Das Wichtigste in Kürze
- Geburtsort der Mosquito: Ab Herbst 1939 arbeitete das Konstruktionsteam in Salisbury Hall, der Prototyp entstand in einem Hangar direkt nebenan.
- Der Prototyp W4050 ist zurück – er flog am 25. November 1940 in Hatfield zum ersten Mal und war 1959 das erste Exponat des Museums.
- Die Comet ist als Rumpf F-BGNX vertreten, einer frühen Comet 1A mit dem früheren Air-France-Kennzeichen und den ursprünglichen eckigen Fenstern.
- Ein Hersteller, über 50 Jahre Technik: Tiger Moth, Dove, Heron, Vampire, Sea Vixen, DH.125, Trident und BAe 146 zeigen die ganze Bandbreite der Hatfield-Produktion.
- Kein Flugbetrieb: Für Bewegungen kombinierst du den Besuch mit Luton, Stansted oder einem Flugtag in Duxford.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Was du als Spotter wissen solltest
- 4.Stärken und Schwächen
- 5.Salisbury Hall: ein Herrenhaus als Konstruktionsbüro
- 6.Die Mosquito: drei „Wooden Wonder“ unter einem Dach
- 7.Die Comet: das erste Düsenverkehrsflugzeug
- 8.Von der Moth bis zur BAe 146: die übrige Sammlung
- 9.Die Hallen
- 10.Fotografieren im Museum
- 11.Besuch planen
- 12.Mit Flughäfen und Museen kombinieren
- 13.Fazit
- 14.Häufige Fragen
Steckbrief
| Träger | de Havilland Aircraft Museum Trust – gemeinnützige Organisation, seit 1977 mit Charity-Status; der Betrieb läuft weitgehend über Ehrenamtliche |
|---|---|
| Lage | Salisbury Hall, London Colney (Hertfordshire), AL2 1BU – nördlich von London, direkt an der Autobahn M25 |
| Eröffnung | 15. Mai 1959 – laut Museum das erste Luftfahrtmuseum Großbritanniens |
| Frühere Namen | Mosquito Aircraft Museum (ab 1974), später de Havilland Aircraft Heritage Centre |
| Schwerpunkt | Ausschließlich Flugzeuge und Triebwerke von de Havilland und Nachfolgefirmen – vom Doppeldecker bis zum Regionaljet |
| Highlights | Mosquito-Prototyp W4050, Mosquito FB.VI und TT.35 TA634, Comet-1A-Rumpf F-BGNX, Sea Vixen XJ565, Heron G-AOTI, Dove G-AREA, DH.125 G-ARYC |
| Hallen | Sir Geoffrey de Havilland Hangar (seit Februar 2020), Amy Johnson Hangar (seit 2016), dazu ältere Ausstellungshallen |
| Öffnungszeiten | Laut Museum Dienstag bis Sonntag ab 10:30 Uhr; Sommer (30. März bis 31. Oktober) bis 17 Uhr, Winter bis 16 Uhr; montags nur an Bank Holidays geöffnet |
| Weihnachten 2026 | Geschlossen vom 21. bis 26. Dezember, geöffnet vom 27. Dezember bis 3. Januar |
| Offizielle Website | www.dehavillandmuseum.co.uk |
Tätigkeitsfelder
de Havilland Aircraft Museum aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für de Havilland Aircraft Museum
- Vor dem gelben Mosquito-Prototyp W4050 gestanden – an dem Ort, an dem er gebaut wurde
- Alle drei Mosquitos des Museums an einem Tag abgehakt
- Durch den Rumpf der Comet 1A F-BGNX mit ihren eckigen Fenstern gelaufen
- Die Sea Vixen XJ565 mit ihrem Doppelleitwerk fotografiert
- Dove G-AREA und Heron G-AOTI nebeneinander erwischt
- Den frühen Businessjet DH.125 G-ARYC entdeckt – Vorfahr der Hawker 800
- Den Rumpf der Trident G-AVFH und der BAe 146 G-JEAO gefunden – beide aus Hatfield
- Jedes Exponat mit Kennzeichen oder Seriennummer notiert
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der Mosquito-Prototyp steht am Originalschauplatz seiner Entstehung
- Drei Mosquitos an einem Ort, darunter der Prototyp
- Konsequent auf einen Hersteller fokussiert, vom Doppeldecker bis zum Jet
- Familiäre Atmosphäre, Ehrenamtliche erzählen gern Hintergründe
- Gut mit Duxford, Shuttleworth und den Londoner Flughäfen kombinierbar
Wo es hakt
- Kein Flugbetrieb – reines Museum ohne Start- und Landebahn
- Mehrere Airliner nur als Rumpf, Nase oder Cockpitsektion vorhanden
- Hallen teils eng gestellt, Gesamtansichten schwierig
- Montags in der Regel geschlossen
- Ohne Auto aufwendiger zu erreichen als Museen in der Londoner Innenstadt
Viele Luftfahrtmuseen zeigen Flugzeuge, die irgendwann von irgendwoher angeliefert wurden. Im de Havilland Aircraft Museum steht das wichtigste Exponat dort, wo es entstanden ist. Auf dem Gelände von Salisbury Hall bei London Colney, nördlich von London, entwarf ab 1939 ein kleines Team die Mosquito – und der gelbe Prototyp W4050 kehrte 1959 an genau diesen Ort zurück. Um ihn herum ist ein Museum gewachsen, das sich konsequent einem einzigen Hersteller widmet: de Havilland, vom Moth-Doppeldecker über die Comet bis zur BAe 146, die noch in Hatfield entwickelt wurde.
Mosquito, Comet, Sea Vixen – alles in deinen Hangar
In Planetrack postest du jede Museumsmaschine mit Foto, Typ, Kennzeichen und Ort und sammelst sie in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Salisbury Hall: ein Herrenhaus als Konstruktionsbüro
Salisbury Hall ist kein Flugplatz und war nie einer. Das heutige Herrenhaus mit Wassergraben stammt im Kern aus dem 17. Jahrhundert, frühere Bauten auf dem Gelände reichen bis ins Mittelalter zurück. Zu den Bewohnern zählten im frühen 20. Jahrhundert Lady Randolph Churchill und in den 1930er-Jahren der Lokomotivkonstrukteur Sir Nigel Gresley – eine schöne Fußnote für alle, die neben Flugzeugen auch Dampfloks mögen.
Für die Luftfahrt wird der Ort im Herbst 1939 wichtig. Kurz nach Kriegsbeginn verlegte die de Havilland Aircraft Company das Konstruktionsteam für ein neues, schnelles Mehrzweckflugzeug aus dem Stammwerk in Hatfield hierher. Der abgelegene Landsitz bot Ruhe und Schutz vor Luftangriffen auf das Werk. Neben dem Herrenhaus entstand ein als Scheune getarnter Hangar, in dem der Prototyp gebaut wurde. 1947 verließ de Havilland das Gelände wieder.
Wie das Museum entstand
Mitte der 1950er-Jahre war Salisbury Hall verfallen. 1955 nahm sich der ehemalige Major Walter Goldsmith des Anwesens an und erfuhr von dessen Rolle in der Mosquito-Geschichte. Den Prototyp hatte de Havilland nach dem Krieg in Hatfield eingelagert; dass er nicht verschrottet wurde, verdankt er auch Mitarbeitern des Werks, die ihn über Jahre aufbewahrten. Über einen Spendenaufruf und mit Unterstützung von de Havilland kehrte die Maschine nach Salisbury Hall zurück und bekam einen kleinen Hangar.
Am 15. Mai 1959 öffnete das Museum für Besucher – mit einer Halle und genau einem Exponat. Nach Angaben des Museums war es das erste Luftfahrtmuseum Großbritanniens. Von da an wuchs die Sammlung stetig:
| Jahr | Station |
|---|---|
| 1959 | Eröffnung mit dem Mosquito-Prototyp W4050 als einzigem Exponat |
| 1968 | Ein Venom-Nachtjäger und ein Vampire-Trainer kommen hinzu |
| 1971 | Die Stadt Liverpool übergibt die Mosquito TA634 |
| 1974 | Umbenennung in Mosquito Aircraft Museum, Gründung der Supporters Society; die Vampire J-1008 fliegt aus der Schweiz ein |
| 1977 | Der de Havilland Aircraft Museum Trust übernimmt den Betrieb und erhält Charity-Status |
| 2015 | Die Konservierung des Prototyps W4050 wird im Dezember abgeschlossen |
| 2016 | Eine neue Halle öffnet, heute Amy Johnson Hangar |
| 2020 | Im Februar öffnet der Sir Geoffrey de Havilland Hangar |
Getragen wird das Museum bis heute weitgehend von Ehrenamtlichen. Viele Restaurierungen, darunter die der TA634, hat die Supporters Society in Eigenregie gestemmt. Wer selbst mit anpacken möchte, findet im Beitrag zum Ehrenamt in Luftfahrtmuseen einen Einstieg.
Die Mosquito: drei „Wooden Wonder“ unter einem Dach
Die de Havilland DH.98 Mosquito ist eines der bemerkenswertesten Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs. Ursprünglich als unbewaffneter, schneller Aufklärer und Bomber gedacht, flog sie später als Jagdbomber, Nachtjäger, Seeziel-Angriffsflugzeug, Trainer und Zielschlepper. Ihr Rumpf bestand aus einer Sandwich-Bauweise aus Holz – daher der Spitzname „Wooden Wonder“. Angetrieben wurde sie von zwei Merlin-Motoren von Rolls-Royce. Laut BAE Systems entstanden insgesamt 7.781 Exemplare.
Der Prototyp W4050
Der Star des Hauses ist der Prototyp mit der Kennung W4050 (Werksnummer E0234), leicht zu erkennen an seiner gelben Lackierung. Am 25. November 1940 startete er in Hatfield zu seinem Erstflug, am Steuer saß Geoffrey de Havilland junior. Damit begann eine Karriere, die das Muster zu einem der schnellsten Kolbenmotorflugzeuge seiner Zeit machte.
Dass du W4050 heute in diesem Zustand sehen kannst, ist das Ergebnis einer mehrjährigen Konservierung, die im Dezember 2015 abgeschlossen wurde. Bewusst sprach das Museum von Konservierung statt Restaurierung: Ziel war, möglichst viel Originalsubstanz zu erhalten – ein Prototyp mit Gebrauchsspuren erzählt eben mehr als ein auf neu getrimmtes Flugzeug.
Kennungen sauber loggen
Militärflugzeuge tragen Seriennummern statt ziviler Kennzeichen, manche Museumsflugzeuge hatten im Leben sogar mehrere. Notiere Typ, Version und Kennung immer zusammen – also etwa „Mosquito Prototyp W4050“ oder „Mosquito TT.35 TA634“. Mit Planetrack hältst du alles in einem Beitrag fest und setzt fehlende Varianten auf die Wunschliste deines Hangars. Die App startet bald – sichere dir über die Warteliste frühen Zugang.
Jagdbomber und Zielschlepper
Neben dem Prototyp zeigt das Museum zwei weitere Mosquitos. Die TA634, eine TT.35, kam 1971 als Geschenk der Stadt Liverpool nach Salisbury Hall. Zuvor hatte sie im Film „Mosquito Squadron“ mitgespielt. Weil sie anfangs im Freien stand, war ihre Erhaltung aufwendig; die Supporters Society schloss die Restaurierung 1990 ab. Die dritte Maschine ist ein Jagdbomber FB.VI, den das Museum als restaurierte Fighter-Bomber-Version präsentiert.
Drei Mosquitos unter einem Dach sind selten; weitere Exemplare stehen in England etwa im RAF Museum Hendon, im RAF Museum Cosford und in IWM Duxford. Wer die Varianten nebeneinander vergleicht, erkennt die Unterschiede an Nase und Bewaffnung: Die Bomber- und Zielschleppervarianten haben eine verglaste Bugnase, beim Jagdbomber sitzen Maschinenkanonen und -gewehre im Bug. Ein eingelagerter Rumpf der TJ118 und der restaurierte Merlin-Motor des Nachtjägers HJ719 ergänzen das Thema.
Seltene Typen abhaken
Mosquito, Sea Vixen, Heron: Mit Planetrack siehst du in deinem Hangar auf einen Blick, welche Klassiker dir noch fehlen, und postest jede Sichtung mit Foto und Daten. Planetrack startet bald – zur Warteliste.
Die Comet: das erste Düsenverkehrsflugzeug
Für Airliner-Fans ist die de Havilland DH.106 Comet der zweite große Grund für den Besuch. Die Comet war das erste Strahlverkehrsflugzeug der Welt, sie flog 1949 in Hatfield zum ersten Mal und ging Anfang der 1950er-Jahre bei der BOAC in den Liniendienst. Nach mehreren Unglücken 1954 wurden die frühen Comets stillgelegt und intensiv untersucht – Materialermüdung an Rumpföffnungen gilt als Hauptursache. Spätere Versionen erhielten unter anderem einen verstärkten Rumpf und abgerundete Fenster.
Der Rumpf F-BGNX
Im Museum steht der Rumpf einer Comet 1A mit dem Kennzeichen F-BGNX, unter dem die Maschine einst für Air France flog. Er zeigt noch die ursprünglichen, eckigen Passagierfenster der ersten Comet-Generation und gilt als letzter erhaltener Comet 1 mit dieser Fensterform. Seit Ende 2019 steht er im damals neuen Sir Geoffrey de Havilland Hangar; laut Museum kannst du durch den Rumpf gehen.
Die Comet-Sammlung geht über F-BGNX hinaus. Dazu gehören die Bugsektion der Comet 1A G-ANAV, die Cockpitsektion einer militärischen Comet C.2(R) mit der Seriennummer XK695 und eine weitere Comet-2-Nase. Zusammen ergeben sie ein ziemlich vollständiges Bild der frühen Comet-Entwicklung, auch wenn kein komplettes Flugzeug mit Tragflächen dabei ist. Die ganze Geschichte vom Triumph bis zur Untersuchung erzählt der Beitrag De Havilland Comet: der erste Düsenjet.
Komplette Comet gesucht?
Eine vollständige Comet 4 siehst du im IWM Duxford rund eine Autostunde nordöstlich. Die Comet-4-Generation flog unter anderem bei BOAC, BEA und Dan-Air.
Von der Moth bis zur BAe 146: die übrige Sammlung
Der besondere Reiz des Museums liegt in der Geschlossenheit. Fast alles, was du siehst, stammt von de Havilland oder entstand in dessen Tradition – vor allem im Werk Hatfield, das später zu Hawker Siddeley und British Aerospace gehörte, einem Vorgänger der heutigen BAE Systems.
Kolbenmotor-Klassiker
Die frühe Firmengeschichte zeigen unter anderem die Tiger Moth G-ANRX, die Hornet Moth G-ADOT und ein Nachbau des Rennflugzeugs DH.88 Comet G-ACSR. Fragmente wie der Rumpf einer DH.53 Humming Bird und einer Queen Bee – einer funkgesteuerten Zieldrohnen-Version der Tiger Moth – runden das Bild ab. In der Restaurierung befindet sich eine Dragon Rapide mit dem Kennzeichen G-AKDW. Als Leihgabe des Science Museum steht außerdem ein Cierva C.24, ein seltener Tragschrauber aus den frühen 1930er-Jahren.
Zivile Nachkriegsflugzeuge
Für Airliner-Spotter interessant sind die kleineren zivilen Typen der Nachkriegszeit:
| Flugzeug | Kennzeichen | Warum es sich lohnt |
|---|---|---|
| Comet 1A | F-BGNX (Rumpf) | Erster Düsenairliner, eckige Fenster |
| DH.104 Dove 8 | G-AREA | Zweimotoriger Zubringer der Nachkriegszeit |
| DH.114 Heron | G-AOTI | Viermotorige Weiterentwicklung der Dove |
| DH.125 Series 1 | G-ARYC | Früher Vertreter der späteren HS 125 / Hawker 800 |
| Trident 2E | G-AVFH (Rumpf) | Dreistrahliger Kurzstreckenjet aus Hatfield |
| BAe 146-100 | G-JEAO (Rumpf) | Vierstrahliger Regionaljet, in Hatfield entwickelt |
Die Dove war ein kompakter Zubringer und Geschäftsreiseflieger, die Heron ihre gestreckte, viermotorige Schwester. Mit der DH.125 entstand in Hatfield einer der erfolgreichsten britischen Businessjets; als HS 125, BAe 125 und Hawker 800 wurde der Entwurf über Jahrzehnte weitergebaut. Die Trident war der dreistrahlige Kurzstreckenjet, der vor allem mit BEA verbunden ist, und die BAe 146 schließt den Bogen bis in die 1980er-Jahre.
Militärjets und Triebwerke
Auf der militärischen Seite stehen die Vampire FB.6 J-1008 aus Schweizer Diensten und der Doppelsitzer Vampire T.11 XJ772, dazu die markante Sea Vixen FAW.2 XJ565 mit ihrem Doppelleitwerk. Die Heckpartie einer Hornet, mehrere eingelagerte Venoms und eine Sea Venom in Restaurierung zeigen, wie de Havilland nach der Mosquito den Schritt zum Strahlflugzeug ging. Als Trainer ist außerdem eine Chipmunk T.10 (WP790) zu sehen – das Muster stammt von der kanadischen Tochter de Havilland Canada.
Technikfans sollten die Triebwerkssammlung nicht auslassen: Gipsy-Kolbenmotoren, die frühen Strahltriebwerke Goblin und Ghost, das große Gyron, Raketentriebwerke wie Super Sprite und Spectre sowie ein aufgeschnittener Merlin erzählen die Antriebsgeschichte des Hauses. Hinzu kommen der Rumpf eines Airspeed-Horsa-Lastenseglers und ein historischer LINK-Flugtrainer.
Die Hallen
Das Museum ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Der wichtigste Neubau ist der Sir Geoffrey de Havilland Hangar, der im Februar 2020 öffnete. Hier steht unter anderem der Comet-Rumpf, endlich geschützt vor dem englischen Wetter. Benannt ist er nach dem Firmengründer, der das Unternehmen in den 1920er-Jahren aufbaute.
Der 2016 eröffnete zweite Neubau trägt heute den Namen der Fliegerin Amy Johnson. Restauriert wird im Museum laufend, etwa an der Dragon Rapide G-AKDW und einer Sea Venom. Daneben gibt es ältere Ausstellungsbereiche, das Comet Café und einen Shop. Gegen Buchung bietet das Museum außerdem einen Mosquito-Flugsimulator mit nachgebautem Cockpit und Rundum-Projektion an.
Fotografieren im Museum
Salisbury Hall ist kein Spotterplatz im klassischen Sinn – hier startet und landet nichts. Fotografisch ist das Museum trotzdem dankbar, wenn du dich auf Hallenbedingungen einstellst.
Weitwinkel statt Tele
In den Hallen stehen die Flugzeuge dicht. Gerade bei den Mosquitos mit über 16 Metern Spannweite fehlt oft der Abstand für eine Gesamtansicht. Ein Weitwinkel- oder Standardzoom ist hier wichtiger als das Teleobjektiv. Achte bei kurzen Brennweiten auf stürzende Linien und Verzerrungen am Bildrand – Grundlagen dazu stehen im Beitrag zu Weitwinkel- und Normalobjektiven.
Details erzählen die Geschichte
Statt immer die ganze Maschine einzufangen, lohnt das Detail: die gelbe Haut des Prototyps, die verglaste Bugnase der TA634, die eckigen Fenster der Comet oder die Doppelleitwerke von Vampire und Sea Vixen. Wer Museumsflugzeuge sicher zuordnen will, findet Hilfe im Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Früh da sein
Kurz nach der Öffnung um 10:30 Uhr ist es meist ruhiger – weniger Menschen vor den Mosquitos heißt sauberere Bilder.
Mit dem Prototyp beginnen
W4050 ist das wichtigste Motiv. Nimm dir Zeit für Gesamtansicht, Profil und Details.
Ohne Blitz arbeiten
Hohe ISO und eine ruhige Hand helfen mehr als ein Blitz, der auf Lack und Plexiglas spiegelt.
In die Comet gehen
Die Kabine mit den eckigen Fenstern ist ein seltenes Motiv – auch von innen.
Kennungen notieren
Seriennummern und Kennzeichen gleich mitschreiben, bevor du sie bei drei Mosquitos verwechselst.
Besuch planen
Das Museum liegt in Salisbury Hall, London Colney, Hertfordshire (AL2 1BU), unmittelbar an der Autobahn M25 nördlich von London. Am einfachsten erreichst du es mit dem Auto; das Museum nennt auf seiner Website Hinweise zum Parken. Wer ohne Auto anreist, plant die Verbindung mit Bahn und Bus vorab – die Lage am Stadtrand macht die letzte Etappe etwas aufwendiger als bei Museen in der Londoner Innenstadt.
Laut Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet. In der Sommersaison vom 30. März bis 31. Oktober gilt 10:30 bis 17 Uhr mit letztem Einlass um 16 Uhr, in der Wintersaison vom 1. November bis 29. März 10:30 bis 16 Uhr mit letztem Einlass um 15 Uhr. Montags ist nur an Bank Holidays geöffnet. Über Weihnachten 2026 bleibt das Museum vom 21. bis 26. Dezember geschlossen und öffnet dann vom 27. Dezember bis 3. Januar. Eintrittspreise und Sonderveranstaltungen prüfst du am besten kurz vor dem Besuch auf der offiziellen Website. Für einen gründlichen Rundgang reichen meist drei bis vier Stunden.
Rund um Flugplätze in Großbritannien
Im Museum ist privates Fotografieren üblich. Wenn du den Besuch mit einem Flughafen kombinierst, gelten dort andere Regeln. Was du beim Spotten in Großbritannien beachten musst, erklärt der Beitrag Spotten in Großbritannien.
Mit Flughäfen und Museen kombinieren
Weil in Salisbury Hall nichts fliegt, lohnt sich die Kombination mit einem aktiven Flughafen. Am nächsten liegt der Flughafen London-Luton nördlich des Museums, ein Stück weiter östlich der Flughafen London-Stansted mit viel Low-Cost- und Frachtverkehr. Über die M25 ist auch London-Heathrow gut erreichbar – dort siehst du die Langstreckenflotte von British Airways, ein bewährter Standort ist Hatton Cross. Alle Tipps stehen im Guide Planespotting in Heathrow.
Für eine Museumsreise durch Südengland bieten sich weitere Ziele an. IWM Duxford bei Cambridge verbindet ein großes Museum mit einem aktiven Warbird-Flugplatz – dort fliegen bei den Duxford-Airshows regelmäßig Klassiker. Die Shuttleworth Collection in Old Warden zeigt fliegende Oldtimer, darunter Typen aus der de-Havilland-Familie. Das RAF Museum in London-Hendon liegt im Norden der Hauptstadt, und das Brooklands Museum erzählt im Südwesten die Geschichte des Konkurrenten Vickers.
Das Museum passt zu dir, wenn …
- du die Mosquito am Ort ihrer Entstehung sehen willst
- dich britische Luftfahrtgeschichte und de Havilland reizen
- du eine familiäre, ehrenamtlich geprägte Atmosphäre magst
Vorher klären, wenn …
- du an einem Montag anreisen willst
- du den Mosquito-Simulator nutzen möchtest – vorab buchen
Eher woanders, wenn …
- du Flugbewegungen oder Airshows erleben willst
- du vor allem vollständige große Verkehrsflugzeuge suchst
Vom Museum an den Zaun
Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen und Special Liveries: Planetrack plant den Flughafen-Teil deiner England-Tour mit. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Das de Havilland Aircraft Museum ist klein im Vergleich zu Duxford oder Hendon – und gerade deshalb besonders. Es ist der Ort, an dem die Mosquito entworfen wurde, und ihr Prototyp steht heute wenige Meter von seinem Entstehungsort entfernt. Dazu kommen zwei weitere Mosquitos, die Comet mit ihren eckigen Fenstern und eine Sammlung, die mehr als ein halbes Jahrhundert Flugzeugbau eines einzigen Herstellers abbildet.
Fliegen siehst du hier nichts. Dafür bekommst du Geschichte aus erster Hand, erzählt von Ehrenamtlichen, die viele der Exponate selbst restauriert haben. Kombiniert mit Luton, Stansted oder einem Tag in Duxford wird daraus ein runder Ausflug für jeden, der britische Luftfahrt liebt.
Kurzfazit
Salisbury Hall verbindet den Mosquito-Prototyp W4050 mit dem Comet-Rumpf F-BGNX und der ganzen Bandbreite von de Havilland. Montags meiden, Weitwinkel einpacken – und für Flugbewegungen den Besuch mit einem Londoner Flughafen kombinieren.
Zusammenfassung
- Das de Havilland Aircraft Museum liegt auf dem Gelände von Salisbury Hall, wo ab 1939 die Mosquito entworfen und ihr Prototyp gebaut wurde.
- Herzstücke sind der Mosquito-Prototyp W4050, zwei weitere Mosquitos und der Rumpf der Comet 1A F-BGNX.
- Die Sammlung konzentriert sich ganz auf de Havilland und seine Nachfolger – von Moth-Doppeldeckern bis zu Trident und BAe 146.
- Ohne Flugbetrieb ist das Museum ein ruhiger Halbtagesausflug, der sich gut mit Londoner Flughäfen oder Duxford verbinden lässt.
Häufige Fragen
Was ist das de Havilland Aircraft Museum?
Ein ehrenamtlich betriebenes Luftfahrtmuseum in London Colney (Hertfordshire) auf dem Gelände von Salisbury Hall. Es zeigt ausschließlich Flugzeuge und Triebwerke von de Havilland und dessen Nachfolgefirmen. Eröffnet wurde es am 15. Mai 1959 und gilt nach eigener Aussage als erstes Luftfahrtmuseum Großbritanniens.
Warum steht der Mosquito-Prototyp ausgerechnet hier?
Weil er hier entstanden ist. Im Herbst 1939 zog das Konstruktionsteam der Mosquito nach Salisbury Hall, der Prototyp wurde in einem Hangar daneben gebaut. Nach dem Krieg lagerte de Havilland die Maschine in Hatfield ein. Der neue Besitzer der Hall, Major Walter Goldsmith, holte sie mit Unterstützung eines Spendenaufrufs zurück – sie wurde 1959 das erste Exponat des Museums. Mehr zum Typ liest du auf der Seite zur de Havilland Mosquito.
Wie viele Mosquitos stehen im Museum?
Drei: der Prototyp W4050, ein Jagdbomber FB.VI und die TT.35 TA634, die 1971 von der Stadt Liverpool übergeben wurde. Dazu kommt ein eingelagerter Rumpf der TJ118. Weitere Mosquitos zeigen in England unter anderem das RAF Museum in Hendon, das RAF Museum Cosford und IWM Duxford.
Kann ich in die Comet hinein?
Ja, laut Museum kannst du durch den Rumpf einer frühen Comet gehen – gemeint ist die Comet 1A F-BGNX. Es handelt sich um eine Rumpfsektion ohne Tragflächen, nicht um ein vollständiges Flugzeug. Die Geschichte des ersten Düsenverkehrsflugzeugs erzählt der Beitrag zur de Havilland Comet.
Wann hat das Museum geöffnet?
Laut Museum von Dienstag bis Sonntag ab 10:30 Uhr. In der Sommersaison (30. März bis 31. Oktober) schließt es um 17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr, im Winter um 16 Uhr, letzter Einlass 15 Uhr. Montags ist nur an Bank Holidays geöffnet. Über Weihnachten 2026 bleibt das Museum vom 21. bis 26. Dezember zu. Prüf die Zeiten vor dem Besuch auf der offiziellen Website.
Gibt es in Salisbury Hall Flugbetrieb?
Nein. Salisbury Hall war nie ein Flugplatz – die Mosquito flog zum ersten Mal im nahen Hatfield. Das Museum ist ein reines Ausstellungsgelände. Für Starts und Landungen bieten sich London-Luton oder London-Stansted an.
Lohnt sich das Museum für Airliner-Fans?
Ja, wenn dich britische Verkehrsflugzeuge der Nachkriegszeit interessieren. Mit Comet, Dove, Heron, DH.125, Trident und BAe 146 deckt das Museum die zivile Produktion aus Hatfield breit ab – allerdings sind mehrere davon nur als Rumpf oder Nase vorhanden. Wer vollständige Großflugzeuge sucht, plant zusätzlich IWM Duxford ein.
Sichtungen rund um de Havilland Aircraft Museum sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
BOAC
Historische britische Langstrecken-Staatsairline: BOAC flog von 1939 bis 1974, startete 1952 den ersten Jet-Liniendienst der Welt und ging mit BEA in British Airways auf.
BE / BEABritish European Airways
Historische britische Staatsairline für Europa und das Inland: BEA flog von 1946 bis 1974 ab London-Heathrow, machte die Viscount und die Trident groß und verband West-Berlin mit Westdeutschland, bevor sie in British Airways aufging.
DA / DANDan-Air
Historische britische Charter- und Linienairline (1953–1992) mit Basis London-Gatwick: Dan-Air betrieb die größte Comet-Flotte der Welt, brachte die BAe 146 in den Liniendienst und flog jahrzehntelang ab Berlin-Tegel. 1992 ging sie für ein symbolisches Pfund an British Airways.
AF / AFRAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
BA / BAWBritish Airways
Die britische Netzwerk-Airline aus London: 1974 aus BOAC und BEA entstanden, Drehkreuz Heathrow, Teil der IAG, Gründungsmitglied von oneworld und mit A380, 777 und 787 eine der vielfältigsten Langstreckenflotten Europas.
Typische Flugzeuge
de Havilland DH.98 Mosquito
Zwei Merlin-Motoren, ein schlanker Rumpf aus Sperrholz und Balsa und eine Geschwindigkeit, mit der sie feindlichen Jägern davonflog: Die de Havilland DH.98 Mosquito ist das berühmteste Holzflugzeug der Luftfahrtgeschichte. Heute sind nur noch eine Handvoll Exemplare flugfähig.
FlugzeugtypDe Havilland DH.106 Comet
Vier Triebwerke versteckt in den Flügelwurzeln, eine schlanke Nase und ein Kapitel Luftfahrtgeschichte, das Triumph und Tragödie vereint: Die De Havilland Comet eröffnete 1952 das Jetzeitalter im Linienverkehr. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute steht.
FlugzeugtypDe Havilland DH.104 Dove
Zwei schlanke Kolbenmotoren, ein kompakter Ganzmetallrumpf und eine durchsichtige Kabinendecke über dem Cockpit: Die DH.104 Dove war Großbritanniens erster neuer Zubringer nach dem Krieg. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo du sie heute findest.
Flugzeugtypde Havilland Vampire (DH.100 / DH.115)
Kurze Rumpfgondel, zwei schlanke Leitwerksträger, ein einziges Strahltriebwerk: Die de Havilland Vampire gehört zur ersten Generation der Düsenjäger und flog in der Schweiz über vier Jahrzehnte. So erkennst du Einsitzer und Trainer und wo du sie heute erlebst.
Flugzeugtypde Havilland DH.82 Tiger Moth
Zwei offene Sitze hintereinander, ein nach hinten gepfeilter Oberflügel und ein Reihenmotor, der kopfüber in der Nase hängt: Die Tiger Moth hat Tausende Piloten ausgebildet und fliegt bis heute. So erkennst du sie und hier triffst du sie in Europa.
FlugzeugtypDe Havilland DH.89 Dragon Rapide
Zwei Flügel übereinander, zwei Gipsy-Six-Motoren in schlanken Gondeln und eine Kabine aus Holz: Die De Havilland DH.89 Dragon Rapide war in den 1930ern ein moderner Kurzstrecken-Airliner und ist heute einer der beliebtesten Rundflug-Oldtimer Großbritanniens.
Flugzeugtypde Havilland Canada DHC-1 Chipmunk
Tiefdecker mit langer Glashaube, schlanke Nase, Spornrad: Die DHC-1 Chipmunk hat nach dem Krieg Generationen von RAF-Piloten ausgebildet und fliegt heute vor allem in Privathand. So erkennst du den kleinen Trainer und hier triffst du ihn in Europa.
FlugzeugtypHawker Siddeley Trident
Drei Spey-Triebwerke am Heck, T-Leitwerk und ein schief eingebautes Bugfahrwerk: Die Trident war der britische Gegenentwurf zur Boeing 727 – und das erste Verkehrsflugzeug, das im Liniendienst automatisch landete.
FlugzeugtypHawker Siddeley HS 125
Vom DH.125 Jet Dragon aus Hatfield bis zum Hawker 900XP aus Wichita: Die 125-Familie ist einer der langlebigsten Businessjets überhaupt. So ordnest du Versionen und Namen richtig ein.
FlugzeugtypBAe 146-100
Die BAe 146-100 ist die kürzeste und älteste Version des vierstrahligen britischen Regionaljets – Ausgangspunkt der ganzen Jumbolino-Familie und jahrzehntelang das Flugzeug der Royal Family.
Spotting-Spots rund um de Havilland Aircraft Museum
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
IWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
MuseumShuttleworth Collection am Flugplatz Old Warden
In Old Warden stehen die Oldtimer nicht nur im Hangar, sie fliegen: Blériot von 1909, Weltkriegs-Doppeldecker, Spitfire und Sea Hurricane drehen ihre Runden über einer Graspiste in Bedfordshire. So planst du Besuch, Flugtag und Fotos.
AnflugschneiseHatton Cross am Flughafen London Heathrow
Hatton Cross ist für die meisten Spotter nur die U-Bahn-Station auf dem Weg zur Myrtle Avenue. Dabei liegen rund um den Knoten an der Südostecke von Heathrow eigene Standpunkte unter dem Anflug auf die 27L – mit anderem Licht, anderen Winkeln und kürzeren Wegen.
Weitere Einträge
Brooklands Museum
Auf dem Gelände der ersten Rennstrecke der Welt baute Vickers Wellington, Viscount und VC10. Heute stehen dort eine Concorde, die VC10 des Sultans von Oman und ein Bomber aus dem Loch Ness – der Guide für Luftfahrtfans, die Brooklands bei Weybridge besuchen.
MuseumImperial War Museum Duxford
Duxford ist Museum und aktiver Flugplatz zugleich: In den Hangars des früheren RAF-Jägerflugplatzes stehen Concorde, SR-71 und B-52, auf dem Vorfeld warten flugfähige Spitfires – und mehrmals im Jahr hebt alles ab, was Propeller hat. Der Guide für Airshow-Besucher und Spotter.
MuseumShuttleworth Collection
In Old Warden stehen die Flugzeuge nicht nur in der Halle: Die Shuttleworth Collection hält Maschinen von 1909 bis in die 1950er-Jahre flugfähig – darunter einige der ältesten fliegenden Flugzeuge der Welt. Der Guide zu Sammlung, Graspiste, Airshows und Fotoplanung.
MuseumRAF Museum London (Hendon)
Das RAF Museum London steht auf dem früheren Flugplatz Hendon im Norden der Stadt – einem der Geburtsorte der britischen Luftfahrt. In sechs Hangars erzählt es die Geschichte der Royal Air Force von den Holz-und-Stoff-Doppeldeckern des Ersten Weltkriegs über Spitfire, Lancaster und Vulcan bis zu Tornado und Eurofighter. Der Eintritt ist frei, ein kostenloses Ticket buchst du vorab online.
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