Das Wichtigste in Kürze
- Aegean Airlines ist Griechenlands größte Airline und fliegt von den Drehkreuzen Athen und Thessaloniki.
- Codes: IATA A3, ICAO AEE, Rufzeichen „AEGEAN“.
- Reine Airbus-Flotte im Jetverkehr: A320 und A321 der ersten Generation sowie A320neo und A321neo.
- Star Alliance seit 2010 – Partner von Lufthansa, Austrian, Swiss und Co.
- Olympic Air gehört zu Aegean und fliegt mit ATR-Turboprops vor allem Inselverbindungen in Griechenland.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | A3 |
|---|---|
| ICAO-Code | AEE |
| Rufzeichen | AEGEAN |
| Drehkreuze | ATH, SKG |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Schwerpunkt Kurz- und Mittelstrecke in Europa und den Nahen Osten |
| Sitz | Großraum Athen, Griechenland |
| Wurzeln | Aegean Aviation (1987, Geschäftsreiseflüge); Linienbetrieb seit Mai 1999 mit zwei Avro RJ100 |
| Allianz | Star Alliance seit 30. Juni 2010 |
| Drehkreuze | Athen (ATH) und Thessaloniki (SKG), dazu Basen unter anderem auf Zypern (Larnaka) und Kreta |
| Tochtergesellschaft | Olympic Air (IATA OA, ICAO OAL), seit 2013 vollständig im Besitz von Aegean |
| Flotte Aegean (Stand 2026) | Rund 70 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie: A320, A320neo, A321 und A321neo |
| Flotte Olympic Air (Stand 2026) | Knapp 20 Turboprops: ATR 42-600, ATR 72-600 und einzelne Dash 8-100 |
| Vielfliegerprogramm | Miles+Bonus |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Aegean Airlines?
- Neue Bemalung seit 2020: weißer Rumpf, Blautöne und ein einzelner stilisierter Vogel als Logo
- Ältere Bemalung: weißer Rumpf mit dünner roter Linie, grauer Bauch, dunkelblauer Schriftzug und zwei Möwen als Logo
- Im Jetverkehr ausschließlich Airbus A320-Familie – keine Boeing, keine Großraumflugzeuge
- Griechisches Kennzeichen mit SX- am Rumpf
- Flugnummer beginnt mit A3, auf dem Tracker steht AEE
- Turboprops mit Aegean-Flugnummer werden meist von der Tochter Olympic Air (OAL) geflogen
Wer im Sommer an einem deutschen Flughafen steht, sieht früher oder später einen weißen Airbus mit blauem Schriftzug „AEGEAN“ und griechischem SX-Kennzeichen. Aegean Airlines ist die größte Airline Griechenlands und fliegt seit 2010 in der Star Alliance – im Jetverkehr ausschließlich mit der Airbus-A320-Familie. Klingt nach einer leichten Sichtung, hat aber Tiefe: zwei Bemalungen, zwei Triebwerksgenerationen, zwei Rumpflängen, Sonderlackierungen und eine Tochter namens Olympic Air. Diese Seite zeigt dir, wie du Aegean sauber zuordnest.
Jede Aegean einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und sammelst jedes SX-Kennzeichen in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Aegean Airlines im Überblick
Aegean Airlines ist die größte Airline Griechenlands und hat ihren Sitz im Großraum Athen. Die Wurzeln reichen in die späten 1980er-Jahre zurück: Unter dem Namen Aegean Aviation flog das Unternehmen zunächst Geschäftsreiseflugzeuge. Der Linienverkehr begann im Mai 1999 – mit zwei Avro RJ100 auf den Strecken von Athen nach Heraklion und Thessaloniki. Die vierstrahlige Avro-RJ-Familie ist bei Aegean längst Geschichte, genau wie die späteren Boeing 737-300 und 737-400.
In den Jahren danach wuchs Aegean durch Übernahmen: 1999 kam Air Greece dazu, 2001 Cronus Airlines. 2005 begann die enge Partnerschaft mit Lufthansa, am 30. Juni 2010 folgte die Aufnahme in die Star Alliance. Der größte Schritt war die Übernahme der Konkurrentin Olympic Air: Die EU-Kommission blockierte eine erste Fusion Anfang 2011 noch, im Oktober 2013 genehmigte sie dann den Kauf.
Heute fliegt Aegean von den Drehkreuzen Athen und Thessaloniki aus, dazu kommen Basen unter anderem in Larnaka auf Zypern und auf Kreta. Das Netz deckt Griechenland, große Teile Europas sowie Ziele in Nordafrika und im Nahen Osten ab. 2025 beförderte die Aegean-Gruppe nach veröffentlichten Zahlen rund 17 Millionen Fluggäste.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code A3: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code AEE: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen AEGEAN: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Der Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen ist bei Aegean besonders wichtig, weil die Tochter Olympic Air eigene Codes hat: OA als IATA-Code, OAL als ICAO-Code und das Rufzeichen OLYMPIC. Viele Olympic-Flüge werden zusätzlich unter einer A3-Flugnummer verkauft. Was es mit diesen Codes auf sich hat, erklären die Guides zu IATA- und ICAO-Codes und zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer.
Tracker richtig lesen
Steht im Tracker AEE, fliegt Aegean selbst. Steht dort OAL, ist es Olympic Air – meist mit einem ATR-Turboprop. So erkennst du schon vor dem Anflug, ob ein Jet oder ein Propeller kommt. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Airbus A320-Familie
Aegean ist im Jetverkehr eine reine Airbus-Airline. Großraumflugzeuge gibt es nicht, Boeing auch nicht mehr. Nach den verfügbaren Flottenübersichten sieht die Flotte 2026 ungefähr so aus:
| Typ | Anzahl (Stand 2026) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320 | rund 24 | 174 | Erste Generation, teils mit Sharklets; wird nach und nach ersetzt |
| Airbus A320neo | rund 21 | 180 | Seit Ende 2019 im Einsatz, Erstträger der neuen Bemalung |
| Airbus A321 | 3 | rund 206 | Älteste und seltenste Variante der Flotte |
| Airbus A321neo | gut 20 | 220 | Seit 2020 im Einsatz, rückt immer mehr ins Zentrum |
| Airbus A321LR | bestellt | 178 | Version mit größerer Reichweite und eigener Business-Kabine |
Die Zahlen schwanken je nach Quelle und Zeitpunkt etwas, weil Aegean laufend neue Flugzeuge übernimmt und ältere abgibt. Der Trend ist aber klar: Die A321neo wird zum wichtigsten Typ, die älteren A320 und A321 verschwinden mittelfristig. Hersteller aller Jets ist Airbus.
Für die neo-Familie hat Aegean Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney gewählt. Flottenübersichten führen zeitweise mehrere neos als inaktiv – bei vielen Betreibern dieses Triebwerks hängen solche Standzeiten mit Inspektionen zusammen. Für dich als Spotter heißt das: Die tatsächliche Typenverteilung im Flugplan kann von der Flottenliste abweichen.
Spannend ist das Thema Reichweite. Aegean hat A321LR bestellt, also A321neo mit größerer Reichweite und einer eigenen Business-Kabine. Ursprünglich hatte die Airline zusätzlich zwei A321XLR für Flüge nach Indien bestellt. 2026 stornierte Aegean diese Bestellung wegen Lieferverzögerungen; die Indien-Pläne haben sich dadurch verschoben, statt der XLR stehen weitere A321LR im Auftragsbuch.
Dir fehlt noch die alte Bemalung?
Setz einzelne SX-Kennzeichen oder Typen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
ceo oder neo, A320 oder A321? So sortierst du
Bei einer reinen A320-Familien-Flotte entscheiden Details. Zwei Fragen helfen dir weiter: Welche Rumpflänge – und welche Triebwerksgeneration?
Rumpflänge prüfen
Die A321 ist deutlich länger als die A320 und hat zusätzliche Notausgänge vor und hinter dem Flügel. Die A320 wirkt kompakter, mit Überflügel-Notausgängen.
Triebwerke ansehen
Die neo-Versionen haben deutlich größere, rundere Triebwerke, die weiter nach vorn ragen. Bei der ersten Generation sind die Triebwerke kleiner.
Bemalung zuordnen
Die neuen Flugzeuge kommen in der aktuellen weiß-blauen Bemalung. Die alte Bemalung mit roter Linie findest du vor allem auf älteren A320 und A321.
Kennzeichen notieren
Das SX-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – vor allem, wenn du später Bemalung und Typ sauber zuordnen willst.
Das spricht für eine neo
- Große, runde Triebwerksgondeln, die weit vor die Flügelvorderkante ragen
- Sharklets an den Flügelspitzen
- Meist in der neuen Bemalung mit einzelnem Vogel
- Auf Trackern als A20N oder A21N geführt
Das spricht für die erste Generation
- Kleinere Triebwerke mit schlankerer Gondel
- Kleine Wingtip-Fences oder nachgerüstete Sharklets
- Häufig noch in der älteren Bemalung mit roter Linie
- Auf Trackern als A320 oder A321 geführt
Wichtig: Sharklets allein sind kein sicheres neo-Merkmal, denn ein Teil der älteren Aegean-A320 hat ebenfalls Sharklets. Verlass dich auf die Triebwerke. Mehr zur Typenbestimmung findest du im Guide Flugzeugtypen erkennen für Einsteiger und auf den Typseiten zur A320neo und A321neo.
Woran du Aegean erkennst
Aegean hat zwei Bemalungen im Umlauf. Die ältere Bemalung zeigt einen überwiegend weißen Rumpf mit einer dünnen roten Linie, einen grauen unteren Rumpf und den Namen in Dunkelblau; im Logo fliegen zwei Möwen. Mit dem ersten A320neo Ende 2019 kam die neue Bemalung, die Aegean im Februar 2020 offiziell vorstellte: Weiß und Blau, und aus den zwei Möwen wurde ein einzelner stilisierter Vogel.
Weil die älteren Flugzeuge die Flotte schrittweise verlassen, wird die alte Bemalung zum Motiv mit Ablaufdatum. Wenn du sie noch nicht im Logbuch hast, lohnt es sich, gezielt nach älteren A320 Ausschau zu halten.
Sonderbemalungen
Zwei A320 der ersten Generation tragen die Sonderbemalung der Star Alliance: SX-DVQ seit 2010 und SX-DVR seit 2024. Dazu gab es in den vergangenen Jahren zeitlich begrenzte Sonderlackierungen, etwa für das Akropolis-Museum, die griechische Basketball-Nationalmannschaft, die Olympiamannschaft „Team Hellas“ und das 25-jährige Jubiläum der Airline. Solche Motive verschwinden irgendwann wieder – deshalb lohnt es sich, aktuelle Sonderbemalungen schnell abzuhaken. Tipps zur Suche findest du im Artikel Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Eine Star-Alliance-Bemalung trägt kaum Hinweise auf die Airline selbst. Am Rumpf steht zwar ein kleiner Schriftzug, aber aus der Distanz siehst du vor allem das Allianz-Design. Mach deshalb immer ein Bild, auf dem das SX-Kennzeichen lesbar ist.
Olympic Air: die Turboprop-Tochter
Olympic Air nahm 2009 den Flugbetrieb auf, nachdem Investoren Teile der früheren staatlichen Olympic Airlines übernommen hatten. Aegean kaufte die Airline nach langem Verfahren bei der EU-Kommission und führt sie seit 2013 als hundertprozentige Tochter. Beide Marken bestehen nebeneinander weiter.
Die Flotte von Olympic Air besteht 2026 aus knapp 20 Turboprops: ATR 72-600, ATR 42-600 und einzelne De Havilland Canada Dash 8-100. Damit fliegt Olympic Air vor allem kurze Strecken innerhalb Griechenlands, viele davon zu Inseln, deren Pisten für Jets zu kurz oder deren Nachfrage zu klein ist. Ein Teil dieser Strecken sind öffentlich geförderte Verbindungen. Hersteller der ATR-Modelle ist ATR.
Im Logo von Olympic Air stehen sechs Ringe, angelehnt an das Logo der früheren Olympic Airlines. Wenn du in Griechenland spottest, gehören die Olympic-ATR zum Pflichtprogramm – in Mitteleuropa siehst du sie praktisch nicht. Für saubere Propeller-Fotos hilft dir der Guide zur Verschlusszeit bei Propellerflugzeugen.
Weitere Beteiligungen
Mit Aegean Executive betreibt die Gruppe zudem Geschäftsreiseflugzeuge, darunter eine Gulfstream G650. Seit 2024 ist Aegean außerdem mit einer Minderheit an der spanischen Airline Volotea beteiligt; einen Anteil an der rumänischen Animawings hat Aegean dagegen wieder abgegeben.
Aegean in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
Aegean fliegt eine ganze Reihe von Flughäfen im deutschsprachigen Raum an. Dazu zählen unter anderem Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, außerdem Wien, Innsbruck, Zürich, Genf und Basel. Viele Verbindungen laufen vor allem im Sommer, wenn Griechenland als Reiseziel gefragt ist.
An den Star-Alliance-Drehkreuzen Frankfurt und München ist Aegean das ganze Jahr über am ehesten zu sehen, weil dort die Zusammenarbeit mit Lufthansa greift. In Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, in München der Besucherhügel. In Düsseldorf hast du von der Besucherterrasse einen guten Blick, in Wien vom Spotterhügel und in Zürich von der Zuschauerterrasse B.
Im Vergleich zu deutschen Airlines ist Aegean leicht vorzusortieren: Wie Lufthansa, Austrian Airlines oder Swiss gehört sie zur Star Alliance, fliegt aber im Gegensatz zu ihnen keine Großraumflugzeuge. Siehst du eine A320 oder A321 in Weiß-Blau mit SX-Kennzeichen, ist die Sache meist klar.
Gute Chancen auf Aegean, wenn …
- Sommer ist und viele Griechenland-Flüge im Plan stehen
- du an einem Star-Alliance-Drehkreuz wie Frankfurt oder München spottest
- du den Flugplan nach A3-Flugnummern durchsucht hast
Prüf es vorher, wenn …
- dein Flughafen nur saisonal von Aegean angeflogen wird
- du gezielt die alte Bemalung oder eine Sonderlackierung suchst
Eher kein Aegean-Tag, wenn …
- tiefer Winter ist und dein Flughafen nur eine Sommerverbindung nach Griechenland hat
- du auf Olympic-ATR hoffst – die fliegen fast nur innerhalb Griechenlands
Bevor du losfährst, lohnt sich ein Blick auf Wind und Betriebsrichtung, damit du auf der richtigen Seite des Flughafens stehst. Wie das geht, zeigt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Für das richtige Licht hilft dir der Artikel zum Sonnenstand am Fotospot.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- A3 für einen Flugzeugtyp halten – A3 ist der IATA-Code von Aegean, kein Hinweis auf eine A300 oder A330.
- Olympic Air für eine eigenständige Konkurrentin halten – sie gehört seit 2013 vollständig zu Aegean.
- Sharklets als sicheres neo-Merkmal nehmen – auch ältere Aegean-A320 haben teils Sharklets. Die Triebwerke entscheiden.
- Star-Alliance-Bemalung einer anderen Airline zuordnen – bei SX-DVQ und SX-DVR fliegt Aegean.
- A320 und A321 verwechseln – die A321 ist deutlich länger und hat mehr Notausgänge.
- Aegean mit Langstrecke gleichsetzen – Großraumflugzeuge hat die Airline nicht; Reichweite holt sie über A321-Versionen.
Aegean im Blick behalten
Beobachte einzelne SX-Kennzeichen, die Star-Alliance-Sonderbemalung oder die A321neo und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Aegean Airlines wirkt auf den ersten Blick einheitlich: weiß-blaue Airbus-Jets mit SX-Kennzeichen. Wer genauer hinsieht, findet aber genug zum Sammeln – alte und neue Bemalung, A320 und A321 in zwei Generationen, zwei Star-Alliance-Sonderbemalungen und mit Olympic Air eine Turboprop-Tochter, die du fast nur in Griechenland erwischst. Notier Kennzeichen und Triebwerksgeneration mit, dann wird aus der Griechenland-Sichtung ein vollständiger Logbucheintrag.
Kurzfazit
Aegean Airlines (IATA A3, ICAO AEE) ist Griechenlands größte Airline und Mitglied der Star Alliance. Im Jetverkehr fliegt sie nur die Airbus-A320-Familie; das SX-Kennzeichen und die Triebwerke verraten dir, welches Flugzeug genau vor dir steht.
Zusammenfassung
- Aegean erkennst du am griechischen SX-Kennzeichen, an der weiß-blauen Bemalung und daran, dass im Jetverkehr ausschließlich Airbus A320 und A321 unterwegs sind.
- Die interessanteste Spotter-Aufgabe ist das Sortieren: alte oder neue Bemalung, ceo oder neo, A320 oder A321 – und bei Turboprops die Frage, ob eigentlich Olympic Air fliegt.
- Zwei A320 tragen die Star-Alliance-Sonderbemalung; dazu kommen immer wieder zeitlich begrenzte Sonderlackierungen.
- In Deutschland, Österreich und der Schweiz siehst du Aegean an vielen großen Flughäfen, im Sommer deutlich häufiger als im Winter.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Aegean Airlines?
Der IATA-Code von Aegean Airlines ist A3, der ICAO-Code AEE. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AEGEAN“. Die Tochter Olympic Air hat eigene Codes: IATA OA, ICAO OAL, Rufzeichen „OLYMPIC“.
Gehört Aegean Airlines zur Star Alliance?
Ja. Die Star Alliance nahm Aegean am 30. Juni 2010 auf. Damit ist die griechische Airline Partnerin unter anderem von Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss. Schon seit 2005 arbeitet Aegean eng mit Lufthansa zusammen.
Welche Flugzeuge fliegt Aegean Airlines?
Im Jetverkehr ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. 2026 umfasst die Flotte nach verfügbaren Übersichten rund 70 Maschinen: etwa zwei Dutzend A320 der ersten Generation, gut 20 A320neo, einige ältere A321 und gut 20 A321neo. Dazu kommen Bestellungen für weitere A321neo, darunter Langstreckenversionen A321LR. Großraumflugzeuge betreibt Aegean nicht.
Was ist Olympic Air?
Olympic Air ist eine Tochtergesellschaft von Aegean. Die Airline nahm 2009 den Flugbetrieb auf, nachdem Investoren Teile der früheren staatlichen Olympic Airlines übernommen hatten; Aegean übernahm sie nach langer Prüfung durch die EU-Kommission im Herbst 2013 vollständig. Olympic Air fliegt mit ATR 42-600, ATR 72-600 und wenigen Dash 8-100 vor allem kurze Strecken und Inselverbindungen innerhalb Griechenlands.
Wie unterscheide ich die alte und die neue Aegean-Bemalung?
Die ältere Bemalung hat eine dünne rote Linie entlang des weißen Rumpfs, einen grauen unteren Rumpf und zwei Möwen im Logo. Die neue Bemalung, eingeführt mit dem ersten A320neo Ende 2019, setzt auf Weiß und Blau und fasst die zwei Möwen zu einem einzelnen Vogel zusammen. Weil die älteren A320 und A321 schrittweise ausgemustert werden, wird die alte Bemalung seltener.
Fliegt Aegean Airlines nach Deutschland?
Ja. Zu den Zielen zählen unter anderem Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn, Hannover und Nürnberg, dazu Wien, Innsbruck, Zürich, Genf und Basel. Viele Verbindungen laufen vor allem im Sommer oder nur saisonal. Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan deines Flughafens.
Fliegt Aegean auch Langstrecke?
Klassische Langstrecke mit Großraumflugzeugen fliegt Aegean nicht. Die Airline erweitert ihr Netz aber mit A321-Versionen größerer Reichweite. Der Start von Flügen nach Indien hat sich verschoben, nachdem Aegean 2026 eine Bestellung über zwei A321XLR wegen Lieferverzögerungen storniert hat. Statt der XLR stehen nach aktuellem Stand zusätzliche A321LR im Auftragsbuch.
Woran erkenne ich ein Aegean-Flugzeug auf dem Flugtracker?
Achte auf das ICAO-Rufzeichen AEE mit Flugnummer und auf ein Kennzeichen mit SX-. Steht dort OAL, fliegt Olympic Air – auch wenn der Flug zusätzlich unter einer A3-Flugnummer verkauft wird.
Aegean Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypATR 42-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei Sechsblatt-Propeller und ein kurzer, kompakter Rumpf: Die ATR 42-600 ist der kleinste Turboprop von ATR. So erkennst du sie und trennst sie von der größeren ATR 72.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
Low-CostVolotea
Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
NetzwerkCroatia Airlines
Kroatiens nationale Airline aus Zagreb: Star-Alliance-Mitglied seit 2004, Partner von Lufthansa – und mitten im Umbau von A319 und Dash 8 auf eine Flotte aus Airbus A220.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
Wo du Aegean Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
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