Das Wichtigste in Kürze
- IATA SOF, ICAO LBSF: Bulgariens größter Flughafen liegt rund zehn Kilometer östlich der Hauptstadt, trägt seit Februar 2025 den Namen Vasil Levski und zählte 2025 rund 8,4 Millionen Passagiere.
- Eine Piste: Die 09/27 ist 3.600 Meter lang. Wegen der vorherrschenden Westwinde läuft der Betrieb meistens in Richtung 27.
- Heimat von Bulgaria Air: Dazu kommen die Basen von Wizz Air und Ryanair, die zusammen den größten Teil des Verkehrs stellen.
- Privat betrieben: Seit 2021 führt SOF Connect den Flughafen im Rahmen einer 35-jährigen Konzession, operativ unterstützt von Munich Airport International.
- Spotten am Iskar und an der 27: Der Spot am Fluss nahe Terminal 2 deckt fast alle Bewegungen ab, die Wiesen an der Krivinski-Straße liegen direkt im Endanflug.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Struktur & Marken
- 4.Geschichte im Zeitraffer
- 5.Was du als Spotter wissen solltest
- 6.Stärken und Schwächen
- 7.Von Wraschdebna zu Vasil Levski
- 8.Verkehr: Rekord nach der Pandemie
- 9.Eigentümer: SOF Connect und München
- 10.Eine Piste, klare Lieblingsrichtung
- 11.Zwei Terminals mit klarer Aufteilung
- 12.Bulgaria Air: kleine Flotte, neue A220
- 13.Wizz Air und Ryanair: Low-Cost dominiert
- 14.Netzwerk-Airlines und Zubringer
- 15.Fracht, Wartung und seltene Gäste
- 16.Militär: der Stützpunkt Wraschdebna
- 17.Spotten in Sofia: die Spots am Iskar und an der 27
- 18.Anreise: Metro, Bus oder Auto
- 19.Sofia im Vergleich
- 20.Fazit
- 21.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | SOF |
|---|---|
| ICAO-Code | LBSF |
| Betreiber | SOF Connect AD – Konzessionär seit April 2021, getragen vom Infrastrukturinvestor Meridiam (99 %) und Strabag (1 %); den operativen Betrieb führt in den ersten Jahren Munich Airport International |
| Konzession | 35 Jahre, vergeben 2020 nach einem mehrjährigen Vergabeverfahren |
| Name | Seit Februar 2025 nach dem bulgarischen Freiheitshelden Wassil Lewski (Vasil Levski) benannt |
| Lage | Rund 10 km östlich der Innenstadt von Sofia im Stadtteil Wraschdebna, auf etwa 531 m Höhe |
| Start- und Landebahn | Eine Piste 09/27 mit 3.600 m Länge, Asphalt, seit August 2006 in Betrieb |
| Passagierterminals | Terminal 1 für Low-Cost- und Charterverkehr, Terminal 2 (seit Ende 2006) für alle übrigen Airlines inklusive Ryanair |
| Wichtigste Nutzer | Bulgaria Air (Drehkreuz), Wizz Air und Ryanair (jeweils Basis), dazu bulgarische Charterairlines |
| Verkehr 2025 | Rund 8,4 Mio. Passagiere – erstmals über acht Millionen –, gut 68.000 Flugbewegungen und knapp 22.000 Tonnen Fracht |
| Militär | Auf dem Gelände liegt der Luftwaffenstützpunkt Wraschdebna mit einer Transportstaffel der bulgarischen Luftwaffe |
| Anreise | Metro direkt am Terminal 2 (seit 2015), Gratis-Shuttle zwischen Terminal 1 und Metro, Buslinie 84 zu beiden Terminals |
| Für Spotter relevant | Etablierte Spots am Fluss Iskar nahe Terminal 2 und an der Krivinski-Straße im Anflug auf die 27 |
| Offizielle Website | www.sofia-airport.eu |
Tätigkeitsfelder
Struktur & Marken
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Sofia Vasil Levski aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Sofia Vasil Levski
- Die Betriebsrichtung vor dem Besuch geprüft – meistens 27, bei Ostwind 09
- Einen Airbus A220 von Bulgaria Air fotografiert – das jüngste Muster der Nationalairline
- Einen Embraer 190 in bulgarischen Farben erwischt, solange er noch fliegt
- Einen Wizz-Air-A321neo und eine Ryanair-737 mit Kennzeichen notiert
- Die Boeing 757 im DHL-Auftrag gesehen – für viele ausländische Spotter der Grund der Reise
- Eine C-27J Spartan der bulgarischen Luftwaffe auf dem Militärvorfeld entdeckt
- Einen seltenen Gast aus Osteuropa wie eine An-26 oder Il-76 notiert
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Eine einzige Piste macht die Planung übersichtlich
- Mehrere etablierte Spots, die meisten ohne Leiter nutzbar
- Spot am Iskar ist per Metro erreichbar
- Kleine Bulgaria-Air-Flotte mit A220, A320 und Embraer, die du schnell komplett hast
- Militärische Transportflugzeuge und gelegentlich sowjetische Frachter
- Viel Sonne und zusätzlicher Charterverkehr im Sommer
Wo es hakt
- Wenig Großraumverkehr, das Bild bestimmen Schmalrumpfjets
- Spots im Osten nur mit Auto oder Bus und Fußweg erreichbar, Feldwege bei Regen schlammig
- Kaum Infrastruktur an den Spots außerhalb des Terminals
- Hitzeflimmern über der langen Piste an warmen, windstillen Tagen
- Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bei einzelnen Flügen, etwa nach Israel
Sofia gehört nicht zu den Flughäfen, die auf jeder Spotter-Wunschliste ganz oben stehen. Zu Unrecht: Am Ostrand der bulgarischen Hauptstadt findest du eine lange Piste mit klarer Lieblingsrichtung, eine kleine Nationalairline mit nagelneuen A220 und älteren Embraer, die Basen der beiden großen Low-Cost-Airlines Europas, eine Transportstaffel der Luftwaffe auf demselben Gelände und immer wieder Gäste, die du in Westeuropa kaum noch siehst. Dazu kommen Spots, die in der Szene etabliert sind und sich größtenteils ohne Leiter nutzen lassen. Wer die Betriebsrichtung kennt, hat in Sofia einen entspannten und abwechslungsreichen Spottertag.
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Von Wraschdebna zu Vasil Levski
Die Geschichte des Flughafens beginnt in den 1930er-Jahren. Am 16. September 1937 stellte ein Erlass von Zar Boris III. Land beim Dorf Wraschdebna östlich von Sofia für einen neuen Flughafen bereit. 1939 öffnete ein erster Wartesaal für Passagiere, Anfang der 1940er-Jahre war die Piste befestigt. Das eigentliche Abfertigungsgebäude ging nach kriegsbedingten Verzögerungen 1947 in Betrieb – es ist der Kern des heutigen Terminals 1. Ältere Bulgaren kennen den Flughafen deshalb bis heute schlicht als Wraschdebna.
Über Jahrzehnte war Sofia die Heimat der Staatsairline Balkan Bulgarian Airlines, die mit sowjetischen Mustern wie Tupolew, Iljuschin und Antonow ein Netz bis nach Afrika und Asien flog. Nach der Wende kamen westliche Flugzeuge und neue Ziele: 1991 starteten ab Sofia sogar Transatlantikflüge, unter anderem nach New York. Die Balkan Bulgarian Airlines stellte 2002 den Betrieb ein, ihre Rolle als Nationalairline übernahm Bulgaria Air.
Den großen Modernisierungsschub brachte das Jahr 2006. Am 31. August ging die neue, rund 210 Meter nach Norden versetzte Piste in Betrieb, am 27. Dezember öffnete das Terminal 2. Gebaut wurde das Terminal von Strabag, finanziert unter anderem mit einem Kredit der Europäischen Investitionsbank. 2012 kam ein neuer, rund 50 Meter hoher Kontrollturm dazu, 2015 die Metro.
Im Februar 2025 erhielt der Flughafen per Präsidialerlass einen neuen Namen: Seitdem heißt er Flughafen Sofia Vasil Levski, nach Wassil Lewski, einem Anführer der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung im 19. Jahrhundert. Codes, Lage und Betrieb hat das nicht verändert.
Verkehr: Rekord nach der Pandemie
2019 zählte Sofia rund 7,1 Millionen Passagiere. Die Pandemie halbierte die Zahl, danach ging es zügig wieder aufwärts: rund 6,0 Millionen 2022, rund 7,2 Millionen 2023, rund 7,9 Millionen 2024 und schließlich rund 8,4 Millionen 2025 – erstmals mehr als acht Millionen. Auch die Zahl der Flugbewegungen stieg 2025 auf gut 68.000. Bei der Fracht kam Sofia 2025 auf knapp 22.000 Tonnen – der Flughafen ist also in erster Linie ein Passagierflughafen.
Nach den veröffentlichten Streckenzahlen für 2025 war London das wichtigste Ziel, gefolgt von Wien, Istanbul, Frankfurt und Mailand. Das zeigt, wie der Verkehr funktioniert: viel Low-Cost nach Westeuropa, dazu Zubringer zu den großen Drehkreuzen und eine starke Verbindung an den Bosporus.
Eigentümer: SOF Connect und München
Der Flughafen gehört dem bulgarischen Staat, wird aber seit 2021 privat betrieben. Nach einem mehrjährigen Vergabeverfahren erhielt 2020 SOF Connect den Zuschlag für die Konzession, eine Gesellschaft, an der der französische Infrastrukturinvestor Meridiam 99 Prozent und Strabag 1 Prozent halten. Formell übernahm SOF Connect den Flughafen im April 2021 – für 35 Jahre.
Interessant für deutsche Leser: Den operativen Betrieb führt in den ersten zwölf Jahren der Konzession Munich Airport International, die Beratungs- und Betriebstochter des Flughafens München. Zu den Plänen des Konzessionärs gehört ein drittes Terminal. Nach Nachschlagewerken ist es für die Zeit um 2030 vorgesehen. Einen verlässlich bestätigten Eröffnungstermin gab es bei Redaktionsschluss nicht – rechne bei späteren Besuchen mit Baustellen rund um die Terminals.
Eine Piste, klare Lieblingsrichtung
Anders als viele Flughäfen vergleichbarer Größe kommt Sofia mit einer einzigen Bahn aus. Die 09/27 ist 3.600 Meter lang und verläuft in Ost-West-Richtung. Die Terminals liegen südlich davon, der militärische Teil mit dem Luftwaffenstützpunkt Wraschdebna ebenfalls am Platz. Der Flughafen liegt auf rund 531 Metern Höhe in einem Becken, das im Süden vom Witoscha-Gebirge begrenzt wird – an klaren Tagen ein schöner Hintergrund.
Laut Spotterführern wird überwiegend die 27 genutzt, weil der Wind meistens aus Westen kommt. Die Flugzeuge landen dann aus Richtung Osten über die Felder an der Krivinski-Straße und starten in Richtung Stadt. Bei Ostwind dreht der Betrieb auf die 09. Mit nur einer Bahn ist die Planung einfacher als an Flughäfen mit Parallelpisten: Du musst nur wissen, in welche Richtung gerade gestartet und gelandet wird.
| Betriebsrichtung | Landungen | Starts | Passende Spots |
|---|---|---|---|
| 27 (häufig) | aus Osten über die Krivinski-Straße | Richtung Westen über die Stadt | Iskar, Wiese, See, Hügel an der 27 |
| 09 (bei Ostwind) | aus Westen über die Stadt | Richtung Osten | Iskar und Iskar-Ostufer |
Betriebsrichtung in zwei Minuten prüfen
Ein Blick auf die Live-Positionen in einer Flugverfolgung zeigt dir sofort, ob Sofia gerade auf 27 oder 09 arbeitet. Danach entscheidest du, ob du zur Wiese im Endanflug oder zum Fluss am Terminal fährst. Wie das geht, erklärt der Beitrag zur Flugverfolgung mit ADS-B; die Grundlagen zum Wind stehen unter Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Zwei Terminals mit klarer Aufteilung
Das Terminal 1 ist das historische Abfertigungsgebäude, im Jahr 2000 modernisiert. Es ist heute für Low-Cost- und Charterverkehr zuständig, unter anderem für Wizz Air und easyJet. Fluggastbrücken gibt es dort nicht, die Passagiere werden mit Bussen zum Flugzeug gebracht.
Das Terminal 2 öffnete Ende 2006 und hat sieben Fluggastbrücken. Hier fertigen Bulgaria Air und die Netzwerk-Airlines ab – und seit Januar 2017 auch Ryanair, die dort die einzige Low-Cost-Airline ist. Auch die Inlandsflüge von Bulgaria Air nach Warna und Burgas vom Terminal 2. Direkt vor dem Gebäude liegt die Metrostation, von der aus du auch zum wichtigsten Spot am Fluss Iskar läufst.
Bulgaria-Air-Flotte komplett sammeln
Mit Planetrack setzt du Typen, Kennzeichen und Special Liveries auf die Wunschliste deines Hangars und wirst benachrichtigt, wenn sie Sofia anfliegen. Die App startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Bulgaria Air: kleine Flotte, neue A220
Sofia ist das Drehkreuz von Bulgaria Air. Die Nationalairline betreibt eine kleine, gut überschaubare Flotte. Seit Juni 2023 fliegt sie den Airbus A220-300 und den A220-100, dazu kommen ältere Airbus A320 und – solange sie noch im Einsatz sind – Embraer 190. Die Airline stellt ihre Flotte schrittweise auf den A220 um. Weil die Flotte so klein ist, hast du an einem guten Tag einen großen Teil davon im Kasten – ein dankbares Ziel für Kennzeichensammler.
Daneben sind in Sofia bulgarische Charterairlines zu Hause, etwa BH Air und European Air Charter. Sie fliegen vor allem im Sommer Urlauber ans Mittelmeer und holen Touristen in die Ski- und Badeorte des Landes. Das macht den Sommerflugplan deutlich bunter als den Winter.
Wizz Air und Ryanair: Low-Cost dominiert
Wie in vielen Hauptstädten Mittel- und Osteuropas bestimmen die Billigflieger einen großen Teil des Verkehrs. Wizz Air und Ryanair haben in Sofia jeweils eine Basis. Nach den zuletzt veröffentlichten Marktanteilen aus dem Jahr 2021 lag Wizz Air mit knapp 30 Prozent vorn, Ryanair mit knapp 25 Prozent dahinter, Bulgaria Air folgte mit rund 16 Prozent. Aktuellere Zahlen können davon abweichen.
Bei Wizz Air siehst du vor allem den A321neo in Pink und Lila, bei Ryanair die Boeing 737-800 und Jets der 737-MAX-Familie. Weil sich die Jets der beiden Flotten äußerlich stark ähneln, ist das Kennzeichen dein bester Freund. Auch easyJet fliegt Sofia an.
Netzwerk-Airlines und Zubringer
Die großen Drehkreuze sind gut angebunden. Nach Nachschlagewerken fliegen unter anderem Lufthansa nach Frankfurt und München, Austrian nach Wien, British Airways nach London-Heathrow, Turkish Airlines nach Istanbul und Aegean nach Athen. Aus Israel kommen El Al und Israir, vom Golf flydubai. Stand Oktober 2026 – Strecken ändern sich mit jedem Flugplan, prüf das Angebot vor deinem Besuch.
| Bereich | Hauptnutzer | Typisches Flugzeugbild |
|---|---|---|
| Terminal 1 | Wizz Air, easyJet, Charter | A321neo, A320, A319 |
| Terminal 2 | Bulgaria Air, Netzwerk-Airlines, Ryanair | A220, Embraer 190, A320-Familie, 737 |
| Fracht | DHL und weitere Frachtairlines | Boeing 757, gelegentlich 747 und 777 |
| Militär | Bulgarische Luftwaffe | C-27J Spartan, L-410, An-26 |
Fracht, Wartung und seltene Gäste
Die Fracht spielt in Sofia mengenmäßig eine kleinere Rolle, für Spotter ist sie trotzdem interessant. Nach Nachschlagewerken fliegen unter anderem DHL Aviation, Swiftair und Compass Cargo die bulgarische Hauptstadt an. Laut Spotterführern ist die Boeing 757 im DHL-Auftrag der Hauptgrund, warum ausländische Spotter nach Sofia reisen. Gelegentlich kommen Frachter vom Typ 747 oder 777 vorbei – und erstaunlich oft Muster sowjetischer Bauart wie An-12, An-26, An-124 oder Il-76. Wie du Frachtversionen erkennst, zeigt der Beitrag Frachtflugzeuge erkennen.
Am Flughafen sitzt außerdem Lufthansa Technik Sofia, ein 2007 gegründetes Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und einem bulgarischen Partner. Deshalb tauchen immer wieder Flugzeuge fremder Airlines auf, die zur Wartung kommen. Seit 2018 gibt es zusätzlich einen Wartungsbetrieb für Wizz-Air-Jets. Einen festen Plan für solche Besuche gibt es nicht – genau das macht sie reizvoll.
Militär: der Stützpunkt Wraschdebna
Auf dem Flughafengelände liegt der Luftwaffenstützpunkt Wraschdebna. Laut Spotterführern ist dort die 16. Transportstaffel der bulgarischen Luftwaffe stationiert, vor allem mit der C-27J Spartan, der Let L-410 und der An-26. Auf dem Militärvorfeld stehen außerdem ältere Antonow- und Tupolew-Maschinen, die nach denselben Quellen für Übungen genutzt werden – für brauchbare Fotos liegen sie allerdings meist zu weit weg.
Gelegentlich öffnet der Stützpunkt seine Tore für Besucher, dann kommst du mit einem Ticket nah an die Flugzeuge heran. Termine prüfst du am besten kurzfristig bei den bulgarischen Streitkräften. Was du beim Fotografieren militärischer Anlagen grundsätzlich beachten solltest, steht im Beitrag zu Militärflugplätzen; Tipps zur Bestimmung findest du unter Militärtransporter erkennen.
Spotten in Sofia: die Spots am Iskar und an der 27
Sofia hat keine offizielle Besucherterrasse, dafür aber mehrere Stellen, die in der Szene seit Jahren genutzt werden. Die folgenden Spots beschreiben die gängigen Spotterführer; Zufahrten und Bewuchs können sich ändern.
Am Iskar (alle Bewegungen): Der wichtigste Spot liegt am kleinen Fluss Iskar östlich von Terminal 2. Vom Terminal läufst du durch den Park in zehn bis 15 Minuten hin. Der Standpunkt liegt etwas erhöht, sodass du über den Zaun blickst. Bei Betrieb auf 27 erwischst du hier alle Starts, weil die Jets am Spot vorbeirollen, dazu die Landungen. Bei Betrieb auf 09 siehst du ebenfalls Starts und Landungen. Weil du südlich der Piste stehst, hast du die Sonne im Sommer etwa von 9 bis 17 Uhr, im Winter etwa von 10 bis 15 Uhr im Rücken. Toiletten, Essen und Getränke gibt es im Terminal und an der Metrostation.
Iskar-Ostufer (vor allem Starts auf der 09): Gegenüber auf der anderen Flussseite liegt ein zweiter Standpunkt, erreichbar über einen rund 1,5 Kilometer langen Feldweg ab der Krivinski-Straße. Nach Regen oder bei Schnee ist der Weg laut Spotterführern oft nur mit Allrad befahrbar; zu Fuß geht es ab der Bushaltestelle Nova Mahala der Linie 14 in etwa 20 Minuten. Infrastruktur gibt es dort nicht.
Wiese an der Krivinski-Straße (Landungen auf der 27): Direkt hinter dem Pistenende liegen Felder, über die die Flugzeuge im Endanflug sehr tief einschweben. Parken kannst du am Straßenrand. Im Winter funktioniert die Südseite der Anfluglinie den ganzen Tag, im Sommer wechselst du für Morgen- und Abendlicht auf die Nordseite. Weil die Jets so nah sind, lohnt ein Weitwinkel- oder Standardzoom.
Am See und am Hügel (Starts und Landungen auf der 27): Weiter nördlich am Zaun liegen zwei weitere Standpunkte mit Blick auf die 27 – einer an einem kleinen See, einer auf einem Erdhügel am Rollweg H, wo die startenden Jets direkt vor dir auf die Piste rollen. Beide erreichst du über Feldwege, die nach Regen schlammig werden; besser parkst du dann vorher und gehst zu Fuß.
Betriebsrichtung checken
Arbeitet Sofia auf 27 oder 09? Meistens ist es die 27 – aber eben nicht immer.
Spot wählen
Ohne Auto: der Spot am Iskar ab Terminal 2. Mit Auto und Betrieb auf 27: Wiese, See oder Hügel an der Krivinski-Straße.
Licht planen
Die Piste liegt in Ost-West-Richtung, die meisten Spots südlich davon. Prüf vorab, wann die Sonne an deinem Standpunkt im Rücken steht.
Proviant einpacken
An den Spots im Osten gibt es weder Toiletten noch Kiosk. Wasser und Snacks gehören in den Rucksack.
Kennzeichen mitschreiben
Bei vielen ähnlichen A320, A321neo und 737 ist das Kennzeichen der einzige Weg, Sichtungen sauber zu unterscheiden.
Ausweis dabei, Abstand halten
Laut Spotterführern gibt es in Sofia kaum Probleme, gelegentlich kontrolliert die Polizei aber den Ausweis – nimm also Personalausweis oder Pass mit. Fass den Zaun nicht an. Bei Flügen nach Israel gelten erhöhte Sicherheitsvorkehrungen; Spotter empfehlen, in dieser Zeit Abstand vom Zaun zu halten. Drohnen sind rund um den Flughafen ohne Genehmigung tabu. Die Grundregeln fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen, zum Thema Tritt und Leiter gibt es einen eigenen Beitrag über die Leiter am Flughafenzaun.
Die beste Jahreszeit ist der Sommer: viel Sonne und zusätzlicher Charterverkehr. Dafür flimmert die Luft über der langen Piste an warmen, windstillen Tagen ab dem späten Vormittag stark – vor allem bei Landungen auf der 27 vom Spot am Iskar aus. Wie du das umgehst, erklärt der Beitrag Hitzeflimmern vermeiden. Wie du die Sonne für deinen Standpunkt planst, steht unter Sonnenstand am Fotospot planen; die passende Brennweite findest du in Objektiv und Brennweite fürs Planespotting.
Sofia passt zu dir, wenn …
- du eine kleine Nationalairline komplett sammeln willst
- du Militärtransporter und seltene Frachter suchst
- du einen Flughafen mit einfacher Ein-Pisten-Planung magst
Bedingt geeignet, wenn …
- du ohne Auto unterwegs bist – dann bleibt vor allem der Spot am Iskar
- du nach Regen auf die Feldwege im Osten willst
Eher woanders, wenn …
- du vor allem Großraumjets und Langstrecke suchst
- du eine Besucherterrasse mit Café erwartest
Anreise: Metro, Bus oder Auto
Der Flughafen liegt rund zehn Kilometer östlich der Innenstadt. Am einfachsten kommst du mit der Metro: Seit April 2015 hält sie direkt am Terminal 2, die Fahrt ins Zentrum dauert etwa 20 Minuten. Zwischen der Metrostation und dem Terminal 1 pendelt ein kostenloser Shuttlebus, nach Angaben in Nachschlagewerken von 5 bis 23 Uhr. Die Buslinie 84 bedient beide Terminals und fährt ebenfalls in die Stadt.
Mit dem Auto erreichst du den Flughafen über den Brüsseler Boulevard, Anschluss besteht an die Autobahnen rund um Sofia. Für die Spots an der Krivinski-Straße fährst du nördlich um den Flughafen herum. Wer ohne Auto dorthin will, nimmt die Buslinie 14 bis zur Haltestelle Nova Mahala und läuft das letzte Stück.
Jeder Tag an der 27 zählt
Beiträge mit Flugzeugdaten, Spot-Karte mit Anreise und bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Wetter, Wind und Pisten am Flughafen – das ist Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Sofia im Vergleich
Auf dem Balkan spielt Sofia in einer Liga mit dem Flughafen Belgrad und liegt deutlich hinter dem Flughafen Bukarest Henri Coandă und dem Flughafen Athen. Anders als Belgrad mit Air Serbia hat Bulgaria Air keine Langstrecke, dafür ist der Low-Cost-Anteil hoch. Ähnlich ist das Bild am Flughafen Budapest, wo Wizz Air zu Hause ist – dort kannst du im Aeropark zusätzlich historische Ostblock-Flugzeuge besichtigen.
Wer im Sommer nach Bulgarien reist, kann Sofia gut mit dem Flughafen Burgas an der Schwarzmeerküste kombinieren, wo Ferienflieger aus ganz Europa landen. Weitere Ideen für eine Spotter-Reise sammelt der Beitrag zu den besten Spotting-Spots in Europa.
Fazit
Der Flughafen Sofia Vasil Levski ist kein Großflughafen, aber ein sehr vielseitiger. Eine einzige Piste mit klarer Lieblingsrichtung macht die Planung einfach, Bulgaria Air liefert mit A220, A320 und Embraer 190 eine kleine, gut sammelbare Flotte, und Wizz Air und Ryanair sorgen für dichten Verkehr. Militärtransporter, Wartungsgäste, die DHL-757 und gelegentlich sowjetische Frachter machen den Besuch abwechslungsreicher, als die Passagierzahl vermuten lässt.
Ohne Auto bleibt dir der Spot am Iskar, der fast alle Bewegungen abdeckt. Mit Auto erreichst du bei Betrieb auf 27 auch die Felder im Endanflug, wo die Jets tief über dich hinwegziehen. Ausweis einstecken, Abstand zum Zaun halten, Wasser mitnehmen – dann wird Sofia ein entspannter Spottertag.
Kurzfazit
SOF ist die Heimat von Bulgaria Air und ein unterschätzter Flughafen mit Militär- und Fracht-Extras. Plane nach Betriebsrichtung: Der Spot am Iskar passt fast immer, die Wiesen an der Krivinski-Straße sind erste Wahl für Landungen auf der 27.
Zusammenfassung
- Sofia ist ein mittelgroßer Flughafen mit einer langen Piste, zwei Terminals und klarer Vorliebe für die Betriebsrichtung 27.
- Bulgaria Air, Wizz Air und Ryanair prägen das Bild, ergänzt um Netzwerk-Zubringer aus Frankfurt, München, Wien, Istanbul und Athen.
- Militärische Transporter, Wartungsgäste und gelegentlich sowjetische Frachter machen den Flughafen spannender, als die Passagierzahl vermuten lässt.
- Die Spots sind etabliert und meist ohne Leiter nutzbar – Abstand zum Zaun und ein Ausweis in der Tasche gehören trotzdem dazu.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Sofia?
Der IATA-Code lautet SOF, der ICAO-Code LBSF. SOF steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, LBSF nutzen Flugsicherung, Wetterdienste und Flugverfolgung. Das Präfix LB steht für Bulgarien. Den Unterschied erklärt der Beitrag zu IATA- und ICAO-Codes.
Warum heißt der Flughafen Sofia jetzt Vasil Levski?
Im Februar 2025 erhielt der Flughafen per Präsidialerlass den Namen von Wassil Lewski, einem Anführer der bulgarischen Unabhängigkeitsbewegung im 19. Jahrhundert, der in Bulgarien als Nationalheld verehrt wird. Codes und Lage haben sich dadurch nicht geändert.
Wie viele Pisten hat der Flughafen Sofia?
Eine einzige: die 09/27 mit 3.600 Metern Länge. Sie ging im August 2006 in Betrieb und ersetzte die ältere Bahn, zu der sie rund 210 Meter nach Norden versetzt liegt. Was die Ziffern bedeuten, steht im Beitrag zu Pistenbezeichnungen.
Wem gehört der Flughafen Sofia?
Der Flughafen gehört weiter dem bulgarischen Staat, wird aber seit April 2021 von SOF Connect im Rahmen einer 35-jährigen Konzession betrieben. Hinter SOF Connect stehen der französische Infrastrukturinvestor Meridiam mit 99 Prozent und Strabag mit 1 Prozent. Den operativen Betrieb führt in den ersten Jahren Munich Airport International, eine Tochter des Flughafens München.
Welche Airlines fliegen ab Sofia?
Am stärksten sind Bulgaria Air, Wizz Air und Ryanair. Dazu kommen unter anderem Lufthansa, Austrian, British Airways, Turkish Airlines, Aegean, El Al und flydubai. Stand Oktober 2026 – Strecken ändern sich mit jedem Flugplan.
Wo kann ich in Sofia legal Flugzeuge fotografieren?
Etabliert sind der Spot am Fluss Iskar östlich von Terminal 2, das gegenüberliegende Flussufer sowie mehrere Stellen an der Krivinski-Straße im Anflug auf die 27. Laut Spotterführern gibt es dort kaum Probleme, gelegentlich kontrolliert die Polizei den Ausweis. Die Grundregeln stehen im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?.
Welche Piste wird in Sofia meistens genutzt?
Meistens die 27, also Starts und Landungen in Richtung Westen, weil der Wind überwiegend aus Westen weht. Bei Ostwind wechselt der Betrieb auf die 09. Wie der Wind die Richtung bestimmt, erklärt der Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Wie komme ich zum Flughafen Sofia?
Am einfachsten mit der Metro: Die Station Sofia Airport liegt direkt am Terminal 2, die Fahrt ins Zentrum dauert rund 20 Minuten. Zum Terminal 1 fährt ein kostenloser Shuttlebus ab der Metro. Außerdem bedient die Buslinie 84 beide Terminals.
Sichtungen rund um Flughafen Sofia Vasil Levski sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Bulgaria Air
Die bulgarische Nationalairline aus Sofia: Nachfolgerin der Balkan Bulgarian Airlines, seit 2023 mit Airbus A220 und dazu A320 und Embraer 190 auf Strecken quer durch Europa.
LZ / LAZBalkan Bulgarian Airlines
Historische Staatsairline Bulgariens aus Sofia: als TABSO mit sowjetischer Beteiligung groß geworden, ab 1968 Balkan, früher Exportkunde von Tu-134 und Tu-154 und nach der Wende mit Boeing und Airbus unterwegs – bis zur Insolvenz im Herbst 2002.
W6 / WZZWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
FR / RYRRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
LH / DLHLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
OS / AUAAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
TK / THYTurkish Airlines
Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.
A3 / AEEAegean Airlines
Griechenlands größte Airline mit Drehkreuz Athen: Star-Alliance-Mitglied seit 2010, reine Airbus-A320-Familie im Jetverkehr und mit Olympic Air eine Tochter, die mit ATR-Turboprops die Inseln anfliegt.
Typische Flugzeuge
Airbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A220-100
Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
FlugzeugtypLeonardo C-27J Spartan
Bulliger Rumpf, Heckrampe, zwei Turboprops mit Sechsblatt-Propellern aus der C-130J: Die C-27J Spartan ist Italiens taktischer Zweimot-Transporter und die runderneuerte G.222. So erkennst du sie.
Spotting-Spots rund um Flughafen Sofia Vasil Levski
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aeropark am Flughafen Budapest
Ein Freiluftmuseum direkt am Flughafen Ferihegy: Im Aeropark stehen Tupolew, Iljuschin und Jakowlew in Malév-Farben, du kletterst in die Kabinen – und je nach Betriebsrichtung ziehen die Anflüge auf die 31L tief über dein Stativ hinweg.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Wien
Die lange Dachterrasse auf Terminal 3 war jahrelang der bequemste Spot in Wien – derzeit ist sie wegen der Bauarbeiten an der Süderweiterung geschlossen. Hier liest du, was offiziell bekannt ist und welche legalen Alternativen dir am Flughafen Wien bleiben.
Weitere Einträge
Flughafen Burgas
Das Tor zur bulgarischen Schwarzmeerküste: Burgas bringt jeden Sommer Urlauber an den Sonnenstrand, nach Nessebar und Sosopol. Eine 3.200 Meter lange Piste, ein modernes Terminal, viele Ferienflieger aus Polen, Großbritannien, Tschechien und Deutschland – und ein Winter, in dem es sehr ruhig wird.
FlughafenFlughafen Bukarest Henri Coandă
Rumäniens größter Flughafen, im Alltag schlicht Otopeni: zwei parallele 3.500-Meter-Pisten, Heimat von TAROM und HiSky, starke Basen von Wizz Air und Ryanair – und nebenan eine Transportfliegerbasis der rumänischen Luftstreitkräfte.
FlughafenFlughafen Belgrad Nikola Tesla
Serbiens Tor zur Welt bei Surčin: Drehkreuz von Air Serbia mit A330, ATR und Embraer, Basis von Wizz Air, mit frisch sanierter Hauptbahn – und direkt am Gelände steht das Luftfahrtmuseum Belgrad mit über 200 Flugzeugen.
FlughafenFlughafen Athen Eleftherios Venizelos
Griechenlands größter Flughafen liegt seit 2001 in der Mesogeia-Ebene bei Spata: zwei Parallelbahnen, Drehkreuz von Aegean und Olympic Air, viel Turboprop-Verkehr zu den Inseln – und Nachfolger des legendären Stadtflughafens Hellinikon.
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