Strand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria

Am kleinen Strand von Ojos de Garza im Norden des Flughafens Gran Canaria kommen die Landungen bei Südwindlagen direkt über das Meer und die Küste herein. Wann sich der Spot lohnt, wo du stehst und was du siehst.

Auch bekannt als: Playa de Ojos de Garza · Ojos de Garza

SpanienSpanienTelde, Gran Canaria, Kanarische Inseln✈ Flughafen Gran Canaria · LPAPistenenden & Anflugschneisen15 Min. Lesezeit

21L/R

Landungen über dem Strand

3.100 m

Länge jeder der zwei Pisten

rund 14 Mio.

Passagiere im Jahr 2023

0 €

Eintritt

Das Wichtigste in Kürze

  • Ojos de Garza ist der Strandspot am Nordende des Flughafens Gran Canaria – an der Bucht von Gando in der Gemeinde Telde.
  • Der Spot lebt von der 21. Nur wenn der Wind auf Süd oder West dreht, landen die Flugzeuge von Norden über den Strand. Meist läuft dagegen die 03 mit Landungen von Süden.
  • Prüf vor der Fahrt die Betriebsrichtung im Flugtracker – bei Betrieb auf der 03 fährst du stattdessen nach El Burrero ans Südende.
  • Das beste Licht hast du vom frühen Nachmittag bis zum Sonnenuntergang, der Küstenweg an der 21R-Achse funktioniert am Vormittag.
  • Der Flughafen teilt sich das Gelände mit der Base Aérea de Gando. Militärische Anlagen und Maschinen sind tabu, Absperrungen gelten ohne Ausnahme.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Der Spot in Zahlen
  2. 2.Steckbrief
  3. 3.Die besten Standpunkte
  4. 4.Was du hier zu sehen bekommst
  5. 5.Lohnt sich die Anreise?
  6. 6.Ein Flughafen an der Bucht von Gando
  7. 7.Betriebsrichtung: Der Schlüssel zu Ojos de Garza
  8. 8.Die Standpunkte im Überblick
  9. 9.Licht, Wind und Fotografie
  10. 10.Was du über der Bucht von Gando zu sehen bekommst
  11. 11.Anreise: Autobahn, Bus und die letzten Meter
  12. 12.So läuft ein guter Spottertag in Ojos de Garza
  13. 13.Wenn die 03 läuft: Ausweichen nach El Burrero
  14. 14.Vergleich mit anderen Strandspots
  15. 15.Regeln am Strand und an der Militärbasis
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Empfohlener Standpunkt27.95000, -15.38100 · Telde, Gran Canaria, Kanarische Inseln

Auf der Karte öffnen

Der Spot in Zahlen

Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.

Flugbewegungen3/5 · mittel
Typenvielfalt3/5 · mittel
Fotoqualität4/5 · hoch
Erreichbarkeit4/5 · hoch
Für Einsteiger3/5 · mittel

Steckbrief

FlughafenAeropuerto de Gran Canaria (IATA: LPA, ICAO: GCLP), betrieben von Aena, gemeinsam genutzt mit der Base Aérea de Gando der spanischen Luftwaffe
Spot-TypKleiner Strand und Küstenabschnitt am Nordende des Flughafens, unter dem Endanflug auf die Pisten 21L und 21R
LageOrtsteil Ojos de Garza in der Gemeinde Telde an der Bucht von Gando, an der Ostküste der Insel, knapp 20 km südlich von Las Palmas
PistenZwei parallele Bahnen: 03L/21R und 03R/21L, jeweils 3.100 × 45 m, Asphalt
Häufigste BetriebsrichtungMeist 03 (Landungen von Süden) – Landungen über den Strand von Ojos de Garza gibt es nur, wenn der Wind dreht und die 21 in Betrieb ist
BlickrichtungVom Strand nach Norden und Nordosten auf den Endanflug über der Bucht, nach Süden auf die Pistenenden
ZugangÖffentlicher Strand und Straße, frei zugänglich und kostenlos
AnreiseAuto über die Autobahn GC-1, Ausfahrt 15, Parken an der Avenida Juan Pérez Betancor; Überlandbusse bis zur Haltestelle Cruce del Gando
LeiterNicht nötig
Typische Aufenthaltsdauer2–3 Stunden am Nachmittag, nur an Tagen mit Betrieb auf der 21

Die besten Standpunkte

Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.

Betriebsrichtung und Licht

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.

Strand Playa de Ojos de Garza am Ende der Straße

Der Hauptpunkt. Vom Parkplatz an der Avenida Juan Pérez Betancor gehst du bis zum Ende der Straße an den kleinen Strand. Ist die 21 in Betrieb, kommen die Landungen auf 21L und 21R von Norden über die Bucht von Gando und überfliegen die Küste kurz vor dem Aufsetzen. Spotterführer empfehlen eine Brennweite zwischen etwa 50 und 300 mm – kurz für Überflüge mit Meer, lang für Anflüge weiter draußen über dem Wasser.

✈ Piste 21L und 21R (Landungen)☀ früher Nachmittag bis Sonnenuntergang⇢ Öffentlicher Strand, kostenlos; kurzer Fußweg vom Parkplatz

Terrasse der Strandbar

Direkt am Strand liegt eine Bar mit Terrasse, von der aus du die Anflüge im Sitzen beobachten kannst. Laut einem Spotterführer gibt es dort auch Toiletten, montags ist die Bar demnach geschlossen. Öffnungszeiten können sich ändern – verlass dich nicht darauf, sondern nimm Wasser selbst mit.

✈ Piste 21L und 21R (Landungen)☀ Nachmittag bis Sonnenuntergang⇢ Gastronomie, Verzehr erwartet; Öffnungszeiten vor Ort prüfen

Küstenweg zwischen Zaun und Meer

Nahe der Calle Virgen del Rocío, vor der Zufahrt zum Luftwaffenstützpunkt, führt ein schmaler Pfad zwischen Flughafenzaun und Meer entlang. Nach rund 350 Metern erreichst du die verlängerte Achse der 21R und siehst Landungen auf der 21R sowie Starts auf beiden 21er-Pisten. Der Weg ist steinig, an der Achse musst du über scharfkantige, oft nasse Felsen am Zaun – bei Wind und Brandung gefährlich. Für eine Boeing 737 nennen Spotter etwa 135 mm.

✈ Piste 21R (Landungen), 21L und 21R (Starts)☀ Sonnenaufgang bis Mittag⇢ Frei zugänglich, keine Infrastruktur; direkt neben dem Luftwaffenstützpunkt, militärische Maschinen hier nicht fotografieren

Ausweichen bei Betrieb auf der 03: El Burrero

Läuft die Standardrichtung 03, passiert am Strand von Ojos de Garza wenig Fotogenes. Dann fährst du zum Südende des Flughafens nach El Burrero (Gemeinde Ingenio). Dort liegen ein kleiner Park am Nordrand des Ortes und ein Hügel am Ende der Calle Fariones, von denen aus du Landungen auf 03L und 03R fotografierst. Am Hügel nicht an die Nordecke gehen, von der aus militärische Anlagen zu sehen sind.

✈ Piste 03L und 03R (Landungen)☀ Sonnenaufgang bis Mittag⇢ Öffentliche Flächen; Park mit Schatten und Bänken, am Hügel keine Infrastruktur

Was du hier zu sehen bekommst

Deine Ausbeute an Strand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria

Hak ab, was du bereits erwischt hast – die Liste bleibt auf deinem Gerät gespeichert.

  • Landungen über der Bucht von Gando – bei Betrieb auf der 21 kommen die Flugzeuge über das Meer heran und überfliegen die Küste kurz vor dem Aufsetzen
  • Binter Canarias mit ATR 72-600 und Embraer E195-E2 – Gran Canaria ist eines der beiden Drehkreuze der Inselairline
  • Ferienflieger aus ganz Europa von Ryanair, Jet2, easyJet, TUI, Norwegian, SAS und anderen
  • Deutsche Urlaubsflüge von Condor, Eurowings und TUIfly
  • Militärverkehr der Base Aérea de Gando, unter anderem F/A-18 Hornet – nur aus der Distanz und mit Respekt vor den Regeln
  • Abendlicht über dem Atlantik mit der Sonne im Rücken

Lohnt sich die Anreise?

Dafür spricht

  • Nahe Anflüge über Wasser, ohne Zaun im Bild
  • Kleiner, ruhiger Strand mit Bar statt staubiger Feldweg
  • Frei zugänglich und kostenlos, schnell von der Autobahn erreichbar
  • Gutes Nachmittagslicht mit der Sonne im Rücken
  • Typenmix aus Inselverkehr, Ferienfliegern und gelegentlich Militär

Dagegen spricht

  • Funktioniert nur bei Betrieb auf der 21 – an den meisten Tagen läuft die 03
  • Wind, Gischt und Sand machen Objektivwechsel im Freien riskant
  • Küstenweg an der 21R-Achse steinig und bei Brandung gefährlich
  • Nähe zum Luftwaffenstützpunkt: Sicherheitskräfte können dich ansprechen
  • Großraumflugzeuge sind selten

Aktualisiert: Oktober 2026 – Gran Canaria ist der verkehrsreichste Flughafen der Kanaren, und doch kennen viele Urlauber nur das Terminal. Spotter dagegen kennen die Ränder: im Süden die Hügel von El Burrero, im Norden den kleinen Strand von Ojos de Garza. Hier, an der Bucht von Gando, kommen die Flugzeuge über das Meer heran und überfliegen die Küste nur Augenblicke vor dem Aufsetzen – allerdings nur, wenn der Wind mitspielt.

Diese Seite zeigt dir, wann sich der Weg nach Ojos de Garza lohnt, wo du am besten stehst, wie das Licht läuft und was über der Bucht zu erwarten ist. Und sie sagt dir auch, wohin du fährst, wenn die Flugzeuge aus der anderen Richtung kommen.

Jeder Anflug über Gando in deinem Hangar

Halte deine Sichtungen auf Gran Canaria mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest und sieh, was andere Spotter an der Bucht von Gando erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Ein Flughafen an der Bucht von Gando

Der Flughafen Gran Canaria liegt an der Ostküste der Insel, knapp 20 Kilometer südlich von Las Palmas, auf dem Gebiet der Gemeinden Telde und Ingenio. Seine Geschichte reicht bis 1930 zurück: Damals wurden die militärischen Fluganlagen an der Bucht von Gando per königlichem Erlass zum zivilen Flughafen erklärt. Betrieben wird er heute von Aena, und er teilt sich das Gelände bis heute mit dem Militär: Auf der Ostseite liegt die Base Aérea de Gando der spanischen Luftwaffe.

Für Spotter zählen zwei parallele Pisten: 03L/21R auf der Westseite neben dem Terminal und 03R/21L auf der Ostseite in Richtung Militärbasis, beide 3.100 Meter lang. Die westliche Bahn ist die Hauptlandebahn und an beiden Enden mit einem Instrumentenlandesystem ausgestattet. Die östliche nutzt vor allem das Militär, an verkehrsreichen Tagen starten dort auch zivile Maschinen.

Die Nordenden beider Pisten reichen bis fast an die Küste. Genau dort, zwischen Zaun, Wohnhäusern und Meer, liegt Ojos de Garza: ein kleiner Ortsteil von Telde mit einem Strand, über den die Landungen auf der 21 hinwegziehen.

2 × 3.100 mparallele Pisten 03L/21R und 03R/21L
21L/RLandungen über dem Strand
rund 14 Mio.Passagiere im Jahr 2023
0 €Eintritt am Strand

Mit fast 14 Millionen Passagieren im Jahr 2023 ist Gran Canaria deutlich größer als Lanzarote oder Fuerteventura. Für dich heißt das: mehr Bewegungen, mehr Airlines und ein bunterer Mix als an den kleineren Inselflughäfen.

Betriebsrichtung: Der Schlüssel zu Ojos de Garza

An diesem Spot entscheidet der Wind über alles. Die Kanaren liegen im Bereich der Passatwinde, die den größten Teil des Jahres aus Nordost wehen. Weil Flugzeuge gegen den Wind starten und landen, ist auf Gran Canaria an den meisten Tagen die 03 in Betrieb: Die Landungen kommen von Süden über El Burrero, die Starts steigen nach Norden über die Bucht von Gando hinaus.

Erst wenn der Passat einschläft und der Wind auf südliche oder westliche Richtungen dreht, wechselt der Flughafen auf die 21. Dann ändert sich das Bild komplett: Die Anflüge kommen von Norden über das Meer, überfliegen den Strand von Ojos de Garza und setzen kurz dahinter auf. Das ist der Moment, für den du herkommst.

Konfiguration Was du in Ojos de Garza siehst Wie oft Empfehlung
Landung und Start auf der 21 Anflüge auf 21L und 21R über Bucht und Strand, Starts am Küstenweg seltener, bei Süd- oder Westwind Strand am Nachmittag, Küstenweg am Vormittag
Landung und Start auf der 03 Starts, die nach Norden über die Bucht steigen – meist weit weg und von hinten an den meisten Tagen Nach El Burrero oder Las Majoreras ausweichen
Wechselnde Winde, Calima Richtungswechsel im Tagesverlauf, oft dunstige Sicht gelegentlich Flugtracker im Blick behalten, flexibel bleiben

Wie du solche Lagen schon am Vortag erkennst, erklärt der Beitrag Windy und andere Wetterkarten für Spotter. Die Grundlagen zu Pisten, Wind und Betriebsrichtung findest du im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.

Erst schauen, dann fahren

Bevor du ins Auto steigst, wirf einen Blick in den Flugtracker: Ziehen die Anflüge von Norden über die Bucht von Gando nach Süden, läuft die 21 und Ojos de Garza ist die richtige Wahl. Kommen sie von Süden, fährst du nach El Burrero. Wie du ADS-B-Daten dafür nutzt, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.

Die Standpunkte im Überblick

Rund um den Strand gibt es drei Punkte, die sich je nach Tageszeit ergänzen. Für alle gilt: Du bleibst auf öffentlichen Flächen, der Zaun ist die Grenze.

Strand Playa de Ojos de Garza. Der Hauptpunkt und die einfachste Variante. Vom Parkplatz an der Avenida Juan Pérez Betancor gehst du bis ans Ende der Straße und stehst am Strand. Die Anflüge auf 21L und 21R kommen über das Wasser auf dich zu und ziehen kurz vor dem Aufsetzen über die Küste. Spotterführer empfehlen eine Brennweite von etwa 50 bis 300 mm: kurz für Überflüge mit Meer und Strand im Bild, lang für Anflüge weiter draußen über der Bucht.

Terrasse der Strandbar. Direkt am Strand gibt es eine Bar mit Terrasse, von der aus du im Sitzen spotten kannst. Ein Spotterführer erwähnt dort auch Toiletten und weist darauf hin, dass die Bar montags geschlossen ist. Öffnungszeiten können sich ändern – plane deshalb so, dass du auch ohne Bar zurechtkommst.

Küstenweg zwischen Zaun und Meer. Der Vormittagspunkt für Hartgesottene. Nahe der Calle Virgen del Rocío, vor der Zufahrt zum Luftwaffenstützpunkt, parkst du am Strand und folgst einem schmalen, steinigen Pfad zwischen Flughafenzaun und Meer. Nach rund 350 Metern erreichst du die verlängerte Achse der 21R. Von hier fotografierst du Landungen auf der 21R und Starts auf beiden 21er-Bahnen. Für eine Boeing 737 nennen Spotter etwa 135 mm. Um die Achse zu queren, musst du über scharfkantige, oft nasse Felsen am Zaun klettern – bei Wind und Brandung ist das gefährlich. Und du bist hier sehr nah an der Militärbasis.

Militärbasis nebenan

Der Küstenweg führt direkt am Gelände der Base Aérea de Gando vorbei. Spotterführer berichten, dass Sicherheitskräfte Fotografen dort ansprechen und wegschicken können. Fotografiere keine militärischen Maschinen oder Anlagen, bleib auf dem Pfad und folge Anweisungen ohne Diskussion.

Alle Punkte rund um Gando auf einer Karte

Die Spot-Karte zeigt dir Ojos de Garza, El Burrero und die übrigen Standpunkte mit Anreise, bestem Licht, Bewertungen und Community-Fotos. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.

Licht, Wind und Fotografie

Gran Canaria liegt weit im Süden, mittags steht die Sonne hoch und hart. Am Strand von Ojos de Garza blickst du nach Norden in Richtung Anflug. Das macht den Spot zu einem klassischen Nachmittagsspot:

  • Vormittag: Am Strand kommt das Licht noch von Osten und damit eher seitlich bis von vorn. Besser ist jetzt der Küstenweg an der Achse der 21R, den Spotterführer für die Zeit vom Sonnenaufgang bis zum Mittag empfehlen.
  • Früher Nachmittag bis Sonnenuntergang: Die Sonne wandert nach Westen und steht dir seitlich bis im Rücken. Jetzt gelingen am Strand die Bilder mit kräftigen Farben, lesbaren Kennzeichen und blauem Wasser unter dem Rumpf.
  • Abendstunde: Kurz vor Sonnenuntergang wird das Licht weich und warm. Weil du nicht ins Licht fotografierst, bleiben die Flugzeuge gut ausgeleuchtet – ein Vorteil gegenüber vielen Strandspots, an denen du abends gegen die Sonne arbeitest.

Wie du den Sonnenstand für einen bestimmten Tag vorab ausrechnest, zeigt der Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Zwei Dinge solltest du an der Küste immer einplanen. Erstens den Wind: Er weht oft kräftig, trägt Sand und Gischt mit sich und schüttelt längere Objektive durch. Wechsle Objektive möglichst im Auto oder im Windschatten. Zweitens das Hitzeflimmern: Über den langen Pisten flimmert die Luft schon am Vormittag. Konzentriere dich auf die Anflüge über dem Wasser – dort ist der Weg zwischen Kamera und Flugzeug kurz und das Flimmern stört kaum. Mehr dazu im Ratgeber Hitzeflimmern vermeiden.

Die Flugzeuge sind am Strand nah und schnell. Eine Verschlusszeit von 1/1000 Sekunde oder kürzer ist ein guter Ausgangspunkt, für Propellerflugzeuge wie die ATR wählst du bewusst längere Zeiten, damit die Propeller nicht eingefroren wirken. Die Grundlagen stehen im Beitrag Kamera-Einstellungen fürs Planespotting. Wechselt der Wind, ist er oft böig und kommt schräg zur Piste – dann lohnt sich der Blick auf schräg anfliegende Maschinen. Was dabei im Cockpit passiert, erklärt der Beitrag Seitenwindlandungen erklärt.

Was du über der Bucht von Gando zu sehen bekommst

Gran Canaria ist Drehkreuz für den Inselverkehr, Ziel für Ferienflieger aus ganz Europa und Militärflugplatz in einem. Das macht den Himmel über Ojos de Garza abwechslungsreicher als an den Nachbarinseln.

Bei den Typen dominieren Schmalrumpfjets: Boeing 737-800 und 737 MAX 8, Airbus A320, A320neo und A321neo. Großraumflugzeuge sind trotz der 3.100 Meter langen Pisten selten.

Das Salz in der Suppe ist der Militärverkehr. Auf der Base Aérea de Gando ist unter anderem ein Geschwader mit F/A-18 Hornet stationiert, außerdem Such- und Rettungshubschrauber. Militärische Maschinen nutzen bevorzugt die östliche Piste 03R/21L und rollen nicht am Terminal vorbei. Was über dir in der Luft fliegt, ist sichtbar – Aufnahmen von Anlagen und abgestellten Maschinen am Boden sind dagegen tabu.

Welche Airlines welche Strecken fliegen, ändert sich mit jedem Flugplanwechsel. Die Aufzählung gibt den Stand Oktober 2026 wieder – prüf vor deinem Besuch im Flugtracker, was tatsächlich kommt.

Ein Stück Luftfahrtgeschichte

Am 27. März 1977 explodierte im Terminal von Gran Canaria eine Bombe. Der Flughafen wurde für mehrere Stunden geschlossen, und zahlreiche Maschinen wurden nach Teneriffa-Nord umgeleitet – darunter die beiden Boeing 747, die am selben Nachmittag auf dem überfüllten Flughafen Los Rodeos zusammenstießen. Die Hintergründe erzählt der Beitrag Flugzeugkatastrophe von Teneriffa 1977.

Anreise: Autobahn, Bus und die letzten Meter

Mit dem Mietwagen fährst du auf der Autobahn GC-1, die Las Palmas mit dem Süden der Insel verbindet, bis zur Ausfahrt 15 und folgst der Beschilderung zum Strand von Ojos de Garza. Geparkt wird an der Avenida Juan Pérez Betancor, von dort gehst du wenige Minuten bis ans Ende der Straße. Für den Küstenweg an der 21R-Achse biegst du vor der Zufahrt zum Luftwaffenstützpunkt ab und parkst am Strand nahe der Calle Virgen del Rocío.

Ohne Auto nimmst du die Überlandbusse, die über die GC-1 zwischen Las Palmas und dem Süden pendeln. Ein Spotterführer nennt mehrere Linien mit Halt an der Haltestelle Cruce del Gando, von der aus du zu Fuß zum Strand gehst. Liniennummern und Takte ändern sich, schau deshalb vorab in den aktuellen Fahrplan.

Weil Ojos de Garza nur bei Betrieb auf der 21 richtig funktioniert, ist das Auto klar im Vorteil: Läuft die 03, bist du in wenigen Minuten am Südende des Flughafens.

Wie früh musst du los?

Rechne aus, wie viel Vorlauf du von deiner Unterkunft bis an den Strand von Ojos de Garza brauchst.

Richtwert ohne Gewähr. Am Wochenende sind Parkplätze an kleinen Stränden schnell belegt.

So läuft ein guter Spottertag in Ojos de Garza

Wind und Betriebsrichtung prüfen

Schon am Vortag in die Windprognose schauen, morgens in den Flugtracker: Kommen die Anflüge von Norden über die Bucht, läuft die 21.

Vormittags an den Küstenweg

Mit dem Morgenlicht fotografierst du an der Achse der 21R Landungen und Starts – nur bei ruhiger See und mit festem Schuhwerk.

Mittags Pause

Hohe Sonne und Hitzeflimmern machen die Mittagsstunden zur schwächsten Zeit. Essen, Akkus laden, Speicherkarten sichten.

Nachmittags an den Strand

Jetzt steht die Sonne seitlich bis im Rücken. Die Anflüge über dem Wasser sind das Motiv, für das du gekommen bist.

Bis zum Sonnenuntergang bleiben

Das warme Abendlicht fällt auf die Flugzeuge statt hinter sie – bleib, solange die Sonne über dem Horizont steht.

Bist du bereit für Ojos de Garza?

Hak ab, was erledigt ist – dann siehst du, ob du startklar bist.

  • Betriebsrichtung geprüft, die 21 ist in Betrieb
  • Ausweichplan für El Burrero im Kopf, falls die 03 zurückkommt
  • Sonnenschutz, Kopfbedeckung und genug Wasser dabei
  • Zoom von etwa 50 bis 300 mm eingepackt
  • Objektivwechsel nur im Windschatten vorgesehen
  • Feste Schuhe für den steinigen Küstenweg
  • Keine Drohne im Gepäck

Was sonst in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting. Wenn du Gran Canaria im Urlaub besuchst und den Spottertag mit Familie und Strand verbinden willst, findest du Ideen im Beitrag Planespotting im Urlaub – und für eine eigene Spotterreise auf die Kanaren hilft der Ratgeber Spotting-Urlaub planen.

Wenn die 03 läuft: Ausweichen nach El Burrero

An den meisten Tagen kommen die Landungen von Süden. Dann ist Ojos de Garza vor allem ein schöner Strand – und das eigentliche Geschehen spielt sich am anderen Ende des Flughafens ab.

Im kleinen Küstenort El Burrero in der Gemeinde Ingenio liegen gleich mehrere bekannte Punkte. Ein kleiner Park am Nordrand des Ortes bietet Bänke, Schatten unter Bäumen und freien Blick auf die Landungen auf 03L und 03R, ganz ohne Leiter. Am Ende der Calle Fariones führt eine holprige Straße auf einen Hügel, von dem aus du Landungen und Line-ups fotografierst – halte dich dort aber von der Nordecke fern, von der aus militärische Anlagen zu sehen sind. Beide Punkte funktionieren vom Sonnenaufgang bis zum Mittag.

Am Nachmittag wandert das Licht, und die Punkte rund um Las Majoreras westlich der Pisten werden interessant. Spotterführer nennen dort unter anderem eine Tankstelle mit Schatten und Verpflegung sowie einen Kreisverkehr nahe der Pisten, von denen aus du die 03-Anflüge mit der Sonne im Rücken fotografierst.

Keinen Sondergast über Gando verpassen

Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie Gran Canaria anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Vergleich mit anderen Strandspots

Wer an Strand und Flugzeuge denkt, denkt an den Maho Beach auf Sint Maarten oder das Pistenende in Skiathos. Ojos de Garza ist deutlich ruhiger: Die Flugzeuge kommen nicht ganz so dramatisch tief über die Köpfe, und du stehst nicht im Abgasstrahl. Einen Überblick über alle Inseln gibt der Beitrag Planespotting auf den Kanaren. Der nächste Verwandte liegt nur eine kurze Flugstrecke entfernt – die Playa Honda auf Lanzarote. Dort ist der Strand allerdings der Standardspot, weil die Landungen bei Passatwind über die Küste kommen. Auf Gran Canaria ist es umgekehrt: Bei Passat bleibt der Strand ruhig, erst bei Wetterumschwung wird er zum Logenplatz.

Ojos de Garza passt, wenn …

  • die 21 in Betrieb ist
  • du nahe Anflüge über dem Meer mit Nachmittagslicht suchst
  • du Binter-Turboprops, Ferienflieger und Militär in einem Spot willst
  • du Strand und Spotting verbinden möchtest

Kombiniere weiter, wenn …

  • du schon am Vormittag starten willst – dann der Küstenweg an der 21R-Achse
  • der Wind im Tagesverlauf dreht – dann nach El Burrero wechseln
  • du auf einer Kanaren-Rundreise bist – dann auch Lanzarote einplanen

Fahr woanders hin, wenn …

  • die 03 in Betrieb ist und du Landungen fotografieren willst
  • du Großraumflugzeuge und Langstrecke in Serie suchst
  • du militärische Maschinen am Boden fotografieren möchtest

Wer mehr Langstrecke sucht, findet sie in Madrid an der Muñoza, auf dem Festland ist der Mirador del Prat in Barcelona eine bequeme Alternative. Auf den Kanaren lohnt sich auch der Blick auf Teneriffa-Süd. Und wer Strandlandungen ganz anders erleben will, schaut nach Schottland zum Strand von Barra.

Regeln am Strand und an der Militärbasis

Strand und Wege sind öffentlich, und du darfst von dort aus Flugzeuge fotografieren. Weil der Flughafen aber gemeinsam mit der Base Aérea de Gando genutzt wird, gelten am Zaun klare Grenzen.

Was in Ojos de Garza nicht verhandelbar ist

Betritt keine abgesperrten Bereiche, fass den Zaun nicht an und klettere nicht an Anflugbefeuerung oder technischen Anlagen herum. Fotografiere keine militärischen Anlagen und keine Militärmaschinen am Boden, und folge Anweisungen von Sicherheitskräften sofort. Drohnen sind im Umfeld des Flughafens tabu. Mehr dazu in den Beiträgen Spotten in Spanien, Fotografieren an Militärflugplätzen und Ist Planespotting erlaubt?.

Denk auch an die Menschen um dich herum: Ojos de Garza ist ein Wohnort, und der Strand gehört den Anwohnern und Badegästen. Park nicht in Einfahrten, lass Platz am Wasser und nimm deinen Müll wieder mit. Am Küstenweg gilt: Bei hohen Wellen oder starkem Wind bleibst du auf festem Boden – kein Foto ist einen Sturz auf die Felsen wert.

Fazit

Ojos de Garza ist ein Spot mit Bedingungen. Läuft die 21, gehört der kleine Strand an der Bucht von Gando zu den schönsten Plätzen auf den Kanaren: Die Flugzeuge kommen über das Meer, ziehen am Nachmittag mit der Sonne im Rücken über die Küste und setzen wenige Augenblicke später auf. Dazu kommt ein Verkehrsmix aus Binter-Inselhüpfern, Ferienjets aus ganz Europa und gelegentlich Militär.

Läuft die 03, und das ist an den meisten Tagen der Fall, bleibt der Strand ein Strand. Wer das weiß, plant mit dem Wetterbericht, hält El Burrero als Ausweichspot bereit und erwischt Ojos de Garza dann an genau den Tagen, an denen es sich lohnt.

Kurzfazit

Der Strandspot im Norden des Flughafens Gran Canaria: Landungen auf 21L und 21R direkt über der Küste, Nachmittagslicht mit der Sonne im Rücken, frei zugänglich und schnell von der GC-1 erreichbar. Er funktioniert nur bei Betrieb auf der 21 – bei Passatwind fährst du nach El Burrero.

Zusammenfassung

  • Der Strand von Ojos de Garza liegt direkt unter dem Endanflug auf die Pisten 21L und 21R des Flughafens Gran Canaria.
  • Weil der Passat meist aus Nordost weht, wird überwiegend auf der 03 gelandet. Ojos de Garza ist deshalb ein Spot für bestimmte Wetterlagen, nicht für jeden Tag.
  • Wenn die 21 läuft, bekommst du am Nachmittag nahe Anflüge über dem Meer mit der Sonne im Rücken – vom Strand oder von der Terrasse der Strandbar.
  • Der Verkehr reicht vom Binter-Inselhüpfer über Ferienjets aus ganz Europa bis zu gelegentlichem Militär der Base Aérea de Gando.

Häufige Fragen

Wo genau liegt der Spot Ojos de Garza?

Am kleinen Strand Playa de Ojos de Garza im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Telde, unmittelbar nördlich des Flughafens Gran Canaria an der Bucht von Gando. Du fährst auf der Autobahn GC-1 bis zur Ausfahrt 15, folgst der Beschilderung zum Strand und parkst an der Avenida Juan Pérez Betancor. Von dort gehst du bis ans Ende der Straße an den Strand.

Landen die Flugzeuge immer über dem Strand von Ojos de Garza?

Nein, und das ist der wichtigste Punkt für deine Planung. Auf Gran Canaria wehen die vorherrschenden Winde fast das ganze Jahr aus Nordost, deshalb wird überwiegend auf der 03 gelandet – die Flugzeuge kommen dann von Süden über El Burrero. Über Ojos de Garza landen sie nur, wenn der Wind dreht und die 21 in Betrieb ist. Wie das zusammenhängt, erklärt der Ratgeber zur Betriebsrichtung am Flughafen.

Wie erkenne ich, ob die 21 gerade in Betrieb ist?

Am schnellsten im Flugtracker: Ziehen die Anflüge von Norden über die Bucht von Gando nach Süden, läuft die 21. Eine Wetterprognose mit Windrichtung hilft beim Vorausplanen – Tipps dazu im Beitrag Windy und andere Wetterkarten für Spotter.

Wann ist das Licht in Ojos de Garza am besten?

Am Strand vom frühen Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. Du blickst nach Norden auf den Anflug, die Sonne wandert im Laufe des Tages nach Westen und steht dann seitlich bis hinter dir. Der Küstenweg an der Achse der 21R funktioniert dagegen am Vormittag. Den genauen Sonnenstand planst du mit dem Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.

Welche Brennweite brauche ich am Strand?

Spotterführer nennen für den Strand einen Bereich von etwa 50 bis 300 mm. Kurze Brennweiten nimmst du für Überflüge mit Küste und Meer, lange für Anflüge weiter draußen über der Bucht. Am Küstenweg an der 21R-Achse reichen für eine Boeing 737 rund 135 mm. Mehr dazu im Ratgeber Objektiv und Brennweite fürs Planespotting.

Wie komme ich ohne Auto nach Ojos de Garza?

Mit den Überlandbussen, die zwischen Las Palmas und dem Süden der Insel über die GC-1 fahren. Ein Spotterführer nennt mehrere Linien mit Halt an der Haltestelle Cruce del Gando, von der du zu Fuß zum Strand gehst. Linien und Takte ändern sich, prüf deshalb vorab den aktuellen Fahrplan.

Ist Planespotting in Ojos de Garza erlaubt?

Ja, vom öffentlichen Strand und von öffentlichen Wegen aus. Der Flughafen ist aber zugleich die Base Aérea de Gando der spanischen Luftwaffe. Fotografiere keine militärischen Anlagen oder Maschinen am Boden, betritt keine Sperrbereiche und folge den Anweisungen von Sicherheitskräften. Hintergründe stehen in den Beiträgen Spotten in Spanien und Fotografieren an Militärflugplätzen.

Welche Airlines sehe ich in Ojos de Garza?

Den Inselverkehr prägen Binter Canarias und Canaryfly. Aufs Festland fliegen unter anderem Vueling, Iberia Express und Air Europa. Dazu kommen Ferien- und Billigflieger wie Ryanair, Jet2, easyJet, Norwegian und Condor. Strecken ändern sich mit jedem Flugplanwechsel – Stand Oktober 2026 prüfst du das am besten im Flugtracker.

Kann ich am Strand eine Drohne fliegen lassen?

Nein. Der Strand liegt im Anflug eines Verkehrsflughafens, der zugleich Militärbasis ist. Drohnenflüge sind dort ohne Genehmigung der Behörden verboten. Mehr dazu im Beitrag Drohnen am Flughafen: die Regeln.

Was mache ich, wenn die 03 in Betrieb ist?

Dann fährst du zum Südende des Flughafens. In El Burrero (Gemeinde Ingenio) fotografierst du vom Park am Nordrand des Ortes oder vom Hügel am Ende der Calle Fariones die Landungen auf 03L und 03R – am besten am Vormittag. Am Nachmittag bieten sich Punkte rund um Las Majoreras an, wo du die 03-Anflüge mit der Sonne im Rücken hast.

Strand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria in der Planetrack App

Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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✈ Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 8

Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

✈ Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

✈ Flugzeugtyp

McDonnell Douglas F/A-18 Hornet

Runde Lufteinläufe, schlanke Flügelwurzeln, zwei schräge Seitenleitwerke: Die Legacy Hornet prägt seit Jahrzehnten den Himmel über der Schweiz, Finnland und Spanien. So erkennst du sie und trennst sie von der Super Hornet.

Airlines, die hier fliegen

Regional

Binter Canarias

Die Airline der Kanarischen Inseln: ATR-Turboprops im Inselhüpfer-Takt, Embraer E195-E2 für Festland, Madeira und Westafrika – und Flugzeuge mit Namen aus dem kanarischen Alltag.

Regional

Canaryfly

Die kleine Inselairline der Kanaren: eine Handvoll ATR 72 ab Gran Canaria, Low-Cost-Tarife im Inselverkehr und ein ungleiches Duell mit dem Platzhirsch Binter.

Low-Cost

Ryanair

Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.

Ferienflieger

Jet2.com

Britischer Ferienflieger aus Leeds: Boeing 737 und Airbus A321neo, 14 Basen im Vereinigten Königreich, enge Verzahnung mit dem Reiseveranstalter Jet2holidays – und ein Rufzeichen, das an die Frachtvergangenheit erinnert.

Low-Cost

easyJet

Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.

Ferienflieger

TUI Airways

Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.

Ferienflieger

Condor

Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.

Low-Cost

Eurowings

Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.

Ferienflieger

TUIfly

Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.

Low-Cost

Norwegian Air Shuttle

Die skandinavische Low-Cost-Airline aus Fornebu bei Oslo: reine Boeing-737-Flotte, rote Nase, Porträts berühmter Persönlichkeiten am Leitwerk – und seit 2024 mit Widerøe unter einem Dach.

Netzwerk

SAS Scandinavian Airlines

Die skandinavische Netzwerk-Airline mit dem blauen Leitwerk: 1946 von Dänemark, Norwegen und Schweden gegründet, drei Drehkreuze, seit 2024 bei SkyTeam statt in der Star Alliance – und eine Flotte mit Kennzeichen aus vier Ländern.

Low-Cost

Vueling

Die Low-Cost-Airline aus Barcelona gehört zur IAG: eine Flotte aus der kompletten Airbus-A320-Familie, ein zweites Drehkreuz in Rom und eine Boeing-Bestellung, die das einheitliche Bild aufbricht.

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

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