Das Wichtigste in Kürze
- Die F-5 ist ein leichter, günstiger Kampfjet aus den späten 1950er-Jahren, gebaut vor allem für den Export an verbündete Staaten.
- Tiger II heißt die verbesserte Generation F-5E/F mit stärkeren Triebwerken, Erstflug 1972.
- Schnellster Erkennungsweg: winziger Zweistrahler mit einem Seitenleitwerk, spitzer Nase und Raketenschienen an den Flügelspitzen.
- Die Schweizer Luftwaffe fliegt die F-5 seit 1978; nach dem Parlamentsbeschluss von 2025 endet der Flugbetrieb spätestens Ende 2027.
- Die Patrouille Suisse zeigt seit 1995 ihre Vorführungen mit rot-weißen F-5E und verliert mit der Ausmusterung ihre Jets.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Hersteller | Northrop (heute Northrop Grumman), Lizenzbau unter anderem in der Schweiz, Südkorea und Taiwan |
|---|---|
| Rolle | Leichtes Kampfflugzeug, später Trainer, Zieldarstellung und Aggressor |
| Varianten | F-5A/B Freedom Fighter, F-5E/F Tiger II, RF-5E Tigereye, F-5N/F (US Navy) |
| Erstflug Prototyp N-156F | 30. Juli 1959 |
| Erstflug F-5E | 11. August 1972 |
| Indienststellung F-5E | April 1973 (US Air Force) |
| Triebwerke | 2 × General Electric J85-GE-21, je rund 22 kN mit Nachbrenner |
| Länge (F-5E) | rund 14,45 m |
| Spannweite (F-5E) | rund 8,13 m |
| Höhe (F-5E) | rund 4,08 m |
| Max. Startgewicht | rund 11,2 t |
| Höchstgeschwindigkeit | rund Mach 1,6 in großer Höhe |
| Bewaffnung | 2 × 20-mm-Kanone M39, Außenlasten an Rumpf, Flügeln und Flügelspitzen |
| In der Schweiz | seit 1978, insgesamt 110 Maschinen (98 F-5E, 12 F-5F) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Sehr kleiner, schlanker Jet – mit rund 14,5 m Länge und gut 8 m Spannweite deutlich kleiner als Hornet oder F-16
- Lange, spitz zulaufende Nase und eine eher flache, tropfenförmige Cockpithaube
- Zwei Triebwerke dicht nebeneinander im Heck, aber nur ein einzelnes Seitenleitwerk
- Kurze, dünne, leicht gepfeilte Flügel mit Startschienen an den Flügelspitzen
- Beim F-5E auffällige Flügelwurzelverlängerungen, die schmal neben dem Rumpf nach vorn laufen
- Kleine, halbrunde Lufteinläufe seitlich hinter dem Cockpit
- Die doppelsitzige F-5F hat einen sichtbar längeren Bug mit hintereinander angeordneten Sitzen
Aktualisiert: Oktober 2026 – Sechs rot-weiße Jets ziehen in enger Formation über einen Alpenkamm, Rauch hinter sich, das Donnern kommt erst eine Sekunde später: Das ist die Patrouille Suisse, und ihre Flugzeuge sind Northrop F-5E Tiger II. Der kleine Zweistrahler aus den USA ist seit 1978 Teil der Schweizer Luftwaffe und gehört zu den Militärjets, die Spotter im deutschsprachigen Raum am meisten verbinden. Nach dem Beschluss des Parlaments endet sein Flugbetrieb in der Schweiz spätestens Ende 2027. Hier erfährst du, wie du die F-5 sicher erkennst, wo sie herkommt und wie du die letzten Tiger-Jahre fotografisch nutzt.
Den Tiger im Hangar abhaken
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Was ist die Northrop F-5?
Die F-5 ist ein leichter Überschall-Kampfjet, den Northrop Ende der 1950er-Jahre als Gegenentwurf zu immer größeren und teureren Jägern entwickelte. Die Idee: ein kleines, zweistrahliges Flugzeug, das in der Anschaffung günstig ist, sich einfach warten lässt und auch von kleineren Luftwaffen sicher betrieben werden kann. Aus demselben Grundentwurf entstand parallel der Trainer T-38 Talon.
Der Prototyp N-156F flog am 30. Juli 1959 zum ersten Mal. In Serie ging zunächst die F-5A Freedom Fighter mit ihrer Doppelsitzer-Version F-5B. Die USA gaben sie über Militärhilfeprogramme an zahlreiche verbündete Staaten ab, und mehrere Länder bauten eigene Varianten, etwa Kanada, die Niederlande und Spanien.
Anfang der 1970er-Jahre folgte die zweite Generation: die F-5E Tiger II. Sie erhielt stärkere J85-Triebwerke, mehr Treibstoff, ein Radar und die markanten Flügelwurzelverlängerungen, die ihr bessere Wendigkeit bei hohen Anstellwinkeln geben. Die F-5E flog am 11. August 1972 erstmals, im April 1973 übernahm die US Air Force die ersten Maschinen. Dazu kamen der Doppelsitzer F-5F mit verlängertem Bug und die Aufklärungsversion RF-5E Tigereye. Neben Northrop selbst montierten auch die Schweiz, Südkorea und Taiwan Tiger in Lizenz. Über alle Versionen hinweg entstanden weit über 2.000 Exemplare.
Northrop ist heute Teil von Northrop Grumman und eher für Großprojekte wie den Tarnkappenbomber B-2 Spirit bekannt. Die F-5 war aber der Exportschlager des Hauses und flog bei Dutzenden Luftwaffen weltweit.
Die F-5 im Feld erkennen
Die F-5 wirkt am Boden fast zierlich. Wer zum ersten Mal neben einer Hornet und einem Tiger steht, ist überrascht, wie klein der Tiger ist. Drei Beobachtungen reichen für die sichere Bestimmung. Einen Überblick über weitere Muster gibt der Beitrag Kampfjets in Europa erkennen.
Größe und Silhouette
Ein schlanker, sehr kurzer Jet mit langer, spitzer Nase. Die Flügel sind klein und dünn, die Proportionen erinnern eher an einen Trainer als an einen modernen Kampfjet.
Ein Leitwerk, zwei Düsen
Von hinten siehst du zwei Triebwerksdüsen direkt nebeneinander, darüber aber nur ein einzelnes Seitenleitwerk. Die Hornet hat zwei schräg gestellte Leitwerke.
Flügelspitzen ansehen
An den Enden der Flügel sitzen Startschienen für Luft-Luft-Raketen. Bei den Schweizer Tigern sind sie meist leer, die Schienen bleiben aber deutlich sichtbar.
Bei der Schweizer Luftwaffe hilft dir zusätzlich die Kennung: Schweizer Militärflugzeuge tragen ein „J“ für Jet und eine vierstellige Nummer. Die Einsitzer tragen Nummern aus dem Bereich J-30xx, die Doppelsitzer J-32xx. Welche Maschine du vor dir hast, verrät dir die Kennung am Rumpf.
Praxis-Tipp: F-5E oder F-5F?
Der Doppelsitzer F-5F hat einen spürbar längeren Bug und eine gestreckte Haube mit zwei Sitzen hintereinander. Im Vorbeiflug achtest du am besten auf das Verhältnis von Cockpit zu Nase: Beim Einsitzer ist die Haube kurz und sitzt weiter vorn.
Varianten im Überblick
| Variante | Merkmal | Bedeutung für Spotter |
|---|---|---|
| F-5A / F-5B | Erste Generation „Freedom Fighter“, schmalere Flügelwurzel | Heute vor allem in Museen und bei wenigen Nutzern |
| F-5E | Einsitzer Tiger II, stärkere Triebwerke, Flügelwurzelverlängerungen | Hauptvariante der Schweiz und der Patrouille Suisse |
| F-5F | Doppelsitzer Tiger II mit längerem Bug | In kleinen Stückzahlen, auch in der Schweiz |
| RF-5E Tigereye | Aufklärer mit umgebauter Nase für Kameras | Selten, bei einzelnen Exportkunden |
| F-5N / F-5F (US Navy) | Modernisierte Gebrauchtmaschinen als Trainingsgegner | Meist in Tarnbemalung, die an fremde Luftwaffen erinnert |
| F-20 Tigershark | Einstrahlige Weiterentwicklung | Nur Prototypen, keine Serie |
Die enge Verwandtschaft zur T-38 Talon sorgt immer wieder für Verwechslungen. Die T-38 ist ein reiner Trainer mit zwei Sitzen, ohne Kanonen und ohne Startschienen an den Flügelspitzen. Ihre Flügelwurzel läuft glatt in den Rumpf, während die F-5E dort die schmalen Verlängerungen nach vorn zeigt.
Die F-5 in der Schweizer Luftwaffe
Für die Schweiz war der Tiger lange das Rückgrat der Luftverteidigung. Über die Rüstungsprogramme 1975 und 1981 beschaffte das Land insgesamt 110 Maschinen: 98 einsitzige F-5E und 12 doppelsitzige F-5F. Ab 1978 standen die ersten Tiger im Dienst, zunächst in der Rolle als Raumschutzjäger. Zusammen mit den älteren Hawker Hunter und den Mirage prägten sie über Jahrzehnte das Bild am Schweizer Himmel.
Mit der Einführung der F/A-18 Hornet verlor der Tiger seine Hauptrolle. Ab den 2000er-Jahren verkleinerte die Luftwaffe die Flotte schrittweise. Viele Maschinen gingen in die USA: 2006 kaufte die US Navy gebrauchte Schweizer Tiger mit wenigen Flugstunden, ein weiteres Paket von 22 Maschinen wurde 2020 vereinbart, die Abholung begann im März 2024. Zwischen 2004 und 2008 hat Österreich zudem zwölf Schweizer F-5E geleast, um die Lücke bis zur Einführung des Eurofighter Typhoon zu überbrücken.
Zuletzt erledigte der Tiger vor allem Nebenaufgaben: Zieldarstellung, Schlepp- und Testflüge sowie Training. Damit entlastete er die Hornet-Flotte und verlängerte deren Lebensdauer. Etwa die Hälfte der verbliebenen F-5 nutzt die Patrouille Suisse. Laut Armee standen im März 2024 noch 25 Tiger im Bestand, von denen 18 im Einsatz waren.
Der Weg zur Ausmusterung
Schon in der Armeebotschaft 2022 schlug der Bundesrat vor, die F-5 Ende 2025 außer Dienst zu stellen. Das Parlament lehnte das damals ab. Im März 2024 kündigten die Armee und Luftwaffenchef Peter Merz an, den Tiger bis Ende 2027 weiterzubetreiben und dann auszumustern. Als Gründe nannte die Armee veraltete Sensoren und Bewaffnung, steigende Kosten für Material, Reparaturen und Unterhalt in zweistelliger Millionenhöhe pro Jahr und den fehlenden Bedarf für eine dritte Flotte neben Hornet und der ab 2028 zulaufenden F-35A.
Im Dezember 2024 scheiterte im Ständerat eine Motion, die Tiger für die Patrouille Suisse weiterzubetreiben. Im Juni 2025 stimmte der Nationalrat dem Bundesbeschluss zur Ausserdienststellung zu, am 17. September 2025 folgte der Ständerat knapp mit 22 zu 20 Stimmen. Für Spotter heißt das: 2026 und 2027 sind die letzten Jahre, in denen du Schweizer F-5 in der Luft erlebst.
Termine kurzfristig prüfen
Flugbetrieb, Vorführungen und Abschiedsanlässe der Tiger hängen von Wetter, Technik und Entscheiden der Armee ab. Verlass dich nicht auf alte Programme, sondern prüf vor jeder Tour die aktuellen Angaben der Luftwaffe.
Patrouille Suisse: rot-weiße Tiger
Die Patrouille Suisse wurde am 22. August 1964 gegründet und flog zunächst den Hawker Hunter. Nach der letzten Hunter-Saison 1994 stieg die Staffel 1995 auf die F-5E um, Heimatbasis ist der Militärflugplatz Emmen. Die Tiger tragen die bekannte rot-weiße Lackierung mit Schweizer Kreuz auf der Unterseite. In der ersten Tiger-Saison flog das Team noch ohne Rauch, später kamen Rauchanlagen dazu. Gezeigt wird das Programm mit sechs Flugzeugen.
Mit dem Ende der F-5 verliert die Patrouille Suisse ihre Jets. Das Verteidigungsdepartement prüfte eine günstigere Lösung mit Propellerflugzeugen; als naheliegende Option nannte die Armee das bestehende PC-7 TEAM mit der Pilatus PC-7 des Schweizer Herstellers Pilatus. Mehr zur Staffel, ihrer Geschichte und ihrem Programm liest du im Porträt der Patrouille Suisse, einen Vergleich mit anderen Teams im Überblick Kunstflugstaffeln Europas.
Kein Tiger-Auftritt mehr verpassen
Setz die F-5 auf deine Wunschliste, poste deine Bilder mit Typ und Spot und tausch dich mit anderen Tiger-Fans in der Community aus. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Der Tiger als Gegner im Training
Außerhalb der Schweiz kennen viele die F-5 als Aggressor. Klein, wendig und mit Flugleistungen ähnlich der MiG-21 eignet sie sich ideal, um im Luftkampftraining den Gegner zu spielen. Die US Navy setzte sie schon in der Waffenschule bekannt als „Top Gun“ ein. Heute fliegen Reservestaffeln der Navy und das US Marine Corps modernisierte F-5N und F-5F, häufig in Tarnmustern, die an fremde Luftwaffen erinnern. Ein Teil davon stammt aus der Schweiz.
Wer sich für Kennzeichen und Herkunft solcher Jets interessiert, findet im Beitrag US-Militärkennzeichen die Logik hinter den Seriennummern. Wie du Militärflugzeuge online verfolgst und wo die Grenzen liegen, zeigt Militärflugzeuge online verfolgen.
Verwechslungsgefahr: F-5, Hornet und Co.
Schnellbestimmung: kleiner Militärjet
Northrop F-5 Tiger II
Ein Leitwerk, zwei eng stehende Düsen und die zierliche Silhouette sprechen für den Tiger. Achte auf die Startschienen an den Flügelspitzen und prüf die Kennung.
F/A-18 Hornet
Zwei schräg gestellte Seitenleitwerke und die breiten Flügelwurzeln sind typisch für die Hornet, das heutige Rückgrat der Schweizer Luftwaffe.
Pilatus PC-7 oder PC-21
Ein Propeller vorn bedeutet Turboprop-Trainer. In der Schweiz sind das meist die PC-7 des PC-7 TEAM oder die PC-21.
Es spricht für die F-5, wenn …
- der Jet auffällig klein und schlank ist
- du ein Seitenleitwerk und zwei eng stehende Düsen siehst
- an den Flügelspitzen Startschienen sitzen
- die Maschine rot-weiß lackiert ist und eine J-Kennung trägt
Sieh genauer hin, wenn …
- es ein Doppelsitzer ohne Raketenschienen ist – dann könnte es eine T-38 sein
- du nur ein einzelnes Triebwerk erkennst
- die Maschine eine fremd wirkende Tarnbemalung trägt – dann vielleicht ein US-Aggressor
Es ist keine F-5, wenn …
- zwei Seitenleitwerke vorhanden sind
- du einen Propeller siehst
- die Lufteinläufe unter dem Rumpf liegen, wie bei der F-16
Wo du die F-5 noch erlebst
In der Schweiz sind die Chancen klar verteilt: Die Patrouille Suisse trainiert von Emmen aus und tritt bei Flugtagen und Anlässen im In- und Ausland auf. Ein Höhepunkt für viele ist das Fliegerschießen Axalp im Berner Oberland, wo Militärjets vor Bergkulisse fliegen. Ob die Patrouille Suisse dort noch mit dem Tiger auftritt, hängt vom Ausserdienststellungskonzept ab. Die Luftwaffe veröffentlicht ihre Vorführungen jeweils für die laufende Saison.
Am Zaun eines Militärflugplatzes gelten eigene Regeln. Was erlaubt ist, steht in Militärflugplätze fotografieren: die Regeln, die Schweizer Besonderheiten erklärt Planespotting in der Schweiz.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| Emmen und Umgebung | mittel | Heimatbasis der Patrouille Suisse, Trainingsflüge in der Saison |
| Flugtage und Airshows | hoch | Angekündigte Vorführungen der Patrouille Suisse |
| Fliegerschießen Axalp | offen | Abhängig vom Programm und vom Ausserdienststellungskonzept |
| Museen nach 2027 | dauerhaft | Ausgemusterte Tiger könnten in Sammlungen landen – aktuell prüfen |
Wer die Geschichte der Schweizer Militärfliegerei vertiefen will, besucht das Flieger-Flab-Museum Dübendorf; Tipps für den Besuch vor Ort stehen beim Spot Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf. Frühe F-5-Versionen und viele andere US-Militärjets zeigt das National Museum of the US Air Force in Dayton.
Fototipps für den Tiger
Die F-5 ist klein und schnell. Das verlangt bei Vorführungen etwas Vorbereitung, belohnt dich aber mit dynamischen Bildern.
Mehr Brennweite einplanen
Wegen der geringen Größe füllt der Tiger das Bild schlechter als ein großer Jet. Ein Telezoom bis in den Bereich von 400 bis 500 mm hilft bei Einzelpassagen.
Kurze Belichtungszeiten
Für scharfe Formationen sind kurze Verschlusszeiten Pflicht. Im kontinuierlichen Autofokus bleibt das Team auch bei Richtungswechseln im Fokus.
Formation im Weitwinkel denken
Bei Formationsfiguren mit sechs Maschinen lohnt sich ein kürzeres Objektiv, damit Rauchspuren und Landschaft mit ins Bild kommen.
Licht und Hintergrund
Rot-weiß vor Bergen oder blauem Himmel wirkt am stärksten mit seitlichem Licht. Plane deinen Standort so, dass die Sonne nicht direkt hinter der Vorführachse steht – wie das gelingt, zeigt der Guide zum Sonnenstand am Fotospot.
Mehr Technik für Vorführungen findest du im Guide Airshows fotografieren. Und wer den Vergleich zum Nachbarland sucht: Österreich hat zwischen 2004 und 2008 selbst geleaste Schweizer Tiger geflogen – mehr zur großen österreichischen Militär-Airshow liest du im Beitrag zur AIRPOWER in Zeltweg.
Bereit für deine Tiger-Session?
- Ich habe einen bestätigten Termin der Patrouille Suisse gefunden.
- Ich kenne die Vorführachse und meinen Standort dazu.
- Ich weiß, wo die Sonne zur Vorführzeit steht.
- Ich habe die Regeln für Militärflugplätze und Veranstaltungsgelände geprüft.
- Akku voll, Speicherkarte frei, Telezoom eingepackt.
Fazit
Die F-5 Tiger II ist ein Stück Schweizer Luftfahrtgeschichte: fast fünf Jahrzehnte im Dienst, Rückgrat der Luftverteidigung, später Arbeitspferd im Hintergrund und Bühne für die Patrouille Suisse. Erkennen lässt sie sich leicht – klein, spitz, ein Leitwerk, zwei Düsen. Schwieriger wird es, sie noch fliegen zu sehen. Mit dem Ende des Flugbetriebs spätestens Ende 2027 lohnt jede Gelegenheit, die rot-weißen Tiger vor die Linse zu bekommen.
Kurzfazit
Winziger Zweistrahler mit einem Seitenleitwerk, spitzer Nase und Raketenschienen an den Flügelspitzen: Das ist die F-5. In der Schweiz fliegt sie nur noch bis spätestens Ende 2027 – vor allem bei der Patrouille Suisse.
Zusammenfassung
- Die F-5 entstand bei Northrop als leichter, einfach zu wartender Jäger; die F-5E Tiger II flog 1972 erstmals und ging 1973 in Dienst.
- Die Schweiz beschaffte über zwei Rüstungsprogramme 110 Tiger, die heute nur noch Nebenaufgaben und die Vorführungen der Patrouille Suisse übernehmen.
- Die US Navy und das US Marine Corps nutzen F-5 seit Jahrzehnten als Gegner-Darsteller im Luftkampftraining, teils mit ehemals Schweizer Maschinen.
- Wer die Schweizer F-5 noch fliegen sehen will, plant 2026 und 2027 Vorführungen der Patrouille Suisse und Militärflugtage gezielt ein.
Häufige Fragen
Was bedeutet „Tiger II“ bei der F-5?
Tiger II ist der Name der zweiten F-5-Generation, also der Varianten F-5E (Einsitzer) und F-5F (Doppelsitzer). Die erste Generation F-5A/B lief unter dem Namen Freedom Fighter. In der Schweiz spricht man meist einfach vom „Tiger“.
Wie viele F-5 hatte die Schweizer Luftwaffe?
Insgesamt 110 Maschinen, beschafft über die Rüstungsprogramme 1975 und 1981: 98 einsitzige F-5E und 12 doppelsitzige F-5F. Ab den 2000er-Jahren wurde die Flotte schrittweise verkleinert; viele Maschinen gingen in die USA. Laut Armee waren 2024 noch 25 Tiger im Bestand, davon 18 im Einsatz.
Wann wird die F-5 in der Schweiz ausgemustert?
Nach dem Nationalrat stimmte im September 2025 auch der Ständerat dem Bundesbeschluss zur Ausserdienststellung zu, knapp mit 22 zu 20 Stimmen. Die Luftwaffe betreibt die Tiger nach Angaben der Armee noch bis spätestens Ende 2027.
Was passiert mit der Patrouille Suisse?
Die Kunstflugstaffel fliegt seit 1995 auf der F-5E und kann ohne den Tiger keine Jet-Vorführungen mehr zeigen. Das Verteidigungsdepartement prüfte eine günstigere Lösung mit Propellerflugzeugen; als naheliegende Option nannte die Armee das bestehende PC-7 TEAM. Den aktuellen Stand prüfst du am besten direkt bei der Luftwaffe.
Wie unterscheide ich die F-5 von der T-38 Talon?
Beide stammen vom selben Northrop-Grundentwurf. Die T-38 ist ein reiner Doppelsitzer-Trainer ohne Kanonen und ohne Raketenschienen an den Flügelspitzen. Die F-5E hat dagegen deutlich sichtbare Flügelwurzelverlängerungen und Startschienen an den Flügelenden.
Warum nutzt die US Navy die F-5 als Gegner im Training?
Die F-5 ist klein, wendig und in ihren Flugleistungen mit Jägern wie der MiG-21 vergleichbar. Deshalb stellt sie im Luftkampftraining seit Jahrzehnten den Gegner dar. Dafür kaufte die Navy unter anderem 2006 gebrauchte Tiger aus der Schweiz und modernisierte sie zum Standard F-5N.
Gibt es eine einstrahlige F-5?
Ja, als Projekt: Die F-20 Tigershark (anfangs F-5G) war eine stark überarbeitete einstrahlige Weiterentwicklung. Es entstanden nur Prototypen; in Serie ging sie nie, unter anderem weil sich Exportkunden für die F-16 entschieden.
Northrop F-5 Tiger II sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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HerstellerPilatus Aircraft
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