Das Wichtigste in Kürze
- Das Luftfahrtmuseum Wernigerode ist ein Privatmuseum am Nordrand des Harzes, gegründet 1999 von Sammler Clemens Aulich auf einem früheren Werksgelände.
- Rund 50 Flugzeuge und Hubschrauber auf etwa 6.000 m² in vier Hangars, Schwerpunkt Luftfahrt nach 1945.
- Wahrzeichen ist die Transall C-160 auf dem Dach, begehbar seit 2019 – zurück geht es per Rutsche.
- Seit 2023 steht hier die Ju 52 HB-HOS der früheren Ju-Air, verkauft für einen symbolischen Franken.
- Täglich 10 bis 18 Uhr geöffnet, Eintritt 12 Euro für Erwachsene (Stand Oktober 2026), Audioguide inklusive.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Vom Werksgelände zum Luftfahrtmuseum
- 7.Das Wahrzeichen: die Transall auf dem Dach
- 8.Die vier Hangars im Überblick
- 9.Die wichtigsten Flugzeuge der Sammlung
- 10.Die Ju 52 aus der Schweiz
- 11.Simulatoren, Cockpits und Führungen
- 12.Fotografieren im Museum
- 13.Öffnungszeiten, Preise und Anreise
- 14.Mit Kindern ins Museum
- 15.Museum und Spotting verbinden
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | Privatmuseum, gegründet und geleitet vom Sammler Clemens Aulich |
|---|---|
| Standort | Gießerweg 1, 38855 Wernigerode, im Industriegebiet Nord-West auf dem früheren Elmo-Werksgelände |
| Ausstellungsfläche | rund 6.000 m² in vier Hangars, dazu die Transall auf dem Dach |
| Sammlung | rund 50 ausgestellte Flugzeuge und Hubschrauber, etwa 1.000 weitere Exponate wie Cockpits, Schleudersitze, Triebwerke, Instrumente und Modelle |
| Schwerpunkt | Luftfahrt nach 1945, Militärjets aus Ost und West, Hubschrauber, dazu Pionierzeit und regionale Luftfahrtgeschichte |
| Highlights | begehbare Transall C-160 auf dem Dach mit Rutsche, Junkers Ju 52 der früheren Ju-Air, zwei F-104G Starfighter, Mirage III RS, MiG-15, MiG-21 und MiG-23 |
| Öffnungszeiten | laut Website täglich 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr; geschlossen am 24. und 25. Dezember sowie am 1. Januar |
| Eintritt | Stand Oktober 2026: 12 € Erwachsene, 11 € ermäßigt, 9 € Kinder von 6 bis 15 Jahren, inklusive Audioguide per Smartphone |
| Anreise | A 36, Abfahrt Wernigerode Nord; Bahn bis Haltepunkt Elmowerk direkt hinter dem Museum; Bus bis Haltestelle Luftfahrtmuseum; 50 kostenlose Parkplätze |
| Offizielle Website | www.luftfahrtmuseum-wernigerode.de |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Luftfahrtmuseum Wernigerode aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Luftfahrtmuseum Wernigerode
- Transall auf dem Hallendach – die graue C-160 thront über dem Eingangsbereich und ist schon von der Zufahrt aus zu sehen
- Rutsche vom Dach – eine lange Röhrenrutsche führt von der Transall zurück nach unten
- Lage im Gewerbegebiet – das Museum sitzt in alten Werkshallen am Stadtrand, nicht an einem Flugplatz
- Bahnhalt hinter dem Haus – der Haltepunkt Elmowerk liegt direkt hinter dem Museum
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Große Typenvielfalt aus Ost und West, besonders bei Jets und Hubschraubern
- Transall zum Betreten – Cockpit, Frachtraum und Rutsche zurück nach unten
- Täglich geöffnet, nur an drei Tagen im Jahr geschlossen
- Simulatoren für Bf 109 und Bell UH-1D als echtes Erlebnis
- Direkter Bahnhalt hinter dem Museum, kostenlose Parkplätze
- Gut kombinierbar mit Altstadt, Schloss und Harzer Schmalspurbahnen
Wo es hakt
- Hangars sind unbeheizt – im Winter warm anziehen
- Transall auf dem Dach nur über eine Treppe erreichbar
- Kaum Verkehrsflugzeuge, Airliner-Fans finden vor allem Militärgeschichte
- Kein Flugbetrieb in der Nähe, der nächste große Spotting-Flughafen liegt deutlich entfernt
- Simulatoren und Cockpitbesichtigungen kosten extra und sind in Ferienzeiten schnell ausgebucht
Wer über die A 36 in den Harz fährt, sieht am Stadtrand von Wernigerode etwas, das dort niemand erwartet: ein graues Transportflugzeug auf einem Hallendach. Die Transall C-160 ist das Wahrzeichen des Luftfahrtmuseums Wernigerode, eines privat geführten Museums in alten Werkshallen. Darunter stehen in vier Hangars rund 50 Flugzeuge und Hubschrauber – vom Lilienthal-Gleiter-Nachbau über Starfighter und MiGs bis zu einer Junkers Ju 52, die bis vor wenigen Jahren noch Passagiere über die Alpen geflogen hat.
Museumsflieger gehören in deinen Hangar
In Planetrack sammelst du Typen und Kennzeichen in deinem Hangar – egal ob sie gerade auf einer Piste rollen oder auf einem Hallendach im Harz stehen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vom Werksgelände zum Luftfahrtmuseum
Hinter dem Museum steht ein einzelner Sammler. Clemens Aulich, gebürtiger Braunschweiger mit einem Fluglehrer als Großvater, bekam 1992 den Auftrag, das frühere Elmo-Werk in Wernigerode zu sanieren und zu privatisieren. In der alten Versandhalle des Betriebs sah er den passenden Ort für seine wachsende Luftfahrtsammlung.
1998 begannen 16 Kräfte aus einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme – acht Männer und acht Frauen –, die Halle für Besucher herzurichten. Im Sommer 1999 öffnete das Museum mit zunächst drei großen Flugzeugen. Die Sammlung wuchs schnell: Bis 2016 standen rund 50 Flugzeuge und Hubschrauber, dazu Modelle und Triebwerke, in zwei Hallen. Dann kam der große Sprung. Ein Erweiterungsbau für rund zwei Millionen Euro brachte einen neuen Eingang, das Café, Büros und zwei zusätzliche Hangars.
Heute zählt das Haus nach eigenen Angaben über 60 Flugzeuge und Hubschrauber, von denen ein Teil an anderen Orten in Deutschland lagert. Ausgestellt sind rund 50, verteilt auf etwa 6.000 Quadratmeter. Dazu kommen rund 1.000 kleinere Exponate: Schleudersitze, Cockpits, Fahrwerke, Navigationsinstrumente, Pilotenausrüstung, Triebwerke und Modelle.
Anders als viele Luftfahrtmuseen in Deutschland ist Wernigerode kein Vereinsmuseum. Es wird privat betrieben und finanziert sich über Eintritt, Simulatorflüge, Gastronomie und Shop. Das merkst du an der Ausstattung: Audioguide per Smartphone, buchbare Erlebnisse und ein Online-Ticketshop sind hier Standard.
Das Wahrzeichen: die Transall auf dem Dach
Die Transall C-160 ist das größte Exponat des Museums und gleichzeitig sein Markenzeichen. Im Oktober 2018 kam die Maschine nach Wernigerode; zuvor stand sie auf dem Flugplatz Ballenstedt. Anschließend wurde sie auf das Dach des Museums gehoben, am 24. Februar 2019 öffnete sie für Besucher. Das Museum nennt sie „Silberne Gams“.
Die Transall ist komplett begehbar. Du kannst ins Cockpit schauen und durch den Frachtraum laufen, in dem eine kleine Ausstellung die Geschichte des Typs erzählt. Hinauf geht es über eine Treppe – barrierefrei ist dieser Teil deshalb nicht. Zurück nach unten kannst du über eine lange Röhrenrutsche fahren, die vor allem Kinder lieben.
Für Spotter ist die Transall ein Typ mit Abschiedsgeschichte. Die deutsch-französische Gemeinschaftsentwicklung prägte über Jahrzehnte den Lufttransport der Bundeswehr, bis sie Anfang der 2020er-Jahre aus dem deutschen Dienst ausschied. Wie du sie von Nachfolgern und anderen Transportern unterscheidest, erklärt der Beitrag Militärtransporter erkennen; Technik und Geschichte fasst die Typenseite zur Transall C-160 zusammen.
Stempel für Wanderer
Für die Transall gibt es einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel. Das Stempelheft kannst du im Museum vorlegen oder im Shop kaufen – praktisch, wenn du den Museumsbesuch mit einer Harz-Wanderung verbindest.
Die vier Hangars im Überblick
Die Ausstellung verteilt sich auf vier Hallen, die in Besucherberichten nach ihrem jeweiligen Schwerpunkt benannt werden. Die Einteilung hilft dir, deinen Besuch zu planen – vor allem, wenn du wenig Zeit hast oder gezielt bestimmte Typen sehen willst.
| Hangar | Schwerpunkt | Typische Exponate |
|---|---|---|
| H1 – Geschichte | Luftfahrt in Wernigerode und der Region, Grundlagen des Fliegens | Modelle, Bauteile, Pilotenausrüstung, Mitmach-Experimente zur Aerodynamik |
| H2 – Hollywood | Filmprojekte des Museums | Exponate rund um „Bridge of Spies“ und weitere Produktionen |
| H3 – Hubschrauber | Drehflügler aus Ost und West | Bell UH-1D, Bo 105, Mi-2, Alouette II und III, Whirlwind |
| H4 – Jets | Kampf- und Trainingsjets des Kalten Kriegs | Starfighter, Mirage, Hunter, MiG-15, -21 und -23, Schleudersitze |
H1: Wie Fliegen funktioniert
Der Geschichts-Hangar zeigt die Luftfahrt in Wernigerode und im Harzvorland. Daneben stehen interaktive Stationen, an denen du Auftrieb und Strömung selbst ausprobieren kannst. Nachbauten eines Lilienthal-Gleiters und des Jatho-Gleiters erinnern an die Pioniere. Mehr über den Mann, der das Fliegen schwerer als Luft praktisch erforschte, liest du im Beitrag über Otto Lilienthal – oder du besuchst das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam.
H2: Der Hollywood-Hangar
Ende 2013 bekam Clemens Aulich eine ungewöhnliche Anfrage: Ob er beim Bau eines Cockpits der Lockheed U-2 helfen könne – für Steven Spielbergs Kalter-Krieg-Thriller „Bridge of Spies“. Das Team recherchierte Fotos, besorgte sich Unterlagen vom US-Militär und arbeitete rund ein halbes Jahr an dem Nachbau, zuerst als 3D-Modell, dann in Holz und schließlich in Metall. Das fertige Cockpit ließ sich teilen, damit die Kamera auch von innen filmen konnte. Ende 2014 beriet Aulich Spielberg zwei Tage lang am Set in Berlin-Tempelhof.
Das Filmcockpit selbst steht nach Zeitungsberichten nicht in Wernigerode, sondern blieb bei Spielberg. Der Hollywood-Hangar erzählt die Geschichte trotzdem – mit Exponaten aus verschiedenen Filmprojekten. Wie das Original-Spionageflugzeug aussieht, zeigt die Typenseite zur U-2.
H3: Hubschrauber aus Ost und West
Im Hubschrauber-Hangar stehen Muster, die du sonst selten nebeneinander siehst. Die Bell UH-1D war lange das Arbeitspferd von Heer und Luftwaffe; die Typenseite zur Bell UH-1 erklärt den Unterschied zwischen den Versionen. Daneben stehen eine Bo 105, eine Mil Mi-2, wie sie auch in der DDR flog, die Alouette II und die Alouette III. Ein britischer Klassiker ist der Westland Whirlwind HAR.10. Kurios: Auch ein Revolution Mini 500, ein kleiner Bausatz-Hubschrauber, gehört zur Sammlung.
Wenn du Hubschrauber am Himmel schneller einordnen willst, hilft der Beitrag Hubschraubertypen erkennen. Für einen ganzen Tag nur mit Drehflüglern lohnt sich zusätzlich das Hubschraubermuseum Bückeburg.
H4: Der Jet-Hangar
Der Jet-Hangar ist für viele das eigentliche Ziel. Hier stehen Kampf- und Trainingsjets aus beiden Blöcken des Kalten Kriegs, und bei vielen kannst du über Leitern ins Cockpit schauen. Dazu kommt eine Sammlung von Schleudersitzen, an der du die Rettungstechnik verschiedener Generationen vergleichen kannst.
Jets aus dem Hangar als Beitrag festhalten
Mit Planetrack postest du deine Fotos mit Flugzeugtyp, Kennzeichen und Ort – so bekommen Starfighter und MiG aus Wernigerode ihren Platz in deiner Sammlung. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die wichtigsten Flugzeuge der Sammlung
Die Liste der Exponate ist lang und ändert sich gelegentlich. Die folgenden Typen werden in Nachschlagewerken und Berichten zum Museum genannt.
Jets aus dem Westen
- Lockheed F-104G Starfighter – gleich zwei Exemplare. Warum der Jet in der Bundesrepublik so umstritten war, erklärt die Typenseite zum F-104 Starfighter.
- Dassault Mirage III RS – die Aufklärerversion der Schweizer Luftwaffe mit der Kennung R-2113.
- de Havilland Venom FB.1R – ebenfalls aus der Schweiz, Kennung J-1635.
- Hawker Hunter F.4 – der elegante britische Jäger der 1950er-Jahre; mehr auf der Seite zum Hawker Hunter.
- North American F-86 – der Gegenspieler der MiG-15 über Korea, Details auf der Seite zur F-86 Sabre.
- Fiat G.91R/3 – der leichte Erdkampfjet, den auch die Luftwaffe flog.
- Lockheed T-33A, Cessna T-37B „Tweet“ und Hunting Percival Jet Provost als Trainingsjets.
- HAL HF-24 Marut – ein indischer Jagdbomber und eine echte Rarität in europäischen Museen.
Die Schweizer Jets passen gut zu einem Abstecher ins Flieger-Flab-Museum Dübendorf, wo die Geschichte der Schweizer Luftwaffe ausführlich erzählt wird.
Jets und Flugzeuge aus dem Osten
- MiG-15bis – der Pfeilflügeljäger der frühen Jetzeit; Hintergründe auf der Seite zur MiG-15.
- MiG-21 SPS – eine Version der DDR-Luftstreitkräfte; die Typenseite zur MiG-21 zeigt, warum der Typ so oft gebaut wurde.
- MiG-23 MF – der Schwenkflügeljäger, an dem du die verstellbaren Tragflächen aus der Nähe studieren kannst.
- Antonow An-2 – der große Doppeldecker, in der DDR für Agrarflug und Transport im Einsatz; mehr zur An-2.
- Let Z-37 „Hummel“ – das tschechoslowakische Agrarflugzeug, ebenfalls ein typischer DDR-Flieger.
- Aero Ae-45S und Zlin Z-42 als Reise- und Schulflugzeuge aus der Tschechoslowakei.
Wer sich für die Luftfahrt der DDR interessiert, findet weitere Stücke im Flugplatzmuseum Cottbus und im Militärhistorischen Museum Berlin-Gatow.
Kolben, Kurzstarter und Kuriositäten
- Dornier Do 27 und Do 28 – die Kurzstartflugzeuge aus Oberpfaffenhofen; mehr zur Do 27.
- Bücker Bü 131 – der klassische Schuldoppeldecker.
- Nieuport 11 – ein Jagdflugzeug aus dem Ersten Weltkrieg.
- Nord 1101 – ein französischer Reiseeindecker der Nachkriegszeit.
- Scheibe L-Spatz 55 – ein Segelflugzeug aus den 1950er-Jahren.
- Platzer Kiebitz – ein selbstgebauter Ultraleicht-Doppeldecker, der laut Wikipedia in keinem anderen Museum zu sehen ist.
- Beechcraft Queen Air – als Rumpf ausgestellt.
Die Ju 52 aus der Schweiz
Im April 2023 kam ein Neuzugang mit Geschichte: die Junkers Ju 52/3m HB-HOS. Die Maschine stammt ursprünglich aus der Schweizer Luftwaffe und flog später bei der Ju-Air Rundflüge mit Passagieren. Nach dem Absturz der Schwestermaschine HB-HOT im August 2018 endeten die kommerziellen Rundflüge mit den Ju-Air-Maschinen. Ein aufwendiges Sanierungsprojekt, das HB-HOS wieder in die Luft bringen sollte, wurde eingestellt. Das Luftfahrtmuseum Wernigerode kaufte die Ju 52 schließlich für einen symbolischen Franken; zerlegt traf sie am 20. April 2023 im Harz ein.
Fliegen wird HB-HOS nicht mehr. Sie ist als Rumpf ausgestellt und wird nach Angaben in Nachschlagewerken in den Zustand von 1939 zurückversetzt, einschließlich der Instrumente. Die Geschichte des Typs erzählt der Beitrag Junkers Ju 52 – Tante Ju; Technik und Daten fasst die Typenseite zur Ju 52 zusammen. Wer noch tiefer in die Junkers-Welt einsteigen will, fährt ins ebenfalls in Sachsen-Anhalt gelegene Technikmuseum Hugo Junkers in Dessau.
Kennzeichen sind Geschichte
Militärkennungen und zivile Registrierungen verraten viel über die Biografie eines Museumsflugzeugs. Notiere sie dir beim Rundgang – aber verlasse dich bei Details lieber auf die Schilder vor Ort, denn Exponate werden getauscht, restauriert oder neu lackiert.
Simulatoren, Cockpits und Führungen
Wernigerode setzt stark auf Erlebnisse. Zwei Simulatoren kannst du gegen Aufpreis buchen:
- ein Cockpitsimulator der Messerschmitt Bf 109,
- ein Cockpitflugsimulator der Bell UH-1D.
Termine und Preise findest du im Online-Ticketshop des Museums. In den Ferien und an Feiertagen sind die Slots begehrt; buche Tickets und Simulatorflüge dann am besten vorab online. Ebenfalls buchbar sind Cockpitbesichtigungen. Wer nach dem Besuch Lust auf mehr hat, findet im Beitrag Einstieg in die Flugsimulation Tipps für zu Hause.
Für Gruppen gibt es geführte Rundgänge:
| Angebot | Preis (Stand Oktober 2026) |
|---|---|
| Führung 90 Minuten, bis 25 Personen | 100 € zzgl. Eintritt |
| Führung 60 Minuten für Kita- und Schulgruppen | kostenlos |
| Gruppen ab 20 Personen, online gebucht | ab 9 € pro Person |
| Schülergruppen bis 13. Klasse, online gebucht | 7 € pro Person |
Für Gruppen ab acht Kindern oder Jugendlichen außerhalb der Ferien ist laut Museum eine Führung im Eintritt enthalten, muss aber vorab online gebucht werden. Zwei erwachsene Begleitpersonen haben dann freien Eintritt.
Fotografieren im Museum
Fast alle Exponate stehen in den Hallen. Nur die Transall auf dem Dach steht im Tageslicht – hier lohnt es sich, auf den Sonnenstand zu achten.
Lichtstark und weitwinklig
Hallenlicht verlangt nach einem lichtstarken Objektiv. Ein Weitwinkel hilft, wenn Jets dicht nebeneinander stehen und du den ganzen Rumpf aufs Bild bekommen willst.
Cockpits über die Leiter
Viele Jets im Hangar H4 haben Leitern. Für Cockpitfotos gelten ähnliche Regeln wie im Flugzeug – Tipps dazu im Beitrag Fotos im Cockpit.
Details statt Gesamtansicht
Schwenkflügel der MiG-23, Lufteinlass der MiG-21, Wellblech der Ju 52: In der Halle gelingen Detailaufnahmen oft besser als Totalen.
Transall zur richtigen Zeit
Plane das Dach für den Moment, in dem die Sonne günstig steht. Wie das geht, zeigt der Beitrag zum Sonnenstand am Fotospot.
Rücksicht nehmen
Absperrungen respektieren, Exponate nur dort berühren, wo es ausdrücklich erlaubt ist. Für gewerbliche Aufnahmen fragst du vorher beim Museum an.
Wenn du Kennungen der Bundeswehr-Exponate entschlüsseln möchtest, hilft der Beitrag über Kennzeichen von Bundeswehr-Luftfahrzeugen.
Öffnungszeiten, Preise und Anreise
Das Museum öffnet laut Website täglich von 10 bis 18 Uhr, der letzte Einlass ist um 16:30 Uhr. Geschlossen ist nur an drei Tagen: am 24. und 25. Dezember sowie am 1. Januar. Das Café CafetAIRia hat täglich von 11 bis 17:30 Uhr geöffnet, warme Speisen gibt es bis 14 Uhr.
| Ticket | Preis (Stand Oktober 2026) |
|---|---|
| Erwachsene | 12 € |
| Ermäßigt (Rentner, Schüler, Studierende, Schwerbehinderte mit Ausweis) | 11 € |
| Kinder und Jugendliche von 6 bis 15 Jahren | 9 € |
| Kinder bis 5 Jahre | frei |
| Familienkarte (2 Erwachsene, bis 3 Kinder) | 40 € |
| Familienkarte (1 Erwachsener, bis 3 Kinder) | 28 € |
| Zuschlag Modellbau-Sonderausstellung | 2 € |
Der Eintritt schließt einen Audioguide ein, den du über dein eigenes Smartphone nutzt – Kopfhörer mitbringen. Die Modellbau-Sonderausstellung, die am 1. Oktober 2026 eröffnet hat, kannst du laut Museum auch ohne Museumsbesuch ansehen.
Warm anziehen
Die Hangars sind unbeheizt. Im Winter und an kühlen Herbsttagen ist es in den Hallen kaum wärmer als draußen – Jacke und feste Schuhe gehören ins Gepäck. Tiere dürfen übrigens nicht mit ins Museum.
So kommst du hin
Die Adresse lautet Gießerweg 1, 38855 Wernigerode. Das Museum liegt im Industriegebiet Nord-West am Stadtrand.
- Auto: über die A 36 bis zur Abfahrt Wernigerode Nord, dann der braunen Beschilderung „Gießerweg“ folgen. Am Museum gibt es 50 kostenlose Parkplätze, eine Ausweichfläche liegt rund 900 Meter entfernt.
- Zug: aus Richtung Halberstadt oder Goslar bis zum Haltepunkt Elmowerk, der direkt hinter dem Museum liegt.
- Bus: Haltestelle „Luftfahrtmuseum“ (Linien 203 und 204) oder „Kurtsteich“ (Linien 201 und 204). Urlauber mit Gästekarte fahren mit HATIX kostenfrei.
- Fahrrad: Stellplätze am Eingang, Ladestationen für E-Bikes und Schließfächer.
Die Ausstellung in den Hangars ist barrierefrei, nur die Transall erreichst du ausschließlich über eine Treppe.
Hinfahren, wenn du …
- Jets und Hubschrauber aus Ost und West nebeneinander sehen willst
- in eine Transall steigen oder die Ju 52 der Ju-Air sehen möchtest
- ohnehin im Harz Urlaub machst oder einen Familienausflug suchst
Vorher klären, wenn du …
- einen Simulatorflug in den Ferien machen willst
- mit einer Gruppe oder Schulklasse kommst
- auf einen Rollstuhl angewiesen bist und die Transall sehen willst
Woanders besser, wenn du …
- vor allem große Verkehrsflugzeuge sehen willst
- Live-Flugbetrieb direkt vor der Tür erwartest
- Jagdflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg suchst
Mit Kindern ins Museum
Wernigerode ist ausgesprochen familienfreundlich. Die Rutsche von der Transall, die Mitmach-Experimente im Geschichts-Hangar, Leitern an den Jets und der Kinder-Audioguide sorgen dafür, dass auch jüngere Besucher nicht nur Schilder lesen. Kinder bis fünf Jahre haben freien Eintritt, und die Familienkarten machen den Besuch planbar. Weitere Ideen findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern.
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen sowie Sichtungs-Alarme für Special Liveries: Planetrack bringt alles zusammen, was du für den nächsten Spottertag brauchst. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Museum und Spotting verbinden
Direkt in Wernigerode gibt es keinen Linienflugverkehr. Die nächsten großen Verkehrsflughäfen sind Leipzig/Halle und Hannover, mit dem Auto jeweils grob anderthalb bis zwei Stunden entfernt. In Leipzig/Halle lohnt sich vor allem der Frachtverkehr in der Nacht und am frühen Morgen – Tipps zu Standorten liefert der Planespotting-Guide für Leipzig/Halle, die Besucherterrasse ist ein guter Einstieg. Für Hannover hilft der Planespotting-Guide für Hannover.
Wer aus dem Norden kommt, kann den Harz auch mit Niedersachsen verbinden. Das Luftfahrtmuseum Laatzen-Hannover zeigt mit Fw 190, Bf 109 und Spitfire genau die Jagdflugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg, die Wernigerode nicht hat – die beiden Häuser ergänzen sich gut. Und mit dem Wissen aus den Hallen erkennst du auch Oldtimer am Himmel leichter; Hilfe dazu gibt der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen. Weitere Ziele für deine Museumstour findest du in der Übersicht Luftfahrtmuseen in Deutschland.
Fazit
Das Luftfahrtmuseum Wernigerode ist das Werk eines Sammlers, der aus einer alten Werkshalle eines der vielfältigsten Luftfahrtmuseen in Mitteldeutschland gemacht hat. Seine Stärke liegt in der Nachkriegszeit: Starfighter neben MiG-23, Mirage neben Hunter, Bell UH-1D neben Mi-2. Mit der Transall auf dem Dach und der Ju 52 aus der Schweiz hat es zwei Großexponate, die eine eigene Geschichte erzählen.
Für Spotter ist Wernigerode ein idealer Tag im Harz – vor allem, wenn du Typen aus der Nähe studieren willst, die am Himmel längst verschwunden sind. Plane drei bis vier Stunden ein, buche Simulatoren rechtzeitig und nimm eine warme Jacke mit.
Kurzfazit
Privatmuseum im Harz mit rund 50 Flugzeugen und Hubschraubern, begehbarer Transall auf dem Dach, Ju 52 der früheren Ju-Air und starker Jet- und Hubschraubersammlung aus Ost und West. Täglich geöffnet, direkt per Bahn erreichbar und ideal für Familien.
Zusammenfassung
- Wernigerode ist eines der größeren privaten Luftfahrtmuseen in Deutschland und besonders stark bei Jets und Hubschraubern der Nachkriegszeit.
- Für Spotter liegt der Reiz in Typen, die du am Himmel kaum noch siehst – von Starfighter und Hunter bis MiG-23 und Whirlwind.
- Transall, Simulatoren und Cockpits zum Reinschauen machen den Besuch auch für Familien attraktiv.
- Prüfe Öffnungszeiten, Preise und Simulator-Termine vor dem Besuch auf der offiziellen Website.
Häufige Fragen
Was ist das Luftfahrtmuseum Wernigerode?
Ein privat geführtes Museum im Harz, das in früheren Werkshallen rund 50 Flugzeuge und Hubschrauber sowie etwa 1.000 weitere Exponate zeigt. Gegründet hat es der Sammler Clemens Aulich, eröffnet wurde es im Sommer 1999. Der Schwerpunkt liegt auf der Luftfahrt nach 1945.
Kann man die Transall auf dem Dach betreten?
Ja. Die Transall C-160 steht seit 2018 auf dem Museumsdach und ist seit Februar 2019 begehbar – Cockpit und Frachtraum inklusive. Hinauf geht es über eine Treppe, also nicht barrierefrei. Zurück nach unten kannst du über eine lange Rutsche fahren.
Welche Flugzeuge sind die Highlights?
Neben der Transall vor allem die Junkers Ju 52 HB-HOS aus der Schweiz, zwei Lockheed F-104G Starfighter, eine Mirage III RS der Schweizer Luftwaffe, ein Hawker Hunter, eine North American F-86, MiG-15, MiG-21 und MiG-23 sowie eine Antonow An-2. Der Hubschrauber-Hangar zeigt unter anderem Bell UH-1D, Bo 105, Mi-2, Alouette II und III sowie einen Westland Whirlwind.
Wann hat das Museum geöffnet und was kostet der Eintritt?
Laut Website täglich von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass 16:30 Uhr. Geschlossen ist am 24. und 25. Dezember sowie am 1. Januar. Mit Stand Oktober 2026 kosten Erwachsene 12 Euro, Ermäßigte 11 Euro und Kinder von 6 bis 15 Jahren 9 Euro; Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt. Die Familienkarte gibt es für 40 Euro (zwei Erwachsene, bis zu drei Kinder) oder 28 Euro (ein Erwachsener, bis zu drei Kinder).
Kann man im Museum selbst fliegen?
Ja, im Simulator. Das Museum bietet Flüge in einem Cockpitsimulator der Messerschmitt Bf 109 und der Bell UH-1D an. Sie kosten extra und werden über den Online-Ticketshop gebucht – in den Ferien am besten frühzeitig.
Wie komme ich zum Luftfahrtmuseum Wernigerode?
Mit dem Auto über die A 36, Abfahrt Wernigerode Nord, dann der braunen Beschilderung folgen; am Museum gibt es 50 kostenlose Parkplätze. Mit dem Zug fährst du bis zum Haltepunkt Elmowerk direkt hinter dem Museum, mit dem Bus bis zur Haltestelle Luftfahrtmuseum. Urlauber mit Gästekarte nutzen den Bus mit HATIX kostenfrei.
Was hat das Museum mit Hollywood zu tun?
Das Museumsteam baute für Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“ ein U-2-Cockpit, Clemens Aulich beriet die Produktion bei Dreharbeiten in Berlin-Tempelhof. Das Filmcockpit selbst ging nach Berichten an Spielberg, ein eigener Hollywood-Hangar erzählt aber von der Zusammenarbeit.
Darf ich Hunde mitbringen?
Nein. Laut Museum sind Tiere im gesamten Museum nicht erlaubt.
Sichtungen rund um Luftfahrtmuseum Wernigerode sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Typische Flugzeuge
Transall C-160
Zwei kräftige Turboprops, ein hoch angesetzter Flügel und eine große Heckrampe: Die Transall C-160 war mehr als 50 Jahre das Arbeitspferd der Luftwaffe. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute noch steht.
FlugzeugtypJunkers Ju 52/3m (Tante Ju)
Wellblech, drei Sternmotoren und ein unverwechselbares Brummen: Die Junkers Ju 52 war das Rückgrat der frühen Lufthansa und flog bis 2018 noch Passagiere. So erkennst du die Tante Ju – und wo du sie heute noch findest.
FlugzeugtypLockheed F-104 Starfighter
Nadelspitze, Stummelflügel, T-Leitwerk: Der Starfighter war der erste Mach-2-Jäger der Bundeswehr und zugleich ihr größtes Trauma. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, was hinter der Starfighter-Krise steckt und wo du ihn heute noch siehst.
FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-15
Gedrungener Rumpf, 35 Grad Pfeilung, Höhenleitwerk hoch am Seitenleitwerk: Die MiG-15 war der erste große Strahljäger der Sowjetunion, schockte 1950 über Korea die US Air Force und flog bei der NVA. So erkennst du sie – im Museum und als fliegenden Warbird.
FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-21
Runder Bugeinlauf mit Stoßkegel, Deltaflügel plus Höhenleitwerk, schlanker Rumpf: Die MiG-21 ist der meistgebaute Überschalljet der Geschichte. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, was sie für die NVA bedeutete und wo du sie heute noch siehst.
FlugzeugtypHawker Hunter
Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.
FlugzeugtypNorth American F-86 Sabre
Pfeilflügel, runder Lufteinlass im Bug, Tropfenhaube: Die F-86 Sabre war der prägende westliche Jäger der frühen Jetzeit, kämpfte über Korea gegen die MiG-15 und war als Canadair Sabre einer der ersten Jets der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.
FlugzeugtypAntonov An-2
Zwei Flügel übereinander, ein brummender Sternmotor und Platz für zwölf Passagiere: Die An-2 ist der größte einmotorige Doppeldecker, der noch fliegt. So erkennst du die „Anna“ und hier erlebst du sie heute noch.
FlugzeugtypBell UH-1 Iroquois (Huey)
Zwei breite Rotorblätter, große Schiebetüren und das unverwechselbare Klatschen in der Luft: Die Bell UH-1 „Huey“ wurde im Vietnamkrieg zur Ikone und flog über 50 Jahre bei der Bundeswehr. So erkennst du sie und findest sie heute noch.
FlugzeugtypMBB Bo 105
Klein, wendig, zweimotorig und mit gelenklosem Rotor: Die Bo 105 aus Ottobrunn hat die deutsche Luftrettung begründet, als PAH-1 Panzer gejagt und fliegt bis heute Loopings. So erkennst du den Klassiker.
FlugzeugtypAérospatiale SA 316/319 Alouette III
Offene Turbine, drei Blätter, Bugrad und ein Cockpit wie ein Goldfischglas: Die Alouette III hat Bergrettung im Alpenraum geprägt, in der Schweiz und in Österreich jahrzehntelang Dienst getan und lebt im Erbe von Airbus Helicopters weiter.
FlugzeugtypDornier Do 27
Freitragender Hochdeckerflügel, Spornrad und riesige Kabinenfenster: Die Do 27 war das erste Serienflugzeug aus Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und flog bei der Bundeswehr in großer Zahl. Heute triffst du sie an Vereinsflugplätzen und Oldtimertreffen.
FlugzeugtypLockheed U-2 Dragon Lady
Riesige, schmale Flügel, ein einzelnes Triebwerk und ein Fahrwerk wie beim Fahrrad: Die U-2 fliegt seit 1955 in der Stratosphäre. So erkennst du die Dragon Lady, kennst ihre Geschichte und weißt, warum Fairford für Spotter so wichtig ist.
Spotting-Spots rund um Luftfahrtmuseum Wernigerode
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse am Flughafen Leipzig/Halle
Der alte Tower zwischen Passagierterminal und General Aviation Terminal ist die klassische Besucherterrasse am Frachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Was du von dort siehst, warum du vor der Anreise den Status prüfen musst und welche legalen Alternativen es am Flughafen gibt.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Hannover
Die offizielle Aussichtsterrasse am Hannover Airport liegt auf dem Dach der Erlebniswelt zwischen Terminal A und B. Für wenige Euro bekommst du einen Rundumblick über Vorfeld und Südbahn – ideal für Einsteiger, Familien und einen entspannten Nachmittag mit TUIfly, Eurowings und der Lufthansa Group.
Weitere Einträge
Luftfahrtmuseum Laatzen-Hannover
Das Luftfahrtmuseum Laatzen-Hannover liegt direkt neben dem Messegelände und erzählt auf rund 3.500 Quadratmetern die Geschichte des Fliegens – vom Montgolfière-Modell bis zum Starfighter. Herzstück sind drei originale Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkriegs: eine Focke-Wulf Fw 190, eine Messerschmitt Bf 109 und eine Supermarine Spitfire. Dazu kommen Nachbauten der Pionierzeit, Hunderte Modelle und eine große Motorensammlung.
MuseumHubschraubermuseum Bückeburg
Das Hubschraubermuseum Bückeburg ist das einzige Museum in Deutschland, das sich ausschließlich Drehflüglern widmet. In einem Burgmannshof von 1463 und zwei Anbauten stehen über 50 Hubschrauber, Tragschrauber und Exoten in Originalgröße – vom Nachbau des Cornu-Hubschraubers von 1907 bis zur CH-53G, die seit Juni 2026 auf dem Museumsdach steht.
MuseumTechnikmuseum Hugo Junkers Dessau
Auf dem Gelände der früheren Junkers-Flugzeugwerke in Dessau steht eine Ju 52, die 1940 in einem norwegischen See versank und Jahrzehnte später geborgen wurde. Drumherum zeigt das Technikmuseum „Hugo Junkers“ Nachbauten von F 13 und J 1, Motoren, Gleiter, NVA-Jets und das Erbe eines Erfinders, der weit mehr als Flugzeuge baute.
MuseumOtto-Lilienthal-Museum Anklam
In Anklam kam Otto Lilienthal 1848 zur Welt – und hier steht das Museum, das seine Flugapparate als Nachbauten zeigt, sein Werk dokumentiert und die Pionierzeit der Luftfahrt erklärt. Dazu kommen eine große Hängegleitersammlung, das Aeronauticon am Flugplatz und das IKAREUM, das in der Taufkirche Lilienthals heranwächst.
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