Das Wichtigste in Kürze
- Air Busan ist die Low-Cost-Airline aus Busan, Südkoreas zweitgrößter Stadt, und fliegt vor allem ab dem Flughafen Gimhae.
- Codes: IATA BX, ICAO ABL, Rufzeichen „AIR BUSAN“.
- Die Flotte besteht nur aus Airbus-Schmalrumpfjets: A320, A321ceo und A321neo, darunter die Reichweitenversion A321LR.
- Air Busan gehört über Asiana zur Korean-Air-Gruppe und wird mit Jin Air und Air Seoul zu einer gemeinsamen Low-Cost-Airline zusammengelegt.
- Im Januar 2025 brannte eine A321 in Busan aus – alle 176 Menschen an Bord kamen heraus, als Auslöser gilt eine Powerbank.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air Busan im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Geschichte: Von der Boeing 737 zur Airbus-Flotte
- 4.Die Flotte: drei Airbus-Varianten
- 5.A321ceo oder A321neo? So unterscheidest du sie
- 6.Woran du Air Busan erkennst
- 7.Die Fusion mit Jin Air und Air Seoul
- 8.Flug 391: der Brand in Busan
- 9.Air Busan spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | BX |
|---|---|
| ICAO-Code | ABL |
| Rufzeichen | AIR BUSAN |
| Drehkreuze | PUS |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline auf Inlands- sowie Kurz- und Mittelstrecken in Ostasien und Südostasien |
| Sitz | Busan, Südkorea |
| Gegründet | 2007 als Busan International Airlines, seit Februar 2008 Air Busan; erster Linienflug im Oktober 2008 (Busan–Seoul-Gimpo) |
| Eigentümer | Größter Aktionär ist Asiana Airlines (gut 40 Prozent), daneben die Stadt Busan und weitere Anteilseigner; börsennotiert seit Dezember 2018 |
| Konzern | Über Asiana Teil der Korean-Air-Gruppe; die Zusammenlegung mit Jin Air und Air Seoul ist beschlossen |
| Wichtigste Basis | Busan-Gimhae (PUS), dazu Abflüge ab Seoul-Incheon (ICN), Seoul-Gimpo (GMP) und Jeju (CJU) |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand Herbst 2026) | rund 20 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie – A320-200, A321-200 und A321neo, darunter mehrere A321LR |
| Kennzeichen | Südkoreanische Registrierung mit dem Präfix HL |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Busan?
- Weißer Rumpf mit dem Schriftzug „AIR BUSAN“ in Blautönen, blau gestaltetes Leitwerk
- Ausschließlich Airbus A320-Familie – seit 2016 keine Boeing mehr in der Flotte
- Flugnummer beginnt mit BX, auf dem Tracker erscheint ABL
- Südkoreanisches Kennzeichen mit HL und vier Ziffern am hinteren Rumpf
- Drei Typen nebeneinander: A320, A321ceo (Typcode A321) und A321neo (A21N) mit großen Triebwerken
- Fast jeder Umlauf beginnt oder endet in Busan-Gimhae
Wer an der Südküste Koreas spottet, sieht in Busan vor allem eines: blau-weiße Airbus-Jets mit dem Schriftzug „AIR BUSAN“. Die Airline ist so eng mit ihrer Heimatstadt verbunden wie kaum ein anderer koreanischer Billigflieger – die Stadt ist sogar Anteilseignerin. Gleichzeitig steht Air Busan vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte, denn die Marke geht in einer gemeinsamen Low-Cost-Airline der Korean-Air-Gruppe auf. Hier erfährst du, wie du Air Busan sicher erkennst, welche Typen in der Flotte stecken und warum sich die Bemalung als Motiv gerade jetzt lohnt.
Jede Air-Busan-Maschine im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Air-Busan-Jets dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Busan im Überblick
Air Busan ist die Low-Cost-Airline der Hafenstadt Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas. Gegründet wurde sie 2007 unter dem Namen Busan International Airlines, im Februar 2008 bekam sie ihren heutigen Namen. Hinter dem Projekt standen von Anfang an zwei Partner: die Stadt Busan mit Unternehmen aus der Region, die eine eigene Airline für den Südosten des Landes wollten, und Asiana Airlines, die Flugzeuge, Know-how und Vertrieb beisteuerte.
Bis heute ist Asiana mit gut 40 Prozent der größte Aktionär. Seit Dezember 2018 ist Air Busan zudem an der koreanischen Börse KOSPI gelistet. Weil Korean Air Ende 2024 die Mehrheit an Asiana übernommen hat, gehört Air Busan inzwischen zur Korean-Air-Gruppe – und damit zur selben Familie wie die Low-Cost-Schwester Jin Air.
Das Geschäftsmodell ist klassisch für einen asiatischen Billigflieger: Inlandsstrecken zwischen Busan, Seoul und der Ferieninsel Jeju, dazu viele Kurz- und Mittelstrecken nach Japan, China, Taiwan und Südostasien. Langstrecke fliegt Air Busan nicht. Anders als die Konkurrenten Jeju Air und t’way Air, die vor allem von Seoul aus wachsen, ist Air Busan klar auf ihre Heimatbasis im Südosten ausgerichtet.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code BX: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln und Tickets.
- ICAO-Code ABL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
- Rufzeichen AIR BUSAN: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Dass IATA- und ICAO-Code keine Ähnlichkeit haben, ist bei vielen Airlines so. Warum es überhaupt zwei Systeme gibt und welches wo auftaucht, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt. Wenn du am Spot Flugnummer und Funkrufzeichen auseinanderhalten willst, hilft dir der Beitrag zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer.
Tracker richtig lesen
Auf ADS-B-Trackern erscheint Air Busan mit dem Rufzeichen ABL plus Nummer. Der Typcode zeigt dir sofort, was kommt: A320 für die A320, A321 für die ältere A321ceo und A21N für die A321neo samt LR-Version. Was hinter solchen Kürzeln steckt, erklärt der Guide zu ICAO-Typcodes.
Geschichte: Von der Boeing 737 zur Airbus-Flotte
Den ersten Linienflug absolvierte Air Busan am 27. Oktober 2008 auf der Strecke Busan–Seoul-Gimpo. Die Anfangsflotte bestand aus gebrauchten Boeing-Jets, die überwiegend von Asiana kamen: der Boeing 737-500 und der etwas längeren Boeing 737-400. Beide Typen gehören zur sogenannten Classic-Generation der 737 und waren schon damals keine Neuheiten mehr – für eine junge Regional-Airline aber ein günstiger Einstieg.
Im März 2010 startete Air Busan mit Fukuoka in Japan ins Auslandsgeschäft. Japan ist von Busan aus nur eine gute Flugstunde entfernt und wurde schnell zum wichtigsten Markt. Im Januar 2011 kam der erste Airbus A321 in die Flotte, wiederum mit Asiana-Hintergrund. Damit begann der Wechsel zu Airbus: 2016 verabschiedete Air Busan die letzten 737, später kamen die kleinere A320 und schließlich die neue Generation A321neo hinzu.
Mit dem Börsengang Ende 2018 hatte sich Air Busan als eigenständige Marke etabliert. Doch schon zwei Jahre später änderte sich die Lage grundlegend: Korean Air kündigte 2020 die Übernahme von Asiana an. Teil des Plans war von Beginn an, die drei Low-Cost-Töchter der beiden Konzerne – Jin Air, Air Busan und Air Seoul – zu einer einzigen Airline zusammenzuführen.
2007–2008
Gründung als Busan International Airlines, Umbenennung in Air Busan, Erstflug Busan–Gimpo.
2010–2011
Erste Auslandsstrecke nach Fukuoka, Einstieg in den Airbus A321.
2016
Abschied von der Boeing 737-400 und 737-500.
2018–2020
Börsengang, erste A321LR als erster koreanischer Billigflieger.
seit 2024
Teil der Korean-Air-Gruppe, Vorbereitung der Fusion mit Jin Air.
Die Flotte: drei Airbus-Varianten
Air Busan setzt komplett auf die A320-Familie. Im Herbst 2026 umfasst die Flotte rund 20 Flugzeuge. Die genaue Aufteilung ändert sich laufend, weil ältere Maschinen an Leasinggeber zurückgehen und einzelne A321neo zeitweise am Boden stehen. Die Übersicht zeigt die Typen, die du antreffen kannst:
| Typ | Rolle | Typcode | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | Kleinstes Muster, rund 180 Sitze | A320 | Kürzer als die A321, nur zwei Notausgänge über dem Flügel |
| Airbus A321-200 (ceo) | Langjähriges Rückgrat | A321 | Meist mit klassischen Flügelspitzen, einige mit Sharklets |
| Airbus A321neo | Neue Generation | A21N | Große Triebwerke, Sharklets serienmäßig |
| Airbus A321LR | Reichweitenversion der A321neo | A21N | Äußerlich kaum von der A321neo zu unterscheiden |
Die A321neo ist der modernste Typ der Flotte. Im März 2020 übernahm Air Busan ihre erste A321LR – als erste Low-Cost-Airline Koreas. Die Long-Range-Version hat zusätzliche Tanks und eignet sich für längere Strecken, etwa nach Südostasien. Weil sie den gleichen Typcode wie die normale A321neo trägt, kannst du sie auf dem Tracker nicht auseinanderhalten; hier hilft nur der Abgleich über das Kennzeichen.
Die A321ceo stammt zum Teil aus dem Bestand von Asiana und hat entsprechend schon einige Jahre auf dem Buckel. Für Kennzeichensammler ist das interessant: Mehrere Air-Busan-Jets flogen vorher für die Mutter, manche wechselten zwischen den Konzernairlines. Wie solche Wechsel ablaufen, liest du im Artikel über Umregistrierungen.
Die A321LR fehlt noch?
Setz die A321LR auf deine Wunschliste und leg einen Alarm für Kennzeichen oder Typen an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A321ceo oder A321neo? So unterscheidest du sie
Beide Varianten tragen dasselbe Farbschema und sind praktisch gleich lang. Trotzdem gibt es ein paar sichere Merkmale. Einen ausführlichen Vergleich aller Varianten liefert der Guide A320neo oder ceo?.
Das spricht für die A321neo
- Deutlich größere Triebwerke mit größerem Durchmesser, die weiter vorn unter dem Flügel hängen
- Sharklets an den Flügelspitzen ab Werk
- Auf Trackern als A21N geführt
Das spricht für die A321ceo
- Schlankere Triebwerke mit kleinerem Einlauf
- Kleine dreieckige Wingtip Fences – bei einigen Maschinen aber auch Sharklets
- Auf Trackern als A321 geführt
Vorsicht bei den Sharklets: Einige A321ceo von Air Busan haben ebenfalls die hochgezogenen Flügelspitzen. Sie sind also kein Beweis für eine neo. Am sichersten sind die Triebwerke und der Typcode – vor allem bei Fotos aus größerer Entfernung, auf denen die Flügelspitzen kaum zu erkennen sind.
Die A320 erkennst du daneben an ihrer kürzeren, gedrungeneren Silhouette. Ein schneller Trick: Die A321 hat vor und hinter dem Flügel je eine große Tür als Notausgang, die A320 nur kleine Überflügel-Ausgänge.
Woran du Air Busan erkennst
Die Markenfarben sind Blautöne auf Weiß. Der Schriftzug „AIR BUSAN“ steht groß am vorderen Rumpf, das Leitwerk ist blau gestaltet und trägt das Logo der Airline. Die Bemalung passt zur Lage am Meer und unterscheidet sich klar von den Farben der Konkurrenz.
Am Heck steht das südkoreanische Kennzeichen mit dem Präfix HL, gefolgt von vier Ziffern. Das Präfix verrät dir nur das Land – alle koreanischen Airlines nutzen es. Für die eindeutige Zuordnung brauchst du also die Bemalung oder den ICAO-Code.
Achtung Verwechslung
Koreanische Low-Cost-Airlines lassen sich gut an der Farbe trennen: Jeju Air fliegt Orange, Jin Air Grün, t'way Air Rot. Air Busan ist die Airline mit Blau – und die einzige der vier, die ausschließlich Airbus fliegt. Fotografiere trotzdem immer auch das Kennzeichen, damit die Zuordnung später eindeutig bleibt.
Die Fusion mit Jin Air und Air Seoul
Mit der Übernahme von Asiana durch Korean Air, die im Dezember 2024 abgeschlossen wurde, war auch das Schicksal der Low-Cost-Töchter vorgezeichnet. Korean Air bringt Jin Air mit, Asiana die beiden Töchter Air Busan und Air Seoul. Die drei Airlines werden zu einer gemeinsamen Low-Cost-Airline unter der Marke Jin Air verschmolzen. Im August 2026 wurde der Fusionsvertrag unterzeichnet; nach Angaben der Beteiligten ist der Abschluss für März 2027 vorgesehen. Solche Termine hängen allerdings von Behörden und Aktionären ab und können sich verschieben.
Für Spotter bedeutet das zweierlei. Erstens: Die Air-Busan-Bemalung wird nach und nach verschwinden. Wer die blau-weißen Airbus-Jets dokumentieren will, sollte das in den kommenden Monaten tun. Zweitens: In der Übergangszeit können dir Maschinen mit gemischten Farben oder neuen Titeln begegnen. Wie du solche Zwischenstände einordnest, zeigen die Artikel Hybrid-Lackierungen erkennen und Wenn Airlines ihr Design wechseln.
Spannend wird auch die Flotte: Jin Air fliegt bislang vor allem Boeing 737, Air Busan und Air Seoul dagegen Airbus. Wie die gemeinsame Airline mit diesem Mix umgeht, ist im Herbst 2026 noch nicht im Detail bekannt.
Letzte Chance festhalten
Wenn eine Marke verschwindet, gibt es oft Abschiedsflüge oder besondere Umläufe. Tipps dafür liefert der Beitrag Abschieds- und Erstflüge spotten. Mit Planetrack legst du dir für jedes Air-Busan-Kennzeichen einen Alarm an und verpasst keinen Anflug.
Flug 391: der Brand in Busan
Am Abend des 28. Januar 2025 stand eine A321-200 von Air Busan mit dem Kennzeichen HL7763 in Busan-Gimhae bereit für den Flug nach Hongkong. Noch vor dem Rollen bemerkte die Kabinenbesatzung Rauch und Feuer in einem Gepäckfach im hinteren Bereich. Alle 176 Menschen an Bord – Passagiere, Crew und ein mitfliegender Techniker – verließen das Flugzeug über die Notrutschen. Einige erlitten leichte Verletzungen, unter anderem durch Rauch. Das Feuer griff auf den Rumpf über, die Maschine brannte weitgehend aus und wurde abgeschrieben. Es war der erste Totalverlust in der Geschichte der Airline.
Im März 2025 teilten die südkoreanischen Ermittler mit, dass der Brand vermutlich von einer Powerbank im Gepäckfach ausging, deren innere Isolierung versagt hatte. Schon zuvor hatte das Verkehrsministerium reagiert: Seit dem 1. März 2025 dürfen Powerbanks und E-Zigaretten bei koreanischen Airlines nicht mehr in den Gepäckfächern liegen, und das Aufladen über die Sitz-USB-Anschlüsse ist untersagt. Mehrere asiatische Airlines verschärften danach ebenfalls ihre Regeln. Was allgemein für Akkus im Handgepäck gilt, erklärt der Artikel Powerbanks und Lithium-Akkus im Flugzeug.
Auch am Spot relevant
Viele Spotter haben eine Powerbank für Kamera oder ADS-B-Empfänger dabei. Auf dem Weg zum Spot per Flugzeug gehört sie ins Handgepäck und in Sichtweite – nicht unbeobachtet ins Gepäckfach, wenn die Airline das verbietet.
Air Busan spotten
Der beste Ort ist ganz klar der Heimatflughafen Busan-Gimhae (PUS) im Westen der Stadt. Dort gehört Air Busan zu den häufigsten Airlines, und seit März 2024 fertigt sie im erweiterten internationalen Terminal ab. Beachte, dass Gimhae auch militärisch genutzt wird: Halte dich an Absperrungen und Fotografierverbote, und informiere dich vor Ort, wo Fotografieren erlaubt ist.
In Seoul siehst du Air Busan sowohl am stadtnahen Flughafen Gimpo, vor allem auf der Pendelstrecke nach Busan, als auch am internationalen Drehkreuz Seoul-Incheon, von wo aus einige Auslandsflüge starten. Auf der Insel Jeju gehört die Airline ebenfalls zum Alltag.
Im Ausland ist Japan der wichtigste Markt. Air Busan fliegt unter anderem Fukuoka, Osaka-Kansai, Tokio-Narita, Nagoya und Sapporo an. Am Flughafen Tokio-Narita ist zum Beispiel der Sakura no Yama einen Versuch wert; weitere Ideen liefert Planespotting in Tokio. Dazu kommen Ziele in Taiwan, Hongkong und Macau sowie in Südostasien, etwa in Vietnam, Thailand und auf den Philippinen. Am Flughafen Hongkong und in Bangkok-Suvarnabhumi stehen die Chancen also ebenfalls gut. Tipps für die Metropole am Perlflussdelta findest du unter Planespotting in Hongkong.
In Europa siehst du Air Busan dagegen nicht: Die Reichweite der A320-Familie reicht dafür nicht, und Großraumflugzeuge hat die Airline nicht.
Gute Chancen auf Air Busan, wenn …
- du in Busan-Gimhae, Seoul-Gimpo oder Jeju spottest
- du an einem japanischen Flughafen mit Verbindungen nach Busan stehst
- du in Taiwan, Hongkong oder Südostasien unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Streckenlisten planst – das Netz ändert sich mit jeder Saison
- du nach dem Fusionsdatum noch die Air-Busan-Bemalung suchst
- du gezielt eine A321LR suchst
Kein Air-Busan-Tag, wenn …
- du in Europa, Nordamerika oder Afrika unterwegs bist
Weil sich Streckennetz und Flotte im Umbruch befinden, lohnt sich vor jeder Tour ein Blick in den Tracker. Wie du Benachrichtigungen für bestimmte Kennzeichen oder Airlines einrichtest, zeigt der Beitrag Alarme für Flugzeuge, Typen und Airlines. Wer Registrierungen systematisch sammelt, findet im Artikel Registrierungen sammeln Anregungen für die eigene Liste.
Häufige Verwechslungen
- BX und ABL nicht zusammenbringen – beide Codes gehören zu Air Busan, sie stammen nur aus unterschiedlichen Systemen.
- Jede blaue Airbus in Korea für Air Busan halten – auch die Mutter Asiana fliegt Airbus. Schriftzug und Leitwerk entscheiden.
- Sharklets als Beweis für die A321neo nehmen – auch einige A321ceo haben sie. Triebwerke und Typcode sind sicherer.
- A321LR und A321neo gleichsetzen – der Typcode ist derselbe, die Unterscheidung gelingt nur über das Kennzeichen.
- Air Busan mit Air Seoul verwechseln – beide sind Asiana-Töchter mit Airbus-Flotte, Air Seoul fliegt aber vor allem ab Incheon und trägt ein anderes Farbschema.
Air Busan im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die A321neo und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot in der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Busan ist die Airline des koreanischen Südostens: gestartet mit gebrauchten 737 von Asiana, heute mit einer reinen Airbus-Flotte zwischen Busan, Seoul, Japan und Südostasien unterwegs. Für Spotter bietet sie mit A320, A321ceo und A321neo einen überschaubaren, aber lehrreichen Typenmix. Weil die Marke mit der Fusion in Jin Air aufgeht, sind die blau-weißen Jets ein Motiv mit Ablaufdatum – und gerade deshalb einen Ausflug nach Busan wert.
Kurzfazit
Air Busan (IATA BX, ICAO ABL) ist die Low-Cost-Airline aus Busan mit reiner Airbus-A320-Familie. Blau-Weiß zeigt die Airline, Triebwerke und Typcode verraten, ob A321ceo oder A321neo.
Zusammenfassung
- Air Busan erkennst du am blau-weißen Farbschema und an der reinen Airbus-Flotte mit A320, A321ceo und A321neo.
- Spannend für Spotter ist der Typenmix: Die A321neo lässt sich an Triebwerken und Typcode klar von der älteren A321 unterscheiden.
- Die Airline steht vor der Fusion mit Jin Air – wer die Air-Busan-Bemalung noch fotografieren will, sollte nicht zu lange warten.
- Außerhalb Koreas siehst du Air Busan vor allem in Japan, Taiwan, Hongkong und Südostasien, in Europa dagegen nicht.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Busan?
Der IATA-Code von Air Busan ist BX, der ICAO-Code ABL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR BUSAN“. Auf Anzeigetafeln steht also BX, auf vielen Flugtrackern ABL.
Welche Flugzeuge fliegt Air Busan?
Ausschließlich Jets der Airbus-A320-Familie: A320-200, A321-200 (ceo) und A321neo, darunter mehrere A321LR mit erhöhter Reichweite. Insgesamt sind es im Herbst 2026 rund 20 Flugzeuge. Die Boeing 737-400 und 737-500 aus der Anfangszeit sind seit 2016 ausgemustert.
Wem gehört Air Busan?
Größter Aktionär ist Asiana Airlines mit gut 40 Prozent, daneben ist unter anderem die Stadt Busan beteiligt. Weil Korean Air Ende 2024 die Mehrheit an Asiana übernommen hat, gehört Air Busan inzwischen zur Korean-Air-Gruppe. Seit Dezember 2018 ist die Airline an der koreanischen Börse KOSPI notiert.
Wird Air Busan mit Jin Air fusioniert?
Ja. Im Zuge der Übernahme von Asiana durch Korean Air werden die drei Low-Cost-Töchter Jin Air, Air Busan und Air Seoul zusammengelegt. Ein Fusionsvertrag ist unterzeichnet, der Abschluss ist nach Angaben der Beteiligten für März 2027 vorgesehen. Gemeinsame Marke ist Jin Air. Termine können sich bei solchen Vorhaben aber verschieben.
Gehört Air Busan zu einer Allianz?
Nein. Air Busan ist in keiner der drei großen Allianzen Mitglied. Über Codeshares und das Vielfliegerprogramm Asiana Club ist die Airline aber eng mit ihrer Mutter Asiana verbunden.
Was ist bei Air-Busan-Flug 391 passiert?
Am 28. Januar 2025 brach in einer A321-200 mit dem Kennzeichen HL7763 vor dem Start nach Hongkong ein Feuer aus, die Maschine stand noch am Boden in Busan-Gimhae. Alle 176 Menschen an Bord verließen das Flugzeug über die Notrutschen, einige wurden leicht verletzt. Das Flugzeug brannte weitgehend aus. Laut den Ermittlern war vermutlich eine Powerbank im Gepäckfach die Ursache.
Wo kann ich Air Busan am besten spotten?
Am Heimatflughafen Busan-Gimhae, wo Air Busan zu den häufigsten Airlines gehört. Gute Chancen hast du auch in Seoul-Gimpo, Seoul-Incheon und Jeju sowie an japanischen Flughäfen wie Fukuoka, Osaka-Kansai oder Tokio-Narita.
Air Busan im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 737-400
Drei Meter länger als die -300, zwei Notausgänge über dem Flügel und ein Hecksporn unter dem Heck: Die 737-400 war Boeings Antwort auf volle Ferienflieger. Hier liest du, wie sie entstand, wer sie in Europa flog und wo du sie heute als Frachter triffst.
FlugzeugtypBoeing 737-500
Klein, kompakt und mit den typischen platten Triebwerkseinlässen: Die 737-500 war die kürzeste 737 Classic und der moderne Ersatz für die 737-200. Hier liest du, wer sie flog, wo sie heute noch unterwegs ist und wie du sie von -300 und -600 trennst.
Weitere Airlines
Jin Air
Die Low-Cost-Tochter von Korean Air: Boeing 737 auf Asien-Strecken, ausgerechnet dazu eine Handvoll großer 777-200ER – dazu der Kern der neuen gemeinsamen Billigairline mit Air Busan und Air Seoul.
NetzwerkAsiana Airlines
Südkoreas zweite große Netzwerk-Airline aus Seoul: Star-Alliance-Mitglied seit 2003, A380 und A350 auf der Langstrecke – und seit Dezember 2024 eine Tochter von Korean Air, die schrittweise in den neuen Konzern aufgeht.
NetzwerkKorean Air
Südkoreas Flag Carrier aus Seoul: SkyTeam-Gründungsmitglied, einer der letzten Betreiber von A380 und Boeing 747-8I, große Frachtsparte – und seit der Asiana-Übernahme im Umbau zur einzigen großen Netzwerk-Airline des Landes.
Low-CostJeju Air
Südkoreas größte Low-Cost-Airline: gegründet 2005 auf der Insel Jeju, heute mit einer reinen Boeing-737-Flotte zwischen Korea, Japan, China und Südostasien unterwegs.
Low-Costt'way Air (Trinity Airways)
Südkoreas Low-Cost-Airline mit Langstrecken-Ambitionen: 737-Flotte für Asien, A330 und 777-300ER für Europa und Australien – und seit September 2026 unter dem neuen Namen Trinity Airways unterwegs.
Low-CostAir Premia
Südkoreas Hybrid-Airline fliegt ausschließlich Boeing 787-9 ab Seoul-Incheon – mit großer Premium-Economy statt Business Class, nach Asien und Nordamerika. 2023 war sie sogar ein halbes Jahr in Frankfurt zu Gast.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Seoul-Incheon
Auf aufgeschüttetem Land zwischen zwei Inseln im Gelben Meer: Incheon ist das Drehkreuz von Korean Air, Basis einer ganzen Reihe koreanischer Airlines und einer der größten Frachtflughäfen der Welt – mit 747-8, A380 und Frachtern in einer Dichte, die du in Europa selten siehst.
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