Das Wichtigste in Kürze
- Das Musée de l'Air et de l'Espace wurde 1919 gegründet und zog ab 1973 nach Le Bourget, die erste Halle öffnete dort 1975.
- Das Museum sitzt im Art-déco-Terminal von 1937, das 2019 zum hundertjährigen Bestehen restauriert wiedereröffnet wurde.
- Die großen Spotter-Highlights sind zwei begehbare Concorde, die Air-France-747 F-BPVJ und die A380 F-WWDD – das Betreten kostet den Boarding Pass.
- Von den Terrassen und dem alten Tower siehst du Europas größten Geschäftsreiseflughafen mit Falcon, Gulfstream und Global.
- Geöffnet ist dienstags bis sonntags, im Sommerhalbjahr bis 18 Uhr, im Winterhalbjahr bis 17 Uhr (Stand Oktober 2026).
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Vom Hangar in Meudon zum Pariser Ur-Flughafen
- 7.Der Flughafen nebenan: Businessjets statt Airliner
- 8.Die Concorde-Halle
- 9.Der Tarmac: 747, A380 und Ariane
- 10.Die Hallen: von den Pionieren bis zur Raumfahrt
- 11.Licht und Fotografie
- 12.Anreise: RER, Metro, Bus und Auto
- 13.Paris Air Show: Le Bourget im Ausnahmezustand
- 14.Le Bourget mit anderen Spots kombinieren
- 15.Regeln im Museum und am Flughafen
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt48.94630, 2.43520 · Le Bourget, Île-de-France (Seine-Saint-Denis)
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Offizieller Name | Musée de l'Air et de l'Espace, öffentliche Einrichtung unter dem französischen Verteidigungsministerium |
|---|---|
| Spot-Typ | Luftfahrtmuseum im historischen Terminal mit Hallen, Außenvorfeld (Tarmac) und Dachterrassen direkt am aktiven Flughafen |
| Adresse | 3, esplanade de l'Air et de l'Espace, 93350 Le Bourget |
| Flughafen | Paris-Le Bourget (IATA: LBG, ICAO: LFPB), Geschäftsreise- und Allgemeine Luftfahrt, betrieben von Groupe ADP |
| Pisten am Flughafen | 07/25 (3.000 m), 03/21 (2.665 m) und 09/27 (1.845 m) |
| Öffnungszeiten | Dienstag bis Sonntag; April bis September 10–18 Uhr, Oktober bis März 10–17 Uhr, letzter Einlass 30 Minuten vor Schluss; montags, am 1. Januar und 25. Dezember geschlossen (Stand Oktober 2026) |
| Eintritt | Normalpreis 17 €, ermäßigt 14 €, jeweils inklusive Boarding Pass für 747, Dakota und beide Concorde; eigene Jugendtarife für 4–18 Jahre (6 €) und 19–25 Jahre (8 €), Leistungsumfang vorab auf der Tarifseite prüfen; am ersten Sonntag im Monat freier Eintritt (Stand Oktober 2026) |
| Anreise ÖPNV | RER B bis Le Bourget oder Metro 7 bis La Courneuve, jeweils weiter mit Bus 152; außerdem Busse 350, 610 und 148 bis „Musée de l'Air et de l'Espace“ |
| Sammlung | Mehr als 150 ausgestellte Flugzeuge in mehreren Hallen und auf dem Tarmac – eine der größten Luftfahrtsammlungen der Welt |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Hall Concorde mit F-WTSS und F-BTSD
Das Herzstück für viele Besucher. In der Halle stehen zwei Concorde Nase an Nase: der Prototyp F-WTSS, der 1969 zum ersten Mal flog, und die Air-France-Serienmaschine F-BTSD „Sierra Delta“. Mit dem Boarding Pass gehst du über die Hecktreppe in den Prototyp, durch beide Kabinen über einen Verbindungssteg und endest über dem Flügel der Sierra Delta. Für Ganzaufnahmen brauchst du ein Weitwinkel, in der Kabine eher ein lichtstarkes Objektiv.
Tarmac mit Boeing 747-128 F-BPVJ und Airbus A380 F-WWDD
Auf dem Außenvorfeld stehen die großen Brocken: die Air-France-747 F-BPVJ, die A380 MSN 004 mit dem Testkennzeichen F-WWDD, dazu unter anderem eine Douglas DC-8, eine Transall C-160, eine Dassault Mercure, ein Rafale und ein Mirage F1. Die 747 betrittst du mit dem Boarding Pass über eine Außentreppe und siehst Cockpit, erste Klasse, Struktur und Frachtraum. Für die Außenansichten nimmst du ein Weitwinkel oder Standardzoom und suchst dir Abstand.
Terrassen auf dem Terminal von 1937
Die Dachterrassen auf dem Art-déco-Terminal von Georges Labro sind der eigentliche Spotter-Platz des Museums. Von hier überblickst du den Museums-Tarmac mit 747, A380, Transall, DC-8 und den Ariane-Modellen und dahinter die Pisten des aktiven Flughafens Le Bourget. Früher standen hier bis zu 6.000 Zuschauer bei Flugvorführungen. Für startende und landende Businessjets packst du ein Tele bis etwa 400 mm ein.
Historischer Kontrollturm von 1953
Auf dem Terminal sitzt der alte Tower, restauriert im Zustand von 1953. Die Kanzel liegt gut 13 Meter über dem Vorfeld und ist leer geräumt – es geht um den Raum und den Rundumblick über die Pisten. An klaren Tagen siehst du Sacré-Cœur und den Eiffelturm am Horizont.
Grande Galerie, Hall des prototypes und Hall de la Cocarde
Im restaurierten Terminal führt die Grande Galerie von den Pionieren über den Ersten Weltkrieg bis zur Flugsicherung. In der Prototypenhalle stehen Exoten wie der Leduc 010, der Triton als erstes französisches Strahlflugzeug und der Senkrechtstarter Mirage III-V-01. In der Hall de la Cocarde ist der Mirage 2000 eines der Hauptstücke. Hier sammelst du Typen, die du nirgendwo sonst fliegend erwischst.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Musée de l'Air et de l'Espace am Flughafen Paris-Le Bourget
- Zwei Concorde zum Betreten: Prototyp F-WTSS und die Air-France-Maschine F-BTSD „Sierra Delta“
- Boeing 747-128 F-BPVJ der Air France, von Cockpit bis Frachtraum begehbar
- Airbus A380 MSN 004 (F-WWDD), eines der Testflugzeuge, seit Februar 2017 im Museum
- Lebensgroße Modelle von Ariane 1 und Ariane 5 auf dem Tarmac, gebaut für die Luftfahrtsalons 1979 und 1995
- Französische Militärluftfahrt mit Rafale, Mirage 2000, Mirage F1, Transall und Prototypen wie Leduc 010 und Mirage III-V
- Businessjets am lebenden Flughafen – Le Bourget gilt als größter Geschäftsreiseflughafen Europas
- Soyuz-Kapsel T-6 von Jean-Loup Chrétien in der Raumfahrthalle
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Enorme Typenvielfalt von den Pionieren bis zur A380
- Zwei Concorde und eine 747 von innen an einem Ort
- Günstige Jugendtarife bis 25 Jahre, am ersten Sonntag im Monat freier Eintritt
- Aktiver Businessjet-Flughafen direkt nebenan statt reiner Museumshalle
- Mit RER, Metro und Bus aus Paris gut erreichbar
Dagegen spricht
- Montags geschlossen
- Die Bewegungen auf dem Flughafen sind fast nur Businessjets und Allgemeine Luftfahrt, keine Airliner
- Großflugzeuge auf dem Tarmac stehen eng, freie Ganzaufnahmen brauchen Geduld und Weitwinkel
- Baustellen rund um das Museum bis Herbst 2027 – Wege können sich ändern
- Erster Sonntag im Monat und Schulferien sehr voll
Aktualisiert: Oktober 2026 – Es gibt Luftfahrtmuseen, und es gibt Le Bourget. Am nordöstlichen Rand von Paris steht das Musée de l’Air et de l’Espace in dem Terminal, in dem früher der Pariser Luftverkehr abgefertigt wurde. Auf dem Vorfeld davor parken eine Boeing 747 und eine A380, in der Halle nebenan stehen zwei Concorde, und hinter dem Zaun starten Businessjets auf dem größten Geschäftsreiseflughafen Europas.
Diese Seite zeigt dir, was du als Spotter wirklich sehen kannst, welches Ticket du brauchst, wie du hinkommst und wie du den Tag am besten einteilst.
Concorde, 747 und A380 in deinem Hangar
Halte F-WTSS, F-BPVJ und F-WWDD mit Foto, Typ und Kennzeichen fest und sieh dir an, was andere Spotter in Le Bourget gesammelt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Vom Hangar in Meudon zum Pariser Ur-Flughafen
Das Museum ist älter als die meisten Airlines, deren Flugzeuge es heute zeigt. Gegründet wurde es 1919 auf Anregung des Ingenieurs Albert Caquot, die Sammlung begann in einem Hangar in Issy-les-Moulineaux. Ab 1921 war sie in Chalais-Meudon zu sehen, Später zog sie an den Boulevard Victor in Paris. Nach dem Zweiten Weltkrieg landeten die Exponate wieder in Meudon.
Der Umzug nach Le Bourget begann 1973, die erste Halle öffnete 1975. Damit kam das Museum an einen Ort mit eigener Geschichte: Le Bourget war ab 1919 der Pariser Flughafen und bis zur Eröffnung von Orly 1932 der einzige. 1927 landete hier Charles Lindbergh nach seinem Alleinflug über den Atlantik. Air France zog 1952 komplett nach Orly, internationaler Linienverkehr endete 1977, der letzte regionale Linienverkehr 1980.
Das Herz des Museums ist das Terminal von 1937, entworfen von Georges Labro im Stil eines Ozeandampfers. Ab 1987 wurde es zur Grande Galerie, zum hundertjährigen Bestehen des Museums wurde es restauriert und 2019 wiedereröffnet. Das Musée de l’Air et de l’Espace ist eine öffentliche Einrichtung unter dem französischen Verteidigungsministerium.
Der Flughafen nebenan: Businessjets statt Airliner
Der Flughafen Paris-Le Bourget ist heute kein Passagierflughafen mehr, sondern ein Platz für Geschäftsreise- und Allgemeine Luftfahrt. Betreiber ist Groupe ADP, die auch Paris-Charles de Gaulle und Orly führt. Le Bourget gilt als größter Geschäftsreiseflughafen Europas, rund 45 Unternehmen der Privat- und Geschäftsfliegerei sind dort tätig.
Es gibt drei Pisten: die 07/25 mit 3.000 Metern, die 03/21 mit 2.665 Metern und die kürzere 09/27 mit 1.845 Metern. Für dich heißt das: Vom Museum aus siehst du keine Airliner-Wellen wie in Roissy, sondern einen ständigen Strom aus Falcon, Gulfstream, Global, Challenger und Citation. Gerade die Muster von Dassault Aviation sind hier zu Hause, vom Falcon 7X bis zum Falcon 8X. Dazu kommen Langstrecken-Businessjets wie die Gulfstream G650 und die Bombardier Global 7500.
Wie du solche Jets sicher auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Gulfstream, Global, Falcon, Citation und Challenger unterscheiden. Tipps zur Jagd auf seltene Kennzeichen findest du unter Businessjets spotten.
Bewegungen nicht dem Zufall überlassen
Businessjets fliegen nicht nach festem Flugplan. Ein kurzer Blick auf einen Flugtracker vor dem Gang auf die Terrassen zeigt dir, ob gerade etwas im Anflug ist. Mit den Sichtungs-Alarmen von Planetrack wirst du benachrichtigt, wenn ein Kennzeichen oder Typ auf deiner Wunschliste Le Bourget ansteuert. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Concorde-Halle
Die Hall Concorde wurde 1994 gebaut und ist für viele der Hauptgrund für die Anreise. Hier stehen zwei Flugzeuge, die zusammen die Geschichte des Überschallverkehrs erzählen:
- F-WTSS, Prototyp 001: Der erste Concorde-Prototyp flog 1969 zum ersten Mal. Mit ihm testete André Turcat das Flugverhalten, und 1973 diente es zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis – auch dazu gibt es in der Halle eine kleine Ausstellung.
- F-BTSD „Sierra Delta“: Eine Serienmaschine der Air France, also genau die Bauform, die im Liniendienst nach New York unterwegs war.
Mit dem Boarding Pass gehst du über die Hecktreppe in den Prototyp, wechselst über einen Steg in die Sierra Delta und kommst über dem Flügel wieder heraus. Die Halle selbst kannst du mit dem Basisticket betreten. Wer tiefer einsteigen will, liest vorher die Geschichte der Concorde und die Typseite zur Aérospatiale/BAC Concorde. Ein Concorde-Gegenstück auf der britischen Seite findest du übrigens bei Aerospace Bristol.
Zwei Concorde, ein Tag
Poste deine Bilder von F-WTSS und F-BTSD mit Kennzeichen und Spot und sammel Likes und Kommentare aus der Community. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Der Tarmac: 747, A380 und Ariane
Draußen auf dem Museumsvorfeld wird es groß. Das Aushängeschild ist die Boeing 747-128 F-BPVJ der Air France. Mit dem Boarding Pass steigst du über eine Außentreppe ein und siehst Teile, die du als Passagier nie zu Gesicht bekommst: Struktur, Frachträume, Cockpit und die erste Klasse. Die Typgeschichte liest du auf der Seite zur Boeing 747-100 und im Beitrag zur Geschichte der Boeing 747.
Daneben steht die A380 MSN 004 mit dem Testkennzeichen F-WWDD. Sie gehörte zu den Erprobungsflugzeugen von Airbus und steht seit Februar 2017 im Museum. Neben der 747 ergibt sich das wohl beste Motiv für den Größenvergleich der beiden Jumbos – wie du sie im Flug unterscheidest, zeigt der Beitrag A380 und Boeing 747 unterscheiden.
Weitere Exponate auf dem Außengelände sind unter anderem:
| Flugzeug | Was es besonders macht |
|---|---|
| Douglas DC-8 | Langstrecken-Vierstrahler der ersten Jetgeneration |
| Transall C-160 | Deutsch-französischer Militärtransporter |
| Dassault Mercure | Französischer Kurzstreckenjet, nur bei Air Inter im Liniendienst |
| Dassault Rafale | Heutiger Standardjäger der französischen Streitkräfte |
| Dassault Mirage F1 | Klassischer französischer Kampfjet der 1970er |
| Ariane 1 und Ariane 5 | Lebensgroße Modelle, gebaut für die Salons 1979 und 1995 |
Welche Flugzeuge genau draußen stehen, kann sich durch Restaurierungen und Umstellungen ändern. Zum Boarding Pass gehört außerdem eine Douglas C-47 Dakota, die militärische Version der DC-3.
Die Hallen: von den Pionieren bis zur Raumfahrt
Die Sammlung verteilt sich auf mehrere Bereiche. In der Grande Galerie im alten Terminal gehst du durch die Salle des Huit Colonnes, die Pionierzeit, den Ersten Weltkrieg und eine Halle zur Flugsicherung. Draußen am Tarmac schließen die Hall 1939-1945 und die Concorde-Halle an.
Für Typensammler besonders ergiebig sind:
- Hall des prototypes: Hier stehen Einzelstücke wie der Leduc 010, der von einem Trägerflugzeug ausgeklinkt wurde, der Triton als erstes französisches Strahlflugzeug und der Senkrechtstarter Mirage III-V-01.
- Hall de la Cocarde: Die Militärluftfahrt Frankreichs, mit dem Mirage 2000 als einem der Hauptstücke.
- Hall de l’Espace: Höhenforschungsraketen, Ariane, Apollo und die Kapsel Soyuz T-6 von Jean-Loup Chrétien, dem ersten Franzosen im All, samt seinem Flugoverall.
- Dazu die Hallen zur Zwischenkriegszeit, zu Hubschraubern und zur Staffel Normandie-Niemen.
Wenn du alte Muster sicher zuordnen willst, hilft dir der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Wie viel Zeit brauchst du in Le Bourget?
Richtwert ohne Gewähr. An vollen Tagen brauchst du für Treppen und Warteschlangen am Boarding Pass mehr Zeit.
Licht und Fotografie
Der größte Teil der Sammlung steht unter Dach, das Licht draußen spielt deshalb nur für den Tarmac und die Terrassen eine Rolle. In den Hallen arbeitest du mit höherer ISO und einem lichtstarken Standardzoom. Für die Concorde-Halle und die Kabinen ist ein Weitwinkel Gold wert, sonst bekommst du die langen Rümpfe nicht aufs Bild. Was dabei hilft, steht im Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
Auf dem Tarmac stehen die großen Flugzeuge eng beieinander. Ganzaufnahmen ohne Besucher und ohne andere Rümpfe im Hintergrund gelingen am ehesten direkt zur Öffnung. Bei leichter Bewölkung hast du weiches Licht ohne harte Schatten unter den Flügeln, bei Sonne prüfst du vorher, wo sie steht – mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du das schon zu Hause.
Für Businessjets auf den Pisten von den Terrassen aus brauchst du dagegen ein Tele, etwa bis 400 mm. Die Pisten liegen ein gutes Stück entfernt, und an warmen Tagen flimmert die Luft über dem Asphalt. Konzentrier dich dann auf Jets, die nah am Terminal rollen.
Zur Öffnung da sein
Um 10 Uhr ist der Tarmac leer. Geh zuerst nach draußen zu 747 und A380, solange keine Gruppen im Bild stehen.
Boarding Pass früh nutzen
Concorde und 747 werden im Lauf des Tages voller. Mach die Innenbesuche am Vormittag.
Mittags in die Hallen
Wenn das Licht draußen hart wird, wechselst du in die Grande Galerie, die Prototypenhalle und die Raumfahrthalle.
Tower und Terrassen einplanen
Der Tower ist nur zu festen Zeiten offen. Leg deinen Besuch so, dass du einen Termin erwischst, und bleib danach auf den Terrassen.
Kennzeichen notieren
Fotografiere bei Museumsflugzeugen auch das Kennzeichen oder die Infotafel. So ordnest du jede Aufnahme später sicher zu.
Anreise: RER, Metro, Bus und Auto
Le Bourget liegt nordöstlich von Paris und ist ohne Auto gut erreichbar. Das Museum nennt diese Wege:
- RER B bis zur Station Le Bourget, dann weiter mit dem Bus 152. Auf der Linie B gibt es immer wieder Bauarbeiten, prüf deshalb die Verbindung am Reisetag.
- Metro 7 bis La Courneuve, ebenfalls weiter mit dem Bus 152.
- Busse 350, 610, 148 und 152 halten an der Haltestelle „Musée de l’Air et de l’Espace“. Der 350 fährt unter anderem über Porte de la Chapelle.
- Auto: Über die A1 ab Porte de la Chapelle bis zur Ausfahrt 5 „Aéroport du Bourget“ oder über die N2.
Am Museum wird eine Station der neuen Metrolinie 17 gebaut, deren Eingangsgebäude direkt am Museum liegen wird. Bis sie eröffnet, bleibt es beim Umstieg auf den Bus. Rund um das Museum laufen außerdem bis Herbst 2027 Bauarbeiten, folge vor Ort der Beschilderung.
Gepäck klein halten
Taschen größer als 55 × 35 × 20 cm sind im Museum nicht erlaubt. Es gibt kostenlose Schließfächer, die du am selben Tag wieder leeren musst. Nimm für den Museumstag also lieber eine kompakte Fototasche statt des großen Rucksacks mit dem Riesentele.
Bist du bereit für Le Bourget?
- Besuch nicht auf einen Montag gelegt
- Ticket mit Boarding Pass gekauft oder Altersregel geprüft
- Weitwinkel für Concorde-Halle und Kabinen eingepackt
- Tele bis etwa 400 mm für Businessjets dabei
- Tower-Zeiten nachgesehen
- Fototasche unter 55 × 35 × 20 cm
- Verbindung mit RER B oder Metro 7 und Bus 152 geprüft
Paris Air Show: Le Bourget im Ausnahmezustand
Alle zwei Jahre, in ungeraden Jahren im Juni, verwandelt sich der Flughafen in das Gelände der Paris Air Show, auf Französisch Salon international de l’aéronautique et de l’espace. Seit 1953 findet sie in Le Bourget statt, ihre Wurzeln reichen bis zu einer Schau im Grand Palais 1909. Die nächste Ausgabe läuft vom 14. bis 20. Juni 2027. Die ersten Tage sind dem Fachpublikum vorbehalten, an den letzten Tagen ist üblicherweise auch das allgemeine Publikum zugelassen.
Für Spotter ist das die Woche mit der höchsten Dichte an Prototypen, Testflugzeugen in Hauslackierung und Militärjets – die Terrassen des alten Terminals waren historisch der Zuschauerplatz für bis zu 6.000 Menschen bei Flugvorführungen. Welche Regelungen in dieser Woche für das Museum gelten, gibt es jeweils gesondert bekannt. Alles zu Tickets und Strategie steht im Beitrag Paris Air Show in Le Bourget. Was dich an Testflugzeugen erwartet, zeigt Hauslackierungen von Airbus, Boeing und Embraer, und wie du einen Messetag fotografisch meisterst, erklärt Airshows fotografieren.
Prototypen und Specials nicht verpassen
Setz Kennzeichen, Typen und Special Liveries auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie Le Bourget oder Roissy ansteuern. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Le Bourget mit anderen Spots kombinieren
Weil am Flughafen Le Bourget selbst keine Airliner fliegen, lohnt sich die Kombination mit Paris-Charles de Gaulle. Roissy liegt nur wenige Kilometer weiter nordöstlich und bietet Langstrecke von Air France und den Partnern der SkyTeam. Die besten Spots dort beschreibt der Planespotting-Guide für Paris-CDG. Bevor du in Frankreich am Zaun stehst, lies den Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen – die Regeln sind strenger als in Deutschland.
Wenn dich die französische Luftfahrtgeschichte packt, ist das zweite große Ziel Aeroscopia in Toulouse-Blagnac mit einer weiteren Concorde und dem Airbus-Werk direkt nebenan. In Europa spielen außerdem das Aviodrome in Lelystad mit seiner KLM-747 und das IWM Duxford in derselben Liga.
Le Bourget passt, wenn …
- du Concorde, 747 und A380 von innen und außen erleben willst
- du Typen sammelst, die nicht mehr fliegen
- du Businessjets und französische Militärluftfahrt magst
- das Wetter für einen Zaunspot zu schlecht ist
Kombiniere weiter, wenn …
- du am selben Tag Linienverkehr willst – dann nachmittags nach Roissy
- du in einem ungeraden Jahr im Juni in Paris bist – dann mit der Air Show
Fahr woanders hin, wenn …
- es Montag ist
- du nur Airliner-Bewegungen in Serie suchst
Regeln im Museum und am Flughafen
Das Museum liegt auf dem Gelände eines aktiven Flughafens. Bleib auf den freigegebenen Flächen, respektiere Absperrungen auf dem Tarmac und klettere nicht auf Exponate. Die Treppen zu Concorde und 747 sind eng und steil, lass anderen Besuchern Platz, statt minutenlang auf der Treppe zu fotografieren.
Keine Drohne in Le Bourget
Le Bourget ist ein aktiver Flughafen mit regem Geschäftsreiseverkehr. Drohnenflüge im Umfeld sind ohne Genehmigung verboten, auch kleine Kameradrohnen. Was in Frankreich beim Fotografieren rund um Flughäfen gilt, fasst der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen zusammen.
Fazit
Das Musée de l’Air et de l’Espace ist ein Pflichtziel für jeden, der Luftfahrt liebt. Kaum ein anderer Ort in Europa bietet zwei begehbare Concorde, eine 747 von Cockpit bis Frachtraum und eine A380 aus dem Testprogramm auf einem Gelände – und das alles in einem historischen Terminal, von dessen Dach du auf einen lebendigen Businessjet-Flughafen schaust.
Wer Linienverkehr in Serie sucht, wird hier nicht satt. Mit einem frühen Start, dem Boarding Pass und einem Abstecher nach Roissy am Nachmittag wird aus Le Bourget aber einer der vielseitigsten Spottertage, die Paris zu bieten hat.
Kurzfazit
Typen-Spot der Extraklasse: zwei Concorde, die Air-France-747 F-BPVJ und die A380 F-WWDD zum Anfassen, dazu Businessjets von den Terrassen. Komm zur Öffnung, nimm den Boarding Pass und meide den Montag.
Zusammenfassung
- Le Bourget ist zuerst ein Typen-Spot: Concorde, 747, A380 und französische Militärjets sammelst du hier in Ruhe und aus nächster Nähe.
- Der Flughafen nebenan liefert Businessjets statt Airliner – nimm ein Tele mit, wenn du die Bewegungen von den Terrassen mitnehmen willst.
- Plane einen halben bis ganzen Tag ein und komm direkt zur Öffnung, dann gehört dir der Tarmac.
- Kombiniere den Besuch mit einem Spot in Paris-Charles de Gaulle, wenn du auch Linienverkehr sehen willst.
Häufige Fragen
Was kostet der Eintritt ins Musée de l'Air et de l'Espace?
Stand Oktober 2026 zahlst du den Normalpreis von 17 €, ermäßigt 14 €. Darin ist der Boarding Pass enthalten, mit dem du in die Boeing 747, die Douglas Dakota und beide Concorde steigst. Für junge Besucher gibt es eigene Tarife: 6 € für 4 bis 18 Jahre und 8 € für 19 bis 25 Jahre. Was genau in diesen Tarifen enthalten ist und ob der Boarding Pass dazugehört, prüfst du am besten vorab auf der Tarifseite des Museums. Am ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt kostenlos.
Wann hat das Museum geöffnet?
Dienstags bis sonntags. Vom 1. April bis 30. September von 10 bis 18 Uhr, vom 1. Oktober bis 31. März von 10 bis 17 Uhr, letzter Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Schluss. Montags, am 1. Januar und am 25. Dezember ist geschlossen. Einzelne Bereiche können bei Veranstaltungen zu sein, prüf deshalb vorab die Museumsseite.
Kann ich in die Concorde hineingehen?
Ja, mit dem Boarding Pass. Du steigst über die Hecktreppe in den Prototyp F-WTSS, gehst über einen Steg in die Serienmaschine F-BTSD „Sierra Delta“ und verlässt sie über dem Flügel. Die Treppen sind eng, rechne mit etwa 45 Minuten für alle vier Flugzeuge des Boarding Pass. Mehr zum Typ steht auf der Seite zur Concorde und im Beitrag zur Geschichte der Concorde.
Welche Boeing 747 steht in Le Bourget?
Die Boeing 747-128 mit dem Kennzeichen F-BPVJ, eine frühere Maschine der Air France. Beim Besuch siehst du nicht nur die Kabine, sondern auch Cockpit, Struktur und Frachtraum. Wie du die 747-Varianten auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Boeing 747-100 bis 747-8 erkennen.
Was hat es mit dem A380 im Museum auf sich?
Es ist die A380 mit der Seriennummer 004 und dem Testkennzeichen F-WWDD, eines der Flugzeuge aus dem Erprobungsprogramm von Airbus. Sie steht seit Februar 2017 auf dem Tarmac des Museums. Zum Typ selbst findest du alles auf der Seite zum Airbus A380-800.
Sehe ich vom Museum aus echten Flugverkehr?
Ja, aber keinen Linienverkehr. Le Bourget ist heute ein Flughafen für Geschäftsreise- und Allgemeine Luftfahrt und gilt als größter seiner Art in Europa. Von den Terrassen und dem alten Tower siehst du vor allem Businessjets wie Falcon, Gulfstream und Global. Wie du die Muster unterscheidest, steht im Beitrag Businessjets unterscheiden.
Wie komme ich mit Bus und Bahn hin?
Mit dem RER B bis Le Bourget oder mit der Metro 7 bis La Courneuve, jeweils weiter mit dem Bus 152. Die Buslinien 350, 610, 148 und 152 halten an „Musée de l'Air et de l'Espace“. Am RER B gibt es regelmäßig Bauarbeiten, prüf die Verbindung am Reisetag. Am Museum wird außerdem eine Station der neuen Metrolinie 17 gebaut, einen verlässlichen Eröffnungstermin gibt es noch nicht.
Wie komme ich mit dem Auto hin?
Über die A1 ab Porte de la Chapelle bis zur Ausfahrt 5 „Aéroport du Bourget“, alternativ über die N2. Rund um das Museum laufen bis Herbst 2027 Bauarbeiten, folge deshalb der Beschilderung vor Ort.
Ist das Museum während der Paris Air Show offen?
Das Museum liegt mitten im Ausstellungsgelände der Paris Air Show, die in ungeraden Jahren im Juni stattfindet, das nächste Mal vom 14. bis 20. Juni 2027. Welche Regelungen in dieser Woche für Museumsbesucher gelten, gibt das Museum jeweils gesondert bekannt. Alles zur Messe selbst steht im Beitrag Paris Air Show in Le Bourget.
Darf ich im Museum fotografieren und eine Drohne mitbringen?
Fotografieren ist ein Hauptgrund für den Besuch. Achte aber auf die Gepäckregel: Taschen über 55 × 35 × 20 cm sind nicht erlaubt, es gibt kostenlose Schließfächer. Eine Drohne hat hier nichts verloren, das Museum liegt direkt an einem aktiven Flughafen. Was in Frankreich rund um Flughäfen gilt, fasst der Beitrag Fotografieren an französischen Flughäfen zusammen.
Musée de l'Air et de l'Espace am Flughafen Paris-Le Bourget in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Aeroscopia am Flughafen Toulouse-Blagnac
Direkt neben der Airbus-Endmontage in Blagnac stehen zwei Concordes, der zweite A380 überhaupt und das erste A320-Testflugzeug. Aeroscopia ist der perfekte Startpunkt für einen Spottertag in Toulouse – mit Werkstour, Testflugzeugen und dem Beluga-Verkehr nur wenige Kilometer entfernt.
MuseumAerospace Bristol – Luftfahrtmuseum am ehemaligen Flugplatz Filton
Auf dem alten Werksflugplatz im Norden von Bristol steht die letzte gebaute Concorde – und du darfst einsteigen. Drumherum erzählt Aerospace Bristol über hundert Jahre Flugzeugbau in Filton, von der Boxkite bis zum Airbus-Flügel. So holst du als Spotter das Beste aus dem Besuch heraus.
MuseumAviodrome am Flughafen Lelystad
Das größte Luftfahrtmuseum der Niederlande liegt direkt am Flughafen Lelystad: Hier kletterst du in eine KLM-747, gehst an Fokker-Typen von der Spin bis zur Fokker 100 vorbei und hörst nebenan die Allgemeine Luftfahrt starten. So holst du als Spotter das Meiste aus dem Besuch heraus.
MuseumIWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Aérospatiale/BAC Concorde
Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.
✈ FlugzeugtypBoeing 747-100
Mit ihr begann das Zeitalter der Großraumjets: Die Boeing 747-100 flog 1969 zum ersten Mal und ging 1970 bei Pan Am in Dienst. So erkennst du den Ur-Jumbo und hier findest du die erhaltenen Exemplare.
✈ FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
✈ FlugzeugtypDouglas DC-3 / C-47
Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.
✈ FlugzeugtypDouglas DC-8
Mit der DC-8 stieg Douglas ins Jetzeitalter ein: vier Triebwerke, gepfeilter Flügel und später ein Rumpf von über 57 Metern. Hier liest du, wie sich die Serien unterscheiden, warum die Super Sixty so berühmt wurde und wo du eine der letzten DC-8 noch erwischst.
✈ FlugzeugtypTransall C-160
Zwei kräftige Turboprops, ein hoch angesetzter Flügel und eine große Heckrampe: Die Transall C-160 war mehr als 50 Jahre das Arbeitspferd der Luftwaffe. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute noch steht.
✈ FlugzeugtypDassault Mercure
Ein französischer Kurzstreckenjet, der größer und schneller als die Boeing 737 war und trotzdem nur einen Kunden fand: Die Dassault Mercure flog von 1974 bis 1995 ausschließlich für Air Inter. So erkennst du sie und findest sie heute im Museum.
✈ FlugzeugtypDassault Mirage 2000
Ein schlanker Deltaflügel, kein Höhenleitwerk, ein einziges großes Triebwerk: Die Mirage 2000 war drei Jahrzehnte lang das Rückgrat der französischen Luftwaffe. So erkennst du sie, so unterscheidest du die Versionen und hier fliegt sie noch.
✈ FlugzeugtypDassault Rafale
Canards dicht vor dem Deltaflügel, zwei seitliche Lufteinlässe, ein fest eingebauter Tankstutzen neben dem Cockpit: Die Rafale ist Frankreichs Allzweck-Kampfjet. So erkennst du sie und ihre Versionen B, C und M.
✈ FlugzeugtypDassault Falcon 7X
Drei Triebwerke am Heck, Sidesticks statt Steuerhorn: Die Falcon 7X war 2005 der erste Businessjet mit voller Fly-by-Wire-Steuerung. So erkennst du sie und trennst sie von der fast gleichen Falcon 8X.
Airlines, die hier fliegen
Air France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
NetzwerkAir Inter
Historische französische Inlandsairline (1954–1997) mit Basis in Paris-Orly. Air Inter flog Caravelle, war einziger Betreiber der Dassault Mercure, setzte früh auf A300 und A320 und ging 1997 vollständig in Air France auf.
NetzwerkUTA – Union de Transports Aériens
Historische französische Airline (1963–1992): Die private UTA flog von Paris mit DC-8, DC-10 und Boeing 747 nach West- und Zentralafrika, in den Pazifik und nach Kalifornien – bis Air France sie übernahm. Traurig bekannt wurde sie durch den Bombenanschlag auf Flug 772 über der Ténéré-Wüste 1989.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Musée de l'Air et de l'Espace
Eines der ältesten Luftfahrtmuseen der Welt, untergebracht im Art-déco-Terminal des ersten Pariser Flughafens: Vom Blériot-Eindecker über zwei Concorde bis zur A380 erzählt das Musée de l'Air et de l'Espace hundert Jahre Luft- und Raumfahrt – und nebenan starten die Businessjets.
FlughafenFlughafen Paris-Le Bourget
Hier landete Lindbergh 1927, hier steht das Art-déco-Terminal von 1937, und alle zwei Jahre zeigt die Luftfahrtindustrie hier auf der Paris Air Show ihre Neuheiten. Linienflüge gibt es in Le Bourget längst nicht mehr – dafür Falcon, Gulfstream und Global in einer Dichte, die in Europa kaum ein anderer Flughafen erreicht.
FlughafenFlughafen Paris-Charles de Gaulle
Größter Flughafen der EU und Heimat von Air France: vier Ost-West-Bahnen in zwei Paaren, ein riesiges Terminal 2, das FedEx-Drehkreuz für Europa – und ein Spotter-Umfeld, das ohne Genehmigung, Auto und gute Vorbereitung schnell frustriert.
HerstellerDassault Aviation
Dassault Aviation baut in Frankreich Kampfjets und die Businessjets der Falcon-Familie. Für Spotter heißt das: Rafale auf Airshows und Militärflugplätzen, Falcons auf jedem größeren Flughafen mit Geschäftsreiseverkehr – und mit ein paar Merkmalen am Heck lassen sich die Modelle sicher auseinanderhalten.
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