Das Wichtigste in Kürze
- Die 747-8 ist der letzte Jumbo: Mit der Auslieferung einer 747-8F an Atlas Air endete im Januar 2023 nach 1.574 Exemplaren die 747-Produktion.
- Zwei Versionen: die Passagierversion 747-8 Intercontinental und den Frachter 747-8F – der Frachter wurde mehr als doppelt so oft gebaut.
- Schnellster Erkennungsweg gegenüber der 747-400: keine Winglets, dafür gepfeilte Flügelspitzen und Chevrons an den Triebwerken.
- Lufthansa ist Erstkundin und größter Passagierbetreiber der 747-8I; die Maschinen sind in Frankfurt stationiert.
- Ein ICAO-Code für beide: B748 steht für Passagierflugzeug und Frachter gleichermaßen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Hersteller | Boeing (Endmontage in Everett, Washington) |
|---|---|
| Familie | Boeing 747, vierte und letzte Generation |
| Versionen | 747-8 Intercontinental (Passagiere, 747-8I) und 747-8 Freighter (Frachter, 747-8F) |
| ICAO-Typcode | B748 (für beide Versionen) |
| Programmstart | 14. November 2005 |
| Erstflug | 8. Februar 2010 (747-8F), 20. März 2011 (747-8I) |
| Erstauslieferung | 12. Oktober 2011 an Cargolux (747-8F), 5. Mai 2012 an Lufthansa (747-8I) |
| Triebwerke | 4 × General Electric GEnx-2B67 |
| Länge | 76,3 m |
| Spannweite | 68,4 m |
| Sitzplätze (747-8I) | rund 467 in typischer Drei-Klassen-Auslegung (Herstellerangabe) |
| Max. Nutzlast (747-8F) | 133,9 t (laut Boeing bei Auslieferung des ersten Frachters) |
| Reichweite (747-8I) | rund 14.300 km |
| Gebaute Exemplare | 155, davon 107 Frachter und 48 Passagierflugzeuge |
| Produktionsende | letzte Auslieferung am 31. Januar 2023 (747-8F an Atlas Air) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Vier Triebwerke und der markante Buckel – sofort als 747 erkennbar
- Keine Winglets: Die Flügelspitzen sind nach hinten gepfeilt (Raked Wingtips), wo die 747-400 hochgezogene Winglets trägt
- Gezackte Hinterkanten (Chevrons) an den Triebwerksgondeln der GEnx-Triebwerke
- 747-8I: sichtbar verlängertes Oberdeck mit deutlich mehr Fenstern hinter der Cockpitpartie
- 747-8F: kurzer Buckel wie beim 747-400-Frachter, aber langer Rumpf, Chevrons und gepfeilte Flügelspitzen
- Sehr langer Rumpf: Die Proportionen wirken gestreckter als bei jeder älteren 747
Vier Triebwerke, der berühmte Buckel – und trotzdem wirkt diese 747 irgendwie anders: länger, schlanker, mit Flügelspitzen ohne Winglets. Dann hast du sehr wahrscheinlich eine Boeing 747-8 vor dir, die letzte und größte Version des Jumbos. Diese Seite zeigt dir, wie du die Passagierversion 747-8 Intercontinental und den Frachter 747-8F sicher erkennst, wie du sie von der älteren 747-400 abgrenzt und wo du sie in Deutschland am besten erwischst.
Was ist die Boeing 747-8?
Die 747-8 ist die vierte Generation der Boeing 747 und zugleich ihr Schlusskapitel. Boeing startete das Programm am 14. November 2005, zunächst unter dem Namen 747 Advanced. Die Idee: den bewährten Jumbo mit Technik aus der 787 aufzuwerten, statt ein komplett neues Großraumflugzeug zu entwickeln.
Gegenüber der 747-400 wurde der Rumpf um rund 5,6 Meter gestreckt. Der Flügel ist dicker und tiefer, fasst mehr Treibstoff und endet in nach hinten gepfeilten Spitzen statt in Winglets. Angetrieben wird jede 747-8 von vier General Electric GEnx-2B67 – einem Ableger des Triebwerks, das auch an der 787 hängt. Eine zweite Triebwerksoption gab es nicht.
Zuerst flog der Frachter: Die 747-8F hob am 8. Februar 2010 ab, die Passagierversion 747-8I folgte am 20. März 2011. Erstkundin des Frachters war Cargolux, die ihre erste Maschine am 12. Oktober 2011 übernahm. Die erste 747-8 Intercontinental ging an Lufthansa, die sie am 1. Juni 2012 auf der Strecke von Frankfurt nach Washington-Dulles in den Liniendienst brachte.
Wirtschaftlich blieb die 747-8 hinter den Erwartungen zurück. Viermotorige Großraumjets verloren gegenüber effizienten Zweistrahlern wie der Boeing 777-300ER und der Airbus A350-900 zunehmend an Boden. Am Ende wurden 155 Maschinen gebaut, davon 107 Frachter und nur 48 Passagierflugzeuge. Am 31. Januar 2023 übergab Boeing in Everett die letzte 747 an Atlas Air – eine 747-8F, die als 1.574. Exemplar die Produktion nach rund 55 Jahren beendete.
Der schnellste Weg zur Bestimmung
Vier Triebwerke und Buckel?
Dann bleiben praktisch nur 747 und A380. Die A380 hat zwei durchgehende Decks mit Fensterreihen über die gesamte Rumpflänge – die 747 nur vorn einen Buckel.
Flügelspitzen prüfen
Hochgezogene Winglets sprechen für die 747-400. Flach auslaufende, nach hinten gepfeilte Spitzen ohne Winglet sind das wichtigste Merkmal der 747-8.
Triebwerke ansehen
Gezackte Hinterkanten (Chevrons) an den Gondeln deuten auf die GEnx der 747-8. Ältere 747 haben glatte Gondelränder.
Oberdeck und Fenster zählen
Langer Buckel mit vielen Fenstern: 747-8I. Kurzer Buckel und kaum Rumpffenster: Frachter – mit Chevrons und Raked Wingtips eine 747-8F.
Flügelspitze schlägt Buckel
Die Länge des Oberdecks ist im Anflug von unten oder bei Gegenlicht schwer zu beurteilen. Die Flügelspitzen dagegen siehst du fast aus jedem Winkel: Steht ein Winglet senkrecht nach oben, ist es keine 747-8.
747-8I und 747-8F im Vergleich
Die beiden Versionen teilen Flügel, Triebwerke und Grundrumpf, unterscheiden sich aber deutlich in Silhouette und Einsatz.
| Merkmal | 747-8 Intercontinental (747-8I) | 747-8 Freighter (747-8F) |
|---|---|---|
| Einsatz | Passagierverkehr auf der Langstrecke | Luftfracht, auch übergroße Güter |
| Oberdeck | verlängert, mit vielen Fenstern | kurz, ähnlich der 747-400F |
| Rumpffenster | durchgehende Fensterreihen | praktisch keine |
| Bugtür | nein | ja, Bug lässt sich zum Beladen hochklappen |
| Kapazität | rund 467 Sitze in Drei-Klassen-Auslegung | bis 133,9 t Nutzlast laut Boeing |
| Reichweite | rund 14.300 km | deutlich geringer, da auf Nutzlast ausgelegt |
| Gebaute Exemplare | 48 | 107 |
| Erstauslieferung | Mai 2012 (Lufthansa) | Oktober 2011 (Cargolux) |
Bei der Passagierversion lohnt ein Blick in die Kabine: Boeing übernahm Gestaltungselemente der 787, etwa geschwungene Gepäckfächer, LED-Stimmungslicht und eine neu gestaltete Treppe zum Oberdeck. Für Spotter von außen relevanter ist der Frachter: Seine Bugtür macht ihn zu einem der wenigen Frachtflugzeuge, die lange Güter direkt von vorn aufnehmen können.
747-8, 747-400 oder A380?
Die häufigste Frage am Zaun ist nicht, ob es eine 747 ist, sondern welche. Die folgenden Merkmale helfen bei der Abgrenzung.
| Merkmal | Boeing 747-8 | Boeing 747-400 | Airbus A380-800 |
|---|---|---|---|
| Flügelspitzen | gepfeilt, ohne Winglet | meist hochgezogene Winglets | kleine Wingtip Fences |
| Triebwerksgondeln | mit Chevrons | glatt | glatt |
| Oberdeck | nur vorn (bei 8I verlängert) | nur vorn | über die ganze Länge |
| Länge | rund 76,3 m | kürzer | rund 72,7 m |
| Spannweite | 68,4 m | kleiner | deutlich größer |
| ICAO-Code | B748 | B744 | A388 |
Der Unterschied zur A380 ist bei Tageslicht trivial – die doppelte Fensterreihe über die volle Rumpflänge ist unverwechselbar. Schwieriger wird es nachts oder im Gegenlicht, wenn nur die Silhouette bleibt: Dann hilft der Buckel der 747, der hinter dem Flügel deutlich vor dem Heck endet.
Es spricht für die 747-8, wenn …
- die Flügelspitzen flach nach hinten auslaufen
- die Triebwerksgondeln gezackte Hinterkanten haben
- der Rumpf auffallend lang und gestreckt wirkt
- dein Tracking-Dienst den Typcode B748 zeigt
Sieh genauer hin, wenn …
- ein Frachter mit kurzem Buckel landet – 747-400F und 747-8F sehen sich auf den ersten Blick ähnlich
- du die Maschine nur frontal oder direkt von unten siehst
- du nur ein unscharfes Belegbild hast, auf dem die Flügelspitzen nicht zu erkennen sind
Es ist keine 747-8, wenn …
- senkrechte Winglets an den Flügelenden stehen – dann eher 747-400
- zwei Fensterreihen über die gesamte Rumpflänge laufen – dann A380
- nur zwei Triebwerke unter den Flügeln hängen – dann ein Zweistrahler wie 777 oder A350
Der Typcode hilft übrigens auch umgekehrt: In Flugplänen und Tracking-Diensten trennt B748 die neue Generation sauber von der B744. Wie du solche Daten für deine Planung nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung per ADS-B.
Wer die 747-8 fliegt
Passagierversion 747-8I
Ausgeliefert wurde die 747-8 Intercontinental nur an drei Airlines: Lufthansa, Korean Air und Air China. Hinzu kommen einige Maschinen in Regierungs- und VIP-Diensten. Lufthansa war nicht nur Erstkundin, sondern ist auch der größte Passagierbetreiber des Typs. Die Kranich-Airline hat ihre gesamte 747-8-Flotte in Frankfurt stationiert und setzt sie auf nachfragestarken Langstrecken ein; die genaue Zahl der Maschinen schwankt durch Verkäufe und Umbauten, prüfe sie daher bei Bedarf aktuell.
Korean Air hat 2024 fünf ihrer 747-8 an das US-Unternehmen Sierra Nevada Corporation verkauft. Die Flugzeuge sollen zu fliegenden Kommandozentralen für die US Air Force umgebaut werden. Ebenfalls auf der 747-8 basieren die künftigen US-Präsidentenmaschinen vom Typ VC-25B, deren Indienststellung sich wiederholt verzögert hat.
Ein Highlight für Sammler ist die Lufthansa-747-8I mit dem Kennzeichen D-ABYT: Sie wurde 2015 in einer Retro-Lackierung ausgeliefert, die an die Lufthansa-Jumbos der 1970er und 1980er Jahre erinnert. Ob sie die Bemalung noch trägt, solltest du vor einer gezielten Tour prüfen – Sonderlackierungen werden irgendwann übermalt.
Frachter 747-8F
Der Frachter verkaufte sich deutlich besser. Zu den wichtigsten Betreibern zählen Cargolux, UPS, Atlas Air und Cathay Pacific Cargo; daneben fliegen weitere Fracht-Airlines aus Asien und dem Nahen Osten den Typ. Frachter tauchen häufig nachts oder in Randzeiten auf und landen an großen Cargo-Drehkreuzen. Für Spotter heißt das: Wer eine 747-8F sucht, plant mit Tracking-Daten und nicht mit dem Passagierflugplan.
Wo du die 747-8 in Deutschland siehst
Der verlässlichste Ort ist der Flughafen Frankfurt. Dort ist die gesamte 747-8-Flotte der Lufthansa beheimatet, und die Jumbos starten und landen täglich auf Langstreckenverbindungen, unter anderem nach Nordamerika und Asien. Als Teil der Lufthansa Group und der Star Alliance sind diese Strecken eng mit den Zubringern des Drehkreuzes verknüpft – entsprechend bündeln sich die Abflüge in bestimmten Wellen.
Frachtversionen erreichen Frankfurt ebenfalls, dazu weitere Cargo-Standorte in Europa. Weil Frachtflüge häufig kurzfristig umgeplant werden, lohnt sich hier der Blick in einen Tracking-Dienst am selben Tag.
An anderen deutschen Flughäfen ist die 747-8 eher ein Ausnahmegast – etwa bei Sonderflügen, Charterumläufen oder Ausweichlandungen. Solche Besuche sind genau die Momente, für die sich ein Alarm auf den Typcode B748 oder auf ein bestimmtes Kennzeichen lohnt.
Spotting-Tipps für die 747-8
- Betriebsrichtung zuerst. In Frankfurt entscheidet die Betriebsrichtung, ob die Jumbos über deinem Standort landen oder auf der anderen Seite des Flughafens. Wie du sie vorab einschätzt, steht im Guide Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
- Lange Brennweite einplanen. Die 747-8 ist groß, aber Langstreckenjets heben spät ab und steigen flach. Für Abflüge brauchst du oft mehr Brennweite als für Kurzstreckenjets. Was in die Tasche gehört, zeigt die Ausrüstungs-Checkliste.
- Licht prüfen. Gerade bei den abendlichen Abflugwellen der Langstrecke steht die Sonne tief – je nach Standort ideal oder hoffnungslos im Gegenlicht. Plane mit dem Guide zum Sonnenstand am Fotospot.
- Seitenansicht für die Bestimmung. Ein Foto im Profil zeigt Oberdecklänge, Flügelspitzen und Triebwerke gleichzeitig. Damit ist die Version auch später noch eindeutig belegbar.
- Frachter gezielt suchen. 747-8F-Bewegungen findest du am zuverlässigsten über Live-Tracking. Achte auf den Typcode B748 in Kombination mit einer Fracht-Airline.
Wirbelschleppen und Abstand
Ein vierstrahliger Großraumjet erzeugt kräftige Wirbelschleppen. Wenn du an einem öffentlichen Standort unter der Anflugschneise stehst, kann es kurz nach dem Überflug heftig rauschen und böig werden. Sichere Stativ und lose Gegenstände, bleib auf zugelassenen Wegen und betritt keine abgesperrten Flächen. Was rechtlich erlaubt ist, erklärt der Beitrag Ist Planespotting erlaubt?.
Fototipps
- Dreiviertelansicht von vorn. Etwa 30 bis 45 Grad zur Flugrichtung bringen Buckel, Flügel und alle vier Triebwerke ins Bild – frontal wirkt die 747 gedrungen.
- Flügelspitze im Bild behalten. Bei engen Ausschnitten fällt sie gern als Erstes weg. Gerade bei der 747-8 ist sie aber das Merkmal, das dein Foto von einer 747-400-Aufnahme unterscheidet.
- Belegbild mit Kennzeichen. Bei nur 48 gebauten Passagiermaschinen ist jedes Kennzeichen ein eigener Sammelpunkt. Ein Foto, auf dem die Registrierung lesbar ist, macht die Sichtung nachprüfbar.
- Startlauf nutzen. Beim Start rollt die 747-8 lange über die Piste, bevor sie abhebt – ein dankbares Motiv für Serienbilder.
Hangar-Gedanke
Weil die 747-8I in so kleiner Stückzahl gebaut wurde, lohnt es sich, Kennzeichen statt nur den Typ zu sammeln. In Planetrack sammelst du sie direkt in deinem persönlichen Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die 747-8 im Größenvergleich
Lange war die 747 das Symbol für Großraumflugzeuge schlechthin. Heute steht die 747-8 zwischen zwei Welten: Sie ist länger als die A380, trägt aber deutlich weniger Passagiere, und sie ist größer als moderne Zweistrahler, verbraucht dafür aber mehr Treibstoff pro Sitz. Für viele Airlines gab genau dieser Punkt den Ausschlag zugunsten der 777 oder A350.
Boeing hatte bei der Vorstellung versprochen, dass die 747-8I gegenüber der 747-400 rund 16 Prozent weniger Treibstoff verbraucht und einen um 30 Prozent kleineren Lärmteppich erzeugt. Für den Frachter stellte der Hersteller deutlich niedrigere Kosten pro Tonnenmeile in Aussicht. Gereicht hat das nicht, um die Passagierversion zu einem Verkaufserfolg zu machen – wohl aber, um den Frachter zu einem gefragten Arbeitstier im Langstrecken-Cargoverkehr zu machen.
Für Spotter macht genau diese Geschichte den Reiz aus: Die 747-8I ist ein seltener Typ mit überschaubarer, gut dokumentierter Flotte, die 747-8F ein moderner Frachter, der noch viele Jahre fliegen wird. Und beide sind die letzten Vertreter einer Familie, die die Langstrecke über Jahrzehnte geprägt hat.
Fazit
Die Boeing 747-8 ist der letzte, längste und modernste Jumbo. Für die Bestimmung reicht meistens ein Blick auf die Flügelspitzen: gepfeilt statt hochgezogen. Gezackte Triebwerksgondeln bestätigen den Befund, die Länge des Oberdecks verrät, ob Passagiermaschine oder Frachter vor dir steht. In Deutschland ist Frankfurt die erste Adresse, weil Lufthansa dort ihre gesamte 747-8-Flotte betreibt.
Kurzfazit
Vier Triebwerke, Buckel, Flügelspitzen ohne Winglet und Chevrons an den Gondeln: Das ist die Boeing 747-8. Langes Oberdeck mit Fenstern heißt 747-8I, kurzer Buckel ohne Rumpffenster heißt 747-8F – und beide laufen unter dem ICAO-Code B748.
Zusammenfassung
- Die Boeing 747-8 ist die gestreckte, technisch erneuerte Weiterentwicklung der 747-400 und zugleich die letzte Version der Baureihe.
- Von 155 gebauten Maschinen sind 107 Frachter und nur 48 Passagierflugzeuge – die Passagierversion ist damit eine echte Rarität.
- Erkennbar ist sie an gepfeilten Flügelspitzen ohne Winglets, gezackten Triebwerksgondeln und dem langen Rumpf; die 747-8I zusätzlich am verlängerten Oberdeck.
- In Deutschland siehst du die 747-8I am verlässlichsten bei Lufthansa in Frankfurt, Frachter-Versionen an großen Cargo-Drehkreuzen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 747-8I und 747-8F?
Die 747-8I (Intercontinental) ist die Passagierversion mit verlängertem Oberdeck und vielen Fenstern auf beiden Decks. Die 747-8F ist der Frachter: Er hat einen kurzen Buckel wie die 747-400F, kaum Fenster im Rumpf und eine hochklappbare Bugtür, durch die Fracht von vorn geladen werden kann.
Wie unterscheide ich die 747-8 von der 747-400?
Schau zuerst auf die Flügelspitzen: Die 747-400 trägt in der Regel hochgezogene Winglets, die 747-8 hat flach nach hinten gepfeilte Raked Wingtips. Dazu kommen gezackte Hinterkanten an den Triebwerksgondeln. Bei der Passagierversion ist außerdem das Oberdeck deutlich länger.
Welchen ICAO-Typcode hat die Boeing 747-8?
Beide Versionen führen den ICAO-Typcode B748. Ob ein Passagierflugzeug oder ein Frachter unterwegs ist, erkennst du deshalb nicht am Typcode, sondern am Betreiber, am Rufzeichen oder am Foto.
Wie viele Boeing 747-8 wurden gebaut?
Insgesamt entstanden 155 Exemplare: 107 Frachter und 48 Passagierflugzeuge. Die letzte Maschine war eine 747-8F für Atlas Air, ausgeliefert am 31. Januar 2023 – zugleich die 1.574. und letzte 747 überhaupt.
Ist die 747-8 länger als die Airbus A380?
Ja. Mit rund 76,3 Metern ist die 747-8 länger als die A380. Die A380 hat dafür eine deutlich größere Spannweite und zwei durchgehende Passagierdecks, während die 747 nur im vorderen Rumpfbereich ein Oberdeck hat.
Welche Airlines fliegen die 747-8I?
Ausgeliefert wurde die Passagierversion nur an drei Airlines: Lufthansa, Korean Air und Air China. Dazu kommen einige Regierungs- und VIP-Maschinen. Lufthansa betreibt die größte Flotte und hat alle 747-8 in Frankfurt stationiert.
Wird die 747-8 noch gebaut?
Nein. Die Produktion endete mit der Auslieferung der letzten Maschine im Januar 2023. Neue Maschinen entstehen nicht mehr; vorhandene 747-8 werden aber für Regierungs- und Militärzwecke umgebaut.
Boeing 747-8 sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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