Das Wichtigste in Kürze
- TUI Airways ist der britische Ferienflieger der TUI Group mit Sitz in Luton und gehört keiner Allianz an.
- Codes: IATA BY, ICAO TOM, Rufzeichen „TOMJET“ – zwei davon erinnern noch an Britannia und Thomson.
- Die Flotte ist reine Boeing: 737-800 und 737 MAX 8 für Europa, 787-8 und 787-9 für die Langstrecke.
- Britische Luftfahrtgeschichte: 2013 übernahm die damalige Thomson Airways als erste britische Airline eine Boeing 787.
- Das G-Kennzeichen ist dein wichtigstes Merkmal, um TUI Airways von den TUI-Schwestern im gleichen Design zu trennen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | BY |
|---|---|
| ICAO-Code | TOM |
| Rufzeichen | TOMJET |
| Drehkreuze | LGW, MAN, BHX |
| Geschäftsmodell | Ferienflieger, überwiegend für die Reiseveranstalter des TUI-Konzerns, auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Wigmore House am Flughafen London-Luton, England |
| Ursprung | Britannia Airways (ab 1962 als Euravia), 2008 Fusion von Thomsonfly und First Choice Airways |
| Heutiger Name | Bis 2017 Thomson Airways, seit 2. Oktober 2017 TUI Airways |
| Konzern | TUI Group, Teil des Airline-Verbunds mit TUIfly, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic |
| Basen | Zahlreiche britische Flughäfen, darunter London-Gatwick (LGW), Manchester (MAN), Birmingham (BHX), Bristol, East Midlands, Glasgow und Newcastle |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand 2025/26) | Rund 70 Boeing: 737-800, 737 MAX 8, 787-8 und 787-9; weitere 737 MAX bestellt |
| Markenzeichen | Blau-weiße TUI-Konzernbemalung mit dem Lächeln-Logo |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich TUI Airways?
- Blau-weiße Bemalung im TUI-Konzerndesign mit Lächeln-Logo und Titel „TUI“ am Rumpf
- Britisches Kennzeichen mit G- – das trennt sie von TUIfly (D-), TUI fly Belgium (OO-) und TUI fly Netherlands (PH-)
- Auf der Kurz- und Mittelstrecke Boeing 737-800 oder 737 MAX 8
- Auf der Langstrecke Boeing 787-8 und 787-9 – den Großteil der TUI-Dreamliner stellt die britische Flotte
- Flugnummer beginnt mit BY, auf dem Tracker steht der ICAO-Code TOM
- Im Funk meldet sich die Crew als „TOMJET“
Wenn auf Mallorca oder Lanzarote eine blau-weiße TUI-737 an dir vorbeirollt, denkst du als deutscher Spotter wahrscheinlich zuerst an TUIfly. Ziemlich oft liegst du damit falsch: Die größte Airline im TUI-Verbund kommt aus Großbritannien. TUI Airways fliegt dasselbe Design, aber mit eigenem Kennzeichen, eigenen Codes – und auf der Langstrecke mit Boeing 787-8 und 787-9. Diese Seite zeigt dir, wie du die Briten sicher erkennst und was hinter Codes wie BY und TOM steckt.
Jede TUI-Schwester einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ und Airline fest – so landet die britische 737 nicht aus Versehen unter TUIfly. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
TUI Airways im Überblick
TUI Airways ist der britische Ferienflieger der TUI Group. Die Airline hat ihren Sitz im Wigmore House direkt am Flughafen London-Luton und fliegt vor allem für die Reiseveranstalter des Konzerns – also Pauschalurlauber von britischen Flughäfen ans Mittelmeer, auf die Kanaren und zu Fernzielen. Gemessen an den Fluggästen gehört sie zu den großen Airlines Großbritanniens; 2024 waren es rund zwölf Millionen Passagiere.
Anders als ein klassischer Ferienflieger mit einer Heimatbasis verteilt TUI Airways ihre Flotte auf viele britische Flughäfen. Zu den großen Basen zählen London-Gatwick, Manchester und Birmingham, dazu kommen unter anderem Bristol, East Midlands, Glasgow und Newcastle.
Einer Allianz gehört TUI Airways nicht an. Innerhalb des Konzerns ist sie eine von fünf Airlines: Zusammen mit dem deutschen TUIfly, TUI fly Belgium, TUI fly Netherlands und TUI fly Nordic bildet sie den Airline-Verbund des Reisekonzerns. Laut TUI Group fliegen diese Gesellschaften zusammen rund 125 Flugzeuge – die britische stellt davon mit Abstand den größten Teil.
Von Britannia über Thomson zu TUI
Die Geschichte von TUI Airways ist ein Stück britischer Ferienflug-Geschichte, und sie erklärt auch die ungewöhnlichen Codes.
1962
Euravia nimmt ab Luton den Flugbetrieb auf. 1964 wird daraus Britannia Airways, benannt nach den Bristol-Britannia-Turboprops, mit denen die Airline damals fliegt.
1968
Britannia fliegt als erste europäische Airline die Boeing 737-200 – der Beginn einer langen Beziehung zur 737.
2000er
TUI übernimmt 2000 den Thomson-Konzern, Mitte des Jahrzehnts wird Britannia zu Thomsonfly. Parallel wächst die Konkurrenz First Choice Airways, die aus Air 2000 hervorgegangen ist.
2008/2009
Thomsonfly und First Choice Airways fusionieren. Ab Mai 2009 fliegt die gemeinsame Airline als Thomson Airways.
2013
Thomson Airways übernimmt als erste britische Airline eine Boeing 787 Dreamliner.
2017
Nach dem Start des Konzern-Rebrandings 2016 wechselt auch Thomson ins TUI-Design. Seit dem 2. Oktober 2017 heißt sie offiziell TUI Airways.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code BY: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Reiseplan und auf dem Ticket. Der Code stammt noch aus der Britannia-Zeit.
- ICAO-Code TOM: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern – ein Erbe von Thomson.
- Rufzeichen TOMJET: so meldet sich die Besatzung im Funk. Mit dem Rebranding wurde das frühere Rufzeichen „TOMSON“ ersetzt.
Für Spotter ist das praktisch: Bei den TUI-Airlines sieht die Bemalung fast identisch aus, die Codes aber unterscheiden sich deutlich. TUIfly nutzt X3 und TUI, TUI fly Belgium TB und JAF, TUI fly Netherlands OR und TFL. Wie IATA- und ICAO-Codes grundsätzlich funktionieren, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt, den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen findest du unter Callsign und Flugnummer.
Tracker richtig lesen
Steht auf dem Tracker TOM vor der Nummer, ist es TUI Airways – auch wenn der Flug ab Palma kommt und du eigentlich eine deutsche TUI erwartest hast. Mit Planetrack gleichst du das direkt mit deinem Foto, Kennzeichen und Flughafen ab. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Flotte: Boeing 737 und Boeing 787
TUI Airways fliegt ausschließlich Boeing. Laut Flottenübersichten vom Sommer 2025 sah die Flotte so aus; seither sind weitere 737 MAX 8 hinzugekommen, und ältere 737-800 werden nach und nach ersetzt. Die Zahlen sind deshalb als Momentaufnahme zu verstehen.
| Typ | Anzahl (Stand 2025) | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | gut 30 | 189 | Kurz- und Mittelstrecke | Ältere Generation, wird schrittweise ausgemustert |
| Boeing 737 MAX 8 | knapp 30, weitere zugelaufen | – | Kurz- und Mittelstrecke | Wachsender Anteil, u. a. 14 Leasing-MAX von BOC Aviation für 2025/26 |
| Boeing 787-8 | 8 | rund 300 bis 325 | Langstrecke | Kürzere Dreamliner-Version |
| Boeing 787-9 | 5 | 345 | Langstrecke | Längere Version, im Verbund sonst nur vereinzelt bei TUI fly Nordic |
| Boeing 737 MAX 10 | bestellt | noch offen | – | Auslieferung abhängig von der Zulassung |
Die Boeing 737-800 war über viele Jahre das Rückgrat, inzwischen übernimmt die Boeing 737 MAX 8 immer mehr Strecken. Die erste MAX 8 im TUI-Konzern kam laut TUI Group im Januar 2018. Für die Langstrecke setzt TUI Airways auf die Boeing 787-8 und die längere Boeing 787-9. An Bord gibt es neben der Economy einen Premium-Bereich.
Spannend für dein Logbuch ist, was verschwunden ist. Die Boeing 757-200 war lange ein typisches Thomson-Flugzeug, und die Boeing 767-300ER flog bis November 2023 – TUI Airways war die letzte britische Passagier-Airline mit diesem Typ. Im Sommer 2023 sprangen außerdem gemietete Airbus A320 ein, weil sich MAX-Auslieferungen verzögert hatten. Wer damals einen Airbus mit TUI-Flugnummer erwischt hat, hat ein echtes Kuriosum im Archiv.
Die 787-9 fehlt dir noch?
Setz Typen oder Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn ein TUI-Dreamliner in deiner Nähe landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
787-8 oder 787-9? So unterscheidest du sie
Beide Dreamliner tragen dasselbe Design, haben dieselben gezackten Triebwerksverkleidungen und die typisch geschwungenen Flügel. Der Unterschied liegt vor allem in der Länge.
Das spricht für die 787-9
- Deutlich längerer, schlanker wirkender Rumpf
- Mehr Fensterreihen zwischen Tür 1 und Flügel
- Auf Trackern als B789 geführt
- Im TUI-Design meist bei TUI Airways, vereinzelt bei TUI fly Nordic
Das spricht für die 787-8
- Kürzerer, etwas gedrungener Rumpf
- Weniger Abstand zwischen Flügel und Leitwerk
- Auf Trackern als B788 geführt
- Auch bei TUI fly Netherlands im Einsatz
Im Anflug ist die Länge ohne Vergleich schwer zu schätzen. Am verlässlichsten ist deshalb der ICAO-Typcode auf dem Tracker in Kombination mit dem Kennzeichen. Siehst du einen Dreamliner im TUI-Design, lohnt der zweite Blick ohnehin: Mit G- ist es TUI Airways, mit PH- die niederländische und mit SE- die schwedische Schwester. Weil der Konzern Flugzeuge zwischen seinen Airlines verschiebt, etwa nach dem Ende der belgischen Langstrecke, kann ein Dreamliner schon mehrere Kennzeichen getragen haben.
Woran du TUI Airways erkennst
Seit dem Rebranding fliegt TUI Airways im Konzerndesign der TUI Group: weißer Rumpf mit blauen Akzenten, das rote Lächeln-Logo und der Titel „TUI“. Vorher trug die Flotte als Thomson Airways die „Dynamic Wave“-Bemalung, die 2012 eingeführt worden war.
Weil alle fünf TUI-Airlines nahezu gleich aussehen, ist das Kennzeichen dein wichtigstes Werkzeug:
| Airline | Land | Kennzeichen | Typen |
|---|---|---|---|
| TUI Airways | Großbritannien | G- | 737-800, 737 MAX 8, 787-8, 787-9 |
| TUIfly | Deutschland | D- | 737-800, 737 MAX 8 |
| TUI fly Belgium | Belgien | OO- | 737, Embraer E195-E2 |
| TUI fly Netherlands | Niederlande | PH- | 737 MAX 8, 787-8 |
| TUI fly Nordic | Schweden | SE- | 737 MAX 8, 787-9 |
Wie Länderpräfixe funktionieren und warum das G- für Großbritannien steht, erklärt der Artikel zu den Länderkennungen von Flugzeugen. Wie du ein Kennzeichen im Detail liest, zeigt Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Design prüfen
Blau-weiß mit Lächeln-Logo – damit ist klar, dass eine TUI-Airline fliegt.
Kennzeichen lesen
G- verrät TUI Airways. D-, OO-, PH- oder SE- gehören zu den Schwestern.
Typ einordnen
Ein Dreamliner mit G- ist eindeutig TUI Airways – auch hier entscheidet das Kennzeichen.
Sauber notieren
Halte Airline und Kennzeichen zum Zeitpunkt der Sichtung fest – Flugzeuge wechseln im Konzern gelegentlich den Betreiber.
Achtung Verwechslung
In der Hochsaison fliegt Fly4 Airlines, ein Gemeinschaftsunternehmen von TUI und Enter Air mit Sitz in Dublin, im Wet-Lease Flüge für TUI Airways – mit 737-800 im eigenen Kennzeichen statt mit G-. Ein Flug mit BY-Flugnummer muss also nicht von einem TUI-Airways-Flugzeug kommen. Wie solche Modelle grundsätzlich funktionieren, erklärt Wet-Lease erklärt.
TUI Airways spotten
In Deutschland ist TUI Airways eine Seltenheit, denn die Airline fliegt von britischen Flughäfen in den Urlaub. Die besten Chancen hast du deshalb an zwei Arten von Orten.
In Großbritannien selbst. Manchester gehört zu den wichtigsten Basen, und der Runway Visitor Park am Flughafen Manchester ist ein Klassiker für Spotter. Dort siehst du an einem Sommertag 737 und Dreamliner von TUI neben Jet2, easyJet und Langstreckenverkehr. Gatwick und Birmingham sind weitere TUI-Schwerpunkte. Am Londoner Drehkreuz Heathrow, wo British Airways dominiert, spielt TUI Airways dagegen keine Rolle.
An Urlaubsflughäfen. Auf Mallorca, den Kanaren oder griechischen Inseln landen britische Ferienflieger in großer Zahl. Am Flughafen Palma de Mallorca stehen TUI Airways und TUIfly oft nur wenige Positionen voneinander entfernt – ideal, um die Kennzeichen-Regel zu üben. Auf Lanzarote ist der Strand von Playa Honda ein beliebter Ort, um Anflüge aus nächster Nähe zu fotografieren. Mehr lohnende Ziele findest du in der Übersicht der besten Spotting-Spots in Europa.
Gute Chancen auf TUI Airways, wenn …
- du an einem britischen Flughafen mit TUI-Basis spottest
- du im Urlaub an einem Ferienflughafen mit vielen britischen Gästen bist
- britische Schulferien sind und das Angebot entsprechend wächst
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt einen Dreamliner suchst – die Langstrecke hat eigene Umläufe und Wochentage
- du nach älteren Berichten planst, denn Basen und Strecken ändern sich mit jeder Saison
Eher kein TUI-Airways-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen spottest – dort fliegt eher TUIfly
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an die Vorgaben vor Ort – im Ausland gelten teils andere Regeln als in Deutschland. Was hierzulande rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Jede TUI-737 für TUIfly halten – das Design ist gleich, das G- am Heck gehört zu TUI Airways.
- BY für Belarus oder Britannia halten – BY ist heute schlicht der IATA-Code von TUI Airways, auch wenn er aus der Britannia-Zeit stammt.
- TOM auf dem Tracker übersehen – wer nur nach „TUI“ filtert, findet die deutschen Flüge, aber nicht die britischen.
- Jeden TUI-Dreamliner für britisch halten – auch TUI fly Netherlands fliegt die 787-8, und TUI fly Nordic hat eine 787-9. Nur das G- ist eindeutig.
- Thomson und TUI für zwei Airlines halten – Thomson Airways ist der frühere Name derselben Gesellschaft.
- Fly4-Flugzeuge als TUI Airways notieren – im Sommer fliegen auch Wet-Lease-737 unter BY-Flugnummer. Notier immer den tatsächlichen Betreiber zum Zeitpunkt der Sichtung.
TUI Airways im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder Typen wie die 787-9 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Airline und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
TUI Airways ist der unterschätzte Riese im TUI-Verbund. Hinter dem bekannten Lächeln-Logo steckt eine britische Airline mit eigener Geschichte, eigenen Codes und der größten Dreamliner-Flotte des Konzerns. Wer im Urlaub auf das G- am Heck und das TOM auf dem Tracker achtet, macht aus einer vermeintlichen TUIfly-Sichtung einen sauberen Eintrag im Logbuch.
Kurzfazit
TUI Airways (IATA BY, ICAO TOM, Rufzeichen „TOMJET“) ist der britische Ferienflieger der TUI Group mit reiner Boeing-Flotte aus 737 und 787. Das G-Kennzeichen trennt sie sicher von den TUI-Schwestern im gleichen Design.
Zusammenfassung
- TUI Airways erkennst du am TUI-Design mit Lächeln-Logo und am britischen G-Kennzeichen.
- Codes und Rufzeichen sind ein Stück Geschichte: BY stammt aus der Britannia-Zeit, TOM und TOMJET aus der Thomson-Zeit.
- Auf der Kurzstrecke fliegen 737-800 und 737 MAX 8, auf der Langstrecke 787-8 und 787-9 – die meisten 787-9 im TUI-Verbund tragen ein G-Kennzeichen.
- In Deutschland siehst du TUI Airways selten; die besten Chancen hast du in britischen Spotterhochburgen wie Manchester und an Urlaubsflughäfen wie Palma oder Lanzarote.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat TUI Airways?
Der IATA-Code von TUI Airways ist BY, der ICAO-Code TOM. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „TOMJET“. Damit unterscheidet sie sich klar von der deutschen Schwester TUIfly, die mit X3, TUI und „TUI JET“ unterwegs ist.
Ist TUI Airways dasselbe wie Thomson Airways?
Ja, es ist dieselbe Airline unter neuem Namen. Thomson Airways entstand 2008 aus der Fusion von Thomsonfly und First Choice Airways. Ab 2016 zog TUI alle Konzern-Airlines unter die gemeinsame Marke, und am 2. Oktober 2017 wurde Thomson Airways auch offiziell in TUI Airways umbenannt. Die Wurzeln reichen noch weiter zurück, bis zu Britannia Airways.
Welche Flugzeuge fliegt TUI Airways?
Ausschließlich Boeing. Auf der Kurz- und Mittelstrecke sind es Boeing 737-800 und Boeing 737 MAX 8, auf der Langstrecke Boeing 787-8 und 787-9. Nach Flottenübersichten von 2025 lag die Flotte bei rund 70 Flugzeugen; weitere 737 MAX 8 sind seither zugelaufen und ersetzen nach und nach ältere 737-800. Die bestellte 737 MAX 10 hängt von der Zulassung des Typs ab.
Fliegt TUI Airways noch die Boeing 767 oder 757?
Nein. Die Boeing 757-200 ist schon länger ausgeschieden, die letzte Boeing 767-300ER verließ die Flotte im November 2023. TUI Airways war damit die letzte britische Passagier-Airline mit der 767. Beide Typen sind heute nur noch etwas für dein Logbuch-Archiv.
Was hat TUI Airways mit der Boeing 787 zu tun?
Eine Menge: 2013 übernahm die damalige Thomson Airways als erste britische Airline eine Boeing 787. Heute fliegt TUI Airways sowohl die 787-8 als auch die längere 787-9; im TUI-Verbund stellt sie den Großteil der Dreamliner. Die Dreamliner bieten neben der Economy einen Premium-Bereich und fliegen zu Fernzielen wie der Karibik, Mexiko oder Florida.
Wie unterscheide ich TUI Airways von TUIfly?
Am sichersten über das Kennzeichen: TUI Airways fliegt mit britischem G-, TUIfly mit deutschem D-. Die Bemalung ist praktisch gleich. Zweites Merkmal ist der ICAO-Code auf dem Tracker: TOM für TUI Airways, TUI für TUIfly. Und: Einen Dreamliner im TUI-Design wirst du bei TUIfly nicht sehen, die deutsche Schwester fliegt keine 787.
Wo kann ich TUI Airways spotten?
Am meisten Betrieb siehst du in Großbritannien, etwa in Manchester, Gatwick oder Birmingham. Als Urlauber triffst du TUI Airways auch an Ferienflughäfen mit vielen britischen Gästen, zum Beispiel auf Mallorca, den Kanaren oder griechischen Inseln. Deutsche Flughäfen fliegt TUI Airways im Linienplan kaum an; prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
TUI Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypBoeing 767-300ER
Schlanker Rumpf, zwei große Triebwerke, oft hochgezogene Winglets: Die 767-300ER war jahrzehntelang das Arbeitspferd über den Atlantik. Heute wird sie selten – so erkennst und findest du sie.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
Weitere Airlines
TUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
FerienfliegerTUI fly Belgium
Der belgische Ferienflieger der TUI Group: früher Jetairfly, heute mit Boeing 737 und Embraer E195-E2 ab Brüssel, Ostende und Antwerpen unterwegs – und mit einem ICAO-Code, der noch an den alten Namen erinnert.
FerienfliegerTUI fly Netherlands
Der niederländische Ferienflieger der TUI Group: früher Arkefly, Heimat Amsterdam-Schiphol, kleine Flotte aus Boeing 737 MAX 8 und 787-8 – und ein Rufzeichen, das du im Funk sofort wiedererkennst.
FerienfliegerJet2.com
Britischer Ferienflieger aus Leeds: Boeing 737 und Airbus A321neo, 14 Basen im Vereinigten Königreich, enge Verzahnung mit dem Reiseveranstalter Jet2holidays – und ein Rufzeichen, das an die Frachtvergangenheit erinnert.
Low-CosteasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
NetzwerkBritish Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Palma de Mallorca
Der Ferienflughafen schlechthin: Auf Mallorca landen im Sommer Hunderte Jets am Tag, ein großer Teil davon aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zwei parallele Bahnen am Rand der Bucht von Palma, Anflüge übers Meer und eine bunte Mischung aus Low-Cost, Charter und Businessjets – nur eine offizielle Besucherterrasse gibt es nicht.
Wo du TUI Airways vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Runway Visitor Park am Flughafen Manchester
Großbritanniens bekanntester Besucherpark für Flugzeugfans: Im Runway Visitor Park stehst du auf einem erhöhten Aussichtsbereich wenige Hundert Meter neben der Piste 05L/23R – und hast zwischen den Startwellen eine Concorde, einen Nimrod und eine Trident zum Anfassen.
AnflugschneisePlaya Honda am Flughafen Lanzarote
Am Strand zwischen Playa Honda und Matagorda schweben die Flugzeuge über das Meer heran und setzen kurz hinter der Promenade auf der Piste 03 auf. Was du dort siehst, wo du am besten stehst und wann das Licht passt.
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