Das Wichtigste in Kürze
- SunExpress ist ein türkischer Ferienflieger mit Sitz in Antalya – gegründet 1989 als Joint Venture von Turkish Airlines und Lufthansa.
- Codes: IATA XQ, ICAO SXS, Rufzeichen „SUNEXPRESS“.
- Reine Boeing-737-Flotte: 737-800 und 737 MAX 8, beide mit 189 Sitzen; weitere 737 MAX sind bestellt.
- Deutschland ist der wichtigste Auslandsmarkt: Viele deutsche Flughäfen haben Direktflüge an die türkische Küste.
- SunExpress Deutschland war von 2011 bis 2020 eine eigene Tochter mit deutschen Kennzeichen – heute fliegt nur noch die türkische Gesellschaft.
Inhaltsverzeichnis
- 1.SunExpress im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Zwischen Lufthansa und Turkish Airlines
- 4.SunExpress Deutschland: das abgeschlossene Kapitel
- 5.Die Flotte: nur Boeing 737
- 6.737-800 oder 737 MAX 8? So unterscheidest du sie
- 7.Woran du SunExpress erkennst
- 8.SunExpress in Deutschland spotten
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | XQ |
|---|---|
| ICAO-Code | SXS |
| Rufzeichen | SUNEXPRESS |
| Drehkreuze | AYT, ADB, ESB |
| Geschäftsmodell | Ferienflieger mit Linienflügen zwischen Europa und der Türkei sowie innertürkischen Strecken |
| Sitz | Antalya, Türkei |
| Gegründet | 1989 als Joint Venture, Flugbetrieb seit 1990 |
| Eigentümer | je 50 Prozent Turkish Airlines und Lufthansa Group |
| Basen | Antalya (AYT), Izmir (ADB) und Ankara (ESB) |
| Allianz | keine; Codeshares unter anderem mit Lufthansa, Eurowings und Austrian Airlines |
| Flotte (Stand Mitte 2026) | rund 60 Boeing 737-800 und knapp 30 Boeing 737 MAX 8 |
| Bestellung | weitere Boeing 737 MAX aus der Bestellung von 2023 (MAX 8, wahlweise auch MAX 10); damals genanntes Ziel rund 150 Flugzeuge bis 2033 |
| Kennzeichen | türkisch registriert mit TC- |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich SunExpress?
- Schriftzug „SunExpress“ in Dunkelblau mit orangefarbenem Akzent
- Immer eine Boeing 737 – entweder 737-800 oder 737 MAX 8
- Türkisches Kennzeichen mit TC- am Heck
- Flugnummer beginnt mit XQ, auf dem Tracker steht SXS
- Häufig Strecken von deutschen Flughäfen nach Antalya, Izmir, Dalaman oder Ankara
- Immer wieder Sonderbemalungen, etwa zum Firmenjubiläum oder für Sportvereine
Wer im Sommer an einem deutschen Flughafen steht, sieht früher oder später eine SunExpress-737 Richtung Antalya abheben. Die Airline gehört zum festen Bild des Ferienverkehrs – und ist doch spannender, als ihr Ruf als „Türkei-Flieger“ vermuten lässt. Hinter SunExpress stehen zwei große Netzwerk-Airlines, die Flotte steckt mitten im Wechsel auf die 737 MAX, und ab und zu taucht eine Sonderbemalung auf. Hier erfährst du, wie du SunExpress sicher erkennst und die Flugzeuge sauber zuordnest.
Jede SunExpress-737 im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
SunExpress im Überblick
SunExpress ist ein türkischer Ferienflieger mit Sitz in Antalya. Die Gesellschaft entstand 1989 als Gemeinschaftsunternehmen von Turkish Airlines und Lufthansa, die bis heute jeweils die Hälfte halten. 1990 hob das erste Flugzeug ab – eine einzelne Boeing 737-300. Aus diesem kleinen Start ist eine der wichtigsten Airlines zwischen Deutschland und der Türkei geworden: 2024 beförderte SunExpress rund 15 Millionen Fluggäste, 2025 legte die Zahl nach Branchenberichten um etwa sieben Prozent zu.
Anfangs war SunExpress ein reiner Charterflieger. 2001 kam die erste Linienverbindung zwischen Antalya und Frankfurt dazu – damit bot erstmals eine private türkische Airline internationale Linienflüge an. 2006 eröffnete SunExpress eine Basis in Izmir und begann mit innertürkischen Flügen. Nach dem Putschversuch in der Türkei 2016, der den Tourismus hart traf, baute die Airline in den Folgejahren ihre Verbindungen nach Anatolien weiter aus und stellte sich damit breiter auf.
Heute hat SunExpress drei Basen: Antalya, Izmir und Ankara. Von dort fliegt sie an viele Flughäfen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern Europas. Seit Oktober 2023 gehört auch Ercan im Norden Zyperns zum Netz, angeflogen ab Izmir.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code XQ: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, auf dem Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code SXS: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen SUNEXPRESS: so meldet sich die Crew im Funk.
Weil SunExpress Codeshares mit Lufthansa, Eurowings, Austrian Airlines, Brussels Airlines und TUI Airways hat, kann ein SunExpress-Flug zusätzlich unter einer Partner-Flugnummer verkauft werden. Auf der Anzeigetafel siehst du dann mehrere Nummern für denselben Abflug. Für dich als Spotter zählt, wer das Flugzeug tatsächlich betreibt – und das verrät der ICAO-Code SXS im Tracker. Warum es zwei Codesysteme gibt, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Alte Codes nicht verwechseln
Ältere Fotos und Logbücher zeigen manchmal den ICAO-Code SXD oder die IATA-Kennung XG. Die gehörten zu SunExpress Deutschland, die es seit 2020 nicht mehr gibt. Aktuelle SunExpress-Flüge laufen unter XQ und SXS.
Zwischen Lufthansa und Turkish Airlines
Die Eigentümerstruktur ist das, was SunExpress von anderen Ferienfliegern unterscheidet. Zwei Netzwerk-Airlines aus zwei Ländern teilen sich das Unternehmen, und beide sind Mitglieder der Star Alliance. SunExpress selbst gehört der Allianz aber nicht an. Die Airline verkauft vor allem Direktflüge in die Türkei und ergänzt das Netz ihrer Mütter, statt mit ihnen zu konkurrieren.
Für den deutschen Markt bringt die Lufthansa-Seite eine enge Verbindung zu Eurowings und den übrigen Airlines der Lufthansa Group. Im türkischen Markt steht SunExpress neben Turkish Airlines sowie neben Pegasus Airlines und Corendon Airlines. Diese vier Airlines siehst du an deutschen Flughäfen oft im selben Zeitfenster – die Unterscheidung lohnt sich also.
| Airline | Typisches Muster | ICAO-Code | Geschäftsmodell |
|---|---|---|---|
| SunExpress | Boeing 737-800, 737 MAX 8 | SXS | Ferienflieger, Joint Venture von Lufthansa und Turkish |
| Turkish Airlines | Airbus und Boeing, Kurz- bis Langstrecke | THY | Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Istanbul |
| Pegasus Airlines | überwiegend Airbus A320neo-Familie, dazu Boeing 737 | PGT | Low-Cost-Airline |
| Corendon Airlines | Boeing 737 | CAI | Ferienflieger |
SunExpress Deutschland: das abgeschlossene Kapitel
Zwischen 2011 und 2020 gab es eine eigene deutsche Tochter. SunExpress Deutschland wurde im Juni 2011 gegründet, hatte ihren Hauptsitz in Frankfurt und nahm im November 2011 den Flugbetrieb auf. Die Flugzeuge trugen deutsche Kennzeichen, die Gesellschaft flog unter eigenen Codes (IATA XG, ICAO SXD, Rufzeichen „SUNRISE“). Stationiert waren die Maschinen unter anderem in Frankfurt, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hannover, München und Stuttgart.
Spannend war die Flotte: Neben Boeing 737-800 betrieb SunExpress Deutschland auch Airbus A330-200, die für Eurowings auf Langstrecken unterwegs waren. Im Juni 2020 stellte die Gesellschaft den Flugbetrieb ein, Strecken gingen teils an SunExpress und an Eurowings. Für Spotter heißt das: Fotos von SunExpress-Maschinen mit deutschem D-Kennzeichen sind heute Archivmaterial – wer welche hat, besitzt ein kleines Stück Luftfahrtgeschichte.
Die Flotte: nur Boeing 737
SunExpress fliegt ausschließlich Boeing 737. Ein Großteil der Flotte besteht noch aus der Generation Next Generation, der Anteil der 737 MAX wächst aber jedes Jahr. Nach Berichten aus der Fachpresse sah die Flotte Mitte 2026 so aus:
| Typ | Anzahl (Mitte 2026) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | rund 60 | 189 | Der Bestand der Flotte, CFM56-Triebwerke |
| Boeing 737 MAX 8 | knapp 30 | 189 | Neue Generation, Auslieferungen laufen weiter |
| Boeing 737 MAX 10 | Teil der Bestellung | noch offen | Längste 737, noch nicht im Einsatz |
Die Boeing 737-800 war lange das Rückgrat von SunExpress. 2010 übernahm die Airline sechs fabrikneue 737-800 und führte gleichzeitig ein neues Logo und eine neue Bemalung ein. Die Boeing 737 MAX 8 kommt seit einigen Jahren dazu: 2025 erhielt SunExpress fünf neue Maschinen, im Januar 2026 vier weitere, die nach Antalya überführt wurden.
Im November 2023 kündigte SunExpress auf der Dubai Airshow eine weitere Bestellung an: 28 Boeing 737 MAX 8 und 17 der größeren 737 MAX 10 fest, dazu Optionen auf bis zu 45 weitere Flugzeuge der MAX-Familie. Das Ziel damals: eine Flotte von rund 150 Flugzeugen bis 2033. Nach Fachpresseberichten vom Sommer 2026 kann SunExpress noch nicht ausgelieferte Maschinen auf die MAX 10 umstellen, eine endgültige Entscheidung über die größere Version stand da aber noch aus. Hersteller aller Muster ist Boeing.
Die Auslieferungen liefen nicht immer nach Plan. Weil Boeing in den vergangenen Jahren weniger Flugzeuge liefern konnte als zugesagt, mietete SunExpress in einigen Sommern Flugzeuge samt Besatzung von anderen Airlines dazu – ein klassisches Wet Lease. Für Sommer 2026 erklärte die Airline im Juli, dass sie keine zusätzliche Kapazität dieser Art mehr braucht. Für dich ist das ein wichtiger Hinweis: Fliegt unter einer XQ-Flugnummer ein Flugzeug in fremder Bemalung, steckt wahrscheinlich ein solcher Mietvertrag dahinter.
Die neueste MAX noch nicht gesehen?
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737-800 oder 737 MAX 8? So unterscheidest du sie
Bei SunExpress haben beide Typen dieselbe Sitzzahl und eine ähnliche Bemalung. Anders als bei der dichter bestuhlten 737-8200 von Ryanair hilft dir hier also kein zusätzlicher Notausgang. Du musst auf die Technik schauen.
Das spricht für die 737 MAX 8
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Größerer Triebwerksdurchmesser, der Einlauf wirkt runder
- Schlanker, spitz zulaufender Heckkonus
- Auf Trackern als B38M geführt
Das spricht für die 737-800
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Leicht abgeflachter Triebwerkseinlauf unten
- Stumpferer Heckkonus
- Auf Trackern als B738 geführt
Die Winglets sind kein sicheres Merkmal, weil viele 737-800 mit geteilten Winglets nachgerüstet wurden, die denen der MAX ähneln. Am verlässlichsten sind die Zacken an den Triebwerken – die siehst du auch bei einer Landung aus größerer Entfernung, wenn du seitlich mit Teleobjektiv fotografierst. Mehr Tricks zum Bestimmen von Mustern findest du im Guide Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Woran du SunExpress erkennst
Der Markenauftritt setzt auf Dunkelblau und Orange: Der Schriftzug „SunExpress“ ist in Dunkelblau gehalten, dazu kommt ein orangefarbener Akzent. Diese Farben prägen auch die Bemalung der Flugzeuge, deren heutiges Design auf den Markenauftritt von 2010 zurückgeht. Weil die Flotte nur aus 737 besteht, ist die Kombination aus Muster, Farben und Kennzeichen schnell eindeutig.
Ein sicheres Zeichen ist das Kennzeichen: SunExpress-Flugzeuge sind in der Türkei registriert und tragen das Präfix TC-. Bei Corendon Airlines und Pegasus siehst du zwar ebenfalls TC-Kennzeichen – dort helfen dir Bemalung und Muster weiter. Wie die Länderpräfixe funktionieren, erklären die Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen und Länderkennungen an Flugzeugen.
Für Sammler besonders interessant sind die Sonderbemalungen. SunExpress hat immer wieder Flugzeuge mit Motiven aus Film, Sport und Werbung lackiert, außerdem Jubiläumsbemalungen – etwa zum 20. Geburtstag 2010 und zum 35-jährigen Bestehen auf einer 737 MAX 8. Eine bekannte Sonderlackierung trägt die TC-SMF in den Farben des englischen Fußballklubs Crystal Palace. Wie du solche Maschinen gezielt findest, zeigt der Artikel Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Im Sommer kann unter einer XQ-Flugnummer ein Flugzeug einer anderen Airline fliegen, wenn SunExpress Kapazität dazumietet. Notiere deshalb immer Kennzeichen und Bemalung, nicht nur die Flugnummer von der Anzeigetafel.
Muster bestimmen
Eine 737? Dann ist SunExpress im Spiel. Ein Airbus ist bei SunExpress ausgeschlossen.
Farben prüfen
Dunkelblau mit Orange und der Schriftzug „SunExpress“ trennen die Airline von Corendon und anderen 737-Betreibern.
Kennzeichen lesen
TC- am Heck bestätigt die türkische Registrierung.
Tracker abgleichen
SXS im Tracker zeigt, dass SunExpress den Flug selbst durchführt – und ob es eine 737-800 oder eine MAX ist.
SunExpress in Deutschland spotten
Deutschland ist für SunExpress ein zentraler Markt. Neben Urlaubern nutzen viele Menschen mit Familie in der Türkei die Direktflüge. Deshalb fliegt die Airline nicht nur an die Küste nach Antalya, Izmir oder Dalaman, sondern auch nach Ankara und in Städte im Landesinneren. In ihrem Sommerplan 2025 hatte SunExpress zahlreiche Flughäfen im deutschsprachigen Raum, darunter Berlin, Frankfurt, München und Wien.
Gute Chancen hast du an den großen Spots: am Besucherhügel in München, an der Aussichtsplattform Zeppelinheim in Frankfurt, auf der Besucherterrasse am BER, am Affenfelsen in Hamburg oder auf der Besucherterrasse in Düsseldorf. In Österreich lohnt sich der Spotterhügel in Wien. Welche Verbindungen ein Flughafen gerade anbietet, ändert sich jedoch von Saison zu Saison – ein Blick in den aktuellen Flugplan erspart dir eine leere Tour.
SunExpress hat einen ausgeprägten Saisonrhythmus. Zwischen Frühjahr und Herbst ist der Flugplan deutlich dichter, an Wochenenden in den Ferien besonders. Im Winter sind viele Strecken ausgedünnt. Wer die Türkei-Welle am Flughafen erleben will, plant seinen Spotting-Tag am besten für einen Samstag in den Sommerferien.
Gute Chancen auf SunExpress, wenn …
- Ferienzeit ist, besonders an Wochenenden zwischen Ostern und Herbst
- dein Flughafen Direktflüge nach Antalya, Izmir oder Ankara im Plan hat
- du im Tracker nach SXS filterst und gezielt auf eine Landung wartest
Prüf es vorher, wenn …
- du im Winter unterwegs bist und Strecken ausgedünnt sein können
- du nach alten Spotterberichten planst
Eher kein SunExpress-Tag, wenn …
- dein Flughafen kaum Ferienverkehr in die Türkei hat
Bevor du dich an einen Spot stellst, lohnt sich ein Blick auf den Wind. Er entscheidet, aus welcher Richtung die Maschinen anfliegen – und damit, auf welcher Seite des Platzes du stehen solltest. Wie du die Richtung einschätzt, erklärt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Und weil sich die Ankunftszeiten über den Tag verteilen, hilft dir der Artikel zum Sonnenstand am Fotospot bei der Wahl der richtigen Seite.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- SunExpress für eine Lufthansa-Tochter halten – Lufthansa hält nur die Hälfte, die andere Hälfte gehört Turkish Airlines.
- SunExpress zur Star Alliance zählen – die Eigentümer sind Mitglieder, SunExpress selbst nicht.
- SunExpress mit Corendon verwechseln – beide fliegen Boeing 737 mit TC-Kennzeichen; die Bemalung und der ICAO-Code (SXS gegen CAI) trennen sie.
- 737 MAX 8 an den Winglets erkennen wollen – nachgerüstete 737-800 haben ähnliche Winglets, entscheidend sind die Triebwerke.
- SXD und SXS gleichsetzen – SXD war SunExpress Deutschland, die seit 2020 nicht mehr fliegt.
- XQ-Flugnummer mit SunExpress-Flugzeug gleichsetzen – im Wet Lease kann ein fremdes Flugzeug den Flug durchführen.
SunExpress im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die 737 MAX 8 oder Sonderbemalungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
SunExpress ist der Ferienflieger, der Deutschland und die Türkei am engsten verbindet – getragen von Lufthansa und Turkish Airlines, aber mit eigener Marke und ohne Allianz. Die Flotte ist überschaubar und einheitlich, steckt aber mitten im Generationswechsel von der 737-800 zur 737 MAX. Wer auf die Triebwerke schaut, Kennzeichen notiert und die Sonderbemalungen im Blick behält, holt aus jeder SunExpress-Sichtung mehr heraus als nur einen weiteren Haken im Logbuch.
Kurzfazit
SunExpress (IATA XQ, ICAO SXS) ist ein türkischer Ferienflieger aus Antalya und gehört je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines. Die Flotte besteht nur aus Boeing 737-800 und 737 MAX 8 – unterscheiden kannst du sie am sichersten an den Triebwerken.
Zusammenfassung
- SunExpress erkennst du am blau-orangefarbenen Markenauftritt, an der reinen Boeing-737-Flotte und am türkischen TC-Kennzeichen.
- Hinter der Airline stehen Lufthansa und Turkish Airlines zu gleichen Teilen – Allianzmitglied ist SunExpress selbst aber nicht.
- 737-800 und 737 MAX 8 haben bei SunExpress gleich viele Sitze; unterscheiden kannst du sie an Triebwerken und Heckkonus.
- Der Verkehr ist stark saisonal: Im Sommer siehst du SunExpress an deutschen Flughäfen deutlich öfter als im Winter.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat SunExpress?
Der IATA-Code von SunExpress ist XQ, der ICAO-Code SXS. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SUNEXPRESS“. Auf Anzeigetafeln steht die XQ-Flugnummer, auf Flugtrackern meist das ICAO-Rufzeichen mit SXS.
Wem gehört SunExpress?
SunExpress ist ein Joint Venture: Turkish Airlines und die Lufthansa Group halten jeweils 50 Prozent. Gegründet wurde die Gesellschaft 1989, ein Jahr später startete der Flugbetrieb. Ihren Sitz hat sie in Antalya an der türkischen Riviera.
Gehört SunExpress zur Star Alliance?
Nein. Beide Eigentümer sind zwar Mitglieder der Star Alliance, SunExpress selbst ist aber kein Mitglied einer Allianz. Die Airline arbeitet stattdessen über Codeshares mit einzelnen Partnern zusammen, darunter Lufthansa, Eurowings, Austrian Airlines und Brussels Airlines.
Welche Flugzeuge fliegt SunExpress?
Ausschließlich Boeing 737. Mitte 2026 bestand die Flotte aus rund 60 Boeing 737-800 und knapp 30 Boeing 737 MAX 8, beide mit 189 Sitzen. Weitere 737 MAX sind bestellt, die Bestellung von 2023 umfasst auch die größere 737 MAX 10. Bei dieser Bestellung nannte SunExpress das Ziel, bis 2033 auf rund 150 Flugzeuge zu wachsen.
Was war SunExpress Deutschland?
SunExpress Deutschland war eine deutsche Tochter mit Sitz in Frankfurt, die ab November 2011 flog. Sie hatte eigene Codes (IATA XG, ICAO SXD) und betrieb neben Boeing 737-800 auch Airbus A330-200, die für Eurowings auf der Langstrecke unterwegs waren. Im Juni 2020 wurde der Flugbetrieb eingestellt; Strecken übernahmen teils SunExpress und Eurowings.
Von welchen deutschen Flughäfen fliegt SunExpress?
SunExpress fliegt von vielen Flughäfen im deutschsprachigen Raum in die Türkei, darunter Berlin, Frankfurt, München und Wien. Das genaue Angebot wechselt je nach Saison und Jahr. Prüf vor deiner Spotting-Tour den aktuellen Flugplan deines Flughafens.
Wann sehe ich SunExpress am häufigsten?
Im Sommer. Der Verkehr von SunExpress schwankt stark mit den Urlaubszeiten. Zwischen Ostern und Herbstferien sind die Flugpläne deutlich dichter als im Winter, und an Wochenenden häufen sich die Umläufe zwischen Deutschland und der türkischen Küste.
Fliegt SunExpress nur in den Urlaub?
Nein. Neben den Ferienstrecken an die Küste fliegt SunExpress seit 2001 auch Linienverbindungen und bietet innertürkische Strecken an, etwa ab Izmir in Städte Anatoliens. Viele Fluggäste besuchen außerdem Familie in der Türkei – deshalb gibt es auch Direktflüge nach Ankara und in andere Städte abseits der Badeorte.
SunExpress im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Turkish Airlines
Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.
Low-CostPegasus Airlines
Die türkische Low-Cost-Airline aus Istanbul-Sabiha Gökçen: fast reine Airbus-A320neo-Familie, ein dichtes Deutschland-Netz und seit Oktober 2026 die Smartwings-Gruppe unter dem eigenen Dach.
FerienfliegerCorendon Airlines
Türkischer Ferienflieger aus Antalya mit kleiner Boeing-737-Flotte, rotem Stern am Leitwerk und zwei Schwester-Airlines in Malta und den Niederlanden – im Sommer an vielen deutschen Flughäfen zu Hause.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Lufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du SunExpress vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Berlin Brandenburg
Der einzige offizielle Aussichtspunkt am Hauptstadtflughafen: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich geöffnet und mit der Bahn direkt erreichbar. Was du dort siehst, wann das Licht passt und wo ihre Grenzen liegen.
SpotterhügelAffenfelsen am Flughafen Hamburg
Der bekannteste Spotterpunkt am Hamburger Flughafen: Vom Affenfelsen an der Holtkoppel schaust du ohne Leiter über den Zaun auf die Piste 15/33 – mit Kiosk-Café direkt nebenan und der Sonne am Vormittag im Rücken.
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