Das Wichtigste in Kürze
- Freebird Airlines ist ein türkischer Ferienflieger mit Sitz in Istanbul und operativer Basis in Antalya; eine Allianz gibt es nicht.
- Codes: IATA FH, ICAO FHY, Rufzeichen „FREEBIRD AIR“.
- Die Flotte ist reine A320-Familie: Anfang 2026 flogen 14 Airbus A320-200 mit je 180 Sitzen, nur zwei davon mit Sharklets.
- Zwei Airlines, eine Marke: Freebird Airlines Europe hat ein EASA-Betriebszeugnis aus Malta, eigene Codes und 9H-Kennzeichen.
- Deutschland ist ein Kernmarkt: Vor allem in Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin begegnet dir Freebird regelmäßig.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Freebird Airlines im Überblick
- 2.Von der MD-83 zum A320: kurze Geschichte
- 3.Codes und Rufzeichen
- 4.Freebird Airlines Europe: die Schwester aus Malta
- 5.Die Flotte: reine A320-Familie
- 6.Sharklets heißen nicht neo
- 7.Woran du Freebird erkennst
- 8.Freebird in Deutschland spotten
- 9.Freebird im türkischen Ferienmarkt
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | FH |
|---|---|
| ICAO-Code | FHY |
| Rufzeichen | FREEBIRD AIR |
| Drehkreuze | AYT |
| Geschäftsmodell | Ferien- und Charterflieger, seit 2022 auch mit Linienflügen; dazu Wet-Lease für andere Airlines |
| Firmierung | Hürkuş Hava Yolu Taşımacılık ve Ticaret A.Ş. |
| Sitz | Istanbul, Türkei |
| Gegründet | 2000, erster kommerzieller Flug am 5. April 2001 |
| Konzern | Gözen Holding |
| Wichtigste Basis | Antalya (AYT), dazu Basen in Bodrum und Dalaman |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand Anfang 2026) | 14 Airbus A320-200 mit je 180 Sitzen, aufgeteilt auf türkische und maltesische Registrierung |
| Schwestergesellschaft | Freebird Airlines Europe (Malta, ICAO FHM, Rufzeichen „EUROBIRD“), Flugbetrieb seit Februar 2019 |
| Frühere Typen | McDonnell Douglas MD-83, Boeing 737-800, Airbus A321 |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Freebird Airlines?
- Immer ein Airbus A320 der ersten Generation – andere Typen hat Freebird derzeit nicht im Einsatz
- Jedes Flugzeug trägt ein einfarbiges Leitwerk in einer eigenen Farbe – die Flotte wirkt dadurch bunt statt einheitlich
- Schriftzug „freebird“ am Rumpf – die Marke ist bei beiden Gesellschaften dieselbe
- Türkisches Kennzeichen mit TC-; die Flugzeuge der Schwester Freebird Airlines Europe fliegen mit 9H- aus Malta
- Flugnummer beginnt mit FH, auf dem Tracker steht FHY – oder FHM, wenn die Malta-Tochter fliegt
- Die TC-FHF trägt seit Juli 2024 eine Sonderbemalung zum 100. Jahrestag der Republik Türkei
Ein A320 rollt zur Piste, das Seitenleitwerk in einer kräftigen Farbe – und beim nächsten Freebird-Airbus leuchtet das Heck schon wieder in einem ganz anderen Ton. Der türkische Ferienflieger aus Antalya ist mit seinen wechselnden Leitwerksfarben einer der buntesten Gäste an deutschen Urlaubsflughäfen. Dazu kommt eine maltesische Schwester, die unter derselben Marke fliegt. Auf dieser Seite erfährst du, wie du die beiden auseinanderhältst, was die Flotte zu bieten hat und wo du Freebird am besten erwischst.
Jede Leitwerksfarbe im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Freebird-A320 dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Freebird Airlines im Überblick
Freebird Airlines ist ein türkischer Ferien- und Charterflieger. Offiziell heißt die Gesellschaft Hürkuş Hava Yolu Taşımacılık ve Ticaret A.Ş., der Firmensitz liegt in Istanbul. Gegründet wurde sie im Jahr 2000, der erste kommerzielle Flug fand am 5. April 2001 statt. Hinter der Airline steht die türkische Gözen Holding.
Den Flugbetrieb hat Freebird 2013 nach Antalya verlagert – also genau dorthin, wo im Sommer viele Urlauber aus Mittel- und Nordeuropa ankommen. Weitere Basen liegen in Bodrum und Dalaman an der türkischen Ägäis- und Mittelmeerküste. Das Geschäft dreht sich um Verbindungen zwischen Europa und diesen Urlaubsregionen, ergänzt um Ziele im Nahen Osten.
Lange war Freebird eine reine Charterairline: Reiseveranstalter kauften ganze Flugzeuge oder Kontingente ein und verkauften die Plätze als Teil von Pauschalreisen. Seit Januar 2022 bietet Freebird zusätzlich eigene Linienflüge an. Wo genau der Unterschied liegt, erklärt der Beitrag Charterflug und Linienflug. Ein drittes Standbein ist das Wet-Lease: Freebird vermietet Flugzeuge samt Crew an andere Airlines, die kurzfristig Kapazität brauchen.
Einer Allianz gehört Freebird nicht an. Damit liegt die Airline auf einer Linie mit anderen türkischen Ferienfliegern wie Corendon Airlines oder SunExpress.
Von der MD-83 zum A320: kurze Geschichte
Freebird startete 2001 mit drei McDonnell Douglas MD-83 – damals ein typisches Charterflugzeug, das in der Türkei und in Südeuropa weit verbreitet war. Wer die schlanken Hecktriebwerke dieser Generation noch einmal genauer ansehen will, findet sie auf der Seite zur MD-83. Bei Freebird gehört sie längst zur Vergangenheit.
Schon früh legte die Airline Wert auf Zertifizierungen: 2002 erhielt sie als erste türkische Fluggesellschaft eine Qualitätszertifizierung nach ISO 9001:2000, 2006 wurde sie als erste türkische Charterairline in das IOSA-Register aufgenommen, das Sicherheitsaudit-Programm des Airline-Verbands IATA.
Danach stellte Freebird die Flotte auf Airbus um. Zwischenzeitlich flogen auch Boeing 737-800 und Airbus A321 für die Airline, heute ist der Airbus A320 der einzige Typ. Die wichtigsten Stationen im Überblick:
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 2000 | Gründung von Freebird Airlines |
| 2001 | Erster kommerzieller Flug am 5. April mit MD-83 |
| 2002 | Erste türkische Airline mit ISO-9001:2000-Zertifizierung |
| 2006 | Erste türkische Charterairline im IOSA-Register |
| 2013 | Verlagerung der Hauptbasis nach Antalya |
| 2018/2019 | Gründung von Freebird Airlines Europe auf Malta, Flugbetrieb ab Februar 2019 |
| 2022 | Start eigener Linienflüge im Januar |
| 2024 | Sonderbemalung zum 100. Jahrestag der Republik Türkei auf TC-FHF |
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code FH: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code FHY: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen FREEBIRD AIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Bei Freebird lohnt sich der Blick auf den ICAO-Code. Fliegt die maltesische Schwester, steht auf dem Tracker FHM statt FHY, und im Funk heißt es „EUROBIRD“. Wie die beiden Code-Systeme zusammenhängen, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes, den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen findest du im Beitrag Callsign oder Flugnummer?.
Tracker richtig lesen
Fliegt ein Freebird-A320 im Wet-Lease für eine andere Airline, taucht er auf dem Tracker oft unter deren Flugnummer auf. Das Kennzeichen bleibt aber gleich. Wie du einzelne Flugzeuge gezielt findest, zeigt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen.
Freebird Airlines Europe: die Schwester aus Malta
2018 gründete Freebird auf Malta eine eigene Airline: Freebird Airlines Europe mit Heimat am Flughafen Malta. Am 20. Februar 2019 erhielt sie von der maltesischen Luftfahrtbehörde ein Betriebszeugnis nach EASA-Regeln und nahm den Flugbetrieb auf. Der Grund liegt auf der Hand: Mit einer EU-Lizenz kann die Gesellschaft Charterflüge innerhalb der Europäischen Union durchführen, die für eine türkische Airline nicht ohne Weiteres möglich sind – etwa zwischen zwei EU-Ländern.
Malta ist für solche Konstruktionen beliebt. Auch Malta Air und Lauda Europe aus der Ryanair-Gruppe sind dort zu Hause. Warum so viele Flugzeuge auf der Mittelmeerinsel registriert sind, erklärt der Beitrag zu Offshore-Registrierungen und Leasing.
| Merkmal | Freebird Airlines | Freebird Airlines Europe |
|---|---|---|
| Sitz | Türkei | Malta |
| ICAO-Code | FHY | FHM |
| Rufzeichen | FREEBIRD AIR | EUROBIRD |
| Kennzeichen | TC- | 9H- |
| Betriebszeugnis | türkische Luftfahrtbehörde | EASA, ausgestellt auf Malta |
| Schwerpunkt | Flüge zwischen Europa und der Türkei, Naher Osten | Charterflüge innerhalb der EU |
Von außen sind beide kaum zu unterscheiden: gleiche Marke, gleicher Typ, gleiches Designprinzip. Den Unterschied siehst du am Kennzeichen am hinteren Rumpf. Steht dort 9H-, hast du einen Freebird-Europe-Airbus vor dir. Mehr zu Länderpräfixen findest du im Überblick Länderkennungen an Flugzeugen.
Schriftzug prüfen
„freebird“ am Rumpf – damit ist die Marke klar, aber noch nicht die Gesellschaft.
Kennzeichen lesen
TC- steht für die türkische Freebird Airlines, 9H- für Freebird Airlines Europe aus Malta.
Tracker abgleichen
FHY oder FHM im Tracker bestätigt, welche der beiden Airlines den Flug tatsächlich durchführt.
Sauber notieren
Halte Gesellschaft, Kennzeichen und Leitwerksfarbe fest. So bleibt die Sichtung später eindeutig.
Die Flotte: reine A320-Familie
Die Flotte ist klein und übersichtlich. Laut Flottenübersichten von Anfang 2026 fliegen für Freebird und Freebird Europe zusammen 14 Airbus A320-200, jeweils mit 180 Sitzen. Das Durchschnittsalter liegt bei rund 15 bis 16 Jahren – Freebird setzt also auf gebrauchte Flugzeuge der ersten A320-Generation, nicht auf Neuauslieferungen.
| Typ | Anzahl (Anfang 2026) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 mit Wingtip Fences | 12 | 180 | Kleine, dreieckige Flügelspitzen – der klassische A320-Look |
| Airbus A320-200 mit Sharklets | 2 | 180 | Hohe, gebogene Flügelspitzen – leicht mit einer neo zu verwechseln |
| McDonnell Douglas MD-83 | historisch | – | Erste Flotte ab 2001, Hecktriebwerke |
| Boeing 737-800 / Airbus A321 | historisch | – | Zeitweise im Einsatz, heute nicht mehr in der Flotte |
Welche Maschinen gerade welcher Gesellschaft zugeordnet sind, kann sich ändern – Flugzeuge wechseln zwischen den beiden Registern, werden zeitweise vermietet oder neu dazugeholt. Behandle die Zahlen daher als Momentaufnahme. Hersteller aller aktuellen Freebird-Flugzeuge ist Airbus.
Nur noch eine Freebird fehlt?
Leg Sichtungs-Alarme für Kennzeichen oder Airlines an und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Sharklets heißen nicht neo
Die zwei Freebird-A320 mit Sharklets sind eine klassische Falle. Die hohen Flügelspitzen kennt man vor allem von der A320neo – Airbus hat sie aber auch an späten A320 der ersten Generation verbaut. Freebird fliegt keine einzige neo. Wie sich die verschiedenen Flügelspitzen unterscheiden, zeigt der Beitrag Winglets, Sharklets und Co. erkennen.
Das spricht für eine A320neo
- Deutlich größere, rundere Triebwerke, die weiter nach vorn ragen
- Immer mit Sharklets – Wingtip Fences gibt es an der neo nicht
- Auf Trackern als A20N geführt
Das spricht für eine A320 (ceo)
- Kleinere Triebwerke mit glatter Verkleidung
- Sharklets möglich, aber auch die alten Wingtip Fences
- Auf Trackern als A320 geführt – das gilt für alle Freebird-Airbusse
Ausführlich erklärt der Guide A320neo oder ceo? die Unterschiede. Und falls du A319, A320 und A321 noch nicht sicher auseinanderhältst, hilft dir A318 bis A321 unterscheiden: Die Freebird-A320 erkennst du dort an der mittleren Rumpflänge mit zwei Notausgängen über dem Flügel.
Woran du Freebird erkennst
Die Grundbemalung ist schlicht, am Rumpf steht der Schriftzug „freebird“. Das Besondere sitzt am Heck. Statt eines einheitlichen Designs trägt bei Freebird jedes Flugzeug ein einfarbiges Leitwerk in einer eigenen Farbe. Auf dem Vorfeld wirkt die kleine Flotte dadurch bunter als viele größere Airlines – und du kannst einzelne Maschinen oft schon an der Farbe wiedererkennen.
Ein Highlight für Sammler ist die TC-FHF: Seit Juli 2024 trägt dieser A320 eine Sonderbemalung zum 100. Jahrestag der Republik Türkei. Solche Einzelstücke fliegen nicht nach festem Muster, sondern dort, wo der Umlauf sie hinschickt. Tipps, wie du Sonderlackierungen gezielt aufspürst, findest du im Beitrag Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Weil Freebird Flugzeuge im Wet-Lease vermietet, kann ein Freebird-A320 auch unter fremder Flugnummer bei dir landen. Umgekehrt kann eine Freebird-Flugnummer ausnahmsweise mit einem gemieteten Flugzeug geflogen werden. Was dahintersteckt, erklärt der Artikel Wet-Lease erklärt.
Freebird in Deutschland spotten
Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte für Freebird. Zu den Schwerpunkten gehören Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin, dazu kommen je nach Saison weitere Flughäfen sowie Verbindungen ab Wien und London. Von dort geht es vor allem zum Flughafen Antalya und an die türkische Ägäis.
Für dich heißt das: Die besten Chancen hast du im Sommerhalbjahr an Flughäfen mit vielen Türkei-Verbindungen. In Düsseldorf bietet sich die Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf an, in Köln die Besucherterrasse am Flughafen Köln/Bonn und in der Hauptstadt die Besucherterrasse am BER. Die Flugpläne von Ferienfliegern ändern sich allerdings von Saison zu Saison – verlass dich nicht auf alte Spotterberichte.
Gute Chancen auf Freebird, wenn …
- Sommerferien sind und viele Flüge nach Antalya, Bodrum oder Dalaman im Plan stehen
- du in Düsseldorf, Köln/Bonn oder Berlin unterwegs bist
- du am Wochenende spottest, wenn Ferienflieger besonders dicht unterwegs sind
Prüf es vorher, wenn …
- du außerhalb der Hauptsaison planst
- du nach einem bestimmten Kennzeichen suchst, das gerade im Wet-Lease unterwegs sein könnte
Eher kein Freebird-Tag, wenn …
- dein Flughafen kaum Türkei-Verkehr hat und im Plan keine FH-Flüge stehen
Bevor du losfährst, lohnt sich ein Blick auf das Licht: Wo die Sonne zur Ankunftszeit steht, zeigt dir der Guide zum Sonnenstand am Fotospot. Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du direkt am Spot, ob du Gegenlicht bekommst. Wenn du neu dabei bist, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start. Und wer Freebird direkt in Antalya, Bodrum oder Dalaman fotografieren will, sollte vorher den Beitrag Fotografieren an Flughäfen in der Türkei lesen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Freebird im türkischen Ferienmarkt
Freebird ist einer von mehreren türkischen Ferienfliegern, die du an deutschen Flughäfen siehst. Der Vergleich hilft beim Sortieren direkt am Spot:
- SunExpress ist deutlich größer und fliegt Boeing 737.
- Corendon Airlines setzt ebenfalls auf Boeing 737.
- Southwind Airlines und Tailwind Airlines gehören zu den kleineren Anbietern.
- Pegasus Airlines ist ein Low-Cost-Carrier mit deutlich größerer Flotte und vor allem jüngeren Flugzeugen.
Aus der Vergangenheit kennst du vielleicht noch Onur Air, die bis 2021 ebenfalls viel Urlaubsverkehr nach Deutschland brachte. Freebird hebt sich durch die reine A320-Flotte und die bunten Leitwerke von den Boeing-Fliegern ab.
Häufige Verwechslungen
- Jede Freebird für eine türkische Airline halten – Freebird Airlines Europe ist eine maltesische Gesellschaft mit 9H-Kennzeichen und eigenem ICAO-Code FHM.
- Sharklets als neo-Merkmal nehmen – zwei Freebird-A320 haben Sharklets, sind aber Flugzeuge der ersten Generation.
- Leitwerksfarbe mit neuer Airline verwechseln – bei Freebird ist die wechselnde Farbe Teil des Designs, kein Hinweis auf einen anderen Betreiber.
- FH-Flugnummer mit durchführender Gesellschaft gleichsetzen – der ICAO-Code im Tracker zeigt, ob FHY oder FHM fliegt.
- Freebird für eine reine Charterairline halten – seit 2022 gibt es auch Linienflüge.
Freebird im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen wie die TC-FHF oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Freebird Airlines ist ein kleiner, aber auffälliger Ferienflieger: reine A320-Flotte, ein Leitwerk in jeder Farbe und eine Schwester-Airline auf Malta. Mit nur rund 14 Flugzeugen ist die Flotte überschaubar genug, um sie komplett zu sammeln – vorausgesetzt, du notierst Kennzeichen und ICAO-Code und lässt dich von Sharklets nicht in die neo-Falle locken.
Kurzfazit
Freebird Airlines (IATA FH, ICAO FHY) ist ein türkischer Ferienflieger mit Basis in Antalya und reiner Airbus-A320-Flotte. Das Kennzeichen verrät, ob die türkische Freebird oder die maltesische Freebird Airlines Europe fliegt.
Zusammenfassung
- Freebird erkennst du am A320 mit „freebird“-Schriftzug und einem Leitwerk, dessen Farbe von Flugzeug zu Flugzeug wechselt.
- Die eigentliche Spotter-Frage lautet: türkische Freebird oder maltesische Freebird Europe? Kennzeichen (TC- oder 9H-) und ICAO-Code (FHY oder FHM) geben die Antwort.
- Weil die Flotte klein ist, lassen sich alle Maschinen gut sammeln – inklusive der Sonderbemalung zum Republik-Jubiläum.
- Der Flugplan ist stark saisonal und hängt an Reiseveranstaltern; einzelne Flugzeuge fliegen zeitweise im Wet-Lease für andere Airlines.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Freebird Airlines?
Freebird Airlines fliegt mit dem IATA-Code FH und dem ICAO-Code FHY, im Funk meldet sich die Crew mit „FREEBIRD AIR“. Die maltesische Schwester Freebird Airlines Europe nutzt den ICAO-Code FHM und das Rufzeichen „EUROBIRD“.
Woher kommt Freebird Airlines?
Freebird ist eine türkische Fluggesellschaft. Firmensitz ist Istanbul, der Flugbetrieb konzentriert sich seit 2013 auf Antalya. Gegründet wurde sie im Jahr 2000, der erste kommerzielle Flug ging am 5. April 2001. Die Airline gehört zur Gözen Holding.
Welche Flugzeuge fliegt Freebird Airlines?
Ausschließlich Airbus A320-200. Laut Flottenübersichten von Anfang 2026 sind es 14 Maschinen mit je 180 Sitzen, verteilt auf türkische und maltesische Registrierung. Nur zwei davon haben Sharklets an den Flügelspitzen, die übrigen die klassischen Wingtip Fences. Früher setzte Freebird auch MD-83, Boeing 737-800 und Airbus A321 ein.
Was ist Freebird Airlines Europe?
Freebird Airlines Europe ist die maltesische Schwestergesellschaft. Sie wurde 2018 gegründet und erhielt im Februar 2019 von der maltesischen Luftfahrtbehörde ein EASA-Betriebszeugnis. Damit kann sie innerhalb der EU Charterflüge durchführen, die einer türkischen Airline nicht ohne Weiteres offenstehen. Ihre A320 tragen 9H-Kennzeichen.
Gehört Freebird zu einer Allianz?
Nein. Freebird Airlines ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Wie viele Ferienflieger verkauft sie vor allem Direktflüge zwischen Europa und Urlaubszielen, ein großer Teil der Plätze geht über Reiseveranstalter.
Wo kann ich Freebird in Deutschland spotten?
Zu den wichtigsten deutschen Zielen zählen Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin. Von dort fliegt Freebird vor allem nach Antalya und an die türkische Ägäis. Die Verbindungen wechseln von Saison zu Saison und sind im Sommer deutlich dichter – prüf vor deiner Tour den aktuellen Flugplan.
Warum haben die Freebird-Flugzeuge unterschiedlich farbige Leitwerke?
Statt eines einheitlichen Designs trägt bei Freebird jedes Flugzeug ein einfarbiges Leitwerk in einer eigenen Farbe. Für Spotter ist das praktisch: Die Farbe hilft schon von Weitem, eine bestimmte Maschine wiederzuerkennen. Ganz sicher bist du aber erst mit dem Kennzeichen.
Ist Freebird Airlines eine Linien- oder Charterairline?
Beides. Freebird begann als reine Charterairline und bietet seit Januar 2022 zusätzlich Linienflüge an. Daneben vermietet die Airline Flugzeuge samt Crew im Wet-Lease an andere Gesellschaften.
Freebird Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypMcDonnell Douglas MD-83
Mehr Treibstoff, mehr Gewicht, mehr Reichweite: Die MD-83 war die Langstrecken-Version der MD-80 und flog Urlauber ohne Zwischenstopp ans Mittelmeer und auf die Kanaren. Heute hält sie sich als ACMI-Charterjet und als Frachter.
Weitere Airlines
Corendon Airlines
Türkischer Ferienflieger aus Antalya mit kleiner Boeing-737-Flotte, rotem Stern am Leitwerk und zwei Schwester-Airlines in Malta und den Niederlanden – im Sommer an vielen deutschen Flughäfen zu Hause.
FerienfliegerSunExpress
Der türkische Ferienflieger aus Antalya gehört je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt ausschließlich Boeing 737 und verbindet Deutschland so dicht mit der Türkei wie kaum eine andere Airline.
Low-CostPegasus Airlines
Die türkische Low-Cost-Airline aus Istanbul-Sabiha Gökçen: fast reine Airbus-A320neo-Familie, ein dichtes Deutschland-Netz und seit Oktober 2026 die Smartwings-Gruppe unter dem eigenen Dach.
FerienfliegerSouthwind Airlines
Junge Charterairline aus Antalya mit gemischter Airbus- und Boeing-Flotte: 2022 gegründet, 2024 aus der EU verbannt, seit Anfang März 2026 wieder mit Flügen nach Deutschland unterwegs.
CharterTailwind Airlines
Kleine türkische Charter- und Wet-Lease-Airline aus Istanbul mit Schwerpunkt Antalya: ältere Boeing 737-400 und 737-800, Flüge für Reiseveranstalter und Einsätze für fremde Airlines.
FerienfliegerOnur Air
Historische türkische Charter- und Linienairline aus Istanbul: 1992 mit einem A320 gestartet, groß geworden mit Urlaubsflügen nach Deutschland, später mit A330 im Wetlease unterwegs – und nach der Pandemie endgültig am Boden.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Antalya
Das Tor zur Türkischen Riviera: Rund 39 Millionen Passagiere im Jahr, drei Bahnen, Heimatbasis von SunExpress und Corendon – und im Sommer ein Ferienflughafen, an dem fast jede europäische Charterairline auftaucht. Spotten ist möglich, verlangt aber Fingerspitzengefühl.
FlughafenFlughafen Malta
Malta hat nur einen internationalen Flughafen – und der ist für Spotter weit mehr als ein Ferienflughafen: zwei Bahnen auf engem Raum, große Wartungsbetriebe im Safi Aviation Park, abgestellte Flugzeuge aus aller Welt und Ryanairs Malta Air direkt vor der Haustür.
FlughafenFlughafen Bodrum-Milas
Der Ferienflughafen für die Halbinsel Bodrum: rund 4,4 Millionen Passagiere im Jahr, eine lange Ost-West-Bahn, im Sommer Ferienflieger aus ganz Europa und Golf-Airlines – und ganzjährig viel Inlandsverkehr nach Istanbul. Ein kleiner, saisonaler Platz, an dem Spotter mit Bedacht vorgehen sollten.
Wo du Freebird Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Köln/Bonn
Die Dachterrasse auf Terminal 1 ist der bequemste legale Standpunkt am Flughafen Köln/Bonn: kostenlos, ohne Sicherheitskontrolle, mit dem Zug direkt erreichbar – und mit Blick auf Vorfeld, Hauptpiste und den militärischen Teil des Platzes.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Berlin Brandenburg
Der einzige offizielle Aussichtspunkt am Hauptstadtflughafen: Die Besucherterrasse auf Terminal 1 liegt außerhalb des Sicherheitsbereichs, ist täglich geöffnet und mit der Bahn direkt erreichbar. Was du dort siehst, wann das Licht passt und wo ihre Grenzen liegen.
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