Das Wichtigste in Kürze
- Das Flugplatzmuseum Cottbus wird von einem Verein getragen, der sich 1990 gründete; seit 1994 ist es öffentlich zugänglich.
- Der Ort ist geschichtsträchtig: Lufthansa-Station ab 1927, Luftwaffen-Schule, Focke-Wulf-Fertigung und ab 1952 Wiege der DDR-Luftstreitkräfte.
- Schwerpunkt sind NVA-Luftfahrzeuge: MiG-15 bis MiG-23, Su-22, Jak-11, L-29 sowie Mi-2, Mi-4, Mi-8, Mi-9 und Mi-24.
- Größtes Exponat ist eine Tu-134A, die der Verein restauriert.
- Geöffnet ist dienstags bis sonntags von März bis Oktober, im Winter dienstags bis samstags; Erwachsene zahlen 8 Euro.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Ein Vereinsmuseum auf historischem Boden
- 7.Der Flugplatz Cottbus-Nord: fast ein Jahrhundert Luftfahrt
- 8.Die Sammlung im Überblick
- 9.Die Tu-134A: ein Airliner unter Kampfjets
- 10.Spotter-Highlights mit taktischer Nummer
- 11.Flugplatztechnik und Flugabwehr
- 12.Historische Ausstellung und Flugsimulator
- 13.Fotografieren im Flugplatzmuseum
- 14.Besuch planen
- 15.Museum und Live-Verkehr kombinieren
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | Flugplatzmuseum Cottbus e. V. – ehrenamtlich getragener Verein, aufgebaut ab 1990 |
|---|---|
| Standort | Fichtestraße 1, 03046 Cottbus, im Südteil des ehemaligen Militärflugplatzes Cottbus-Nord |
| Gelände | über 40.000 m² mit Luftfahrzeugen, Kraftfahrzeugen und Militärtechnik (Angabe des Museums) |
| Sammlung | fast 50 Flugzeuge und Hubschrauber, Schwerpunkt Luftstreitkräfte und Luftverteidigung der NVA |
| Größtes Exponat | Tupolew Tu-134A, derzeit in Restaurierung |
| Öffnungszeiten | März bis Oktober: Di–Fr 10–16 Uhr, Sa/So 10–17 Uhr; November bis Februar: Di–Sa 10–16 Uhr; montags geschlossen (Stand Oktober 2026) |
| Eintritt | Erwachsene 8 €, ermäßigt 5 €, Familienkarte 20 €; Führung nach Anmeldung plus 1 € pro Person (Stand Oktober 2026) |
| Flugplatz | Cottbus-Nord (ICAO ETHT), Betonbahn 08/26 mit 2.360 × 60 m; Flugplatz am 11. Juni 2003 geschlossen |
| Offizielle Website | www.flugplatzmuseumcottbus.de |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Flugplatzmuseum Cottbus aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flugplatzmuseum Cottbus
- Rote Sterne neben Eisernen Kreuzen – NVA-Typen mit dreistelligen taktischen Nummern stehen neben Bundeswehr-Kennungen wie 98+32
- MiG-21 in vielen Varianten – von der frühen F-13 bis zur MiG-21bis, dazu die Doppelsitzer-Version US
- Flugplatztechnik am Rand – Landescheinwerfer auf ZIL-Lkw, Startrampe der S-75 und Antennen der Radar-Landeanlage
- Ein Verkehrsflugzeug zwischen Militärjets – die Tu-134A überragt den Rest der Sammlung
- Rasen statt Vorfeld – die letzten Meter zu vielen Flugzeugen führen über Wiese
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Eine der dichtesten Sammlungen von NVA-Luftfahrzeugen in Deutschland
- Authentischer Ort: Hier begann 1952 die Geschichte der DDR-Luftstreitkräfte
- Viele MiG-21-Varianten, MiG-23, Su-22 und Mil-Hubschrauber nebeneinander
- Flugplatztechnik und Flugabwehr ergänzen die Flugzeuge
- Moderate Eintrittspreise und Familienkarte
Wo es hakt
- Fast alle Exponate stehen im Freien und zeigen Witterungsspuren
- Im Winter verkürzte Öffnungszeiten, sonntags und montags geschlossen
- Wege teils über Rasen, nach Regen matschig
- Kein Flugbetrieb mehr – für Live-Verkehr musst du nach Berlin, Dresden oder Leipzig
- Cockpit-Besuche nur nach vorheriger Anmeldung
Im Norden von Cottbus, dort wo bis 2003 Militärjets und Hubschrauber starteten, stehen heute MiGs, Suchois und Mil-Hubschrauber in Reih und Glied auf dem Rasen. Das Flugplatzmuseum Cottbus ist eine der wichtigsten Adressen, wenn du die Luftfahrzeuge der Nationalen Volksarmee sehen willst – und zwar an einem Ort, der selbst ein Stück DDR-Luftfahrtgeschichte ist. Hier wurde 1952 mit dem Aufbau der ersten Fliegerverbände der DDR begonnen, hier lag jahrzehntelang ein Jagdfliegergeschwader mit MiG-21. Ein Verein hat daraus seit 1990 ein Museum mit fast 50 Luftfahrzeugen gemacht.
MiG-21 und Mi-24 in deinen Hangar
In Planetrack sammelst du Typen und Kennungen in deinem Hangar – auch die, die nicht mehr fliegen, sondern auf einer Wiese in der Lausitz stehen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Vereinsmuseum auf historischem Boden
Anders als das Militärhistorische Museum in Berlin-Gatow, das die Bundeswehr betreibt, steht hinter dem Cottbuser Museum ein eingetragener Verein: der Flugplatzmuseum Cottbus e. V. Er gründete sich 1990, also im Jahr der Wiedervereinigung, als auf dem Flugplatz noch Kampfhubschrauber der NVA standen. 1994 öffnete das Museum für Besucher. Als erstes „Gründungs-Luftfahrzeug“ nennt der Verein eine Jakowlew Jak-11 – ein Schulflugzeug, auf dem schon die ersten DDR-Piloten 1952 in Cottbus ausgebildet wurden.
Heute umfasst das Gelände laut Museum mehr als 40.000 Quadratmeter. Darauf verteilen sich fast 50 Flugzeuge und Hubschrauber, eine große Sammlung von Kraftfahrzeugen, Flugplatz- und Sicherungstechnik sowie eine historische Innenausstellung. Ein großer Teil der Luftfahrzeuge stammt aus den Luftstreitkräften und der Luftverteidigung der NVA, einige NATO-Typen sind Leihgaben aus Gatow. Die deutschsprachige Wikipedia nennt rund 17.000 Besucher für 2019.
Für einen Verein ist das eine beachtliche Leistung. Restaurierung, Pflege der Freiluft-Exponate und der Museumsbetrieb hängen stark an Ehrenamtlichen. Wer selbst mit anpacken will, findet Hintergründe im Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.
Der Flugplatz Cottbus-Nord: fast ein Jahrhundert Luftfahrt
Das Museum erzählt nicht nur von seinen Exponaten, sondern vor allem vom Ort. Der Flugplatz Cottbus-Nord (ICAO-Code ETHT) liegt etwa zwei Kilometer nordwestlich der Innenstadt und hat mehrere Epochen deutscher Luftfahrt erlebt.
Von den Pionieren zur Luft Hansa
Laut Museum unternahm schon 1910 ein Cottbuser Schlosser auf dem Großen Exerzierplatz erste Flugversuche. Ab 1917 bildete die Fliegerersatzabteilung 12 hier Piloten aus; nach Kriegsende mussten auf Betreiben der Interalliierten Luftfahrt-Überwachungs-Kommission fast alle Anlagen verschwinden. Im Dezember 1925 beschlossen die Stadtverordneten, einen Verkehrslandeplatz anzulegen.
Am 23. Mai 1927 begann der Linienverkehr: Die Luft Hansa flog Cottbus auf der sogenannten Riesengebirgslinie zwischen Breslau und Berlin an, und zwar mit einer Junkers F 13. Nur wenige Tage später, Anfang Juni 1927, sorgten Clarence Chamberlin und Charles Levine für Aufsehen: Nach ihrem Flug von New York mussten sie bei Klinge nahe Cottbus notlanden und flogen nach einer Reparatur weiter nach Berlin.
Luftwaffe und Focke-Wulf
Ab 1933 änderte sich der Charakter des Platzes grundlegend. Der zivile Verkehr endete, ab Februar 1934 wurden hier Flugzeugführer für die zunächst verdeckt aufgebaute Luftwaffe ausgebildet. Ab Herbst 1941 verlegte Focke-Wulf Teile seiner Fertigung nach Cottbus, unter anderem für die Fw 200C und die Fw 190; 1944 kam die Endmontage von Fw 190A und Ta 152H hinzu. Ein großer Teil der Beschäftigten waren nach Angaben des Museums Zwangsarbeiter aus Ost- und Westeuropa. Im April 1945 nahm die Rote Armee den Flugplatz ein.
Wiege der DDR-Luftstreitkräfte
Nach dem Krieg nutzten sowjetische Regimenter den Platz, bis 1953 die letzten MiG-15 abzogen. Schon 1952 entstanden in Cottbus die ersten Fliegereinheiten der Volkspolizei-Luft, geschult wurde auf Jak-18 und Jak-11. Wikipedia beschreibt Cottbus-Nord deshalb als „Wiege“ der Luftstreitkräfte der NVA.
1956 wurde das Fliegergeschwader 1 aufgestellt, das ab 1961 Jagdfliegergeschwader 1 hieß und 1967 den Ehrennamen „Fritz Schmenkel“ erhielt. Im November 1982 verlegte es seine MiG-21 nach Holzdorf. Danach übernahmen Kampfhubschrauber den Platz: das Kampfhubschraubergeschwader 67, ab 1986 KHG-3 genannt. Am 2. August 1990 landete mit einer Piper Cheyenne erstmals ein ziviles Flugzeug – der Beginn einer kurzen gemeinsamen Nutzung.
Bundeswehr und Schließung
Mit der Wiedervereinigung übernahm die Bundeswehr am 3. Oktober 1990 die NVA-Einheiten. Aus dem Hubschraubergeschwader wurden Heeresfliegerstaffeln. 2003 zogen die letzten Heeresflieger mit ihren Bo 105 nach Holzdorf, am 11. Juni 2003 wurde der Flugplatz geschlossen. Teile des Geländes trägt heute ein Solarpark, den Südteil nutzt das Museum.
Spuren der alten Bahn
Die Betonbahn 08/26 war 2.360 Meter lang und 60 Meter breit. Auf Luftbildern lässt sich die frühere Flugplatzstruktur noch erahnen, auch wenn Teile des Areals heute anders genutzt werden, unter anderem für eine Solaranlage.
Die Sammlung im Überblick
Das Museum teilt sich grob in drei Bereiche: das große Freigelände, die historische Innenausstellung und die Restaurierungswerkstatt. Rechne damit, dass du die meiste Zeit draußen verbringst.
| Bereich | Was dich erwartet |
|---|---|
| Freigelände | Fast 50 Flugzeuge und Hubschrauber, Kraftfahrzeuge, Flugplatztechnik und Flugabwehr |
| Historische Ausstellung | Luftfahrt in Cottbus und der Lausitz, Luftsport, Fallschirm- und Segelflug, Schleudersitze, Triebwerke, Modelle |
| NVA-Sonderausstellung | Geschichte der NVA und ihrer Cottbuser Kasernen mit Uniformen und Ausrüstung |
| Restaurierung | Laufende Projekte, aktuell unter anderem MiG-15UTI und Tu-134A |
| Flugsimulator | Zehn Flugprogramme, nutzbar an festen Terminen |
Jets aus dem Osten
Der Kern der Sammlung sind die Kampfflugzeuge der NVA. Laut Museumswebsite stehen auf dem Freigelände Jak-11, L-29, MiG-17, MiG-21, MiG-23 und Su-22. Die MiG-15UTI, nach der Jak-11 das zweite „Gründungs-Luftfahrzeug“ des Vereins, wird gerade restauriert.
Besonders reizvoll für Typensammler ist die Bandbreite bei der MiG-21: Ein privater Besuchsbericht von 2016 listet allein sechs Varianten – F-13, PFM, SPS-K, MF, bis und den Doppelsitzer US. Damit kannst du die Entwicklung eines der meistgebauten Überschalljäger an einem Nachmittag nachvollziehen. Die Schwenkflügler MiG-23 und Su-22 stehen in mehreren Versionen daneben, darunter Doppelsitzer, die nach 1990 noch Bundeswehr-Kennungen erhalten haben.
Hubschrauber aus Mil-Produktion
Weil in Cottbus zuletzt ein Kampfhubschraubergeschwader lag, passt die starke Hubschrauberabteilung genau zum Ort. Laut Museum gehören Mi-2, Mi-4, Mi-8, Mi-9 und Mi-24 zur Sammlung. Die Mi-9 ist eine seltene Führungsversion der Mi-8 – kein Typ, den du in vielen Museen findest. Als westliche Gegenstücke stehen eine Alouette II und eine Bell UH-1D auf dem Gelände. Wer die Unterschiede zwischen den Mustern sicher erkennen will, bereitet sich mit dem Beitrag Hubschraubertypen erkennen vor.
Schul-, Agrar- und Sportflugzeuge
Nicht alles in Cottbus ist militärisch. Zur Sammlung gehören auch die An-2, die kleine An-14 „Ptschelka“, der Agrarflieger Zlin Z-37 „Čmelák“, die Kunstflug- und Schulmaschine Zlin Z-42, die Let L-200 Morava und die PZL-106 Kruk. Dazu kommt laut Wikipedia ein Segelflugzeug vom Typ FES-530 Lehrmeister. Diese Typen erzählen vom Flugsport und der Agrarfliegerei in der DDR – Bereiche, die in vielen Militärmuseen untergehen.
NATO-Typen als Kontrast
Damit der Vergleich gelingt, zeigt das Museum auch westliche Kampfflugzeuge: F-84, F-86 Sabre, T-33, Fiat G91 und den F-104 Starfighter. Ein Teil davon sind Leihgaben aus Gatow. So stehen sich auf einer Wiese in der Lausitz die Jets zweier Militärblöcke gegenüber, die sich jahrzehntelang nur über den Eisernen Vorhang hinweg beobachtet haben.
Museumsbesuch als Sichtung festhalten
Mit Planetrack postest du deine Fotos mit Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch die MiG-23 auf der Cottbuser Wiese. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die Tu-134A: ein Airliner unter Kampfjets
Das größte Fluggerät der Sammlung ist kein Jagdflugzeug, sondern ein Verkehrsflugzeug: eine Tupolew Tu-134A. Nach Wikipedia erwarb der Verein die Maschine 2017. Ihre Vorgeschichte ist ungewöhnlich: Nach Medienberichten kam die 1976 in der Sowjetunion in Dienst gestellte Maschine Mitte der 1980er-Jahre nach Schönefeld, wurde zerlegt und auf der Straße zu einem Übungsgelände des Ministeriums für Staatssicherheit bei Wartin gebracht, wo Spezialkräfte daran Geiselbefreiungen trainierten. Ab 1991 stand sie in einem Garten im nahen Grünz, bevor der Verein sie zerlegen und nach Cottbus bringen ließ.
Die Tu-134 war in der DDR vor allem als Verkehrsflugzeug der Interflug bekannt. Die Cottbuser Maschine stammt aber nicht aus der Interflug-Flotte; Wikipedia nennt sie eine ehemalige Maschine der Aeroflot. Aktuell restauriert der Verein das Flugzeug. Wie sich die zivile Luftfahrt der DDR entwickelte, liest du im Beitrag zur Interflug; den Hersteller stellt die Seite zu Tupolew vor.
Spotter-Highlights mit taktischer Nummer
Für Kennzeichensammler ist Cottbus ergiebig, denn viele Exponate tragen noch ihre originalen dreistelligen NVA-Nummern oder spätere Bundeswehr-Kennungen. Die folgende Auswahl stammt aus einem privaten Besuchsbericht von 2016 (Rod Bearden). Bemalungen und Standorte können sich seitdem durch Restaurierung geändert haben – nimm die Liste als Orientierung, nicht als Garantie.
| Typ | Nummer / Kennung | Hintergrund |
|---|---|---|
| MiG-17 | 226 | früher Strahljäger der NVA |
| MiG-21F-13 | 1015 | frühe Serienversion, laut Bericht in tschechoslowakischer Bemalung |
| MiG-21MF | 653 | Hauptversion der 1970er-Jahre |
| MiG-21bis | 848 | letzte Jägerversion |
| MiG-21US | 215 | zweisitziger Trainer |
| MiG-23MF | 584 | Schwenkflügel-Abfangjäger |
| MiG-23BN | 20+44 | Jagdbomber mit Bundeswehr-Kennung |
| Su-22M4 | 365 | Jagdbomber |
| Mi-24D | 98+32 | Kampfhubschrauber mit Bundeswehr-Kennung |
| Mi-9 | 482 | Führungshubschrauber |
| Fiat G91R/3 | 32+15 | leichter Erdkampfjet der Luftwaffe |
Die Kennungen mit Pluszeichen zeigen, dass einige NVA-Maschinen nach 1990 noch kurz in den Bestand der Bundeswehr übergingen und neu nummeriert wurden. Wie das System aufgebaut ist, erklärt der Beitrag Kennzeichen von Bundeswehr-Luftfahrzeugen.
Flugplatztechnik und Flugabwehr
Was Cottbus von vielen anderen Sammlungen unterscheidet, ist die Technik rund um den Flugbetrieb. Laut Museumswebsite stehen auf dem Gelände unter anderem:
- ein Landescheinwerfer APM-90M auf einem ZIL-130-Lkw
- ein Anlassgerät AG-3 auf einem W 50, mit dem Triebwerke gestartet wurden
- ein Tanklöschfahrzeug TLF 24 auf ZIL-131
- eine Flugzeugfanganlage ATU-1
- die Antennen der Radar-Landeanlage RSP-7
- eine Startrampe mit Fla-Rakete S-75 „Dwina“
Diese Geräte zeigen, wie viel Infrastruktur ein Jagdfliegergeschwader brauchte. Für Spotter, die sonst nur das Flugzeug selbst im Blick haben, ist das ein guter Perspektivwechsel.
Historische Ausstellung und Flugsimulator
Im Gebäude erzählt die historische Ausstellung von den Anfängen der Luftfahrt in Cottbus, vom Luftsport der 1920er- und 1930er-Jahre, von Fallschirm- und Segelflug sowie von der Flugplatzgeschichte bis heute. Zu sehen sind Triebwerke, darunter ein Schnittmodell, Schleudersitze aus verschiedenen Militärflugzeugen, Starthilferaketen, Bodenfunde und zahlreiche Modelle. Eine eigene Sonderausstellung widmet sich der NVA und ihren Cottbuser Kasernen.
Dazu kommt ein Flugsimulator, den eine Arbeitsgemeinschaft der Gesamtschule Spree-Neiße betreut. Zur Auswahl stehen zehn Programme, etwa Landeübungen mit einer Cessna 172, Starts vom BER oder Kunstflug mit einer Extra 300. Nutzbar ist er an festgelegten Terminen und nur mit gültiger Eintrittskarte. Wer zu Hause weiterfliegen will, findet Tipps im Beitrag Einstieg in die Flugsimulation.
Fotografieren im Flugplatzmuseum
Die Flugzeuge stehen draußen in Reihen, zwischen Bäumen und auf Rasen. Das bringt Atmosphäre, aber auch Herausforderungen: Schatten, Spiegelungen auf verblichenem Lack und andere Exponate im Hintergrund.
Licht planen
Je nach Ausrichtung der Reihen sind die Flugzeuge vormittags oder nachmittags besser ausgeleuchtet. Wie du das vorab prüfst, steht im Beitrag zur Sonnenstandsplanung.
Bedeckten Himmel nutzen
Bei gleichmäßiger Bewölkung verschwinden harte Schatten unter Tragflächen und Rotoren. Für taktische Nummern und Hoheitszeichen ist das ideal.
Weitwinkel für Tu-134 und Mi-8
Die großen Exponate stehen teils dicht an anderen Maschinen. Ein Weitwinkel bringt den ganzen Rumpf aufs Bild.
Details der MiG-21-Familie
Fotografiere Lufteinlass, Rumpfrücken und Leitwerk jeder Variante. So lernst du, die Versionen später auseinanderzuhalten.
Nummern separat festhalten
Jede Kennung einzeln fotografieren – dann kannst du später die Geschichte der Maschine recherchieren und deine Sammlung sauber pflegen.
Feste Regeln zum Fotografieren nennt die Museumswebsite nicht. Für private Aufnahmen gelten die üblichen Spielregeln: Absperrungen beachten, nicht auf Exponate klettern und Cockpits nur nach Anmeldung betreten. Für kommerzielle Aufnahmen sprichst du vorher mit dem Verein. Eine leichte Ausrüstung mit Standardzoom und Weitwinkel genügt – mehr dazu in der Ausrüstungs-Checkliste.
Besuch planen
Das Museum liegt im Norden von Cottbus, die Adresse lautet laut Museum Fichtestraße 1, 03046 Cottbus.
- Öffnungszeiten März bis Oktober: Dienstag bis Freitag 10 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 17 Uhr, montags geschlossen.
- Öffnungszeiten November bis Februar: Dienstag bis Samstag 10 bis 16 Uhr, sonntags und montags geschlossen.
- Eintritt: Erwachsene 8 Euro, ermäßigt 5 Euro (unter anderem Kinder von 6 bis 17 Jahren), Familienkarte 20 Euro. Angemeldete Führung plus 1 Euro pro Person. Alle Angaben Stand Oktober 2026.
- Führungen: nach Voranmeldung, ebenso das Probesitzen in Exponaten.
- Parken: Besucherparkplätze liegen nach Anbieterangaben nur wenige Meter vom Eingang entfernt.
- Barrierefreiheit: Rampe ins Gebäude, die Wege zu vielen Flugzeugen führen aber über Rasen.
Prüfe die Zeiten vor dem Besuch auf der Website, gerade bei Veranstaltungen können Preise und Abläufe abweichen. Mit Kindern lohnt sich der Besuch besonders, weil viele Exponate aus nächster Nähe zu sehen sind – weitere Ideen findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern.
Veranstaltungen
Das Museum lädt übers Jahr zu Veranstaltungen ein, die nicht nur Luftfahrtfans ansprechen. 2026 standen unter anderem ein Oldtimer- und Teilemarkt im April, ein Nutz- und Militärfahrzeugtreffen im Juli, die Nacht der Museen im September und eine Modellbauausstellung im Oktober im Kalender. Die Termine für das kommende Jahr veröffentlicht der Verein auf seiner Website.
Wie viel Zeit brauchst du in Cottbus?
Richtwert ohne Anfahrt.
Hinfahren, wenn du …
- NVA-Jets und Mil-Hubschrauber samt Nummern sammeln willst
- DDR-Luftfahrtgeschichte am Originalort erleben möchtest
- dich für Flugplatztechnik und Flugabwehr interessierst
Vorher klären, wenn du …
- in ein Cockpit steigen möchtest – nur nach Anmeldung
- im Winter oder an einem Sonntag zwischen November und Februar kommen willst
- den Flugsimulator nutzen willst – nur an festen Terminen
Woanders besser, wenn du …
- vor allem zivile Verkehrsflugzeuge suchst
- perfekt restaurierte Maschinen in beheizten Hallen erwartest
- Live-Flugbetrieb erleben willst
Museum und Live-Verkehr kombinieren
In Cottbus fliegt nichts mehr. Wer an einem Wochenende Museum und echten Flugbetrieb verbinden will, hat drei Flughäfen in erreichbarer Entfernung. Der BER liegt Richtung Nordwesten, ein guter Startpunkt ist die Besucherterrasse am BER. Richtung Süden bietet sich der Flughafen Dresden an, Standorte dort sammelt der Dresden-Guide. Für Frachtverkehr in der Nacht lohnt Leipzig/Halle.
Wer eine ganze Museumstour durch den Osten plant, kombiniert Cottbus mit dem Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow, wo ebenfalls MiG-21, MiG-29 und Su-22 stehen, mit dem Technikmuseum Hugo Junkers in Dessau oder dem Luftfahrtmuseum Wernigerode. Jenseits der Grenze lohnen das Polnische Luftfahrtmuseum in Krakau und das Luftfahrtmuseum Prag-Kbely mit vielen Typen aus dem Warschauer Pakt. Einen Überblick über weitere Häuser gibt der Beitrag Luftfahrtmuseen in Deutschland.
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Wetter, Wind und Pisten am Flughafen sowie Sichtungs-Alarme für seltene Gäste: Planetrack bringt alles zusammen, was du für den zweiten Teil deines Tages am BER oder in Dresden brauchst. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Das Flugplatzmuseum Cottbus ist ein Museum mit Vereinsseele. Hier stehen nicht die Hochglanz-Exponate großer Staatsmuseen, sondern Maschinen, die Ehrenamtliche über Jahrzehnte zusammengetragen haben – und das an genau dem Ort, an dem die DDR ihre Luftstreitkräfte aufbaute. Für Spotter ist die Dichte an NVA-Typen bemerkenswert: zahlreiche MiG-21-Varianten, MiG-23, Su-22, eine ganze Mil-Hubschrauberfamilie und dazu eine Tu-134A.
Witterungsspuren an vielen Exponaten und Rasenwege gehören dazu. Dafür sind die Preise moderat, die Öffnungszeiten von März bis Oktober großzügig, und mit Flugplatztechnik, Flugabwehr und historischer Ausstellung bekommst du ein Gesamtbild, das viele andere Häuser nicht bieten.
Kurzfazit
NVA-Luftfahrt am Originalort: fast 50 Luftfahrzeuge, viele MiG-21-Varianten, Mil-Hubschrauber, eine Tu-134A und Flugplatztechnik auf rund 40.000 Quadratmetern. Ideal für einen halben Tag, am besten bei trockenem Wetter und mit Blick auf den Sonnenstand.
Zusammenfassung
- Cottbus zeigt Militärluftfahrt der DDR am Ort ihrer Entstehung – ehrenamtlich betreut und mit viel Liebe zum Detail.
- Für Spotter sind die vielen MiG-21-Varianten und Mil-Hubschrauber mit taktischen Nummern das Highlight.
- Die Sammlung steht draußen: Plane Wetter und Sonnenstand wie für einen Tag am Zaun.
- Wer zusätzlich Live-Verkehr sehen will, kombiniert den Besuch mit dem BER, Dresden oder Leipzig/Halle.
Häufige Fragen
Was ist das Flugplatzmuseum Cottbus?
Ein Luftfahrt- und Militärtechnikmuseum auf dem Südteil des ehemaligen Militärflugplatzes Cottbus-Nord. Getragen wird es vom Verein Flugplatzmuseum Cottbus e. V., der sich 1990 gründete. Die Sammlung umfasst fast 50 Luftfahrzeuge – überwiegend aus den Luftstreitkräften und der Luftverteidigung der NVA –, dazu Kraftfahrzeuge, Flugplatztechnik und eine historische Innenausstellung.
Wann hat das Museum geöffnet?
Mit Stand Oktober 2026 von März bis Oktober dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende von 10 bis 17 Uhr. Von November bis Februar ist dienstags bis samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Montags ist immer geschlossen, im Winter zusätzlich sonntags.
Was kostet der Eintritt?
Laut Museum zahlen Erwachsene 8 Euro, Kinder von 6 bis 17 Jahren sowie weitere Ermäßigungsberechtigte 5 Euro. Die Familienkarte für zwei Erwachsene und Kinder kostet 20 Euro. Bei angemeldeten Führungen kommt 1 Euro pro Person dazu, bei Veranstaltungen können andere Preise gelten.
Welche Flugzeuge stehen in Cottbus?
Unter anderem Jak-11, L-29, An-2, An-14, MiG-15UTI, MiG-17, mehrere MiG-21, MiG-23, Su-22 und die Tu-134A. Bei den Hubschraubern reicht die Liste von Mi-2 und Mi-4 über Mi-8 und Mi-9 bis zur Mi-24. Aus dem Westen kommen F-84, F-86, T-33, Fiat G91, F-104, Alouette II und Bell UH-1D dazu.
Kann ich in ein Cockpit steigen?
In viele Exponate darfst du laut Museum hineinsitzen – allerdings nur nach vorheriger Anmeldung. Am einfachsten fragst du telefonisch nach oder buchst eine Führung.
Fliegt in Cottbus-Nord noch etwas?
Nein. Der Flugplatz wurde am 11. Juni 2003 geschlossen, auf Teilen des Areals steht heute ein Solarpark. Für Live-Verkehr fährst du zum BER, nach Dresden oder nach Leipzig/Halle.
Ist das Museum barrierefrei?
Teilweise. Nach Angaben des Anbieters im Tourismusportal Reiseland Brandenburg erreichst du das Gebäude über eine Rampe, und nahe am Eingang gibt es einen Behindertenparkplatz. Die letzten Meter zu vielen Flugzeugen führen jedoch über Rasen. Kläre Details vorher telefonisch.
Sichtungen rund um Flugplatzmuseum Cottbus sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Interflug
Historische Staatsairline der DDR: 1958 gegründet, ab 1963 alleiniger ziviler Luftverkehr der DDR mit Il-18, Tu-134 und Il-62 ab Berlin-Schönefeld – und 1991 nach dem Ende der DDR abgewickelt.
SU / AFLAeroflot
Russlands nationale Airline mit Drehkreuz Moskau-Scheremetjewo: einst die größte Fluggesellschaft der Welt, heute mit Airbus- und Boeing-Flotte unter Sanktionen und seit 2022 aus dem EU-Luftraum verbannt.
Typische Flugzeuge
Mikojan-Gurewitsch MiG-21
Runder Bugeinlauf mit Stoßkegel, Deltaflügel plus Höhenleitwerk, schlanker Rumpf: Die MiG-21 ist der meistgebaute Überschalljet der Geschichte. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was sie für die NVA bedeutete und wo du sie heute noch siehst.
FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-15
Gedrungener Rumpf, 35 Grad Pfeilung, Höhenleitwerk hoch am Seitenleitwerk: Die MiG-15 war der erste große Strahljäger der Sowjetunion, schockte 1950 über Korea die US Air Force und flog bei der NVA. So erkennst du sie – im Museum und als fliegenden Warbird.
FlugzeugtypMil Mi-24 Hind
Zwei Glaskuppeln hintereinander, dahinter eine Kabine für acht Soldaten, dazu kurze Flügel voller Waffen: Die Mi-24 ist der Kampfhubschrauber des Warschauer Pakts. So erkennst du die Versionen, so verlief ihre Zeit bei der NVA und hier fliegt sie heute noch.
FlugzeugtypMil Mi-8 / Mi-17
Fünf Rotorblätter, festes Bugradfahrwerk, bauchiger Rumpf mit Heckklappe: Die Mi-8 ist der meistgebaute Transporthubschrauber der Welt. So erkennst du sie und trennst sie von der Mi-17.
FlugzeugtypTupolew Tu-134
Verglaste Nase, zwei Triebwerke am Heck, hohes T-Leitwerk und Fahrwerksgondeln hinter dem Flügel: Die Tu-134 war der Kurzstreckenjet des Ostblocks und bei der Interflug der erste Jet. Heute begegnest du ihr fast nur noch im Museum.
FlugzeugtypAntonov An-2
Zwei Flügel übereinander, ein brummender Sternmotor und Platz für zwölf Passagiere: Die An-2 ist der größte einmotorige Doppeldecker, der noch fliegt. So erkennst du die „Anna“ und hier erlebst du sie heute noch.
FlugzeugtypLockheed F-104 Starfighter
Nadelspitze, Stummelflügel, T-Leitwerk: Der Starfighter war der erste Mach-2-Jäger der Bundeswehr und zugleich ihr größtes Trauma. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, was hinter der Starfighter-Krise steckt und wo du ihn heute noch siehst.
FlugzeugtypNorth American F-86 Sabre
Pfeilflügel, runder Lufteinlass im Bug, Tropfenhaube: Die F-86 Sabre war der prägende westliche Jäger der frühen Jetzeit, kämpfte über Korea gegen die MiG-15 und war als Canadair Sabre einer der ersten Jets der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.
FlugzeugtypBell UH-1 Iroquois (Huey)
Zwei breite Rotorblätter, große Schiebetüren und das unverwechselbare Klatschen in der Luft: Die Bell UH-1 „Huey“ wurde im Vietnamkrieg zur Ikone und flog über 50 Jahre bei der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute noch.
Spotting-Spots rund um Flugplatzmuseum Cottbus
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Luftwaffenmuseum am Flugplatz Berlin-Gatow
Auf dem ehemaligen RAF-Flugplatz im Berliner Südwesten stehen Starfighter, MiGs, Transall und Noratlas Seite an Seite – kostenlos, ohne Zaun und ohne Wartezeit auf den nächsten Anflug. So holst du als Spotter das Meiste aus dem Besuch heraus.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Berlin Brandenburg
Der einzige offizielle Aussichtspunkt am Hauptstadtflughafen: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich geöffnet und mit der Bahn direkt erreichbar. Was du dort siehst, wann das Licht passt und wo ihre Grenzen liegen.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Dresden
Am Flughafen Dresden gibt es keine Freiluftterrasse, sondern eine verglaste Aussichtsplattform auf der Galerieebene des Terminals. Sie kostet nichts, hat den S-Bahnhof im eigenen Gebäude und zeigt dir Vorfeld und Piste 04/22 – mit allen Vor- und Nachteilen der Panoramascheibe.
Weitere Einträge
Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow
Auf dem ehemaligen Fliegerhorst und späteren RAF-Flugplatz Gatow im Berliner Westen zeigt die Bundeswehr ihre Luftwaffensammlung: Jets aus NATO und Warschauer Pakt, Hubschrauber, Flugabwehrraketen und die Geschichte eines Flugplatzes, der Luftkriegsschule, Luftbrücke und Kalten Krieg erlebt hat. Der Eintritt ist frei.
MuseumTechnikmuseum Hugo Junkers Dessau
Auf dem Gelände der früheren Junkers-Flugzeugwerke in Dessau steht eine Ju 52, die 1940 in einem norwegischen See versank und Jahrzehnte später geborgen wurde. Drumherum zeigt das Technikmuseum „Hugo Junkers“ Nachbauten von F 13 und J 1, Motoren, Gleiter, NVA-Jets und das Erbe eines Erfinders, der weit mehr als Flugzeuge baute.
MuseumLuftfahrtmuseum Wernigerode
Das Luftfahrtmuseum Wernigerode am Nordrand des Harzes ist ein privat geführtes Museum mit rund 50 Flugzeugen und Hubschraubern in vier Hangars. Sein Wahrzeichen ist eine begehbare Transall C-160 auf dem Hallendach, dazu kommen eine Junkers Ju 52 aus der Schweiz, Jets aus Ost und West, ein eigener Hubschrauber-Hangar und Simulatoren zum Selbstfliegen.
MuseumFlugausstellung Hermeskeil
Die Flugausstellung Hermeskeil im Hunsrück ist eine der größten privaten Flugzeugsammlungen Deutschlands. Seit 1973 trägt die Familie Junior hier über hundert zivile und militärische Fluggeräte zusammen – von der Lufthansa-Super-Constellation über Comet und VC10 bis zu MiGs aus NVA-Beständen. Mittendrin: ein begehbarer Concorde-Nachbau, in dem das Museumscafé untergebracht ist.
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