Das Wichtigste in Kürze
- Das RAF Museum London öffnete am 15. November 1972 auf dem Gelände des historischen Flugplatzes Hendon im Norden Londons.
- Sechs Hangars erzählen die Geschichte der Royal Air Force vom Ersten Weltkrieg bis heute – mit Lancaster, Vulcan, Spitfire, Tornado und Eurofighter.
- Die Grahame-White-Werkhalle und das Watch Office stammen aus der Pionierzeit des Flugplatzes und wurden 2003 und 2010 auf das Museumsgelände versetzt.
- Der Eintritt ist frei, du brauchst aber ein kostenloses Ticket, das du vorab online buchst.
- Kombiniere den Besuch mit einem Spotting-Tag in Heathrow – beide Ziele erreichst du mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Hendon: ein Flugplatz mit großer Vergangenheit
- 7.Vom Sammelbeginn bis zum Jubiläum 2018
- 8.Die sechs Hangars im Überblick
- 9.Hangar 3: Die Luftschlacht um England
- 10.Hangar 4: Jets und Hubschrauber
- 11.Hangar 5: Die Bomber Hall
- 12.Hangar 6: Age of Uncertainty
- 13.Erlebnisse, Führungen und Familien
- 14.Fotografieren im RAF Museum London
- 15.Anreise, Öffnung und praktische Tipps
- 16.Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in London
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | Royal Air Force Museum – nationales Museum und eingetragene Stiftung; Schwesterhaus ist das RAF Museum Midlands in Cosford |
|---|---|
| Standort | Grahame Park Way, London NW9 5LL (Stadtteil Colindale, London Borough of Barnet) |
| Eröffnung | 15. November 1972, eröffnet durch Königin Elizabeth II. |
| Gelände | Ehemaliger Flugplatz Hendon, ab 1911 von Claude Grahame-White als „London Aerodrome“ entwickelt, später RAF-Station bis 1987 |
| Ausstellung | Sechs Hangars – von „First World War in the Air“ (Hangar 2) über „War in the Air 1918–1980“ (Hangars 3–5) bis „Age of Uncertainty“ (Hangar 6) |
| Luftfahrt-Highlights | Avro Lancaster R5868 „S-Sugar“, Avro Vulcan B.2, Short Sunderland, Spitfire, Hurricane, Bf 109, Mosquito, Tornado, Harrier und Eurofighter-Prototyp DA-2 |
| Historische Gebäude | Grahame-White-Werkhalle (2003 auf das Museumsgelände versetzt) und das Watch Office von 1915 (2010 versetzt) |
| Öffnung | laut Museum täglich 10–17 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr; Eintritt frei, kostenloses Ticket vorab buchen |
| Anreise | U-Bahn Northern Line (Edgware-Ast) bis Colindale, dann rund 10 Minuten zu Fuß; Thameslink bis Mill Hill Broadway, weiter mit Bus 303 Richtung Kingsbury Circle |
| Offizielle Website | www.rafmuseum.org.uk/london |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
RAF Museum London (Hendon) aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für RAF Museum London (Hendon)
- Die Grahame-White-Werkhalle – eine Holzhalle aus der Pionierzeit mit Satteldach, daneben das zweistöckige Watch Office mit Balkon
- Hangar 1 als Eingang – moderner Empfangsbau, über den du heute meist ins Museum kommst
- Die Bomber Hall – große Halle, in der Lancaster, Vulcan und B-17 eng nebeneinander stehen
- Landschaftsgestaltung – Teile des Außengeländes zeichnen den Verlauf des früheren Flugfelds nach
- Wohnsiedlung statt Piste – auf den früheren Start- und Landebahnen steht heute die Siedlung Grahame Park
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Eintritt frei – du buchst nur ein kostenloses Ticket
- Eine der dichtesten Sammlungen britischer Militärluftfahrt, von 1910er-Doppeldeckern bis zum Eurofighter-Prototyp
- Ikonen wie Lancaster, Vulcan, Spitfire und Mosquito unter einem Dach
- Historischer Boden: Hier stand einer der wichtigsten frühen Flugplätze Großbritanniens
- Gut mit der U-Bahn erreichbar, stufenloses Gelände mit Aufzügen
Wo es hakt
- Kein aktiver Flugplatz mehr – Live-Verkehr siehst du hier nicht
- Die Hallen sind dicht bestückt, freie Fotoperspektiven auf große Typen sind begrenzt
- Parken auf dem Gelände kostet Geld und das Areal liegt in der Londoner ULEZ-Zone
- Einzelne Exponate können wegen Wartung zeitweise nicht zugänglich sein
- Wer nur zivile Luftfahrt sucht, findet hier wenig
Wo heute die U-Bahn-Pendler in Colindale aussteigen, starteten vor gut hundert Jahren die Pioniere der britischen Luftfahrt. Hendon war in den 1910er- und 1920er-Jahren ein Magnet für Zuschauer: Luftrennen, Schauflüge und später die großen Flugschauen der Royal Air Force zogen Menschenmassen an. Der Flugplatz ist längst Geschichte, doch auf einem Teil des Geländes steht seit 1972 das RAF Museum London. In sechs Hangars siehst du hier die Royal Air Force von den ersten Doppeldeckern bis zum Eurofighter – mit Stars wie der Avro Lancaster „S-Sugar“, der Avro Vulcan und gleich mehreren Spitfires. Und das Beste: Der Eintritt ist frei.
Museumsmaschinen gehören in den Hangar
Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch die Lancaster oder die Vulcan aus Hendon. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Hendon: ein Flugplatz mit großer Vergangenheit
Die Geschichte beginnt mit Claude Grahame-White, einem der bekanntesten britischen Flugpioniere. 1911 kaufte er Land in Hendon und machte daraus das „London Aerodrome“ – einen Ort, an dem Flugzeuge gebaut, Piloten ausgebildet und Schauflüge gezeigt wurden. 1912 startete hier das erste Aerial Derby, ein Rennen rund um London mit Start und Ziel in Hendon.
Im Ersten Weltkrieg übernahm das Militär den Platz für Ausbildung, Testflüge und Luftverteidigung. Grahame-Whites Firma wuchs in dieser Zeit stark; 1915 entstand das Watch Office, in dem Büros, Konstruktionsabteilung und Sitzungsraum lagen. Sein Balkon im ersten Stock blickte direkt aufs Flugfeld.
Nach dem Krieg ging Hendon schrittweise an das Luftfahrtministerium über. 1920 fand das erste RAF Pageant statt, die erste von vielen Flugschauen, mit denen die junge Royal Air Force in den 1920er- und 1930er-Jahren um öffentliche Aufmerksamkeit warb. In den Jahren 1938 und 1939 liefen die Veranstaltungen unter dem Namen „Empire Air Day“. Wer heute zu Großveranstaltungen wie dem Royal International Air Tattoo fährt, steht ein Stück weit in dieser Tradition.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Hendon ab August 1940 angegriffen, einer der drei Hangars aus dem Ersten Weltkrieg brannte ab. 1944 trafen V1-Flugkörper das Gelände. Nach Kriegsende verlor der Platz an Bedeutung: 1957 verließ die letzte fliegende Einheit Hendon. Am 19. Juni 1968 landete noch einmal ein großes Flugzeug – eine Blackburn Beverley, die als Exponat für das spätere Museum eingeflogen wurde. Danach verschwanden die Bahnen unter der Wohnsiedlung Grahame Park. RAF Hendon wurde am 1. April 1987 offiziell geschlossen.
Vom Sammelbeginn bis zum Jubiläum 2018
Das Royal Air Force Museum begann 1965 mit dem Sammeln von Objekten. Als Standort bot sich Hendon an: historische Hangars, viel Platz und eine enge Verbindung zur Geschichte der RAF. Am 15. November 1972 eröffnete Königin Elizabeth II. das Museum. Laut Wikipedia standen damals 36 Flugzeuge in den Hallen.
In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Haus Schritt für Schritt. 1978 kam das Battle of Britain Museum hinzu, 1983 das Bomber Command Museum. 2003 wurde die historische Grahame-White-Werkhalle auf das Museumsgelände versetzt und wiedereröffnet, 2010 folgte das Watch Office, sodass beide Gebäude wieder nebeneinanderstehen.
Den größten Umbau brachte der 100. Geburtstag der RAF im Jahr 2018. Hangar 1 wurde zum neuen Eingang mit den Ausstellungen „RAF Stories: The First 100 Years 1918–2018“ und „RAF: First to the Future“. Laut Wikipedia kamen in diesem Zuge unter anderem ein Sea-King-Hubschrauber, eine Folland Gnat der Kunstflugstaffel Red Arrows und ein Modell der F-35 Lightning II in Originalgröße dazu. Auf dem Außengelände zeigt eine Landschaftsgestaltung inzwischen, wie das alte Flugfeld verlief.
Heute gehört das Museum zu den meistbesuchten Luftfahrtmuseen Großbritanniens. Wikipedia nennt unter Berufung auf den Museumsverband ALVA für 2025 gut 430.000 Besucher. Das Schwesterhaus, das RAF Museum Cosford in Shropshire, ergänzt die Sammlung um weitere große Typen.
Die sechs Hangars im Überblick
Das Museum gliedert seine Ausstellung chronologisch. Damit du deinen Rundgang planen kannst, hier die Struktur laut Museum:
| Hangar | Ausstellung | Zeitraum und Schwerpunkt |
|---|---|---|
| 1 | RAF Stories / RAF: First to the Future | 100 Jahre RAF, Technik und Zukunft der Luftstreitkräfte |
| 2 | First World War in the Air | Pionierzeit und Erster Weltkrieg in der Grahame-White-Werkhalle |
| 3 | War in the Air 1918–1980 | Luftschlacht um England mit den „Fighter Four“ |
| 4 | War in the Air 1918–1980 | Entwicklung der Hubschrauber, Jets der Nachkriegszeit |
| 5 | War in the Air 1918–1980 | Bomber Command, Partnerschaften, Battle of Britain (Fortsetzung) |
| 6 | Age of Uncertainty | Die RAF vom Falklandkrieg bis heute |
Welche Maschine genau wo steht, kann sich ändern. Laut Museum sind einzelne Exponate wegen Wartung zeitweise nicht zugänglich – wenn du gezielt wegen eines bestimmten Flugzeugs anreist, frag vorher nach.
Hangar 1: RAF Stories und First to the Future
Der Eingangshangar ist eher Erzählraum als klassische Flugzeughalle. Hier geht es um Menschen, Einsätze und Technik. Laut der Bestandsliste bei Wikipedia stehen in Hangar 1 unter anderem eine Short Sunderland MR.5, eine Spitfire Vb, eine de Havilland DH.9A, die rot lackierte Gnat T.1 der Red Arrows und der Sea King HAR.3 XZ585. Wikipedia zufolge flog Prinz William diesen Hubschrauber während seiner Zeit als Rettungspilot.
Die Sunderland ist ein echtes Schwergewicht: Das viermotorige Flugboot war im Zweiten Weltkrieg vor allem in der U-Boot-Jagd und Seeaufklärung unterwegs. Wer die Kunstflugstaffel von heute erleben will, findet im Porträt der Red Arrows mehr – inzwischen fliegt die Staffel die BAE Hawk.
Hangar 2: Die Grahame-White-Werkhalle
Für Geschichtsfans ist Hangar 2 vielleicht der stimmungsvollste Ort im Museum. In der hölzernen Werkhalle aus der Pionierzeit hängen und stehen Flugzeuge des Ersten Weltkriegs. Laut Wikipedia gehören dazu eine Sopwith Camel, eine S.E.5a, eine Bristol F.2b, ein Fokker D.VII, eine Sopwith Triplane, eine Sopwith Dolphin, ein Avro 504K und eine Blériot XXVII. Einige Maschinen, etwa die B.E.2b oder die F.E.2b, sind Nachbauten.
Spannend ist hier der direkte Vergleich der Konstruktionen: frühe Umlaufmotoren, Druck- und Zugpropeller, Doppel- und Dreidecker. Gleich nebenan steht das Watch Office von 1915, das im Zweiten Weltkrieg als Kontrollturm des Flugplatzes diente.
Pioniergeschichte vertiefen
Wenn dich die frühen Jahre packen, lohnt ein Ausflug zur Shuttleworth Collection in Old Warden. Dort fliegen historische Maschinen bei Flugtagen noch selbst – ein schöner Kontrast zu den statischen Exponaten in Hendon.
Hangar 3: Die Luftschlacht um England
Hangar 3 widmet sich dem Sommer 1940, als Jagdflieger der RAF die Angriffe der deutschen Luftwaffe abwehrten. Das Museum stellt hier die „Fighter Four“ in den Mittelpunkt – vier Typen, die alle an der Schlacht beteiligt waren:
- Supermarine Spitfire Mk I – das Symbol der Luftschlacht, mit der elliptischen Tragfläche als Erkennungsmerkmal.
- Hawker Hurricane Mk I – weniger berühmt, aber 1940 das Arbeitspferd der RAF-Jagdstaffeln.
- Messerschmitt Bf 109E – der wichtigste deutsche Jäger der Schlacht.
- Fiat CR.42 Falco – ein italienischer Doppeldecker, der 1940 ebenfalls über England flog und heute eine Rarität ist.
Laut der Bestandsliste gehören zur Sammlung in den Hangars 3 und 4 außerdem weitere Spitfire-Versionen (XVI und F.24), eine Hawker Typhoon IB, die Wikipedia als einziges vollständiges erhaltenes Exemplar beschreibt, eine Hawker Tempest V, eine Bristol Beaufighter, die Bristol Bulldog und die Hawker Hart.
| Typ | Rolle 1940 | Woran du ihn erkennst |
|---|---|---|
| Spitfire | RAF-Jäger | Elliptische Flügel, schlanke Nase |
| Hurricane | RAF-Jäger | Buckliger Rumpf, dicke, gerade Flügelvorderkante |
| Bf 109E | Jäger der Luftwaffe | Eckige Flügelspitzen, schmale Cockpithaube |
| CR.42 | Italienischer Jäger | Doppeldecker mit offenem Cockpit |
Hangar 4: Jets und Hubschrauber
In Hangar 4 geht es um den Übergang vom Kolben- zum Strahlzeitalter und um die Hubschrauber. Das Museum hebt die Westland Belvedere HC.1 hervor, den ersten zweimotorigen Tandemrotor-Hubschrauber der RAF. Die Entwicklung reicht laut Museum vom Tragschrauber bis zu modernen Hubschraubern.
Für Jet-Fans hält die Sammlung laut Wikipedia einige Höhepunkte bereit: eine Gloster Meteor F.8, eine de Havilland Vampire, eine English Electric Canberra PR.3, die BAC Lightning F.6 und eine Phantom FGR.2. Gerade die Lightning mit ihren übereinander angeordneten Triebwerken ist ein Typ, den du im aktiven Dienst nirgendwo mehr siehst.
Wunschliste für Militärtypen
In Planetrack setzt du Typen wie Eurofighter oder F-35 auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn eine Maschine im Anflug ist. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Hangar 5: Die Bomber Hall
Für viele Besucher ist Hangar 5 der Höhepunkt. Hier versammelt sich das, was das Museum unter „Bomber Command“ und „Partnerships“ zeigt – und der Platz wird knapp.
Mittelpunkt ist die Avro Lancaster B.I R5868 „S-Sugar“. Laut Wikipedia flog sie 137 Nachteinsätze – eine Zahl, die man sich bei der damaligen Verlustquote kaum vorstellen kann. Das Museum verbindet die Lancaster zudem mit der Geschichte des Dammbuster-Angriffs. Daneben steht die de Havilland Mosquito, wegen ihrer Holzbauweise „Wooden Wonder“ genannt, die unter anderem bei der Pathfinder Force flog.
Einen Zeitsprung macht die Avro Vulcan B.2 XL318. Der Deltaflügler war einer der drei „V-Bomber“ der RAF im Kalten Krieg und wirkt in der Halle gewaltig. Ergänzt wird das durch den Bug einer Handley Page Victor.
Weitere Exponate in Hangar 5 laut Wikipedia:
- Boeing B-17G Flying Fortress und Consolidated B-24 Liberator – US-Bomber als Zeichen der alliierten Zusammenarbeit
- North American P-51D Mustang und Republic P-47 Thunderbolt – amerikanische Begleitjäger
- Heinkel He 111 und Junkers Ju 87 Stuka – deutsche Bomber der Luftschlacht um England
- Messerschmitt Bf 110, Me 163 Komet und He 162 – deutsche Typen bis hin zu frühen Raketen- und Strahlflugzeugen
- das geborgene Wrack einer Handley Page Halifax II
Bomber Hall mit Geduld fotografieren
Die Flugzeuge stehen dicht, und vor der Lancaster bilden sich gern Grüppchen. Komm früh oder in der letzten Stunde vor Schluss, dann hast du mehr Ruhe für Detailaufnahmen. Für Glasvitrinen und Spiegelungen helfen die Tipps aus dem Beitrag Durch Zaun und Glasscheibe fotografieren.
Hangar 6: Age of Uncertainty
Der jüngste Teil der Sammlung zeigt die RAF vom Falklandkrieg 1982 bis heute. Laut Museum geht es um Dauereinsätze, humanitäre Hilfe und den technologischen Wandel, erzählt mit Filmen, Tonaufnahmen und persönlichen Geschichten.
Laut Wikipedia stehen hier unter anderem ein Panavia Tornado GR.1B, ein Harrier GR.9, ein SEPECAT Jaguar GR.1, eine Buccaneer S.2B sowie der Eurofighter-Prototyp DA-2. Dazu kommen ein Vorderrumpf eines CH-47 Chinook, die Cockpitsektion einer C-130 Hercules und eine MQ-1B Predator-Drohne.
Der Eurofighter-Prototyp ist für Typen-Sammler interessant: Die Serienmaschinen, die du heute über England und Deutschland siehst, unterscheiden sich in vielen Details. Wer den aktiven Typhoon erleben will, kann zum Beispiel an die Viewing Area der RAF Coningsby fahren. Beim Harrier lohnt der Blick auf die Schwenkdüsen, mit denen der Senkrechtstarter seinen Schub umlenkt.
Erlebnisse, Führungen und Familien
Neben den kostenlosen Ausstellungen bietet das Museum kostenpflichtige Extras an. Dazu gehören laut Museumswebsite geführte Touren zu Bomber Command, Kaltem Krieg und dem Ersten Weltkrieg sowie Cockpit-Erlebnisse rund um die Spitfire. Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil sie sich ändern.
Für Familien gibt es einen Spielplatz mit Luftfahrtthema und laut Museum die Möglichkeit, in einer Spitfire Platz zu nehmen. Wenn du mit Kindern unterwegs bist, findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern weitere Ideen. Und wer selbst anpacken möchte: Viele britische Museen setzen stark auf Freiwillige – was das Ehrenamt in solchen Häusern ausmacht, beschreibt der Artikel Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.
Fotografieren im RAF Museum London
Hendon ist ein Hallenmuseum. Anders als in Speyer oder Duxford stehen die großen Typen nicht im Freien, sondern dicht gepackt unter Dach. Das hat Vorteile: Das Wetter spielt keine Rolle, und das Licht ist gleichmäßiger. Es bringt aber auch Herausforderungen mit sich.
Weitwinkel einpacken
Vor Lancaster und Vulcan hast du wenig Abstand. Ein Weitwinkel hilft, das ganze Flugzeug ins Bild zu bekommen.
ISO statt Blitz
In den Hallen ist es oft dunkler, als es wirkt. Erhöhe lieber die ISO und nutze ein lichtstarkes Objektiv. Grundlagen zu Belichtung und Einstellungen findest du im Beitrag zu den Kameraeinstellungen fürs Planespotting.
Details statt Totale
Nasenkunst, Bombenmarkierungen, Propellernaben oder Cockpitverglasungen sind oft die stärkeren Motive als die ganze Maschine.
Regeln vorab prüfen
Die Hinweise zu Fotografie, Stativen und Taschen regelt die Besucherordnung des Museums. Schau sie vor dem Besuch an oder frag am Eingang.
Checkliste für deinen Besuch in Hendon
Anreise, Öffnung und praktische Tipps
Das Museum liegt an der Grahame Park Way, London NW9 5LL. Laut Museum ist es täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet, der letzte Einlass ist um 16:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, du buchst aber vorab ein kostenloses Ticket online. Kinder unter elf Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.
- Mit der U-Bahn: Northern Line in Richtung Edgware bis Colindale (Zone 4). Achtung: Das Museum weist ausdrücklich darauf hin, nicht in Hendon Central auszusteigen. Prüfe in Camden Town, ob dein Zug auf dem Edgware-Ast fährt. Vom Bahnhof gehst du rund zehn Minuten.
- Mit Thameslink: bis Mill Hill Broadway, dann mit dem Bus 303 in Richtung Kingsbury Circle in etwa sieben Minuten bis zum Museum.
- Mit dem Auto: über die M1 (Ausfahrt 4) oder die North Circular. Parken auf dem Gelände kostet Geld, und das Museum liegt in der erweiterten Londoner Umweltzone ULEZ. In den Schulferien füllt sich der Parkplatz schnell.
Allgemeine Tipps zur Wahl zwischen Bahn und Auto findest du im Beitrag Anreise zum Spot. Laut Museum ist das Gelände stufenlos, in allen Hangars führen Aufzüge auf die oberen Ebenen, und Rollstühle sowie Mobilitätsscooter lassen sich kostenlos leihen.
Wunschexponat vorher abklären
Das Museum weist darauf hin, dass einzelne Exponate wegen Wartung vorübergehend nicht zugänglich sein können. Wenn du wegen eines bestimmten Flugzeugs anreist, kontaktiere das Museum vorab.
Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in London
Hendon selbst bietet keinen Flugbetrieb mehr. London ist aber eines der spannendsten Spotting-Ziele Europas, und das Museum lässt sich gut in einen Spotting-Trip einbauen.
- Heathrow: Der Flughafen London Heathrow liegt im Westen der Stadt. Klassiker sind Hatton Cross und die Myrtle Avenue, wo die Maschinen von British Airways und Virgin Atlantic knapp über dich hinwegziehen. Alles Weitere steht im Heathrow-Guide.
- Luton und London City: Der Flughafen London-Luton liegt nördlich an der M1 und damit günstig für Autofahrer. Am Flughafen London City erlebst du steile Anflüge mitten in der Stadt.
- Weitere Museen: Das Imperial War Museum Duxford bei Cambridge zeigt Flugzeuge auf einem aktiven Flugplatz mit regelmäßigen Airshows. Südlich von London liegt das Brooklands Museum, nördlich das de Havilland Aircraft Museum.
Wer Militärflugplätze live erleben will, braucht die Regeln: Der Beitrag Militärflugplätze fotografieren erklärt, worauf du achten musst.
Hinfahren, wenn du …
- die Geschichte der RAF an einem Ort von 1912 bis heute sehen willst
- Lancaster, Vulcan und die Battle-of-Britain-Jäger aus nächster Nähe erleben möchtest
- bei schlechtem Wetter ein Programm für einen London-Trip suchst
Vorher klären, wenn du …
- gezielt ein bestimmtes Flugzeug sehen willst – es könnte in Wartung sein
- mit dem Auto kommst und die ULEZ-Regeln für dein Fahrzeug nicht kennst
- mit Stativ oder großer Ausrüstung fotografieren möchtest
Woanders besser, wenn du …
- historische Flugzeuge in der Luft sehen willst – dann eher Duxford oder Old Warden
- vor allem zivile Verkehrsflugzeuge suchst
- Kennzeichen von aktuellem Linienverkehr sammeln möchtest
Vom Museum an den Zaun in Heathrow
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer sowie Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bringt alles für den Spotting-Tag nach dem Museumsbesuch zusammen. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Fazit
Das RAF Museum London ist mehr als eine Flugzeugsammlung. Es steht auf einem Boden, auf dem britische Luftfahrtgeschichte geschrieben wurde: Grahame-Whites London Aerodrome, die Luftrennen der Pionierzeit, die großen RAF-Flugschauen zwischen den Weltkriegen. In sechs Hangars erlebst du die Royal Air Force vom Doppeldecker bis zum Eurofighter, mit Höhepunkten wie der Lancaster „S-Sugar“, der Vulcan und den „Fighter Four“ der Luftschlacht um England.
Buche dein kostenloses Ticket, plane mindestens einen halben, besser einen ganzen Tag ein und kombiniere den Besuch mit einem Abstecher an den Zaun in Heathrow. Dann hast du in London Geschichte und Gegenwart der Luftfahrt an einem Wochenende gesehen.
Kurzfazit
Lancaster, Vulcan, Spitfire und Grahame-White-Werkhalle bei freiem Eintritt: Hendon ist Pflicht für jeden Luftfahrtfan in London – am besten kombiniert mit einem Spotting-Tag in Heathrow und einem Abstecher nach Duxford.
Zusammenfassung
- Das RAF Museum London ist das Stammhaus des Royal Air Force Museum und liegt auf dem früheren Flugplatz Hendon.
- Für Luftfahrtfans zählen vor allem die Bomber Hall mit Lancaster und Vulcan, die Battle-of-Britain-Jäger und die Jets des Kalten Krieges.
- Die Grahame-White-Werkhalle erinnert an die Pionierzeit, als Hendon Flugschauen und Luftrennen mit großem Publikum erlebte.
- Buche dein kostenloses Ticket, plane einen ganzen Tag ein und prüfe vorher, ob dein Wunschexponat zugänglich ist.
Häufige Fragen
Was ist das RAF Museum London?
Das Stammhaus des Royal Air Force Museum, eines nationalen Museums in Großbritannien. Es liegt auf dem ehemaligen Flugplatz Hendon im Stadtteil Colindale und wurde am 15. November 1972 von Königin Elizabeth II. eröffnet. Schwesterhaus ist das RAF Museum Cosford in den Midlands.
Kostet das RAF Museum London Eintritt?
Nein. Der Eintritt ist laut Museum frei. Du buchst allerdings vorab ein kostenloses Ticket über die Website des Museums. Kosten entstehen nur für Extras wie geführte Touren oder Cockpit-Erlebnisse sowie fürs Parken auf dem Gelände.
Wann hat das RAF Museum London geöffnet?
Laut Museum täglich von 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass ist um 16:30 Uhr. Die Zeiten können sich ändern – schau vor der Anreise kurz auf die offizielle Website.
Wie komme ich zum RAF Museum in Hendon?
Am einfachsten mit der U-Bahn: Northern Line Richtung Edgware bis Colindale, nicht Hendon Central. Von dort gehst du laut Museum rund zehn Minuten. Alternativ fährst du mit Thameslink bis Mill Hill Broadway und nimmst ab Haltestelle B vor dem Bahnhof den Bus 303 Richtung Kingsbury Circle, der in rund sieben Minuten am Museum ist.
Welche Flugzeuge sind im RAF Museum London zu sehen?
Die Sammlung reicht von Doppeldeckern wie Sopwith Camel und Avro 504K über die Battle-of-Britain-Jäger Spitfire, Hurricane und Bf 109 bis zu Lancaster, Mosquito und Vulcan in der Bomber Hall. Aus der jüngeren Zeit stehen unter anderem Tornado, Harrier, Jaguar und der Eurofighter-Prototyp DA-2 in Hangar 6. Einzelne Exponate können zeitweise fehlen oder umgestellt sein.
Ist die Lancaster in Hendon ein Original?
Ja. Ausgestellt ist die Avro Lancaster B.I R5868 mit dem Codenamen „S-Sugar“. Laut Wikipedia flog sie 137 Nachteinsätze im Zweiten Weltkrieg und gehört damit zu den bekanntesten erhaltenen Bombern ihrer Art.
Kann ich in Hendon noch Flugzeuge starten und landen sehen?
Nein. Der Flugbetrieb in Hendon endete 1957, die Bahnen wurden später überbaut. Für Live-Verkehr fährst du zum Flughafen London Heathrow oder zum Flughafen London-Luton, der über die M1 gut erreichbar ist.
Ist das Museum barrierefrei?
Laut Museum ist das Gelände stufenlos, obere Ebenen erreichst du per Aufzug. Rollstühle und Mobilitätsscooter lassen sich kostenlos ausleihen, solange der Vorrat reicht. In allen Hangars gibt es barrierefreie Toiletten, in fast allen Hangars zudem ruhige Rückzugsräume.
Sichtungen rund um RAF Museum London (Hendon) sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
British Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
VS / VIRVirgin Atlantic
Die britische Langstrecken-Airline mit dem roten Leitwerk: 1984 von der Virgin Group gestartet, Drehkreuz London-Heathrow, seit 2023 in SkyTeam und mit einer reinen Flotte aus zweistrahligen Großraumjets.
Typische Flugzeuge
Avro Lancaster
Vier Merlin-Motoren, zwei ovale Seitenleitwerke und ein Klang, den du nie vergisst: Die Avro Lancaster ist der bekannteste britische Bomber des Zweiten Weltkriegs. Hier erfährst du, wie sie entstand, welche Versionen es gab, woran du sie erkennst und wo du eine der nur zwei flugfähigen Lancasters erleben kannst.
FlugzeugtypAvro Vulcan
Ein riesiges Dreieck am Himmel und ein Heulen, das man nicht vergisst: Die Avro Vulcan war der markanteste der britischen V-Bomber. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was XH558 so besonders macht und wo du heute noch eine Vulcan siehst.
FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
FlugzeugtypHawker Hurricane
Buckelrücken, dicker Flügel und ein breites Fahrwerk: Die Hawker Hurricane trug in der Luftschlacht um England die Hauptlast der RAF-Abwehr und steht heute im Schatten der Spitfire. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.
Flugzeugtypde Havilland DH.98 Mosquito
Zwei Merlin-Motoren, ein schlanker Rumpf aus Sperrholz und Balsa und eine Geschwindigkeit, mit der sie feindlichen Jägern davonflog: Die de Havilland DH.98 Mosquito ist das berühmteste Holzflugzeug der Luftfahrtgeschichte. Heute sind nur noch eine Handvoll Exemplare flugfähig.
FlugzeugtypMesserschmitt Bf 109
Schmale Nase, kantige Haube und ein eng stehendes Fahrwerk: Die Messerschmitt Bf 109 ist das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte und heute ein seltener Warbird. So unterscheidest du Emil, Gustav und den spanischen Buchón und findest flugfähige Exemplare.
FlugzeugtypPanavia Tornado (IDS/ECR)
Schwenkflügel, ein riesiges Seitenleitwerk und zwei Mann im Tandemcockpit: Der Tornado prägt seit über 40 Jahren den Himmel über Deutschland. So erkennst du IDS und ECR – und so erwischst du ihn noch vor der Ausmusterung.
FlugzeugtypEurofighter EF2000 Typhoon
Entenflügel vor dem Cockpit, großer Deltaflügel, ein breiter Lufteinlass wie ein Lächeln unter der Nase: Der Eurofighter ist das Rückgrat der Luftwaffe. So erkennst du ihn und weißt, wo du ihn in Deutschland siehst.
FlugzeugtypHawker Siddeley Harrier / BAe Sea Harrier
Vier schwenkbare Düsen, ein einziges Triebwerk und Stützräder an den Flügelspitzen: Der Harrier war das erste einsatzfähige Kampfflugzeug, das senkrecht starten und landen konnte. Hier liest du seine Geschichte vom P.1127 bis zum Sea Harrier und erfährst, wo du die erste Generation heute noch findest.
FlugzeugtypLockheed Martin F-35 Lightning II
Ein Triebwerk, zwei schräg gestellte Seitenleitwerke, glatte Flächen ohne Außenlasten: Die F-35 ist der Tarnkappenjet, den immer mehr europäische Luftwaffen fliegen – darunter jetzt auch Deutschland mit dem Standort Büchel. So erkennst du A, B und C.
Spotting-Spots rund um RAF Museum London (Hendon)
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
RAF Museum Midlands am Flugplatz RAF Cosford
Freier Eintritt, alle drei V-Bomber unter einem Dach und eine TSR-2 im Testflug-Hangar: Das RAF Museum Midlands liegt direkt am aktiven RAF-Flugplatz Cosford in Shropshire. So holst du als Spotter das Maximum aus Hangars, Außenfläche und Air-Show-Tag heraus.
MuseumIWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
AnflugschneiseHatton Cross am Flughafen London Heathrow
Hatton Cross ist für die meisten Spotter nur die U-Bahn-Station auf dem Weg zur Myrtle Avenue. Dabei liegen rund um den Knoten an der Südostecke von Heathrow eigene Standpunkte unter dem Anflug auf die 27L – mit anderem Licht, anderen Winkeln und kürzeren Wegen.
AnflugschneiseMyrtle Avenue am Flughafen London Heathrow
Am Ende einer ruhigen Wohnstraße in Hatton liegt eine Wiese direkt unter dem Endanflug auf die Piste 27L. Hier ziehen A380, 777 und A350 so tief über dich hinweg wie kaum irgendwo sonst in Europa – vorausgesetzt, du kennst den Runway-Wechsel von Heathrow.
Weitere Einträge
RAF Museum Cosford
Das RAF Museum Cosford in Shropshire – seit 2022 offiziell RAF Museum Midlands – zeigt alle drei britischen V-Bomber in einer Halle, den Überschall-Prototyp TSR-2 und laut Museum die älteste Spitfire Mk I der Welt. Der Eintritt ist frei, das Museum liegt auf einer aktiven RAF-Station, und einmal im Jahr wird das Gelände zum Schauplatz einer großen Airshow.
MuseumImperial War Museum Duxford
Duxford ist Museum und aktiver Flugplatz zugleich: In den Hangars des früheren RAF-Jägerflugplatzes stehen Concorde, SR-71 und B-52, auf dem Vorfeld warten flugfähige Spitfires – und mehrmals im Jahr hebt alles ab, was Propeller hat. Der Guide für Airshow-Besucher und Spotter.
MuseumBrooklands Museum
Auf dem Gelände der ersten Rennstrecke der Welt baute Vickers Wellington, Viscount und VC10. Heute stehen dort eine Concorde, die VC10 des Sultans von Oman und ein Bomber aus dem Loch Ness – der Guide für Luftfahrtfans, die Brooklands bei Weybridge besuchen.
Museumde Havilland Aircraft Museum
Dort, wo 1939 die Mosquito entworfen wurde, steht heute ihr Prototyp – daneben zwei weitere Mosquitos, der Rumpf einer frühen Comet und mehr als ein halbes Jahrhundert de-Havilland-Geschichte. Der Guide zum nach eigener Aussage ersten Luftfahrtmuseum Großbritanniens bei London Colney.
Passende Guides aus dem Blog
- Planespotting in Heathrow: alle Spots, Runway Alternation und Licht
- IWM Duxford: Warbird-Airshows und Museum in England
- Red Arrows: Geschichte, BAE Hawk und Vorführungen der RAF-Kunstflugstaffel
- Royal International Air Tattoo in Fairford: die größte Militärairshow der Welt
- Planespotting mit Kindern: So wird der Flughafentag zum Familienausflug
- Ehrenamt im Luftfahrtmuseum: So kommst du an Restaurierung und Exponate

