Das Wichtigste in Kürze
- Die TUI Group betreibt fünf eigenständige Airlines, die unter einer gemeinsamen Marke auftreten – keine einzelne „TUI-Airline“.
- Rund 125 Flugzeuge zählt der Konzern für das Geschäftsjahr 2025, fast ausschließlich Boeing 737 und 787.
- Das Kennzeichen entscheidet: D-, G-, OO-, PH- oder SE- verraten dir, welche Schwester du vor dir hast.
- Jede Airline hat eigene Codes – X3/TUI, BY/TOM, TB/JAF, OR/TFL und 6B/BLX.
- Die Wurzeln sind bunt: Hapag-Lloyd, Britannia, Thomson, First Choice, Jetairfly, Arkefly und Blue Scandinavia stecken in der heutigen Gruppe.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Vom Bergbaukonzern zum Ferienflug-Verbund
- 8.Die fünf Airlines im Überblick
- 9.Eine virtuelle Airline mit fünf Zulassungen
- 10.Die Flotte: Boeing, Boeing und ein Embraer
- 11.So bestimmst du die richtige TUI-Airline
- 12.Das TUI-Design und seine Vorgänger
- 13.Wo du die TUI-Airlines am besten siehst
- 14.TUI im Vergleich zu den großen Netzwerk-Gruppen
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Konzern | TUI Group (TUI AG), Touristikkonzern mit Hauptsitz in Hannover |
|---|---|
| Rolle im System | Airline-Gruppe – fünf rechtlich eigenständige Ferienairlines, jede mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, gemeinsamem Markenauftritt und zentral gesteuerten Bereichen |
| Airlines | TUIfly (Deutschland), TUI Airways (Großbritannien), TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands, TUI fly Nordic (Schweden) |
| Geschäftsmodell | Ferienflug, überwiegend für die Reiseveranstalter des Konzerns, dazu Nur-Flug-Verkauf |
| Flotte (laut TUI Group, Geschäftsjahr 2025) | Rund 125 Flugzeuge für Mittel- und Langstrecke |
| Flugzeugtypen | Boeing 737-800, Boeing 737 MAX 8, Boeing 787-8, Boeing 787-9 sowie Embraer E195-E2 bei TUI fly Belgium |
| Ziele | Nach Konzernangaben mehr als 180 Ziele weltweit |
| Allianz | keine |
| Kennzeichen | D- (TUIfly), G- (TUI Airways), OO- (TUI fly Belgium), PH- (TUI fly Netherlands), SE- (TUI fly Nordic) |
| Bestimmungsweg im Feld | Länderkennung und ICAO-Rufzeichen – die Lackierung ist bei allen fünf praktisch gleich |
| Offizielle Website | www.tuigroup.com/en/about-us/airline |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
TUI-Airlines aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für TUI-Airlines
- Alle fünf Airlines tragen das blau-weiße TUI-Design mit dem roten Lächeln-Logo und dem Titel „TUI“ – die Lackierung allein verrät das Land nicht
- Die Länderkennung trennt die Schwestern: D- für TUIfly, G- für TUI Airways, OO- für TUI fly Belgium, PH- für TUI fly Netherlands, SE- für TUI fly Nordic
- Im ADS-B-Rufzeichen steht der ICAO-Code des Betreibers: TUI, TOM, JAF, TFL oder BLX
- Eine Embraer E195-E2 im TUI-Design kommt aus Belgien
- Ein Dreamliner im TUI-Design hat meist ein G-Kennzeichen; TUIfly fliegt keine 787
- Gelb-weiße Hapag-Lloyd-Jets sowie Thomson- oder Jetairfly-Bemalungen gehören ins Archiv – die Umstellung auf TUI ist abgeschlossen
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Einheitliche Boeing-Flotte – wer 737 und 787 sicher bestimmen kann, hat die Gruppe fast im Griff
- Fünf Länderkennungen im gleichen Design: ideal, um Kennzeichen gezielt zu sammeln
- Dreamliner im Ferienverkehr, auch an Flughäfen ohne große Netzwerk-Airline
- Embraer E195-E2 von TUI fly Belgium als seltener Sonderfall im Konzern
- An Urlaubsflughäfen stehen oft mehrere TUI-Airlines gleichzeitig auf dem Vorfeld
Wo es hakt
- Die Lackierung hilft bei der Zuordnung kaum – ohne Kennzeichen keine saubere Sichtung
- Flugzeuge wechseln innerhalb des Konzerns gelegentlich den Betreiber und das Kennzeichen
- Stark saisonaler Verkehr: im Winter deutlich weniger TUI an deutschen Flughäfen
- Flottenzahlen ändern sich laufend durch MAX-Auslieferungen und Abgaben der 737-800
- Im Sommer springen immer wieder gemietete Fremdflugzeuge unter TUI-Flugnummern ein
Ein blau-weißer Jet mit rotem Lächeln am Rumpf rollt in Palma zur Startbahn, dahinter ein zweiter, der genauso aussieht, und am Gate wartet ein dritter. Für Gäste sind das einfach „die TUI-Flieger“. Für dich als Spotter können das drei verschiedene Airlines aus drei Ländern sein. Die TUI Group betreibt fünf Ferienairlines, die seit dem Rebranding der 2010er-Jahre fast identisch aussehen – mit eigenen Codes, eigenen Zulassungen und eigenen Kennzeichen. Diese Seite zeigt dir, wer hinter dem Lächeln steckt und wie du jede Sichtung dem richtigen Betreiber zuordnest.
Fünf TUI-Airlines, fünf Einträge
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Betreiber, Flughafen und Spot fest – so landet die britische 737 nicht aus Versehen bei TUIfly. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vom Bergbaukonzern zum Ferienflug-Verbund
Der Weg der TUI zum Airline-Konzern ist ungewöhnlich. Die heutige TUI AG geht auf Preussag zurück, einen Industrie- und Bergbaukonzern, der 1923 gegründet wurde. Ende der 1990er-Jahre trennte sich Preussag von der Stahlsparte, übernahm 1997 die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd und baute sich Schritt für Schritt zum Touristikkonzern um. 2002 folgte der neue Name TUI AG, die Hauptverwaltung sitzt in Hannover.
Mit Hapag-Lloyd kam auch eine Fluggesellschaft in den Konzern: die Hapag-Lloyd Flug, die seit 1973 Urlauber ans Mittelmeer brachte. Die übrigen Airlines kamen über Reiseveranstalter dazu. In Großbritannien brachte die Übernahme des Thomson-Konzerns im Jahr 2000 die frühere Britannia Airways mit, 2007 folgte durch die Fusion mit First Choice die zweite große britische Ferienairline. In Belgien und den Niederlanden bauten die Veranstalter Jetair und Arke eigene Gesellschaften auf, in Schweden lief der Weg über Blue Scandinavia und Britannia Nordic.
Lange flogen diese Airlines unter ihren eigenen Namen und Farben. Wer in den 2000er-Jahren in Antalya oder auf Gran Canaria stand, sah gelbe Hapagfly-Jets, Thomson- und First-Choice-Maschinen, Jetairfly und Arkefly nebeneinander, ohne zu ahnen, dass sie zum selben Konzern gehörten. Erst nach der vollständigen Verschmelzung von TUI AG und der britischen TUI Travel im Dezember 2014 zog der Konzern die Marke durch. Zwischen 2015 und 2017 bekamen alle fünf Airlines den TUI-Namen und das blau-weiße Design.
Die fünf Airlines im Überblick
Die Gruppe ist kein einheitlicher Flugbetrieb, sondern ein Verbund. Jede Airline hat ein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis, eigene IATA- und ICAO-Codes und fliegt mit Kennzeichen ihres Heimatlandes. Die Tabelle zeigt dir die wichtigsten Merkmale auf einen Blick.
| Airline | Land | IATA / ICAO | Rufzeichen | Kennzeichen | Typen (Stand 2026) |
|---|---|---|---|---|---|
| TUIfly | Deutschland | X3 / TUI | TUIJET | D-… | 737-800, 737 MAX 8 |
| TUI Airways | Großbritannien | BY / TOM | TOMJET | G-… | 737-800, 737 MAX 8, 787-8, 787-9 |
| TUI fly Belgium | Belgien | TB / JAF | BEAUTY | OO-… | 737-800, 737 MAX 8, E195-E2 |
| TUI fly Netherlands | Niederlande | OR / TFL | ORANGE | PH-… | 737 MAX 8, 787-8 |
| TUI fly Nordic | Schweden | 6B / BLX | BLUESCAN | SE-… | 737 MAX 8, 787-9 |
Auffällig: Mehrere ICAO-Codes und Rufzeichen stammen noch aus der Zeit vor dem TUI-Namen. JAF erinnert an Jetairfly, TOM und TOMJET an Thomson, BLX und BLUESCAN an Blue Scandinavia. Für dich ist das praktisch, denn der Code im ADS-B-Signal verrät den Betreiber auch dann, wenn du das Kennzeichen noch nicht lesen kannst. Wie Codes und Rufzeichen zusammenhängen, erklären die Beiträge IATA- und ICAO-Codes erklärt und Callsign und Flugnummer.
Konzern, Marke, Betreiber
Der Konzern ist die TUI Group. Die Marke ist das, was am Rumpf steht: „TUI“. Der Betreiber ist die Gesellschaft, die das Flugzeug mit ihrer Zulassung fliegt, etwa TUI fly Belgium. In dein Logbuch gehört der Betreiber – und den liest du am Kennzeichen ab, nicht am Schriftzug.
TUIfly: die deutsche Schwester
TUIfly sitzt in Langenhagen direkt am Flughafen Hannover und ist der deutsche Ferienflieger des Konzerns. Sie entstand 2007 aus Hapagfly und dem Billigflieger Hapag-Lloyd Express und fliegt heute ausschließlich die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8. Ihre Basen liegen in Hannover, Frankfurt, München, Stuttgart und Düsseldorf. In der Corona-Krise schrumpfte TUIfly deutlich und gab Standorte wie Köln/Bonn und Bremen auf – entsprechend seltener sind die D-Kennzeichen dort geworden.
TUI Airways: der Riese aus Großbritannien
TUI Airways ist die größte Airline der Gruppe. Ihre Wurzeln reichen über Thomson und First Choice bis zu Britannia Airways zurück, die 1968 als erste europäische Airline die Boeing 737-200 flog. Heute stellt TUI Airways den Großteil der Dreamliner im Konzern: neben 737-800 und 737 MAX 8 fliegt sie die Boeing 787-8 und die längere 787-9. Ihre Flugzeuge starten von zahlreichen britischen Flughäfen, darunter London-Gatwick, Manchester und Birmingham.
TUI fly Belgium: die mit dem Embraer
TUI fly Belgium flog bis 2016 als Jetairfly und hat ihren Sitz in Zaventem am Flughafen Brüssel. Sie bekam im Januar 2018 die erste 737 MAX 8 des Konzerns und ist die einzige TUI-Airline mit der Embraer E195-E2. Die Langstrecke mit 767 und 787 hat sie inzwischen aufgegeben. Basen sind neben Brüssel auch Ostende-Brügge und Antwerpen.
TUI fly Netherlands: Dreamliner aus Schiphol
TUI fly Netherlands entstand 2005 als Arkefly und war im Oktober 2015 die erste Konzernairline mit TUI-Namen. Die kleine Flotte besteht aus 737 MAX 8 und 787-8, mit denen sie auch in die Karibik fliegt. Heimat ist der Flughafen Amsterdam-Schiphol, dazu kommen Eindhoven und Rotterdam/Den Haag. Für die Langstrecke ist TUI fly Netherlands die einzige Benelux-Airline des Konzerns, seit sich TUI fly Belgium 2025 davon zurückgezogen hat.
TUI fly Nordic: der kleine Bruder aus Schweden
TUI fly Nordic ist die kleinste Airline der Gruppe. Sie geht auf Transwede und die 1996 gestartete Blue Scandinavia zurück und fliegt von Stockholm-Arlanda und Göteborg-Landvetter aus vor allem für die skandinavischen TUI-Veranstalter. Nach Flottenübersichten aus dem Jahr 2025 bestand die Flotte nur aus einer Handvoll Flugzeugen: einigen 737 MAX 8 und einer 787-9. In Mitteleuropa begegnet dir ein SE-Kennzeichen im TUI-Design deshalb fast nur an Urlaubsflughäfen.
Eine virtuelle Airline mit fünf Zulassungen
Lange arbeiteten die fünf Airlines weitgehend für sich. Inzwischen bündelt die TUI Group zentrale Aufgaben: Flugzeugeinkauf und Finanzierung, Technik und Wartung, IT sowie die Planung der Langstrecke. Der Konzern spricht selbst von einer „virtuellen Airline“, die dort gemeinsam auftritt, wo es sich lohnt, und lokale Unterschiede dort behält, wo sie Sinn ergeben. Zusammengenommen wären die fünf Gesellschaften nach Angaben von TUI die siebtgrößte Airline-Operation Europas.
Für dich am Zaun hat das zwei sichtbare Folgen. Erstens ist die Flotte stark vereinheitlicht: Der Konzern hat seit 2013 insgesamt 70 Boeing 737 MAX bestellt, um ältere Flugzeuge zu ersetzen, und setzt auf der Langstrecke einheitlich auf die 787. Zweitens wandern Flugzeuge gelegentlich innerhalb der Gruppe. Eine 737 kann ihr Leben mit G-Kennzeichen beginnen und später mit D- oder OO- weiterfliegen. Darum lohnt es sich, bei jeder Sichtung das vollständige Kennzeichen zu notieren – Tipps dazu gibt der Beitrag Flugzeugkennzeichen verstehen.
Die Airlines arbeiten vor allem für die Reiseveranstalter des Konzerns, verkaufen aber auch reine Flugtickets. Im Alltag verschwimmt damit die alte Grenze zwischen Charter und Linie. Was die beiden Begriffe heute noch trennt, erklärt der Beitrag Charterflug und Linienflug.
Die Flotte: Boeing, Boeing und ein Embraer
Das Typenbild der TUI-Airlines ist übersichtlich. Laut TUI Group umfasste die Gesamtflotte im Geschäftsjahr 2025 rund 125 Flugzeuge. Konkrete Zahlen je Typ ändern sich ständig, die folgende Übersicht ist deshalb eine grobe Momentaufnahme.
| Typ | Betreiber im Konzern | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | TUIfly, TUI Airways, TUI fly Belgium | Kurz- und Mittelstrecke | Wird schrittweise ersetzt, Tracker-Code B738 |
| Boeing 737 MAX 8 | alle fünf | Kurz- und Mittelstrecke | Rückgrat der Zukunft, Tracker-Code B38M |
| Boeing 787-8 | TUI Airways, TUI fly Netherlands | Langstrecke | Kürzerer Dreamliner, Tracker-Code B788 |
| Boeing 787-9 | TUI Airways, TUI fly Nordic | Langstrecke | Längere Version, Tracker-Code B789 |
| Embraer E195-E2 | TUI fly Belgium | Kürzere Ferienstrecken | Einziger Nicht-Boeing-Typ der eigenen Flotten |
| Boeing 737 MAX 10 | bestellt | Kurz- und Mittelstrecke | Auslieferung abhängig von der Zulassung |
Die 737-800 war über viele Jahre das Arbeitspferd aller TUI-Airlines. Bei TUI fly Netherlands ist sie bereits verschwunden, bei den anderen schrumpft ihr Anteil mit jeder neuen 737 MAX 8. Für einige Airlines ist die größere 737 MAX 10 bestellt. Wie du die 737-Generationen am Flugzeug unterscheidest, zeigt der Beitrag Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Auf der Langstrecke setzt TUI auf die Boeing 787. Die Briten führten 2013 als erste Airline ihres Landes einen Dreamliner ein, Jetairfly folgte im Dezember desselben Jahres. Mit dem Rückzug von TUI fly Belgium aus der Langstrecke 2025 sind die Dreamliner heute auf TUI Airways, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic verteilt. Die Hersteller-Seite von Boeing ordnet beide Familien ein.
Die letzten 737-800 nicht verpassen
Setz die TUI-Typen, die dir noch fehlen, auf die Wunschliste in deinem Hangar und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn ein bestimmtes Kennzeichen anfliegt. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Was aus den Flotten verschwunden ist
Für dein Archiv sind die abgelösten Typen spannend. Die Boeing 757-200 war lange ein typisches Thomson- und First-Choice-Flugzeug. Die Boeing 767-300ER flog bei TUI Airways bis November 2023, bei TUI fly Belgium bis 2022 und bei TUI fly Netherlands bis November 2024 – damit endete die 767-Ära im Konzern. Die Embraer E190 von Jetairfly verließ 2023 die Flotte. Wer weiter zurückblättert, findet bei Hapag-Lloyd Flug die Boeing 727, den Airbus A310 und den A300 in gelb-weißen Farben.
So bestimmst du die richtige TUI-Airline
Weil die Lackierung bei allen fünf Airlines nahezu gleich ist, musst du mit anderen Merkmalen arbeiten. Mit diesen Schritten wird aus „irgendeine TUI“ eine saubere Sichtung.
Familie erkennen
Weißer Rumpf, blaue Akzente, rotes Lächeln-Logo und der Titel „TUI“: Damit ist klar, dass eine der fünf Konzernairlines fliegt – aber noch nicht welche.
Länderkennung lesen
D- steht für TUIfly, G- für TUI Airways, OO- für TUI fly Belgium, PH- für TUI fly Netherlands und SE- für TUI fly Nordic. Eine Übersicht aller Präfixe liefert der Beitrag Länderkennungen von Flugzeugen.
Rufzeichen im ADS-B-Signal prüfen
TUI, TOM, JAF, TFL oder BLX zeigen den Betreiber schon beim Anflug. Wie du Flüge live verfolgst, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Typ als Plausibilitätscheck
Ein Embraer im TUI-Design kommt aus Belgien, ein Dreamliner nie von TUIfly. Bei einer 737-800 mit PH-Kennzeichen lohnt ein zweiter Blick – TUI fly Netherlands fliegt sie nicht mehr selbst.
Kennzeichen vollständig notieren
Nur das Kennzeichen identifiziert das Flugzeug eindeutig – auch wenn es später innerhalb des Konzerns den Betreiber wechselt.
Sicher zugeordnet, wenn …
- Kennzeichen, ICAO-Rufzeichen und Typ zur selben TUI-Airline passen
- eine E195-E2 mit OO-Kennzeichen im TUI-Design rollt
- das Kennzeichen in einer aktuellen Flottenliste steht
Genauer hinsehen, wenn …
- eine 737 erst kürzlich innerhalb des Konzerns von einer Airline zur anderen gewechselt ist
- das Kennzeichen nicht lesbar ist und nur „TUI“ am Rumpf steht
- Tracker-Rufzeichen und Kennzeichen nicht zur selben Airline passen
Kein TUI-Betrieb, wenn …
- ein Fremdflugzeug im Wet-Lease unter einer TUI-Flugnummer fliegt
- die Maschine in fremden Farben mit eigenem Rufzeichen unterwegs ist
- nur ein Reiseveranstalter von TUI Plätze bei einer anderen Airline gebucht hat
Gerade im Sommer mieten Ferienairlines gern Kapazität hinzu. Dann steht auf der Anzeigetafel eine X3- oder BY-Flugnummer, am Gate aber ein Flugzeug in ganz anderen Farben. Für dein Logbuch zählt der tatsächliche Betreiber – mehr dazu im Beitrag Wet-Lease erklärt.
Das TUI-Design und seine Vorgänger
Das heutige Design kam schrittweise: TUIfly wechselte 2014 von Gelb zu Blau, die übrigen Airlines folgten mit ihrem neuen Namen zwischen 2015 und 2017. Seit 2016 steht bei TUIfly statt „TUIfly“ nur noch „TUI“ am Rumpf. Damit verschwanden einige markante Lackierungen – das Gelb von Hapag-Lloyd und Hapagfly, die Bemalung von Thomson Airways, die Farben von Jetairfly und Arkefly. Wie solche Umstellungen ablaufen und warum Übergangsbemalungen so begehrt sind, zeigt der Beitrag Wenn Airlines ihr Design wechseln.
Fotos aus dieser Zeit sind heute wertvolle Archivstücke. Wenn du ältere Sichtungen nachträgst, ordne sie den historischen Betreibern zu: Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express in Deutschland, Britannia Airways und First Choice Airways in Großbritannien. Für Sonderbemalungen im TUI-Konzern lohnt der Guide Special Liveries finden.
Weiß braucht gutes Licht
Die überwiegend weißen TUI-Rümpfe überstrahlen im harten Mittagslicht schnell, und das Kennzeichen am Heck verschwindet im Gegenlicht. Plane deinen Standort mit dem Guide zum Sonnenstand – dann ist das entscheidende Kennzeichen auf dem Foto auch lesbar.
Wo du die TUI-Airlines am besten siehst
In Deutschland ist Hannover die erste Adresse: Hier sitzt TUIfly, und auf der Besucherterrasse am Flughafen Hannover siehst du die D-Kennzeichen besonders häufig. Auch in Frankfurt, München, Stuttgart und an der Besucherterrasse in Düsseldorf gehört TUIfly zum Sommerbild. Mehr zum Standort Hannover steht im Guide Planespotting in Hannover.
Für TUI Airways führt der Weg nach Großbritannien. Der Runway Visitor Park in Manchester ist einer der bekanntesten Plätze, an dem du 737 und 787 mit G-Kennzeichen sehen kannst. In Belgien bietet die Spotterzone Steenokkerzeel in Brüssel gute Chancen auf die belgischen Jets inklusive E195-E2, in den Niederlanden die Spotterplaats an der Polderbaan in Schiphol.
Wirklich spannend wird es an den Urlaubsflughäfen. Auf Mallorca, den Kanaren, in Griechenland oder in der Türkei treffen oft mehrere TUI-Airlines an einem Vormittag zusammen. Am Flughafen Palma de Mallorca und am Strand Playa Honda auf Lanzarote kannst du mit etwas Glück drei oder vier verschiedene Länderkennungen im TUI-Design an einem Tag sammeln. Wie du so etwas mit dem Familienurlaub verbindest, zeigt der Beitrag Planespotting im Urlaub.
Nur von öffentlich zugänglichen Standorten
Auch im Urlaub gelten Zäune, Sperrzonen und das Hausrecht der Flughäfen. In manchen Ländern sind die Regeln für Fotos am Flughafen strenger als in Deutschland. Was grundsätzlich erlaubt ist, steht im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?. Wer gerade erst anfängt, findet die Grundlagen im Guide Planespotting für Einsteiger.
TUI im Vergleich zu den großen Netzwerk-Gruppen
Die TUI-Airlines unterscheiden sich grundlegend von Gruppen wie der Lufthansa Group, Air France-KLM oder der International Airlines Group. Dort stehen Netzwerk-Airlines mit Drehkreuzen und Umsteigeverkehr im Mittelpunkt, Allianzmitgliedschaften und Codeshares inklusive. Die TUI-Airlines dagegen fliegen nonstop von vielen Regionalflughäfen direkt ans Urlaubsziel, ohne Allianz und ohne klassisches Drehkreuz.
Auch die Rolle im Konzern ist eine andere. Bei der TUI Group sind die Airlines ein Baustein in einer Kette aus Reiseveranstaltern, Hotels und Kreuzfahrten. Sie liefern vor allem die Sitzplätze für die Pauschalreisen. Das erklärt den stark saisonalen Flugplan: Im Sommer siehst du TUI an vielen deutschen Flughäfen mehrmals am Tag, im Winter verschiebt sich der Verkehr Richtung Kanaren, Ägypten und Fernziele.
Deine TUI-Sammlung im Hangar
Hak TUIfly, TUI Airways, TUI fly Belgium, Netherlands und Nordic Kennzeichen für Kennzeichen ab, finde auf der Spot-Karte die besten Plätze an deinem Urlaubsflughafen und teil deine Fotos mit der Community. Planetrack startet bald – sichere dir deinen Platz auf der Warteliste.
Fazit
Die TUI-Airlines sind für Spotter ein Paradebeispiel dafür, dass eine Lackierung noch keine Sichtung ist. Unter dem gemeinsamen Lächeln fliegen fünf eigenständige Ferienairlines aus Deutschland, Großbritannien, Belgien, den Niederlanden und Schweden – mit eigenen Codes, eigenen Rufzeichen und eigenen Kennzeichen. Die Flotte ist mit 737 und 787 übersichtlich, aber im Umbruch: Die 737-800 macht Platz für die MAX, 767 und belgische Dreamliner sind schon Geschichte. Wer Kennzeichen und Rufzeichen zusammen liest, macht aus jedem blau-weißen Jet einen sauberen Logbuch-Eintrag.
Kurzfazit
TUI ist eine Marke über fünf Airlines. Für deine Sichtung zählt der tatsächliche Betreiber – und den verraten dir Länderkennung und ICAO-Rufzeichen, nicht das Logo am Rumpf.
Zusammenfassung
- Hinter dem TUI-Lächeln stehen fünf Ferienairlines aus fünf Ländern, die rechtlich selbstständig sind, aber Einkauf und Planung teilen.
- Die Flotte besteht fast nur aus Boeing 737-800, 737 MAX 8 und 787 – mit der Embraer E195-E2 in Belgien als Ausnahme.
- Beim Spotten bestimmst du den Betreiber über Länderkennung und ICAO-Rufzeichen; die Lackierung zeigt nur die Familie.
- Die 737-800 wird nach und nach durch die MAX ersetzt, 767 und belgische 787 sind bereits Geschichte – ältere Typen lohnen jetzt gezielte Fotos.
Häufige Fragen
Welche Airlines gehören zur TUI Group?
Fünf: die deutsche TUIfly, die britische TUI Airways, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und die schwedische TUI fly Nordic. Alle fliegen im gleichen Design, haben aber eigene Zulassungen, Codes und Kennzeichen.
Ist TUI eine einzige Airline?
Nein. Die TUI Group spricht zwar von einer „virtuellen Airline“ und bündelt Einkauf, Technik, IT und Langstreckenplanung. Rechtlich und im Flugbetrieb bleiben es aber fünf Gesellschaften mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Für dein Logbuch heißt das: fünf verschiedene Betreiber.
Wie unterscheide ich TUIfly von TUI Airways?
Am Kennzeichen: TUIfly fliegt mit D-, TUI Airways mit G-. Auf dem Tracker steht bei TUIfly der ICAO-Code TUI, bei TUI Airways TOM. Ein Dreamliner im TUI-Design ist außerdem nie eine TUIfly – die deutsche Airline fliegt nur Boeing 737.
Wie viele Flugzeuge haben die TUI-Airlines?
Laut TUI Group rund 125 Flugzeuge für Mittel- und Langstrecke (Stand Geschäftsjahr 2025). Die größte Flotte hat TUI Airways, die kleinste TUI fly Nordic. Weil laufend neue 737 MAX dazukommen und ältere 737-800 gehen, ändern sich die Zahlen ständig.
Fliegen die TUI-Airlines auch Airbus?
Planmäßig nicht – die eigenen Flotten bestehen aus Boeing und bei TUI fly Belgium aus Embraer. In Engpässen, etwa bei verspäteten MAX-Auslieferungen, haben einzelne TUI-Airlines aber Airbus A320 anderer Betreiber gemietet. Dann trägt der Jet oft fremde Farben und ein fremdes Rufzeichen. Wie das funktioniert, erklärt der Beitrag Wet-Lease erklärt.
Welche TUI-Airline fliegt den Dreamliner?
Stand 2026 setzen TUI Airways (787-8 und 787-9), TUI fly Netherlands (787-8) und TUI fly Nordic (787-9) die Boeing 787 ein. TUI fly Belgium hat die Langstrecke 2025 aufgegeben, TUIfly in Deutschland hatte nie eigene Dreamliner im Liniendienst.
Gehört TUI zu einer Allianz?
Nein. Als Ferienflieger sind die TUI-Airlines in keiner der großen Allianzen. Wie Star Alliance, oneworld und SkyTeam funktionieren, steht im Beitrag Star Alliance, Oneworld und SkyTeam.
Was ist aus Hapag-Lloyd Flug geworden?
Sie lebt in TUIfly weiter. Die 1972 gegründete Hapag-Lloyd Flug hieß ab 2005 Hapagfly und ging 2007 zusammen mit Hapag-Lloyd Express in der Marke TUIfly auf. Die gelb-weißen Jets sind seit dem Wechsel zum blauen TUI-Design 2014 Geschichte.
Sichtungen rund um TUI-Airlines sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
TUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
BY / TOMTUI Airways
Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.
TB / JAFTUI fly Belgium
Der belgische Ferienflieger der TUI Group: früher Jetairfly, heute mit Boeing 737 und Embraer E195-E2 ab Brüssel, Ostende und Antwerpen unterwegs – und mit einem ICAO-Code, der noch an den alten Namen erinnert.
OR / TFLTUI fly Netherlands
Der niederländische Ferienflieger der TUI Group: früher Arkefly, Heimat Amsterdam-Schiphol, kleine Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und 787-8 – und ein Rufzeichen, das du im Funk sofort wiedererkennst.
6B / BLXTUI fly Nordic
Der schwedische Ferienflieger der TUI Group: Wurzeln bei Transwede und Blue Scandinavia, Basen in Stockholm-Arlanda und Göteborg, eine winzige Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und einer 787-9 – und ein Rufzeichen mit Geschichte.
HF / HLFHapag-Lloyd Flug
Historischer Ferienflieger aus Hannover (1972–2007): gegründet von der Reederei Hapag-Lloyd, bekannt für Orange und Blau, Airbus A300/A310 und als weltweiter Erstkunde der Boeing 737-800 – 2007 in TUIfly aufgegangen.
X3 / HLXHapag-Lloyd Express
Historischer Billigflieger der TUI aus Hannover: Hapag-Lloyd Express flog ab Dezember 2002 mit gelben Boeing 737 im Look eines New Yorker Taxis und ging im Januar 2007 in der Marke TUIfly auf.
BY / BALBritannia Airways
Historische britische Charterairline mit Sitz in Luton (Flugbetrieb 1962–2005): Aus Euravia wurde 1964 Britannia Airways, die Hausairline des Reiseveranstalters Thomson. Sie flog früh die Boeing 737-200, brachte die Boeing 767 nach Europa und ging 2005 in Thomsonfly auf – der Vorläuferin der heutigen TUI Airways.
DP / FCAFirst Choice Airways
Historische britische Charterairline (1987–2008): Als Air 2000 startete sie 1987 in Manchester mit zwei Boeing 757, ab 2003/2004 flog sie als First Choice Airways. 2008 ging sie mit Thomsonfly in Thomson Airways auf, der heutigen TUI Airways.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 10
Die längste 737, die Boeing je gebaut hat: Die MAX 10 bekommt ein Fahrwerk, das sich beim Start streckt, wartet seit Jahren auf ihre Zulassung und tritt gegen Airbus’ A321neo an. So erkennst du sie.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypEmbraer E195-E2
Der größte Jet, den Embraer je gebaut hat: Die E195-E2 bringt bis zu 146 Sitze in eine 2+2-Kabine, hat extrem lange Flügel und ist in Europa vor allem mit KLM Cityhopper unterwegs.
FlugzeugtypBoeing 767-300ER
Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
Spotting-Spots rund um TUI-Airlines
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse am Flughafen Hannover
Die offizielle Aussichtsterrasse am Hannover Airport liegt auf dem Dach der Erlebniswelt zwischen Terminal A und B. Für wenige Euro bekommst du einen Rundumblick über Vorfeld und Südbahn – ideal für Einsteiger, Familien und einen entspannten Nachmittag mit TUIfly, Eurowings und der Lufthansa Group.
BesucherparkRunway Visitor Park am Flughafen Manchester
Großbritanniens bekanntester Besucherpark für Flugzeugfans: Im Runway Visitor Park stehst du auf einem erhöhten Aussichtsbereich wenige Hundert Meter neben der Piste 05L/23R – und hast zwischen den Startwellen eine Concorde, einen Nimrod und eine Trident zum Anfassen.
SpotterpunktSpotterzonen in Steenokkerzeel am Flughafen Brüssel
Rund um Steenokkerzeel liegen die wichtigsten Spotterpunkte des Flughafens Brüssel – allen voran die offizielle Plattform an der Piste 25L neben dem Tervuursesteenweg. Hier erfährst du, welcher Standpunkt bei welcher Betriebsrichtung funktioniert und wann das Licht passt.
SpotterhügelSpotterplaats Polderbaan am Flughafen Amsterdam Schiphol
Der offizielle Spotterplatz an Schiphols längster Piste: Auf der Westseite der Polderbaan siehst du Landungen auf der 18R und Starts auf der 36L ohne Zaun im Bild – mit großem Gratisparkplatz, Toiletten und der Sonne am Nachmittag im Rücken.
Weitere Einträge
Lufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
Airline-GruppeAir France-KLM
Air France-KLM ist ein französisch-niederländischer Konzern mit zwei Netzwerk-Airlines, zwei Transavia-Betrieben und eigenen Regionaltöchtern. Wer am Zaun nur auf Blau-Weiß-Rot oder KLM-Blau achtet, verpasst die halbe Gruppe.
Airline-GruppeInternational Airlines Group (IAG)
Die International Airlines Group ist der Konzern hinter British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und LEVEL. Wer in Heathrow, Madrid, Barcelona oder Dublin spottet, steht mitten im IAG-Revier – sieht den Konzernnamen aber auf keinem einzigen Rumpf.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
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