Das Wichtigste in Kürze
- Bulgaria Air ist die nationale Airline Bulgariens mit Sitz und Drehkreuz am Flughafen Sofia.
- Codes: IATA FB, ICAO LZB, Rufzeichen „FLYING BULGARIA“.
- Seit Juni 2023 fliegt der Airbus A220: insgesamt sieben Maschinen, fünf A220-300 und zwei A220-100, geleast von Air Lease Corporation.
- Daneben sind Airbus A320 und Embraer 190 im Einsatz; die Flotte ist mit rund 16 Flugzeugen klein und gut überschaubar.
- Keine Allianz: Bulgaria Air setzt auf Codeshares, etwa mit Aegean, Air France, KLM, Air Serbia und TAROM.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Bulgaria Air im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: A220 als neues Rückgrat
- 4.A220, A320 oder E190? So unterscheidest du sie
- 5.Woran du Bulgaria Air erkennst
- 6.Netz und Partner
- 7.Bulgaria Air in Deutschland spotten
- 8.Spotten in Bulgarien
- 9.Ein Blick zurück: von Balkan zu Bulgaria Air
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | FB |
|---|---|
| ICAO-Code | LZB |
| Rufzeichen | FLYING BULGARIA |
| Drehkreuze | SOF |
| Geschäftsmodell | Nationale Linienairline mit Drehkreuz Sofia, dazu Charterverkehr |
| Sitz | Flughafen Sofia, Bulgarien |
| Gegründet | November 2002, Flugbetrieb seit Dezember 2002 |
| Vorgängerin | Balkan Bulgarian Airlines (1947–2002) |
| Eigentümer | Chimimport AD (bulgarische Holding) |
| Drehkreuz | Sofia (SOF), Schwerpunkte zusätzlich in Burgas und Warna |
| Allianz | keine, aber Codeshares u. a. mit Aegean, Air France, KLM, Air Serbia und TAROM |
| Flotte (Stand Mitte 2026) | Rund 16 Flugzeuge: 2 Airbus A220-100, 5 A220-300, 4 A320, 4 Embraer 190 und eine einzelne A319 |
| Charter-Marke | Bul Air |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Bulgaria Air?
- Schriftzug „Bulgaria Air“ auf dem Rumpf, seit 2022 in Kyrillisch als „България Еър“ geschrieben
- Bulgarisches Kennzeichen mit LZ- am Rumpf
- Auf dem Tracker LZB, in der Flugnummer FB, im Funk „FLYING BULGARIA“
- Häufigster Neuzugang ist der Airbus A220: schlanker Rumpf, große Getriebefan-Triebwerke, markante Cockpitfenster
- Daneben Embraer 190 mit 2-2-Bestuhlung und Airbus A320 der ersten Generation (ceo)
- Kleine Flotte: Wer Sofia besucht, sieht die meisten Muster an einem Tag
Bulgaria Air gehört zu den Airlines, die du an deutschen Flughäfen nicht jeden Tag siehst – und genau das macht sie interessant. Die bulgarische Nationalairline ist klein, ihre Flotte überschaubar und seit 2023 deutlich moderner geworden: Der Airbus A220 hat bei ihr Einzug gehalten. Diese Seite zeigt dir, wie du Bulgaria Air sicher erkennst, welche Typen sie fliegt und wo du die Chance auf eine Sichtung hast.
Die ganze Flotte im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche LZ-Kennzeichen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Bulgaria Air im Überblick
Bulgaria Air ist die nationale Fluggesellschaft Bulgariens mit Sitz am Flughafen Sofia. Von dort aus fliegt sie Ziele in ganz Europa an, dazu kommen Inlandsstrecken an die Schwarzmeerküste nach Burgas und Warna. Beide Küstenflughäfen sind gleichzeitig Schwerpunkte für den Sommerverkehr, wenn Urlauber aus Mittel- und Osteuropa ans Meer wollen.
Die Airline ist jung, ihre Wurzeln sind es nicht. Gegründet wurde sie im November 2002 als Nachfolgerin der insolventen Balkan Bulgarian Airlines, die seit 1947 Bulgariens Staatsairline gewesen war. Der erste Flug unter neuem Namen ging Anfang Dezember 2002.
Mitte der 2000er-Jahre wurde Bulgaria Air privatisiert. Den Zuschlag bekam eine Gruppe bulgarischer Unternehmen um die Fluggesellschaft Hemus Air. Deren Flotte und die der kleineren Viaggio Air gingen später in Bulgaria Air auf, die anderen Marken verschwanden. Eigentümerin ist heute die bulgarische Holding Chimimport. Seit November 2008 ist Bulgaria Air Vollmitglied der IATA.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code FB: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und Flugplan.
- ICAO-Code LZB: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen FLYING BULGARIA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Der ICAO-Code LZB ist eine praktische Eselsbrücke: Die ersten beiden Buchstaben entsprechen dem bulgarischen Kennzeichen-Präfix LZ-. Das ist allerdings Zufall der Vergabe, kein festes System – bei anderen Airlines passen Code und Land oft gar nicht zusammen. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern taucht Bulgaria Air fast immer als LZB plus Nummer auf, nicht als FB. Suchst du gezielt nach der Airline, filtere nach dem ICAO-Code. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: A220 als neues Rückgrat
Die Flotte von Bulgaria Air ist klein. Nach Flottenübersichten vom Sommer 2026 sieht sie ungefähr so aus:
| Typ | Anzahl | Sitze | Klassen | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A220-300 | 5 | 143 | 8 Business, 135 Economy | Seit Juni 2023, das neue Arbeitspferd |
| Airbus A220-100 | 2 | 118 | 8 Business, 110 Economy | Kürzere Version, seltener zu sehen |
| Airbus A320 | 4 | 180 | nur Economy | Klassische A320ceo für viele Ferienflüge |
| Embraer 190 | 4 | 108 | 8 Business, 100 Economy | Seit 2012 im Einsatz |
| Airbus A319 | 1 | 140 | k. A. | Einzelstück, auf der Airline-Website nicht mehr geführt |
Die Zahlen schwanken leicht, je nach Quelle und Monat. Flugzeuge werden geleast, abgegeben oder vermietet – Bulgaria Air vermietet zum Beispiel immer wieder Maschinen samt Crew an andere Airlines. Wie solche Wet-Lease-Geschäfte funktionieren, erklärt der Artikel Wet-Lease erklärt.
Der Airbus A220
Den ersten A220 übernahm Bulgaria Air Mitte Juni 2023 im Airbus-Werk Mirabel bei Montreal. Laut Airbus umfasst das Paket sieben Flugzeuge: fünf A220-300 und zwei A220-100. Alle stammen vom Leasinggeber Air Lease Corporation und haben Triebwerke von Pratt & Whitney. Die -300 bietet in der Bulgaria-Air-Konfiguration 143 Sitze, davon acht in der Business Class.
Der A220 ersetzt nach und nach ältere Muster. Für dich als Spotter ist er der Typ, den du bei Bulgaria Air heute am wahrscheinlichsten vor die Linse bekommst – vor allem auf Strecken nach Mittel- und Westeuropa.
Airbus A320 und A319
Die A320 fliegt bei Bulgaria Air in einer dichten Ein-Klassen-Version mit 180 Sitzen. Damit eignet sie sich besonders für Charter- und Ferienverkehr. Es handelt sich um A320 der ersten Generation (ceo); die A320neo-Generation spielt bei Bulgaria Air keine Rolle. Wie du die beiden auseinanderhältst, zeigt der Guide A320neo oder ceo?.
Daneben listen Flottenübersichten noch eine einzelne A319. Ausgerechnet dieser Typ hat Geschichte: Eine A319 war 2010 das erste Flugzeug in der damals neuen Bulgaria-Air-Bemalung. Auf der Website der Airline taucht die A319 nicht mehr auf – wenn du sie noch erwischst, ist das eine kleine Rarität.
Embraer 190
Die Embraer 190 kam im März 2012 in die Flotte und war lange der Typ für kleinere Strecken. Mit 108 Sitzen ist sie das kleinste Flugzeug der Airline. Hersteller ist Embraer aus Brasilien. Mit den A220 hat Bulgaria Air nun einen moderneren Typ in ähnlicher Größe; wie lange die E190 noch bleiben, ist offen.
Nur noch die A220-100 fehlt?
Setz Typen oder Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A220, A320 oder E190? So unterscheidest du sie
Weil Bulgaria Air drei Familien parallel einsetzt, lohnt sich ein genauer Blick. Mit ein paar Merkmalen ordnest du die Flugzeuge auch aus größerer Entfernung zu.
Triebwerke ansehen
Der A220 hat im Verhältnis zum schlanken Rumpf auffallend große Getriebefan-Triebwerke. Bei der E190 wirken die Triebwerke kompakter, bei der A320 sitzen die klassischen ceo-Triebwerke unter einem breiteren Rumpf.
Rumpfquerschnitt schätzen
Die E190 sitzt innen 2-2, der A220 2-3, die A320 3-3. Von außen wirkt die A320 deshalb am wuchtigsten, die E190 am zierlichsten.
Cockpit und Nase prüfen
Die A320 hat die typische Airbus-Nase der 1980er-Jahre. Der A220 – ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt – hat eine eigene, gestrecktere Nase mit anderen Cockpitfenstern.
Kennzeichen notieren
Das LZ-Kennzeichen bestätigt im Zweifel, welches Flugzeug du gesehen hast. Ein kurzer Abgleich mit einer Flottendatenbank klärt den Typ endgültig.
Die Unterscheidung zwischen A220-100 und A220-300 ist schwieriger, weil beide Versionen fast gleich aussehen. Die -300 ist rund 3,7 Meter länger. Steht nur ein Flugzeug vor dir, hilft das wenig – auf dem Tracker siehst du aber den Typcode (BCS1 für die -100, BCS3 für die -300). Für die E-Jets gibt es einen eigenen Guide: Embraer E-Jets unterscheiden.
Woran du Bulgaria Air erkennst
Die heutige Bemalung geht auf das Jahr 2010 zurück. Damals wurden die Flotten von Hemus Air und Viaggio Air integriert, und Bulgaria Air brauchte ein einheitliches Erscheinungsbild. Seitdem trägt die Flotte den Schriftzug „Bulgaria Air“ am Rumpf. Eine kleine Besonderheit für Detail-Fans: Seit Juni 2022 schreibt die Airline ihren Namen auf Kyrillisch als „България Еър“ statt wie zuvor „България Ер“.
Weil die Bemalung von Typ zu Typ leicht variieren kann und Leasingflugzeuge zeitweise Abweichungen tragen, verlass dich nicht allein auf die Optik. Die sicheren Merkmale sind:
- das LZ-Kennzeichen am hinteren Rumpf,
- der ICAO-Code LZB auf dem Tracker,
- die Flugnummer mit FB auf der Anzeigetafel.
Achtung Verwechslung
Nicht jedes Flugzeug mit LZ-Kennzeichen gehört zu Bulgaria Air. In Bulgarien sind auch andere Airlines, Charter- und Frachtbetreiber registriert. Erst LZ-Kennzeichen plus Bulgaria-Air-Schriftzug oder LZB auf dem Tracker ergeben ein sicheres Bild.
Netz und Partner
Das Streckennetz ist sternförmig auf Sofia ausgerichtet. Laut Zielübersicht der Airline, die Direktflüge und Codeshare-Ziele gemeinsam aufführt, geht es ab dort in viele europäische Hauptstädte und zu Ferienzielen, etwa nach Amsterdam, Brüssel, London, Paris, Madrid, Rom, Mailand, Athen, Lissabon, Prag und Barcelona. Auch Tel Aviv steht im Netz. Inlandsflüge verbinden Sofia mit Burgas und Warna an der Schwarzmeerküste.
Im Sommer wächst der Charterverkehr deutlich. Von Burgas und Warna fliegt Bulgaria Air dann Urlauber unter anderem aus Deutschland, Polen und Israel an die Küste. Teile davon laufen unter der Charter-Marke Bul Air, die Bulgaria Air Mitte der 2010er-Jahre wiederbelebt hat. Der Unterschied zwischen beiden Verkehrsarten ist übrigens nicht immer offensichtlich – der Artikel Charterflug und Linienflug erklärt ihn.
Einer Allianz gehört Bulgaria Air nicht an. Stattdessen setzt die Airline auf Codeshares mit einzelnen Partnern, darunter Aegean Airlines, Air Serbia, TAROM, Air France, KLM, ITA Airways, Iberia und Qatar Airways. Wie solche Partnerschaften funktionieren, erklärt der Artikel Codeshare-Flüge erklärt. Mehr zu den großen Bündnissen findest du im Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Bulgaria Air in Deutschland spotten
In Deutschland gehört Bulgaria Air nicht zum Alltagsverkehr. Im Linienplan stehen Verbindungen nach Frankfurt und Berlin, außerhalb davon ist die Airline in der Regel nur im Sommer mit Charterflügen ans Schwarze Meer zu sehen. Das macht jede Sichtung etwas besonderer als die zehnte Lufthansa-A320 des Tages.
Gute Chancen auf Bulgaria Air, wenn …
- du in Frankfurt oder Berlin spottest und vorher die FB-Flüge im Plan nachgesehen hast
- Sommerferien sind und Charter nach Burgas oder Warna gehen
- du direkt in Sofia unterwegs bist – dort steht fast die ganze Flotte
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – Strecken und Frequenzen ändern sich
- du einen bestimmten Typ suchst, denn der Einsatz wechselt je nach Tag
Eher kein Bulgaria-Air-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Bulgarien hat und Winter ist
Weil Bulgaria Air nur wenige Flüge am Tag nach Deutschland schickt, ist das Timing entscheidend. Stell dich rechtzeitig an den Spot und prüf vorher die Betriebsrichtung – sonst landet die einzige Maschine des Tages auf der anderen Seite des Flughafens. Ein Sichtungs-Alarm für die Airline hilft dir, den Anflug nicht zu verpassen. Tipps zu Standorten am BER findest du im Planespotting-Guide für Berlin. Wie du einschätzt, wie besonders eine Sichtung ist, erklärt der Artikel Wie selten ist meine Sichtung?.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus – in Deutschland genauso wie in Bulgarien. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu. Was hierzulande rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Spotten in Bulgarien
Wer die Flotte komplett sammeln will, kommt an Sofia kaum vorbei. Der Flughafen ist Heimatbasis und Drehkreuz der Airline, entsprechend viele Bulgaria-Air-Maschinen sind hier im Laufe eines Tages unterwegs. Mit etwas Geduld siehst du an einem Tag A220, A320 und E190 nebeneinander.
Im Sommer lohnt sich zusätzlich die Küste. In Burgas und Warna mischt sich Bulgaria Air unter zahlreiche Ferienflieger aus ganz Europa – ein guter Ort, um die bulgarische Airline zusammen mit vielen anderen Charter-Gesellschaften zu erleben. Gerade dort fallen die dicht bestuhlten A320 mit 180 Plätzen auf, die oft im Ferienverkehr eingesetzt werden.
Ein Blick zurück: von Balkan zu Bulgaria Air
Bulgaria Air ist die Fortsetzung einer langen Geschichte. Die Vorgängerin Balkan Bulgarian Airlines flog jahrzehntelang mit sowjetischen Mustern und später westlichen Jets. Nach ihrem Ende 2002 übernahm Bulgaria Air die Rolle der Nationalairline. In den ersten Jahren flogen unter dem neuen Namen unter anderem Boeing 737-300 und 737-500, BAe 146 und Avro RJ70. Alle diese Typen sind inzwischen ausgemustert.
Mit dem Einstieg der Hemus-Air-Gruppe begann ein Umbau zu einer reinen Airbus- und Embraer-Flotte. Der jüngste Schritt war der A220 ab 2023. Wer alte Fotos von Bulgaria Air mit Boeing 737 oder Avro RJ im Archiv hat, besitzt heute also echte historische Aufnahmen.
Häufige Verwechslungen
- FB mit LZB verwechseln – FB ist der IATA-Code in der Flugnummer, LZB der ICAO-Code auf dem Tracker.
- Jedes LZ-Kennzeichen für Bulgaria Air halten – auch andere bulgarische Betreiber tragen LZ-.
- Bulgaria Air und Balkan gleichsetzen – Balkan Bulgarian Airlines ist historisch und flog bis 2002.
- A220-100 und A220-300 verwechseln – die -300 ist länger; der Typcode auf dem Tracker hilft.
- Die A320 für eine neo halten – Bulgaria Air fliegt A320 der ersten Generation (ceo).
- Bul Air für eine eigenständige Airline halten – Bul Air ist die Charter-Marke von Bulgaria Air.
Bulgaria Air im Blick behalten
Beobachte die Airline, einzelne LZ-Kennzeichen oder den A220 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Bulgaria Air ist eine kleine Nationalairline mit großer Vorgeschichte. Seit 2023 prägt der Airbus A220 das Bild, daneben fliegen A320 und Embraer 190 – eine Flotte, die du mit etwas Planung vollständig sammeln kannst. In Deutschland ist sie vor allem in Frankfurt, Berlin und im Sommer-Charterverkehr zu sehen, was jede Sichtung zu einem netten Eintrag im Logbuch macht.
Kurzfazit
Bulgaria Air (IATA FB, ICAO LZB) ist die Nationalairline Bulgariens mit Drehkreuz Sofia. Typisch sind der Airbus A220, dazu A320 und E190 – und das LZ-Kennzeichen verrät dir jedes einzelne Flugzeug.
Zusammenfassung
- Bulgaria Air ist die Nachfolgerin der insolventen Balkan Bulgarian Airlines und fliegt seit Dezember 2002 ab Sofia.
- Spannend für Spotter ist der Mix aus neuen A220, älteren A320 und Embraer 190 – eine kleine Flotte, die du gut komplett sammeln kannst.
- Kennzeichen beginnen mit LZ-, auf dem Tracker steht LZB, in der Flugnummer FB.
- In Deutschland begegnet dir Bulgaria Air vor allem in Frankfurt und Berlin; im Sommer kommen Charterflüge an die Schwarzmeerküste dazu.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Bulgaria Air?
Der IATA-Code ist FB, der ICAO-Code LZB. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „FLYING BULGARIA“. Auf Flugtrackern siehst du meist das ICAO-Rufzeichen, also LZB plus Flugnummer.
Gehört Bulgaria Air zu einer Allianz?
Nein. Bulgaria Air ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet stattdessen über Codeshares mit einzelnen Partnern zusammen, darunter Aegean, Air France, KLM, Air Serbia, TAROM und Qatar Airways.
Welche Flugzeuge fliegt Bulgaria Air?
Nach Flottenübersichten vom Sommer 2026 besteht die Flotte aus rund 16 Flugzeugen: zwei Airbus A220-100 mit 118 Sitzen, fünf A220-300 mit 143 Sitzen, vier Airbus A320 mit 180 Sitzen, vier Embraer 190 mit 108 Sitzen sowie einer einzelnen A319. Flottenzahlen ändern sich – prüf vor einer Sammeltour eine aktuelle Flottendatenbank.
Seit wann fliegt Bulgaria Air den Airbus A220?
Den ersten A220 übernahm Bulgaria Air Mitte Juni 2023 im Airbus-Werk Mirabel in Kanada. Vereinbart waren laut Airbus sieben Maschinen – fünf A220-300 und zwei A220-100 –, alle geleast von Air Lease Corporation. Angetrieben werden sie von Pratt-&-Whitney-Getriebefans.
Was hat Bulgaria Air mit Balkan Bulgarian Airlines zu tun?
Bulgaria Air wurde 2002 als Nachfolgerin der insolventen Balkan Bulgarian Airlines gegründet, die seit 1947 die bulgarische Staatsairline war. Die Flugzeuge in Balkan-Farben gehören also klar zur Geschichte; heute fliegt nur noch Bulgaria Air als Nationalairline.
Was ist Bul Air?
Bul Air ist die Charter-Marke von Bulgaria Air. Der Name geht auf eine alte bulgarische Charterlinie zurück, die einst in Balkan aufging; Bulgaria Air hat sie Mitte der 2010er-Jahre wiederbelebt. Für Spotter heißt das: Charterflüge nach Bulgarien können unter diesem Namen laufen, geflogen wird mit Bulgaria-Air-Material.
Wo kann ich Bulgaria Air in Deutschland spotten?
Im Linienverkehr steuert Bulgaria Air Frankfurt und Berlin an. Dazu kommen im Sommer Charterflüge von Burgas und Warna nach Deutschland. Da das Angebot je nach Saison schwankt, lohnt ein Blick in den aktuellen Flugplan deines Flughafens.
Welche Kennzeichen tragen Bulgaria-Air-Flugzeuge?
Wie alle in Bulgarien registrierten Luftfahrzeuge tragen sie das Nationalitätszeichen LZ-, gefolgt von drei Buchstaben. Am Kennzeichen erkennst du jedes Flugzeug eindeutig – ideal, wenn du die kleine Flotte komplett sammeln willst.
Bulgaria Air im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A220-100
Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
Weitere Airlines
Balkan Bulgarian Airlines
Historische Staatsairline Bulgariens aus Sofia: als TABSO mit sowjetischer Beteiligung groß geworden, ab 1968 Balkan, früher Exportkunde von Tu-134 und Tu-154 und nach der Wende mit Boeing und Airbus unterwegs – bis zur Insolvenz im Herbst 2002.
NetzwerkAir Serbia
Serbiens Nationalairline aus Belgrad: Nachfolgerin von Aeroput und JAT, gemischte Flotte aus Airbus, ATR und Embraer, A330 auf der Langstrecke nach Nordamerika und ein Doppeladler am Leitwerk.
NetzwerkAegean Airlines
Griechenlands größte Airline mit Drehkreuz Athen: Star-Alliance-Mitglied seit 2010, reine Airbus-A320-Familie im Jetverkehr und mit Olympic Air eine Tochter, die mit ATR-Turboprops die Inseln anfliegt.
NetzwerkTAROM
Rumäniens staatliche Airline mit der Schwalbe am Leitwerk: einst Il-62, Boeing 707 und in Lizenz gebaute One-Eleven, heute eine kleine Flotte aus Boeing 737 und ATR 72 mit Drehkreuz Bukarest.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Sofia Vasil Levski
Bulgariens wichtigster Flughafen am Ostrand der Hauptstadt: eine lange Piste in Ost-West-Richtung, zwei Terminals, Bulgaria Air mit neuen A220, die Low-Cost-Basen von Wizz Air und Ryanair, eine Luftwaffenstaffel auf dem Gelände – und Spots am Zaun, die du größtenteils ohne Leiter nutzt.
FlughafenFlughafen Burgas
Das Tor zur bulgarischen Schwarzmeerküste: Burgas bringt jeden Sommer Urlauber an den Sonnenstrand, nach Nessebar und Sosopol. Eine 3.200 Meter lange Piste, ein modernes Terminal, viele Ferienflieger aus Polen, Großbritannien, Tschechien und Deutschland – und ein Winter, in dem es sehr ruhig wird.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerEmbraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
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