Tunisair

Tunesiens staatlicher Flag Carrier seit 1948: kleine Airbus-Flotte aus A319, A320, A320neo und A330-200, Drehkreuz Tunis-Karthago und viele Strecken nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz.

Auch bekannt als: Société Tunisienne de l'Air · Tunis Air · TU

TunesienTunesienNetzwerk-AirlinesIATA: TUICAO: TAR9 Min. Lesezeit

TU

IATA-Code

TAR

ICAO-Code

1948

Gründungsjahr

TS-

Kennzeichen-Präfix

Das Wichtigste in Kürze

  • Tunisair ist der staatliche Flag Carrier Tunesiens, gegründet 1948 und mehrheitlich im Besitz des Staates.
  • Codes: IATA TU, ICAO TAR, Rufzeichen „TUNAIR“.
  • Die Flotte ist klein und reine Airbus: A319, A320 der ersten Generation, A320neo und eine Handvoll A330-200.
  • Drehkreuz ist Tunis-Karthago, dazu kommen Basen in Djerba und Monastir, die für den Urlaubsverkehr wichtig sind.
  • In Deutschland fliegt Tunisair unter anderem Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München an.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Tunisair im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Die Flotte: kleine Airbus-Familie
  4. 4.A320ceo, A320neo oder A319? So unterscheidest du sie
  5. 5.Woran du Tunisair erkennst
  6. 6.Tunisair in Deutschland spotten
  7. 7.Geschichte in Etappen
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeTU
ICAO-CodeTAR
RufzeichenTUNAIR
DrehkreuzeTUN
GeschäftsmodellStaatliche Netzwerk-Airline (Flag Carrier) mit Linien- und Charterverkehr
SitzTunis, nahe dem Flughafen Tunis-Karthago
Gegründet21. Oktober 1948, Flugbetrieb seit 1. April 1949
EigentümerMehrheitlich tunesischer Staat; kleiner Anteil von Air France, Rest an der Börse Tunis
DrehkreuzTunis-Karthago (TUN), weitere Basen in Djerba-Zarzis und Monastir
Allianzkeine globale Allianz; Mitglied der Arab Air Carriers Organization
Flotte (Stand 2025/26)rund 20 Flugzeuge: Airbus A319, A320, A320neo und A330-200
TochterTunisair Express (IATA UG, ICAO TUX) mit ATR 72-600
KennzeichenTS- (Tunesien)

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Tunisair?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Weißer Rumpf mit rotem „Tunisair“-Schriftzug, ergänzt um die arabische Schreibweise
  • Rot als Leitfarbe – passend zur tunesischen Flagge – mit dem Tunisair-Emblem am Leitwerk
  • Reine Airbus-Flotte: A319, A320, A320neo und auf langen Strecken die A330-200
  • Kennzeichen mit TS- am Heck
  • Flugnummer beginnt mit TU, auf dem Tracker steht das Rufzeichen mit TAR
  • Häufig an Wochenenden und in den Ferien an deutschen Flughäfen mit Zielen wie Tunis, Djerba oder Monastir

Wer im Sommer an einem deutschen Flughafen steht, sieht Tunisair oft zwischen den großen Ferienfliegern: ein weißer Airbus mit roter Bemalung, der Urlauber nach Djerba oder Monastir bringt – und Familien nach Tunis. Tunisair gehört zu den älteren Airlines Nordafrikas und hat eine überschaubare Flotte, die du als Spotter fast vollständig sammeln kannst. Diese Seite zeigt dir, wie du Tunisair zuordnest, welche Typen du erwarten kannst und worauf du beim Spotten achten solltest.

Die ganze Tunisair-Flotte im Hangar

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Tunisair im Überblick

Tunisair ist der staatliche Flag Carrier Tunesiens. Offiziell heißt das Unternehmen Société Tunisienne de l’Air. Gegründet wurde es am 21. Oktober 1948 von der tunesischen Regierung gemeinsam mit Air France; den Flugbetrieb nahm die Airline am 1. April 1949 auf – anfangs mit Douglas DC-3, die Air France samt Strecken einbrachte. 1957 wurde der tunesische Staat Mehrheitseigner, und bis heute hält er den größten Anteil. Air France ist mit einem kleinen Anteil weiter beteiligt, ein Teil der Aktien wird seit 1995 an der Börse in Tunis gehandelt.

Der Firmensitz liegt in Tunis, direkt neben dem Flughafen Tunis-Karthago (TUN), der auch das Drehkreuz ist. Daneben nutzt Tunisair die Flughäfen Djerba-Zarzis und Monastir als weitere Basen – beide sind vor allem für den Urlaubsverkehr nach Europa wichtig. Das Netz umfasst rund 40 Linienziele in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Nordamerika; seit 2016 fliegt Tunisair mit Montreal auch über den Atlantik.

Einer globalen Allianz gehört Tunisair nicht an. Die Airline ist aber Mitglied der Arab Air Carriers Organization und der African Airlines Association und arbeitet per Codeshare mit Partnern wie Emirates, Etihad, Middle East Airlines und Royal Jordanian zusammen.

TUIATA-Code in der Flugnummer
TARICAO-Code auf dem Tracker
TS-Kennzeichen-Präfix Tunesiens

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code TU: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und Flugplan.
  • ICAO-Code TAR: nutzt die Flugsicherung; auf Flugtrackern erscheint er oft als Teil des Rufzeichens.
  • Rufzeichen TUNAIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Für Einsteiger ist das eine typische Stolperfalle: Flugnummer und Rufzeichen sehen unterschiedlich aus, gehören aber zum selben Flug. Was hinter den beiden Code-Systemen steckt, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes; den Unterschied zwischen Flugnummer und Funkrufzeichen findest du im Beitrag Callsign und Flugnummer.

Tunisair Express nicht verwechseln

Die Regionaltochter Tunisair Express fliegt mit eigenen Codes – IATA UG, ICAO TUX, Rufzeichen „TUNEXPRESS“. Taucht auf dem Tracker TUX statt TAR auf, sitzt du vor einer ATR und nicht vor einem Airbus der Mutter.

Die Flotte: kleine Airbus-Familie

Tunisair fliegt heute ausschließlich Airbus. Die Flotte ist für einen Flag Carrier klein: Je nach Quelle und Stichtag zählen Flottenübersichten für 2025 und Anfang 2026 zwischen 18 und 20 aktive Flugzeuge mit einem Durchschnittsalter von rund elf Jahren. Die Zahlen schwanken, weil Tunisair Maschinen least, zurückgibt oder wegen Wartung längere Zeit abstellt.

Typ Rolle Spotter-Hinweis
Airbus A319 Kurz- und Mittelstrecke Nur ein bis zwei Exemplare – die kürzeste Tunisair-Maschine und ein gutes Sammlerziel
Airbus A320 Rückgrat der Flotte A320 der ersten Generation, teils schon recht alt und nicht alle ständig im Einsatz
Airbus A320neo Neueste Flugzeuge Fünf Maschinen; die erste kam Ende 2021, die fünfte im August 2023
Airbus A330-200 Längere Strecken Nur zwei Exemplare, eingesetzt etwa nach Montreal oder bei hoher Nachfrage
ATR 72-600 (Tunisair Express) Regionalverkehr Fliegt unter eigenem Code im Inland und nach Malta oder Sizilien

Die Flottenplanung hat eine lange Vorgeschichte. 2008 bestellte Tunisair unter anderem A320 und A330 sowie drei A350, die Bestellung der A350 wurde 2013 storniert. 2016 wurde der Auftrag umgeschichtet: Statt einiger A320 und einer A330 kamen vier A320neo dazu. Die erste A330-200 erreichte Tunis 2015. Hersteller aller Mainline-Flugzeuge ist Airbus, bei der Express-Tochter ATR.

Die A330-200 fehlt noch?

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A320ceo, A320neo oder A319? So unterscheidest du sie

Weil fast alle Tunisair-Flugzeuge zur A320-Familie gehören, ist die eigentliche Spotter-Aufgabe die Typbestimmung. Mit drei Blicken klappt das auch aus der Distanz.

Das spricht für die A320neo

  • Deutlich größere, rundere Triebwerke mit kaum Bodenfreiheit
  • Immer Sharklets an den Flügelspitzen
  • Auf Trackern als A320neo bzw. A20N geführt

Das spricht für die A320ceo

  • Schlankere Triebwerke mit mehr Abstand zum Boden
  • Je nach Baujahr kleine Wingtip-Fences oder Sharklets
  • Auf Trackern als A320 (ICAO-Typcode A320) geführt

Die A319 erkennst du an der Rumpflänge: Vor dem Flügel sitzen weniger Fensterreihen, das Flugzeug wirkt gedrungen. Ausführlich erklärt das der Guide A318, A319, A320 und A321 unterscheiden. Für die Triebwerksfrage zwischen den Generationen hilft dir A320neo oder ceo?. Wie du ICAO-Typcodes wie A20N auf dem Tracker liest, steht im Artikel zu den ICAO-Typcodes.

Die A330-200 ist dagegen kaum zu verwechseln: zwei große Triebwerke, ein deutlich breiterer Rumpf und ein Hauptfahrwerk mit jeweils vier Rädern. Wer sie noch nicht sicher von der A340 trennt, findet die Merkmale im Beitrag A330 oder A340?.

Woran du Tunisair erkennst

Die Bemalung setzt auf Rot und Weiß, die Farben der tunesischen Flagge: ein weißer Rumpf mit rotem Tunisair-Schriftzug in lateinischer und arabischer Schrift und das rote Emblem der Airline am Leitwerk. Das wichtigste Merkmal für die sichere Zuordnung ist aber das Kennzeichen mit TS-, dem Präfix Tunesiens. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen.

Sonderbemalungen gibt es bei Tunisair nur wenige – und genau deshalb lohnen sie sich. Eine A320 trägt eine Bemalung zum Thema Tunesien und Libyen, und eine A320neo fliegt seit Juli 2024 im Design der tunesischen Olympiamannschaft. Wenn du Sonderlackierungen sammelst, gibt dir der Beitrag Liveries sammeln und dokumentieren Tipps, wie du sie sauber festhältst.

Achtung Verwechslung

Auch Nouvelair fliegt mit A320-Familie und TS-Kennzeichen von Tunesien nach Deutschland. Die Bemalungen unterscheiden sich klar, doch auf einem Teleobjektiv-Foto nur vom Heck ist die Verwechslung schnell passiert. Fotografiere deshalb immer auch Schriftzug und Kennzeichen.

Tunisair in Deutschland spotten

Laut dem deutschen Buchungsangebot von Tunisair gehören Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München zu den Zielen in Deutschland, dazu Wien sowie Basel, Genf und Zürich in Österreich und der Schweiz. Die Zahl der Flüge hängt stark von der Saison ab: Im Sommer und in den Ferien kommen deutlich mehr Verbindungen und Charterflüge dazu als im Winter.

Am Flughafen Frankfurt bist du für Tunisair-Sichtungen gut aufgestellt; der Guide Planespotting am Flughafen Frankfurt zeigt dir die passenden Standorte. Auch am Flughafen Düsseldorf mit seinem starken Urlaubsverkehr lohnt es sich, den Flugplan nach TU-Flugnummern zu durchsuchen – Tipps dazu findest du in Planespotting in Düsseldorf. Weitere Ziele sind der Flughafen München, der Flughafen Hamburg und der BER.

Gute Chancen auf Tunisair, wenn …

  • im Flugplan deines Flughafens TU-Flüge nach Tunis, Djerba oder Monastir stehen
  • Sommerferien oder Feiertage anstehen und die Nachfrage nach Nordafrika steigt
  • du den Flug vorher auf einem Tracker verfolgst

Prüf es vorher, wenn …

  • du gezielt auf A330-200 oder A319 wartest – der Typ kann kurzfristig wechseln
  • du nach alten Spotterberichten planst

Eher kein Tunisair-Tag, wenn …

  • im Winter an deinem Flughafen keine TU-Flugnummer im Plan steht

Ein Punkt gehört zur ehrlichen Einordnung: Tunisair hat seit Jahren mit Finanzproblemen, Führungswechseln und einem knappen Flugzeugbestand zu kämpfen. Verspätungen und kurzfristige Ausfälle sind häufiger als bei großen europäischen Airlines; 2025 entließ die Regierung den Aufsichtsratschef nach anhaltenden Verspätungen. Für dich heißt das: Verlass dich nicht auf die planmäßige Ankunftszeit, sondern verfolge den Flug live. Wie das am besten klappt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an Absperrungen. Gerade im Ausland, etwa an tunesischen Flughäfen, können für das Fotografieren strengere Regeln gelten als in Deutschland. Was hierzulande erlaubt ist, erklärt Ist Planespotting erlaubt?.

Geschichte in Etappen

1948–1960: Start mit Air France

Gründung mit Air France als Partner, Betrieb mit DC-3 und DC-4. 1957 übernimmt der tunesische Staat die Mehrheit.

1961–1980er: Jet-Zeitalter

1961 kommt mit der Caravelle der erste Jet, 1972 die erste Boeing 727-200, ab 1979 auch Boeing 737-200. 1982 folgt mit der A300B4 der erste Airbus.

1990er–2000er: Börse und Boeing 737

1995 Teil-Börsengang. Ab 2000 kommen gebrauchte A300-600R dazu. Neben Airbus fliegen Boeing 737-500 und 737-600, die später durch die A320-Familie ersetzt werden.

Seit 2011: Krisen und Erneuerung

Nach der Revolution folgen Sparrunden, Stellenabbau und häufige Führungswechsel. 2015 kommt die erste A330-200, 2016 die Langstrecke nach Montreal, danach folgen die ersten A320neo.

Die historischen Typen sind heute keine Sichtungen mehr, aber für Sammler interessant: Wer alte Dias oder Fotos einer Tunisair-727 oder -737 besitzt, hat ein Stück Luftfahrtgeschichte im Archiv. Nach dem Unfall-Verzeichnis hatte Tunisair seit der Gründung keinen tödlichen Unfall; bekanntester Zwischenfall ist das Abkommen eines A320 von der Piste in Tunis 2013, bei dem alle Insassen überlebten.

Häufige Verwechslungen

  • TU mit TAR verwechseln – TU ist der IATA-Code in der Flugnummer, TAR der ICAO-Code, den Tracker und Flugsicherung nutzen.
  • Jede tunesische A320 für Tunisair halten – auch Nouvelair fliegt A320-Familie mit TS-Kennzeichen.
  • A320ceo als neo notieren – entscheidend sind die großen Triebwerke der neo, nicht die Sharklets.
  • Tunisair Express mit der Mutter gleichsetzen – die Tochter fliegt ATR 72-600 unter UG und TUX.
  • Noch Boeing erwarten – die 737 sind ausgemustert, heute fliegt Tunisair nur Airbus.
  • Einen festen Typ auf einer Strecke voraussetzen – bei der kleinen Flotte wechselt das eingesetzte Flugzeug oft.

Zum regionalen Vergleich lohnt sich der Blick auf die Nachbarn: Air Algérie, Royal Air Maroc und EgyptAir sind ebenfalls staatliche Flag Carrier Nordafrikas, die regelmäßig nach Europa fliegen.

Tunisair im Blick behalten

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Fazit

Tunisair ist eine Airline mit langer Geschichte und kleiner Flotte. Für Spotter ist genau das der Reiz: Rund 20 Airbus-Flugzeuge lassen sich mit etwas Geduld komplett sammeln, und mit A319, A330-200 und den wenigen Sonderbemalungen gibt es echte Raritäten. Wer Kennzeichen und Rufzeichen mitnotiert und ceo von neo sicher trennt, hat Tunisair schnell im Griff – und sollte den Flug wegen häufiger Verspätungen immer live verfolgen.

Kurzfazit

Tunisair (IATA TU, ICAO TAR) ist der staatliche Flag Carrier Tunesiens mit reiner Airbus-Flotte aus A319, A320, A320neo und A330-200. Das TS-Kennzeichen und die rot-weiße Bemalung verraten die Airline, die Triebwerke den Typ.

Zusammenfassung

  • Tunisair erkennst du an der roten Bemalung auf weißem Rumpf, dem TS-Kennzeichen und der kleinen Airbus-Flotte.
  • Spannend für Spotter: Bei nur rund 20 Flugzeugen lässt sich die komplette Flotte realistisch sammeln – inklusive der seltenen A330-200 und A319.
  • Zwischen A320ceo und A320neo unterscheidest du über die Triebwerksgröße; die A319 ist sichtbar kürzer.
  • Die Airline kämpft seit Jahren mit Finanzproblemen und Verspätungen, Flugpläne und Flotteneinsatz ändern sich deshalb oft kurzfristig.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Tunisair?

Der IATA-Code von Tunisair ist TU, der ICAO-Code TAR. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „TUNAIR“. Die Regionaltochter Tunisair Express nutzt eigene Codes: UG und TUX.

Gehört Tunisair zu einer Allianz?

Nein, Tunisair ist kein Mitglied von Star Alliance, oneworld oder SkyTeam. Die Airline gehört aber der Arab Air Carriers Organization an und arbeitet über Codeshares mit Partnern wie Emirates, Etihad, Middle East Airlines und Royal Jordanian zusammen.

Welche Flugzeuge fliegt Tunisair?

Tunisair setzt ausschließlich auf Airbus. Die Flotte umfasst Stand 2025/26 rund 20 Flugzeuge: ein bis zwei A319, den Großteil als A320 der ersten Generation, mehrere A320neo und zwei A330-200 für längere Strecken. Die genauen Zahlen schwanken, weil Maschinen geleast, abgestellt oder zurückgegeben werden.

Fliegt Tunisair noch Boeing?

Nein. Früher gehörten unter anderem Boeing 727, 737-200, 737-500 und 737-600 zur Flotte, doch Tunisair hat die Boeing-Typen durch die A320-Familie ersetzt. Eine Tunisair-Boeing ist heute eine historische Sichtung.

Welche deutschen Flughäfen fliegt Tunisair an?

Laut dem Buchungsangebot der Airline gehören Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München zu den deutschen Zielen. Dazu kommen Wien sowie Basel, Genf und Zürich. Wie oft geflogen wird, hängt stark von der Saison ab – prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.

Was ist Tunisair Express?

Tunisair Express ist die Regionaltochter von Tunisair. Sie fliegt mit ATR 72-600 vor allem innerhalb Tunesiens und auf kurzen Strecken, etwa nach Malta oder Sizilien. Früher hieß sie Tuninter und später SevenAir.

Hatte Tunisair schwere Unfälle?

Tunisair hatte seit der Gründung keinen tödlichen Unfall. Bekannt ist vor allem ein Zwischenfall 2013, als ein A320 bei der Landung in Tunis von der Piste abkam; alle Menschen an Bord überlebten, das Flugzeug wurde abgeschrieben.

Was ist der Unterschied zwischen Tunisair und Nouvelair?

Tunisair ist der staatliche Flag Carrier mit Liniennetz und Drehkreuz in Tunis. Nouvelair ist eine private tunesische Airline, die stark auf Ferien- und Charterverkehr ausgerichtet ist. Beide fliegen A320-Familie, unterscheiden sich aber klar in der Bemalung.

Tunisair im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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