Das Wichtigste in Kürze
- Schottlands nationales Luftfahrtmuseum gehört zu National Museums Scotland und liegt auf dem früheren Flugplatz RAF East Fortune in East Lothian.
- Star ist die Concorde G-BOAA von British Airways, die 2004 auf Straße und Seeweg nach Schottland kam und seit 2005 in Hangar 4 steht.
- Die Vulcan XM597 flog im Falklandkrieg zwei Black-Buck-Einsätze und musste dabei in Rio de Janeiro notlanden.
- Vier Hangars mit klaren Themen: Restaurierung, Militärluftfahrt, Zivilluftfahrt und Concorde mit „The Jet Age“.
- Historischer Boden: 1919 startete hier das Luftschiff R34 zur ersten Ost-West-Überquerung des Atlantiks.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Ein Museum auf historischem Flugplatzboden
- 7.Vom Luftschiff R34 bis zur Nachtjäger-Schule
- 8.Hangar 4: Die Concorde Experience
- 9.Hangar 2: Militärluftfahrt von der Spitfire bis zum Tornado
- 10.Hangar 3: Zivilluftfahrt mit schottischem Akzent
- 11.Draußen: Comet und das Ende der One-Eleven
- 12.Hangar 1 und die übrigen Ausstellungen
- 13.Fotografieren in East Fortune
- 14.Anreise und Planung
- 15.Und die Airshow?
- 16.Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in Schottland
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | National Museums Scotland – der Verbund der schottischen Nationalmuseen, zu dem auch das National Museum of Scotland in Edinburgh gehört |
|---|---|
| Standort | East Fortune Airfield, North Berwick, East Lothian, EH39 5LF – östlich von Edinburgh, südlich des Dorfes East Fortune |
| Eröffnung | 7. Juli 1975 laut Wikipedia; der Artikel zum Flugplatz nennt 1976 als Beginn der Museumsnutzung |
| Gelände | Ehemaliger Flugplatz RAF East Fortune, seit 1990 als Ganzes ein geschütztes Bodendenkmal (Scheduled Monument) |
| Hangars | Hangar 1 Restaurierung (nicht immer offen), Hangar 2 Militärluftfahrt, Hangar 3 Zivilluftfahrt, Hangar 4 Concorde und „The Jet Age“ |
| Luftfahrt-Highlights | Concorde G-BOAA, Avro Vulcan B.2A XM597, Harrier XV277, Messerschmitt Me 163 Komet, Spitfire XVI TE462, Tornado F.3, Comet 4C G-BDIX |
| Besucher | rund 70.000 im Jahr 2025 (Zahl des Verbands ALVA, zitiert nach Wikipedia) |
| Tickets | Buchung über die Website von National Museums Scotland; Öffnungszeiten und Preise dort prüfen |
| Offizielle Website | www.nms.ac.uk |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
National Museum of Flight East Fortune aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für National Museum of Flight East Fortune
- Die Hangars von 1940 – zwei der Ausstellungshallen stammen aus dem Zweiten Weltkrieg und liegen auf dem weitläufigen Flugplatzgelände
- Die Comet unter freiem Himmel – eine Comet 4C in Dan-Air-Farben steht draußen
- Die Concorde-Halle – Hangar 4 ist der zentrale Ausstellungshangar mit der British-Airways-Concorde
- Die Vulcan – das riesige Delta der XM597 ist eines der markantesten Motive im Museum
- Reste der alten Bahnen – die Pisten von RAF East Fortune sind teils noch zu sehen, werden aber für andere Zwecke genutzt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die Concorde G-BOAA ist das Glanzstück – eine der British-Airways-Concordes, aus der Nähe und überdacht
- Echte Flugzeuge mit Geschichte: Falkland-Vulcan, ältester Harrier, Me 163 Komet
- Starke Zivilsammlung mit schottischem Bezug, von Loganair bis zum Ambulanz-Islander
- Authentisches Flugplatzgelände aus dem Zweiten Weltkrieg, als Bodendenkmal geschützt
- Gut kombinierbar mit einem Spotting-Tag am Flughafen Edinburgh
Wo es hakt
- Ländliche Lage in East Lothian – mit dem Auto deutlich einfacher als mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Die Hangars liegen verstreut, zwischen den Hallen läufst du bei jedem Wetter draußen
- Kein Flugbetrieb mehr: Am Platz siehst du keine startenden Flugzeuge
- Die große Airshow ist seit 2022 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt
- Hangar 1 mit der Restaurierung ist nicht immer zugänglich
Wenn du in Schottland eine Concorde aus der Nähe sehen willst, führt kein Weg an East Fortune vorbei. Das National Museum of Flight liegt auf einem alten Militärflugplatz in East Lothian, östlich von Edinburgh, und ist Schottlands nationales Luftfahrtmuseum. In vier Ausstellungshangars stehen die British-Airways-Concorde G-BOAA, die Vulcan XM597 aus dem Falklandkrieg, der älteste erhaltene Harrier und eine Zivilsammlung, die viel über die Luftfahrt im Norden Großbritanniens erzählt. Dazu kommt ein Gelände, auf dem schon 1919 Luftfahrtgeschichte geschrieben wurde.
Concorde, Vulcan, Comet: ab in den Hangar
Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch Museumsflugzeuge wie die G-BOAA oder die XM597. So wächst deine Sammlung mit jedem Museumsbesuch. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Ein Museum auf historischem Flugplatzboden
Das Museum gehört zu National Museums Scotland, dem Verbund der schottischen Nationalmuseen. Seine Wurzeln reichen weit zurück: Schon 1909 erwarb das damalige Royal Scottish Museum den Gleiter Hawk des Flugpioniers Percy Pilcher. Laut Wikipedia war das das erste Flugzeug, das überhaupt ein britisches Museum in seine Sammlung aufnahm. 1971 übergab das Verteidigungsministerium eine Spitfire, und am 7. Juli 1975 öffnete das Museum auf dem Flugplatz East Fortune für Besucher. Der Wikipedia-Artikel zum Flugplatz nennt 1976 als Beginn der Museumsnutzung – je nach Quelle findest du also beide Jahreszahlen.
Der Ort war gut gewählt. RAF East Fortune ist ein Flugplatz mit Geschichte aus beiden Weltkriegen. Seit 1990 steht das Gelände als Scheduled Monument unter Schutz, als Bodendenkmal also. Wer hier zwischen den Hallen hin- und hergeht, läuft über echten Flugplatzboden und nicht durch einen Museumsneubau.
Zum Vergleich mit den großen Häusern in England: Laut Wikipedia zählte der Verband ALVA für 2025 rund 70.000 Besucher. Das RAF Museum Cosford liegt deutlich darüber. East Fortune ist also ein ruhigeres Museum – an normalen Tagen hast du gute Chancen auf Fotos ohne Menschenmengen.
Vom Luftschiff R34 bis zur Nachtjäger-Schule
Die Geschichte des Flugplatzes ist fast so spannend wie die Sammlung. East Fortune wurde 1915 als Platz für Jagdflugzeuge und Luftschiffe bestimmt und ab August 1916 vom Royal Naval Air Service genutzt, der Luftwaffe der britischen Marine.
Im Juli 1919 startete hier das britische Luftschiff R34 zu einer Fahrt nach Mineola bei New York. Laut Wikipedia brauchte es dafür 108 Stunden und 12 Minuten. Es war die erste Überquerung des Atlantiks in Ost-West-Richtung, und mit der Rückfahrt gelang die erste Hin- und Rückquerung überhaupt. Wenn dich die Ära der Starrluftschiffe interessiert, lies den Beitrag zur Geschichte der Zeppeline.
Schon im Februar 1920 wurde der Flugplatz geschlossen, viele Hallen verschwanden. Erst der Zweite Weltkrieg holte East Fortune zurück: Ab 1940 wurde der Platz reaktiviert, ab Juni 1941 bildete die No. 60 Operational Training Unit hier Besatzungen für Nachtjäger aus – zuerst auf Defiant, dann auf Blenheim und Beaufighter. Später verschob sich der Schwerpunkt zum Coastal Command, Ende 1944 flog die Ausbildungseinheit vor allem die Mosquito.
Nach dem Krieg wurde East Fortune 1950 der US-Luftwaffe als Ausweichplatz für strategische Bomber zugewiesen. Die Hauptbahn wurde dafür verlängert, genutzt haben die Amerikaner den Platz aber nie. 1960 wurde das Gelände verkauft. Ein kurzes Comeback gab es 1961: Während in Turnhouse gebaut wurde, diente East Fortune vorübergehend als Flughafen für Edinburgh – der Vorläufer des heutigen Flughafen Edinburgh.
Die alten Bahnen heute
Auf den Pisten von RAF East Fortune startet kein Museumsflugzeug mehr. Laut Wikipedia nutzt ein Sonntagsflohmarkt einen Teil der Bahnen, am Ostende liegt eine Motorradrennstrecke, und auf der Verlängerung westlich der Straße B1347 fliegen Ultraleichtflugzeuge. Der größte Teil des Geländes ist Ackerland.
Hangar 4: Die Concorde Experience
Das Herzstück des Museums ist Hangar 4. Hier steht seit dem 16. März 2005 „The Concorde Experience“ mit der G-BOAA. Die Maschine trägt die Farben von British Airways.
Ihre Geschichte in Kurzform, laut Wikipedia:
| Ereignis | Datum |
|---|---|
| Erstflug in Filton | 5. November 1975 |
| Formationsflug mit den Red Arrows zu 50 Jahren Heathrow | 2. Juni 1996 |
| Letzter Flug als BA002 von New York JFK nach London Heathrow | 12. August 2000 |
| Transport nach East Fortune per Straße und Seeweg | 8. bis 19. April 2004 |
| Eröffnung der Concorde Experience | 16. März 2005 |
Bis zu ihrem letzten Flug hatte die G-BOAA laut Wikipedia 22.768 Flugstunden gesammelt. Nach dem Absturz in Paris im Juli 2000 erhielt sie die anschließenden Modifikationen nicht mehr und flog nicht wieder. Der Weg nach Schottland war spektakulär: auf der Straße an die Themse, per Schiff die Küste hinauf bis Torness in East Lothian und von dort wieder über die Straße zum Museum. Die ganze Geschichte des Überschall-Airliners erzählt der Beitrag Concorde-Geschichte, technische Details findest du im Typenporträt zur Aérospatiale/BAC Concorde.
Im selben Hangar zeigt „The Jet Age“ Strahltriebwerke. Seit 2018 steht hier außerdem die BAE Hawk T.1A XX308 in den Farben der Red Arrows – eine Erinnerung an die Kunstflugstaffel, die auf dem BAE Systems Hawk fliegt. Zu den begehbaren beziehungsweise einsehbaren Exponaten gehören der vordere Rumpf der früheren BOAC-Boeing 707 G-APFJ und das Cockpit der Hawker Siddeley Trident 1C G-ARPH. Zusammen zeigen sie, wie Düsenjets das Fliegen ab den 1950er- und 1960er-Jahren veränderten. Hintergrund zur 707 liefert der Beitrag zur Boeing 707.
Von der Concorde zur Langstrecke von heute
In Planetrack setzt du Typen, Airlines und Kennzeichen auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn sie einen Flughafen anfliegen – auch Special Liveries. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Hangar 2: Militärluftfahrt von der Spitfire bis zum Tornado
Hangar 2 zeigt Militärflugzeuge, Triebwerke und Waffen. Laut Wikipedia gehören unter anderem diese Maschinen zur Ausstellung:
- Supermarine Spitfire XVI TE462 – die Maschine, die das Verteidigungsministerium 1971 übergab. Mehr zum Typ im Porträt der Supermarine Spitfire.
- Messerschmitt Me 163 Komet – der raketengetriebene Abfangjäger gilt als schnellstes Flugzeug des Zweiten Weltkriegs.
- Hawker Siddeley Harrier XV277 – laut Wikipedia der älteste erhaltene Harrier. Zum Typ: Hawker Siddeley Harrier.
- English Electric Lightning F.2A XN776 – der britische Überschall-Abfangjäger.
- Panavia Tornado F.3 ZE934 – die Abfangjäger-Version des Tornado.
- SEPECAT Jaguar XZ119 mit dem Namen „Katrina Jane“.
- Aero S-103 – eine in der Tschechoslowakei in Lizenz gebaute MiG-15.
- Dazu Meteor NF.14, Sea Hawk, Sea Venom, Avro Anson und die Bolingbroke.
Restauriert wird laut Wikipedia eine Bristol Beaufighter TF.X – passend zur Geschichte des Platzes, auf dem im Krieg Beaufighter-Besatzungen trainierten.
Die Vulcan XM597 und ihre Reise nach Rio
Das größte Militärflugzeug im Museum ist die Avro Vulcan B.2A XM597. Sie hat eine Geschichte, die jeder Spotter kennen sollte. Im Falklandkrieg 1982 flog sie zwei Einsätze der Operation Black Buck, jener extrem langen Bombereinsätze von der Insel Ascension aus.
Bei Black Buck Five am 31. Mai feuerte die Besatzung Shrike-Raketen auf ein argentinisches Radar. Bei Black Buck Six am 3. Juni zerstörte sie ein Feuerleitradar. Auf dem Rückflug brach die Betankungssonde – ohne Luftbetankung reichte der Sprit nicht bis Ascension. Die Vulcan wich nach Rio de Janeiro aus, wurde von zwei brasilianischen F-5E abgefangen und landete laut Wikipedia mit weniger als 2.000 Pfund Treibstoff in Galeão. Crew und Flugzeug wurden festgehalten, bis die Vulcan am 10. Juni nach Ascension zurückfliegen durfte. 1984 kam sie nach East Fortune.
Militärkennungen notieren
RAF-Flugzeuge tragen keine zivilen Kennzeichen, sondern Seriennummern wie XM597 oder ZE934. Notiere sie bei jedem Museumsbesuch – so kannst du später nachvollziehen, welches Einzelstück du gesehen hast. Tipps zum Erkennen älterer Typen stehen im Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Hangar 3: Zivilluftfahrt mit schottischem Akzent
Hangar 3 widmet sich der Zivilluftfahrt, mit Schwerpunkt auf Flugzeugen mit Bezug zu Schottland. Für Airliner-Fans ist das oft die interessanteste Halle, weil hier Typen stehen, die du sonst kaum noch zu Gesicht bekommst.
| Flugzeug | Kennung | Warum es spannend ist |
|---|---|---|
| Beech 18 | G-ASUG | In den Farben von Loganair |
| Scottish Aviation Twin Pioneer | G-BBVF | STOL-Flugzeug eines schottischen Herstellers |
| Britten-Norman Islander | G-BELF | In den Farben des schottischen Luftrettungsdienstes |
| BAe Jetstream 31 | G-JSSD | Turboprop für Regional- und Zubringerstrecken |
| de Havilland Dragon | VH-SNB | Doppeldecker-Airliner der 1930er-Jahre |
| de Havilland Dove | G-ANOV | Kleiner Kurzstrecken-Airliner der Nachkriegszeit |
| Piper Comanche | G-ATOY | Mit ihr flog Sheila Scott zweimal um die Welt |
| General Aircraft Cygnet | G-AGBN | Geflogen von Guy Gibson |
Die Loganair-Beech schlägt eine Brücke zur Gegenwart: Loganair fliegt bis heute auf vielen Inselstrecken Schottlands. Mehr zum Typ findest du im Porträt der Beechcraft Model 18, zum Jetstream unter BAe Jetstream 31/32. Wer die Inselfliegerei live erleben möchte, fährt zur Strandlandebahn von Barra – alles dazu im Barra-Guide und auf der Spot-Seite Flughafen Barra.
Laut Wikipedia gehört auch eine Vickers Viscount 701 (G-AMOG) zur Sammlung, ist aber nicht ausgestellt.
Draußen: Comet und das Ende der One-Eleven
Nicht jedes Flugzeug passt in einen Hangar. Unter freiem Himmel steht die de Havilland Comet 4C G-BDIX in den Farben von Dan-Air. Die Comet war das erste Düsenverkehrsflugzeug der Welt, die 4C eine der späten, größeren Versionen. Die Geschichte des Typs erzählt der Beitrag De Havilland Comet, die Technik das Typenporträt zur DH.106 Comet.
Lange stand neben ihr eine BAC One-Eleven, die G-AVMO. Ihr Zustand verschlechterte sich über die Jahre. Laut Wikipedia wurde sie im März 2026 verschrottet. Wenn du auf älteren Fotos eine One-Eleven neben der Comet siehst: Dieses Motiv gibt es nicht mehr.
Alte Berichte mit Vorsicht lesen
Die Sammlung verändert sich: Flugzeuge kommen in die Restaurierung, gehen ins Lager oder verlassen das Museum. Wenn du wegen eines bestimmten Exponats anreist, frag vorher beim Museum nach, ob es aktuell zu sehen ist.
Hangar 1 und die übrigen Ausstellungen
Hangar 1 ist der Restaurierungs- und Lagerhangar. Er ist laut Wikipedia nicht immer geöffnet, regelmäßig gibt es aber Führungen. Hier stehen Flugzeuge, die gerade nicht ausgestellt sind oder an denen gearbeitet wird – laut Wikipedia etwa eine Buccaneer, eine F-4 Phantom und der Bug einer Nimrod. Wenn dich die Arbeit hinter den Kulissen reizt, lies den Beitrag zum Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.
Daneben gibt es Ausstellungen in weiteren Gebäuden des alten Flugplatzes:
- Fantastic Flight – eine interaktive Mitmach-Ausstellung zum Fliegen in einem Gebäude aus der Kriegszeit.
- Fortunes of War – eine weitere Ausstellung auf dem Gelände.
- The Parachute Store – eine weitere Ausstellung auf dem Gelände.
Die Hangars selbst haben ihre eigene Geschichte. Zwei von ihnen stammen aus dem Jahr 1940 und erhielten bei einem Projekt für 3,6 Millionen Pfund, das 2016 abgeschlossen wurde, Heizung und Dämmung. Das ist ein Vorteil an kalten Tagen in East Lothian.
Fotografieren in East Fortune
Die Hangars sind klassische Flugzeughallen, nicht für Fotografen gebaut. Trotzdem gelingen hier gute Bilder, wenn du ein paar Punkte beachtest.
Weitwinkel für die Concorde
Die schlanke Concorde ist lang, der Platz um sie herum begrenzt. Ein Weitwinkel hilft, Nase und Delta zugleich aufs Bild zu bekommen.
Details statt Totale
Die abgesenkte Nase der Concorde, das Delta der Vulcan, die Kennungen an Rumpf und Leitwerk – Details sind oft die stärkeren Motive.
Hohe ISO statt Blitz
Hallenlicht reicht mit einer modernen Kamera meist aus. Ein Blitz bringt bei großen, spiegelnden Flächen wenig.
Licht draußen planen
Die Comet steht im Freien. Sonnenstand und Wolken entscheiden, ob dir eine gute Aufnahme gelingt.
Wetterfest anziehen
Zwischen den Hangars läufst du draußen. Schottisches Wetter wechselt schnell – Regenjacke und Kameraschutz gehören ins Gepäck.
Wie du den Sonnenstand für Außenmotive vorab planst, erklärt der Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen. Praktische Hinweise zu Standorten und Blickwinkeln stehen auf der Spot-Seite National Museum of Flight in East Fortune.
Wie viel Zeit brauchst du in East Fortune?
Richtwert ohne Anfahrt, Pausen und Wartezeiten.
Anreise und Planung
Die Adresse lautet East Fortune Airfield, North Berwick, East Lothian, EH39 5LF. Das Museum liegt im ländlichen East Lothian, östlich von Edinburgh. Mit dem Auto ist die Anreise am einfachsten. Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen möchtest, prüf die aktuellen Verbindungen vorab bei National Museums Scotland oder den regionalen Verkehrsbetrieben – die Lage abseits der großen Orte macht spontane Fahrten schwierig.
Tickets buchst du über die Website von National Museums Scotland. Dort stehen auch Öffnungszeiten, Preise und Hinweise auf Sonderveranstaltungen. Wir nennen hier bewusst keine Zeiten und Preise, weil sich beides mit der Saison ändern kann.
Checkliste vor der Abfahrt
Öffnungstag und -zeit prüfen, Tickets online buchen, nachfragen, ob alle Hangars offen sind, und das Wetter für den Weg zwischen den Hallen im Blick behalten. Wer an einer Führung durch den Restaurierungshangar teilnehmen möchte, sollte vorher klären, wann das möglich ist.
Und die Airshow?
Über viele Jahre war East Fortune Schauplatz von Scotland’s National Airshow. Sie fand laut Wikipedia jedes Jahr im Juli statt, meist am dritten Samstag. 2020 und 2021 fiel sie wegen Covid-19 aus, Anfang 2022 wurde sie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Wenn du also in Reiseberichten von Flugvorführungen über den alten Bahnen liest: Darauf kannst du dich derzeit nicht verlassen.
Kleinere Veranstaltungen gibt es weiterhin, laut Wikipedia etwa die „Wartime Experience“ im Mai und „Wheels and Wings“ im September. Termine findest du beim Museum. Für Flugvorführungen in Großbritannien hilft der Überblick über die Airshows in Europa für Planespotter.
Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in Schottland
East Fortune lässt sich gut in eine Schottland-Reise einbauen. Ein sinnvoller Plan: ein Tag im Museum, ein Tag am Flughafen.
- Der Flughafen Edinburgh ist der nächstgelegene große Verkehrsflughafen – mit Linien- und Ferienverkehr, unter anderem von easyJet und Loganair.
- Der Flughafen Glasgow ergänzt das Programm im Westen.
- Für ein echtes Abenteuer fährst oder fliegst du nach Barra, wo Loganair auf dem Strand landet.
Wer Museen sammelt, findet weiter südlich eine dichte Landschaft. Das RAF Museum Cosford zeigt alle drei V-Bomber, das RAF Museum London in Hendon die große RAF-Sammlung, das Imperial War Museum Duxford fliegende Warbirds und eine Concorde. Aerospace Bristol zeigt die letzte gebaute Concorde in Filton, die Shuttleworth Collection historische Flugzeuge in der Luft und das Brooklands Museum ebenfalls eine Concorde. Auf dem Weg nach Süden liegt das Yorkshire Air Museum in Elvington.
Hinfahren, wenn du …
- eine British-Airways-Concorde aus der Nähe sehen willst
- die Falkland-Vulcan XM597 und den ältesten Harrier erleben möchtest
- historische Zivilflugzeuge mit schottischem Bezug suchst
Vorher klären, wenn du …
- in den Restaurierungshangar möchtest – er ist nicht immer offen
- wegen eines bestimmten Flugzeugs anreist
- ohne Auto kommst und die Verbindungen noch nicht kennst
Woanders besser, wenn du …
- aktuelle Airliner im Anflug fotografieren willst
- auf eine große Airshow hoffst
- fliegende Warbirds statt statischer Exponate suchst
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bringt alles für den Spotting-Tag in Edinburgh nach dem Museumsbesuch zusammen. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Fazit
Das National Museum of Flight in East Fortune ist das wichtigste Luftfahrtmuseum Schottlands und ein lohnender Abstecher für jeden Spotter in der Region. Die Concorde G-BOAA ist der Publikumsmagnet, die Vulcan XM597 mit ihrer Falkland-Geschichte ein echtes Stück Zeitgeschichte. Dazu kommen der älteste Harrier, die Me 163, eine Zivilsammlung mit Loganair-Beech und Ambulanz-Islander und ein Flugplatz, von dem 1919 das Luftschiff R34 nach Amerika startete.
Plane einen halben bis ganzen Tag ein, buch die Tickets vorab und prüfe, ob alle Hangars offen sind. Die One-Eleven ist inzwischen weg, die große Airshow pausiert – dafür lässt sich der Besuch gut mit einem Spotting-Tag in Edinburgh verbinden.
Kurzfazit
Concorde, Falkland-Vulcan und ein Flugplatz voller Geschichte: East Fortune gehört auf die Liste jedes Luftfahrtfans, der Schottland bereist – am besten kombiniert mit einem Spotting-Tag am Flughafen Edinburgh.
Zusammenfassung
- Das National Museum of Flight ist der wichtigste Luftfahrt-Ausflug in Schottland und liegt in Reichweite von Edinburgh.
- Für Spotter zählen Concorde, Vulcan, Harrier, Tornado und die Airliner von Comet bis Boeing 707.
- Das Gelände selbst erzählt Geschichte – von den Luftschiffen des Ersten Weltkriegs bis zur Nachtjäger-Ausbildung im Zweiten.
- Prüfe vor der Fahrt Öffnungszeiten, Tickets und ob alle Hangars offen sind – die Sammlung verändert sich.
Häufige Fragen
Wo liegt das National Museum of Flight?
In East Fortune in East Lothian, östlich von Edinburgh. Die Postadresse lautet East Fortune Airfield, North Berwick, EH39 5LF. Das Museum nutzt die Gebäude des ehemaligen Flugplatzes RAF East Fortune, der südlich des gleichnamigen Dorfes liegt.
Welche Concorde steht in East Fortune?
Die G-BOAA von British Airways. Laut Wikipedia flog sie am 5. November 1975 zum ersten Mal und am 12. August 2000 zum letzten Mal – als BA002 von New York JFK nach London Heathrow. Im April 2004 kam sie auf Straße und Seeweg nach East Fortune, seit März 2005 ist sie in Hangar 4 zu sehen.
Was ist das Besondere an der Vulcan XM597?
Sie flog im Falklandkrieg 1982 zwei Einsätze der Operation Black Buck. Beim zweiten, Black Buck Six am 3. Juni, brach auf dem Rückflug die Betankungssonde, und die Besatzung musste nach Rio de Janeiro ausweichen. Crew und Flugzeug wurden kurzzeitig in Brasilien festgehalten. 1984 flog die Vulcan nach East Fortune.
Wie viel kostet der Eintritt?
Das Museum verkauft Tickets über die Website von National Museums Scotland. Aktuelle Preise, Ermäßigungen und Öffnungszeiten findest du dort. Wir nennen bewusst keine Zahlen, weil sich Saisonzeiten und Preise ändern.
Gibt es in East Fortune noch eine Airshow?
Früher fand dort jedes Jahr im Juli Scotland's National Airshow statt. Nach den Absagen 2020 und 2021 wurde sie laut Wikipedia Anfang 2022 auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Kleinere Veranstaltungen wie „Wartime Experience“ oder „Wheels and Wings“ gibt es weiterhin – schau in den Veranstaltungskalender des Museums.
Ist die BAC One-Eleven noch zu sehen?
Nein. Die One-Eleven G-AVMO stand lange draußen und war in schlechtem Zustand. Laut Wikipedia wurde sie im März 2026 verschrottet. Ältere Fotos und Reiseberichte zeigen sie noch.
Starten in East Fortune noch Flugzeuge?
Am Museum nicht. Teile der alten Bahnen werden laut Wikipedia heute für einen Sonntagsflohmarkt, als Motorradrennstrecke und für Ultraleichtflugzeuge genutzt. Für Linienverkehr fährst du zum Flughafen Edinburgh.
Sichtungen rund um National Museum of Flight East Fortune sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
British Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
DA / DANDan-Air
Historische britische Charter- und Linienairline (1953–1992) mit Basis London-Gatwick: Dan-Air betrieb die größte Comet-Flotte der Welt, brachte die BAe 146 in den Liniendienst und flog jahrzehntelang ab Berlin-Tegel. 1992 ging sie für ein symbolisches Pfund an British Airways.
LM / LOGLoganair
Schottlands Regionalairline verbindet Inseln, Highlands und britische Städte – mit ATR-Turboprops, Embraer-Jets, Twin Ottern auf dem Strand von Barra und Islandern auf dem kürzesten Linienflug der Welt.
BA / BOABOAC
Historische britische Langstrecken-Staatsairline: BOAC flog von 1939 bis 1974, startete 1952 den ersten Jet-Liniendienst der Welt und ging mit BEA in British Airways auf.
Typische Flugzeuge
Aérospatiale/BAC Concorde
Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.
FlugzeugtypAvro Vulcan
Ein riesiges Dreieck am Himmel und ein Heulen, das man nicht vergisst: Die Avro Vulcan war der markanteste der britischen V-Bomber. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was XH558 so besonders macht und wo du heute noch eine Vulcan siehst.
FlugzeugtypDe Havilland DH.106 Comet
Vier Triebwerke versteckt in den Flügelwurzeln, eine schlanke Nase und ein Kapitel Luftfahrtgeschichte, das Triumph und Tragödie vereint: Die De Havilland Comet eröffnete 1952 das Jetzeitalter im Linienverkehr. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute steht.
FlugzeugtypBAC One-Eleven
Zwei Rolls-Royce Spey am Heck, T-Leitwerk, kompakter Rumpf: Die One-Eleven war Großbritanniens erfolgreichster Kurzstreckenjet – und flog später als Rombac 1-11 aus rumänischer Fertigung sogar für die junge Ryanair.
FlugzeugtypHawker Siddeley Trident
Drei Spey-Triebwerke am Heck, T-Leitwerk und ein schief eingebautes Bugfahrwerk: Die Trident war der britische Gegenentwurf zur Boeing 727 – und das erste Verkehrsflugzeug, das im Liniendienst automatisch landete.
FlugzeugtypHawker Siddeley Harrier / BAe Sea Harrier
Vier schwenkbare Düsen, ein einziges Triebwerk und Stützräder an den Flügelspitzen: Der Harrier war das erste einsatzfähige Kampfflugzeug, das senkrecht starten und landen konnte. Hier liest du seine Geschichte vom P.1127 bis zum Sea Harrier und erfährst, wo du die erste Generation heute noch findest.
FlugzeugtypPanavia Tornado (IDS/ECR)
Schwenkflügel, ein riesiges Seitenleitwerk und zwei Mann im Tandemcockpit: Der Tornado prägt seit über 40 Jahren den Himmel über Deutschland. So erkennst du IDS und ECR – und so erwischst du ihn noch vor der Ausmusterung.
FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
FlugzeugtypBAE Systems Hawk
Tief angesetzter Flügel, seitliche Lufteinläufe, ein Triebwerk und eine gestufte Tandemkanzel: Die Hawk ist seit fünf Jahrzehnten der Jettrainer der Royal Air Force, das Flugzeug der Red Arrows und einer der erfolgreichsten Exporttrainer überhaupt.
FlugzeugtypBAe Jetstream 31/32
Klein, schlank, tiefer Flügel und ein unverwechselbar kreischender Garrett-Sound: Die Jetstream 31/32 war jahrzehntelang der Zubringer auf Britanniens Regionalstrecken – und ist heute ein seltener Fang.
FlugzeugtypBeechcraft Model 18 (Twin Beech)
Zwei brummende Sternmotoren, ein Doppelleitwerk und ein Spornrad: Die Beechcraft Model 18 wurde über 30 Jahre gebaut und ist heute ein gesuchter Oldtimer. So erkennst du die Twin Beech und ihre vielen Varianten.
FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-15
Gedrungener Rumpf, 35 Grad Pfeilung, Höhenleitwerk hoch am Seitenleitwerk: Die MiG-15 war der erste große Strahljäger der Sowjetunion, schockte 1950 über Korea die US Air Force und flog bei der NVA. So erkennst du sie – im Museum und als fliegenden Warbird.
Spotting-Spots rund um National Museum of Flight East Fortune
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
National Museum of Flight in East Fortune
Östlich von Edinburgh steht Schottlands einzige Concorde in einem Hangar aus dem Zweiten Weltkrieg, draußen warten Vulcan und Comet. So holst du als Spotter das Beste aus dem National Museum of Flight heraus – mit Typenliste, Lichttipps und ehrlicher Einschätzung.
FlugplatzStrand am Flughafen Barra
Auf der Insel Barra landen Linienflüge auf einem Gezeitenstrand: Die Twin Otter von Loganair setzt auf dem Sand der Bucht Traigh Mhòr auf, und wenn das Wasser kommt, verschwindet die Piste. Was du für den Besuch wissen musst, von den Gezeiten bis zur Windsack-Regel.
MuseumRAF Museum Midlands am Flugplatz RAF Cosford
Freier Eintritt, alle drei V-Bomber unter einem Dach und eine TSR-2 im Testflug-Hangar: Das RAF Museum Midlands liegt direkt am aktiven RAF-Flugplatz Cosford in Shropshire. So holst du als Spotter das Maximum aus Hangars, Außenfläche und Air-Show-Tag heraus.
MuseumIWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
Weitere Einträge
RAF Museum Cosford
Das RAF Museum Cosford in Shropshire – seit 2022 offiziell RAF Museum Midlands – zeigt alle drei britischen V-Bomber in einer Halle, den Überschall-Prototyp TSR-2 und laut Museum die älteste Spitfire Mk I der Welt. Der Eintritt ist frei, das Museum liegt auf einer aktiven RAF-Station, und einmal im Jahr wird das Gelände zum Schauplatz einer großen Airshow.
MuseumRAF Museum London (Hendon)
Das RAF Museum London steht auf dem früheren Flugplatz Hendon im Norden der Stadt – einem der Geburtsorte der britischen Luftfahrt. In sechs Hangars erzählt es die Geschichte der Royal Air Force von den Holz-und-Stoff-Doppeldeckern des Ersten Weltkriegs über Spitfire, Lancaster und Vulcan bis zu Tornado und Eurofighter. Der Eintritt ist frei, ein kostenloses Ticket buchst du vorab online.
MuseumImperial War Museum Duxford
Duxford ist Museum und aktiver Flugplatz zugleich: In den Hangars des früheren RAF-Jägerflugplatzes stehen Concorde, SR-71 und B-52, auf dem Vorfeld warten flugfähige Spitfires – und mehrmals im Jahr hebt alles ab, was Propeller hat. Der Guide für Airshow-Besucher und Spotter.
MuseumAerospace Bristol
In Filton bei Bristol steht die Concorde, mit der 2003 das Überschallzeitalter endete. Aerospace Bristol zeigt Alpha Foxtrot in einer eigenen Halle, dazu ein Jahrhundert Flugzeugbau vom Boxkite über Brabazon und Britannia bis zum Airbus-Flügel – der Guide für Luftfahrtfans.
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