Fliegermuseum Altenrhein am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein

Am Südufer des Bodensees hält ein Verein Schweizer Fluggeschichte in der Luft: PC-7, P-3, Stearman und Do 27 fliegen hier noch. Was du heute siehst, was aus den Hunter-Jets wurde und wie du den Besuch am Flugplatz Altenrhein planst.

Auch bekannt als: FMA · FMA Flyers · FFA Museum Altenrhein · Fliegermuseum Fahrzeugmuseum Altenrhein

SchweizSchweizAltenrhein, Kanton St. Gallen✈ ACHLuftfahrtmuseen & Ausstellungen15 Min. Lesezeit

ACH

Flugplatz St. Gallen-Altenrhein

Mi–So

10 bis 17 Uhr im FFA Museum

CHF 15

Eintritt für Erwachsene

1995

Gründung des FMA

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Fliegermuseum Altenrhein ist ein fliegendes Museum: Der Verein hält die meisten seiner Flugzeuge lufttüchtig und zeigt sie bei Veranstaltungen in der Luft.
  • Die statischen Exponate stehen im FFA Museum nebenan, das mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet hat und für Erwachsene CHF 15 kostet.
  • Heute fliegen vor allem Propellerflugzeuge: Pilatus PC-7 und P-3, eine Boeing Stearman und eine Dornier Do 27.
  • Die Hunter-Ära ist vorbei – den Tiger-Hunter hat das Museum 2021 in den Ruhestand verabschiedet.
  • Der Flugplatz St. Gallen-Altenrhein mit der Piste 10/28 liegt direkt am Bodensee und an der Grenze zu Österreich.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Der Spot in Zahlen
  2. 2.Steckbrief
  3. 3.Die besten Standpunkte
  4. 4.Was du hier zu sehen bekommst
  5. 5.Lohnt sich die Anreise?
  6. 6.Ein Flugplatz mit hundert Jahren Geschichte
  7. 7.Zwei Häuser, eine Adresse: FMA und FFA Museum
  8. 8.Die fliegende Flotte im Überblick
  9. 9.Was aus den Hunter und Vampire wurde
  10. 10.Flugtage und Airshows: Wann die Flotte in der Luft ist
  11. 11.Der Flugplatz als Spot: Blick aufs Flugfeld
  12. 12.Licht und Fotografie
  13. 13.Anreise: Zug, Bus und Auto
  14. 14.So läuft ein guter Tag in Altenrhein
  15. 15.Mitfliegen und Mitgliedschaft
  16. 16.Altenrhein mit anderen Zielen kombinieren
  17. 17.Regeln auf dem Gelände
  18. 18.Fazit
  19. 19.Häufige Fragen

Empfohlener Standpunkt47.48830, 9.55570 · Altenrhein, Kanton St. Gallen

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Der Spot in Zahlen

Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.

Flugbewegungen2/5 · gering
Typenvielfalt3/5 · mittel
Fotoqualität3/5 · mittel
Erreichbarkeit3/5 · mittel
Für Einsteiger4/5 · hoch

Steckbrief

Offizieller NameFliegermuseum Altenrhein (FMA), ein fliegendes Museum und eine eigene Flugbetriebsorganisation; die statische Ausstellung zeigt das benachbarte FFA Museum
Spot-TypLuftfahrtmuseum mit flugfähiger Sammlung direkt an einem aktiven Regionalflugplatz
AdresseFlughafenstrasse 11, 9423 Altenrhein (Gemeinde Thal, Kanton St. Gallen)
FlugplatzSt. Gallen-Altenrhein (IATA: ACH, ICAO: LSZR), 398 m ü. M., direkt am Bodensee und an der Grenze zu Österreich
PisteAsphaltpiste 10/28 mit 1.455 × 30 m, dazu eine parallele Graspiste von 810 m
Öffnungszeiten FFA MuseumMittwoch bis Sonntag 10–17 Uhr, letzter Einlass 16:45 Uhr (Stand Oktober 2026, vorab prüfen)
Eintritt FFA MuseumErwachsene CHF 15, Kinder 6–14 Jahre CHF 8, Studierende und AHV/IV CHF 12.50
Flugzeuge in der LuftPilatus PC-7, Pilatus P-3, Boeing Stearman und Dornier Do 27 bei Displays, Mitgliederflügen und Veranstaltungen
Anreise ÖPNVZug bis Rorschach oder Rheineck, dann Bus bis Haltestelle Altenrhein, Flughafen
ParkenParkplatz P2 mit kurzem Fußweg zum Museumseingang, Parkticket im Museum entwerten

Die besten Standpunkte

Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.

Betriebsrichtung und Licht

Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.

Ausstellungshallen des FFA Museums

Auf rund 5.000 Quadratmetern zeigt das FFA Museum Flugzeuge und Fahrzeuge aus etwa 100 Jahren Technikgeschichte, darunter auch die nicht fliegenden Exponate des Fliegermuseums. Für Spotter ist das der wetterfeste Teil des Besuchs. Ein lichtstarkes Objektiv und eine höhere ISO bringen hier mehr als jede lange Brennweite, für ganze Flugzeuge brauchst du eher ein Weitwinkel.

☀ Innenraum, wetterunabhängig⇢ Mittwoch bis Sonntag 10–17 Uhr, Eintritt CHF 15 für Erwachsene; Mitglieder des Fliegermuseums haben freien Eintritt

Werkstatt von Jet and Prop Heritage

Jet and Prop Heritage ist fester Bestandteil des FFA Museums und kümmert sich darum, historische Schweizer Jet- und Propellerflugzeuge zu erhalten. Besucher können nach Angaben des Museums live zuschauen, wie an den Flugzeugen gearbeitet wird. Das sind Motive, die du an keinem Flughafenzaun bekommst: offene Verkleidungen, ausgebaute Triebwerke, Details zur Technik.

☀ Hallenlicht, gemischte Lichtquellen⇢ Im Museumsbesuch enthalten; was gerade in Arbeit ist, wechselt

Sonnen- und Dachterrasse

Das FFA Museum hat eine Sonnen- und eine Dachterrasse, die es auch für Veranstaltungen nutzt. Von der Dachterrasse aus lassen sich laut Museum Starts und Landungen historischer Flugzeuge erleben. Ob die Terrassen bei deinem Besuch für alle offen sind, fragst du am besten an der Kasse.

✈ Piste 10/28☀ Morgens und am späten Nachmittag am weichsten, mittags je nach Blickrichtung Gegenlicht⇢ Nach Verfügbarkeit, teils für Anlässe reserviert

Flugbetrieb am Flugplatz Altenrhein

Neben den Museumsflugzeugen landen in Altenrhein Linienflüge von People's nach und von Wien, Charterflüge in der Saison sowie Geschäfts- und Privatflugzeuge. Der Platz ist klein, die Bewegungszahlen sind überschaubar. Für einen ganzen Spottertag reicht der Verkehr allein meist nicht, als Ergänzung zum Museumsbesuch dagegen sehr wohl.

✈ Piste 10/28☀ Sonnenstand vorab prüfen⇢ Nur von öffentlich zugänglichen Flächen aus; Sicherheitsbereich und Zäune sind tabu

Was du hier zu sehen bekommst

Deine Ausbeute an Fliegermuseum Altenrhein am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein

Hak ab, was du bereits erwischt hast – die Liste bleibt auf deinem Gerät gespeichert.

  • Pilatus PC-7 im Formationsflug – drei ehemalige Schulflugzeuge der Schweizer Luftwaffe bilden das PC-7 SUBITO Team
  • Pilatus P-3 der Patrouille Papillon, darunter die HB-RCJ, die bis 1995 als A-829 bei der Luftwaffe flog
  • Dornier Do 27 H-2 HB-HKD, die frühere V-601 der Luftwaffe, seit 2023 wieder in der Luft
  • Boeing Stearman HB-RBG mit Sternmotor, gebaut 1943 für die argentinische Marine
  • Lockheed Electra Junior NC18125 von 1937, seit 2023 in Altenrhein stationiert
  • Jet-Erbe zum Anfassen: Die Werkstatt von Jet and Prop Heritage hält historische Schweizer Jets und Propellerflugzeuge in Schuss
  • Flughistorischer Boden: Hier entstand die Dornier Do X, später baute die FFA hier den Jet P-16

Lohnt sich die Anreise?

Dafür spricht

  • Seltene Chance, ehemalige Schweizer Militärflugzeuge nicht nur stehend, sondern fliegend zu erleben
  • Großes, modernes Museum mit 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche – auch bei Regen lohnend
  • Werkstatt mit Live-Einblick in Wartung und Restaurierung
  • Aktiver Flugplatz direkt nebenan mit Linien-, Charter- und Geschäftsreiseverkehr
  • Schöne Lage am Bodensee, gut kombinierbar mit Friedrichshafen und Zürich

Dagegen spricht

  • Die Jets fliegen nicht mehr: Der letzte Hunter des FMA ging 2021 in den Ruhestand
  • Flugbetrieb der Museumsflugzeuge nur an bestimmten Tagen und oft auswärts bei Airshows
  • Montags und dienstags ist das FFA Museum geschlossen
  • Wenig Linienverkehr – als reiner Bewegungsspot zu ruhig
  • Mitfliegen in den historischen Flugzeugen nur für Vereinsmitglieder

Aktualisiert: Oktober 2026 – Am Südufer des Bodensees, dort, wo der Alte Rhein in den See mündet und Österreich nur ein paar hundert Meter entfernt ist, liegt einer der geschichtsträchtigsten Flugplätze der Schweiz. In Altenrhein hat Dornier in den 1920er-Jahren Flugboote gebaut, später entstanden hier Militärjets. Heute ist der Platz die Heimat eines Vereins, der etwas tut, was nur wenige Museen in Europa wagen: Er hält seine Sammlung in der Luft.

Das Fliegermuseum Altenrhein (FMA) versteht sich selbst als fliegendes Museum. Pilatus PC-7 und P-3, eine Boeing Stearman und eine Dornier Do 27 starten hier zu Displays und Mitgliederflügen, im großen FFA Museum nebenan stehen die Exponate, die nicht mehr fliegen. Viele Spotter verbinden Altenrhein noch mit den donnernden Hunter-Jets – diese Zeit ist allerdings vorbei. Diese Seite zeigt dir, was du heute realistisch erlebst, wie du hinkommst und wie du den Besuch fotografisch planst.

Schweizer Fluggeschichte in deinen Hangar

Mit Planetrack hältst du jedes Museumsflugzeug mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot fest und baust dir eine eigene Sammlung historischer Muster auf. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Ein Flugplatz mit hundert Jahren Geschichte

Altenrhein ist kein zufälliger Ort für ein Fliegermuseum. Seine Wurzeln reichen ins Jahr 1925 zurück, als die Do-Flug AG gegründet wurde. Der Hintergrund: Der Versailler Vertrag schränkte den Flugzeugbau in Deutschland stark ein, also wich die Dornier-Produktion auf die Schweizer Seite des Bodensees aus. 1927 nahm der Flugplatz den Betrieb auf. Im Werk Altenrhein entstand Ende der 1920er-Jahre das berühmteste Flugzeug dieser Zeit, das Riesenflugboot Dornier Do X. Wie dieses Projekt die Luftfahrt beeinflusste, liest du im Beitrag Dornier Do X.

Ab 1927 gab es regelmäßige Passagierflüge, etwa nach Basel, Innsbruck und München, bis der Zweite Weltkrieg den Betrieb unterbrach. Später gehörte das Gelände den Flug- und Fahrzeugwerken Altenrhein (FFA), die hier unter anderem den Schweizer Kampfjet-Prototyp P-16 entwickelten. Seit 1987 wechselten mehrere private Besitzer, heute betreibt die Airport Altenrhein AG den Flughafen St. Gallen-Altenrhein. Die Verbindung zur Herstellergeschichte findest du auch in den Porträts von Dornier und Pilatus, dessen Flugzeuge heute das Rückgrat der Museumsflotte bilden.

Das Fliegermuseum selbst feierte im Frühjahr 2025 sein 30-jähriges Bestehen. Aus einem Verein von Enthusiasten ist eine Organisation mit eigenem Flugbetrieb, eigener Wartung, Logistik und Verwaltung geworden. Die Wartung übernimmt hauptsächlich die museumseigene Firma Historic Flight Maintenance HFM GmbH. Geflogen werden die Maschinen von ehemaligen Militärpiloten der Schweizer Luftwaffe, aktiven und früheren Berufspiloten sowie erfahrenen Privatpiloten, die intern von eigenen Fluglehrern ausgebildet werden.

1927Eröffnung des Flugplatzes
1.455 mAsphaltpiste 10/28
5.000 m²Ausstellungsfläche im FFA Museum
30 JahreFliegermuseum (2025)

Zwei Häuser, eine Adresse: FMA und FFA Museum

Wer zum ersten Mal nach Altenrhein fährt, stolpert oft über die zwei Namen. Die Aufteilung ist aber einfach:

Das Fliegermuseum Altenrhein (FMA) ist der Verein mit der fliegenden Sammlung. Er betreibt die Flugzeuge, bildet Piloten aus, tritt mit Formationen bei Airshows auf und bietet seinen Mitgliedern Flüge an. Als Besucher siehst du das FMA vor allem dann, wenn seine Flugzeuge in der Luft sind.

Das FFA Museum – der Name steht für Fliegermuseum Fahrzeugmuseum Altenrhein – ist das große, moderne Ausstellungshaus. Auf rund 5.000 Quadratmetern erzählt es etwa 100 Jahre Flug- und Automobilgeschichte. Ein roter Faden ist Rolls-Royce: Das Museum zeigt, wie Automobilbau und Flugmotoren zusammenhängen. Dazu kommen Flug- und Autosimulatoren und eine Carrera-Bahn. Hier stehen auch die nicht fliegenden Exponate des FMA, und Vereinsmitglieder haben freien Eintritt.

Fest zum FFA Museum gehört Jet and Prop Heritage. Die Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, historische Schweizer Jet- und Propellerflugzeuge langfristig zu erhalten und ein Kompetenzzentrum für historische Flugzeuge aufzubauen. Das Besondere für dich: Laut Museum kannst du live zuschauen, wenn an den Flugzeugen gearbeitet wird.

Kennzeichen immer mitnehmen

Viele Museumsflugzeuge haben eine doppelte Identität: die frühere Militärkennung wie A-829 oder V-601 und das heutige zivile HB-Kennzeichen. Fotografiere beides oder die Infotafel mit – dann ordnest du die Aufnahme später in deinem Hangar in Planetrack eindeutig zu. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Die fliegende Flotte im Überblick

Die folgende Übersicht stützt sich auf die Flottenseite des Fliegermuseums mit Stand Oktober 2026. Flugzeuge können zur Wartung am Boden stehen, auswärts bei Veranstaltungen sein oder neu dazukommen – nimm die Tabelle als Orientierung, nicht als Garantie.

Flugzeug Kennzeichen Herkunft Für Spotter interessant, weil …
Pilatus PC-7 MkI HB-HMU, dazu T7-FMA und T7-FUN Ehemalige Schulflugzeuge der Schweizer Luftwaffe (u. a. A-903, A-907) Fliegen im PC-7 SUBITO Team als Dreierformation
Pilatus P-3 HB-RCJ, HB-RCO Schulflugzeuge der Luftwaffe, HB-RCJ flog bis 1995 als A-829 Bilden die Patrouille Papillon, die HB-RCJ hat eine Rauchanlage
Dornier Do 27 H-2 HB-HKD Ehemals V-601 der Luftwaffe, außer Dienst 2008 Seit Mai 2023 nach fast zwei Jahren Restaurierung wieder in der Luft
Boeing PT-13D Stearman HB-RBG Gebaut 1943 für die argentinische Marine Erste fliegende Stearman der Schweiz, mit Sternmotor und Rauchanlage
Lockheed Electra Junior 12A NC18125 Gebaut 1937, später bei der kanadischen Luftwaffe Zweimotoriger Vorkriegsklassiker, seit 2023 in Altenrhein

Der Schwerpunkt ist klar: Schweizer Luftwaffengeschichte in Propellerform. Die Pilatus PC-7 war jahrzehntelang das Schulflugzeug der Schweizer Militärpiloten. Die HB-HMU stand nach Museumsangaben von 1979 bis 2009 als A-903 im Dienst, die T7-FMA flog als A-907 und kam bei ihrer Ausmusterung 2009 auf fast 3.400 Flugstunden. Drei PC-7 bilden heute das PC-7 SUBITO Team, das bei Veranstaltungen in Formation fliegt.

Ältere Generation ist die Pilatus P-3. Laut Museum baute Pilatus 72 Exemplare für die Schweizer Luftwaffe und sechs für Brasilien. Die HB-RCJ wurde 1995 an einer Auktion in Dübendorf ersteigert, flog rund 20 Jahre im Tessin und ist nun in Altenrhein zu Hause. Zusammen mit der HB-RCO fliegt sie als Patrouille Papillon.

Die Dornier Do 27 HB-HKD ist eine von sieben Do 27, die die Schweizer Luftwaffe 1958 bestellte. Den letzten Luftwaffenflug machte der Typ im September 2008. Das FMA hat die Maschine in fast zwei Jahren wieder lufttüchtig gemacht – mit aufgeladenem Motor und Dreiblattpropeller. Die Boeing Stearman HB-RBG hat eine bewegte Geschichte: 1943 für die argentinische Marine gebaut, später Schleppflugzeug, 1989 als erste fliegende Stearman der Schweiz zugelassen, im selben Jahr nach einem Motorausfall in Altenrhein schwer beschädigt und in den USA wieder aufgebaut. Seit 1991 fliegt sie wieder regelmäßig.

Wie die zivilen Kennzeichen der Schweiz aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Schweizer HB-Kennzeichen. Wenn du ältere Muster sicherer bestimmen willst, hilft dir der Ratgeber Oldtimer am Himmel erkennen.

Was aus den Hunter und Vampire wurde

Viele Spotter kennen das Fliegermuseum Altenrhein noch als Adresse für fliegende Jets. Die Sammlung umfasste über die Jahre unter anderem den Hawker Hunter, die de Havilland Vampire als Einsitzer und als Trainer sowie eine Dassault Mirage III – Typen, die die Schweizer Luftwaffe über Jahrzehnte prägten. Besonders bekannt war der Tiger-Hunter.

Im Jahr 2021 hat das Museum den Tiger-Hunter in den Ruhestand verabschiedet. Die Flotte, die das FMA heute auf seiner Website zeigt, besteht ausschließlich aus Propellerflugzeugen. Wenn du also wegen eines Hunter-Überflugs nach Altenrhein fahren willst, wirst du nach heutigem Stand enttäuscht.

Ganz verschwunden ist die Jet-Geschichte aber nicht. Jet and Prop Heritage im FFA Museum kümmert sich ausdrücklich um historische Schweizer Jets und Propellerflugzeuge. Welche Jets bei deinem Besuch in der Ausstellung oder in der Werkstatt stehen, wechselt – frag am besten vorab beim Museum nach, wenn du ein bestimmtes Flugzeug sehen willst.

Hunter in der Schweiz sehen

Wer gezielt Schweizer Militärjets aus der Hunter- und Vampire-Zeit sucht, findet eine große Sammlung im Flieger Flab Museum in Dübendorf. Den Spot-Guide dazu gibt es unter Flieger Flab Museum am Flugplatz Dübendorf.

Flugtage und Airshows: Wann die Flotte in der Luft ist

Das Fliegermuseum hat keinen festen wöchentlichen Flugtag. Seine Flugzeuge starten bei drei Gelegenheiten: zu Displays bei Veranstaltungen, zu Trainingsflügen und zu Mitgliederflügen. Gebucht werden die Displays von Veranstaltern im In- und Ausland – 2024 war das PC-7 SUBITO Team zusammen mit der Do 27 etwa beim Festival Cervolix in Frankreich, die Stearman flog am Seenachtsfest in Rapperswil.

Ein wiederkehrender Termin in der Region ist die Airshow am Hoher Kasten, an der das FMA mit seinen Flugzeugen beteiligt ist. Die dritte Ausgabe fand am 30. und 31. Mai 2025 statt. Das Besondere: Hier stehst du auf einem Berggipfel und siehst die Formationen auf Augenhöhe oder sogar von oben – eine Perspektive, die du an keinem Flugplatz bekommst.

Welche Termine im laufenden Jahr anstehen, veröffentlicht das Museum jeweils in der Event-Übersicht auf seiner Website. Schau dort vor jeder Planung nach, und abonniere den Newsletter, wenn du kurzfristige Flugangebote nicht verpassen willst.

Kein Überflug mehr verpassen

Richte Sichtungs-Alarme für Typen wie die Pilatus PC-7 oder für ein bestimmtes HB-Kennzeichen ein, und Planetrack benachrichtigt dich bei Anflug und Landung. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.

Für Airshow-Tage brauchst du ein anderes Setup als im Museum: Packe ein Telezoom ein, und denke bei den Propellerflugzeugen an die Verschlusszeit. Wer den Propeller eingefroren fotografiert, macht aus einem fliegenden Flugzeug ein scheinbar abstürzendes. Wie du die richtige Zeit findest, erklärt der Beitrag Propeller fotografieren: die richtige Verschlusszeit. Allgemeine Tipps für Flugvorführungen findest du unter Airshows fotografieren.

Der Flugplatz als Spot: Blick aufs Flugfeld

Auch abseits der Museumsflüge ist in Altenrhein etwas los. Der Flugplatz hat eine Asphaltpiste 10/28 mit 1.455 Metern Länge und eine parallele Graspiste von 810 Metern. Er liegt auf 398 Metern über Meer direkt am See, rund 20 Kilometer nordöstlich von St. Gallen.

Linienverkehr gibt es vor allem nach Wien: Seit 2011 fliegt die österreichische Airline People’s diese Strecke in Eigenregie, Austrian Airlines hat sich später ganz zurückgezogen. Dazu kommen saisonale Charterflüge, etwa ans Mittelmeer, sowie Geschäftsreise- und Privatflugzeuge. Insgesamt zählte der Flugplatz zuletzt rund 140.000 Passagiere im Jahr. Für Spotter heißt das: einige Bewegungen am Tag, viel Zeit dazwischen – ideal, um zwischendurch im Museum zu stöbern.

Rechtlich ist Altenrhein ein Sonderfall: Der Platz ist ein privates Flugfeld ohne Konzession, und wegen der Lage direkt an der Grenze regelt ein seit 1992 geltender Staatsvertrag mit Österreich unter anderem Flugrouten und Lärm. Für dich als Besucher ändert das wenig, erklärt aber, warum der Verkehr überschaubar bleibt.

Das FFA Museum hat eine Sonnen- und eine Dachterrasse. Von der Dachterrasse aus lassen sich laut Museum Starts und Landungen historischer Flugzeuge erleben. Die Terrassen werden auch für Anlässe genutzt – ob sie bei deinem Besuch offen sind, fragst du an der Kasse.

Licht und Fotografie

Im FFA Museum stehen die Flugzeuge in Hallen. Hier entscheidet nicht die Brennweite, sondern die Lichtstärke. Ein lichtstarkes Objektiv und eine höhere ISO-Einstellung helfen mehr als jedes Tele. Für ganze Flugzeuge auf engem Raum brauchst du eher ein Weitwinkel bis Standardzoom – was dabei zu beachten ist, steht im Ratgeber Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting. Achte auf Spiegelungen in glänzendem Lack und auf gemischte Lichtquellen, den Weißabgleich korrigierst du später.

Draußen spielt die Pistenausrichtung die Hauptrolle. Weil die Piste 10/28 in Ost-West-Richtung liegt, steht die Sonne mittags im Süden. Je nachdem, auf welcher Seite der Piste du stehst, hast du dann Rücken- oder Gegenlicht. Morgens und am späten Nachmittag wird das Licht weicher und kommt flacher von der Seite. Gerade bei Flugvorführungen über dem See lohnt es sich, den Sonnenstand vorher genau anzuschauen.

Licht über dem Bodensee vorab prüfen

Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du für jeden Spot, aus welcher Richtung die Sonne zu welcher Uhrzeit kommt, und das Wetter mit Wind und Pistenrichtung am Flughafen gleich dazu. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Bei den Propellerflugzeugen in der Luft gilt: lieber eine längere Verschlusszeit und Mitzieher, damit der Propeller als Scheibe sichtbar bleibt. Fang mit etwa 1/250 Sekunde an und geh tiefer, wenn deine Trefferquote stimmt. Bei Formationen wie dem SUBITO Team brauchst du etwas mehr Schärfentiefe, damit alle drei Flugzeuge scharf sind. Wie du Licht und Sonnenstand systematisch planst, erklärt der Beitrag Sonnenstand planen für den perfekten Fotospot.

Anreise: Zug, Bus und Auto

Altenrhein liegt etwas abseits, ist aber gut zu erreichen.

Mit Bahn und Bus fährst du nach Angaben des Museums mit dem Zug bis Rorschach oder Rheineck und steigst dort in den Bus nach Altenrhein um. Die Haltestelle heißt Altenrhein, Flughafen. Die genauen Verbindungen und Takte suchst du im SBB-Fahrplan heraus.

Mit dem Auto nimmst du die Autobahnausfahrt Appenzellerland / FFA Museum Altenrhein und folgst der Beschilderung zum Flughafen und zum Museum. Geparkt wird auf P2, von dort führt ein kurzer Fußweg zum Eingang. Dein Parkticket kannst du im Museum entwerten lassen.

Wer aus Deutschland oder Österreich kommt, ist schnell da: Der Flugplatz liegt direkt an der österreichischen Grenze, und Friedrichshafen ist auf der anderen Seite des Sees.

Wie viel Zeit brauchst du für Altenrhein?

Rechne grob aus, wie lange du von der Anreise bis zum letzten Foto unterwegs bist.

Richtwert ohne Gewähr. Rückweg nicht eingerechnet, Umstiege und Grenzverkehr können die Anreise verlängern.

So läuft ein guter Tag in Altenrhein

Termine prüfen

Schau in die Eventübersicht des Fliegermuseums und auf die Öffnungszeiten des FFA Museums – montags und dienstags ist zu.

Früh ins Museum

Um 10 Uhr öffnet das FFA Museum. Am Vormittag ist es ruhiger, und du hast die Exponate oft ohne Besucher im Bild.

Werkstatt nicht auslassen

Schau bei Jet and Prop Heritage vorbei. Was gerade restauriert wird, siehst du nur hier.

Flugbetrieb im Blick behalten

Zwischendurch auf die Terrasse oder an einen öffentlichen Punkt am Flugfeld: Linienflug, Geschäftsreisejet oder ein Museumsflieger beim Training.

Sichtungen sortieren

Notiere zu jedem Flugzeug Kennzeichen und frühere Militärkennung, solange du die Infotafeln noch vor dir hast.

Bist du bereit für Altenrhein?

Hak ab, was erledigt ist – dann siehst du, ob du startklar bist.

  • Öffnungstag geprüft, kein Montag oder Dienstag
  • Eventübersicht des FMA angeschaut
  • Lichtstarkes Objektiv für die Hallen dabei
  • Telezoom für Flugbetrieb und Displays eingepackt
  • Akku geladen, Ersatzkarte dabei
  • Bus- oder Zugverbindung herausgesucht
  • Drohne zu Hause gelassen

Was sonst noch in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting.

Altenrhein passt, wenn …

  • du historische Schweizer Militärflugzeuge sammeln willst
  • du Propeller-Klassiker in der Luft erleben möchtest
  • du einen Museumstag mit etwas Flugbetrieb verbinden willst
  • du am Bodensee unterwegs bist und Abwechslung suchst

Kombiniere weiter, wenn …

  • du mehr Verkehr sehen willst – dann nach Zürich
  • du Dornier-Geschichte vertiefen willst – dann nach Friedrichshafen
  • du Schweizer Jets sammeln willst – dann nach Dübendorf

Fahr woanders hin, wenn …

  • du einen fliegenden Hunter oder Vampire sehen willst
  • du nur montags oder dienstags Zeit hast
  • du einen ganzen Tag Linienverkehr fotografieren willst

Mitfliegen und Mitgliedschaft

Ein Teil des Reizes von Altenrhein: Du kannst nicht nur zuschauen, sondern selbst mitfliegen – allerdings nur als Mitglied des Vereins. Das Museum bietet seinen Mitgliedern Flüge auf dem Sitz neben dem Piloten an. Die Jahresmitgliedschaft kostet für Einzelpersonen CHF 80, für Familien CHF 140, für Schüler und Studierende CHF 35. Wer langfristig dabei sein will, kann eine Fünfjahresmitgliedschaft für CHF 360 abschließen. Die Flüge werden separat nach einer Preisliste abgerechnet.

Zusätzlich gibt es eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft, mit einmaligem Beitrag. Für dich als Besucher ist vor allem ein Vorteil wichtig: Mitglieder kommen kostenlos in die statische Ausstellung im FFA Museum. Wie die Arbeit hinter den Kulissen in solchen Vereinen aussieht, beschreibt der Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.

Altenrhein mit anderen Zielen kombinieren

Der Bodensee ist eine kleine Luftfahrtregion für sich. Auf der deutschen Seite liegt der Flughafen Friedrichshafen, wo jedes Frühjahr die Messe für allgemeine Luftfahrt stattfindet – mehr dazu im Beitrag AERO Friedrichshafen. Dort lohnen auch das Dornier Museum Friedrichshafen, das direkt an die Altenrheiner Geschichte anknüpft, und das Zeppelin Museum.

Für richtigen Linienverkehr fährst du nach Zürich. Am Flughafen Zürich sind der Butzenbüel und die Zuschauerterrasse B die bekanntesten Standpunkte, einen Überblick gibt der Beitrag Planespotting in Zürich. Schweizer Militärgeschichte vertiefst du im Flieger Flab Museum Dübendorf, Verkehrsluftfahrt im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern.

Nach Österreich ist es nur ein Katzensprung. Wer weiterfährt, findet im Hangar-7 am Flughafen Salzburg eine weitere Sammlung flugfähiger Klassiker. Und wer die Schweizer Luftwaffe einmal in Aktion sehen will, liest den Beitrag zur Patrouille Suisse.

Deine Spots am Bodensee auf einer Karte

Die Spot-Karte in Planetrack zeigt dir Anreise, bestes Licht, Bewertungen und Community-Fotos – so planst du Altenrhein, Friedrichshafen und Zürich in einem Rutsch. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Regeln auf dem Gelände

Altenrhein ist ein aktiver Flugplatz. Halte dich an die Bereiche, die für Besucher freigegeben sind, und respektiere Absperrungen – auch wenn ein Museumsflugzeug direkt hinter dem Zaun steht.

Was in Altenrhein nicht verhandelbar ist

Kein Betreten des Flugfelds oder des Sicherheitsbereichs, kein Klettern auf Zäune oder Exponate. Lass die Drohne zu Hause: Im Umfeld eines Flugplatzes darfst du ohne Bewilligung nicht fliegen, Details stehen im Beitrag Drohne fliegen in der Schweiz. Wenn du im Museum für kommerzielle Zwecke fotografieren willst, kläre das vorab mit dem Museum. Was beim Spotten in der Schweiz grundsätzlich gilt, erklärt Planespotting in der Schweiz.

Denk auch an die Nachbarn: Altenrhein ist ein Dorf am See, und der Fluglärm ist hier ein politisches Thema. Park auf den ausgewiesenen Flächen, nimm deinen Müll mit und verhalte dich so, dass Spotter auch in Zukunft willkommen sind.

Fazit

Altenrhein ist ein Ort für Spotter, die Geschichte lieber in Bewegung als hinter Glas erleben. Das Fliegermuseum hält ehemalige Schulflugzeuge der Schweizer Luftwaffe und Vorkriegsklassiker in der Luft, das FFA Museum ergänzt das mit einer großen, wetterfesten Ausstellung und einem Blick in die Werkstatt. Dazu kommt ein kleiner, aktiver Flugplatz mit Linienflügen nach Wien.

Die Jets, für die Altenrhein früher berühmt war, fliegen dort nicht mehr. Wer das weiß und seine Erwartungen danach ausrichtet, bekommt trotzdem einen lohnenden Tag – vor allem, wenn er ihn auf einen Termin mit Flugbetrieb legt.

Kurzfazit

Fliegende Pilatus, Stearman und Do 27 statt Hunter-Donner: Altenrhein ist heute ein Propeller-Spot mit großem Museum und wenig Linienverkehr. Am besten an einem Mittwoch bis Sonntag mit Blick in die Eventliste – und mit Zürich oder Friedrichshafen als zweitem Ziel.

Zusammenfassung

  • Altenrhein ist kein Spot für dichten Verkehr, sondern für Schweizer Fluggeschichte – am Boden und mit etwas Glück in der Luft.
  • Plane den Besuch an einem Mittwoch bis Sonntag und schau vorher in die Eventliste des Fliegermuseums.
  • Die Hunter und Vampire, für die das Museum früher bekannt war, fliegen dort nicht mehr; die Propellerflotte ist heute der Star.
  • Kombiniere den Tag mit einem Abstecher nach Friedrichshafen oder mit einem Spot am Flughafen Zürich.

Häufige Fragen

Fliegen in Altenrhein noch Hunter und Vampire?

Nach dem, was das Museum veröffentlicht, nicht mehr. Das Fliegermuseum Altenrhein war lange für seine Jets bekannt, darunter Hawker Hunter und de Havilland Vampire. 2021 hat es seinen Tiger-Hunter in den Ruhestand verabschiedet. Die aktuelle Flotte, die das Museum auf seiner Website zeigt, besteht aus Propellerflugzeugen. Ob einzelne Jets im FFA Museum ausgestellt sind, prüfst du am besten vor dem Besuch.

Was ist der Unterschied zwischen dem Fliegermuseum und dem FFA Museum?

Das Fliegermuseum Altenrhein (FMA) ist ein Verein mit eigener Flugbetriebsorganisation, der historische Flugzeuge in der Luft hält. Das FFA Museum ist das große Ausstellungshaus nebenan mit Flugzeugen und Fahrzeugen. Dort zeigt das FMA seine nicht fliegenden Exponate. Beide sitzen an derselben Adresse, der Flughafenstrasse 11.

Wann hat das FFA Museum geöffnet?

Ganzjährig mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass um 16:45 Uhr. An Karfreitag, Ostermontag, Auffahrt, Pfingstmontag und Allerheiligen ist offen, geschlossen ist am 1. August, am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar (Stand Oktober 2026).

Was kostet der Eintritt?

Erwachsene zahlen CHF 15, Kinder von 6 bis 14 Jahren CHF 8. Lernende, Studierende sowie AHV- und IV-Bezüger zahlen mit Ausweis CHF 12.50, Gruppen ab zehn Personen ebenfalls CHF 12.50 pro Person. Mitglieder des Fliegermuseums kommen kostenlos in die Ausstellung.

Wann sehe ich die Museumsflugzeuge in der Luft?

Einen festen Flugtag pro Woche gibt es nicht. Das FMA fliegt bei Airshows, Displays und Mitgliederflügen. Die Termine, an denen das Museum teilnimmt oder selbst organisiert, stellt es jedes Jahr in einer Eventübersicht auf seine Website. Ein bekanntes Beispiel ist die Airshow am Hoher Kasten, an der das FMA beteiligt ist.

Kann ich in einem der historischen Flugzeuge mitfliegen?

Ja, aber nur als Vereinsmitglied. Die Einzelmitgliedschaft kostet CHF 80 im Jahr, für Familien CHF 140 und für Schüler und Studierende CHF 35. Die Flüge selbst werden separat nach einer Preisliste des Museums abgerechnet.

Wie komme ich ohne Auto nach Altenrhein?

Mit dem Zug bis Rorschach oder Rheineck und von dort mit dem Bus bis zur Haltestelle Altenrhein, Flughafen. Die genauen Verbindungen suchst du im SBB-Fahrplan heraus. Mit dem Auto nimmst du die Autobahnausfahrt Appenzellerland / FFA Museum Altenrhein und parkst auf P2.

Gibt es am Flugplatz Altenrhein auch Linienverkehr?

Ja. Die österreichische Airline People's verbindet Altenrhein seit 2011 mit Wien, dazu kommen saisonale Charterflüge, etwa ans Mittelmeer. Die Passagierzahlen liegen bei rund 140.000 im Jahr. Für dich heißt das: einige Bewegungen am Tag, aber kein Dauerbetrieb.

Darf ich am Flugplatz fotografieren?

Von öffentlich zugänglichen Flächen aus und im Museum für private Zwecke ja. Der Sicherheitsbereich des Flugplatzes ist tabu, und Drohnen haben im Umfeld eines Flugplatzes ohne Bewilligung nichts verloren. Was in der Schweiz grundsätzlich gilt, steht im Beitrag Planespotting in der Schweiz.

Was hat die Dornier Do X mit Altenrhein zu tun?

Der Flugplatz entstand 1925 als Standort der Dornier-Werke, die so die Bauverbote nach dem Versailler Vertrag umgingen. Im Werk Altenrhein wurde auch das Riesenflugboot Dornier Do X gebaut. Die ganze Geschichte erzählt der Beitrag Dornier Do X.

Fliegermuseum Altenrhein am Flugplatz St. Gallen-Altenrhein in der Planetrack App

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Spots in der Nähe

Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst

✈ Flugzeugtyp

Hawker Hunter

Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.

✈ Flugzeugtyp

de Havilland Vampire (DH.100 / DH.115)

Kurze Rumpfgondel, zwei schlanke Leitwerksträger, ein einziges Strahltriebwerk: Die de Havilland Vampire gehört zur ersten Generation der Düsenjäger und flog in der Schweiz über vier Jahrzehnte. So erkennst du Einsitzer und Trainer und wo du sie heute erlebst.

✈ Flugzeugtyp

Pilatus PC-7

Ein schlanker Turboprop mit Dreiblattpropeller, zwei Sitzen hintereinander und einer großen Glaskanzel: Die Pilatus PC-7 bildet seit Ende der 1970er-Jahre Militärpiloten aus und fliegt beim PC-7 Team der Schweizer Luftwaffe Kunstflug. So erkennst du sie.

✈ Flugzeugtyp

Dornier Do 27

Freitragender Hochdeckerflügel, Spornrad und riesige Kabinenfenster: Die Do 27 war das erste Serienflugzeug aus Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und flog bei der Bundeswehr in großer Zahl. Heute triffst du sie an Vereinsflugplätzen und Oldtimertreffen.

✈ Flugzeugtyp

Boeing-Stearman Model 75 Kaydet

Ein kräftiger Doppeldecker mit rundem Sternmotor, gelben Flügeln und zwei offenen Cockpits: Auf der Stearman lernten Zehntausende US-Piloten das Fliegen. Heute knattert sie über Airshows, trägt Wingwalker und fliegt Rundflüge – auch in Europa.

✈ Flugzeugtyp

Dornier Do X

Zwölf Motoren auf dem Flügel, ein Rumpf wie ein Schiff und 169 Menschen an Bord: Die Dornier Do X war 1929 das größte Flugzeug der Welt. Hier liest du ihre Geschichte, woran du sie auf alten Fotos erkennst und wo du ihr heute noch begegnest.

Airlines, die hier fliegen

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

SchweizMuseum

Flieger-Flab-Museum Dübendorf

Das Flieger-Flab-Museum am Militärflugplatz Dübendorf ist das Museum der Schweizer Luftwaffe und Fliegerabwehr. Entstanden 1978 aus einer Sammlung in Hangar 13, zeigt es heute über 40 Flugzeuge und Helikopter – vom Blériot-Eindecker über Bf 109, Hunter und Mirage bis zum F-5 Tiger, dazu den einzigen erhaltenen FFA P-16 und die Ju 52 HB-HOP.

SchweizMuseum

Verkehrshaus der Schweiz Luzern

Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern zeigt in seiner Halle Luft- & Raumfahrt rund 30 Originalflugzeuge – von der Dufaux 4 aus der Pionierzeit über die einzige erhaltene Lockheed Orion bis zur Swissair-Convair CV-990 Coronado am Eingang. Hier erfährst du, was dich erwartet, wie du den Besuch planst und wie du ihn mit Spotting in Zürich verbindest.

DeutschlandMuseum

Dornier Museum Friedrichshafen

Das Dornier Museum in Friedrichshafen erzählt die Geschichte eines der wichtigsten deutschen Flugzeugbauer – in einem Hangar direkt am Bodensee-Airport. Originale wie die Do 31, die Dornier 228 und die 328 stehen neben Nachbauten von Wal und Merkur, dazu Satelliten und Raumfahrttechnik. Von der Terrasse schaust du aufs Vorfeld.

SchweizHersteller

Pilatus Aircraft

Pilatus aus Stans baut seit 1939 Flugzeuge in der Zentralschweiz – vom Buschflieger PC-6 Porter über die Trainer PC-7, PC-9 und PC-21 bis zum Einmotorer PC-12 und dem Businessjet PC-24. Wer die Familien an Propeller, Cockpit und Leitwerk unterscheiden kann, hat an jedem Business-Aviation-Vorfeld einen Vorsprung.

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Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Die Spotting-Spots-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flugpläne, Betriebsrichtungen, Öffnungszeiten von Besucherterrassen und Sicherheitsregeln ändern sich laufend – prüfe vor der Anreise immer die aktuelle Lage. Alle beschriebenen Standpunkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände.

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