Mit dem Auto fährst du am besten über die B 2 an, Parkplätze auf dem Gelände sind kostenlos. Mit dem Rad kannst du von Wannsee aus die BVG-Fähre F10 nach Kladow nehmen.

Landen in Gatow noch Flugzeuge?

Regulär nicht. Der Flugbetrieb endete am 30. Juni 1994. Zwei Bahnabschnitte von je 830 Metern sind erhalten und werden zum jährlichen Flugplatzfest genutzt; einige Exponate wie die Transall und die Canberra kamen auf eigener Achse ins Museum.

Ist das Museum barrierefrei?

Teilweise. Außengelände, Tower-Sonderausstellungen und die Dauerausstellung „Zwischenlandung“ sind barrierefrei zugänglich, das Obergeschoss von Hangar 3 mit „You can’t miss Gatow“ hat keinen Aufzug. Ein barrierefreies WC gibt es im Eingangsbereich von Hangar 3.

Sichtungen rund um Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow sammeln

Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Lockheed F-104 Starfighter

Nadelspitze, Stummelflügel, T-Leitwerk: Der Starfighter war der erste Mach-2-Jäger der Bundeswehr und zugleich ihr größtes Trauma. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, was hinter der Starfighter-Krise steckt und wo du ihn heute noch siehst.

Flugzeugtyp

McDonnell Douglas F-4 Phantom II

Knick in den Flügeln, Höhenleitwerk nach unten, zwei rußende Triebwerke: Die Phantom flog 40 Jahre lang bei der Luftwaffe und bis heute in einigen Ländern. So erkennst du sie, so war ihre Zeit in Deutschland und hier steht sie heute.

Flugzeugtyp

Panavia Tornado (IDS/ECR)

Schwenkflügel, ein riesiges Seitenleitwerk und zwei Mann im Tandemcockpit: Der Tornado prägt seit über 40 Jahren den Himmel über Deutschland. So erkennst du IDS und ECR – und so erwischst du ihn noch vor der Ausmusterung.

Flugzeugtyp

Transall C-160

Zwei kräftige Turboprops, ein hoch angesetzter Flügel und eine große Heckrampe: Die Transall C-160 war mehr als 50 Jahre das Arbeitspferd der Luftwaffe. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute noch steht.

Flugzeugtyp

Mikojan MiG-29 Fulcrum

Zwei Seitenleitwerke, weit auseinanderliegende Triebwerke und Lufteinläufe, die am Boden zuklappen: Die MiG-29 flog als einziger Kampfjet der NVA weiter bei der Luftwaffe. So erkennst du sie, so verlief ihre deutsche Zeit und hier fliegt sie noch.

Flugzeugtyp

Mikojan-Gurewitsch MiG-21

Runder Bugeinlauf mit Stoßkegel, Deltaflügel plus Höhenleitwerk, schlanker Rumpf: Die MiG-21 ist der meistgebaute Überschalljet der Geschichte. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was sie für die NVA bedeutete und wo du sie heute noch siehst.

Flugzeugtyp

Douglas DC-3 / C-47

Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.

Flugzeugtyp

Eurofighter EF2000 Typhoon

Entenflügel vor dem Cockpit, großer Deltaflügel, ein breiter Lufteinlass wie ein Lächeln unter der Nase: Der Eurofighter ist das Rückgrat der Luftwaffe. So erkennst du ihn und weißt, wo du ihn in Deutschland siehst.

Spotting-Spots rund um Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

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Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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