Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf

Auf dem ältesten Flugplatz der Schweiz erzählt das Flieger Flab Museum die Geschichte der Schweizer Luftwaffe – vom Blériot-Eindecker über Hunter und Mirage bis zum F-5 Tiger. Dazu die Ju 52 HB-HOP, eine riesige Motorensammlung und nebenan ein aktiver Militärflugplatz.

Auch bekannt als: Air Force Center Dübendorf · Flieger-Flab-Museum · Museum der schweizerischen Fliegertruppen · Militärflugplatz Dübendorf (LSMD)

SchweizSchweizDübendorf, Kanton ZürichLuftfahrtmuseen & Ausstellungen13 Min. Lesezeit

1910

Eröffnung des Flugplatzes

1978

erste öffentliche Ausstellung

CHF 15

Eintritt Erwachsene

80+

Kolbenmotoren in der Sammlung

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Flieger Flab Museum liegt am Militärflugplatz Dübendorf, wo 1910 die Schweizer Fliegerei begann und bis 1948 auch Zürichs Linienverkehr abgewickelt wurde.
  • Die Sammlung zeigt die Geschichte der Schweizer Militärfliegerei und der Fliegerabwehr, vom Blériot-Eindecker bis zum F-5 Tiger, dazu eine grosse Motorensammlung.
  • Die Ju 52 HB-HOP ist im Museum ausgestellt; eine Sonderausstellung erzählt die Geschichte der Ju-Air.
  • Erwachsene zahlen CHF 15, geöffnet ist dienstags bis sonntags, an Wochentagen ab 13:30 Uhr, samstags ab 9 Uhr.
  • Der Flugplatz ist weiter aktiv – mit Helikoptern, Lufttransportdienst, Rega und dem PC-7 Team, aber ohne Kampfjets.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Der Spot in Zahlen
  2. 2.Steckbrief
  3. 3.Die besten Standpunkte
  4. 4.Was du hier zu sehen bekommst
  5. 5.Lohnt sich die Anreise?
  6. 6.Dübendorf: die Wiege der Schweizer Fliegerei
  7. 7.Vom Hangar 13 zum Air Force Center
  8. 8.Die Sammlung: über hundert Jahre Schweizer Luftwaffe
  9. 9.Die Ju 52 und die Geschichte der Ju-Air
  10. 10.Fliegerabwehr und Motoren: die unterschätzten Hallen
  11. 11.Simulatoren und Rundflüge
  12. 12.Fotografieren im Museum
  13. 13.Anreise und Planung
  14. 14.Der aktive Flugplatz nebenan
  15. 15.Dübendorf mit anderen Zielen kombinieren
  16. 16.Fazit
  17. 17.Häufige Fragen

Empfohlener Standpunkt47.39790, 8.63020 · Dübendorf, Kanton Zürich

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Der Spot in Zahlen

Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.

Flugbewegungen2/5 · gering
Typenvielfalt4/5 · hoch
Fotoqualität3/5 · mittel
Erreichbarkeit4/5 · hoch
Für Einsteiger5/5 · sehr hoch

Steckbrief

Offizieller NameFlieger Flab Museum, betrieben im Air Force Center Dübendorf
Spot-TypLuftfahrtmuseum in Hallen am Rand des aktiven Militärflugplatzes Dübendorf (ICAO: LSMD)
AdresseUeberlandstrasse 271, 8600 Dübendorf
ÖffnungszeitenDi, Mi, Fr 13:30–17 Uhr; Do 13:30–20 Uhr; Sa 9–17 Uhr; So und Feiertage 13–17 Uhr; montags geschlossen (Stand Oktober 2026, vorab prüfen)
EintrittErwachsene CHF 15, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren CHF 6, Militär in Uniform CHF 6
ThemenSchweizer Militärfliegerei von den Anfängen bis 2019, Fliegerabwehr, Motoren und Triebwerke
Ju 52Die Ju 52/3m HB-HOP der früheren Ju-Air ist im Museum ausgestellt
Flugbetrieb nebenanSeit Ende 2005 keine Kampfjets mehr; Helikopter und Leichtflugzeuge der Luftwaffe, Lufttransportdienst des Bundes, Rega-Basis, Heimat des PC-7 Teams
GastronomieRestaurant Holding im Haus, montags geschlossen
HaustiereHunde haben keinen Zutritt zur Ausstellung, Ausnahme Blinden- und Therapiehunde

Die besten Standpunkte

Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.

Betriebsrichtung und Licht

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.

Haupthalle mit Isler-Schalendach

Die 1988 eingeweihte Ausstellungshalle wurde vom Schweizer Ingenieur Heinz Isler mit einem markanten Betonschalendach entworfen und ist schon selbst ein Fotomotiv. Hier zeigt das Museum die Entwicklung der Schweizer Militärfliegerei in Epochen – von frühen Doppeldeckern über die Jahre des Zweiten Weltkriegs bis zu den ersten Jets. Für Ganzaufnahmen brauchst du ein Weitwinkel, für Kokarden und Kennungen ein Normalzoom.

☀ Innenraum, wetterunabhängig⇢ Im Museumseintritt enthalten

Zweite Halle mit Jets des Kalten Krieges

Seit 2002 steht dort, wo früher die kleinen Hangars aus dem Ersten Weltkrieg waren, eine zweite Halle. Hier wird es laut und schnell: Hawker Hunter, Mirage IIIS, Northrop F-5E/F Tiger II und der Prototyp FFA P-16 erzählen von der Zeit, als die Schweiz ihre Luftverteidigung auf Jets umstellte.

☀ Innenraum, wetterunabhängig⇢ Im Museumseintritt enthalten

Flab-Halle und Motorensammlung

In einer eigenen Halle zeigt das Museum die Fliegerabwehr – von der 7,5-cm-Flab-Kanone über das Feuerleitgerät „Superfledermaus“ bis zum Lenkwaffenwerfer BL-64 und dem Florida-Radar. Die Motorensammlung mit über 80 Kolbenmotoren und mehr als einem Dutzend Strahltriebwerken ist nur mit Führung zugänglich.

☀ Innenraum⇢ Flab-Halle im Eintritt enthalten; Motorensammlung nur mit gebuchter Führung

Aussenbereich vor Halle 1 an Sonderanlässen

Bei Anlässen wie dem PC-7 Fantag öffnet das Museum einen abgesperrten Aussenbereich vor der Museumshalle 1. Von dort verfolgst du die Trainings des PC-7 Teams aus nächster Nähe. Im Alltag gibt es dagegen keinen offiziellen Spotterpunkt am Vorfeld – der Flugplatz ist militärisches Gelände.

✈ Piste 11/29☀ abhängig von Uhrzeit und Programm⇢ Nur an angekündigten Anlässen; Termine in der Agenda des Museums

Was du hier zu sehen bekommst

Deine Ausbeute an Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf

Hak ab, was du bereits erwischt hast – die Liste bleibt auf deinem Gerät gespeichert.

  • Ju 52/3m HB-HOP – eine der drei „Tante Ju“, die von 1939 bis 1981 bei der Schweizer Flugwaffe flogen und danach mit der Ju-Air Rundflüge machten
  • FFA P-16 – der einzige erhaltene Vertreter des Schweizer Jet-Projekts, dem Museum 1980 übergeben
  • Jets des Kalten Krieges wie Hawker Hunter, Dassault Mirage IIIS und Northrop F-5E/F Tiger II
  • Pionierzeit mit Blériot XI-b, Häfeli-Doppeldeckern und einer Fokker D.VII
  • Messerschmitt Bf 109 E-3 und North American P-51D Mustang aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg
  • Ausbildung und Helikopter vom Bücker Jungmann bis zur Alouette III
  • Flugsimulatoren im Air Force Center, von Pilatus P-3 und H135 bis Mirage III, F/A-18, Boeing 737 und 747

Lohnt sich die Anreise?

Dafür spricht

  • Kompakte, gut sortierte Sammlung zur gesamten Schweizer Militärfliegerei
  • Komplett wetterunabhängig, ideal für Regentage rund um Zürich
  • Ju 52 HB-HOP und Ju-Air-Geschichte an ihrem langjährigen Heimatflugplatz
  • Guides mit eigener Fliegervergangenheit und buchbare Fachführungen
  • Restaurant, Shop, Simulatoren und Rundflüge im Bücker oder PC-6 vor Ort

Dagegen spricht

  • Kurze Öffnungszeiten an Wochentagen, erst ab 13:30 Uhr
  • Montags geschlossen
  • Exponate stehen in Hallen dicht beieinander – freie Ganzaufnahmen sind schwierig
  • Kein offizieller Spotterpunkt zum aktiven Flugplatz im Alltag
  • Motorensammlung nur mit kostenpflichtiger Führung

Aktualisiert: Oktober 2026 – Wenige Kilometer östlich von Zürich, zwischen Dübendorf, Volketswil und Wangen-Brüttisellen, liegt ein Flugplatz mit mehr Geschichte als jeder andere in der Schweiz. 1910 wurde hier zum ersten Mal geflogen, ab 1914 baute die Armee hier ihre Fliegertruppe auf, und bis Ende der 1940er-Jahre war Dübendorf sogar Zürichs Verkehrsflughafen. Heute starten zwar keine Kampfjets mehr, aber am Rand des Geländes steht das Flieger Flab Museum – das Museum der Schweizer Luftwaffe und Fliegerabwehr.

Für Spotter ist es der Ort, an dem du die Typen nachholst, die du am Zaun nie mehr erwischst: Hunter, Mirage, Tiger, die Ju 52 HB-HOP und etliche Schweizer Eigenentwicklungen und Prototypen, die es nirgendwo sonst gibt. Diese Seite zeigt dir, was dich erwartet, wie du deinen Besuch planst und wie du ihn mit einem Spottertag in Zürich verbindest.

Museumsflieger in deinen Hangar

Mit Planetrack hältst du jedes Exponat mit Foto, Typ und Kennung fest und baust dir deine eigene Sammlung historischer Schweizer Muster auf. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Dübendorf: die Wiege der Schweizer Fliegerei

Der Ort selbst ist ein Teil der Ausstellung. Als in Dübendorf 1910 der Flugbetrieb begann, war die Schweizer Politik von der Fliegerei noch wenig begeistert. Das Parlament lehnte 1911 die Förderung von Flugplätzen ab, und erst eine nationale Spendensammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft brachte Geld für Flugzeuge und eine eigene Truppe zusammen. Bei der Mobilmachung im August 1914 wurde dann die Fliegertruppe gegründet – mit Flugzeugen, die zum Teil den Piloten selbst gehörten. Einer der ersten war der Flugpionier Oskar Bider, der mit seinem eigenen Blériot-Eindecker einrückte.

Der Bund kaufte das Gelände 1918, und Dübendorf wurde zum wichtigsten Militärflugplatz des Landes. Gleichzeitig war es lange Zürichs ziviler Flughafen; auch die Swissair flog von hier. Erst 1948/49 zog der Linienverkehr nach Kloten um, wo heute der Flughafen Zürich liegt. Danach war Dübendorf rein militärisch.

Für Jet-Fans ist vor allem die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts spannend. Von 1964 bis 1994 war die Patrouille Suisse hier zu Hause, bis 2003 flogen Mirage III RS als Aufklärer von Dübendorf, und im Dezember 2005 endete mit den F/A-18 der Kampfjetbetrieb. 1985 erreichte der Flugplatz mit über 46.000 Bewegungen seinen Höchststand.

1910erster Flugbetrieb in Dübendorf
1914Gründung der Fliegertruppe
1948/49Umzug des Linienverkehrs nach Kloten
2005Ende des Kampfjetbetriebs

Vom Hangar 13 zum Air Force Center

Lange wurden ausgemusterte Flugzeuge der Luftwaffe schlicht verschrottet, weil Platz fehlte. Erhalten blieben vor allem Teile wie Motoren, Instrumente und Propeller. Anfang der 1970er-Jahre sammelte der damalige Direktor des Amts für Militärflugplätze, Hans Giger, das Material in Hangar 13, später kam Hangar 14 dazu. Am 9. Juni 1978 öffnete die Ausstellung erstmals für die Öffentlichkeit – unter der Bedingung, dass Freiwillige sie betreiben.

Aus dieser Initiative wuchs Schritt für Schritt ein richtiges Museum. 1980 kam der Prototyp der FFA P-16 dazu, der einzige erhaltene Vertreter dieses Schweizer Jet-Projekts. Mit Spenden baute der Förderverein ab 1985 eine neue Ausstellungshalle, deren Betonschalendach der bekannte Ingenieur Heinz Isler entwarf; eingeweiht wurde sie 1988. 2002 folgte eine zweite Halle an der Stelle der kleinen Hangars aus dem Ersten Weltkrieg.

Heute firmiert das Ganze als Air Force Center. Unter einem Dach findest du das Museum, Flugsimulatoren, Event-Räume, einen Shop und das Restaurant Holding. Getragen wird das Haus vom Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe (VFL), einer Stiftung, Spendern und vielen Freiwilligen; den Unterhalt der Anlage übernimmt der Bund. Die Hintergründe zur Institution findest du im Porträt des Flieger-Flab-Museums Dübendorf.

Die Sammlung: über hundert Jahre Schweizer Luftwaffe

Der Rundgang führt laut Museum an über 40 Exponaten vorbei und zeigt die Schweizer Militärfliegerei von 1900 bis 2019. Er ist in Epochen gegliedert: Pionierzeit und Erster Weltkrieg, die 1930er-Jahre, Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit, der Beginn des Jetzeitalters, die Entwicklung der Kampfjets, Kalter Krieg und Abrüstung. Die folgende Übersicht stützt sich auf die Angaben des Museums und des öffentlich dokumentierten Bestands. Exponate werden immer wieder ausgeliehen oder abgegeben – nimm sie also als Orientierung.

Bereich Typische Exponate Für Spotter interessant, weil …
Pionierzeit Blériot XI-b, Häfeli DH-1, DH-3 und DH-5, Fokker D.VII Schweizer Eigenbauten aus der Frühzeit, die es nur hier gibt
Zweiter Weltkrieg Messerschmitt Bf 109 E-3, North American P-51D Mustang Muster, die in der neutralen Schweiz unter eigener Kokarde flogen
Transport Junkers Ju 52/3m HB-HOP die bekannteste „Tante Ju“ der Schweiz, mit eigener Sonderausstellung
Jets N-20 Aiguillon, FFA P-16, Hawker Hunter, Mirage IIIS, F-5E/F Tiger II Schweizer Prototypen neben den Frontmustern des Kalten Krieges
Ausbildung und Helikopter Bücker Bü 131 Jungmann, Pilatus PC-7, Alouette III Schulflugzeuge und Drehflügler der Luftwaffe
Fliegerabwehr 7,5-cm- und 20-mm-Flab-Kanonen, 35-mm-Flab-Kanone 63, „Superfledermaus“, BL-64, Florida-Radar die Bodenseite der Luftverteidigung, selten so komplett zu sehen

Besonders stark ist das Museum bei den Jets, mit denen die Schweiz ihre Luftverteidigung nach dem Krieg modernisierte. Der Hawker Hunter und der Northrop F-5 Tiger II prägten über Jahrzehnte das Bild der Luftwaffe; den Tiger kennen viele noch aus den Vorführungen der Patrouille Suisse. Daneben stehen Schweizer Eigenentwicklungen wie die N-20 Aiguillon und die P-16, die nie in Serie gingen – genau solche Unikate machen den Reiz eines Länder-Militärmuseums aus.

Aus der Schweizer Industrie ist auch Pilatus vertreten. Der PC-7 ist bis heute das Flugzeug des PC-7 Teams, das Dübendorf als Heimatbasis nutzt. Der PC-9 des Museums wurde dagegen im April 2026 per Helikopter nach Locarno transportiert. Wenn du ältere Muster sicherer einordnen willst, hilft dir der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.

Kennungen mitfotografieren

Schweizer Militärflugzeuge tragen Kennungen wie J-, A- oder V-Nummern, die zu jedem Exemplar eine eigene Geschichte erzählen. Fotografiere deshalb immer auch die Kennung oder die Infotafel mit – dann ordnest du die Aufnahme später in deinem Hangar in Planetrack eindeutig zu. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Die Ju 52 und die Geschichte der Ju-Air

Für viele Besucher ist sie der eigentliche Grund für die Fahrt nach Dübendorf: die Junkers Ju 52. 1939 beschaffte die Schweizer Flugwaffe drei Ju 52/3m für die Ausbildung von Beobachtern. Die dreimotorigen Wellblech-Flieger blieben erstaunlich lange im Dienst und wurden erst 1981 ausgemustert.

Statt im Museum zu verschwinden, gingen alle drei an die Ju-Air, die 1982 gegründet wurde und vom Flugplatz Dübendorf aus Rundflüge anbot. Eigentümer der Flugzeuge war der Verein der Freunde der Schweizerischen Luftwaffe, geflogen und gewartet wurde ehrenamtlich. Über Jahrzehnte waren die Maschinen mit den Kennzeichen HB-HOT, HB-HOS und HB-HOP ein vertrauter Anblick am Schweizer Himmel. Wie diese Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Schweizer HB-Kennzeichen. Später kam mit der HB-HOY noch eine in Spanien gebaute CASA 352 dazu.

Am 4. August 2018 verunglückte die HB-HOT in den Bündner Alpen südwestlich des Piz Segnas; alle 20 Menschen an Bord kamen ums Leben. In der Folge wurden die übrigen Ju 52 stillgelegt, und das Bundesamt für Zivilluftfahrt entzog 2019 die Bewilligung für den kommerziellen Betrieb. Ju-Air wich danach zeitweise auf Nachbauten der Junkers F 13 aus. Die HB-HOS ging 2023 an das Luftfahrtmuseum Wernigerode im Harz, die HB-HOP steht heute im Flieger Flab Museum.

Im Museum erinnern gleich mehrere Sonderausstellungen an dieses Kapitel: die Geschichte der Ju-Air, die Reise der „Tante Ju“ in die USA und die Rettungsaktion auf dem Gauligletscher, einer der bekanntesten Einsätze in der Geschichte der Schweizer Luftwaffe. Den Typ selbst stellt der Beitrag Junkers Ju 52 – die Tante Ju ausführlich vor.

Historische Flieger live erwischen

Setz Typen wie die Ju 52 oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn ein passendes Flugzeug einen Flughafen in deiner Nähe anfliegt. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.

Fliegerabwehr und Motoren: die unterschätzten Hallen

Das „Flab“ im Namen steht für Fliegerabwehr, und die hat in Dübendorf eine eigene Halle. Dort siehst du die schwere und leichte Flab mit der 7,5-cm-Kanone 38 und der 20-mm-Kanone 37, ein historisches Horchgerät aus der Zeit vor dem Radar, die 35-mm-Kanone 63 und das Feuerleitgerät 69 „Superfledermaus“. Den Abschluss bilden Lenkwaffen und Radar mit dem Werfer BL-64 und dem Florida-Radar samt Einsatzzentrale. Für Spotter ist das eine gute Gelegenheit, die andere Seite der Luftverteidigung kennenzulernen.

Die Motorensammlung nennt das Museum europaweit einmalig. Ausgestellt sind über 80 Kolbenmotoren und über ein Dutzend Strahltriebwerke – vom Dufaux-Motor von 1907 über Maybach- und Saurer-Aggregate bis zum Wright R-3350 Turbo Compound und zur Turbomeca Artouste. Die Sammlung ist allerdings nur mit Führung zugänglich. Wenn dich Antriebe interessieren, buch die Führung gleich mit; sie ist auch ohne Museumseintritt möglich.

Spannend für Technikfans ist auch die begehbare Sammlung mit Sonderausstellungen zu Bordwaffen, Luftaufklärung, Übermittlung und Radar. Zur bordgestützten elektronischen Kriegsführung gibt es eine eigene Schau mit den Störgeräten und ihren Trägerflugzeugen; sie ist laut Museum während der normalen Öffnungszeiten täglich von 14:30 bis 15:30 Uhr geöffnet.

Simulatoren und Rundflüge

Das Air Force Center lässt dich nicht nur schauen, sondern auch selbst ans Steuer. Zur Auswahl stehen ein Simulator des Pilatus P-3 und ein H135-Helikoptersimulator, im SimCenter warten zudem Mirage III, F/A-18, Boeing 737 und Boeing 747. Vorkenntnisse brauchst du laut Museum nicht. Dazu kommen Virtual-Reality-Filme mit VR-Brille.

Wer echte Luft unter den Flügeln will, bucht einen Rundflug. Im offenen Cockpit eines Bücker-Doppeldeckers sitzt du vorne, der Pilot hinten; wahlweise mit oder ohne Kunstflug. Neu ist der Rundflug im Pilatus PC-6 Porter, dem robusten Schweizer Kurzstartflugzeug mit Platz für bis zu sechs Passagiere. Weil beide Flugzeuge als historische Luftfahrzeuge gelten, fliegst du dort als Vereinsmitglied mit. Preise und Termine findest du auf der Seite des Air Force Center; die Flugdaten für die nächste Saison werden dort jeweils im Frühjahr veröffentlicht.

Fotografieren im Museum

Dübendorf ist ein Hallenmuseum, und das bestimmt deine Ausrüstung. Die Flugzeuge stehen relativ eng, teils überlappen sich Tragflächen oder hängen Exponate von der Decke. Ein Weitwinkel ist deshalb Pflicht, für Details wie Kokarden, Kennungen und Bewaffnung reicht ein Standardzoom. Lange Brennweiten kannst du zu Hause lassen. Worauf du bei kurzen Brennweiten achten musst, erklärt der Ratgeber Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.

Wichtiger als jedes Tele ist ein lichtstarkes Objektiv. In den Hallen mischen sich Tageslicht von oben und Kunstlicht, also lohnt es sich, im RAW-Format zu fotografieren und den Weissabgleich später anzupassen. Die Betonschalen der Isler-Halle sind übrigens selbst ein starkes Motiv – gerade in Kombination mit einem Jet darunter.

Komm, wenn möglich, direkt zur Öffnung. Dann sind weniger Besucher im Bild, und du kannst dir für die Hauptmotive Zeit lassen. Ob und wie Stativ oder Blitz erlaubt sind, nennt das Museum online nicht – frag im Zweifel an der Kasse nach und nimm Rücksicht auf andere Besucher.

Wie viel Zeit brauchst du für Dübendorf?

Rechne grob aus, wie lange du von der Anreise bis zum letzten Foto unterwegs bist.

Richtwert ohne Gewähr. Rückweg nicht eingerechnet.

Anreise und Planung

Das Museum liegt an der Ueberlandstrasse 271 in Dübendorf, am Rand des Flugplatzgeländes. Von Zürich aus bist du schnell dort: Dübendorf ist an das S-Bahn-Netz angebunden, die letzte Strecke legst du mit Bus oder zu Fuss zurück. Weil sich Linien und Takte ändern können, suchst du die genaue Verbindung am besten im SBB- oder ZVV-Fahrplan mit der Adresse des Museums heraus. Einen Anfahrtsplan stellt das Air Force Center auf seiner Website bereit.

Mit dem Auto erreichst du Dübendorf über das Zürcher Autobahnnetz. Wer an Sonderanlässen wie „Flug & Zug“ kommt, rechnet mit mehr Andrang – 2025 kamen an einem Augustwochenende laut Museum rund 2000 Besucher.

Öffnungstag prüfen

Montags ist zu, an Wochentagen öffnet das Museum erst um 13:30 Uhr. Samstags kannst du ab 9 Uhr hinein.

Führung vorab buchen

Die Motorensammlung siehst du nur mit Führung – melde dich vorher beim Museum an.

Mit den Jets anfangen

Starte in der zweiten Halle mit Hunter, Mirage und Tiger, solange noch wenig los ist.

Ju 52 in Ruhe ansehen

Nimm dir Zeit für die HB-HOP und die Sonderausstellung zur Ju-Air.

Flab-Halle nicht vergessen

Viele laufen an ihr vorbei – dabei ist die Fliegerabwehr ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Bist du bereit für Dübendorf?

Hak ab, was erledigt ist – dann siehst du, ob du startklar bist.

  • Öffnungszeit geprüft, kein Montag
  • Weitwinkel oder Standardzoom eingepackt
  • Lichtstarkes Objektiv für die Hallen dabei
  • Führung für die Motorensammlung angefragt
  • Akku geladen, Ersatzkarte dabei
  • Franken oder Karte für Eintritt und Restaurant
  • Hund zu Hause gelassen

Was sonst noch in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting.

Der aktive Flugplatz nebenan

Auch ohne Kampfjets ist Dübendorf kein stiller Ort. Die Luftwaffe fliegt hier mit Helikoptern und leichten Flächenflugzeugen, dazu kommen der Lufttransportdienst des Bundes, die Einsatzbasis der Rega, Polizeihelikopter und die Flugsicherung Skyguide. Die asphaltierte Hauptpiste 11/29 ist rund 2,4 Kilometer lang, daneben gibt es eine kurze Graspiste. Was beim Fotografieren an Militärflugplätzen gilt, fasst der Beitrag Militärflugplätze fotografieren zusammen. Der Bund hat sich 2014 für eine gemischte Nutzung als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis und Innovationspark entschieden – rechne also damit, dass sich das Umfeld weiter verändert.

Für Spotter am interessantesten ist das PC-7 Team, das Dübendorf als Heimatbasis nutzt. Beim PC-7 Fantag, der 2026 am 13. April bereits zum zweiten Mal stattfand, öffnet das Museum einen abgesperrten Aussenbereich vor Halle 1. Von dort verfolgst du die Trainings des Teams aus nächster Nähe, am Nachmittag gibt es Autogramme. Solche Termine stehen in der Agenda des Air Force Center.

Was am Militärflugplatz nicht verhandelbar ist

Dübendorf ist militärisches Gelände. Betritt keine abgesperrten Flächen, folge den Anweisungen von Personal und Sicherheitsdienst und fotografiere militärische Anlagen nicht gezielt ausserhalb der freigegebenen Bereiche. Lass die Drohne zu Hause: Im Umfeld des Flugplatzes und der Kontrollzone Zürich gelten strenge Regeln, mehr dazu im Beitrag Drohne fliegen in der Schweiz. Was beim Spotten in der Schweiz rechtlich gilt, erklärt Planespotting in der Schweiz.

Dübendorf passt, wenn …

  • du die Geschichte der Schweizer Luftwaffe an einem Ort sehen willst
  • dich die Ju 52 und die Ju-Air interessieren
  • es in Zürich regnet und der Zaunspot keinen Sinn ergibt
  • du Simulatoren oder einen Bücker-Rundflug ausprobieren willst

Kombiniere weiter, wenn …

  • du auch Airliner sehen willst – dann am Vormittag nach Kloten
  • du mehr zivile Luftfahrtgeschichte suchst – dann ins Verkehrshaus Luzern
  • du am Bodensee unterwegs bist – dann nach Altenrhein

Fahr woanders hin, wenn …

  • du Starts und Landungen von Jets fotografieren willst
  • du nur an einem Montag oder Wochentagvormittag Zeit hast
  • du grosse Freiflächen für Ganzaufnahmen ohne Hallenkulisse suchst

Dübendorf mit anderen Zielen kombinieren

Weil das Museum an Wochentagen erst mittags öffnet, ergibt sich eine fast perfekte Tagesplanung: vormittags Verkehr am Flughafen Zürich, nachmittags Geschichte in Dübendorf. Für die Starts eignet sich der Butzenbüel am Flughafen Zürich, für einen entspannten Überblick über das Vorfeld die Zuschauerterrasse B. Alle weiteren Standorte rund um Kloten findest du im Beitrag Planespotting in Zürich.

Wer mehr Schweizer Luftfahrtgeschichte sucht, fährt weiter ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, das die zivile Seite mit Swissair und Co. abdeckt. Am Bodensee wartet das Fliegermuseum Altenrhein, das ebenfalls historische Militärflugzeuge zeigt. Und wenn du die Luftwaffe einmal live und scharf erleben willst, ist das Fliegerschiessen auf der Axalp das Pflichtprogramm im Herbst.

Im europäischen Vergleich spielt Dübendorf in der Liga der nationalen Luftwaffenmuseen – ähnlich wie das Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow oder das Nationaal Militair Museum in Soesterberg, nur kompakter und ganz auf ein Land konzentriert. Wie Freiwillige solche Häuser am Laufen halten, beschreibt der Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.

Deine Schweizer Museums- und Spottertage an einem Ort

Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot, findest auf der Spot-Karte Anreise, bestes Licht und Community-Fotos und teilst deine Funde mit anderen Spottern. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Fazit

Das Flieger Flab Museum ist kein Spot für Bewegungen, sondern für Geschichte – und zwar an genau dem Ort, an dem sie stattgefunden hat. Auf dem ältesten Flugplatz der Schweiz stehen Pioniermaschinen, Kriegsflugzeuge, Schweizer Jet-Prototypen, Hunter, Mirage und Tiger, dazu die Ju 52 HB-HOP, eine eindrucksvolle Fliegerabwehr und eine Motorensammlung, wie es sie selten gibt.

Die Grenzen sind klar: kurze Öffnungszeiten an Wochentagen, enge Hallen und kein offizieller Blick auf den Flugbetrieb im Alltag. Wer den Besuch aber mit einem Vormittag in Kloten verbindet oder zu einem Sonderanlass wie dem PC-7 Fantag kommt, erlebt in Dübendorf einen der schönsten Aviatik-Tage, die die Schweiz zu bieten hat.

Kurzfazit

Das Museum der Schweizer Luftwaffe auf ihrem historischen Heimatflugplatz: kompakt, wetterfest und voller Typen, die nur hier flogen – inklusive Ju 52 HB-HOP. Ideal für einen Nachmittag nach dem Spotten in Zürich, für Bewegungen brauchst du Kloten oder einen Sonderanlass.

Zusammenfassung

  • Dübendorf ist das Museum für die Schweizer Luftwaffe: kompakt, gut erklärt und mit vielen Typen, die du anderswo kaum siehst.
  • Plane zwei bis vier Stunden ein und buche für die Motorensammlung eine Führung.
  • Bring ein Weitwinkel und ein lichtstarkes Objektiv mit – fotografiert wird hier in der Halle, nicht am Zaun.
  • Für Bewegungen kombinierst du den Besuch mit dem Flughafen Zürich oder einem Sonderanlass auf dem Flugplatz.

Häufige Fragen

Was kostet der Eintritt ins Flieger Flab Museum?

Erwachsene zahlen laut Museum CHF 15, Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren sowie Militärangehörige in Uniform CHF 6. Eine Virtual-Reality-Brille kostet pro Film CHF 5 zusätzlich. Bezahlen kannst du bar in Franken und mit weiteren Zahlungsarten, die das Museum auf seiner Website auflistet.

Wann hat das Museum geöffnet?

Dienstag, Mittwoch und Freitag von 13:30 bis 17 Uhr, Donnerstag von 13:30 bis 20 Uhr (an Feiertagen nur bis 17 Uhr), Samstag von 9 bis 17 Uhr sowie Sonntag und Feiertage von 13 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen. Prüf die Zeiten vor dem Besuch auf der Seite des Air Force Center, weil Sonderanlässe sie verändern können.

Ist die Ju 52 im Museum zu sehen?

Ja. Nach dem Absturz der HB-HOT im August 2018 wurde der Ju-52-Flugbetrieb eingestellt. Die Schwestermaschine HB-HOP ist im Flieger Flab Museum ausgestellt, und eine Sonderausstellung erinnert an die Geschichte der Ju-Air. Mehr zum Typ steht im Beitrag Junkers Ju 52.

Kann ich in Dübendorf noch mit der Ju 52 fliegen?

Derzeit nicht. Nach dem Unglück von 2018 wurden die Ju 52 stillgelegt, Ju-52-Rundflüge gibt es aktuell keine. Das Air Force Center bietet stattdessen Rundflüge im Bücker-Doppeldecker und im Pilatus PC-6 Porter an. Weil diese Flugzeuge als historisch gelten, fliegst du dort als Vereinsmitglied mit; die Mitgliedschaft lässt sich laut Museum unkompliziert vor dem Flug abschliessen.

Welche Flugzeuge stehen in der Sammlung?

Unter anderem Blériot XI-b, Häfeli-Doppeldecker, Fokker D.VII, Messerschmitt Bf 109 E-3, P-51D Mustang, Bücker Jungmann, der Prototyp N-20 Aiguillon, FFA P-16, Hawker Hunter, Mirage IIIS, Northrop F-5E/F, Pilatus PC-7 und die Alouette III. Einzelne Exponate werden ausgeliehen oder abgegeben – der PC-9 etwa wurde im April 2026 per Helikopter nach Locarno gebracht.

Kann ich vom Museum aus den Flugbetrieb beobachten?

Nur eingeschränkt. Dübendorf ist ein aktiver Militärflugplatz, und im Alltag gibt es keinen offiziellen Spotterpunkt am Vorfeld. An Sonderanlässen wie dem PC-7 Fantag öffnet das Museum aber einen Aussenbereich vor Halle 1, von dem aus du die Trainings verfolgen kannst.

Gibt es Führungen?

Ja. Eine Führung durch die Ausstellung dauert rund 90 Minuten und kostet laut Museum CHF 80 pro Gruppe innerhalb der Öffnungszeiten, zuzüglich Eintritt; pro Guide sind bis zu 15 Personen möglich. Die Motorensammlung ist nur mit Führung zugänglich, diese dauert 45 bis 60 Minuten, ist auf zehn Personen begrenzt und kostet innerhalb der Öffnungszeiten CHF 40.

Gibt es ein Restaurant?

Ja, das Restaurant Holding im Air Force Center. Es hat dienstags bis freitags ab 11 Uhr, samstags ab 9 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr mit Selbstbedienung geöffnet, montags ist Ruhetag.

Darf ich meinen Hund mitnehmen?

In die Ausstellung nicht. Hunde und andere Haustiere haben keinen Zutritt, ausgenommen sind Blinden- und Therapiehunde mit Ausweis.

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Das Museum nennt keine Richtzeit. Wer alle Hallen in Ruhe fotografieren will, ist mit zwei bis drei Stunden gut bedient; mit Führung durch die Motorensammlung, Simulator und Essen wird schnell ein halber Tag daraus.

Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf in der Planetrack App

Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Spots in der Nähe

Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst

✈ Flugzeugtyp

Junkers Ju 52/3m (Tante Ju)

Wellblech, drei Sternmotoren und ein unverwechselbares Brummen: Die Junkers Ju 52 war das Rückgrat der frühen Lufthansa und flog bis 2018 noch Passagiere. So erkennst du die Tante Ju – und wo du sie heute noch findest.

✈ Flugzeugtyp

Hawker Hunter

Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.

✈ Flugzeugtyp

Northrop F-5 Tiger II

Klein, spitz, laut und unverwechselbar rot-weiß über den Alpen: Die F-5 Tiger II prägt seit 1978 die Schweizer Luftwaffe und die Patrouille Suisse. So erkennst du den leichten Kampfjet und nutzt die letzten Jahre bis zur Ausmusterung.

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Pilatus PC-7

Ein schlanker Turboprop mit Dreiblattpropeller, zwei Sitzen hintereinander und einer großen Glaskanzel: Die Pilatus PC-7 bildet seit Ende der 1970er-Jahre Militärpiloten aus und fliegt beim PC-7 Team der Schweizer Luftwaffe Kunstflug. So erkennst du sie.

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Pilatus PC-6 Porter

Langer, schmaler Bug, Spornrad hinten, ein verstrebter Flügel wie ein Brett: Die Pilatus PC-6 Porter landet dort, wo andere nicht einmal anrollen. So erkennst du die STOL-Legende aus der Zentralschweiz.

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Aérospatiale SA 316/319 Alouette III

Offene Turbine, drei Blätter, Bugrad und ein Cockpit wie ein Goldfischglas: Die Alouette III hat Bergrettung im Alpenraum geprägt, in der Schweiz und in Österreich jahrzehntelang Dienst getan und lebt im Erbe von Airbus Helicopters weiter.

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Junkers F 13

Ein Motor, vier Passagiere, Wellblech aus Duralumin: Die Junkers F 13 von 1919 gilt als erstes Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Welt. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was hinter den Schweizer Nachbauten steckt und wo du Originale siehst.

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Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

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Planetrack Redaktion

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