Das Wichtigste in Kürze
- Das Flygvapenmuseum ist das Museum der schwedischen Luftwaffe und liegt am Militärflugplatz Malmen bei Linköping.
- Für Saab-Fans ist es Pflicht: B 17, B 18, J 21, Tunnan, Lansen, Draken, Viggen, Sk 60 und Gripen stehen unter einem Dach.
- Die DC-3 aus der Catalina-Affäre wurde 1952 über der Ostsee abgeschossen, 2004 geborgen und ist seit 2009 im Museum zu sehen.
- Die Sammlung umfasst laut Museum über 300 Luftfahrzeuge, rund 50 davon in den Ausstellungen.
- Erwachsene zahlen je nach Saison 120 oder 150 SEK, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre nichts.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Ein Museum am Ursprung der schwedischen Fliegerei
- 8.Warum gerade hier so viel Saab steht
- 9.Hemliga handlingar: die DC-3, die verschwand
- 10.Fremde Typen in schwedischen Farben
- 11.Kalter Krieg, Flyglabbet und Sonderausstellungen
- 12.Fotografieren im Flygvapenmuseum
- 13.Anreise, Eintritt und Besuch
- 14.Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in Schweden
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria (SMMTF) – staatlicher schwedischer Museumsverbund, laut Museum seit dem 1. Januar 2026 |
|---|---|
| Standort | Carl Cederströms gata 2, Malmslätt – am Militärflugplatz Malmen, rund 7 km westlich der Innenstadt von Linköping |
| Eröffnung | Erste Ausstellungshalle in Malmen am 8. März 1984; die Sammlung war laut schwedischer Wikipedia bereits ab 1967 in Ryd (Linköping) öffentlich zu sehen |
| Neueröffnung | 12. Juni 2010 nach Um- und Ausbau, mit rund 6.000 m² Publikumsfläche laut schwedischer Wikipedia |
| Sammlung | laut Museum mehr als 300 Flugzeuge und Hubschrauber, davon rund 50 in den Ausstellungen; der Rest steht im Magazin oder ist an andere Museen verliehen |
| Saab-Highlights | B 17, B 18, J 21, A 21R, J 29 Tunnan, A 32 Lansen, J 35 Draken, AJS 37 Viggen, JAS 39 Gripen, Sk 60 (Saab 105) und der Versuchsträger Saab 210 Lill-Draken |
| Weitere Highlights | Wrack der Tp 79 (DC-3) aus der Catalina-Affäre, Junkers Ju 86 (B 3), Spitfire, Mustang, Vampire, Venom, Hunter, MiG-15, Tp 47 Catalina |
| Eintritt | laut Museum Erwachsene 120 SEK (September bis Mai) bzw. 150 SEK (Juni bis August), Rentner und Studierende 100 SEK, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei |
| Anreise | Bus 6 ab Linköping Resecentrum; mit dem Auto über die E4, Ausfahrt 111, Parken kostenlos |
| Offizielle Website | www.flygvapenmuseum.se |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Flygvapenmuseum Linköping aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flygvapenmuseum Linköping
- Lage direkt am Flugplatz Malmen – das Museum liegt am Rand eines aktiven Militärflugplatzes in Malmslätt westlich von Linköping
- Die DC-3 im Untergeschoss – das zerschossene Wrack der Tp 79 bildet den Mittelpunkt einer eigenen Ausstellung im Untergeschoss
- Draken und Viggen in Reihe – der Doppeldeltaflügel der J 35 und die Canard-Konfiguration der 37 machen die beiden Typen sofort unterscheidbar
- Großgerät im Freien – laut englischer Wikipedia stehen draußen unter anderem eine Canberra (Tp 52), eine Varsity (Tp 82) und eine C-47 (Tp 79)
- Schwedische Typenbezeichnungen – J für Jagd, A für Attack, B für Bomber, S für Aufklärung, Sk für Schulung und Tp für Transport stehen auf den Schildern
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die vollständigste Sammlung schwedischer Militärflugzeuge – alle großen Saab-Jets an einem Ort
- Das DC-3-Wrack aus der Catalina-Affäre ist ein einzigartiges Zeitzeugnis des Kalten Krieges
- Seltene Stücke wie die weltweit letzte erhaltene Junkers Ju 86 und die Saab 210 Lill-Draken
- Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen keinen Eintritt
- Kostenloses Parken und Busverbindung ab dem Bahnhof Linköping
Wo es hakt
- Nur rund 50 der über 300 Luftfahrzeuge sind ständig ausgestellt – manche Typen stehen im Magazin
- Linköping liegt abseits der großen Spotting-Flughäfen, du brauchst einen eigenen Reisetag
- In den Hallen stehen die Flugzeuge teils eng, Gesamtaufnahmen sind nicht überall möglich
- Der Simulator kostet extra und muss vorab gebucht werden
- Der Flugbetrieb am Militärflugplatz Malmen ist nicht planbar und kein klassischer Spotting-Anlass
Schweden ist ein Land mit eigener Kampfflugzeug-Tradition – und die schreibt sich fast komplett mit vier Buchstaben: Saab. Wer verstehen will, wie ein Land mit wenigen Millionen Einwohnern über Jahrzehnte eigene Jets wie Draken, Viggen und Gripen entwickeln konnte, fährt nach Linköping. Dort, wo Saab seine Flugzeuge entwickelt und baut, liegt am Militärflugplatz Malmen das Flygvapenmuseum, das Museum der schwedischen Luftwaffe. Es zeigt die ganze Saab-Ahnenreihe unter einem Dach – und dazu ein Stück Kalter Krieg, das du so in keinem anderen Museum siehst: das geborgene Wrack einer 1952 abgeschossenen DC-3.
Draken, Viggen und Gripen im Hangar
Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – auch die Saab-Jets aus Linköping landen so in deiner Sammlung. Planetrack startet bald – die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Ein Museum am Ursprung der schwedischen Fliegerei
Malmen ist kein zufälliger Standort. Hier gründete der Flugpionier Carl Cederström – er hatte 1910 den ersten schwedischen Flugzeugführerschein erworben – im Jahr 1912 eine Flugschule. Als 1926 die eigenständige Luftwaffe Flygvapnet entstand, wurde das Geschwader in Malmen zum F 3. Die Straße, an der das Museum heute liegt, trägt Cederströms Namen.
Den Grundstock der Sammlung bildeten laut schwedischer Wikipedia elf Flugzeuge, die Kommandeure des F 3 zusammengetragen hatten. 1967 war die Sammlung erstmals öffentlich zu sehen, damals in Ryd in Linköping mit 26 Flugzeugen. Am 8. März 1984 eröffnete König Carl XVI. Gustaf dann die erste Ausstellungshalle am heutigen Standort in Malmen, 1989 folgte eine zweite Halle mit Platz für rund 60 Flugzeuge.
Den heutigen Charakter bekam das Museum durch einen großen Umbau. Im März 2009 schloss es, am 12. Juni 2010 öffnete es neu – mit rund 6.000 Quadratmetern Publikumsfläche, thematisch gegliederten Ausstellungen, einem Wissenszentrum mit Archiv und Bibliothek, einem Science Center für Kinder und einem Restaurant. Die Mühe zahlte sich aus: 2011 wurde das Flygvapenmuseum als schwedisches Museum des Jahres ausgezeichnet, die DC-3-Ausstellung zuvor als Ausstellung des Jahres 2010.
Träger ist ein staatlicher Museumsverbund. Lange gehörte das Haus gemeinsam mit dem Armeemuseum in Stockholm zu den Statens försvarshistoriska museer; seit dem 1. Januar 2026 ist es laut Museum Teil der Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria. Unterstützt wird es vom Förderverein Östergötlands Flyghistoriska Sällskap (ÖFS).
Warum gerade hier so viel Saab steht
Saab wurde 1937 in Trollhättan gegründet, die Flugzeugentwicklung wanderte aber schon kurz darauf nach Linköping, wo der Konzern bis heute Kampfflugzeuge entwickelt und fertigt. Mehr zur Firmengeschichte liest du auf der Seite zum Hersteller Saab. Für das Museum heißt das: Fast jedes Muster, das Saab für die schwedische Luftwaffe gebaut hat, ist in der Sammlung vertreten – oft in mehreren Exemplaren und Versionen.
Die Ausstellungen zeigen laut Museum rund 50 Luftfahrzeuge. Die übrigen der mehr als 300 Flugzeuge und Hubschrauber lagern im Magazin oder sind an andere Museen im In- und Ausland verliehen.
| Saab-Typ | Rolle | Wofür er steht |
|---|---|---|
| B 17 | Sturzkampfbomber | eines der ersten Saab-Flugzeuge, Erstflug 1940 |
| B 18 | Bomber und Aufklärer | zweimotoriger Propellerbomber, Erstflug 1942 |
| J 21 / 21R | Jäger, Erdkampf | Druckpropeller und Doppelleitwerk, später als Strahlflugzeug weiterentwickelt |
| J 29 Tunnan | Jäger | erster schwedischer Pfeilflügel-Jet, „die Tonne“ |
| A 32 Lansen | Erdkampf, Allwetterjäger | zweisitziger Jet der Fünfzigerjahre |
| J 35 Draken | Jäger | Doppeldeltaflügel |
| AJS 37 Viggen | Mehrzweck | Delta mit Canards, Schubumkehr |
| Sk 60 (Saab 105) | Schulflugzeug | Jettrainer mit Sitzen nebeneinander |
| JAS 39 Gripen | Mehrzweck | aktuelles Kampfflugzeug der Flygvapnet |
Welches Exemplar gerade wo steht, ändert sich durch Umbauten, Leihgaben und Sonderausstellungen. Die Tabelle ist eine Orientierung, keine Platzgarantie.
Die Propellerzeit: B 17, B 18 und J 21
Die Dauerausstellung „Flygfärdig“ führt von den Flugpionieren bis zum Beginn des Jet-Zeitalters; hier stehen laut schwedischer Wikipedia die ersten Saab-Muster. Die B 17 war ein einmotoriger Sturzkampfbomber, die B 18 ein zweimotoriger Bomber und Aufklärer. Beide entstanden rund um den Zweiten Weltkrieg, als Schweden neutral blieb und Flugzeugkäufe im Ausland immer schwieriger wurden – ein wichtiger Anstoß für die eigene Industrie.
Besonders auffällig ist die J 21: ein Jäger mit Druckpropeller hinter dem Cockpit und zwei Leitwerksträgern. Für Spotter ist sie ein Lehrstück in Sachen Umbau: Auf ihrer Basis entwickelte Saab die 21R mit Strahltriebwerk anstelle des Kolbenmotors, zunächst als Jäger, später als Erdkampfflugzeug A 21R eingesetzt. Laut englischer Wikipedia stehen eine J 21A und eine A 21R in den Hallen.
Tunnan und Lansen: der Sprung ins Jet-Zeitalter
Die J 29 Tunnan trägt ihren Spitznamen „Tonne“ wegen des dicken, rundlichen Rumpfes. Sie war Schwedens erster Jet mit Pfeilflügeln und wurde in der ersten Hälfte der Fünfzigerjahre in Serie gebaut. Daneben zeigt das Museum die A 32 Lansen, einen zweisitzigen Jet der Fünfzigerjahre für Erdkampf und Allwettereinsätze. Wer die beiden direkt vergleicht, sieht, wie schnell sich die Jet-Konstruktion in wenigen Jahren entwickelte.
Draken, Lill-Draken und Viggen
Der Saab 35 Draken ist der Typ, an dem du die schwedische Ingenieurskunst am deutlichsten erkennst: Der Doppeldeltaflügel war in den Fünfzigerjahren radikal. Damit die Form vorher erprobt werden konnte, baute Saab den kleinen Versuchsträger Saab 210 Lill-Draken – und auch diesen „kleinen Drachen“ zeigt das Museum. Ein Besuch lohnt sich schon, um beide nebeneinander zu sehen.
Die Saab 37 Viggen folgte mit Deltaflügel, vorgesetzten Entenflügeln (Canards) und Schubumkehr, ausgelegt für kurze Pisten und Straßenabschnitte. Laut englischer Wikipedia steht in den Hallen eine AJS 37, die aufgewertete Mehrzweckversion. Wer die Erkennung moderner Kampfjets üben will, findet im Beitrag Kampfjets in Europa erkennen die passende Grundlage.
Gripen und Sk 60
Den Abschluss der Reihe bildet der JAS 39 Gripen, das aktuelle Kampfflugzeug der Flygvapnet. Laut schwedischer Wikipedia gehört auch ein zweisitziger JAS 39B zu den Exponaten. Daneben steht die Sk 60, die schwedische Bezeichnung für den Saab 105, ein Jettrainer mit nebeneinander angeordneten Sitzen, an dem Generationen schwedischer Militärpiloten das Fliegen gelernt haben.
Die Buchstaben verstehen
Schwedische Militärflugzeuge tragen Rollenkürzel vor der Typnummer: J steht für Jagd, A für Attack, B für Bomber, S für Spaning (Aufklärung), Sk für Skol (Schulung) und Tp für Transport. Eine AJS 37 ist also eine Viggen für Erdkampf, Jagd und Aufklärung – und Tp 79 ist die schwedische Bezeichnung der DC-3.
Den Gripen live erwischen
In Planetrack setzt du den Gripen oder andere seltene Typen auf die Wunschliste deines Hangars und bekommst einen Sichtungs-Alarm, wenn eine Maschine an deinem Flughafen landet. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Hemliga handlingar: die DC-3, die verschwand
Der eindrucksvollste Raum des Museums hat mit Saab nichts zu tun. Im Untergeschoss liegt das Wrack einer Tp 79, der militärischen Version der Douglas DC-3. Die Maschine verschwand am 13. Juni 1952 mit acht Mann an Bord über der Ostsee. Offiziell befand sie sich auf einem Navigationsflug, tatsächlich sammelte sie Funksignale für den schwedischen Nachrichtendienst.
Drei Tage später wurde auch eine schwedische Catalina, die nach der DC-3 suchte, von sowjetischen Jägern abgeschossen – ihre Besatzung überlebte. Die Sowjetunion bestritt beide Vorfälle bis zu ihrem Ende. Erst 1991 räumte ein ehemaliger sowjetischer Offizier ein, den Abschuss der DC-3 durch eine MiG-15 befohlen zu haben. Der Fall ist als Catalina-Affäre bekannt.
Gefunden wurde das Wrack der DC-3 im Juni 2003 in rund 126 Metern Tiefe, gehoben im März 2004. Einschusslöcher bestätigten den Angriff einer MiG-15. Am 13. Mai 2009 wurde die zerschossene Maschine an ihren endgültigen Platz im Museum gebracht; die Ausstellung „Hemliga handlingar – DC-3:an som försvann“ entstand um sie herum. Die Geschichte des Flugzeugtyps selbst erzählt der Beitrag zur Douglas DC-3.
Ein stiller Raum
Die DC-3-Ausstellung erinnert an acht Menschen, die bei dem Abschuss ums Leben kamen. Viele Besucher empfinden den Raum eher als Gedenkort denn als Flugzeugausstellung – nimm dir Zeit und fotografiere mit Rücksicht.
Fremde Typen in schwedischen Farben
Schweden kaufte vor und nach dem Zweiten Weltkrieg auch im Ausland – und diese Flugzeuge machen einen großen Teil des Reizes aus. Sie tragen schwedische Bezeichnungen, die du auf den Schildern wiederfindest:
- Junkers Ju 86 (B 3) – laut englischer Wikipedia das letzte erhaltene Exemplar weltweit
- Hawker Hart (B 4) und Gloster Gladiator (J 8) – Doppeldecker der Zwischenkriegszeit
- J 26 Mustang – die schwedische P-51 Mustang
- S 31 Spitfire – eine Aufklärungsversion der Spitfire
- J 28 Vampire und J 33 Venom – britische Jets der ersten Generation, darunter die de Havilland Vampire
- J 34 Hunter – die schwedische Hawker Hunter
- Tp 47 Catalina – das Flugboot, Typvertreter der Maschine aus der Catalina-Affäre
- MiG-15 – das sowjetische Gegenstück zu den Jets des Westens
Dazu kommen Exoten wie die Fiat CR 42 (J 11), die Reggiane Re.2000 (J 20) und die Seversky Republic (J 9) – Typen, die Schweden in den Kriegsjahren beschaffte, als kaum noch Lieferanten übrig waren. Im Freien stehen laut englischer Wikipedia größere Flugzeuge wie eine English Electric Canberra (Tp 52) und eine Vickers Varsity (Tp 82). Wenn dich alte Typen reizen, hilft dir der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen beim Einordnen.
Museumsbesuche gehören ins Logbuch
Mit Planetrack hältst du Ju 86, Viggen und Co. als Beitrag fest und siehst im Hangar, welche Typen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Kalter Krieg, Flyglabbet und Sonderausstellungen
Neben der Typenschau erzählt das Museum Alltagsgeschichte. Die Ausstellung „Om kriget kommer – Sverige under kalla kriget“ zeigt, wie sich Schweden während des Kalten Krieges auf einen möglichen Angriff vorbereitete – mit eingerichteten Wohnungen, je eine pro Jahrzehnt von den Fünfziger- bis zu den Achtzigerjahren, und rund 15 Flugzeugen und Hubschraubern. Sie ordnet auch Schwedens Bündnisfreiheit zwischen den Blöcken, die Luftaufklärung und die U-Boot-Jagd ein.
Für Familien gibt es Flyglabbet, ein Science Center mit Mitmach-Stationen, virtuellem Flugzeugbau und Einblicken in Strahltriebwerke. Ein Detail für Gripen-Fans: Der Steuerknüppel im dortigen Simulator stammt laut schwedischer Wikipedia vom ersten Gripen-Prototyp 39-1. Separat buchbar ist ein Simulator des JAS 39 Gripen E für Besucher ab zehn Jahren.
2026 feiert die Flygvapnet ihren 100. Geburtstag. Das Museum begleitet das Jubiläum mit einem eigenen Programm und der Sonderausstellung „EFFEKT – Flygvapnets drivkraft under 100 år“, die die Entwicklung der Flugmotoren und Triebwerke vom Sternmotor bis zum Triebwerk der Sk 60 zeigt und laut Museum vom 1. Juli 2026 bis 31. Dezember 2029 läuft. Zum Jubiläumsprogramm gehören außerdem Thementage, Vorträge und besondere Führungen – achte auf Termine, bei denen sonst nicht gezeigte Stücke zu sehen sind.
Fotografieren im Flygvapenmuseum
Das Museum ist hell und modern, aber wie in den meisten Luftfahrtmuseen stehen die Flugzeuge dicht. Mit etwas Planung bekommst du trotzdem gute Bilder.
Weitwinkel mitnehmen
Draken und Viggen sind lang, der Abstand zur Absperrung oft kurz. Ein Weitwinkel holt das ganze Flugzeug aufs Bild.
Silhouetten nutzen
Doppeldelta, Canards, Druckpropeller: Die Saab-Typen leben von ihrer Form. Fotografiere sie von schräg vorn oder von oben, wenn es eine Galerie gibt.
Schilder mitfotografieren
Typbezeichnung und Individualnummer auf dem Schild helfen dir später, das Exemplar korrekt in deine Sammlung einzutragen.
Draußen nach Licht planen
Für die Flugzeuge im Freien lohnt sich die Sonnenstandsplanung, damit die Sonne nicht frontal in die Kamera scheint.
Das Museum ist ein ideales Ziel für Tage, an denen das Wetter am Flughafenzaun keinen Spaß macht. Weitere Ideen dafür sammelt der Beitrag Planespotting bei schlechtem Wetter.
Militärflugplatz nebenan
Malmen ist ein aktiver Militärflugplatz. Richte deine Kamera nicht auf militärische Anlagen außerhalb des Museumsgeländes und halte dich an Absperrungen und Hinweise. Grundsätzliches dazu steht im Beitrag zu den Regeln beim Fotografieren an Militärflugplätzen.
Anreise, Eintritt und Besuch
Das Museum liegt an der Carl Cederströms gata 2 in Malmslätt, rund sieben Kilometer westlich der Innenstadt von Linköping.
- Mit dem Bus: Linie 6 ab Linköping Resecentrum, dem Bahnhof der Stadt. Die Fahrt zur Haltestelle Flygvapenmuseum dauert laut Museum rund 20 Minuten.
- Mit dem Auto: über die E4 bis zur Ausfahrt 111, danach den braunen Hinweisschildern folgen. Das Parken am Museum ist kostenlos.
- Mit der Bahn nach Linköping: Linköping liegt an der Hauptstrecke zwischen Stockholm und Malmö und ist damit von Stockholm aus gut als Tagesausflug machbar.
Beim Eintritt unterscheidet das Museum nach Saison: Erwachsene zahlen von September bis Mai 120 SEK, von Juni bis August 150 SEK; Rentner und Studierende zahlen 100 SEK. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Der Gripen-Simulator kostet extra; Preise nennt das Museum auf seiner Website.
Die Öffnungszeiten veröffentlicht das Museum als Kalender auf seiner Website. Donnerstags gibt es eine Abendöffnung; einen festen letzten Einlass gibt es nicht, du musst aber bis zur Schließung wieder draußen sein. Archiv und Bibliothek sind werktags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Zum Haus gehören das Restaurant Aviatören mit Mittagstisch und ein Museumsshop. Das Restaurant war zuletzt vorübergehend geschlossen, prüfe den aktuellen Stand vor dem Besuch.
Wie viel Zeit brauchst du im Flygvapenmuseum?
Richtwert ohne Anfahrt, Simulator und Pausen.
Kombinieren: Museum und Live-Verkehr in Schweden
Linköping liegt zwischen den beiden großen schwedischen Flughäfen – ein Museumstag passt also gut in eine Spotting-Reise.
- Am Flughafen Stockholm-Arlanda gibt es offizielle Plätze für Spotter, beschrieben auf der Seite zum Spotterhügel in Arlanda. Dort prägt SAS den Verkehr.
- Im Westen erreichst du den Flughafen Göteborg-Landvetter.
- Praktische Hinweise zum Museum als Spotting-Ziel stehen auf der Spot-Seite Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen.
Saab hat auch im zivilen Flugzeugbau Spuren hinterlassen: Die Turboprops Saab 340 und Saab 2000 fliegen teils bis heute bei Regionalairlines. Wer nach dem Museum die zivile Seite des Herstellers erleben will, hält an skandinavischen Regionalflughäfen die Augen offen.
Für eine Museumsreise durch den Norden bieten sich das Norsk Luftfartsmuseum in Bodø und das Suomen Ilmailumuseo am Flughafen Helsinki an. Wer Militärmuseen in Mitteleuropa vergleichen möchte, findet im Flieger-Flab-Museum Dübendorf, im Luftfahrtmuseum Prag-Kbely oder im Militärhistorischen Museum Berlin-Gatow gute Gegenstücke – Dübendorf zeigt mit der Schweizer Luftwaffe übrigens ebenfalls Hunter und Vampire.
Hinfahren, wenn du …
- die komplette Saab-Reihe von B 17 bis Gripen an einem Ort sehen willst
- dich für den Kalten Krieg über der Ostsee interessierst
- eine Schweden-Reise zwischen Stockholm und Göteborg planst
Vorher klären, wenn du …
- ein bestimmtes Exemplar sehen willst – es könnte im Magazin stehen
- den Gripen-Simulator fliegen möchtest – vorab buchen
- an Feiertagen kommst – Öffnungskalender prüfen
Woanders besser, wenn du …
- vor allem aktuelle Airliner im Anflug fotografieren willst
- einen Schwerpunkt auf Zivilluftfahrt suchst
- planbaren Militärflugbetrieb erleben möchtest
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen: Planetrack bringt alles für deine Spotting-Reise durch Schweden zusammen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Das Flygvapenmuseum in Linköping ist das Museum für alle, die schwedische Militärluftfahrt verstehen wollen. Am Ort, an dem 1912 Carl Cederström seine Flugschule gründete, steht die Typenreihe von Saab fast lückenlos: vom Propellerbomber B 18 über die Tonne Tunnan, die Lansen, den Doppeldelta-Draken und die Viggen bis zum Gripen. Dazu kommen ausländische Typen in schwedischen Farben, die letzte Ju 86 der Welt und mit der DC-3 aus der Catalina-Affäre ein bewegendes Zeugnis des Kalten Krieges.
Nimm dir mindestens einen halben Tag Zeit, prüf die Öffnungszeiten im Kalender des Museums und verbinde den Besuch mit einem Spotting-Tag in Stockholm oder Göteborg. Wenn Kinder dabei sind, freut sich die Reisekasse: Bis 18 Jahre ist der Eintritt frei.
Kurzfazit
Tunnan, Lansen, Draken, Viggen und Gripen unter einem Dach, dazu die geborgene DC-3 von 1952: Das Flygvapenmuseum ist das Pflichtziel für Saab-Fans – am besten als Tagesausflug auf einer Schweden-Reise, kombiniert mit einem Spotting-Tag in Arlanda.
Zusammenfassung
- Das Flygvapenmuseum zeigt die schwedische Militärluftfahrt von der Pionierzeit vor 1914 bis zum Gripen.
- Weil Saab in Linköping entwickelt und baut, ist die Typenreihe des Herstellers hier besonders vollständig vertreten.
- Die Ausstellung zur 1952 abgeschossenen DC-3 macht den Kalten Krieg über der Ostsee greifbar.
- Mit Bus 6 ab dem Bahnhof ist das Museum gut zu erreichen – ideal als Tagesausflug auf einer Schweden-Reise zwischen Stockholm und Göteborg.
Häufige Fragen
Was ist das Flygvapenmuseum?
Das Flygvapenmuseum ist das Museum der schwedischen Luftwaffe (Flygvapnet). Es liegt am Militärflugplatz Malmen in Malmslätt bei Linköping und zeigt die Geschichte der schwedischen Militärluftfahrt vom frühen 20. Jahrhundert bis heute. Träger ist laut Museum seit 2026 der staatliche Verbund Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria.
Welche Saab-Flugzeuge stehen im Museum?
Die Ausstellungen zeigen unter anderem Saab B 17, B 18, J 21 und A 21R, die J 29 Tunnan, die A 32 Lansen, die J 35 Draken, die AJS 37 Viggen, die Sk 60 (Saab 105) und den JAS 39 Gripen. Dazu kommt der Versuchsträger Saab 210 Lill-Draken. Die Aufstellung kann sich durch Umbauten ändern.
Was kostet der Eintritt?
Laut Museum zahlen Erwachsene von September bis Mai 120 SEK und von Juni bis August 150 SEK, Rentner und Studierende 100 SEK. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Einige Angebote wie der Gripen-Simulator kosten extra.
Wann ist das Museum geöffnet?
Die aktuellen Öffnungszeiten veröffentlicht das Museum in einem Kalender auf seiner Website; donnerstags gibt es eine verlängerte Abendöffnung. Einen festen letzten Einlass gibt es laut Museum nicht, du musst das Haus aber bis zur Schließzeit verlassen. Prüfe die Zeiten vor der Anreise, besonders an Feiertagen.
Was hat es mit der DC-3 auf sich?
Am 13. Juni 1952 verschwand eine schwedische Tp 79, eine militärische DC-3, mit acht Mann Besatzung auf einem Aufklärungsflug über der Ostsee. Sie war von einer sowjetischen MiG-15 abgeschossen worden – drei Tage später auch eine suchende Catalina, deren Besatzung überlebte. Das Wrack der DC-3 wurde 2003 gefunden, 2004 gehoben und ist seit 2009 im Museum ausgestellt.
Wie komme ich zum Flygvapenmuseum?
Mit dem Bus 6 ab Linköping Resecentrum, dem Bahnhof der Stadt. Mit dem Auto nimmst du die E4 bis zur Ausfahrt 111, das Parken ist kostenlos. Das Museum liegt rund 7 km westlich der Innenstadt.
Kann ich am Museum auch Flugbetrieb sehen?
Nur zufällig. Malmen ist ein Militärflugplatz, Starts und Landungen sind nicht planbar und das Gelände ist nicht öffentlich. Für Airliner fährst du zu den großen Flughäfen, etwa nach Stockholm-Arlanda mit seinen offiziellen Spotterplätzen.
Gibt es einen Flugsimulator?
Ja. Das Museum bietet einen JAS-39-Gripen-E-Simulator für Besucher ab zehn Jahren an, der vorab gebucht werden muss. Im Science Center Flyglabbet gibt es weitere Simulatoren für Kinder und Familien.
Sichtungen rund um Flygvapenmuseum Linköping sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Typische Flugzeuge
Saab 35 Draken
Ein Flügel wie eine Pfeilspitze mit Knick, kein Höhenleitwerk, eine einzige hohe Flosse: Der Saab 35 Draken war Schwedens Mach-2-Jäger und bis 2005 der Abfangjäger des österreichischen Bundesheers. So erkennst du ihn und hier findest du ihn heute.
FlugzeugtypSaab 37 Viggen
Großer Deltaflügel, Canards dahinter, Schubumkehr im Heck: Die Saab 37 Viggen war Schwedens Kampfjet des Kalten Krieges. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, welche Versionen es gab und wo du sie heute noch fliegen siehst.
FlugzeugtypSaab JAS 39 Gripen
Klein, wendig, nur ein Triebwerk und trotzdem Canards plus Deltaflügel: Der Saab Gripen ist Schwedens Kampfjet und fliegt auch in Ungarn und Tschechien. So erkennst du ihn und trennst die Versionen C/D und E/F.
FlugzeugtypSaab 340
Tiefdecker, zwei Vierblatt-Propeller, ein ganz normales Leitwerk und ein kurzer, rundlicher Rumpf: Der Saab 340 ist der schwedische Klassiker unter den Regional-Turboprops. So erkennst du ihn und weißt, wo er heute noch fliegt.
FlugzeugtypSaab 2000
Tief angesetzte Flügel, sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der für einen Turboprop ungewöhnlich lang wirkt: Der Saab 2000 war Schwedens schneller Regionalflieger. So erkennst du ihn und findest die letzten Exemplare.
FlugzeugtypDouglas DC-3 / C-47
Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.
FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-15
Gedrungener Rumpf, 35 Grad Pfeilung, Höhenleitwerk hoch am Seitenleitwerk: Die MiG-15 war der erste große Strahljäger der Sowjetunion, schockte 1950 über Korea die US Air Force und flog bei der NVA. So erkennst du sie – im Museum und als fliegenden Warbird.
FlugzeugtypHawker Hunter
Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.
Flugzeugtypde Havilland Vampire (DH.100 / DH.115)
Kurze Rumpfgondel, zwei schlanke Leitwerksträger, ein einziges Strahltriebwerk: Die de Havilland Vampire gehört zur ersten Generation der Düsenjäger und flog in der Schweiz über vier Jahrzehnte. So erkennst du Einsitzer und Trainer und wo du sie heute erlebst.
FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
FlugzeugtypNorth American P-51 Mustang
Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.
Spotting-Spots rund um Flygvapenmuseum Linköping
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen bei Linköping
Am Flugplatz Malmen bei Linköping, wo Carl Cederström 1912 eine Flugschule gründete, zeigt das Flygvapenmuseum die Geschichte der schwedischen Luftwaffe: Saab-Jets von Tunnan über Lansen und Draken bis Viggen und Gripen, dazu Spitfire, MiG-15 und das Wrack der 1952 abgeschossenen DC-3.
SpotterhügelSpotterhügel am Flughafen Stockholm-Arlanda
Der offizielle Spotterplatz von Stockholm-Arlanda: ein Hügel mit kleinem Spotterhäuschen an der Navigatörsvägen, kostenlosem Parkplatz und Blick auf Landungen auf der 19L – erreichbar mit dem Auto oder dem Bus 806.
MuseumNorsk Luftfartsmuseum am Flughafen Bodø
Norwegens nationales Luftfahrtmuseum steht in Propellerform am Rand des Flughafens Bodø. Drinnen wartet die U-2, die an Gary Powers’ Ziel von 1960 erinnert, dazu Spitfire, Mosquito und Widerøes erste Twin Otter – und vom Museumstower schaust du auf den Heimatflughafen von Widerøe.
MuseumSuomen Ilmailumuseo am Flughafen Helsinki-Vantaa
Nur 300 Meter vom Bahnhof Aviapolis und direkt am Südrand des Flughafens Helsinki-Vantaa zeigt das Finnische Luftfahrtmuseum rund 70 Flugzeuge in zwei Hallen – von der ältesten Passagier-DC-3 Europas bis zum Draken. Ideal, um einen Spottertag am Zaun mit Geschichte zu verbinden.
Weitere Einträge
Saab
Saab aus Schweden hat zwei Gesichter: Für Airline-Spotter steht der Name für die Turboprops Saab 340 und Saab 2000, die bis heute bei Regionalairlines fliegen. Auf Airshows und Militärflugplätzen ist es der Gripen – und mit dem GlobalEye baut Saab ein fliegendes Radar auf Basis eines Businessjets.
FlughafenFlughafen Stockholm-Arlanda
Schwedens größter Flughafen liegt rund 40 Kilometer nördlich von Stockholm im Wald bei Märsta: drei Pisten in zwei Richtungen, ein Terminalsystem im Umbau, SAS als Hausherr – und ein offizieller Spotterpavillon, um den herum sich ein ganzes Netz an Fotopunkten gebildet hat.
FlughafenFlughafen Göteborg-Landvetter
Schwedens zweitgrößter Flughafen liegt auf einer bewaldeten Anhöhe östlich von Göteborg: eine einzige Bahn 03/21, ein kompaktes Terminal, viel Europaverkehr von Netzwerk- und Low-Cost-Airlines – und Spotterpunkte im Wald rund um die Piste.
MuseumNorsk Luftfartsmuseum Bodø
Norwegens nationales Luftfahrtmuseum steht in einem Gebäude in Propellerform direkt am Flughafen Bodø. Der Star für viele Besucher ist die Lockheed U-2: Genau hierher wollte Gary Powers am 1. Mai 1960 fliegen, bevor er über der Sowjetunion abgeschossen wurde. Dazu kommen Spitfire, Mosquito, Starfighter, F-16 und eine große Zivilsammlung.
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