Das Wichtigste in Kürze
- Die E195-E2 ist das größte Mitglied der E2-Familie und mit 41,51 Metern länger als jede E-Jet der ersten Generation – und sogar länger als der Airbus A220-300.
- 2+2 bleibt: Trotz bis zu 146 Sitzen gibt es keinen Mittelsitz.
- ICAO-Code E295 für die E2, E195 für die erste Generation – im Tracking trennst du beide sofort.
- Schnellstes Merkmal: lange Flügel ohne Winglets plus ein auffallend gestreckter Rumpf. Damit unterscheidest du sie von E195 und E190-E2.
- In Europa fliegt sie vor allem bei KLM Cityhopper, Binter Canarias, Helvetic Airways und Luxair; SAS und Finnair haben größere Stückzahlen bestellt.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Hersteller | Embraer (São José dos Campos, Brasilien) |
|---|---|
| Familie | E-Jets E2 (E175-E2, E190-E2, E195-E2) |
| ICAO-Typcode | E295 (die erste Generation läuft als E195) |
| Programmstart | Juni 2013 (Paris Air Show, gesamte E2-Familie) |
| Erstflug | 29. März 2017 |
| Musterzulassung | 15. April 2019 |
| Erste Auslieferung | 12. September 2019 (Azul, über den Leasinggeber AerCap) |
| Triebwerke | 2 × Pratt & Whitney PW1900G (Getriebefan) |
| Länge | 41,51 m |
| Spannweite | 35,12 m |
| Höhe | 10,91 m |
| Max. Abfluggewicht | 62.500 kg (nach der Gewichtssteigerung von 2024) |
| Kabine | vier Sitze pro Reihe (2+2), ein Mittelgang |
| Sitzplätze | typisch rund 120 bis 146, je nach Auslegung |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Sehr langer, schlanker Rumpf mit nur einem Mittelgang – mit gut 41,5 Metern ist die E195-E2 das längste Embraer-Verkehrsflugzeug
- Lange Flügel ohne Winglets, deren Spitzen schräg nach hinten ausgezogen sind; Spannweite gut 35 Meter
- Große, rundliche Getriebefan-Gondeln unter den Flügeln, deutlich wuchtiger als bei der ersten E-Jet-Generation
- Hohes Fahrwerk mit Abdeckklappen an den Hauptfahrwerksschächten – die Maschine steht am Boden sichtbar höher als eine E195
- Zwei Notausstiege pro Seite über dem Flügel, erkennbar an den beiden kleinen Türkonturen im Fensterband über der Tragfläche
Ein Jet, der auf den ersten Blick wie ein Regionalflieger aussieht und dann einfach nicht aufhört: Die Embraer E195-E2 ist das größte Verkehrsflugzeug, das Embraer bislang gebaut hat. Mit gut 41,5 Metern Rumpf und über 35 Metern Spannweite spielt sie in einer Liga, in der früher kleine Airbus- und Boeing-Modelle zu Hause waren. Für dich als Spotter ist sie ein spannendes Motiv, weil sie an vielen deutschen Flughäfen regelmäßig auftaucht und gleichzeitig mehrere sehr ähnliche Verwandte hat. Hier erfährst du, woran du die E195-E2 erkennst, wie du sie von E195, E190-E2 und A220 trennst und wo du sie in Europa am zuverlässigsten erwischst.
E2-Sichtungen sauber sortieren
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Was ist die Embraer E195-E2?
Die E195-E2 gehört zur zweiten Generation der E-Jets, die Embraer im Juni 2013 auf der Paris Air Show gestartet hat. Die Familie umfasst drei Modelle: die kleine E175-E2, die mittlere E190-E2 und die große E195-E2. Während die E190-E2 zuerst in Dienst ging, ist die E195-E2 heute das wichtigste Modell der Reihe und bei vielen Airlines der Nachfolger von E190, E195 oder älteren Turboprops.
Der Prototyp rollte am 7. März 2017 aus der Halle, der Erstflug folgte am 29. März 2017. Die Musterzulassung erhielt das Flugzeug am 15. April 2019. Erste Betreiberin war die brasilianische Azul, die ihre erste Maschine am 12. September 2019 über den Leasinggeber AerCap übernahm, eingerichtet mit 136 Sitzen in einer Klasse. Europäischer Erstkunde war Binter Canarias: Die erste Binter-E195-E2 wurde am 21. November 2019 übergeben, der erste Linienflug folgte am 13. Dezember 2019.
Angetrieben wird die E195-E2 von zwei Pratt & Whitney PW1900G, Getriebefan-Triebwerken aus derselben Familie, die auch am A220 und an der A320neo zum Einsatz kommt. Gesteuert wird sie über eine Fly-by-Wire-Steuerung mit vollem Flugbereichsschutz; dadurch konnte Embraer das Höhenleitwerk deutlich kleiner auslegen. Im Cockpit arbeitet eine Avionik von Honeywell aus der Primus-Epic-2-Reihe mit großen Bildschirmen.
Seit 2024 bietet Embraer eine Ausführung mit höherem maximalem Abfluggewicht von 62.500 Kilogramm an, die mehr Reichweite ermöglicht. Damit deckt die E195-E2 problemlos die typischen europäischen Kurz- und Mittelstrecken ab – vom Inselhüpfer bis zur Verbindung quer über den Kontinent.
Was die E2 von der ersten Generation unterscheidet
Embraer hat die E2 nicht als kleines Facelift angelegt. Gegenüber der E195 der ersten Generation sind Flügel, Triebwerke, Fahrwerk, Leitwerk und Systeme neu. Nur der Rumpfquerschnitt mit seiner 2+2-Kabine ist geblieben – und mit ihm das Versprechen, dass niemand in der Mitte sitzen muss.
Die auffälligste Änderung ist der Flügel. Er ist viel länger und schlanker als bei der ersten Generation und kommt ohne klassische Winglets aus; die Spitzen laufen stattdessen schräg nach hinten aus. Bei der E195-E2 hat Embraer die Spannweite während der Entwicklung 2016 noch einmal um rund 1,4 Meter vergrößert, um mehr Auftrieb zu gewinnen. Ergebnis: gut 35 Meter Spannweite gegenüber knapp 29 Metern bei der E195.
Damit die großen Getriebefans genug Bodenfreiheit haben, steht die E2 auf einem höheren Fahrwerk. Die Hauptfahrwerksschächte haben jetzt Klappen, die sich nach dem Einfahren schließen – ein Detail, das du auf Nahaufnahmen beim Start gut sehen kannst. Außerdem hat die E195-E2 auf jeder Seite zwei Notausstiege über dem Flügel.
Nach Angaben von Embraer verbraucht die E195-E2 pro Sitz rund ein Viertel weniger Treibstoff als die E195. Für Spotter wichtiger ist ein anderer Nebeneffekt der neuen Triebwerke: Bei Start oder Anflug ist manchmal ein tiefer, singender Ton zu hören, den viele als „Walgesang“ beschreiben. Er geht auf eine Resonanz in der Brennkammer zurück, die Embraer als normal einstuft, und ist ein schönes Erkennungsmerkmal, wenn du Planespotting-Videos drehst.
Die E-Jets im Längenvergleich
Bei der E-Jet-Familie entscheidet vor allem die Länge über das Modell. Mit den Zahlen im Kopf kommst du bei der Bestimmung deutlich schneller ans Ziel.
| Modell | ICAO-Code | Länge | Generation |
|---|---|---|---|
| E175 | E75S / E75L | 31,67 m | erste Generation |
| E190 | E190 | 36,25 m | erste Generation |
| E195 | E195 | 38,66 m | erste Generation |
| E190-E2 | E290 | rund 36,2 m | zweite Generation |
| E195-E2 | E295 | 41,51 m | zweite Generation, Erstflug 29.03.2017 |
Die E195-E2 ist also knapp drei Meter länger als die E195 und gut fünf Meter länger als die E190-E2. Gerade der Abstand zur E190-E2 ist im Feld gut zu sehen, weil beide sonst praktisch dieselben Flügel und Triebwerke haben: Die E195-E2 wirkt im direkten Vergleich wie eine gestreckte Version der kleineren Schwester.
Der Typcode verrät Modell und Generation
In Tracking-Diensten steht die E195-E2 als E295, die E190-E2 als E290 und die erste Generation als E190 oder E195. Manche Apps zeigen bei allen nur „Embraer 195“ – filtere deshalb lieber nach dem Code. Was hinter den Codes steckt, erklärt der Beitrag IATA- und ICAO-Codes erklärt.
So erkennst du die E195-E2 im Feld
Die E195-E2 sicher zu bestimmen, ist mit etwas Übung gar nicht schwer. Arbeite dich am besten in dieser Reihenfolge durch:
Flügelspitzen ansehen
Lange, schräg nach hinten auslaufende Spitzen ohne Winglet bedeuten: zweite Generation. Klassische, nach oben gebogene Winglets gehören zur E190 oder E195.
Rumpflänge einschätzen
Wirkt der Rumpf im Verhältnis zur Spannweite auffallend lang, spricht das für die E195-E2. Die E190-E2 ist kompakter, bei ihr liegen Rumpflänge und Spannweite deutlich näher beieinander.
Triebwerke und Fahrwerk prüfen
Große, runde Getriebefan-Gondeln und ein hochbeiniger Stand am Boden passen zur E2. Die erste Generation hat schlankere Gondeln und steht tiefer.
Mit Kennzeichen und Code bestätigen
Notier dir das Kennzeichen und gleich es mit dem Typcode im Tracking ab. So landet jede Sichtung sauber im richtigen Fach.
Es ist eine E195-E2, wenn …
- lange Flügel ohne Winglets auf einen sehr gestreckten, schlanken Rumpf treffen
- große Getriebefan-Gondeln unter den Flügeln hängen
- du vier Sitze pro Reihe zählst
- dein Tracking den Code E295 anzeigt
Sieh genauer hin, wenn …
- die Maschine kürzer wirkt als erwartet – dann kommt die E190-E2 infrage
- du nur frontal fotografierst und die Flügelspitzen nicht erkennst
- die Airline mehrere E-Jet-Varianten im gleichen Design fliegt, etwa KLM Cityhopper oder Helvetic
Es ist keine E195-E2, wenn …
- nach oben gebogene Winglets zu sehen sind – dann ist es eine E-Jet der ersten Generation
- der Rumpf deutlich dicker ist und fünf Sitze pro Reihe hat – das spricht für einen A220
- die Triebwerke am Heck sitzen
Häufige Verwechslungen
Neben den eigenen Geschwistern gibt es einen Kandidaten, der der E195-E2 erstaunlich nahekommt: den Airbus A220-300. Beide sind moderne Jets mit Getriebefans und ähnlicher Kapazität. Der A220 hat aber einen dickeren Rumpf mit fünf Sitzen pro Reihe, eine rundere, etwas tiefer sitzende Nase und große, fast quadratische Kabinenfenster. Die E195-E2 ist dafür länger und schlanker – mit 41,51 Metern übertrifft sie sogar den A220-300.
| Verwechslung | Woran du sie trennst |
|---|---|
| E195 | klassische Winglets, kürzere Flügel, schlankere Triebwerke, rund 2,9 m kürzer; Code E195 |
| E190-E2 | gleiche Flügel und Triebwerke, aber gut 5 m kürzerer Rumpf; Code E290 |
| Airbus A220-300 | dickerer Rumpf mit 3+2-Sitzen, andere Nasenform, etwas kürzer; Code BCS3 |
| Airbus A320neo | deutlich breiterer Rumpf mit 3+3-Sitzen, Sharklets an den Flügelspitzen |
Eine allgemeine Anleitung, wie du Muster Schritt für Schritt bestimmst, findest du im Guide Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Wer fliegt die E195-E2 in Europa?
Die E195-E2 hat sich in Europa vom Nischenmodell zum gefragten Flottenbaustein entwickelt. Die folgenden Betreiber sind für dich als Spotter am interessantesten (Stand Oktober 2026, Flotten ändern sich laufend):
- KLM Cityhopper ist der wichtigste Betreiber in deinem Umfeld. Die erste E195-E2 kam am 23. Februar 2021 nach Amsterdam, laut Flottenübersichten sind inzwischen rund 25 Maschinen im Dienst und weitere bestellt. Die Kabine hat 132 Sitze, aufgeteilt auf Business, Premium Economy und Economy. KLM Cityhopper verbindet Amsterdam mit mehreren deutschen Flughäfen, deshalb kann dir die E195-E2 auch hierzulande begegnen. Mehr zur Konzernmutter liest du bei Air France-KLM.
- Binter Canarias war der europäische Erstkunde und hat laut Flottenübersichten rund 16 E195-E2 im Dienst. Sie fliegen im Netz ab den Kanaren, zu dem auch Madeira, die Azoren und das spanische Festland gehören.
- Helvetic Airways aus Zürich betreibt E190-E2 und eine kleine, wachsende E195-E2-Flotte. Teile der Helvetic-Flotte fliegen im Wetlease für Swiss; wie das Modell funktioniert, erklärt der Beitrag Wetlease erklärt.
- Luxair hat sechs E195-E2 fest bestellt und die erste Maschine Ende November 2025 übernommen. Laut Flottenübersichten fliegen inzwischen mehrere davon, sie ergänzen die Dash-8-Flotte.
- LOT Polish Airlines und TUI fly Belgium führen laut Flottenübersichten jeweils wenige E195-E2.
Dazu kommen große Bestellungen: SAS hat 2025 für SAS Link 45 E195-E2 bestellt, und Finnair erwartet die erste von 18 Maschinen im Herbst 2027. Die skandinavischen E2 sind also noch Zukunftsmusik – bis dahin bleibt KLM Cityhopper deine beste Chance.
Außerhalb Europas gehören die kanadische Porter Airlines und die brasilianische Azul zu den größten Betreibern, in den USA hat Avelo Airlines eine größere Bestellung aufgegeben. Ein Kuriosum: Seit der EASA-Zulassung für London City im November 2023 ist die E195-E2 das größte Flugzeug, das am Londoner City Airport landen darf.
Nie wieder eine E195-E2 verpassen
Leg einen Sichtungs-Alarm für den Typ E295 oder ein bestimmtes Kennzeichen an – Planetrack benachrichtigt dich, sobald die Maschine im Anflug ist. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Wo du die E195-E2 spottest
Die zuverlässigste Adresse ist Amsterdam. Am Flughafen Schiphol sind die E2 von KLM Cityhopper den ganzen Tag unterwegs. Je nach Betriebsrichtung lohnt sich ein Besuch am Spotterplatz an der Polderbaan, wo du die Maschinen bei Landungen sehr nah vor die Linse bekommst.
In Deutschland bieten sich Flughäfen mit Amsterdam-Verbindung an, etwa die Besucherterrasse am Flughafen Hamburg oder die Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf. Welche Umläufe gerade mit der E195-E2 und welche mit E175 oder E190 geflogen werden, wechselt allerdings – prüfe das am Spottag im Tracking. Wie du Flugzeuge per ADS-B verfolgst, steht im Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
In der Schweiz ist der Flughafen Zürich die Heimat von Helvetic. Von der Zuschauerterrasse B siehst du das Vorfeld, vom Butzenbüel die Landungen aus nächster Nähe. Wer ohnehin Sonne sucht, findet die E2 von Binter auf den Kanaren – zum Beispiel rund um den Spot Playa Honda auf Lanzarote, wobei dort ein großer Teil des Binter-Verkehrs auch mit Turboprops läuft.
Spotting-Tipps für die E195-E2
- Brennweite passend wählen. Die E195-E2 ist länger als ein A220, aber deutlich schmaler als ein A320. Im Landeanflug passt sie meist mit ähnlicher Brennweite ins Bild wie eine kleine Airbus-Maschine. Welche Objektive sich lohnen, liest du im Beitrag Objektiv und Brennweite fürs Planespotting.
- Flügel ins Bild nehmen. Die langen, winglet-losen Flügel sind das stärkste Merkmal. Aufnahmen schräg von vorn oder im Überflug zeigen sie am besten.
- Seitenlicht nutzen. Der lange, schlanke Rumpf mit der KLM-Cityhopper-Lackierung wirkt bei seitlichem Licht am besten. Den passenden Zeitpunkt findest du mit dem Sonnenstand-Guide.
- Ton mitnehmen. Wenn du filmst, lohnt sich ein gutes externes Mikrofon – den typischen E2-Klang im Anflug wirst du nicht bei jeder Landung hören, aber wenn, dann ist er unverwechselbar.
Sicherheit geht vor
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Flächen und halte dich an Zäune, Absperrungen und Hinweisschilder. Was erlaubt ist, fasst der Artikel Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Fazit
Die Embraer E195-E2 hat den Sprung vom Regionaljet zum vollwertigen Kurz- und Mittelstreckenflugzeug geschafft: bis zu 146 Sitze, keine Mittelsitze, sparsame Getriebefans und Flügel, die du schon von Weitem erkennst. In Deutschland begegnet sie dir vor allem auf Amsterdam-Verbindungen von KLM Cityhopper, mit den Bestellungen von SAS und Finnair wird sie in Nordeuropa noch deutlich häufiger. Wer die E-Jet-Familie vollständig sammeln will, kommt an ihr nicht vorbei – und mit dem Wissen um Flügelspitzen und Rumpflänge ist sie schnell bestimmt.
Kurzfazit
Lange Flügel ohne Winglets, große Getriebefans, hohes Fahrwerk und ein auffallend gestreckter Rumpf: Das ist die E195-E2. Ist der Rumpf kürzer, handelt es sich um die E190-E2, sind Winglets zu sehen, um die erste Generation. Im Tracking steht sie eindeutig als E295.
Zusammenfassung
- Die Embraer E195-E2 ist ein zweistrahliger Jet mit typisch 120 bis 146 Sitzen, der 2017 erstmals flog und seit 2019 im Liniendienst ist.
- Gegenüber der E195 der ersten Generation ist sie länger, hat neue, deutlich längere Flügel, Getriebefan-Triebwerke und ein höheres Fahrwerk.
- Sicher bestimmen lässt sie sich über Flügelspitzen, Rumpflänge und den ICAO-Code E295 im Tracking.
- In Europa ist KLM Cityhopper mit rund 25 Maschinen der größte Betreiber, Amsterdam-Schiphol damit die sicherste Adresse.
Häufige Fragen
Was ist die Embraer E195-E2?
Ein zweistrahliger Jet mit einem Mittelgang aus der zweiten E-Jet-Generation des brasilianischen Herstellers Embraer. Mit 41,51 Metern Länge und typisch 120 bis 146 Sitzen ist sie das größte Modell der Familie. Der Erstflug war am 29. März 2017, die Musterzulassung folgte am 15. April 2019.
Welchen ICAO-Typcode hat die E195-E2?
Die E195-E2 führt den ICAO-Typcode E295. Die E195 der ersten Generation läuft als E195, die kleinere Schwester E190-E2 als E290.
Wie unterscheide ich die E195-E2 von der E195?
Am schnellsten an den Flügeln: Die E195 hat kurze Flügel mit klassischen, nach oben gebogenen Winglets, die E195-E2 viel längere Flügel ohne Winglets. Dazu kommen bei der E2 größere Triebwerksgondeln, ein höheres Fahrwerk und ein knapp drei Meter längerer Rumpf.
Wie unterscheide ich die E195-E2 von der E190-E2?
Beide teilen sich Flügelform, Triebwerke und Cockpit. Der Unterschied liegt in der Länge: Die E195-E2 ist gut fünf Meter länger als die E190-E2 und hat etwas mehr Spannweite. Sie wirkt dadurch deutlich gestreckter. Im Zweifel klärt der Typcode – E295 oder E290.
Ist die E195-E2 größer als ein Airbus A220?
In der Länge ja: Mit 41,51 Metern ist sie sogar länger als die A220-300. Der A220 hat aber einen breiteren Rumpf mit fünf Sitzen pro Reihe und kommt damit auf ähnliche Kapazitäten. Von außen erkennst du den A220 am dickeren Rumpf und an der anders geformten Nase.
Welche Airlines fliegen die E195-E2 in Europa?
Zu den Betreibern zählen KLM Cityhopper, Binter Canarias, Helvetic Airways und Luxair, laut Flottenübersichten außerdem LOT und TUI fly Belgium mit wenigen Maschinen. Luxair hat die erste ihrer sechs bestellten Maschinen Ende November 2025 übernommen. SAS (für SAS Link) und Finnair haben die E195-E2 bestellt; Finnair erwartet die erste Maschine im Herbst 2027.
Warum macht die E195-E2 manchmal ein pfeifendes Geräusch?
Spotter beschreiben bei E2-Jets gelegentlich einen tiefen, singenden Ton beim Start oder Anflug, oft als „Walgesang“ bezeichnet. Dahinter steckt eine Resonanz in der Brennkammer der Triebwerke, die Embraer als unbedenklich einstuft. Für Videos ist das ein schönes Detail.
Kann die E195-E2 in London City landen?
Ja. Die EASA hat die E195-E2 im November 2023 für den Londoner City Airport mit seinem steilen Anflug zugelassen. Damit ist sie das größte Flugzeug, das dort regulär landen darf.
Embraer E195-E2 sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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Flughäfen & Hersteller dazu
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Wo du die Embraer E195-E2 siehst
Konkrete Standpunkte mit Betriebsrichtung, Lichtzeiten, Koordinaten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich die Anreise lohnt.
Spotterplaats Polderbaan am Flughafen Amsterdam Schiphol
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