Das Wichtigste in Kürze
- EgyptAir ist der staatliche Flag Carrier Ägyptens und eine der ältesten Airlines Afrikas und des Nahen Ostens.
- Codes: IATA MS, ICAO MSR, Rufzeichen „EGYPTAIR“, Kennzeichen SU-.
- Star Alliance seit 2008: EgyptAir ist das einzige Mitglied aus Nordafrika und dem Nahen Osten.
- Drehkreuz Kairo: Fast alle Verbindungen laufen über den Flughafen Kairo.
- Flotte im Umbruch: Die A350-900 ist seit Februar 2026 neu dabei, die 737 MAX 8 seit 2026, der A220 ist dagegen schon wieder ausgeflottet.
Inhaltsverzeichnis
- 1.EgyptAir im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Geschichte: von Misr Airlines zu EgyptAir
- 4.Star Alliance und Partner
- 5.Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt
- 6.A350 oder 787? So unterscheidest du die Langstrecke
- 7.Woran du EgyptAir erkennst
- 8.EgyptAir in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | MS |
|---|---|
| ICAO-Code | MSR |
| Rufzeichen | EGYPTAIR |
| Drehkreuze | CAI |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Staatliche Netzwerk-Airline mit Drehkreuz und Umsteigeverkehr auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Verwaltungskomplex am Flughafen Kairo, Ägypten |
| Gegründet | 1932 als Misr Airlines, Flugbetrieb ab 1933; Name EgyptAir seit Oktober 1971 |
| Eigentümer | Ägyptischer Staat über die EgyptAir Holding Company |
| Drehkreuz | Kairo (CAI) |
| Allianz | Star Alliance seit Juli 2008 |
| Flotte (Stand Mitte 2026) | rund 70 bis 75 Flugzeuge, darunter Boeing 737-800, 737 MAX 8, 787-9, 777-300ER sowie Airbus A320neo, A321neo, A330 und A350-900 |
| Kennzeichen | SU- (Ägypten) |
| Markenzeichen | Stilisierter Kopf des Falkengottes Horus |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich EgyptAir?
- Stilisierter Horus-Kopf am Leitwerk – das Signet seit 1971
- Schriftzug „EGYPTAIR“ in lateinischer und arabischer Schrift am Rumpf
- Ägyptisches Kennzeichen mit SU--Präfix, bei vielen neueren Flugzeugen SU-G..
- Flugnummer beginnt mit MS, auf dem Tracker steht MSR
- Gemischte Flotte aus Airbus und Boeing – auf der Langstrecke oft 787-9, 777-300ER oder seit 2026 A350-900
- Einzelne Maschinen in Sonderlackierung, etwa im Star-Alliance-Design
Wer an Frankfurt, München oder Wien spottet, kennt das Bild: ein weißer Rumpf, der zweisprachige Schriftzug „EGYPTAIR“ und am Leitwerk der Kopf eines Falken. EgyptAir gehört zu den traditionsreichsten Airlines der Region und ist gerade spannender denn je – denn die Flotte bekommt mit dem A350-900 und der 737 MAX 8 gleich zwei neue Typen. Diese Seite zeigt dir, wie du EgyptAir sicher zuordnest und welche Maschinen sich besonders lohnen.
Jeder Horus einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche EgyptAir-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
EgyptAir im Überblick
EgyptAir ist der staatliche Flag Carrier Ägyptens und hat seinen Sitz in einem eigenen Verwaltungskomplex direkt am Flughafen Kairo. Die Airline gehört vollständig dem ägyptischen Staat, gebündelt in der 2002 gegründeten EgyptAir Holding Company. Unter diesem Dach sitzen neben dem Passagierflugbetrieb auch Technik, Bodendienste, Catering und das Frachtgeschäft.
Die Wurzeln reichen weit zurück: Gegründet wurde das Unternehmen im Juni 1932 als Misr Airlines, der Flugbetrieb startete im Juli 1933. Damit zählt EgyptAir zu den ältesten Fluggesellschaften Afrikas und des Nahen Ostens. Ihr Netz umfasst laut gängigen Übersichten rund 90 Ziele in mehr als 50 Ländern (Stand Mitte 2026), 2024 waren gut zehn Millionen Fluggäste an Bord.
Das Geschäftsmodell ist klassisch: Ein zentrales Drehkreuz in Kairo, von dem aus Strecken nach Europa, in den Nahen Osten, nach Afrika, Asien und Nordamerika gehen. Viele Passagiere steigen dort um – etwa von Europa nach Ostafrika oder in die Golfregion. Seit Mai 2026 fliegt EgyptAir wieder nach Los Angeles, eine Strecke, die sie Ende der 1990er-Jahre aufgegeben hatte.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code MS: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code MSR: erscheint im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen EGYPTAIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.
- Kennzeichen SU-: alle in Ägypten registrierten Flugzeuge tragen dieses Präfix. Viele neuere EgyptAir-Maschinen haben Kennungen nach dem Muster SU-G.., zum Beispiel SU-GGE für den ersten A350-900.
Weil EgyptAir Codeshares mit Partnerairlines unterhält, steht MS manchmal auch an Flügen, die gar nicht von EgyptAir geflogen werden. Für die Sichtung zählt deshalb immer der ICAO-Code auf dem Tracker und das Kennzeichen am Flugzeug.
Codeshare nicht mitzählen
Steht ein MS-Flug auf der Anzeigetafel, prüf auf dem Tracker, ob dort MSR steht. Wenn nicht, fliegt ein Partner – und deine EgyptAir-Sichtung wartet noch. Wie Star-Alliance-Partnerschaften funktionieren, erklärt der Vergleich Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Geschichte: von Misr Airlines zu EgyptAir
Die Namensgeschichte von EgyptAir ist ungewöhnlich bewegt – und für Spotter, die alte Fotos und Kennzeichen sortieren, wichtig.
| Zeitraum | Name | Was passierte |
|---|---|---|
| 1932–1949 | Misr Airlines | Gründung im Juni 1932, Flugbetrieb ab Juli 1933 |
| 1949–Ende 1950er | Misrair | Der Staat wird 1949 alleiniger Eigentümer |
| Ende 1950er–1971 | United Arab Airlines | Umbenennung im Zuge der politischen Union von Ägypten und Syrien |
| seit Oktober 1971 | EgyptAir | Rückkehr zu einem ägyptischen Namen, neues Signet mit Horus |
| 2008 | EgyptAir | Beitritt zur Star Alliance als 21. Mitglied |
Mit dem Namen EgyptAir kam 1971 auch das Signet, das bis heute jede Maschine trägt: ein stilisierter Horus, der falkenköpfige Himmelsgott der altägyptischen Mythologie. Die frühe Horus-Darstellung der 1970er-Jahre war deutlich farbiger als das heutige, schlichtere Signet.
Zur Geschichte gehören auch zwei schwere Unglücke: 1999 stürzte der Flug MS990, eine Boeing 767, vor der US-Ostküste ins Meer, 2016 ging Flug MS804, ein Airbus A320, über dem Mittelmeer verloren. Bei beiden Unglücken kam niemand an Bord mit dem Leben davon. Die Ursachen werden bis heute zwischen den beteiligten Untersuchungsbehörden unterschiedlich bewertet.
Star Alliance und Partner
Die Star Alliance hat EgyptAir im Oktober 2007 aufgenommen, offiziell dabei ist die Airline seit dem 11. Juli 2008 – als 21. Mitglied und bis heute als einziges aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Für Umsteiger heißt das: Meilen, Lounges und Anschlussflüge funktionieren gemeinsam mit Lufthansa, Turkish Airlines und den anderen Partnern der Star Alliance.
Am Boden ist Kairo die Basis des gesamten Netzes. Der Flughafen Kairo ist das Drehkreuz, über das EgyptAir Europa, Afrika und Asien verbindet. Zur Gruppe rund um EgyptAir gehören außerdem die Tochter Air Sinai und eine Mehrheitsbeteiligung an Air Cairo, die vor allem im Ferien- und Regionalverkehr unterwegs ist.
Star-Alliance-Sonderlackierung
Wie viele Mitglieder setzt auch EgyptAir eine Maschine im Star-Alliance-Design ein, laut gängigen Übersichten einen Airbus A330-200. Solche Allianz-Lackierungen sind beliebte Motive, weil der eigentliche Airline-Name klein wird. Wie du sie auseinanderhältst, zeigt der Artikel Lackierungen der Allianzen.
Die Flotte: Airbus und Boeing gemischt
Anders als viele Low-Cost-Airlines setzt EgyptAir auf beide großen Hersteller. Gängige Flottenübersichten nennen für Mitte 2026 rund 70 bis 75 Flugzeuge. Weil gerade viele neue Maschinen ankommen, ändern sich die Stückzahlen ständig – die folgende Tabelle zeigt deshalb vor allem, welche Typen du erwarten kannst.
| Typ | Rolle | Sitze (laut Übersichten) | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | Kurz- und Mittelstrecke | 144 bzw. 154 | Größte Teilflotte, häufigster Gast in Europa |
| Boeing 737 MAX 8 | Kurz- und Mittelstrecke | – | Seit 2026 neu, weitere Exemplare folgen |
| Airbus A320neo | Kurz- und Mittelstrecke | 142 | Große Triebwerke, Sharklets |
| Airbus A321neo | Mittelstrecke | 182 | Längerer Rumpf als die A320neo |
| Airbus A330-200/-300 | Mittel- und Langstrecke | 268 bzw. 301 | Älteste Großraumjets, A330-200 teils zum Frachter umgebaut |
| Boeing 777-300ER | Langstrecke | 346 | Seit 2010 in der Flotte, größter Typ |
| Boeing 787-9 | Langstrecke | 309 | Rückgrat der Langstrecke |
| Airbus A350-900 | Langstrecke | 340 | Seit Februar 2026, 16 Exemplare eingeplant |
Die Boeing 737-800 ist der zahlenmäßig wichtigste Typ und das Flugzeug, das du in Europa am häufigsten in EgyptAir-Farben siehst. Seit 2026 kommt die Boeing 737 MAX 8 dazu. Von Airbus stammen die A320neo und die A321neo, die ebenfalls auf Europa-Strecken unterwegs sind.
Auf der Langstrecke war bislang die Boeing 787-9 das Rückgrat, ergänzt durch die Boeing 777-300ER und ältere A330-200 und A330-300. Der große Neuzugang ist der Airbus A350-900: Das erste Exemplar mit dem Kennzeichen SU-GGE kam im Februar 2026 nach Kairo. EgyptAir war damit die erste Airline in Nordafrika mit dem Typ.
Ein Typ ist schon wieder Geschichte: Den Airbus A220-300 flog EgyptAir nur von 2019 bis 2024. Fotos davon sind heute historische Raritäten. Hersteller der übrigen Flotte sind Airbus und Boeing.
Die neue A350 nicht verpassen
Mit Planetrack setzt du Typen oder einzelne Kennzeichen wie SU-GGE auf deine Wunschliste und lässt dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350 oder 787? So unterscheidest du die Langstrecke
Bei EgyptAir fliegen jetzt zwei moderne Langstreckenjets ähnlicher Größe nebeneinander. Im Anflug sehen beide auf den ersten Blick gleich aus – ein paar Details helfen dir weiter.
Das spricht für den A350-900
- Dunkle Umrandung der Cockpitfenster, die wie eine Maske wirkt
- Nach oben geschwungene, gebogene Flügelspitzen
- Das erste Exemplar trägt das Kennzeichen SU-GGE
- Auf Trackern als A359 geführt
Das spricht für die 787-9
- Schlanke, nach hinten auslaufende Flügelspitzen ohne Winglet
- Stark nach oben gebogene Flügel im Flug
- Triebwerke mit gezackter Hinterkante der Verkleidung
- Auf Trackern als B789 geführt
Mehr Details findest du im Guide A350 oder Boeing 787?. Auf der Kurzstrecke lohnt sich dagegen der Blick auf die Airbus-Generation: Neben A320neo und A321neo gab es bei EgyptAir früher auch ältere A320 der ersten Generation. Woran du neo und ceo unterscheidest, zeigt A320neo oder ceo?.
Woran du EgyptAir erkennst
Die Grundbemalung ist schnell erklärt: weißer Rumpf, Schriftzug „EGYPTAIR“ in lateinischer und arabischer Schrift und am Leitwerk der stilisierte Horus-Kopf. Vor allem das Horus-Signet am Leitwerk macht EgyptAir auch aus größerer Entfernung gut erkennbar.
Auffälliger wird es bei den Sonderlackierungen. Laut gängigen Übersichten trägt zum Beispiel eine 737-800 seit Oktober 2025 ein Motiv zum Grand Egyptian Museum, eine weitere seit Mai 2026 ein Design zum Firmenjubiläum, und eine 787-9 wirbt seit Juli 2026 für den ägyptischen Fußballverband. Solche Maschinen wechseln oft die Strecken – wer sie gezielt sucht, braucht Geduld oder einen Alarm. Tipps dazu findest du in Special Liveries finden.
Leitwerk prüfen
Horus-Kopf am Leitwerk – damit ist die Airline klar.
Typ bestimmen
Schmal- oder Großraumjet, Airbus oder Boeing: Triebwerke, Flügelspitzen und Cockpitfenster verraten den Typ.
Kennzeichen lesen
Das SU-Kennzeichen identifiziert die einzelne Maschine – wichtig, wenn du Sonderlackierungen sammelst.
Tracker abgleichen
MSR auf dem Tracker bestätigt, dass wirklich EgyptAir fliegt und kein Codeshare-Partner.
Achtung Verwechslung
Air Cairo und andere ägyptische Airlines tragen ebenfalls SU-Kennzeichen. Das Präfix allein beweist also noch keine EgyptAir – entscheidend sind Horus am Leitwerk und der ICAO-Code MSR.
EgyptAir in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
Im deutschsprachigen Raum fliegt EgyptAir nach aktuellen Übersichten Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin an, dazu Wien, Zürich und Genf (Stand 2026). Welcher Typ auf welcher Strecke unterwegs ist, hängt von Saison und Nachfrage ab. Meist triffst du Schmalrumpfjets wie 737-800 oder A320neo, auf stärker gefragten Verbindungen gelegentlich auch Großraumflugzeuge.
Die besten Chancen hast du an den großen Drehkreuzen:
- Frankfurt: Der Flughafen Frankfurt ist Lufthansas Heimat und damit auch für Star-Alliance-Partner ein wichtiger Platz. Ein bewährter Ort ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim, mehr Spots kennt der Frankfurt-Guide.
- München: Am Besucherhügel des Flughafens München siehst du Star-Alliance-Verkehr aus nächster Nähe.
- Düsseldorf: Die Besucherterrasse am Flughafen Düsseldorf bietet einen guten Überblick über das Vorfeld.
- Berlin: Am Flughafen BER bietet die Besucherterrasse einen offiziellen Blick aufs Vorfeld, Tipps liefert der Guide Planespotting am BER.
- Wien: Am Flughafen Wien gibt es mit der Besucherterrasse einen offiziellen Spot.
- Zürich: Am Flughafen Zürich sind Zuschauerterrasse B und Butzenbüel beliebte Plätze, mehr im Zürich-Guide.
- Genf: Am Flughafen Genf gibt es eine Aussichtsterrasse, Details im Genf-Guide.
Gute Chancen auf EgyptAir, wenn …
- im Tagesplan deines Flughafens ein MS-Flug mit MSR auf dem Tracker steht
- du an Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin oder Wien spottest
- Ferienzeit ist und viele Reisende nach Ägypten fliegen
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt einen A350-900 oder eine Sonderlackierung suchst
- du nach alten Spotterberichten planst – Strecken und Typen ändern sich
Eher kein EgyptAir-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Kairo im Plan hat
Viele Urlaubsflüge an die ägyptischen Badeorte am Roten Meer fliegen übrigens nicht mit EgyptAir, sondern mit Ferienfliegern und Charter-Airlines. Wenn du in Deutschland einen Flug nach Hurghada oder Sharm El Sheikh siehst, lohnt der Blick auf den ICAO-Code besonders.
Fotografieren in Ägypten
Flughäfen gelten in Ägypten als sensible Bereiche, und das Fotografieren dort kann schnell Ärger bringen. Spotte EgyptAir lieber in Europa an offiziellen Plätzen. Was du vor einer Reise wissen solltest, steht im Artikel Fotografierverbote in Ägypten.
Häufige Verwechslungen
- Die MS-Flugnummer für ein Ägypten-Kürzel halten – MS gehört nur EgyptAir; andere ägyptische Airlines haben eigene Codes.
- Jedes SU-Kennzeichen für EgyptAir halten – auch Air Cairo, Air Sinai und weitere Gesellschaften fliegen mit SU-.
- A350-900 und 787-9 verwechseln – Cockpitfenster und Flügelspitzen geben den Ausschlag.
- A220-Fotos für aktuell halten – der Typ ist seit 2024 nicht mehr in der Flotte.
- MS-Codeshares mitzählen – nur MSR auf dem Tracker bedeutet, dass EgyptAir wirklich fliegt.
- Star-Alliance-Lackierung übersehen – bei Allianz-Designs ist EgyptAir nur klein zu lesen.
EgyptAir im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die A350-900 oder Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
EgyptAir verbindet fast hundert Jahre Geschichte mit einer Flotte, die sich gerade stark erneuert. Am Horus-Kopf erkennst du die Airline sofort, spannend wird es bei den Details: 737-800 oder MAX 8, 787-9 oder A350-900, Standardlackierung oder Sonderdesign. Wer Kennzeichen und ICAO-Code mitnotiert, hat bei EgyptAir eine abwechslungsreiche Sammlung vor sich – und mit den neuen A350 einen der aktuell interessantesten Zugänge in Europa.
Kurzfazit
EgyptAir (IATA MS, ICAO MSR) ist Ägyptens staatlicher Flag Carrier mit Drehkreuz Kairo und seit 2008 Mitglied der Star Alliance. Horus am Leitwerk zeigt die Airline, das SU-Kennzeichen die einzelne Maschine – vom Arbeitspferd 737-800 bis zum neuen A350-900.
Zusammenfassung
- EgyptAir erkennst du am Horus-Kopf am Leitwerk, am zweisprachigen Schriftzug und am SU-Kennzeichen.
- Die Flotte mischt Airbus und Boeing: 737-800, 737 MAX 8, A320neo und A321neo auf Kurz- und Mittelstrecke, dazu 787-9, 777-300ER, A330 und A350-900 auf der Langstrecke.
- Im deutschsprachigen Raum fliegt EgyptAir unter anderem Frankfurt, München, Düsseldorf, Berlin, Wien, Zürich und Genf an.
- Spannend für Spotter sind die neuen A350-900, die 737 MAX 8 und die Sonderlackierungen einzelner Maschinen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat EgyptAir?
Der IATA-Code von EgyptAir ist MS, der ICAO-Code MSR. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „EGYPTAIR“. Die Flugzeuge tragen ägyptische Kennzeichen mit dem Präfix SU-.
Gehört EgyptAir zur Star Alliance?
Ja. Die Star Alliance hat EgyptAir im Oktober 2007 aufgenommen, offizielles Mitglied ist die Airline seit dem 11. Juli 2008. Sie ist bis heute das einzige Mitglied mit Sitz in Nordafrika oder im Nahen Osten und damit Partner von Lufthansa, Turkish Airlines und Co.
Welche Flugzeuge fliegt EgyptAir?
Die Flotte ist gemischt. Auf Kurz- und Mittelstrecke fliegen vor allem Boeing 737-800, Airbus A320neo und A321neo sowie seit 2026 die Boeing 737 MAX 8. Auf der Langstrecke setzt EgyptAir Boeing 787-9 und 777-300ER, Airbus A330 und seit Februar 2026 den Airbus A350-900 ein. Die genauen Stückzahlen ändern sich derzeit laufend, weil neue Flugzeuge ankommen.
Seit wann fliegt EgyptAir den A350?
Der erste Airbus A350-900 von EgyptAir wurde im Februar 2026 ausgeliefert, er trägt das Kennzeichen SU-GGE. Insgesamt hat EgyptAir 16 Exemplare fest eingeplant, die nach und nach in die Flotte kommen. Damit war EgyptAir die erste Airline in Nordafrika mit diesem Typ.
Fliegt EgyptAir noch den Airbus A220?
Nein. EgyptAir hatte ab 2019 Airbus A220-300 im Einsatz, hat den Typ aber 2024 wieder ausgeflottet. Wenn du alte Fotos mit einem A220 in EgyptAir-Farben siehst, sind das historische Aufnahmen.
Wo kann ich EgyptAir in Deutschland spotten?
EgyptAir fliegt nach Frankfurt, München, Düsseldorf und Berlin, in Österreich und der Schweiz außerdem nach Wien, Zürich und Genf. Welcher Flugzeugtyp eingesetzt wird und wie oft geflogen wird, hängt von Saison und Flugplan ab. Prüf vor deinem Spottertag den aktuellen Plan deines Flughafens.
Was hat EgyptAir mit Horus zu tun?
Seit der Umbenennung in EgyptAir im Oktober 1971 ist ein stilisierter Kopf des Falkengottes Horus das Signet der Airline. Horus gilt in der altägyptischen Mythologie als Himmelsgott und passt damit gut zu einer Fluggesellschaft. Das Symbol siehst du am Leitwerk jeder EgyptAir-Maschine.
Darf ich in Ägypten an Flughäfen fotografieren?
Vorsicht: In Ägypten gelten deutlich strengere Regeln als in Mitteleuropa, Flughäfen gelten als sensible Bereiche. Fotografiere EgyptAir lieber an europäischen Flughäfen mit offiziellen Besucherterrassen und lies vor einer Reise den Artikel zu den Fotografierverboten in Ägypten.
EgyptAir im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Air Cairo
Ägyptische Hybrid-Airline mit Mehrheitsbeteiligung von EgyptAir: Ferienflüge von vielen deutschen Flughäfen ans Rote Meer, dazu Linienverkehr in Nahost und eine gemischte Flotte aus Airbus, ATR und Embraer.
RegionalAir Sinai
Historische EgyptAir-Tochter aus Kairo: 1982 gegründet, um die im Friedensvertrag vereinbarten Flüge nach Tel Aviv zu fliegen – fast vier Jahrzehnte lang ohne Logo, ohne Fahnen und ohne Eintrag im EgyptAir-Flugplan.
NetzwerkTurkish Airlines
Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkRoyal Jordanian
Jordaniens nationale Airline aus Amman: oneworld-Mitglied seit 2007, Boeing 787 auf der Langstrecke, A320neo-Familie und Embraer E2 im Regionalnetz – und eine goldene Krone am Leitwerk.
NetzwerkRoyal Air Maroc
Marokkos staatliche Airline mit dem geflügelten Stern: Drehkreuz Casablanca, seit 2020 bei oneworld, eine Flotte aus Boeing 737 und 787 – und regelmäßig in Deutschland zu sehen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Kairo
Afrikas verkehrsreichster Flughafen und Heimat der EgyptAir: drei parallele Bahnen in Heliopolis, ein Star-Alliance-Terminal mit A380-Gates und ein Verkehrsmix aus Europa, Golfregion, Afrika und Asien – mit strengen Regeln für alle, die eine Kamera dabeihaben.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Wo du EgyptAir vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Wien
Die lange Dachterrasse auf Terminal 3 war jahrelang der bequemste Spot in Wien – derzeit ist sie wegen der Bauarbeiten an der Süderweiterung geschlossen. Hier liest du, was offiziell bekannt ist und welche legalen Alternativen dir am Flughafen Wien bleiben.
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