Das Wichtigste in Kürze
- Die A350-1000 ist die gestreckte Version der A350 XWB: rund sieben Meter länger als die A350-900, für etwa 40 Passagiere mehr.
- Schnellster Erkennungsweg: Maske plus gebogene Flügelspitzen zeigen die A350, sechs Räder pro Hauptfahrwerksbein die -1000.
- Einziger Antrieb ist das Rolls-Royce Trent XWB-97, die stärkste Version des Trent XWB.
- Größter Betreiber ist Erstkunde Qatar Airways; in Europa prägen British Airways und Virgin Atlantic das Bild.
- Für den DACH-Raum spannend: Lufthansa hat 15 Maschinen bestellt, die erste ist für Herbst 2026 in München angekündigt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was ist die Airbus A350-1000?
- 2.Die vier Merkmale, die zur Bestimmung reichen
- 3.A350-1000 oder A350-900?
- 4.A350-1000, Boeing 777 oder 787-10?
- 5.Wer die A350-1000 fliegt
- 6.Spotting-Tipps: München, Frankfurt und Heathrow
- 7.Fototipps speziell für die A350-1000
- 8.Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
- 9.Fazit
Steckbrief
| Hersteller | Airbus |
|---|---|
| Familie | A350 XWB (A350-900, A350-1000) |
| ICAO-Typcode | A35K |
| Erstflug | 24. November 2016 in Toulouse |
| Musterzulassung (EASA) | November 2017 |
| Erstauslieferung | 20. Februar 2018 an Qatar Airways |
| Triebwerke | 2 × Rolls-Royce Trent XWB-97 |
| Länge | 73,78 m |
| Spannweite | 64,75 m |
| Höhe | rund 17,1 m |
| Rumpfbreite außen | 5,94 m |
| Hauptfahrwerk | 2 Beine mit je 6 Rädern |
| Sitzplätze | typisch rund 375 bis 400 in drei Klassen, maximal 480 |
| Reichweite (Herstellerangabe) | rund 16.850 km |
| Max. Startgewicht | 324 t (aktuelle Airbus-Angabe) |
| Reisegeschwindigkeit | Mach 0,85 |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Dunkel abgesetzte Umrandung der Cockpitfenster – die typische „Maske“ der A350-Familie
- Flügelspitzen, die sich ohne Knick in einem weiten Bogen nach oben ziehen
- Hauptfahrwerk mit je sechs Rädern in drei Reihen pro Bein – die A350-900 hat nur vier
- Sehr langer, schlanker Rumpf: fast 74 m bei unveränderter Spannweite, dadurch wirkt der Flügel im Verhältnis kleiner
- Zwei große Rolls-Royce-Trent-XWB-Triebwerke mit glatter Hinterkante, keine gezackten Chevrons
- Normales, spitz zulaufendes Heck – kein abgeflachter „Klingen“-Abschluss wie bei der Boeing 777
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein Zweistrahler mit schwarzer Cockpit-Maske rollt vorbei, aber irgendwie wirkt er länger als sonst, und unter dem Rumpf drehen sich auffällig viele Räder: Dann hast du sehr wahrscheinlich eine Airbus A350-1000 vor dir. Sie ist die große Schwester der A350-900 und eines der eindrucksvollsten Langstreckenflugzeuge, die du heute in Europa siehst. Hier erfährst du, woran du sie sicher erkennst, wie du sie von A350-900 und Boeing 777 trennst und wo du sie im deutschsprachigen Raum und in London am besten erwischst.
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Was ist die Airbus A350-1000?
Die A350-1000 ist die gestreckte Version der A350-XWB-Familie und damit der größte Zweistrahler, den Airbus derzeit für Passagiere baut. Gegenüber der A350-900 ist der Rumpf um elf Spanten verlängert, was rund sieben Meter mehr Länge bringt. Airbus gibt für eine typische Drei-Klassen-Bestuhlung etwa 375 bis 400 Sitze an, zugelassen ist der Typ für bis zu 480 Passagiere. Die Reichweite liegt nach aktueller Herstellerangabe bei rund 16.850 Kilometern.
Damit die längere und schwerere Maschine trotzdem Ultralangstrecken schafft, hat Airbus nicht einfach nur den Rumpf verlängert. Die Hinterkante des Flügels ist im inneren Bereich um etwa 30 Zentimeter tiefer, was die Flügelfläche vergrößert, und das Hauptfahrwerk bekam sechs statt vier Räder pro Bein. Als Antrieb dient das Rolls-Royce Trent XWB-97, die schubstärkste Ausführung des Trent XWB. Mehr zum Triebwerkshersteller findest du auf der Seite zu Rolls-Royce.
Für Piloten sind die beiden Varianten eng verwandt: Laut Airbus teilen sie einen Großteil der Systeme und dieselbe Musterberechtigung. Die Spannweite ist identisch, ebenso das Cockpit und die markante Nase.
Der Erstflug fand am 24. November 2016 in Toulouse-Blagnac statt und dauerte gut vier Stunden. Die EASA erteilte die Musterzulassung im November 2017, am 20. Februar 2018 übernahm Erstkunde Qatar Airways die erste Serienmaschine. Wenige Tage später ging es auf die erste Linienstrecke von Doha nach London-Heathrow. Die Endmontage erfolgt wie bei der -900 in Toulouse.
Die vier Merkmale, die zur Bestimmung reichen
Die A350-Familie erkennst du an zwei Details, die Variante an zwei weiteren. Geh in dieser Reihenfolge vor, dann liegst du fast immer richtig.
Auf die Maske achten
Die Rahmen der Cockpitfenster sind in fast allen Lackierungen dunkel abgesetzt. Das wirkt wie eine Augenmaske und verrät dir sofort: Das ist eine A350.
Flügelspitzen ansehen
Kein aufgesetztes Winglet, sondern ein Flügel, der in einer weichen Kurve nach oben ausläuft. Das gilt für -900 und -1000 gleichermaßen.
Räder zählen
Sechs Räder in drei Reihen pro Hauptfahrwerksbein bedeuten A350-1000. Vier Räder zeigen die A350-900.
Proportionen prüfen
Bei gleicher Spannweite ist der Rumpf der -1000 deutlich länger. Vor und hinter dem Flügel siehst du mehr Fenster, das ganze Flugzeug wirkt gestreckter.
Am Ende bestätigt das Kennzeichen die Bestimmung. Gerade bei Airlines, die beide A350-Varianten fliegen, lohnt sich das: Qatar Airways etwa setzt -900 und -1000 nebeneinander ein, ab Ende 2026 auch Lufthansa. Wie du Kennzeichen liest und Länderpräfixe zuordnest, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Praxis-Tipp fürs Fahrwerk
Am besten zählst du die Räder beim Landeanflug, wenn das Fahrwerk ausgefahren ist und die Maschine schräg an dir vorbeizieht. Auf dem Vorfeld verdecken oft Fahrzeuge oder Gebäude die Räder – dann hilft dir die Rumpflänge im Verhältnis zum Flügel weiter.
A350-1000 oder A350-900?
Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem in Länge, Gewicht und Fahrwerk. Die folgende Tabelle fasst die Werte nach Airbus-Angaben zusammen.
| Merkmal | A350-900 | A350-1000 |
|---|---|---|
| ICAO-Typcode | A359 | A35K |
| Länge | 66,80 m | 73,78 m |
| Spannweite | 64,75 m | 64,75 m |
| Räder pro Hauptfahrwerksbein | 4 | 6 |
| Triebwerk | Trent XWB-84 | Trent XWB-97 |
| Typische Sitzzahl (3 Klassen) | ca. 300–350 | ca. 375–400 |
| Max. Sitzplätze | 440 | 480 |
Im Foto erkennst du die -1000 am besten im Seitenprofil: Der Flügel sitzt optisch weiter in der Mitte eines langen Rumpfs, während die -900 kompakter und etwas „bulliger“ wirkt. Wer einmal beide hintereinander landen gesehen hat, braucht später kaum noch das Fahrwerk.
Eine Besonderheit ist die A350-1000ULR für das Projekt „Sunrise“ von Qantas, mit dem die Airline Sydney nonstop mit London und New York verbinden will. Diese Maschinen erhalten einen zusätzlichen Tank im hinteren Rumpf, dessen überarbeitete Konstruktion die EASA bis Juni 2024 freigegeben hatte. Im Juli 2026 flog die erste ULR testweise nonstop von Toulouse nach Melbourne und zurück. Optisch unterscheidet sich die ULR kaum von der normalen -1000; hier hilft nur das Kennzeichen.
A350-1000, Boeing 777 oder 787-10?
Die längste A350 hat Konkurrenz in derselben Größenklasse. Besonders die Boeing 777-300ER ist ein typischer Verwechslungskandidat: Sie ist fast genauso lang und steht ebenfalls auf sechsrädrigen Hauptfahrwerken. Der Finder hilft dir beim Eingrenzen.
Schnellbestimmung: großer Langstrecken-Twin
Airbus A350-1000
Maske, spitzes Heck und sechs Räder pro Bein ergeben das Bild der großen A350. Siehst du doch nur vier Räder, ist es eine A350-900.
Boeing 777
Das klingenartige Heckende ist das Markenzeichen der 777. Sehr dicke Triebwerke und schräg auslaufende Flügelspitzen sprechen für die 777-300ER.
Boeing 787, vermutlich 787-10
Gezackte Triebwerkskanten und ein vierrädriges Fahrwerk passen zur 787. Wirkt der Rumpf sehr lang, ist es wahrscheinlich die 787-10.
Die Boeing 787-10 ist der direkte Gegenentwurf von Boeing, aber kürzer und mit vierrädrigem Fahrwerk. Ganz anders ist die Boeing 777-9 aufgebaut, deren Flügelspitzen sich am Boden hochklappen lassen. Und wer auf einem älteren Foto einen ähnlich langen Airbus mit vier Triebwerken entdeckt, hat es mit der A340-600 zu tun. Eine allgemeine Anleitung für solche Fälle findest du im Beitrag Airbus und Boeing unterscheiden.
Wer die A350-1000 fliegt
Die Zahl der Betreiber ist überschaubar, was jede Sichtung etwas besonderer macht als bei der -900. Qatar Airways ist Erstkunde und größter Betreiber, auch Etihad Airways, Cathay Pacific, Japan Airlines und Ethiopian Airlines setzen den Typ ein. Anfang 2026 kam mit Starlux aus Taiwan der elfte Betreiber dazu, Philippine Airlines hatte ihre erste A350-1000 bereits Ende 2025 übernommen.
In Europa sind die A350-1000 vor allem britisch: British Airways und Virgin Atlantic haben ihre Maschinen in London-Heathrow stationiert. In Frankreich fliegen Air Caraïbes und French bee die -1000 ab Paris-Orly in die Karibik und nach La Réunion – French bee mit einer sehr dichten Kabine von 480 Sitzen.
Für den DACH-Raum ist Lufthansa die große Neuigkeit. Die Airline hat insgesamt 15 A350-1000 bestellt, deren Auslieferung bis 2030 vorgesehen ist. Die erste Maschine trägt das Kennzeichen D-AIFA, den Taufnamen „Deutschland“ und die Jubiläumslackierung zum 100. Geburtstag der Airline. Laut Lufthansa ist sie nach Testflügen und Kabinenarbeiten für eine Überführung von Toulouse nach München im Herbst 2026 angekündigt, die Kabine bietet 300 Plätze in vier Klassen. Damit wird der Flughafen München, schon heute Heimat der Lufthansa-A350-900, auch zur ersten deutschen Adresse für die -1000. Lufthansa gehört zur Star Alliance und zur Lufthansa Group.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| London-Heathrow | hoch | Basis von British Airways und Virgin Atlantic, dazu Qatar Airways |
| München | steigend | Lufthansa-Einflottung ab Ende 2026 |
| Frankfurt | mittel | Langstrecken-Airlines aus Nahost und Asien, Typ wechselt je nach Umlauf |
| Paris-Orly | mittel | Air Caraïbes und French bee |
| Kleinere Regionalflughäfen | sehr niedrig | Höchstens Überführungen oder Ausweichlandungen |
Flotten und Einsätze ändern sich
Lieferdaten verschieben sich bei Airbus immer wieder, und welcher A350 auf welcher Strecke fliegt, ändert sich mit dem Flugplan. Prüf vor deiner Tour Ankünfte und Abflüge nach dem Typcode A35K, statt dich auf ältere Listen zu verlassen.
Wie du Flüge live verfolgst und was ADS-B-Daten über den Typ verraten, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
D-AIFA nicht verpassen
Leg einen Sichtungs-Alarm für das Kennzeichen D-AIFA oder den Typ A35K an – Planetrack meldet dir, wenn die Maschine anfliegt. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Spotting-Tipps: München, Frankfurt und Heathrow
In München ist der Besucherhügel der klassische Startpunkt. Von dort siehst du Vorfeld und Rollwege und kannst die Lufthansa-A350 bei Rollbewegungen gut beobachten. Gerade in den ersten Wochen der Einflottung lohnt es sich, Überführungs- und Trainingsflüge im Blick zu behalten – die tauchen oft kurzfristig in Tracking-Diensten auf.
In Frankfurt bietet die Aussichtsplattform Zeppelinheim einen guten Blick auf Landungen. Am Flughafen Frankfurt kommen A350-1000 vor allem mit ausländischen Langstrecken-Airlines vorbei; ob an einem Tag eine -900 oder -1000 eingeteilt ist, siehst du erst kurzfristig.
In London-Heathrow ist die Trefferquote am höchsten. An der Myrtle Avenue stehst du direkt unter dem Anflug und kannst die sechsrädrigen Fahrwerke wunderbar zählen. Hintergründe zum Drehkreuz liefert die Seite zum Flughafen London-Heathrow.
Egal wo: Entscheidend für deinen Standpunkt ist die Betriebsrichtung, denn sie bestimmt, aus welcher Richtung die Maschinen landen. Wie du sie vorab einschätzt, steht im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Bereit für deine A350-1000-Session?
- Ich habe eine A35K im aktuellen Flugplan oder Tracking-Dienst gefunden.
- Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung.
- Ich weiß, wo die Sonne zu meiner Wunsch-Uhrzeit steht.
- Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
- Die Brennweite reicht, um das Fahrwerk im Anflug aufzulösen.
Ob dein Standpunkt rechtlich unproblematisch ist, klärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Fototipps speziell für die A350-1000
Die -1000 ist lang, schlank und hat eine Nase mit Charakter – ein Motiv, das gut gesetzt richtig wirkt.
Länge zeigen
Das Seitenprofil betont den gestreckten Rumpf am besten. Lass vorn und hinten etwas Luft im Bild, sonst wirkt die Maschine abgeschnitten – bei fast 74 Metern Länge brauchst du am Pistenrand weniger Brennweite als gedacht.
Fahrwerk sichtbar machen
Ein Bild im Endanflug mit ausgefahrenem Fahrwerk dokumentiert gleich die Variante. Achte darauf, dass das Hauptfahrwerk nicht im Schatten des Rumpfs verschwindet.
Licht im Rücken
Dunkle Maske und helle Lackierungen erzeugen starke Kontraste. Flaches Licht von hinten hält die Zeichnung in beiden Bereichen.
Jubiläumslackierung einplanen
Die erste Lufthansa-A350-1000 trägt eine Sonderlackierung. Wie du solche Maschinen gezielt findest, zeigt der Beitrag Special Liveries finden.
Wann das Licht an deinem Spot passt, berechnest du vorab mit dem Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Die passende Ausrüstung findest du in der Planespotting-Ausrüstung-Checkliste, und wer noch am Anfang steht, liest zuerst Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
Es spricht für die A350-1000, wenn …
- die Cockpitfenster dunkel umrandet sind
- die Flügelspitzen sich weich nach oben ziehen
- du sechs Räder pro Hauptfahrwerksbein zählst
- im Tracking-Dienst A35K als Typ steht
Sieh genauer hin, wenn …
- eine Sonderlackierung die Maske überdeckt
- das Fahrwerk eingefahren oder verdeckt ist
- die Airline sowohl -900 als auch -1000 im Einsatz hat
Fazit
Die A350-1000 ist die A350 für alle, die genau hinschauen. Maske und gebogene Flügelspitzen zeigen die Familie, sechs Räder pro Fahrwerksbein und der lange Rumpf die Variante, das Kennzeichen bestätigt. Für Spotter im DACH-Raum wird der Typ gerade spannend: Mit Lufthansa bekommt München ab Ende 2026 eine eigene A350-1000-Flotte, während London-Heathrow schon heute die sicherste Adresse in Europa ist.
Kurzfazit
Schwarze Maske, gebogene Flügelspitzen, sechs Räder pro Hauptfahrwerksbein und fast 74 Meter Länge: Das ist die A350-1000. Filter nach A35K, behalte die Lufthansa-Einflottung in München im Blick und plane für eine sichere Sichtung auch mal einen Abstecher nach Heathrow ein.
Zusammenfassung
- Die A350-1000 flog erstmals am 24. November 2016 und ist seit Februar 2018 bei Qatar Airways im Liniendienst.
- Gegenüber der A350-900 ist der Rumpf um elf Spanten verlängert; Cockpit, Spannweite und Musterberechtigung bleiben gleich.
- Die sicherste Abgrenzung zur A350-900 ist das sechsrädrige Hauptfahrwerk, zur Boeing 777-300ER die Maske und das spitze Heck.
- In Flugplänen und Tracking-Diensten suchst du nach dem Code A35K – und behältst die Lufthansa-Einflottung in München im Blick.
Häufige Fragen
Welchen ICAO-Typcode hat die A350-1000?
Die A350-1000 läuft unter A35K. Die kürzere A350-900 hat den Code A359. Mit A35K filterst du Ankünfte und Abflüge in Tracking-Diensten gezielt nach der großen Variante.
Wie unterscheide ich A350-1000 und A350-900?
Am zuverlässigsten am Hauptfahrwerk: Die -1000 hat sechs Räder pro Bein, die -900 vier. Dazu ist die -1000 mit 73,78 m rund sieben Meter länger, bei exakt gleicher Spannweite. Dadurch wirkt der Rumpf im Verhältnis zum Flügel deutlich gestreckter. Mehr zur kleinen Schwester findest du auf der Seite zur A350-900.
Wie unterscheide ich die A350-1000 von der Boeing 777-300ER?
Beide sind fast gleich lang und haben sechsrädrige Hauptfahrwerke. Die 777 hat aber keine dunkle Cockpit-Maske, schräg nach hinten auslaufende Flügelspitzen statt einer weichen Aufwärtskurve und ein auffällig abgeflachtes, klingenartiges Heckende. Die Triebwerke der 777-300ER sind zudem noch einmal sichtbar dicker.
Welche Triebwerke hat die A350-1000?
Ausschließlich das Rolls-Royce Trent XWB-97 mit rund 97.000 lbf Schub. Es ist die stärkste Version des Trent XWB; eine Alternative eines anderen Herstellers gibt es nicht.
Fliegt Lufthansa die A350-1000?
Lufthansa hat insgesamt 15 A350-1000 bestellt, deren Auslieferung bis 2030 vorgesehen ist. Die erste Maschine, D-AIFA mit dem Taufnamen „Deutschland“ und in Jubiläumslackierung, war im Sommer 2026 für eine Überführung nach München im Herbst angekündigt. Berichten zufolge ist der Linienstart ab München für Dezember 2026 vorgesehen; ob sie schon fliegt, prüfst du am besten in aktuellen Meldungen.
Was ist die A350-1000ULR?
Eine Ultralangstrecken-Version mit zusätzlichem Tank im hinteren Rumpf, entwickelt für das Projekt „Sunrise“ von Qantas: Nonstop-Flüge von Sydney nach London und New York. Die überarbeitete Tank-Konstruktion hatte die EASA bis Juni 2024 freigegeben. Von außen ist die ULR praktisch nicht von einer normalen -1000 zu unterscheiden.
Wo sehe ich in Europa am sichersten eine A350-1000?
In London-Heathrow, wo British Airways und Virgin Atlantic ihre A350-1000 stationiert haben. In Deutschland sind die Chancen in München mit der Lufthansa-Einflottung am größten, dazu kommen Langstrecken-Airlines aus dem Nahen Osten an den großen Drehkreuzen. Welcher Typ auf welcher Strecke fliegt, prüfst du am besten kurzfristig im Flugplan.
Airbus A350-1000 sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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