Das Wichtigste in Kürze
- Die Lufthansa Group ist ein Konzern, keine Airline. Unter dem Dach der Deutschen Lufthansa AG arbeiten rund ein Dutzend Flugbetriebe mit eigenen Codes.
- Sechs Drehkreuze: Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom-Fiumicino.
- Der Kranich ist nur eine Marke von vielen. SWISS, Austrian, Brussels, Eurowings und Discover treten mit eigenem Design auf.
- Für die Bestimmung zählt der Betreiber: ICAO-Rufzeichen und Kennzeichen sagen dir, wer wirklich fliegt – die Flugnummer nicht immer.
- ITA Airways ist der jüngste große Zugang: 41 Prozent seit Januar 2025, eine Aufstockung auf 90 Prozent ist angekündigt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Vom nationalen Carrier zum Mehrmarken-Konzern
- 8.Die Airlines der Gruppe im Überblick
- 9.Die sechs Drehkreuze und was du dort siehst
- 10.Eurowings, Discover und die Regionalbetriebe
- 11.So bestimmst du den richtigen Betreiber
- 12.Lackierungen: Woran du die Familie erkennst
- 13.Fracht und Technik: Der Konzern hinter den Kulissen
- 14.Was sich ändert – und was bleibt
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rechtsträger | Deutsche Lufthansa AG, börsennotierte Aktiengesellschaft |
|---|---|
| Sitz | Registersitz Köln, Konzernführung im Lufthansa Aviation Center am Flughafen Frankfurt |
| Rolle im System | Airline-Gruppe – bündelt mehrere eigenständige Flugbetriebe mit eigenen Codes und Zulassungen |
| Netzwerk-Airlines | Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways (Beteiligung) |
| Punkt-zu-Punkt und Ferien | Eurowings, Discover Airlines, Edelweiss |
| Regional und Zubringer | Lufthansa City Airlines, Air Dolomiti (Lufthansa CityLine seit April 2026 ohne Flugbetrieb) |
| Drehkreuze | Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel, Rom-Fiumicino |
| Allianz | Star Alliance (Gründungsmitglied 1997) |
| Bestimmungsweg im Feld | Flugnummer-Präfix, Rufzeichen im ADS-B-Signal und Länderkennung im Kennzeichen – nicht das Logo |
| Offizielle Website | www.lufthansagroup.com |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Lufthansa Group aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Lufthansa Group
- Der Kranich steht auf Lufthansa und Lufthansa City Airlines – SWISS, Austrian, Brussels und Eurowings tragen ihre eigenen Marken
- Die Länderkennung im Kennzeichen verrät den Flugbetrieb: D- für die deutschen Gesellschaften, HB- für SWISS und Edelweiss, OE- für Austrian, OO- für Brussels
- Im ADS-B-Rufzeichen steht der ICAO-Code des tatsächlichen Betreibers, etwa DLH, SWR, AUA oder EWG
- Seit 2018 fliegt Lufthansa im dunkelblauen Design ohne gelben Kreis am Leitwerk – ältere Fotos zeigen noch den Kranich im gelben Kreis
- Eurowings erkennst du an der burgunderroten Leitwerksgestaltung mit dem Schriftzug auf dem Rumpf
- Ein Flug mit LH-Nummer kann von einer anderen Konzern-Airline oder einem Wet-Lease-Partner durchgeführt werden
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Sechs Drehkreuze im deutschsprachigen Raum und Umgebung – fast jeder Großflughafen ist Konzernrevier
- Große Typenvielfalt vom Regionaljet bis zu 747-8 und A380
- Viele Marken mit eigenen Lackierungen – ideal, um eine Sammlung strukturiert aufzubauen
- Sonder- und Allianzlackierungen tauchen bei mehreren Konzern-Airlines auf
- Klare Länderkennungen machen die Zuordnung über das Kennzeichen leicht
Wo es hakt
- Flugnummer und durchführende Airline stimmen oft nicht überein
- Wet-Lease-Partner fliegen unter Konzernflugnummern, aber in fremder Lackierung
- Die Konzernstruktur ändert sich laufend – Beteiligungen, Marken und Bases verschieben sich
- Flotten wechseln innerhalb der Gruppe den Betreiber, Kennzeichen bleiben dabei nicht immer gleich
- Konkrete Flottenzahlen pro Airline veralten schnell
Frag am Zaun in Frankfurt, wem der Jet gerade auf der Bahn gehört, und du hörst oft „Lufthansa“. Das stimmt nur zur Hälfte. Hinter dem Kranich steht die Lufthansa Group, ein Konzern mit rund einem Dutzend Flugbetrieben, sechs Drehkreuzen und eigenen Sparten für Fracht und Technik. Für deine Sichtungen ist der Unterschied entscheidend: Der Konzern fliegt nicht – die einzelnen Airlines tun es.
Jede Konzern-Airline sauber zuordnen
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Betreiber und Spot fest – egal ob SWISS, Austrian oder Eurowings. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vom nationalen Carrier zum Mehrmarken-Konzern
Die heutige Deutsche Lufthansa AG entstand 1953 als Luftag in Köln und heißt seit 1954 Lufthansa; den planmäßigen Flugbetrieb nahm sie 1955 auf. Mit der Luft Hansa von 1926 teilt sie Namen und Kranich, rechtlich ist sie aber ein Neuanfang. Ihren Registersitz hat die AG bis heute in Köln, geführt wird der Konzern vom Lufthansa Aviation Center am Frankfurter Flughafen.
Lange war Lufthansa eine einzelne Airline mit Töchtern für Fracht, Technik und Catering. Der Wandel zur Gruppe kam in den 2000er-Jahren. Mit SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines übernahm Lufthansa drei Netzwerk-Airlines aus Nachbarländern – und ließ ihnen Namen, Lackierung und Drehkreuz. Diese Entscheidung prägt das Bild am Vorfeld bis heute: Die Gruppe tritt nicht einheitlich auf, sondern in vielen Farben.
Seit 1997 ist Lufthansa vollständig privat – mit einer Unterbrechung während der Pandemie, als der Staat zwischen 2020 und 2022 vorübergehend eingestiegen war. Im selben Jahr 1997 gründete Lufthansa mit vier Partnern die Star Alliance, der auch die übernommenen Netzwerk-Airlines angehören.
Die Airlines der Gruppe im Überblick
Für Spotter ist die wichtigste Frage: Wer fliegt eigentlich? Die Tabelle ordnet die Flugbetriebe nach Rolle, Code und Heimatbasis. Die Codes sind dein Schlüssel, um auf Anzeigetafeln und in Tracking-Apps den richtigen Betreiber zu finden.
| Airline | Rolle | IATA / ICAO | Heimat bzw. Drehkreuz | Typische Kennzeichen |
|---|---|---|---|---|
| Lufthansa | Netzwerk | LH / DLH | Frankfurt, München | D-A… |
| SWISS | Netzwerk | LX / SWR | Zürich | HB-… |
| Austrian Airlines | Netzwerk | OS / AUA | Wien | OE-… |
| Brussels Airlines | Netzwerk | SN / BEL | Brüssel | OO-… |
| ITA Airways | Netzwerk (Beteiligung) | AZ / ITY | Rom-Fiumicino, Mailand-Linate | gemischt |
| Eurowings | Punkt-zu-Punkt | EW / EWG | Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart | D-… |
| Discover Airlines | Ferienflug | 4Y / OCN | Frankfurt, München | D-… |
| Edelweiss | Ferienflug (SWISS) | WK / EDW | Zürich | HB-… |
| Lufthansa City Airlines | Zubringer | VL / LHX | München, Frankfurt | D-… |
| Air Dolomiti | Regional | EN / DLA | Verona, Einsätze in Deutschland | I-… |
Die Spalte „Typische Kennzeichen“ ist eine Faustregel. Konzerntöchter mit eigener Betriebsgenehmigung im Ausland – etwa Eurowings Europe – können abweichende Länderkennungen tragen, und Flugzeuge wandern innerhalb der Gruppe gelegentlich von einem Betreiber zum nächsten.
Konzern, Marke, Betreiber – drei Ebenen
Der Konzern ist die Lufthansa Group. Die Marke steht auf dem Rumpf, etwa „Lufthansa“ oder „SWISS“. Der Betreiber ist die Gesellschaft, die das Flugzeug mit ihrem Luftverkehrsbetreiberzeugnis fliegt. Bei Lufthansa City Airlines steht „Lufthansa“ auf dem Rumpf, geflogen wird aber von einer eigenen Gesellschaft mit eigenem Code. Sauber dokumentiert ist eine Sichtung erst, wenn der Betreiber stimmt.
Die sechs Drehkreuze und was du dort siehst
Jedes Drehkreuz hat einen eigenen Hauptakteur. Das macht die Gruppe für Spotter so vielseitig: Wer Frankfurt, Zürich und Wien besucht, sieht drei Lackierungsfamilien, drei Flottenschwerpunkte und drei sehr unterschiedliche Flughäfen.
Frankfurt ist das größte Drehkreuz und die Heimat der Lufthansa-Langstrecke. Hier läuft die Boeing 747-8 – Lufthansa war Erstkunde der Passagierversion – und dazu Lufthansa Cargo mit ihren Frachtern. Für die Planung lohnt der Blick auf den Eintrag zum Flughafen Frankfurt.
München ist das zweite Lufthansa-Drehkreuz und Basis der reaktivierten A380 und langjährige Heimat der A350-900, die Lufthansa seit 2025 zusätzlich auch ab Frankfurt einsetzt. Außerdem starten hier Lufthansa City Airlines und Discover. Einen bewährten Standort beschreibt der Besucherhügel am Flughafen München.
Zürich gehört SWISS. Auf der Langstrecke fliegt dort unter anderem die Boeing 777-300ER, dazu kommen die Ferienflüge von Edelweiss. Mehr zum Standort steht beim Flughafen Zürich.
Wien ist die Basis von Austrian Airlines, Brüssel die von Brussels Airlines mit ihrem starken Afrika-Netz. Rom-Fiumicino ist das Drehkreuz von ITA Airways, im Kurzstreckenverkehr ergänzt durch Mailand-Linate.
Eurowings, Discover und die Regionalbetriebe
Neben den Netzwerk-Airlines hat die Gruppe Flugbetriebe, die nicht primär Umsteiger zu den Drehkreuzen bringen. Eurowings fliegt Punkt-zu-Punkt in Europa, mit Schwerpunkten an Flughäfen wie Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg und Stuttgart. Wer viele Eurowings-Maschinen auf einmal sehen will, findet auf der Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf einen guten Einstieg.
Discover Airlines startete im Juli 2021 noch als Eurowings Discover mit einem A330 von Frankfurt nach Ostafrika. Seit 2023 tritt sie unter eigenem Namen auf, um Verwechslungen mit Eurowings zu vermeiden. Lufthansa City Airlines ist die jüngste Gründung: Sie nahm im Juni 2024 den Betrieb auf, der Erstflug ging mit einem A320neo von München nach Birmingham. Seit Lufthansa im April 2026 den Flugbetrieb der älteren Regionaltochter Lufthansa CityLine eingestellt hat, ist City Airlines der wichtigste Zubringerbetrieb unter dem Kranich.
Für Spotter sind diese Betriebe interessant, weil sie das Bild an Flughäfen jenseits der Drehkreuze prägen – und weil sie oft dieselben Typen fliegen wie die Mutter. Ein A320neo mit Kranich kann von Lufthansa selbst oder von Lufthansa City Airlines kommen. Erst das Rufzeichen löst das Rätsel.
A380 und 747-8 nicht verpassen
Setz seltene Konzern-Typen auf deine Wunschliste im Hangar und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn sie anfliegen. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
So bestimmst du den richtigen Betreiber
Die Flugnummer allein reicht bei der Lufthansa Group selten. Viele Strecken mit LH-Nummer werden von Konzerntöchtern oder Wet-Lease-Partnern geflogen, bei denen ein anderes Unternehmen Flugzeug und Crew stellt. Mit diesen Schritten kommst du vom ersten Eindruck zur belastbaren Sichtung.
Marke am Rumpf lesen
Kranich, SWISS-Kreuz, rot-weiß-rotes Austrian-Leitwerk oder Eurowings-Schriftzug grenzen die Familie ein – aber noch nicht den Betreiber.
Länderkennung prüfen
D-, HB-, OE-, OO- oder I- verrät das Registrierungsland. Ein Kranich mit ausländischem Kennzeichen ist ein starkes Indiz für einen Partner oder eine Leasing-Maschine.
Rufzeichen im ADS-B-Signal ansehen
Das Rufzeichen beginnt mit dem ICAO-Code des tatsächlichen Betreibers, etwa DLH, LHX oder EWG. Wie das funktioniert, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Kennzeichen vollständig notieren
Das Kennzeichen ist die einzige Angabe, die ein Flugzeug eindeutig identifiziert – auch nach einem Betreiberwechsel innerhalb der Gruppe.
Betreiber und Marke getrennt festhalten
Notiere beides. So bleibt deine Sammlung auch dann korrekt, wenn der Konzern Marken umbaut oder Flugzeuge weiterreicht.
Sicher ein Konzernflugzeug, wenn …
- Rufzeichen und Lackierung zu derselben Konzern-Airline passen
- die Länderkennung zum Sitz dieser Airline passt
- das Kennzeichen in einer bekannten Flottenliste auftaucht
Genauer hinsehen, wenn …
- ein Flug mit LH-Nummer in fremder Lackierung landet
- ein Kranich-Jet ein ungewohntes Rufzeichen sendet
- eine Maschine gerade zwischen zwei Konzernbetrieben wechselt
Kein Konzernbetrieb, wenn …
- ein Wet-Lease-Partner mit eigenem Rufzeichen fliegt
- nur ein Codeshare einer Star-Alliance-Airline vorliegt
- es sich um eine eigenständige Airline wie Condor handelt
Lackierungen: Woran du die Familie erkennst
Die Gruppe hat kein einheitliches Corporate Design für alle Airlines. Lufthansa selbst fliegt seit Februar 2018 im überarbeiteten Design: ein dunkleres Blau am Leitwerk, ein neu gezeichneter Kranich, und der gelbe Kreis hinter dem Kranich ist verschwunden. Die ersten Flugzeuge im neuen Look waren eine 747-8 und ein A321. Für dein Archiv ist das ein praktisches Datierungsmerkmal: Ein Kranich im gelben Kreis stammt aus der Zeit vor der Umlackierung.
SWISS, Austrian und Brussels Airlines tragen ihre eigenen, gut unterscheidbaren Designs. Eurowings und Discover haben jeweils eine eigene Markenoptik. Daneben setzen mehrere Konzern-Airlines einzelne Flugzeuge in Star-Alliance-Lackierung ein – gesuchte Motive, weil sie in der Flotte selten sind.
Licht und Bahn entscheiden über das Foto
Gerade bei dunkelblauen Leitwerken lohnt gutes Seitenlicht – im Gegenlicht saufen Details schnell ab. Plane deinen Spot mit dem Guide zum Sonnenstand und prüfe vorher, welche Betriebsrichtung gerade gilt.
Fracht und Technik: Der Konzern hinter den Kulissen
Nicht alles, was zur Gruppe gehört, trägt Passagiere. Lufthansa Cargo betreibt eigene Frachtflugzeuge mit Schwerpunkt Frankfurt und nutzt zusätzlich die Frachträume der Passagierjets. Lufthansa Technik wartet, repariert und überholt Flugzeuge – für Konzern-Airlines ebenso wie für externe Kunden. Für Spotter heißt das: Auf den Wartungsflächen großer Standorte tauchen manchmal Maschinen fremder Airlines auf, die mit dem Konzern sonst nichts zu tun haben.
Die Gruppe kauft bei beiden großen Herstellern. In der Flotte findest du Muster von Airbus und Boeing, im Regionalverkehr sind über Partner auch Embraer-Jets wie die E190 unterwegs. Wer sich für die Vorgeschichte der deutschen Luftfahrt interessiert, findet in der Flugwerft Schleißheim nahe München einen lohnenden Abstecher.
Was sich ändert – und was bleibt
Die Lufthansa Group baut ihre Struktur immer wieder um. Die Beteiligung an ITA Airways ist ein prominentes Beispiel: Seit Januar 2025 hält Lufthansa 41 Prozent, im Mai 2026 kündigte sie die Aufstockung auf 90 Prozent an. Abgeschlossen war das bis zuletzt nicht – der Vollzug hängt an Genehmigungen und wurde für Anfang 2027 erwartet. Auch an airBaltic ist Lufthansa seit August 2025 mit 10 Prozent beteiligt, daneben fliegen airBaltic-Jets im Wet-Lease für den Konzern. Und im April 2026 stellte Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Regionaltochter CityLine ein – Flüge mit dem Rufzeichen CLH gehören damit der Vergangenheit an.
Für deine Sammlung bedeutet das: Konzernzugehörigkeit ist eine Momentaufnahme. Stabil bleibt das Kennzeichen eines Flugzeugs und der Betreiber zum Zeitpunkt deiner Sichtung. Wer beides festhält, muss seine Einträge nach der nächsten Umstrukturierung nicht umschreiben.
Nur von öffentlich zugänglichen Standorten
Auch für das perfekte Kennzeichen-Foto gilt: Zäune, Sperrzonen und Hausrecht der Flughäfen sind tabu. Was erlaubt ist und wo die Grenzen liegen, steht im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?. Wer gerade erst anfängt, findet die Grundlagen im Guide Planespotting für Einsteiger.
Deine Konzern-Sammlung im Hangar
Hak Lufthansa, SWISS, Austrian und Co. Typ für Typ ab und sieh in der Community, was an deinem Spot gerade gemeldet wird. Planetrack startet bald – sichere dir deinen Platz auf der Warteliste.
Fazit
Die Lufthansa Group ist für Spotter vor allem eine Landkarte: Sie erklärt, warum ein SWISS-Jet in Zürich, ein Austrian-Airbus in Wien und eine Eurowings-Maschine in Düsseldorf zur selben Familie gehören – und trotzdem drei verschiedene Betreiber sind. Wer die Drehkreuze kennt, weiß, wo welche Marke dominiert. Wer Rufzeichen und Kennzeichen liest, ordnet jede Sichtung korrekt zu.
Kurzfazit
Die Lufthansa Group ist ein Mehrmarken-Konzern mit sechs Drehkreuzen. Für die Sichtung zählt die durchführende Airline – und die verraten dir Rufzeichen und Kennzeichen, nicht der Kranich.
Zusammenfassung
- Die Lufthansa Group ist ein Mehrmarken-Konzern aus Netzwerk-, Punkt-zu-Punkt-, Ferien- und Regionalairlines sowie Cargo und Technik.
- An jedem der sechs Drehkreuze dominiert eine andere Konzern-Airline – Lufthansa in Frankfurt und München, SWISS in Zürich, Austrian in Wien.
- Beim Spotten ordnest du nach Betreiber, nicht nach Konzern: Rufzeichen, Kennzeichen und Lackierung führen zur richtigen Airline.
- Die Struktur ist ständig in Bewegung. Notiere Kennzeichen und Betreiber – die Konzernzuordnung lässt sich jederzeit nachtragen.
Häufige Fragen
Welche Airlines gehören zur Lufthansa Group?
Zum Kern gehören Lufthansa, SWISS, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings. Dazu kommen Discover Airlines, Edelweiss, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti. Die frühere Regionaltochter Lufthansa CityLine fliegt seit April 2026 nicht mehr. An ITA Airways ist Lufthansa seit 2025 beteiligt, SunExpress ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit Turkish Airlines.
Ist die Lufthansa Group dasselbe wie Lufthansa?
Nein. Die Lufthansa Group ist der Konzern, rechtlich die Deutsche Lufthansa AG. Die Airline Lufthansa mit dem Kranich ist nur ein Teil davon – wenn auch der größte und bekannteste. Ein SWISS-Jet in Zürich gehört zur Gruppe, ist aber kein Lufthansa-Flugzeug.
Wo sind die Drehkreuze der Lufthansa Group?
Frankfurt und München für Lufthansa, Zürich für SWISS, Wien für Austrian, Brüssel für Brussels Airlines und Rom-Fiumicino für ITA Airways. Wer viel Konzernverkehr sehen will, ist am Flughafen Frankfurt oder am Flughafen München richtig.
Gehört Condor zur Lufthansa Group?
Nein. Condor ist eine eigenständige Ferienairline und kein Teil des Konzerns. Die Ferienflüge der Gruppe laufen über Discover Airlines und Edelweiss.
Woran erkenne ich, welche Konzern-Airline einen Flug durchführt?
Am Rufzeichen im ADS-B-Signal und am Kennzeichen. Ein Flug mit LH-Nummer kann etwa von Lufthansa City Airlines, Air Dolomiti oder einem Wet-Lease-Partner geflogen werden. Das Rufzeichen trägt den ICAO-Code des echten Betreibers. Wie du das live verfolgst, steht im Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Warum hat Lufthansa keinen gelben Kreis mehr am Leitwerk?
Mit dem Redesign von 2018 hat Lufthansa den gelben Kreis hinter dem Kranich gestrichen und ein dunkleres Blau eingeführt. Fotos aus der Zeit davor zeigen deshalb oft das alte Design – ein gutes Datierungsmerkmal für dein Archiv.
Gehört ITA Airways jetzt komplett zu Lufthansa?
Nein, Stand Oktober 2026 nicht. Lufthansa hält seit Januar 2025 41 Prozent. Im Mai 2026 kündigte der Konzern an, auf 90 Prozent zu erhöhen. Der Abschluss braucht noch behördliche Genehmigungen und war zuletzt für Anfang 2027 erwartet.
Fliegt die Lufthansa Group noch Boeing 747 und Airbus A380?
Ja. Lufthansa betreibt die Boeing 747-8 und hat die A380 nach der Pandemie-Pause reaktiviert, stationiert in München. Beide Typen sind in Europa selten geworden und lohnen eine gezielte Planung.
Welche Kennzeichen tragen die Konzern-Airlines?
Die Länderkennung zeigt das Registrierungsland: D- bei Lufthansa, Eurowings und Discover, HB- bei SWISS und Edelweiss, OE- bei Austrian, OO- bei Brussels Airlines und I- bei Air Dolomiti. Ausnahmen gibt es, etwa bei Tochtergesellschaften mit eigener Betriebsgenehmigung im Ausland.
Sichtungen rund um Lufthansa Group sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
LX / SWRSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
OS / AUAAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
EW / EWGEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
DE / CFGCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Typische Flugzeuge
Boeing 747-8
Der letzte Jumbo: Die 747-8 ist die längste und modernste Version der Boeing 747. So erkennst du Passagierversion und Frachter und grenzt sie von der 747-400 ab.
FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
Spotting-Spots rund um Lufthansa Group
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
Weitere Einträge
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
FlughafenFlughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
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