Das Wichtigste in Kürze
- Die E190 ist das mittlere Mitglied der E-Jet-Familie: länger als E170 und E175, kürzer als die E195.
- 2+2 statt 3+3: Vier Sitze pro Reihe, kein Mittelsitz – typisch rund 100 Plätze.
- ICAO-Code E190 für die erste Generation, E290 für die E190-E2. In Tracking-Apps trennt das beide sofort.
- Bestes Unterscheidungsmerkmal zur E2 sind die Flügelspitzen: klassische Winglets bei der E190, lange ausgezogene Spitzen ohne Winglet bei der E2.
- In Europa fliegt die E190 unter anderem bei KLM Cityhopper, BA CityFlyer und Helvetic Airways, die im Wetlease für Swiss und im Sommer 2026 auch für Condor flog.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Hersteller | Embraer (São José dos Campos, Brasilien) |
|---|---|
| Familie | E-Jets der ersten Generation (E170, E175, E190, E195) |
| ICAO-Typcode | E190 (die E190-E2 läuft separat als E290) |
| Programmstart | 14. Juni 1999 (Paris Air Show, gesamte E-Jet-Familie) |
| Erstflug | 12. März 2004 |
| Indienststellung | 8. November 2005 (JetBlue Airways) |
| Triebwerke | 2 × General Electric CF34-10E |
| Länge | 36,25 m |
| Spannweite | rund 28,7 m (mit Winglets) |
| Höhe | 10,57 m |
| Kabine | vier Sitze pro Reihe (2+2), ein Mittelgang |
| Sitzplätze | typisch rund 96 bis 114, je nach Auslegung |
| Nachfolger | Embraer E190-E2 (Erstflug 2016, im Dienst seit 2018) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Kurzer, aber für einen Regionaljet auffallend dicker Rumpf mit nur einem Mittelgang und Fensterreihe für vier Sitze pro Reihe
- Zwei Triebwerke unter den Flügeln – anders als bei älteren Regionaljets mit Hecktriebwerken
- Klassische, nach oben gebogene Winglets an den Flügelspitzen (die E2 hat stattdessen lang ausgezogene, schräg nach hinten laufende Spitzen)
- Vergleichsweise kurze Spannweite von rund 28,7 Metern bei einem Rumpf von gut 36 Metern – die Maschine wirkt dadurch eher lang als breit
- Niedrig stehendes Fahrwerk und schlanke Triebwerksgondeln; bei der E2 sind Gondeln und Fahrwerk sichtbar größer
Ein Regionaljet, der sich innen wie ein großer Jet anfühlt: Die Embraer E190 hat ab Mitte der 2000er-Jahre gezeigt, dass Flugzeuge mit rund 100 Sitzen keine engen Röhren mit Hecktriebwerken sein müssen. Für Spotter ist sie ein dankbares Motiv – und gleichzeitig eine kleine Bestimmungsaufgabe, denn sie hat drei sehr ähnliche Geschwister und seit 2018 eine Nachfolgerin, die fast genauso lang ist. Hier erfährst du, woran du die E190 erkennst, wie du sie von der E190-E2 trennst und wo du sie in Europa noch regelmäßig vor die Linse bekommst.
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Was ist die Embraer E190?
Die E190 gehört zur E-Jet-Familie von Embraer, die der brasilianische Hersteller am 14. Juni 1999 auf der Paris Air Show offiziell gestartet hat. Die Familie besteht aus zwei Paaren: den kürzeren E170 und E175 sowie den längeren E190 und E195. Alle vier teilen sich das Grundkonzept mit 2+2-Kabine und Triebwerken unter den Flügeln. Die E190 ist damit das dritte Familienmitglied und die kürzere Variante des großen Paares.
Der Erstflug fand am 12. März 2004 statt; gebaut werden die E-Jets im Embraer-Stammwerk in São José dos Campos. Erstkunde war die US-Billigairline JetBlue, die 2003 hundert Maschinen bestellt hatte und die E190 am 8. November 2005 in den Liniendienst brachte. Angetrieben wird jede E190 von zwei General Electric CF34-10E; eine alternative Triebwerksoption gab es bei der ersten Generation nicht.
Technisch ist die E190 ein moderner Jet ihrer Zeit: Sie fliegt mit Fly-by-Wire-Steuerung, ein Glascockpit mit großen Bildschirmen ist Standard. Je nach Version – Embraer bot unter anderem Varianten mit höherem Abfluggewicht und mehr Reichweite an – schafft sie Strecken von bis zu rund 4.500 Kilometern. Damit deckt sie typische europäische Kurz- und Mittelstrecken problemlos ab.
Warum die E190 anders ist als klassische Regionaljets
Viele Regionaljets der Neunzigerjahre, darunter Embraers eigene ERJ-Familie, hatten schmale Rümpfe und Triebwerke am Heck. Embraer hat bei der E-Jet-Familie bewusst einen anderen Weg eingeschlagen: Der Rumpf hat einen sogenannten Double-Bubble-Querschnitt, also zwei übereinander liegende Kreisbögen, und bietet damit Stehhöhe im Gang und vier bequeme Sitze pro Reihe. Jeder Passagier sitzt entweder am Fenster oder am Gang.
Die Triebwerke hängen unter den Flügeln, wie bei den großen Schmalrumpfjets. Von außen wirkt die E190 dadurch wie eine geschrumpfte Version eines Airbus A320 oder einer Boeing 737 – und genau so wurde sie im Markt auch positioniert: als Flugzeug für Strecken und Uhrzeiten, auf denen ein Jet mit 150 bis 180 Sitzen zu groß wäre.
Für dich als Spotter heißt das: Die grobe Kategorie „Jet mit Triebwerken unter den Flügeln“ reicht nicht. Entscheidend sind die Proportionen. Die E190 hat einen relativ dicken, aber kurzen Rumpf und eine kurze Spannweite. Neben einer Airbus A320neo oder einer Boeing 737-800 wirkt sie kompakt und etwas hochbeinig im Verhältnis zu ihrer Länge.
Die E-Jet-Familie im Vergleich
Innerhalb der Familie unterscheiden sich die Modelle vor allem in der Länge. Wer die Maße grob im Kopf hat, kommt bei der Bestimmung deutlich weiter.
| Modell | ICAO-Code | Länge | Generation |
|---|---|---|---|
| E170 | E170 | 29,90 m | erste Generation |
| E175 | E75S / E75L | 31,67 m | erste Generation |
| E190 | E190 | 36,25 m | erste Generation, Erstflug 12.03.2004 |
| E195 | E195 | 38,66 m | erste Generation, Erstflug 07.12.2004 |
| E190-E2 | E290 | 36,24 m | zweite Generation, Erstflug 23.05.2016 |
Die E190 ist also rund 4,6 Meter länger als die E175 und etwa 2,4 Meter kürzer als die E195. Gegenüber der E175 ist der Unterschied im Feld meist gut sichtbar, gegenüber der E195 wird es knifflig. Die E2 wiederum ist praktisch genauso lang wie die E190 – hier hilft die Länge gar nicht weiter.
Der Code verrät die Generation
In Flugplänen und Tracking-Diensten steht die erste Generation als E190, die zweite als E290. Wenn du gezielt auf eine „alte" E190 wartest, filtere nach dem Code statt nach dem Modellnamen – manche Apps zeigen bei beiden schlicht „Embraer 190" an.
E190 oder E190-E2? So trennst du die Generationen
Die E190-E2 ist die zweite Generation und keine bloße Modernisierung. Embraer hat sie mit neuen Flügeln, neuen Triebwerken und überarbeiteter Avionik ausgestattet. Der Erstflug fand am 23. Mai 2016 statt, die Zulassung durch die brasilianische ANAC, die US-Behörde FAA und die europäische EASA folgte am 28. Februar 2018. Erstkunde war die norwegische Widerøe, die ihre erste Maschine am 4. April 2018 übernahm und am 24. April 2018 den ersten Linienflug durchführte.
Die Unterschiede, die du von außen sehen kannst:
Flügelspitzen ansehen
Die E190 hat klassische, nach oben gebogene Winglets. Die E2 hat keine Winglets, sondern lang ausgezogene, schräg nach hinten laufende Flügelspitzen. Das ist das schnellste und sicherste Merkmal.
Spannweite schätzen
Die E2-Flügel sind deutlich länger: rund 33,7 Meter Spannweite gegenüber etwa 28,7 Metern bei der E190. Die E2 wirkt im Überflug dadurch viel breiter und schlanker im Flügel.
Triebwerke vergleichen
Die E2 fliegt mit Pratt & Whitney PW1900G, einem Getriebefan mit großem Durchmesser. Die Gondeln wirken wuchtiger als die der CF34-10E an der E190.
Fahrwerk prüfen
Damit die größeren Triebwerke genug Bodenfreiheit haben, steht die E2 auf einem höheren Hauptfahrwerk. Am Boden steht sie spürbar „höher" als die erste Generation.
Die Rumpflänge bringt dich hier nicht weiter: E190 und E190-E2 sind mit gut 36 Metern praktisch gleich lang. Auch die Lackierung hilft nur bedingt, denn manche Airlines wie Helvetic Airways betreiben beide Generationen im selben Design nebeneinander.
Es ist eine E190, wenn …
- du klassische, nach oben gebogene Winglets siehst
- die Flügel im Verhältnis zum Rumpf eher kurz wirken
- die Triebwerksgondeln schlank und das Fahrwerk niedrig sind
- dein Tracking den Typcode E190 anzeigt
Sieh genauer hin, wenn …
- der Rumpf länger wirkt als erwartet – dann kommt die E195 infrage
- du die Maschine nur frontal oder von hinten siehst und die Flügelspitzen nicht erkennst
- die Airline beide Generationen im gleichen Design fliegt
Es ist keine E190, wenn …
- die Flügelspitzen ohne Winglet schräg nach hinten auslaufen – dann ist es eine E2
- die Triebwerke am Heck sitzen
- du sechs Sitze pro Reihe zählst
Wo du die E190 in Europa siehst
Die E190 war in Europa lange bei vielen Airlines zu Hause, inzwischen werden die Flotten schrittweise erneuert. Einige Betreiber setzen den Typ aber weiterhin regelmäßig ein:
- KLM Cityhopper fliegt die E190 neben E175 und E195-E2 ab Amsterdam. Laut Fachpresse plant die Airline, die E190 in den kommenden Jahren schrittweise auszumustern – dort ist sie also ein Auslaufmodell.
- BA CityFlyer, eine Tochter von British Airways, betreibt eine E190-Flotte, die vor allem mit London City verbunden ist.
- Helvetic Airways aus Zürich fliegt E190, E195, E190-E2 und E195-E2. Ein großer Teil der Flotte ist im langfristigen Wetlease für Swiss unterwegs. Heimatbasis ist der Flughafen Zürich.
- Condor hat für die Sommersaison 2026 (Ende April bis Oktober) zwei Helvetic-E190 samt Crew angemietet und ab dem Flughafen Frankfurt auf europäischen Strecken eingesetzt. Ob es eine Fortsetzung gibt, solltest du vor dem nächsten Sommerflugplan prüfen. Mehr zur Airline findest du im Steckbrief zu Condor.
Außerhalb Europas gehören unter anderem die australische Alliance Airlines und Aeroméxico Connect zu den großen E190-Betreibern. JetBlue, der einstige Erstkunde, hat seinen letzten Linienflug mit der E190 im September 2025 absolviert, Air Canada und American Airlines hatten den Typ schon 2020 ausgemustert.
Weil Wetlease-Einsätze und Flottenwechsel kurzfristig wechseln können, solltest du dich nie auf einen festen Umlauf verlassen. Prüfe vor dem Spotten im Tracking, welcher Typ tatsächlich auf deiner Wunschverbindung fliegt. Wie das am besten klappt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B.
Nie wieder eine E190 verpassen
Planetrack benachrichtigt dich, wenn ein beobachteter Typ oder ein bestimmtes Kennzeichen im Anflug ist – ideal für Auslaufmodelle wie die erste E-Jet-Generation. Jetzt auf die Warteliste setzen.
Spotting-Tipps für die E190
Die E190 ist kleiner als die Jets, die sonst die Spotterpositionen dominieren. Das hat Folgen für Brennweite, Standort und Timing.
- Mehr Brennweite einplanen. Ein Regionaljet füllt das Bild bei gleicher Distanz deutlich weniger aus als ein A320. Wenn deine Standardbrennweite für die 737 gerade so passt, brauchst du für die E190 etwas mehr. Welche Ausrüstung sinnvoll ist, zeigt die Checkliste für Spotter-Ausrüstung.
- Flügelspitzen ins Bild nehmen. Weil die Winglets das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zur E2 sind, lohnen sich Aufnahmen von schräg vorn oder im Überflug, auf denen die Flügelspitze klar zu sehen ist.
- Betriebsrichtung prüfen. Regionaljets landen nicht immer auf derselben Piste wie die großen Maschinen. Mit dem Wissen aus Betriebsrichtung am Flughafen verstehen wählst du den richtigen Spot.
- Licht planen. Der kompakte Rumpf zeigt Lackierungen gut, wenn das Licht von der Seite kommt. Wie du den Sonnenstand für deinen Fotospot vorher berechnest, liest du im Guide zum Sonnenstand.
An großen deutschen Flughäfen mit vielen europäischen Verbindungen, etwa auf der Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf oder dem Besucherhügel am Flughafen München, tauchen E-Jets verschiedener Airlines auf. Ob an deinem Spottag gerade eine E190 dabei ist, hängt vom aktuellen Flugplan und vom eingesetzten Fluggerät ab – ein kurzer Blick in die Ankunftsliste und das Tracking spart dir Enttäuschungen.
Sicherheit geht vor
Bleib bei Fotos immer auf öffentlich zugänglichen Flächen. Zäune, Absperrungen und Hinweisschilder am Flughafen sind verbindlich. Was erlaubt ist und was nicht, fasst der Artikel Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Varianten und Ableger der E190
Neben der Standardversion gab es von der E190 Ausführungen mit höherem maximalem Abfluggewicht und größerer Reichweite, die äußerlich nicht zu unterscheiden sind. Für Spotter spielen sie deshalb kaum eine Rolle – Kennzeichen und Datenbanken verraten die genaue Version.
Spannender ist die Lineage 1000: Embraer hat aus der E190 einen großen Businessjet abgeleitet, der am 2. Mai 2006 vorgestellt und im Januar 2009 von der FAA zugelassen wurde. Er nutzt dieselbe Grundstruktur wie die E190, bietet aber eine luxuriöse Kabine für bis zu 19 Personen und eine deutlich größere Reichweite. Auf einem Vorfeld wirkt die Lineage 1000 deshalb wie eine E190 in ungewöhnlicher Privatlackierung – ein schönes Beispiel dafür, warum du immer auch das Kennzeichen notieren solltest.
Häufige Verwechslungen
Neben der E2 und der E195 gibt es zwei weitere Kandidaten, mit denen die E190 gern verwechselt wird:
| Verwechslung | Woran du sie trennst |
|---|---|
| E175 | rund 4,6 m kürzerer Rumpf, wirkt deutlich gedrungener; Tracking-Code E75S oder E75L |
| E195 | rund 2,4 m länger, sonst nahezu identisch; Tracking-Code E195 |
| E190-E2 | lange Flügel ohne Winglets, größere Triebwerke, höheres Fahrwerk |
| Airbus A220 | größerer Rumpfquerschnitt mit fünf Sitzen pro Reihe, große Getriebefan-Triebwerke |
Wenn du dir unsicher bist, hilft eine einfache Reihenfolge: zuerst Flügelspitzen (Generation), dann Rumpflänge im Verhältnis zur Spannweite (Modell), dann Kennzeichen und Typcode zur Bestätigung. Mit etwas Übung reicht dir für die E190 schon der Blick auf die Winglets und die kompakten Proportionen. Einen allgemeinen Einstieg ins Bestimmen von Flugzeugen bietet der Guide Planespotting für Einsteiger.
Fazit
Die Embraer E190 hat den Regionalverkehr in Europa über fast zwei Jahrzehnte geprägt: komfortable 2+2-Kabine, Triebwerke unter den Flügeln, rund 100 Sitze. Mit der E190-E2 steht die Nachfolgerin bereit, und Airlines wie KLM Cityhopper planen den Abschied von der ersten Generation. Wer sie bewusst sammeln will, findet sie aktuell noch bei KLM Cityhopper, BA CityFlyer und Helvetic Airways – im Sommer 2026 war sie sogar im Condor-Einsatz ab Frankfurt zu sehen.
Kurzfazit
Kurzer, dicker Rumpf, Triebwerke unter den Flügeln und klassische Winglets: Das ist die E190. Lange Flügel ohne Winglets bedeuten E190-E2, ein deutlich längerer Rumpf spricht für die E195. Im Tracking trennen die Codes E190 und E290 die Generationen eindeutig.
Zusammenfassung
- Die Embraer E190 ist ein Regionaljet mit rund 100 Sitzen, der ab 2005 die Lücke zwischen klassischen Regionaljets und Mittelstreckenjets wie A320 und 737 gefüllt hat.
- Die zweite Generation E190-E2 ist äußerlich ähnlich lang, hat aber neue Flügel, größere Triebwerke und ein höheres Fahrwerk.
- Sicher bestimmen lässt sich der Typ über die Flügelspitzen, die Rumpflänge im Vergleich zu E175 und E195 und den ICAO-Code im Tracking.
- Viele E190 werden in Europa schrittweise durch neuere Muster ersetzt – wer sie fotografieren will, sollte nicht zu lange warten.
Häufige Fragen
Was ist die Embraer E190?
Ein zweistrahliger Regionaljet des brasilianischen Herstellers Embraer und Teil der E-Jet-Familie. Die E190 bietet je nach Kabinenauslegung typischerweise rund 96 bis 114 Sitzplätze in einer 2+2-Anordnung. Der Erstflug fand am 12. März 2004 statt, im Liniendienst ist sie seit November 2005.
Welchen ICAO-Typcode hat die E190?
Die erste Generation führt den ICAO-Typcode E190. Die Nachfolgerin E190-E2 hat einen eigenen Code, nämlich E290. Für die größeren Schwestermodelle gelten E195 und E295.
Wie unterscheide ich die E190 von der E190-E2?
Am schnellsten an den Flügelspitzen: Die E190 hat klassische, nach oben gebogene Winglets, die E2 dagegen deutlich längere Flügel mit schräg nach hinten ausgezogenen Spitzen. Dazu kommen bei der E2 größere Triebwerksgondeln und ein höheres Fahrwerk. Die Rumpflänge ist dagegen kein Unterscheidungsmerkmal, denn sie ist bei beiden praktisch gleich.
Wie unterscheide ich E190 und E195?
Die E195 ist rund 2,4 Meter länger als die E190, sonst sind beide Maschinen sehr ähnlich. Ohne direkten Vergleich ist das schwer zu schätzen. Achte auf das Verhältnis von Rumpf zu Spannweite – die E195 wirkt gestreckter – und prüfe im Zweifel Kennzeichen und Typcode in einer Tracking-App.
Warum hat die E190 keinen Mittelsitz?
Embraer hat die E-Jets mit einem Rumpfquerschnitt entworfen, der vier Sitze pro Reihe in 2+2-Anordnung erlaubt. Jeder Passagier sitzt damit entweder am Fenster oder am Gang. Der sogenannte Double-Bubble-Querschnitt sorgt außerdem für Stehhöhe in der Kabine.
Welche Airlines fliegen die E190 in Europa?
Zu den bekannten Betreibern gehören KLM Cityhopper, BA CityFlyer und die Schweizer Helvetic Airways, die im Wetlease für Swiss und im Sommer 2026 auch für Condor ab Frankfurt flog. Flotten ändern sich jedoch laufend: KLM Cityhopper etwa plant, die E190 in den kommenden Jahren auszumustern.
Wird die E190 noch gebaut?
Die Bestellungen der ersten Generation sind nach den verfügbaren Statistiken vollständig ausgeliefert, einen offenen Auftragsbestand gibt es nicht mehr. Neue Flugzeuge in dieser Größe liefert Embraer als E190-E2 aus.
Was ist die Lineage 1000?
Ein Businessjet auf Basis der E190. Er nutzt dieselbe Grundstruktur, ist aber mit einer luxuriösen Kabine für bis zu 19 Personen und größerer Reichweite ausgestattet. Die FAA-Zulassung erhielt das Muster im Januar 2009.
Embraer E190 sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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Der größte Jet, den Embraer je gebaut hat: Die E195-E2 bringt bis zu 146 Sitze in eine 2+2-Kabine, hat extrem lange Flügel und ist in Europa vor allem mit KLM Cityhopper unterwegs.
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