Das Wichtigste in Kürze
- Fokker entstand 1912 in Deutschland und wurde 1919 von Anthony Fokker in die Niederlande verlegt – dort wurde die Firma zum nationalen Luftfahrtsymbol.
- Die Nachkriegsfamilie umfasst die Turboprops F27 und Fokker 50 sowie die Jets F28, Fokker 100 und Fokker 70.
- Am 15. März 1996 ging Fokker in Konkurs, nachdem sich der Großaktionär Daimler-Benz zurückgezogen hatte; 1997 liefen die letzten Flugzeuge aus.
- Der Name lebt weiter bei Zulieferer GKN Fokker und Dienstleister Fokker Services Group – neue Flugzeuge baut aber niemand mehr unter dem Namen.
- Erkennen ist machbar: Schulterdecker mit Leitwerk am Rumpf heißt F27 oder Fokker 50, Hecktriebwerke mit aufklappbarem Heckkonus heißt F28, Fokker 70 oder 100.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Anthony Fokker: der „fliegende Holländer“
- 8.Jagdflugzeuge im Ersten Weltkrieg
- 9.Neustart in den Niederlanden und die F.VII
- 10.F27 Friendship: der Turboprop, der alles rettet
- 11.F28 Fellowship: der erste Fokker-Jet
- 12.VFW-Fokker: das deutsch-niederländische Kapitel
- 13.Fokker 50 und Fokker 100: die zweite Generation
- 14.Fokker 70, DASA und der Absturz in die Insolvenz
- 15.Was vom Unternehmen geblieben ist
- 16.So erkennst du Fokker-Typen im Feld
- 17.Fokker im deutschsprachigen Raum
- 18.Wo du Fokker-Typen heute siehst
- 19.Fototipps für Fokker-Flugzeuge
- 20.Fazit
- 21.Häufige Fragen
Steckbrief
| Rolle in der Branche | Historischer Flugzeughersteller – bekannt für Regional-Turboprops und Regionaljets von der F27 bis zur Fokker 100 |
|---|---|
| Ursprung | 1912 von Anthony Fokker als Fokker Aeroplanbau in Johannisthal bei Berlin gegründet, später Werk bei Schwerin |
| Niederländische Gesellschaft | 1919 Neugründung als Nederlandsche Vliegtuigenfabriek bei Amsterdam |
| Hauptstandorte nach 1951 | Werk am Flughafen Amsterdam Schiphol, dazu Woensdrecht |
| Status | Insolvent seit 15. März 1996, Flugzeugbau eingestellt, letzte Auslieferungen 1997 |
| Wichtige Nachkriegstypen | F27 Friendship, F28 Fellowship, Fokker 50, Fokker 100, Fokker 70 |
| Wichtige ICAO-Typcodes | F27, F28, F50, F70, F100 |
| Erbe heute | Zulieferer GKN Fokker (Teil von GKN Aerospace) und der Dienstleister Fokker Services Group tragen den Namen weiter |
| Erkennungsweg im Feld | Turboprops als Schulterdecker mit Höhenleitwerk am Rumpf (F27, Fokker 50); Jets mit Hecktriebwerken, T-Leitwerk und aufklappbarem Heckkonus (F28, Fokker 70, Fokker 100) |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Fokker aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Fokker
- Eine F27 an Schulterdecker, Dart-Turboprops und großen ovalen Fenstern erkannt
- Eine Fokker 50 über die sechsblättrigen Propeller und die vielen kleinen Fenster von der F27 getrennt
- Den aufklappbaren Heckkonus einer Fokker 100 oder Fokker 70 bei der Landung fotografiert
- Eine Fokker 70 an ihrem gedrungenen Rumpf von der längeren Fokker 100 unterschieden
- Eine F28 an den kleinen Dachfenstern über dem Cockpit erkannt – meist im Museum
- Den ICAO-Code (F27, F28, F50, F70, F100) im Tracking-Dienst mit der Sichtung abgeglichen
- Einen Fokker-Klassiker wie Spin, Dr.I oder F.VII im Museum abgehakt
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte unter einem Namen – vom Dreidecker bis zum Regionaljet
- Klare Familienmerkmale: Schulterdecker-Turboprops und Hecktriebwerks-Jets mit aufklappbarem Heck
- Vor allem Fokker 100 fliegen noch im Linienbetrieb, etwa in Australien und im Iran
- Das Aviodrome in Lelystad zeigt die Typenfamilie fast komplett an einem Ort
- Jede Fokker-Sichtung im Alltagsverkehr ist inzwischen eine kleine Trophäe
Wo es hakt
- Seit 1997 entstehen keine neuen Fokker-Flugzeuge mehr, die Flotte schrumpft stetig
- Im DACH-Raum sind Fokker-Jets aus dem Linienverkehr verschwunden
- F27 und F28 fliegen praktisch nur noch vereinzelt oder gar nicht mehr
- Fokker 70 und 100 sind ohne direkten Vergleich schwer auseinanderzuhalten
- Die verbliebenen Hauptbetreiber sitzen weit weg, etwa in Australien und im Iran
Stand: Oktober 2026 – Ein kleiner Jet setzt auf, die beiden Triebwerke sitzen hinten am Rumpf, und plötzlich klappt das Heck seitlich auseinander wie ein Schnabel. Wer das einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Das ist eine Fokker. Kaum ein Herstellername hat in Europa so viel Luftfahrtgeschichte geschrieben – vom Dreidecker des Ersten Weltkriegs über die dreimotorige F.VII bis zu den Regionalflugzeugen, die jahrzehntelang zwischen Amsterdam, Zürich, Wien und Düsseldorf pendelten. Seit der Insolvenz 1996 wird keine Fokker mehr gebaut. Gerade deshalb ist jede Sichtung heute etwas Besonderes.
Jede F27, Fokker 50 und Fokker 100 festhalten
Poste deine Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot und hak die Fokker-Familie Typ für Typ in deinem Hangar ab. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Anthony Fokker: der „fliegende Holländer“
Die Geschichte beginnt mit einem Menschen. Anthony Fokker kommt 1890 auf Java in der damaligen Kolonie Niederländisch-Indien zur Welt und wächst in Haarlem auf. Schon als junger Mann baut er sein erstes eigenes Flugzeug, die Spin. 1911 umrundet er damit den Turm der Grote Kerk in Haarlem – ein Auftritt, der ihn in den Niederlanden schlagartig bekannt macht.
Den großen Durchbruch sucht Fokker allerdings nicht in seiner Heimat, sondern in Deutschland. 1912 gründet er in Johannisthal bei Berlin, damals einem der wichtigsten Flugplätze Europas, seine erste Firma: Fokker Aeroplanbau. Die Fertigung wandert später in den Raum Schwerin. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wird die Firma zu einem zentralen Lieferanten der deutschen Fliegertruppe.
Jagdflugzeuge im Ersten Weltkrieg
Mit den Eindeckern ab 1915 bringt Fokker Flugzeuge an die Front, bei denen das Maschinengewehr durch den drehenden Propeller hindurch feuern kann. Die Technik dahinter wird gern allein Fokker zugeschrieben, tatsächlich gab es dazu frühere Patente und Vorarbeiten anderer. Die Wirkung war trotzdem enorm: Die alliierten Flieger sprachen von der „Fokker-Plage“.
Später folgen zwei Typen, die bis heute jeder Luftfahrtfan kennt. Der Dr.I Dreidecker wird durch Manfred von Richthofen, den „Roten Baron“, zur Legende. Die D.VII gilt als eines der besten Jagdflugzeuge des Krieges. Nach Kriegsende verbietet der Versailler Vertrag Deutschland den Flugzeugbau – und Fokker zieht die Konsequenz.
Dreidecker im Museum
Ein originaler Dr.I ist nicht erhalten geblieben – jeder Dreidecker, den du auf Flugtagen oder in Ausstellungen siehst, ist ein Nachbau. Das schmälert den Spaß nicht, achte im Begleittext einfach auf den Hinweis „Replik“. Wie du alte Muster sicher einordnest, erklärt der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Neustart in den Niederlanden und die F.VII
1919 kehrt Fokker in die Niederlande zurück und gründet mit Unterstützung des Handelshauses SHV bei Amsterdam die Nederlandsche Vliegtuigenfabriek. Er bringt nach eigenen Angaben ganze Züge voller Flugzeuge und Bauteile über die Grenze mit – ein Kapitel, das bis heute umstritten ist. Im selben Jahr nimmt auch die KLM ihren Betrieb auf. Die beiden Namen werden über Jahrzehnte eng miteinander verbunden bleiben.
In den 1920er-Jahren steigt Fokker zur Weltmarke auf. Die F.VII, vor allem als dreimotorige F.VIIb/3m, wird zu einem der wichtigsten Verkehrsflugzeuge ihrer Zeit. Dutzende Airlines setzen sie ein, und Pioniere wie Richard E. Byrd und Charles Kingsford Smith schreiben mit ihr Rekordgeschichte. Ende der Zwanziger gilt Fokker als größter Flugzeughersteller der Welt. In den USA gründet der Firmengründer eine eigene Tochter, die später im Konzern General Motors aufgeht.
Der Abstieg kommt mit der Ganzmetallbauweise. Fokkers Konstruktionen mit Holzflügeln geraten gegenüber Mustern wie der Douglas DC-3 ins Hintertreffen. Anthony Fokker selbst stirbt am 23. Dezember 1939 in New York, mit nur 49 Jahren. Im Zweiten Weltkrieg arbeiten die Werke unter deutscher Besatzung für die Besatzer, bei Kriegsende sind sie geplündert und zerstört.
F27 Friendship: der Turboprop, der alles rettet
Nach dem Krieg baut Fokker sich neu auf. 1951 öffnet ein neues Werk direkt am Flughafen Schiphol, ein zweiter Standort entsteht in Woensdrecht. Zunächst halten Militäraufträge die Firma über Wasser: das Schulflugzeug S.11, der frühe Jettrainer S.14 und der Lizenzbau von Gloster Meteor und F-104 Starfighter.
Der eigentliche Neustart im Zivilgeschäft heißt F27 Friendship. Am 24. November 1955 fliegt der Prototyp, im November 1958 übernimmt Aer Lingus die erste Serienmaschine. Das Konzept ist schlicht und überzeugend: ein Schulterdecker mit zwei Rolls-Royce-Dart-Propellerturbinen, Druckkabine und großen ovalen Fenstern, gebaut als Nachfolger für die alten Kolbenmotor-Flugzeuge auf Kurzstrecken. In den USA baut Fairchild die F27 in Lizenz. Zusammen entstehen rund 800 Exemplare – die F27 wird der meistverkaufte europäische Turboprop-Airliner ihrer Ära.
Auch im deutschsprachigen Raum fliegt sie: bei der DLT, der Vorgängerin der heutigen Lufthansa CityLine, bei LTU und bei der jungen Lauda Air. Heute ist die F27 aus dem Linienverkehr praktisch verschwunden, die sicherste Begegnung bietet ein Museum.
F28 Fellowship: der erste Fokker-Jet
Parallel zum Turboprop-Erfolg wagt Fokker den Schritt zum Strahlflugzeug. Das Programm wird 1962 angekündigt, am 9. Mai 1967 fliegt die F28 Fellowship zum ersten Mal. Gebaut wird sie mit Partnern in Deutschland und Nordirland. Erster Linienbetreiber ist ab März 1969 die norwegische Braathens SAFE.
Mit der F28 entsteht das Grundmuster, das alle späteren Fokker-Jets prägt: zwei Rolls-Royce-Triebwerke hinten am Rumpf, ein T-Leitwerk und ein Heckkonus, dessen zwei Hälften sich als Luftbremse seitlich aufklappen lassen. Das hilft beim steilen Anflug und auf kurzen Pisten. Bis 1987 entstehen 241 Exemplare. Heute siehst du die F28 fast nur noch im Museum oder als Denkmal.
Das Heck als Visitenkarte
Den aufklappbaren Heckkonus haben nur wenige Verkehrsjets. Bei Fokker-Jets ist er das sicherste Merkmal überhaupt: Fotografierst du eine F28, Fokker 70 oder Fokker 100 kurz nach dem Aufsetzen, siehst du die gespreizten Klappen deutlich. Die Avro RJ85 hat ein ähnliches Prinzip, aber vier Triebwerke unter dem Hochdecker-Flügel.
VFW-Fokker: das deutsch-niederländische Kapitel
1969 schließt sich Fokker mit der Bremer Vereinigten Flugtechnischen Werke (VFW) zur VFW-Fokker zusammen. Es ist einer der frühen Versuche, die europäische Luftfahrtindustrie über Grenzen hinweg zu bündeln. Das bekannteste gemeinsame Produkt ist die VFW 614, ein kleiner Jet mit Triebwerken über dem Flügel. Kommerziell bleibt sie ein Misserfolg, nur wenige Maschinen werden verkauft. Anfang 1980 endet die Verbindung, beide Seiten gehen wieder eigene Wege.
Auch ein kurzes Gemeinschaftsprojekt mit McDonnell Douglas für einen größeren Jet führt Anfang der 1980er-Jahre zu nichts. Fokker konzentriert sich stattdessen auf die Modernisierung seiner beiden Bestseller – mit Folgen, die über das Schicksal der Firma entscheiden.
Fokker 50 und Fokker 100: die zweite Generation
1983 startet Fokker gleich zwei Programme. Die Fokker 50 ist eine gründlich modernisierte F27 mit Pratt-&-Whitney-Canada-Turbinen, sechsblättrigen Propellern und vielen kleinen statt weniger großer Fenster. Ihr Erstflug ist am 28. Dezember 1985, 1987 gehen die ersten Maschinen an die DLT und an Ansett Australia. Insgesamt entstehen 213 Exemplare, dazu vier gestreckte Fokker 60 für die niederländische Luftwaffe.
Die Fokker 100 ist eine stark gestreckte und modernisierte F28 mit Rolls-Royce-Tay-Triebwerken und Platz für rund 100 Fluggäste. Sie fliegt am 30. November 1986 zum ersten Mal, Erstkunde ist am 29. Februar 1988 die Swissair. Größter Kunde wird American Airlines mit 75 Maschinen. Insgesamt laufen 283 Serienmaschinen vom Band.
| Typ | ICAO-Code | Antrieb | Erstflug | Gebaut (ca.) | Status für Spotter |
|---|---|---|---|---|---|
| F27 Friendship | F27 | 2 × Rolls-Royce Dart | 1955 | rund 800 inkl. Fairchild | fast nur noch im Museum |
| F28 Fellowship | F28 | 2 × Rolls-Royce Spey am Heck | 1967 | 241 | historisch |
| Fokker 50 | F50 | 2 × PW125B, Sechsblatt-Propeller | 1985 | 213 | selten, vereinzelt im Einsatz |
| Fokker 100 | F100 | 2 × Rolls-Royce Tay am Heck | 1986 | 283 | noch im Linienbetrieb, v. a. Australien und Iran |
| Fokker 70 | F70 | 2 × Rolls-Royce Tay am Heck | 1993 | 47 | selten, v. a. Australien |
Die Kosten für zwei gleichzeitige Neuentwicklungen sind allerdings gewaltig. Schon 1987 muss der niederländische Staat mit Millionenhilfen einspringen. Über die Triebwerkshersteller hinter der Familie erfährst du mehr auf den Seiten zu Rolls-Royce und Pratt & Whitney.
F100 und F70 auf die Wunschliste
Setz Fokker 100, Fokker 70 oder einzelne Kennzeichen auf die Wunschliste deines Hangars – Planetrack meldet sich per Sichtungs-Alarm, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen. Die App startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fokker 70, DASA und der Absturz in die Insolvenz
Anfang der 1990er-Jahre sucht Fokker einen starken Partner. Nach langen Verhandlungen steigt die deutsche DASA, damals Luft- und Raumfahrttochter von Daimler-Benz, als Großaktionär ein. Gleichzeitig entsteht mit der Fokker 70 eine verkürzte Fokker 100 für rund 70 bis 80 Passagiere. Sie fliegt am 4. April 1993 zum ersten Mal, ausgeliefert werden bis 1997 nur 47 Serienmaschinen.
Der Markt ist hart geworden. Airbus und Boeing drängen mit kleinen Versionen ihrer Bestseller nach unten, aus Kanada und Brasilien kommen neue Regionaljets mit niedrigeren Betriebskosten. Ein starker Gulden verteuert die Flugzeuge aus den Niederlanden zusätzlich. Fokker schreibt Verluste. Am 22. Januar 1996 beschließt der Vorstand von Daimler-Benz, die Verbindung zu kappen. Gespräche mit Bombardier über eine Übernahme scheitern im Februar.
Am 15. März 1996 wird Fokker für bankrott erklärt. Für die Niederlande ist das ein Schock: Ein nationales Symbol, eng verwoben mit KLM und der Geschichte des Landes, verschwindet als Flugzeughersteller. Die letzten bereits gebauten Fokker 70 und Fokker 100 werden noch 1997 ausgeliefert.
Neustart-Versuche ohne Neubau
Direkt nach der Pleite versuchte eine Initiative namens Rekkof – Fokker rückwärts gelesen –, die Produktion von Fokker 70 und 100 wieder aufzunehmen. Später arbeitete sie an einer modernisierten Version, die über das Projektstadium nicht hinauskam. Aus der Initiative ging die Firma Fokker Next Gen hervor, die an einem Konzept für ein wasserstoffbetriebenes Regionalflugzeug arbeitet. Ein neues Fokker-Flugzeug gibt es Stand Oktober 2026 nicht.
Was vom Unternehmen geblieben ist
Ganz verschwunden ist Fokker nicht. Die profitablen Bereiche – Bauteilfertigung und Wartung – übernimmt nach der Insolvenz der niederländische Konzern Stork. Unter wechselnden Namen arbeitet die Sparte weiter, ab 2011 wieder als Fokker Technologies mit Sitz in Papendrecht. 2015 kauft der britische Konzern GKN das Unternehmen; seitdem heißt es GKN Fokker und gehört zu GKN Aerospace. Gefertigt werden unter anderem Strukturbauteile, Fahrwerke und Kabelbäume für Flugzeuge anderer Hersteller, etwa für Airbus.
Die Wartungssparte wiederum lebt als Fokker Services Group weiter. Nach eigenen Angaben betreut sie mit Standorten in Hoofddorp, Schiphol, Woensdrecht, Singapur und den USA Betreiber, Leasinggesellschaften und Regierungen – mit Wartung, Umbauten, Ersatzteilen und Engineering. Die frühere Raumfahrtsparte Fokker Space wurde zu Dutch Space und ging später an EADS.
Was Fokker für Spotter spannend macht
- Hundert Jahre Typengeschichte unter einem Namen
- Klassische Regionaljets mit unverwechselbarem Heck
- Jede aktive Fokker ist inzwischen ein seltener Fang
Wo es knifflig wird
- Fokker 70 und 100 sind ohne Vergleich schwer zu trennen
- F27 und Fokker 50 wirken aus der Ferne ähnlich
- Die aktiven Flotten fliegen meist weit weg von Mitteleuropa
So erkennst du Fokker-Typen im Feld
Die Nachkriegsfamilie zerfällt in zwei klare Gruppen: Turboprops und Jets. Mit wenigen Fragen ordnest du fast jede Fokker richtig ein.
Antrieb bestimmen
Propeller unter dem hoch angesetzten Flügel heißt F27 oder Fokker 50. Zwei Triebwerke hinten am Rumpf heißt F28, Fokker 70 oder Fokker 100. Mehr dazu im Beitrag Triebwerke erkennen.
Propeller zählen
Vier Blätter und große ovale Fenster sprechen für die F27, sechs Blätter und viele kleine Fenster für die Fokker 50.
Leitwerk ansehen
Die Turboprops tragen das Höhenleitwerk am Rumpf, die Jets ein T-Leitwerk. Das trennt die Fokker 50 sicher von ATR und Dash 8.
Rumpflänge einschätzen
Bei den Jets entscheidet die Länge: kurz und gedrungen ist die Fokker 70, deutlich gestreckt die Fokker 100. Die F28 verrät sich durch kleine Dachfenster über dem Cockpit.
Code abgleichen
Der ICAO-Code im Tracking-Dienst – F27, F28, F50, F70 oder F100 – bestätigt deine Einschätzung.
Schnellbestimmung: Welche Fokker ist das?
Fokker F27 Friendship
Schulterdecker mit Dart-Turboprops, Vierblatt-Propellern und großen ovalen Fenstern – heute fast nur noch im Museum zu finden.
Fokker 50
Gleiche Grundform wie die F27, aber sechsblättrige Propeller und eine lange Reihe kleiner Fenster.
Fokker F28 Fellowship
Hecktriebwerke, T-Leitwerk und Dachfenster über dem Cockpit: der erste Fokker-Jet – ein echter Klassiker.
Fokker 70
Hecktriebwerke, aufklappbarer Heckkonus und ein Rumpf, der fast so kurz wirkt wie die Spannweite.
Fokker 100
Der lange Fokker-Jet mit Tay-Triebwerken, T-Leitwerk und Heck-Bremsklappen.
Verwechslungsgefahr besteht vor allem bei den Jets: CRJ900 und Boeing 717 tragen ihre Triebwerke ebenfalls am Heck, haben aber kein aufklappbares Rumpfende. Einen Überblick über die ganze Klasse gibt der Beitrag Regionaljets erkennen, für die Propellerfraktion hilft Turboprops unterscheiden.
Fokker im deutschsprachigen Raum
Für Spotter in Deutschland, Österreich und der Schweiz war Fokker über Jahrzehnte Alltag. In der Schweiz brachte die Swissair die Fokker 100 als Erstkunde in den Liniendienst, später flog Helvetic Airways den Typ bis 2019. In Österreich setzten Austrian Airlines und die frühere Regionaltochter Tyrolean Airways Fokker 50, 70 und 100 ein, bevor ab 2016 gebrauchte Embraer 195 die Flotte ablösten. In Deutschland war die DLT 1987 die erste europäische Betreiberin der Fokker 50.
Am stärksten prägte Fokker natürlich die Niederlande. KLM Cityhopper betrieb eine der größten Fokker-70-Flotten und flog dazu Fokker 50 und 100. Am 28. Oktober 2017 endete mit dem letzten Fokker-70-Flug ein langes Kapitel – die Regionaltochter der Air France-KLM-Gruppe setzt seitdem auf Embraer. Viele ausgemusterte Maschinen aus Europa wanderten danach nach Australien.
Wo du Fokker-Typen heute siehst
Stand Oktober 2026 gilt: Wer eine aktive Fokker sehen will, braucht Reisebereitschaft, gute Tracking-Daten oder Glück. Die Flotten schrumpfen, Ersatzteile werden knapper, und die Betreiber stellen auf jüngere Typen um.
| Region | Was du siehst | Wo du hinfährst |
|---|---|---|
| Niederlande | Fokker-Sammlung von der Spin bis zur Fokker 100 in KLM-Cityhopper-Farben, Prototyp der Fokker 50 | Aviodrome am Flughafen Lelystad |
| Australien | Vor allem Fokker 100, vereinzelt Fokker 70, im Linien- und Charterverkehr | Basen von Alliance Airlines, etwa im Westen und Nordosten des Landes |
| Iran | Fokker 100 bei mehreren Airlines | Inlandsflughäfen – Reisebedingungen vorher genau prüfen |
| Europa allgemein | Vereinzelte Fokker 50 und Charter- oder Überführungsflüge | Per Typcode im Tracking-Dienst suchen |
Für Mitteleuropa ist das Aviodrome die erste Adresse. Das Museum geht auf eine Stiftung zurück, die KLM und Fokker 1955 mitgegründet haben, und zeigt die Firmengeschichte so dicht wie kein anderer Ort. Wer eine fliegende Fokker abhaken will, findet Strategien im Beitrag Seltene Flugzeuge spotten, und mit Flugzeuge per Kennzeichen verfolgen behältst du einzelne Maschinen im Blick.
Bereit für deine Fokker-Session?
- Ich habe einen Flug mit F50, F70 oder F100 im Tracking-Dienst gefunden.
- Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung am Zielflughafen.
- Ich weiß, wo die Sonne zur gewünschten Uhrzeit steht.
- Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
- Für den Museumsbesuch habe ich Öffnungszeiten und Ausstellungsstand geprüft.
Fototipps für Fokker-Flugzeuge
Bei den Jets lohnt sich der Moment direkt nach dem Aufsetzen: Dann spreizen sich die Heckklappen, und genau dieses Detail macht ein Fokker-Foto unverwechselbar. Ein Standpunkt seitlich der Landebahn, etwas hinter dem Aufsetzpunkt, ist dafür ideal. Weil Fokker-Jets niedrig auf dem Fahrwerk stehen, wirken Bilder aus Augenhöhe auf dem Vorfeld oft besonders kompakt – Tipps zur Fahrwerksgeometrie gibt der Beitrag Fahrwerk als Erkennungsmerkmal.
Bei F27 und Fokker 50 gilt die klassische Propellerregel: Zu kurze Verschlusszeiten frieren die Blätter ein, und das Flugzeug wirkt wie abgestellt. Etwas längere Zeiten zeigen eine schöne Propellerscheibe. Wie du den passenden Wert findest, erklärt der Guide Propeller fotografieren. Im Museum lohnt dagegen das Weitwinkel: Hallen sind eng, und Details wie Fahrwerk, Cockpitfenster und Triebwerksgondeln machen den Unterschied zwischen den Generationen sichtbar.
Es ist sicher eine Fokker, wenn …
- ein Jet mit Hecktriebwerken sein Rumpfende bei der Landung seitlich aufklappt
- ein Schulterdecker-Turboprop mit Höhenleitwerk am Rumpf sechsblättrige Propeller trägt
- der Tracking-Dienst F27, F28, F50, F70 oder F100 anzeigt
Noch offen ist, …
- ob ein Fokker-Jet ohne Vergleichsobjekt eine 70 oder eine 100 ist
- ob ein Turboprop aus der Ferne eine F27 oder eine Fokker 50 ist
- ob ein Turboprop mit Fokker-Silhouette ein Fokker-Bau oder eine Fairchild-Lizenzmaschine ist
Es ist keine Fokker, wenn …
- der Turboprop ein T-Leitwerk hat – dann eher ATR oder Dash 8
- ein Hochdecker-Jet vier Triebwerke unter dem Flügel trägt – das ist eine BAe 146 oder Avro RJ
- ein Heckjet kein aufklappbares Rumpfende hat, etwa CRJ oder Boeing 717
Vom Dreidecker bis zur Fokker 100
Mit Planetrack teilst du jede Fokker-Sichtung mit allen Flugzeugdaten, findest über die Spot-Karte Standorte mit bestem Licht und tauschst dich mit der Community über Raritäten aus. Planetrack startet bald – trag dich jetzt in die Warteliste ein und sei von Anfang an dabei.
Fazit
Fokker steht für über 80 Jahre Flugzeugbau: vom Dreidecker des Ersten Weltkriegs über die F.VII, die in den 1920er-Jahren die Welt eroberte, bis zu F27, F28, Fokker 50, 70 und 100, die den europäischen Regionalverkehr geprägt haben. Hohe Entwicklungskosten, übermächtige Konkurrenz und der Rückzug von Daimler-Benz beendeten diese Geschichte 1996. Der Name lebt bei Zulieferern und Dienstleistern weiter, neue Flugzeuge entstehen nicht mehr.
Für dich als Spotter heißt das: Antrieb bestimmen, Propeller zählen, auf das Heck achten – damit ordnest du fast jede Fokker ein. Die aktiven Maschinen werden jedes Jahr weniger, eine Fokker 70 oder 100 im Anflug ist deshalb schon heute eine Trophäe. Und wer die ganze Familie auf einmal sehen will, fährt nach Lelystad.
Kurzfazit
Fokker war der große niederländische Flugzeughersteller, bekannt für F27, F28, Fokker 50, 70 und 100. Seit der Insolvenz am 15. März 1996 wird nicht mehr gebaut; aktive Fokker-Jets, vor allem Fokker 100, findest du Stand Oktober 2026 etwa in Australien und im Iran, die Klassiker im Aviodrome Lelystad.
Zusammenfassung
- Fokker begann 1912 in Johannisthal, baute im Ersten Weltkrieg Jagdflugzeuge und wurde mit der F.VII in den 1920er-Jahren zum weltweit führenden Hersteller.
- Nach dem Wiederaufbau ab 1951 prägten F27, F28, Fokker 50, Fokker 100 und Fokker 70 den Regionalverkehr in Europa und weit darüber hinaus.
- Hohe Entwicklungskosten, harte Konkurrenz und der Rückzug von Daimler-Benz führten 1996 zur Insolvenz.
- Stand Oktober 2026 fliegen vor allem Fokker 100, vereinzelt auch Fokker 70 und Fokker 50, etwa in Australien und im Iran; für die Klassiker ist das Aviodrome in Lelystad die sicherste Adresse.
Häufige Fragen
Gibt es Fokker heute noch?
Als Flugzeughersteller nicht. Fokker wurde am 15. März 1996 für bankrott erklärt, die letzten Neubauten gingen 1997 an die Kunden. Teile des Unternehmens leben aber weiter: Der Zulieferer GKN Fokker gehört zu GKN Aerospace, die Fokker Services Group wartet und modifiziert Flugzeuge, unter anderem an Standorten in Hoofddorp, Schiphol und Woensdrecht.
Warum ging Fokker pleite?
Mehrere Gründe kamen zusammen. Die parallele Entwicklung von Fokker 50 und Fokker 100 kostete so viel Geld, dass der niederländische Staat schon 1987 einspringen musste. Danach drückten Airbus und Boeing sowie Regionaljets aus Kanada und Brasilien auf die Preise. Als sich der Großaktionär Daimler-Benz im Januar 1996 zurückzog und auch Gespräche mit Bombardier scheiterten, folgte im März der Konkurs.
War Fokker ein deutscher oder ein niederländischer Hersteller?
Beides, je nach Zeit. Anthony Fokker war Niederländer, gründete seine erste Firma 1912 aber in Johannisthal bei Berlin und baute im Ersten Weltkrieg Flugzeuge für Deutschland, etwa den Dr.I Dreidecker. 1919 kehrte er in die Niederlande zurück. Ab dann war Fokker ein niederländisches Unternehmen – zwischen 1969 und 1980 im Verbund mit der Bremer VFW, ab 1993 mit DASA als Großaktionär.
Welche ICAO-Typcodes haben die Fokker-Verkehrsflugzeuge?
F27 für die Friendship, F28 für die Fellowship, F50 für die Fokker 50, F70 für die Fokker 70 und F100 für die Fokker 100. Damit filterst du in Tracking-Diensten gezielt nach dem Typ.
Wie unterscheide ich Fokker 70 und Fokker 100?
Über die Länge. Die Fokker 70 ist mit rund 30,9 Metern gut viereinhalb Meter kürzer als die Fokker 100 mit rund 35,5 Metern. Flügel, Leitwerk und Triebwerke sind fast gleich – die 70 wirkt deshalb gedrungen, fast so lang wie breit.
Wo sehe ich heute noch Fokker-Flugzeuge im Einsatz?
Am verlässlichsten in Australien, wo Alliance Airlines einer der größten verbliebenen Fokker-Betreiber ist, die Flotte aber schrittweise durch Embraer-Jets ersetzt. Dazu kommen mehrere Airlines im Iran. In Europa ist eine Fokker im Linienverkehr inzwischen eine Seltenheit; prüf aktuelle Einsätze immer über die Typcodes.
Wo kann ich Fokker-Flugzeuge im Museum sehen?
Die beste Adresse ist das Aviodrome in Lelystad. Zur Sammlung gehören frühe Fokker-Typen wie die Spin und die F.VII, dazu F27, eine frühere KLM-Cityhopper-Fokker 100 und der Prototyp der Fokker 50. Nicht jedes Flugzeug ist immer ausgestellt – prüf vor dem Besuch den aktuellen Stand.
Was hat Fokker mit KLM zu tun?
Sehr viel. Beide wurden 1919 aktiv und wuchsen über Jahrzehnte gemeinsam. KLM flog Fokker-Typen von den frühen Jahren bis 2017, als KLM Cityhopper die letzte Fokker 70 ausmusterte. Auch das Aviodrome geht auf eine Stiftung zurück, die KLM und Fokker 1955 mitgegründet haben.
Sichtungen rund um Fokker sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
KLM Royal Dutch Airlines
Die niederländische Netzwerk-Airline mit dem hellblauen Rumpf: 1919 gegründet, Drehkreuz Amsterdam-Schiphol, Teil von Air France-KLM und Mitglied von SkyTeam – mitten im Umbau von Boeing zu Airbus.
WA / KLCKLM Cityhopper
Die Regionaltochter von KLM fliegt ab Amsterdam-Schiphol mit einer reinen Embraer-Flotte durch Europa – in voller KLM-Bemalung und unter KL-Flugnummern. Wer sie erkennen will, schaut auf Typ und Kennzeichen.
QQ / UTYAlliance Airlines
Australische Charter- und Wet-Lease-Airline aus Brisbane: Bergbau-Pendlerflüge ins Outback, Embraer E190 für QantasLink und eine der letzten großen Flotten von Fokker 70 und Fokker 100 weltweit.
OS / AUAAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
VO / TYRTyrolean Airways
Historische Regionalairline aus Innsbruck: 1980 mit der Dash 7 gestartet, groß geworden mit Dash 8, Fokker und CRJ, ab 1998 Austrian-Tochter, später Austrian Arrows – und 2015 vollständig in Austrian Airlines aufgegangen.
SR / SWRSwissair
Historische Schweizer Nationalairline von 1931 bis 2002: Swissair flog mit Caravelle, DC-8, Boeing 747, MD-11 und A330 von Zürich, Genf und Basel in die Welt – bis zum Grounding im Oktober 2001.
2L / OAWHelvetic Airways
Die Schweizer Embraer-Spezialistin aus Zürich: Helvetic Airways fliegt mit E190, E195 und der neuen E2-Generation vor allem im Wet-Lease für SWISS, dazu Charter und eigene Ferienflüge ab Zürich und Bern.
CL / CLHLufthansa CityLine
Die frühere Regional- und Zubringertochter der Lufthansa: Wurzeln von 1958, als CityLine ab 1992 im Einsatz, mit CRJ, Avro RJ85, Embraer und sogar A340 – im April 2026 ging der Flugbetrieb zu Ende.
BU / BRABraathens SAFE
Historische norwegische Airline: 1946 von einem Reeder für Flüge nach Fernost gegründet, später jahrzehntelang SAS-Konkurrent im Inland mit Boeing 737 – und 2004 in SAS Braathens aufgegangen.
AA / AALAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
Typische Flugzeuge
Fokker F27 Friendship
Hoher Flügel, zwei Rolls-Royce-Dart-Turboprops und große ovale Fenster: Die Fokker F27 Friendship war Europas erfolgreichster Turboprop-Airliner ihrer Zeit. Heute ist sie ein echter Sammlerfang.
FlugzeugtypFokker F28 Fellowship
Der erste Jet aus Amsterdam: Die Fokker F28 Fellowship flog 1967 zum ersten Mal, brachte Hecktriebwerke und aufklappbaren Heckkonus in die Fokker-Familie und ist heute fast nur noch im Museum zu sehen.
FlugzeugtypFokker 50
Hoher Flügel, sechsblättrige Propeller und eine lange Reihe kleiner Fenster: Die Fokker 50 war der letzte Turboprop aus den Niederlanden. Heute fliegt sie nur noch bei wenigen Betreibern – so findest und erkennst du sie.
FlugzeugtypFokker 100
Zwei Tay-Triebwerke am Heck, ein hohes T-Leitwerk und ein Heckkonus, der sich bei der Landung aufklappt: Die Fokker 100 ist der größte Verkehrsjet, den Fokker je gebaut hat – und heute ein seltener Fang.
FlugzeugtypFokker 70
Kurz, gedrungen, zwei Tay-Triebwerke am Heck und ein Rumpfende, das bei der Landung aufklappt: Die Fokker 70 ist die kleine Schwester der Fokker 100 – bekannt von KLM Cityhopper, als Regierungsjet und heute ein seltener Fang.
FlugzeugtypFokker Dr.I
Drei kurze Flügel übereinander, ein kommaförmiges Seitenruder und ein Umlaufmotor, der Rizinusöl versprüht: Der Fokker-Dreidecker ist das berühmteste Jagdflugzeug des Ersten Weltkriegs. So erkennst du ihn und so findest du die Nachbauten, die heute noch fliegen.
FlugzeugtypBAe 146 / Avro RJ85
Hoch angesetzter Flügel, vier kleine Triebwerke, T-Leitwerk und eine Heckklappe als Luftbremse: Der Avro RJ85 ist eines der markantesten Regionalflugzeuge überhaupt – und inzwischen eine echte Rarität.
FlugzeugtypBoeing 717-200
T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, kurzer Rumpf: Die 717 ist der letzte Nachfahre der DC-9 und eigentlich eine McDonnell Douglas. In Europa ist sie verschwunden – so erkennst du sie und weißt, wo sie noch fliegt.
Spotting-Spots rund um Fokker
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Weitere Einträge
Aviodrome Lelystad
Das Aviodrome in Lelystad ist das große Luftfahrtmuseum der Niederlande. Draußen steht mit der PH-BUK „Louis Blériot“ der letzte Klassik-Jumbo von KLM, den das Museum 2004 für einen symbolischen Euro kaufte und den du heute von innen besichtigen kannst. Drinnen warten eine Lockheed Constellation, eine flugfähige DC-2 in den Farben der legendären Uiver und eine dichte Fokker-Sammlung – direkt neben dem Flughafen Lelystad.
FlughafenFlughafen Amsterdam Schiphol
Sechs Start- und Landebahnen, ein einziges Terminal und das Heimatdrehkreuz der KLM: Schiphol ist einer der größten Flughäfen Europas – und mit offiziellen Spotterplätzen wie an der Polderbaan einer der spotterfreundlichsten.
Airline-GruppeAir France-KLM
Air France-KLM ist ein französisch-niederländischer Konzern mit zwei Netzwerk-Airlines, zwei Transavia-Betrieben und eigenen Regionaltöchtern. Wer am Zaun nur auf Blau-Weiß-Rot oder KLM-Blau achtet, verpasst die halbe Gruppe.
HerstellerRolls-Royce
Britischer Triebwerkshersteller mit über hundert Jahren Luftfahrtgeschichte: Die Trent-Familie treibt A330, A350, A380 und Boeing 787 an, die Business-Jet-Triebwerke kommen aus Dahlewitz bei Berlin. Für Spotter ist Rolls-Royce die Frage hinter der Frage – welcher Antrieb hängt eigentlich unter dem Flügel?
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