Das Wichtigste in Kürze
- Middle East Airlines (MEA) ist die nationale Airline des Libanon mit Sitz und Drehkreuz in Beirut.
- Codes: IATA ME, ICAO MEA, Rufzeichen „CEDAR JET“.
- SkyTeam-Mitglied seit 2012 – nach Saudia die zweite Airline aus dem Nahen Osten im Bündnis.
- Reine Airbus-Flotte: A320 und A321neo auf Kurz- und Mittelstrecke, A330-200 als Großraumflugzeug; A330-900 und A321XLR sind bestellt.
- Erkennungszeichen ist die grüne Zeder am Leitwerk, das Kennzeichen beginnt mit OD-.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Middle East Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Geschichte: von der Dragon Rapide zur Airbus-Flotte
- 4.Die Flotte: komplett Airbus
- 5.Woran du MEA erkennst
- 6.Das Netz: Beirut als Drehkreuz
- 7.MEA in Deutschland und Europa spotten
- 8.MEA im Vergleich zu anderen Airlines der Region
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | ME |
|---|---|
| ICAO-Code | MEA |
| Rufzeichen | CEDAR JET |
| Drehkreuze | BEY |
| Allianz | SkyTeam |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Beirut, Kurz- und Mittelstrecke nach Europa, Nahost und Afrika |
| Sitz | Beirut, Libanon, nahe dem Flughafen |
| Gegründet | 31. Mai 1945, Flugbetrieb seit 1. Januar 1946 |
| Drehkreuz | Beirut–Rafic Hariri International (BEY) |
| Allianz | SkyTeam, Mitglied seit 28. Juni 2012 |
| Eigentümer | Mehrheitlich die libanesische Zentralbank Banque du Liban |
| Flotte (Stand Sommer 2026) | rund zwei Dutzend Airbus: A320, A321neo und A330-200 |
| Bestellungen | Airbus A330-900 und A321XLR, erste Auslieferungen ab Herbst 2026 angekündigt |
| Kennzeichen | OD- (Libanon) |
| Markenzeichen | Grüne Zeder auf dem Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Middle East Airlines?
- Grüne Zeder auf dem Leitwerk – dasselbe Symbol wie auf der libanesischen Flagge
- Weißer Rumpf mit dem Kürzel „MEA“ und dem Namen in lateinischer und arabischer Schrift
- Ausschließlich Airbus: A320 und A321neo auf Europa-Strecken, A330 auf stark gefragten Routen
- Kennzeichen beginnt mit OD-, meist in der Reihe OD-M..
- Flugnummer mit ME, auf dem Tracker steht MEA, im Funk „CEDAR JET“
Middle East Airlines gehört zu den Airlines, die du in Mitteleuropa nur ein paarmal pro Woche siehst – und gerade deshalb lohnt es sich, auf das Leitwerk mit der grünen Zeder zu achten. Die nationale Airline des Libanon fliegt seit 1945, hat Krieg, Zerstörung und Wirtschaftskrisen überstanden und betreibt heute eine kleine, reine Airbus-Flotte. Hier erfährst du, woran du MEA sicher erkennst, welche Typen dir begegnen und was es mit den lange erwarteten A330neo auf sich hat.
Die Zeder im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot fest – und setzt fehlende OD-Kennzeichen auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Middle East Airlines im Überblick
Middle East Airlines (MEA) ist die nationale Airline des Libanon mit Sitz in Beirut, gleich neben dem Flughafen. Die vollständige Firmierung lautet Middle East Airlines – Air Liban, auf Arabisch heißt die Gesellschaft Ṭayyarān asch-Scharq al-Awsaṭ. Mehrheitseigentümer ist die libanesische Zentralbank Banque du Liban, die praktisch alle Anteile hält.
Das Geschäftsmodell ist das einer klassischen Netzwerk-Airline: Über das Drehkreuz Beirut verbindet MEA den Libanon mit Europa, den Golfstaaten, dem übrigen Nahen Osten und Teilen Afrikas. Ein großer Teil der Fluggäste gehört zur libanesischen Diaspora, die in Europa, Westafrika und am Golf lebt. Entsprechend stark schwankt die Nachfrage mit Ferien, Feiertagen und der politischen Lage im Land.
Seit 2012 ist MEA Mitglied von SkyTeam. Das Bündnis passt zur Geschichte: Mit Air France verbindet die Libanesen eine lange Beziehung, und auch mit Saudia, der ersten SkyTeam-Airline der Region, gibt es eine Partnerschaft.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code ME: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code MEA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern – praktischerweise identisch mit dem Kürzel, unter dem die Airline ohnehin bekannt ist.
- Rufzeichen CEDAR JET: so meldet sich die Besatzung im Funk, in Anlehnung an die Zeder im Logo.
Für die Suche im Tracker reicht deshalb meist „MEA“. Wie IATA- und ICAO-Codes aufgebaut sind und warum sie sich oft unterscheiden, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes. Den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen findest du im Guide Callsign oder Flugnummer?.
Geschichte: von der Dragon Rapide zur Airbus-Flotte
Die Geschichte von MEA ist eng mit der Geschichte des Libanon verbunden – mit Aufbruch, Krisen und immer neuen Anfängen.
Die Comet und die Caravelle sind für Liebhaber historischer Typen spannend: Wer sich für die frühen Jahre interessiert, findet mehr zur de Havilland Comet, zur Sud Aviation Caravelle und zur Vickers VC10 auf den jeweiligen Typseiten.
Die Flotte: komplett Airbus
MEA setzt seit den 1990er-Jahren konsequent auf Airbus. Die Flotte ist klein – im Sommer 2026 waren es rund zwei Dutzend Flugzeuge – und damit für Kennzeichen-Sammler gut überschaubar.
| Typ | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A320 (erste Generation) | Kurz- und Mittelstrecke, dünnere Strecken | Kleinere Triebwerke, Sharklets je nach Maschine; die älteste Baureihe der aktuellen Flotte |
| Airbus A321neo | Rückgrat auf Europa- und Golfstrecken | Große Triebwerke, Sharklets, langer Rumpf – seit 2020 im Einsatz |
| Airbus A330-200 | Großraumflugzeug für stark gefragte Strecken | Zweistrahlig, kürzere Variante der A330; vor allem auf nachfragestarken Strecken und zu Spitzenzeiten |
| Airbus A330-900 | bestellt, vier Maschinen | Neuer Langstrecken-Schritt mit Rolls-Royce-Trent-7000-Triebwerken und geschwungenen Flügelspitzen |
| Airbus A321XLR | bestellt, mehrere Maschinen | Für längere Schmalrumpf-Strecken etwa nach Afrika oder Asien vorgesehen |
Die A321neo ist heute der wichtigste Typ im Europaverkehr. Daneben fliegt noch die klassische A320 der ersten Generation. Welche Variante du vor dir hast, erkennst du vor allem an den Triebwerken: Die neo-Triebwerke sind deutlich größer und sitzen weiter vorne unter dem Flügel. Mehr dazu im Vergleich A320neo oder ceo?.
Auf der Großraumseite fliegt MEA die A330-200. Sie ist auf Routen mit vielen Fluggästen unterwegs, gerade in den Sommerferien und zu den Feiertagen, wenn viele Libanesinnen und Libanesen aus dem Ausland nach Hause fliegen. Hersteller aller Typen ist Airbus.
Die lange Wartezeit auf die A330neo
Die vier A330-900 hat MEA schon im Dezember 2018 bestellt. Kurz darauf trafen eine schwere Wirtschafts- und Bankenkrise und die Pandemie das Land, die Airline verschob die Auslieferungen um Jahre. Stand Oktober 2026 kündigt MEA an, dass ab November 2026 die ersten vier neuen Flugzeuge – A330-900 und A321XLR – eintreffen und bis Mitte 2027 vier weitere folgen.
Für dich als Spotter heißt das: Die A330neo in MEA-Farben ist zum Stand dieser Seite noch eine Rarität bzw. erst im Zulauf. Wenn die ersten Maschinen fliegen, lohnt sich der Blick auf neue OD-Kennzeichen. Den Unterschied zur A330-200 siehst du an den größeren Triebwerken und den gebogenen, verlängerten Flügelspitzen. Auch die A321XLR wird bei MEA neu sein; äußerlich ähnelt sie der A321neo stark, auf dem Tracker taucht sie aber als eigener Typ auf.
Erste MEA-A330neo nicht verpassen
Setz die A330-900 oder MEA als Airline auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Woran du MEA erkennst
Das wichtigste Merkmal ist die grüne Zeder auf dem Leitwerk. Die Libanon-Zeder ist das Nationalsymbol des Landes und steht auch in der Mitte der Flagge. Ein Baum am Heck ist unter den Airlines in Mitteleuropa sehr ungewöhnlich – deshalb erkennst du MEA schon aus großer Entfernung, etwa wenn die Maschine im Endanflug das Leitwerk zeigt.
Auf dem weißen Rumpf steht das Kürzel MEA zusammen mit dem Namen in lateinischer und arabischer Schrift. Das Kennzeichen beginnt mit OD-, dem Länderpräfix des Libanon; die meisten Maschinen tragen Kennungen aus der Reihe OD-M… Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, zeigt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Leitwerk prüfen
Grüne Zeder auf Weiß – damit ist die Airline praktisch klar.
Triebwerke ansehen
Kleine Triebwerke deuten auf die A320 der ersten Generation, große auf die A321neo; zwei große Triebwerke unter einem breiten Rumpf auf die A330.
Kennzeichen lesen
OD- am Heck bestätigt die libanesische Registrierung. Notier die vollständige Kennung, denn die Flotte ist klein und jede Maschine zählt.
Tracker abgleichen
Rufzeichen MEA und Typkürzel im Tracker zeigen dir, ob gerade eine A320, A321neo oder A330 unterwegs ist.
Sonderlackierungen
Zum 70. Geburtstag 2015 hat MEA einen A321 in einer Retro-Lackierung im historischen Farbschema gezeigt. Solche Designs sind bei der kleinen Flotte echte Glücksfälle. Ob und wo eine Sonderlackierung gerade fliegt, ändert sich mit Ausmusterungen und Neulackierungen – prüf vor der Jagd aktuelle Fotodatenbanken. Mehr zum Thema findest du im Artikel über Retro-Lackierungen. Wie Allianz-Designs bei SkyTeam-Airlines aussehen, zeigt der Überblick zu Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
Flugnummer und Rufzeichen sind bei MEA nicht dasselbe: Auf der Anzeigetafel steht ME plus Nummer, im Tracker MEA plus Nummer. Notier beides getrennt, dann bleibt die Sichtung später eindeutig – und mach immer auch ein Foto, auf dem das OD-Kennzeichen lesbar ist.
Das Netz: Beirut als Drehkreuz
MEA fliegt fast ausschließlich ab und nach Beirut. Wichtige Ziele liegen in Westeuropa – etwa Paris-Charles de Gaulle, London-Heathrow, Rom, Mailand, Genf, Athen und Frankfurt –, außerdem am Golf, im übrigen Nahen Osten sowie in Westafrika, wo viele Libanesen leben. Die Zahl der Ziele liegt bei gut 30, wobei einzelne Strecken nur saisonal bedient werden.
Für Langstrecken in andere Kontinente setzt MEA heute vor allem auf Partner: Über Codeshares, unter anderem mit Air France, Turkish Airlines, Qatar Airways und Kuwait Airways, erreichen Fluggäste weitere Ziele. Eine eigene Nonstop-Verbindung Beirut–New York ist ein langfristiges Ziel der Airline; einen festen Starttermin gibt es nicht, nach Angaben von MEA frühestens Ende 2027.
Zur MEA-Gruppe gehören außerdem mehrere Tochterfirmen am Flughafen Beirut: für Bodenabfertigung, Technik, Catering und den Flughafenbetrieb. Mit Cedar Executive betreibt die Gruppe zudem Geschäftsreiseflugzeuge vom Typ Embraer Legacy 500. Für 2027 hat MEA außerdem eine eigene Low-Cost-Marke namens Fly Beirut angekündigt.
Krisen im Blick behalten
Der Flugplan von MEA reagiert stark auf die Sicherheitslage im Libanon und im Nahen Osten. In Krisen streicht oder verschiebt die Airline Flüge teils kurzfristig, in Ferienzeiten kommen dagegen Zusatzflüge mit größerem Gerät dazu. Plane deinen Spotting-Tag deshalb mit den aktuellen Ankunftszeiten, nicht mit alten Berichten.
MEA in Deutschland und Europa spotten
In Deutschland ist Frankfurt der verlässlichste Ort für eine MEA-Sichtung; je nach Flugplanperiode kamen auch Düsseldorf oder Berlin dazu. MEA fliegt pro Ziel meist nur einen Umlauf am Tag oder wenige pro Woche, du musst also gezielt planen. Am Flughafen Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, wenn die Landungen in passender Richtung erfolgen. Einen Überblick über alle Standorte gibt der Frankfurt-Guide. In Düsseldorf ist die Besucherterrasse ein bequemer Startpunkt.
Außerhalb Deutschlands sind deine Chancen an Flughäfen mit vielen Libanon-Verbindungen besonders gut. Am Flughafen Paris-Charles de Gaulle sitzt mit Air France der wichtigste historische Partner, und Paris gehört zu den wichtigsten Europazielen von MEA – Tipps dazu im Paris-CDG-Guide. Auch London-Heathrow, Genf, Rom-Fiumicino und Mailand-Malpensa gehören zum Netz.
Gute Chancen auf MEA, wenn …
- im aktuellen Flugplan deines Flughafens ME-Flüge aus Beirut stehen
- Ferienzeit oder ein großer Feiertag ansteht und die Diaspora reist
- du an einem Flughafen mit häufigen Libanon-Verbindungen bist, etwa Paris-CDG
Prüf es vorher, wenn …
- die Sicherheitslage im Nahen Osten angespannt ist
- du nach älteren Spotterberichten oder Saisonplänen planst
Eher kein MEA-Tag, wenn …
- dein Flughafen im aktuellen Flugplan keine Beirut-Verbindung hat
Weil MEA vergleichsweise selten zu sehen ist, ist jede Sichtung ein guter Eintrag im Logbuch. Wie selten ein Typ, eine Airline oder ein bestimmtes Kennzeichen wirklich ist, kannst du mit dem Guide Wie selten ist meine Sichtung? einschätzen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
MEA im Vergleich zu anderen Airlines der Region
Im Nahen Osten gibt es zwei Arten von Airlines: die großen Golf-Carrier mit riesigen Drehkreuzen und Langstreckenflotten und die kleineren nationalen Airlines der Levante. MEA gehört klar zur zweiten Gruppe. Verglichen mit Emirates oder Qatar Airways ist die Flotte winzig, dafür ist sie einheitlich und modern.
Am ehesten lässt sich MEA mit Royal Jordanian vergleichen: ebenfalls nationale Airline, ebenfalls ein einziges Drehkreuz, ebenfalls viele Europaflüge. Der Unterschied liegt in Allianz und Flotte – Royal Jordanian ist bei oneworld und fliegt auch Boeing 787 und Embraer, MEA bleibt bei SkyTeam und reinem Airbus. Auch EgyptAir und Cyprus Airways begegnen dir an ähnlichen Flughäfen. Welche Rolle die Allianzen spielen, erklärt der Vergleich Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Häufige Verwechslungen
- ME und MEA verwechseln – ME ist der IATA-Code in der Flugnummer, MEA der ICAO-Code im Tracker.
- A320 und A321neo gleichsetzen – der neo hat einen längeren Rumpf und deutlich größere Triebwerke.
- A330-200 als A330-900 notieren – die neo hat größere Triebwerke und gebogene, längere Flügelspitzen. Bis zur Auslieferung ist jede große MEA-Maschine eine A330-200.
- A321XLR für eine normale A321neo halten – äußerlich sehr ähnlich, der Tracker zeigt den Unterschied.
- MEA für einen Golf-Carrier halten – MEA ist eine kleine Netzwerk-Airline aus Beirut, keine Umsteige-Airline mit Langstreckenflotte.
- OD- mit anderen Länderpräfixen verwechseln – OD- steht für den Libanon; die Nachbarn Jordanien (JY-) und Zypern (5B-) haben eigene Präfixe.
MEA im Blick behalten
Beobachte MEA, einzelne OD-Kennzeichen oder die A330-900 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Middle East Airlines ist eine kleine Airline mit großer Geschichte. Seit 1945 verbindet sie den Libanon mit der Welt, hat Bürgerkrieg und Zerstörung überstanden und fliegt heute eine moderne Airbus-Flotte. Für Spotter ist sie wegen der seltenen Sichtungen, der markanten Zeder und der überschaubaren Zahl an Kennzeichen ein dankbares Ziel – und mit den erwarteten A330-900 und A321XLR wartet neues Gerät auf dein Logbuch.
Kurzfazit
Middle East Airlines (IATA ME, ICAO MEA) ist die nationale Airline des Libanon und SkyTeam-Mitglied. Du erkennst sie an der grünen Zeder am Leitwerk und am OD--Kennzeichen; die Flotte besteht aus A320, A321neo und A330-200, die A330-900 ist im Zulauf.
Zusammenfassung
- MEA erkennst du an der grünen Zeder auf dem Leitwerk und am großen MEA-Schriftzug auf dem weißen Rumpf.
- Die Flotte ist klein, einheitlich und komplett von Airbus: A320, A321neo und A330-200 – damit sind einzelne Kennzeichen gut sammelbar.
- Die bestellten A330-900 haben sich um Jahre verschoben; Stand Oktober 2026 kündigt MEA die ersten neuen Flugzeuge für die kommenden Monate an.
- MEA hat eine bewegte Geschichte mit Krieg, Zerstörung und Neuanfängen – und flog 2024 als einzige Airline weiter Beirut an, als ausländische Gesellschaften den Flughafen mieden.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Middle East Airlines?
Der IATA-Code von Middle East Airlines ist ME, der ICAO-Code MEA – also identisch mit dem bekannten Kürzel der Airline. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „CEDAR JET“.
Gehört MEA zu einer Allianz?
Ja. Middle East Airlines ist seit dem 28. Juni 2012 Mitglied von SkyTeam. Damit gehört sie zum selben Bündnis wie Air France, KLM, ITA Airways und Saudia. In der Region war sie nach Saudia die zweite SkyTeam-Airline.
Welche Flugzeuge fliegt Middle East Airlines?
MEA fliegt ausschließlich Airbus. Im Sommer 2026 bestand die Flotte aus rund zwei Dutzend Maschinen: Airbus A320 der ersten Generation, A321neo und A330-200. Bestellt sind vier A330-900 sowie mehrere A321XLR. Die genauen Zahlen ändern sich mit jeder Auslieferung und Ausmusterung.
Wann bekommt MEA die A330neo?
Die vier A330-900 hat MEA im Dezember 2018 bestellt. Die Auslieferung wurde wegen der Wirtschaftskrise im Libanon und der Pandemie um Jahre verschoben. Stand Oktober 2026 kündigt die Airline die ersten neuen Flugzeuge – A330-900 und A321XLR – ab dem Spätherbst 2026 an, weitere bis Mitte 2027. Prüf vor der Sichtung, welche Maschinen tatsächlich schon in Beirut sind.
Was bedeutet die Zeder am Leitwerk?
Die Libanon-Zeder ist das nationale Symbol des Landes und steht auch in der Mitte der libanesischen Flagge. MEA trägt sie seit Jahrzehnten auf dem Leitwerk. Für Spotter ist sie das schnellste Erkennungszeichen, denn ein Baum am Heck ist an europäischen Flughäfen sehr ungewöhnlich.
Wo ist das Drehkreuz von MEA?
Das Drehkreuz ist der Flughafen Beirut–Rafic Hariri International (IATA BEY). Dort sitzt auch die Airline, und Tochterfirmen der MEA-Gruppe kümmern sich um Bodenabfertigung, Technik und Catering am Platz.
Wo kann ich MEA in Deutschland spotten?
Frankfurt zählt zu den deutschen Zielen von MEA, je nach Flugplanperiode kommen weitere Städte wie Düsseldorf oder Berlin dazu. Die Airline fliegt pro Ziel meist nur wenige Umläufe pro Woche oder Tag, und bei Krisen in der Region ändert sich der Flugplan kurzfristig. Schau deshalb vor deiner Tour auf die aktuellen Ankunftszeiten.
Middle East Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321XLR
Ein Schmalrumpfjet über den Atlantik: Die A321XLR ist die Extra-Long-Range-Version der A321neo mit festem Hecktank. Was sie kann, wer sie fliegt und wie du sie bestimmst.
FlugzeugtypDe Havilland DH.106 Comet
Vier Triebwerke versteckt in den Flügelwurzeln, eine schlanke Nase und ein Kapitel Luftfahrtgeschichte, das Triumph und Tragödie vereint: Die De Havilland Comet eröffnete 1952 das Jetzeitalter im Linienverkehr. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und wo sie heute steht.
FlugzeugtypBoeing 747-200
Mehr Schub, mehr Startgewicht, mehr Reichweite: Die Boeing 747-200 machte den Jumbo ab 1971 zum Langstrecken-Arbeitstier – als Passagierjet, Combi und Frachter. So erkennst du sie und hier begegnet sie dir heute noch.
Weitere Airlines
Royal Jordanian
Jordaniens nationale Airline aus Amman: oneworld-Mitglied seit 2007, Boeing 787 auf der Langstrecke, A320neo-Familie und Embraer E2 im Regionalnetz – und eine goldene Krone am Leitwerk.
NetzwerkAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
NetzwerkSaudia
Die nationale Airline Saudi-Arabiens aus Dschidda: SkyTeam-Mitglied seit 2012, Langstrecke mit Boeing 777-300ER, 787 und Airbus A330, Kurz- und Mittelstrecke mit der A320-Familie – und regelmäßig zu Gast in Frankfurt, München und Wien.
NetzwerkEgyptAir
Ägyptens staatlicher Flag Carrier mit Drehkreuz Kairo: Star-Alliance-Mitglied seit 2008, Horus am Leitwerk und eine Flotte im Umbruch – von der 737-800 über die 787-9 bis zur neuen A350-900.
NetzwerkCyprus Airways
Zwei Airlines, ein Name: Die staatliche Cyprus Airways flog von 1947 bis Januar 2015 mit Trident, One-Eleven und Airbus, seit 2017 nutzt die private Charlie Airlines die Marke – heute mit A220-300 und A320 ab Larnaka.
NetzwerkBOAC
Historische britische Langstrecken-Staatsairline: BOAC flog von 1939 bis 1974, startete 1952 den ersten Jet-Liniendienst der Welt und ging mit BEA in British Airways auf.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
SkyTeam
Die jüngste der drei großen Airline-Allianzen: im Jahr 2000 von Delta, Air France, Aeroméxico und Korean Air gegründet, heute mit Schwerpunkt in Amsterdam und Paris – und mit einer silbernen Sonderlackierung, die Spotter gezielt suchen.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du Middle East Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
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