Das Wichtigste in Kürze
- TUI fly Nordic ist der schwedische Ferienflieger der TUI Group und fliegt für die TUI-Veranstalter in ganz Skandinavien und Finnland.
- Codes: IATA 6B, ICAO BLX, Rufzeichen „BLUESCAN“.
- Kleinste Airline im TUI-Verbund: nach Flottenübersichten drei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 787-9.
- Lange Ahnenreihe: Transwede (1985), Blue Scandinavia (1996), Britannia Nordic (1998), dann TUIfly Nordic.
- Seit Ende 2021 reine MAX-Flotte auf der Kurzstrecke – die 737-800 und die 767-300ER sind Geschichte.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | 6B |
|---|---|
| ICAO-Code | BLX |
| Rufzeichen | BLUESCAN |
| Drehkreuze | ARN, GOT |
| Geschäftsmodell | Ferienflieger für die nordischen TUI-Reiseveranstalter, auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Stockholm, Schweden |
| Ursprung | 1985 als Transwede gegründet, ab Ende 1996 Blue Scandinavia, ab 1998 Britannia Nordic |
| Heutiger Name | Seit Mitte der 2000er-Jahre TUIfly Nordic, im Konzernauftritt TUI fly Nordic |
| Konzern | TUI Group, Teil des Airline-Verbunds mit TUIfly, TUI Airways, TUI fly Belgium und TUI fly Netherlands |
| Basen | Stockholm-Arlanda (ARN) und Göteborg-Landvetter (GOT) |
| Kunden | Die TUI-Veranstalter in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand 2025) | Sehr klein: nach Flottenübersichten drei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 787-9 |
| Markenzeichen | Blau-weiße TUI-Konzernbemalung mit Lächeln-Logo und schwedischem SE-Kennzeichen |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich TUI fly Nordic?
- Blau-weiße Bemalung im TUI-Konzerndesign mit Lächeln-Logo und Titel „TUI“ am Rumpf
- Schwedisches Kennzeichen mit SE- – das trennt sie von den Schwestern aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien
- Nur zwei Typen: Boeing 737 MAX 8 für Europa und die Kanaren, eine Boeing 787-9 für die Fernziele
- Flugnummer beginnt mit 6B, auf dem Tracker steht der ICAO-Code BLX
- Im Funk meldet sich die Crew als „BLUESCAN“ – ein Echo des alten Namens Blue Scandinavia
- Heimat sind Arlanda und Landvetter, dazu Abflüge ab Oslo, Kopenhagen, Helsinki und kleineren schwedischen Plätzen
Wer am Spotterhügel in Arlanda steht, sieht vor allem SAS, Norwegian und Ryanair. Dazwischen taucht immer wieder ein blau-weißer Jet mit Lächeln-Logo auf: TUI. Auf den ersten Blick ist das einfach „irgendeine TUI“. Tatsächlich steckt dahinter die kleinste Airline des ganzen TUI-Verbunds, mit eigenen Codes, einem Rufzeichen aus den 1990er-Jahren und einer Flotte, die du an einer Hand abzählen kannst. Darunter ist sogar ein Dreamliner. Hier erfährst du, wie du die schwedische TUI sicher erkennst und wo du sie am besten erwischst.
Vier Flugzeuge, vier Einträge im Hangar
Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot, sammelst sie in deinem Hangar und setzt die SE-Maschinen von TUI, die dir noch fehlen, auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
TUI fly Nordic im Überblick
TUI fly Nordic ist der schwedische Ferienflieger der TUI Group. Die Gesellschaft heißt rechtlich TUIfly Nordic AB, sitzt in Stockholm und hat ihre Basen am Flughafen Stockholm-Arlanda und am Flughafen Göteborg-Landvetter. Sie fliegt für die TUI-Reiseveranstalter in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Den Großteil der Plätze kaufen Gäste also als Pauschalreise.
Anders als die deutsche Schwester TUIfly ist TUI fly Nordic nicht auf Kurz- und Mittelstrecke beschränkt. Mit ihrer einzigen Boeing 787-9 geht es auch zu Fernzielen, zuletzt etwa in die Karibik und nach Afrika. Für skandinavische Urlauber ist das wichtig: Gerade im dunklen Nordwinter sind warme Fernziele gefragt.
Einer Allianz gehört die Airline nicht an. Innerhalb des Konzerns bildet sie zusammen mit TUIfly, TUI Airways, TUI fly Belgium und TUI fly Netherlands den Airline-Verbund der TUI Group. Laut Konzern fliegen diese fünf Gesellschaften zusammen rund 125 Flugzeuge. Die schwedische ist mit nur vier Maschinen die mit Abstand kleinste.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code 6B: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und in der Buchungsbestätigung.
- ICAO-Code BLX: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen BLUESCAN: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Keiner dieser Codes hat etwas mit „TUI“ zu tun. Vor allem das Rufzeichen erinnert an die Zeit, als die Airline noch Blue Scandinavia hieß, und alle drei Codes sind über die späteren Umbenennungen hinweg geblieben. Taucht auf dem Tracker eine Verbindung mit BLX auf, ist es die schwedische Gesellschaft, egal wie ähnlich das Flugzeug den Schwestern sieht. Warum Flugnummer und Callsign auf Trackern unterschiedlich aussehen, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Die Systematik dahinter findest du in IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Auf „BLUESCAN“ achten
Hörst du am Platz den Flugfunk mit, ist „BLUESCAN“ ein eindeutiges Erkennungszeichen, denn kein anderes Rufzeichen im TUI-Verbund klingt so. Was beim Mithören rechtlich gilt, steht im Artikel Flugfunk hören: die Rechtslage. Auf dem Tracker filterst du am besten direkt nach BLX; wie das geht, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Von Transwede über Britannia Nordic zu TUI
Die Geschichte von TUI fly Nordic reicht bis in die Mitte der 1980er-Jahre zurück, und sie hat fast so viele Namen wie Flugzeuge.
1985: Start als Transwede
Die Airline wird als Transwede gegründet und fliegt Charter- und Linienverbindungen in Europa.
1996: Aus Transwede wird Blue Scandinavia
Im Dezember 1996 übernimmt der schwedische Reiseveranstalter Fritidsresor den Charterbetrieb. Die neue Airline heißt Blue Scandinavia – daher stammt das Rufzeichen BLUESCAN.
1998: Britannia Nordic
Die britische Thomson-Gruppe kauft Fritidsresor. Ab dem 1. Januar 1998 fliegt die Airline als Britannia Nordic, als nordischer Ableger von Britannia Airways.
2000er: Der TUI-Name kommt
Nachdem Preussag, die spätere TUI, im Jahr 2000 Thomson übernommen hat, wird Britannia Nordic Mitte der 2000er-Jahre zu TUIfly Nordic.
2020/2021: Kleiner und moderner
Die 767-300ER verlassen Ende 2020 die Flotte, im September 2021 kommt eine 787-9 von TUI Airways, und im November 2021 fliegt die letzte 737-800.
Die britischen Wurzeln sind kein Zufall. Wie eng die Linie mit der Ferienfluggeschichte Großbritanniens verknüpft ist, zeigt die Seite zu Britannia Airways, der Vorgängerin von TUI Airways. Aus der Transwede- und Blue-Scandinavia-Zeit stammen übrigens auch exotischere Typen: Mitte der 1990er-Jahre flogen kurzzeitig zwei Lockheed L-1011 TriStar und drei McDonnell Douglas MD-83 für die Airline.
Als die TUI Group 2015 beschloss, alle fünf Airlines unter dem Namen TUI auftreten zu lassen, blieben sie rechtlich eigenständig, jede mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Deshalb haben sie bis heute unterschiedliche Codes und Kennzeichen. Bis 2017 waren die meisten Flugzeuge in der neuen Konzernbemalung unterwegs.
Die Flotte: 737 MAX 8 und ein Dreamliner
Die Flotte ist winzig. Nach Flottenübersichten mit Stand 2025 sieht sie ungefähr so aus:
| Typ | Anzahl (ca.) | Sitze | Einsatz | Tracker-Code |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 737 MAX 8 | 3 | 189 | Europa, Kanaren, Türkei, Zypern | B38M |
| Boeing 787-9 | 1 | rund 345, zwei Klassen | Langstrecke | B789 |
Behandle die Tabelle als Momentaufnahme. Der TUI-Konzern schiebt Flugzeuge zwischen seinen Airlines hin und her, und im Ferienverkehr helfen in Spitzenzeiten auch Schwestergesellschaften aus. 2021 kam zum Beispiel der Dreamliner von TUI Airways nach Schweden, während die letzte 737-800 kurz darauf zu TUI Airways zurückging.
Die Boeing 737 MAX 8 ist das Rückgrat. Auf der Kurz- und Mittelstrecke ist TUI fly Nordic seit Ende 2021 ein reiner MAX-Betreiber. Der Dreamliner ist eine Boeing 787-9, die mittlere Version der Familie. Die Maschine flog zuvor als G-TUIK bei TUI Airways und wurde im September 2021 als SE-RFZ in Schweden registriert. Damit kehrte die Airline nach rund einem Jahr Pause auf die Langstrecke zurück. Alle aktuellen Typen stammen von Boeing.
Die einzige 787-9 nicht verpassen
Richte einen Sichtungs-Alarm für das Kennzeichen SE-RFZ ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn die Maschine anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die frühere Flotte
Für dein Logbuch aus älteren Jahren sind drei Boeing-Typen interessant, die heute nicht mehr für TUI fly Nordic fliegen:
- Boeing 737-800: seit 1998 im Einsatz, insgesamt rund 15 bis 18 Exemplare, nie mehr als sieben gleichzeitig. Die letzte, SE-RFX, flog im November 2021 von Gran Canaria nach Stockholm und ging danach an TUI Airways.
- Boeing 767-300ER: über viele Jahre der Langstreckenjet der Airline. Die letzten beiden verließen die Flotte Ende 2020.
- Boeing 757-200: in zwei Phasen zwischen 1998 und 2011 im Einsatz.
Wenn du Fotos aus dieser Zeit hast, heb sie gut auf. Wie du das Alter einzelner Maschinen nachschlägst, erklärt der Artikel Wie alt ist dieses Flugzeug?.
737 MAX 8 oder 737-800? So trennst du die Generationen
Seit die letzte 737-800 die Flotte verlassen hat, ist jede aktuelle Kurzstrecken-737 von TUI fly Nordic eine MAX 8. Auf älteren Fotos und an Urlaubsflughäfen, wo andere Airlines noch 737-800 einsetzen, lohnt der genaue Blick trotzdem:
Das spricht für die 737 MAX 8
- Große Triebwerke mit gezackter Hinterkante an der Verkleidung
- Geteilte Winglets mit einer Spitze nach oben und einer nach unten
- Längeres, spitz zulaufendes Heckende
- Auf Trackern als B38M geführt
Das spricht für die 737-800
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Klassische, nach oben gebogene Winglets
- Kürzeres, stumpferes Heckende
- Auf Trackern als B738 geführt
Mehr Details liefert der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden. Beim Dreamliner ist die Sache einfacher: gezackte Triebwerkshinterkanten, stark nach oben gebogene Flügel und das Cockpit mit nur vier Fenstern verraten die 787 schon von Weitem. Wie du sie von der größeren 777 trennst, steht im Artikel Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Woran du TUI fly Nordic erkennst
Die Flugzeuge tragen das Konzerndesign der TUI Group: blau-weiße Bemalung, das Lächeln-Logo und der Schriftzug „TUI“ am Rumpf. Genau diese Optik teilen sich alle fünf TUI-Airlines. Auch der Dreamliner ist kein Alleinstellungsmerkmal, denn TUI Airways und TUI fly Netherlands fliegen ebenfalls 787. An Urlaubsflughäfen stehen die Schwestern oft direkt nebeneinander.
So trennst du die TUI-Airlines voneinander:
| Airline | Land | Kennzeichen-Präfix |
|---|---|---|
| TUI fly Nordic | Schweden | SE- |
| TUIfly | Deutschland | D- |
| TUI Airways | Großbritannien | G- |
| TUI fly Belgium | Belgien | OO- |
| TUI fly Netherlands | Niederlande | PH- |
Das Kennzeichen entscheidet. Eine 737 MAX 8 im TUI-Design in Arlanda ist meistens eine schwedische, sicher bist du aber erst mit dem SE-Präfix am Rumpf. Die MAX-Flugzeuge der Airline trugen nach Flottenlisten Kennzeichen aus der Reihe SE-RN.., der Dreamliner fliegt als SE-RFZ. Wie du Kennzeichen liest und welches Präfix zu welchem Land gehört, erklären die Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen und Länderkennungen von Flugzeugen.
Achtung Verwechslung
Flugzeuge wechseln innerhalb des TUI-Konzerns gelegentlich die Gesellschaft. Die 787-9 von TUI fly Nordic war vorher britisch, die letzte 737-800 ging später nach Großbritannien zurück. Notier deshalb immer das Kennzeichen zum Zeitpunkt der Sichtung. Ein bestimmtes Flugzeug findest du über den Guide Flugzeug per Kennzeichen verfolgen.
Nordische Konkurrenz
In Skandinavien gibt es noch zwei weitere große Ferienflieger, die dieselben Urlauber an dieselben Strände bringen: Novair aus Schweden und Sunclass Airlines aus Dänemark. Beide tragen eigene Bemalungen und gehören zu anderen Konzernen. Verwechslungsgefahr besteht vor allem dann, wenn du nur das Heck im Bild hast.
TUI fly Nordic spotten
Arlanda und Landvetter
Die besten Chancen hast du an den beiden Basen. In Arlanda ist der offizielle Spotterhügel an der Navigatörsvägen ein guter Startpunkt, mit Parkplatz und Blick auf Landungen auf der 19L und Starts von der 01R. Welche Piste gerade genutzt wird, hängt vom Wind ab; der Artikel zur Betriebsrichtung am Flughafen hilft beim Planen.
In Arlanda triffst du TUI fly Nordic im Umfeld der großen Namen: SAS, Norwegian und Ryanair sind hier deutlich häufiger. Weil die schwedische TUI nur vier Flugzeuge hat, ist jede Sichtung ein kleiner Treffer. In Landvetter ist der Verkehr übersichtlicher, die TUI-Umläufe fallen dort entsprechend stärker auf.
Weitere nordische Flughäfen
Für die TUI-Veranstalter in Norwegen, Dänemark und Finnland startet TUI fly Nordic auch in Oslo, Kopenhagen und Helsinki. In Kopenhagen lohnt sich der Klassiker Flyvergrillen, Tipps dazu stehen im Guide Planespotting in Kopenhagen-Kastrup. Daneben gibt es Abflüge ab kleineren schwedischen Plätzen wie Malmö, Norrköping oder Umeå, meist nur an wenigen Tagen pro Woche.
An den Urlaubszielen
Im Süden begegnest du der Airline ebenfalls, etwa auf Gran Canaria. Am Flughafen Gran Canaria fotografierst du vom Strand Ojos de Garza aus, und weitere Inseln stellt der Guide Planespotting auf den Kanaren vor. Auch am Flughafen Palma, auf Rhodos und in Antalya tauchen die SE-Maschinen auf, dort oft neben den Schwestern aus Deutschland, Großbritannien und den Benelux-Ländern.
Gute Chancen auf TUI fly Nordic, wenn …
- du in Arlanda oder Landvetter stehst und den Flugplan vorher prüfst
- skandinavische Schulferien sind und viele Pauschalreisen abfliegen
- du im Winter auf den Kanaren spottest, wo viele nordische Urlauber landen
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt die 787-9 suchst – es gibt nur eine, und sie ist oft lange unterwegs
- du nach älteren Spotterberichten planst, die noch 767 oder 737-800 erwähnen
Eher kein TUI-fly-Nordic-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen stehst – dort fliegt in aller Regel die deutsche TUIfly
Im Norden lohnt der Blick aufs Licht besonders: Im Winter steigt die Sonne kaum über den Wald, im Sommer steht sie bis spät am Abend. Wie du den Sonnenstand für deinen Fotospot planst, entscheidet darüber, welche Seite der Bahn gut ausgeleuchtet ist. Für die kalte Saison gibt es außerdem Tipps im Beitrag Planespotting im Winter.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Jeden TUI-Dreamliner für TUI fly Nordic halten – TUI Airways und TUI fly Netherlands fliegen ebenfalls 787. Das SE-Kennzeichen entscheidet.
- Die schwedische TUI mit TUIfly verwechseln – die deutsche Gesellschaft fliegt mit D-Kennzeichen und hat keine Langstreckenjets.
- „TUI“ im Namen mit dem Code gleichsetzen – TUI fly Nordic nutzt 6B und BLX, nicht TUI.
- BLUESCAN für eine fremde Airline halten – das Rufzeichen gehört seit den Blue-Scandinavia-Jahren zu dieser Linie.
- Britannia Nordic mit Britannia Airways gleichsetzen – die schwedische Gesellschaft war ein eigener Ableger mit eigenem Flugbetrieb.
- Nach der 767 oder 737-800 suchen – beide Typen haben die Flotte 2020 und 2021 verlassen.
TUI fly Nordic im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die 787-9 oder Sonderbemalungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt. Auf der Spot-Karte findest du Anreise, bestes Licht und Community-Fotos für Arlanda, und deine Sichtung postest du mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
TUI fly Nordic ist der kleinste, aber geschichtsträchtigste Ferienflieger der TUI Group. Aus Transwede wurde 1996 Blue Scandinavia, zwei Jahre später Britannia Nordic und schließlich TUIfly Nordic. Heute fliegt die Airline mit einer Handvoll 737 MAX 8 ans Mittelmeer und auf die Kanaren und mit einer einzigen 787-9 zu Fernzielen. Für Spotter liegt der Reiz darin, die wenigen SE-Maschinen aus dem Meer der blau-weißen TUI-Jets herauszupicken. Dafür reichen das SE-Kennzeichen, der ICAO-Code BLX und ein offenes Ohr für „BLUESCAN“ im Funk.
Kurzfazit
TUI fly Nordic (IATA 6B, ICAO BLX, Rufzeichen BLUESCAN) ist der schwedische Ferienflieger der TUI Group mit Basen in Arlanda und Landvetter und einer Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und einer 787-9. Das SE-Kennzeichen trennt sie von den Schwester-Airlines im gleichen Design.
Zusammenfassung
- TUI fly Nordic erkennst du am SE-Kennzeichen – das blau-weiße TUI-Design teilen sich fünf Airlines.
- Auf dem Tracker hilft der ICAO-Code BLX, im Funk das Rufzeichen BLUESCAN.
- Die Flotte ist winzig: 737 MAX 8 für Mittelmeer und Kanaren, eine 787-9 für Fernziele wie die Karibik.
- Am meisten TUI fly Nordic siehst du in Arlanda und Landvetter sowie an Urlaubsflughäfen wie Gran Canaria.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat TUI fly Nordic?
Der IATA-Code ist 6B, der ICAO-Code BLX. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „BLUESCAN“. Die Schwester-Airlines im TUI-Konzern haben eigene Codes, obwohl sie fast gleich aussehen.
Welche Flugzeuge fliegt TUI fly Nordic?
Nach Flottenübersichten mit Stand 2025 sind es drei Boeing 737 MAX 8 und eine Boeing 787-9, zusammen also nur vier Flugzeuge. Die Zahl kann sich mit der Saison ändern, weil der TUI-Konzern Flugzeuge zwischen seinen Airlines verschiebt.
Woher kommt das Rufzeichen BLUESCAN?
Das Rufzeichen erinnert an den früheren Namen Blue Scandinavia. Unter diesem Namen flog die Airline ab Ende 1996, nachdem der Reiseveranstalter Fritidsresor den Charterbetrieb von Transwede übernommen hatte. Name und Eigentümer haben seitdem mehrfach gewechselt, das Rufzeichen und der ICAO-Code BLX sind geblieben.
Fliegt TUI fly Nordic noch die Boeing 767 oder 737-800?
Nein. Die letzten beiden 767-300ER verließen die Flotte im November und Dezember 2020, die letzte 737-800 flog im November 2021 ihren letzten Umlauf. Seitdem fliegt TUI fly Nordic auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch die 737 MAX 8.
Ist TUI fly Nordic dasselbe wie TUIfly aus Deutschland?
Nein. Beide gehören zur TUI Group und tragen dasselbe Design, sind aber eigene Airlines mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, eigenen Codes und eigenen Kennzeichen: TUIfly fliegt mit D-, TUI fly Nordic mit SE-Kennzeichen. Außerdem hat die deutsche Gesellschaft keinen Dreamliner.
Wo hat TUI fly Nordic ihre Basen?
Die Basen sind Stockholm-Arlanda und Göteborg-Landvetter. Daneben starten Flüge für die nordischen TUI-Veranstalter auch ab Oslo, Kopenhagen, Helsinki und kleineren schwedischen Flughäfen. Welche Abflughäfen in einer Saison bedient werden, zeigt der aktuelle Flugplan.
Gehört TUI fly Nordic zu einer Allianz?
Nein. Die Airline ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Als Ferienflieger verkauft sie ihre Plätze vor allem über die TUI-Reiseveranstalter in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland.
Wohin fliegt TUI fly Nordic?
Vor allem zu klassischen Urlaubszielen: auf die Kanaren, nach Mallorca, Griechenland, Zypern, in die Türkei, nach Kroatien und Bulgarien. Mit der 787-9 standen zuletzt auch Fernziele wie Punta Cana, Kap Verde, Sansibar und Mauritius im Programm. Das Streckennetz wechselt mit den Saisons.
TUI fly Nordic im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 767-300ER
Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
Weitere Airlines
TUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
FerienfliegerTUI Airways
Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.
FerienfliegerTUI fly Belgium
Der belgische Ferienflieger der TUI Group: früher Jetairfly, heute mit Boeing 737 und Embraer E195-E2 ab Brüssel, Ostende und Antwerpen unterwegs – und mit einem ICAO-Code, der noch an den alten Namen erinnert.
FerienfliegerTUI fly Netherlands
Der niederländische Ferienflieger der TUI Group: früher Arkefly, Heimat Amsterdam-Schiphol, kleine Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und 787-8 – und ein Rufzeichen, das du im Funk sofort wiedererkennst.
FerienfliegerBritannia Airways
Historische britische Charterairline mit Sitz in Luton (Flugbetrieb 1962–2005): Aus Euravia wurde 1964 Britannia Airways, die Hausairline des Reiseveranstalters Thomson. Sie flog früh die Boeing 737-200, brachte die Boeing 767 nach Europa und ging 2005 in Thomsonfly auf – der Vorläuferin der heutigen TUI Airways.
FerienfliegerNovair
Historische Charterairline aus Stockholm: 1997 für den Reiseveranstalter Apollo gegründet, zuletzt mit Airbus A321neo unterwegs und im Oktober 2023 eingestellt.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
TUI-Airlines
Fünf Airlines, ein Design: Unter dem TUI-Lächeln fliegen deutsche, britische, belgische, niederländische und schwedische Ferienflieger. Wer am Zaun nur „TUI“ notiert, verschenkt die halbe Sichtung.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Stockholm-Arlanda
Schwedens größter Flughafen liegt rund 40 Kilometer nördlich von Stockholm im Wald bei Märsta: drei Pisten in zwei Richtungen, ein Terminalsystem im Umbau, SAS als Hausherr – und ein offizieller Spotterpavillon, um den herum sich ein ganzes Netz an Fotopunkten gebildet hat.
FlughafenFlughafen Göteborg-Landvetter
Schwedens zweitgrößter Flughafen liegt auf einer bewaldeten Anhöhe östlich von Göteborg: eine einzige Bahn 03/21, ein kompaktes Terminal, viel Europaverkehr von Netzwerk- und Low-Cost-Airlines – und Spotterpunkte im Wald rund um die Piste.
Wo du TUI fly Nordic vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Spotterhügel am Flughafen Stockholm-Arlanda
Der offizielle Spotterplatz von Stockholm-Arlanda: ein Hügel mit kleinem Spotterhäuschen an der Navigatörsvägen, kostenlosem Parkplatz und Blick auf Landungen auf der 19L – erreichbar mit dem Auto oder dem Bus 806.
AnflugschneiseStrand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria
Am kleinen Strand von Ojos de Garza im Norden des Flughafens Gran Canaria kommen die Landungen bei Südwindlagen direkt über das Meer und die Küste herein. Wann sich der Spot lohnt, wo du stehst und was du siehst.
SpotterpunktFlyvergrillen am Flughafen Kopenhagen
Der Klassiker unter den Spots in Kopenhagen: Seit 1972 steht an der Amager Landevej ein Grill direkt am Flughafenzaun. Von hier schaust du auf die Piste 04L/22R und den Rollweg davor – mit Burger, Toilette und der Sonne am Nachmittag im Rücken.
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