FACC

Aus der Forschungsabteilung eines Skiherstellers ist einer der wichtigsten Faserverbund-Zulieferer der Luftfahrt geworden. FACC aus Ried im Innkreis fertigt Sharklets für die A320-Familie, Klappen, Spoiler, Leitwerksteile, Triebwerksverkleidungen und ganze Kabinenausstattungen – für Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und viele mehr.

Auch bekannt als: FACC AG · Fischer Advanced Composite Components (früherer Name) · FACC Solutions Canada · FACC Solutions Croatia

ÖsterreichÖsterreichFlugzeugherstellerseit 198912 Min. Lesezeit

2.000

Sharklets für Airbus bis Juni 2024

984,4 Mio. €

Umsatz 2025

3.900+

Beschäftigte laut Unternehmen (2025)

15

Standorte weltweit

Das Wichtigste in Kürze

  • FACC ist ein Zulieferer, kein Flugzeugbauer: Das Unternehmen aus Ried im Innkreis fertigt Leichtbauteile aus Faserverbundwerkstoffen und Kabinen für Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und weitere Hersteller.
  • Vom Ski zum Flugzeug: Die Wurzeln liegen in der Forschungsabteilung von Fischer Ski, 1989 wurde FACC eigenständig.
  • Sharklets als Aushängeschild: Bis Juni 2024 hat FACC 2.000 Sharklets für die A320-Familie gebaut – das sichtbarste FACC-Produkt am Spotterzaun.
  • Chinesischer Kernaktionär, Wiener Börse: Seit 2009 hält der AVIC-Konzern die Mehrheit, seit 2014 ist FACC börsennotiert.
  • Rekord 2025: 984,4 Mio. Euro Umsatz, rund 3.900 Beschäftigte und 15 Standorte laut Unternehmen.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Steckbrief
  2. 2.Tätigkeitsfelder
  3. 3.Struktur & Marken
  4. 4.Geschichte im Zeitraffer
  5. 5.Was du als Spotter wissen solltest
  6. 6.Stärken und Schwächen
  7. 7.Vom Ski zum Flugzeug
  8. 8.Was Faserverbund im Flugzeug bedeutet
  9. 9.Die Geschäftsbereiche im Überblick
  10. 10.Sharklets: das sichtbarste FACC-Produkt
  11. 11.Strukturbauteile für Flügel, Leitwerk und Rumpf
  12. 12.Triebwerke und Gondeln
  13. 13.Kabinen für Linienjets und Business-Jets
  14. 14.Drohnen und eVTOL
  15. 15.Kunden und Programme
  16. 16.Standorte: vom Innviertel in die Welt
  17. 17.Wo du Flugzeuge mit FACC-Bauteilen siehst
  18. 18.FACC im Wettbewerb und in der österreichischen Luftfahrt
  19. 19.Fazit
  20. 20.Häufige Fragen

Steckbrief

Rolle im SystemZulieferer der ersten Ebene (Tier 1) für Flugzeug- und Triebwerkshersteller – Leichtbaukomponenten aus Faserverbundwerkstoffen, Kabinenausstattung und Wartung
SitzRied im Innkreis (Oberösterreich)
UrsprungHervorgegangen aus der Forschungsabteilung des Skiherstellers Fischer, 1989 als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert
EigentümerBörsennotiert an der Wiener Börse (seit 2014); Kernaktionär ist der chinesische Luftfahrtkonzern AVIC mit rund 55 Prozent (Stand 2023)
GrößeLaut Unternehmen rund 3.900 Beschäftigte aus über 50 Nationen an 15 Standorten (Stand 2025)
Umsatz984,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2025 – ein Rekordwert
BereicheAerostructures, Engines & Nacelles, Cabin Interiors, Advanced Air Mobility und MRO Services
Werke in ÖsterreichRied im Innkreis (Werk 1), zwei Werke in St. Martin im Innkreis, eines in Reichersberg
Größtes AuslandswerkJakovlje in Kroatien mit über 500 Beschäftigten (Stand September 2026)
Für Spotter relevantDie Sharklets an vielen Jets der A320-Familie stammen aus Ried – eines der wenigen FACC-Produkte, die du vom Zaun aus direkt siehst
Offizielle Websitewww.facc.com

Tätigkeitsfelder

Aerostructures – Winglets und Flügelspitzen, Landeklappen, Spoiler, Querruder, Seiten- und Höhenleitwerke mit Rudern, Flügel-Rumpf-Verkleidungen, Klappenschienenverkleidungen und Radome
Engines & Nacelles – Bauteile und Verkleidungen für Triebwerke und Triebwerksgondeln von Verkehrs- und Geschäftsreiseflugzeugen
Cabin Interiors – komplette Innenausstattungen mit Gepäckablagen, Deckenpaneelen, Verkleidungen und Bordtoiletten für Verkehrsflugzeuge und Business-Jets
Advanced Air Mobility – Flügel-, Rumpf- und Leitwerksteile für elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) sowie Entwicklung und Fertigung von Frachtdrohnen
MRO Services – Wartung, Reparatur, Modifikation und Weiterentwicklung von Struktur- und Kabinenbauteilen

Struktur & Marken

FACC Solutions Croatia – Fertigung in Jakovlje, Kompetenzzentrum für hochwertige Kabinenausstattung
FACC Solutions Canada – seit 2006, Kabinen- und Strukturbauteile sowie Wartung für Kunden in Nordamerika
CoLT – Prüf- und Testzentrum, seit 2021 hundertprozentige Tochter
Vertriebs-, Engineering- und Servicestandorte u. a. in Wien, Bratislava, Toulouse, Hamburg, Filton, Seattle, Wichita, Montreal, São Paulo, Abu Dhabi, Indien, Kuala Lumpur und China

Geschichte im Zeitraffer

1981In der Forschungsabteilung von Fischer Ski beschäftigt sich eine Gruppe mit Faserverbund-Anwendungen für die Luftfahrt; erste Aufträge folgen.
1987Ein Großauftrag von McDonnell Douglas bringt das Luftfahrtgeschäft auf ein neues Niveau.
1989Erster Auftrag von Airbus. Im selben Jahr wird die Sparte als Fischer Advanced Composite Components aus dem Fischer-Konzern ausgegliedert.
1991Die Österreichische Salinen AG übernimmt die Hälfte der Anteile, die andere Hälfte bleibt zunächst bei Fischer.
2009Der chinesische Flugzeugbauer Xi'an Aircraft Industrial Corporation (XAC) aus dem AVIC-Konzern übernimmt die Mehrheit von über 90 Prozent.
2013In St. Martin im Innkreis eröffnet im September ein eigenes Technologiezentrum.
2014Börsengang an der Wiener Börse; ein Teil der Aktien geht in den Streubesitz.
2016FACC wird Opfer eines Betrugs mit gefälschten Zahlungsanweisungen, bei dem ein zweistelliger Millionenbetrag abfließt. Im Mai übernimmt Robert Machtlinger den Vorstandsvorsitz, zunächst interimistisch, ab Februar 2017 offiziell.
2018Aufbau des Geschäftsfelds Aftermarket Services für Wartung und Reparatur.
2020Die Corona-Krise trifft auch FACC: Der Umsatz sinkt auf 526,9 Mio. Euro. Das Unternehmen antwortet mit der Strategie „Roadmap 2030“.
2021Das Prüfzentrum CoLT wird zur hundertprozentigen Tochter.
2024Im Juni verlässt das 2.000. Sharklet für die A320-Familie die Fertigung in Ried.
2025Rekordumsatz von 984,4 Mio. Euro, ein Plus von 11,3 Prozent.
2026Ausbau in St. Martin angekündigt, Erweiterung des Werks im kroatischen Jakovlje eröffnet, 20 Jahre FACC in Kanada und ein neuer Konsortialkredit über 190 Mio. Euro.

FACC aus Spotter-Sicht

Deine Checkliste für FACC

Hak ab, was du schon gesehen oder erledigt hast.

  • Am Zaun einen A320neo oder A321neo mit den hochgezogenen Flügelspitzen fotografiert – die Sharklets stammen in vielen Fällen aus Ried im Innkreis
  • Eine Embraer E195-E2 beim Anflug gesehen – FACC wurde für seine Bauteile an der E2-Familie mehrfach von Embraer ausgezeichnet
  • Einen Bombardier Challenger 3500 oder Global 8000 auf dem General-Aviation-Vorfeld entdeckt – Kabinenteile liefert FACC aus Kanada und Österreich zu
  • Einen Airbus A220 erwischt – auch hier steuert FACC Strukturbauteile bei
  • In der Kabine die Gepäckablagen und Deckenpaneele bewusst angeschaut – solche Teile gehören zum Kerngeschäft von FACC
  • Bei einem A350 oder einer 787 auf Klappen, Spoiler und Verkleidungen geachtet – FACC zählt beide Großraumjets zu seinen Programmen

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Ein Österreicher, dessen Produkte du an Tausenden Flugzeugen weltweit siehst – allen voran die Sharklets der A320-Familie
  • Spannende Firmengeschichte vom Skihersteller zum Luftfahrt-Zulieferer
  • Breites Portfolio von Leitwerk und Flügel über Triebwerksgondel bis zur Bordtoilette
  • Zukunftsthemen wie Wing of Tomorrow, eVTOL und Frachtdrohnen machen das Unternehmen auch für Technikfans interessant

Wo es hakt

  • Die meisten Bauteile sind von außen nicht als FACC-Produkt zu erkennen – sie tragen das Logo des Flugzeugherstellers
  • Welche Teile genau von FACC stammen, legen Hersteller und Zulieferer selten im Detail offen
  • Die Werke im Innviertel sind Industriebetriebe ohne Flugplatz und ohne Besucherbereich
  • Für einzelne Bauteile wie Sharklets gibt es mehr als einen Lieferanten – nicht jedes Exemplar stammt zwingend aus Ried

Wenn du am Zaun einen A320neo fotografierst, hast du ziemlich sicher schon ein Stück Oberösterreich im Bild gehabt. Die hochgezogenen Flügelspitzen der A320-Familie, die Sharklets, werden zu einem großen Teil in Ried im Innkreis gebaut – von FACC. Das Unternehmen ist kein Flugzeughersteller im klassischen Sinn, sondern einer der wichtigsten Spezialisten für Leichtbauteile aus Faserverbundwerkstoffen. Klappen, Spoiler, Leitwerksteile, Triebwerksverkleidungen, Gepäckablagen und ganze Kabinen gehören zum Programm. Und die Geschichte dahinter beginnt ausgerechnet bei einem Skihersteller.

Jede Sichtung im Logbuch

Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline und Flughafen fest und findest sie später wieder. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Vom Ski zum Flugzeug

Die Wurzeln von FACC liegen im Innviertel, beim Skihersteller Fischer. Dessen Forschungsabteilung beschäftigte sich ab 1981 mit der Frage, wo sich die leichten und steifen Faserverbundwerkstoffe, die in Skiern stecken, noch einsetzen lassen. Die Antwort war die Luftfahrt. Erste Aufträge folgten, 1987 kam ein Großauftrag von McDonnell Douglas hinzu, 1989 der erste Auftrag von Airbus.

Im selben Jahr wurde das Luftfahrtgeschäft als Fischer Advanced Composite Components ausgegliedert – daher das Kürzel FACC. 1991 stieg die Österreichische Salinen AG mit der Hälfte der Anteile ein. Die nächste große Zäsur folgte 2009: Der chinesische Flugzeugbauer Xi’an Aircraft Industrial Corporation aus dem staatlichen AVIC-Konzern übernahm die Mehrheit von über 90 Prozent. Xi’an ist Spottern unter anderem als Hersteller des Turboprops MA60 ein Begriff.

2014 ging FACC an die Wiener Börse. Seitdem liegt ein Teil der Aktien bei institutionellen Anlegern und im Streubesitz, Kernaktionär bleibt AVIC mit rund 55 Prozent (Stand 2023). Das Tagesgeschäft wird aber nach wie vor aus Oberösterreich gesteuert.

1989Ausgliederung aus dem Fischer-Konzern
2014Börsengang in Wien
984,4 Mio. €Umsatz 2025
50+Nationen in der Belegschaft

Was Faserverbund im Flugzeug bedeutet

Faserverbundwerkstoffe – im Spotter-Alltag oft einfach „Composites“ oder Kohlefaser genannt – bestehen aus Kohle- oder Glasfasern, die in ein Harz eingebettet sind. Das Ergebnis ist leichter als Aluminium, dabei sehr steif und korrosionsbeständig. Jedes eingesparte Kilo senkt den Treibstoffverbrauch über die gesamte Lebensdauer eines Flugzeugs, und genau deshalb steigt der Anteil dieser Werkstoffe seit Jahrzehnten.

Bei älteren Mustern waren es vor allem Verkleidungen und Ruder, bei modernen Großraumjets wie dem Airbus A350 und der Boeing 787 bestehen große Teile der Primärstruktur aus Verbundwerkstoffen. Beide Programme nennt FACC als Kunden. Ein Analystenbericht aus dem Jahr 2018 bezifferte den Wert eines kompletten FACC-Bauteilsatzes für einen A350 auf rund 1,5 Millionen Euro – das zeigt, wie viel Faserverbund-Know-how heute in einem einzelnen Großraumjet steckt.

FACC deckt dabei die ganze Kette ab: Entwicklung, Prüfung, Serienfertigung und Wartung. Für das Design hat das Unternehmen eine Zulassung als Entwicklungsbetrieb (Part 21/J), für die Fertigung als Herstellungsbetrieb (Part 21/G) und für Instandhaltung als Part-145-Betrieb.

Die Geschäftsbereiche im Überblick

Heute gliedert FACC sein Angebot in fünf Bereiche. Die drei klassischen Säulen – Strukturen, Triebwerke und Kabinen – machen den Großteil aus; 2018 entfielen laut einer Analyse rund 47 Prozent des Umsatzes auf Aerostructures, 33 Prozent auf Cabin Interiors und 20 Prozent auf Engines & Nacelles.

Bereich Was dazu gehört Wo du es siehst
Aerostructures Winglets und Flügelspitzen, Klappen, Spoiler, Querruder, Leitwerke, Flügel-Rumpf-Verkleidung, Klappenschienenverkleidungen, Radome Außen am Flugzeug – Flügel, Heck, Nase
Engines & Nacelles Bauteile und Verkleidungen für Triebwerke und Triebwerksgondeln Rund um die Triebwerke
Cabin Interiors Gepäckablagen, Deckenpaneele, Verkleidungen, Bordtoiletten, komplette Kabinen An Bord von Linienjets und Business-Jets
Advanced Air Mobility Flügel-, Rumpf- und Leitwerksteile für eVTOL, Frachtdrohnen Bei Testflügen neuer Fluggeräte
MRO Services Wartung, Reparatur und Modifikation von Struktur- und Kabinenteilen Unsichtbar im Hintergrund

Sharklets: das sichtbarste FACC-Produkt

Für Spotter ist ein Bauteil besonders spannend: die Sharklets der A320-Familie. Die rund 2,4 Meter hohen, nach oben gebogenen Flügelspitzen reduzieren die Wirbel am Flügelende und damit den Treibstoffverbrauch. Ihre Form orientiert sich an den hochgebogenen Schwungfedern großer Vögel wie dem Kondor, der Name spielt auf eine Haifischflosse an.

Gebaut werden die FACC-Sharklets am Hauptsitz in Ried im Innkreis. Laut Unternehmen besteht jedes Exemplar aus rund 4.000 Einzelteilen, und etwa 100 Fachkräfte arbeiten an der Fertigung. Von Ried aus gehen die Teile direkt an die Endmontagelinien von Airbus. Im Juni 2024 feierte FACC das 2.000. Sharklet; das Jubiläumsflugzeug ging an eine Airline im arabischen Raum.

Wichtig für deine Notizen: Airbus arbeitet bei vielen Bauteilen mit mehreren Lieferanten, auch Korean Air Aerospace wird als Sharklet-Hersteller genannt. Von außen erkennst du nicht, aus welchem Werk die Flügelspitzen eines bestimmten Flugzeugs stammen. Was du aber sicher erkennst: ob ein Jet Sharklets hat. Bei der A320neo und der A321neo gehören sie zum Standard, bei älteren ceo-Maschinen hängt es vom Baujahr und der Nachrüstung ab. Die Details erklärt der Beitrag A320neo oder ceo?, die Unterschiede zwischen den Familienmitgliedern findest du in A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten.

Flügelspitzen als Fotomotiv

Sharklets wirken am besten, wenn du das Flugzeug leicht von hinten oder schräg von vorn erwischst – dann hebt sich die Krümmung gegen den Himmel ab. Im Gegenlicht am Abend zeichnen sie eine klare Silhouette. Welche Flügelspitzen-Formen es sonst gibt, zeigt Winglets, Sharklets, Split Scimitar und Raked Wingtips.

Strukturbauteile für Flügel, Leitwerk und Rumpf

Neben den Sharklets fertigt FACC eine lange Liste von Strukturbauteilen. Dazu zählen Landeklappen, Spoiler und Querruder an der Flügelhinterkante, Seiten- und Höhenleitwerke mit ihren Rudern, die großen Flügel-Rumpf-Verkleidungen (Wing-to-Body Fairings) und die schlanken Klappenschienenverkleidungen, die als „Kanus“ unter dem Flügel hängen. Auch Radome, also die Nasenkappen, unter denen das Wetterradar sitzt, gehören zum Portfolio.

Welche dieser Teile genau an welchem Flugzeugtyp von FACC stammen, legen Hersteller und Zulieferer selten im Detail offen. Belegt sind aber mehrere Programme. Für die E-Jet-E2-Familie von Embraer entwickelt und fertigt FACC Hightech-Komponenten und wurde dafür von Embraer mehrfach als Zulieferer ausgezeichnet, unter anderem 2020/21 und in den Jahren 2024 bis 2026. Über die kanadische Tochter liefert FACC Strukturteile für den Airbus A220 und den Bombardier Global 8000.

Ein Blick in die Zukunft ist das Airbus-Forschungsprojekt Wing of Tomorrow, bei dem neue Bauweisen und Fertigungsverfahren für Flügel kommender Verkehrsflugzeug-Generationen erprobt werden. FACC hat dafür eine Schlüsselkomponente entwickelt und 2019 den Innovationspreis von Airbus erhalten.

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Triebwerke und Gondeln

Der Bereich Engines & Nacelles liefert Bauteile und Verkleidungen für Triebwerke und Triebwerksgondeln von Verkehrsflugzeugen und Business-Jets. Solche Komponenten sollen nicht nur leicht sein, sondern auch die Aerodynamik verbessern und den Lärm senken. Zu den Kunden zählen die großen Triebwerkshersteller, darunter Rolls-Royce, Pratt & Whitney und Safran.

Ein konkretes Beispiel ist das Business-Jet-Triebwerk Pearl 10X von Rolls-Royce, für das FACC Verbundbauteile entwickelt. Bereits 2020 erhielt das Unternehmen einen Best-Practice-Preis von Rolls-Royce. Wer sich für die Technik hinter den Gondeln interessiert, findet im Beitrag Triebwerke erkennen die wichtigsten äußeren Merkmale der gängigen Triebwerksfamilien.

Kabinen für Linienjets und Business-Jets

Das zweite große Standbein ist die Kabine. FACC baut komplette Innenausstattungen: Gepäckablagen über den Sitzen, Decken- und Seitenpaneele, Verkleidungen und Bordtoiletten. Ziel ist laut Unternehmen ein modularer Aufbau, der Gewicht spart, mehr Sitzplätze ermöglicht und die Lebensdauer der Bauteile verlängert. Auch biobasierte Werkstoffe und die Wiederverwertung von Thermoplasten sind Forschungsthemen.

Besonders stark ist FACC bei Kabinen für Geschäftsreiseflugzeuge. Für den Bombardier Challenger 3500 und den Global 8000 liefert vor allem die kanadische Tochter Kabinenbauteile. Damit taucht FACC auch auf den GA-Vorfeldern großer Flughäfen auf – wie du die verschiedenen Business-Jets auseinanderhältst, erklärt Gulfstream, Global, Falcon, Citation und Challenger unterscheiden.

Im Business-Jet-Segment zählen neben Bombardier auch Gulfstream und Dassault zu den Kunden. Auch der Systemlieferant Collins Aerospace steht auf der Kundenliste. Einen guten Vergleich bietet Diehl Aviation, ein deutscher Kabinenspezialist mit ähnlichem Portfolio.

Drohnen und eVTOL

Unter dem Namen Advanced Air Mobility bündelt FACC seine Arbeit an neuen Fluggeräten. Für elektrische Senkrechtstarter (eVTOL) liefert das Unternehmen Flügel- und Rumpfteile aus Faserverbund, bei Konzepten mit festem Flügel auch Höhenleitwerke. Hinzu kommen Strukturbauteile für die Kabine und das Verkleben von Verbundkomponenten.

Ein Schritt weiter geht FACC bei Frachtdrohnen: Hier bietet das Unternehmen Entwicklung und Fertigung vom ersten Konzept bis zur Serie an. Seit 2018 besteht eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Drohnenhersteller EHang zum autonomen Fliegen, 2020 erhielt FACC für ein Projekt zur urbanen Luftmobilität den Innovationspreis des Landes Oberösterreich. Wer selbst Drohnen fliegt, findet die Regeln für Österreich im Beitrag Drohne fliegen in Österreich.

Kunden und Programme

FACC beschreibt sich als Technologiepartner aller großen Flugzeug- und Triebwerkshersteller. Genannt werden unter anderem Airbus, Boeing, Airbus Helicopters, Bombardier, COMAC, Dassault, Embraer, Gulfstream, Pratt & Whitney, Rolls-Royce, Safran und Collins Aerospace.

Programm Was über FACC belegt ist
Airbus A320-Familie Sharklets aus Ried im Innkreis, 2.000. Exemplar im Juni 2024
Airbus A350 / Boeing 787 Verbund-Strukturbauteile, als Programme vom Unternehmen genannt
Airbus A220 Strukturbauteile über FACC Solutions Canada
Embraer E-Jet E2 Hightech-Komponenten, mehrfach von Embraer als Zulieferer ausgezeichnet
Bombardier Challenger 3500 / Global 8000 Kabinenbauteile über FACC Solutions Canada, beim Global 8000 auch Strukturteile
Rolls-Royce Pearl 10X Verbundbauteile für das Business-Jet-Triebwerk
Airbus Wing of Tomorrow Schlüsselkomponente im Forschungsprogramm, Airbus Innovation Award 2019

Die E190-E2 und E195-E2 erkennst du übrigens an den neuen Triebwerken und den schlanken, gestreckten Flügeln – die Unterschiede zur ersten E-Jet-Generation erklärt Embraer E170, E175, E190, E195 und E2-Generation auseinanderhalten. Den A350 trennst du von der 787 am sichersten über Cockpitfenster und Flügelspitzen, siehe A350 oder Boeing 787?.

Typ bestimmen

Ob ein Flugzeug FACC-Teile tragen kann, hängt zuerst vom Muster ab. A320-Familie, A220, E2, A350 und 787 sind gute Kandidaten.

Flügelspitzen checken

Bei der A320-Familie zeigen dir die Sharklets sofort, ob ein Jet neuerer Bauart oder nachgerüstet ist.

Kennzeichen notieren

Über das Kennzeichen findest du später Baujahr und Auslieferung heraus – und damit, wann die Bauteile in Ried oder anderswo entstanden sind.

Details fotografieren

Klappen, Spoiler und Verkleidungen sind beim Landeanflug besonders gut zu sehen, wenn die Klappen ausgefahren sind.

Standorte: vom Innviertel in die Welt

Das Herz von FACC schlägt im Innviertel in Oberösterreich. Das Hauptwerk (Werk 1) steht in Ried im Innkreis, zwei weitere Werke liegen im benachbarten St. Martin im Innkreis, eines in Reichersberg. In St. Martin eröffnete 2013 außerdem ein Technologiezentrum. Im März 2026 kündigte FACC dort einen weiteren Ausbau an, der bis 2028 rund 20.000 Quadratmeter Neubau und rund 300 Arbeitsplätze mit hohem Automatisierungsgrad umfassen soll.

Größter Produktionsstandort außerhalb Österreichs ist Jakovlje in Kroatien, nördlich von Zagreb. Im September 2026 eröffnete dort eine Erweiterung, in die rund 36 Millionen Euro geflossen sind; die Produktionsfläche hat sich verdreifacht, die Belegschaft ist laut Unternehmen von 160 auf über 500 Personen gewachsen. Das Werk verfügt über eine vollautomatische Lackiererei und gilt als Kompetenzzentrum für hochwertige Kabinenausstattung.

In Kanada ist FACC seit 2006 vertreten, ursprünglich um Bombardier direkt vor Ort zu unterstützen. 2026 feierte die Tochter ihr 20-jähriges Bestehen; sie beschäftigt laut Unternehmen über 80 Personen und ist seit 2022 von Transport Canada als Wartungsbetrieb für Kabinenkomponenten von Business-Jets anerkannt. Dazu kommen Vertriebs-, Engineering- und Servicebüros nah an den Kunden, etwa in Toulouse, Hamburg, Filton, Seattle, Wichita, Montreal, São Paulo, Abu Dhabi, Indien, Malaysia und China.

Keine Werksbesichtigung am Zaun

Die FACC-Werke im Innviertel sind Industriebetriebe ohne eigenen Flugplatz und ohne Besucherbereich. Fertige Flugzeuge mit FACC-Bauteilen siehst du nicht in Ried, sondern an den Endmontagelinien der Hersteller und an jedem größeren Flughafen.

Wo du Flugzeuge mit FACC-Bauteilen siehst

Weil FACC an so vielen Programmen beteiligt ist, findest du die Bauteile praktisch überall. Die Sharklets der A320-Familie sind an jedem europäischen Flughafen ein tägliches Motiv. In Österreich bietet der Flughafen Wien mit der Besucherterrasse und dem Spotterhügel die größte Auswahl, unter anderem mit der A320-Flotte von Austrian Airlines. Alles Weitere steht im Guide Planespotting in Wien-Schwechat.

Näher an Ried liegen der Flughafen Linz und der Flughafen Salzburg mit seiner Besucherterrasse. Was rechtlich beim Spotten in Österreich gilt, fasst Planespotting in Österreich zusammen.

Wer Flugzeuge frisch aus der Endmontage sehen will, fährt zu Airbus: In Hamburg-Finkenwerder entstehen Jets der A320-Familie – Tipps dazu im Beitrag Airbus Finkenwerder spotten, Linienverkehr gibt es an der Besucherterrasse in Hamburg. In Toulouse absolvieren A350 und andere Airbus-Muster ihre Testflüge am Flughafen Toulouse-Blagnac, direkt daneben liegt das Museum Aeroscopia.

FACC ist für dich spannend, wenn …

  • du dich für Flügelspitzen, Klappen und die Technik hinter dem Leichtbau interessierst
  • du A320-Familie, A220 oder E2 spottest und mehr über ihre Bauteile wissen willst
  • dich die österreichische Luftfahrtindustrie reizt

Bedingt relevant, wenn …

  • du Business-Jets auf GA-Vorfeldern fotografierst – FACC steckt drin, ist aber unsichtbar
  • du dich für eVTOL und Drohnen interessierst

Eher nebensächlich, wenn …

  • du nur Airlines und Lackierungen sammelst
  • du einen Werksflugplatz mit Erstflügen suchst – den gibt es in Ried nicht

FACC im Wettbewerb und in der österreichischen Luftfahrt

Im Markt für Faserverbund-Strukturen und Kabinen trifft FACC auf große internationale Zulieferer, darunter Spirit AeroSystems und Premium Aerotec bei Strukturen sowie Safran, Collins Aerospace und Diehl bei Kabinen. Die Stärke von FACC liegt in der Spezialisierung auf Verbundwerkstoffe und darin, Entwicklung, Fertigung und Wartung aus einer Hand anzubieten.

Innerhalb Österreichs ist FACC einer der größten Arbeitgeber der Luftfahrtbranche. Neben dem Flugzeughersteller Diamond Aircraft aus Wiener Neustadt prägt das Unternehmen das Bild der österreichischen Luftfahrtindustrie. Wer sich für die Geschichte der Luftfahrt im Land interessiert, findet im Flugmuseum Aviaticum und im Hangar-7 in Salzburg lohnende Ziele.

Wie es weitergeht, zeigt der Blick auf die Finanzen: Für 2025 meldete FACC einen Rekordumsatz von 984,4 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis von 42,3 Millionen Euro. Bis 2030 will das Unternehmen laut eigenen Angaben rund 350 Millionen Euro in Technologie, Automatisierung und neue Kapazitäten investieren. Grundlage sind die steigenden Produktionsraten bei Airbus, Boeing und Co. sowie neue Programme. Im Oktober 2026 hat FACC dafür einen neuen Konsortialkredit über 190 Millionen Euro abgeschlossen.

Spotten, sammeln, teilen

Beiträge mit Flugzeugdaten, Hangar mit Wunschliste, Spot-Karte mit bestem Licht und Community in einer App – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.

Fazit

FACC ist der Beweis, dass Luftfahrtindustrie nicht nur in Toulouse, Hamburg oder Seattle stattfindet. Aus einer Forschungsgruppe beim Skihersteller Fischer ist ein Zulieferer geworden, dessen Bauteile in Flügeln, Leitwerken, Triebwerksgondeln und Kabinen von Tausenden Flugzeugen stecken – vom A320neo über die Embraer E2 bis zum Business-Jet.

Für Spotter ist FACC vor allem Hintergrundwissen mit einem sichtbaren Aushängeschild: den Sharklets. Wenn du das nächste Mal eine A320 mit hochgezogenen Flügelspitzen ablichtest, weißt du, dass die Chancen gut stehen, dass ein Stück Innviertel mit im Bild ist.

Kurzfazit

FACC aus Ried im Innkreis fertigt Leichtbauteile aus Faserverbund, Triebwerksverkleidungen und Kabinen für Airbus, Boeing, Embraer, Bombardier und viele weitere Hersteller. Am Zaun am besten zu sehen: die Sharklets der A320-Familie.

Zusammenfassung

  • FACC entstand aus der Faserverbund-Forschung des Skiherstellers Fischer und wurde 1989 als eigenes Unternehmen ausgegliedert.
  • Heute liefert FACC Strukturbauteile, Triebwerksverkleidungen und Kabinen für nahezu alle großen Flugzeug- und Triebwerkshersteller.
  • Für Spotter am greifbarsten sind die Sharklets der A320-Familie, die in Ried im Innkreis gebaut werden.
  • Mit neuen Werken in Kroatien, einem Ausbau in Oberösterreich und Projekten für eVTOL und Drohnen stellt sich FACC auf steigende Produktionsraten ein.

Häufige Fragen

Was bedeutet der Name FACC?

Ursprünglich stand FACC für Fischer Advanced Composite Components – ein Hinweis auf die Herkunft aus dem Skihersteller Fischer und auf die Faserverbundwerkstoffe (Composites), die bis heute das Kerngeschäft bilden. Heute firmiert das Unternehmen als FACC AG.

Baut FACC eigene Flugzeuge?

Nein. FACC ist ein Zulieferer. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Bauteile wie Sharklets, Klappen, Spoiler, Leitwerksteile, Triebwerksverkleidungen und Kabinenausstattung, die Hersteller wie Airbus, Boeing oder Embraer in ihre Flugzeuge einbauen. Im Bereich Drohnen entwickelt FACC allerdings auch komplette Frachtdrohnen.

Wem gehört FACC?

FACC ist seit 2014 an der Wiener Börse notiert. Größter Aktionär ist der chinesische Luftfahrtkonzern AVIC mit rund 55 Prozent (Stand 2023). Die Mehrheit hatte 2009 die AVIC-Tochter Xi'an Aircraft Industrial Corporation übernommen. Der Rest der Aktien liegt bei institutionellen Anlegern und im Streubesitz.

Welche Flugzeuge haben Sharklets von FACC?

FACC fertigt in Ried im Innkreis Sharklets für die Airbus-A320-Familie, also etwa für A320neo und A321neo. Im Juni 2024 lief das 2.000. Exemplar vom Band. Weil Airbus für Bauteile oft mehrere Lieferanten nutzt, lässt sich bei einem einzelnen Flugzeug von außen nicht sicher sagen, aus welchem Werk seine Sharklets kommen. Wie du Sharklets von anderen Flügelspitzen unterscheidest, zeigt Winglets, Sharklets, Split Scimitar und Raked Wingtips.

Für welche weiteren Programme arbeitet FACC?

Belegt sind unter anderem Bauteile für Airbus A350 und Boeing 787, Komponenten für die Embraer-E2-Familie, Kabinenteile für den Challenger 3500 und den Global 8000, Strukturbauteile für den A220 sowie Verbundbauteile für das Business-Jet-Triebwerk Pearl 10X von Rolls-Royce.

Was hat FACC mit Fischer Ski zu tun?

In der Forschungsabteilung von Fischer Ski begann 1981 die Arbeit an Faserverbund-Anwendungen für die Luftfahrt – dieselben leichten, steifen Werkstoffe, die auch in Skiern stecken. Nach ersten Aufträgen, unter anderem von McDonnell Douglas und Airbus, wurde die Sparte 1989 ausgegliedert. Heute sind beide Unternehmen eigenständig.

Kann man FACC besichtigen oder in Ried spotten?

Die Werke in Ried im Innkreis, St. Martin und Reichersberg sind Industriebetriebe ohne Flugplatz und ohne öffentlichen Besucherbereich. Flugzeuge mit FACC-Bauteilen siehst du an praktisch jedem großen Flughafen. In Österreich bieten sich etwa der Flughafen Linz, der Flughafen Salzburg oder der Flughafen Wien an.

Was war der Betrugsfall bei FACC?

Anfang 2016 überwiesen Mitarbeiter auf Basis gefälschter Anweisungen, die scheinbar von der Unternehmensspitze kamen, einen zweistelligen Millionenbetrag an Betrüger. Der Fall wird oft als Beispiel für den sogenannten Fake-President-Betrug genannt. In der Folge trennte sich FACC von Finanzvorstand und Vorstandschef; seit 2016 führt Robert Machtlinger das Unternehmen.

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Passende Airlines

Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.

Typische Flugzeuge

Flugzeugtyp

Airbus A320neo

Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.

Flugzeugtyp

Airbus A321neo

Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Airbus A320 (ceo)

Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.

Flugzeugtyp

Airbus A350-900

Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.

Flugzeugtyp

Boeing 787-9 Dreamliner

Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.

Flugzeugtyp

Embraer E190-E2

Gleicher Rumpf, ganz neuer Flügel: Die E190-E2 ist die zweite Generation des mittleren E-Jets. Lange, schräg auslaufende Flügelspitzen und große Getriebefan-Triebwerke verraten sie – wenn du weißt, worauf du achten musst.

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Embraer E195-E2

Der größte Jet, den Embraer je gebaut hat: Die E195-E2 bringt bis zu 146 Sitze in eine 2+2-Kabine, hat extrem lange Flügel und ist in Europa vor allem mit KLM Cityhopper unterwegs.

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Airbus A220-300

Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.

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Bombardier Challenger 3500

Von außen eine Challenger 350, innen ein neues Flugzeug: Die Challenger 3500 ist Bombardiers aktueller Super-Midsize-Jet und einer der meistgelieferten Businessjets. So ordnest du sie ein.

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Bombardier Global 8000

Mach 0,95, 8.000 nautische Meilen Reichweite und eine Kabinendruckhöhe von unter 2.700 Fuß: Die Global 8000 ist laut Bombardier das schnellste zivile Flugzeug seit der Concorde. Was sie von der Global 7500 trennt – und warum du dafür das Kennzeichen brauchst.

Spotting-Spots rund um FACC

Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

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Planetrack Redaktion

Diese Datenbank beschreibt Flughäfen, Flugzeughersteller, Airline-Gruppen, Allianzen und Luftfahrtmuseen. Eigentümer, Beteiligungen und Mitgliedschaften ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet. Die einzelnen Fluggesellschaften findest du in der Airline-Datenbank.

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