Das Wichtigste in Kürze
- IATA CFU, ICAO LGKR: Korfus Inselflughafen liegt direkt am Rand der Stadt und zählte 2024 rund 4,34 Millionen Passagiere.
- Eine Piste in der Lagune: Die Bahn 16/34 ist 2.373 Meter lang und großteils ins Wasser der Lagune Chalikiopoulou gebaut.
- Weltberühmter Anflug: Landungen auf der 34 ziehen tief über die Mausinsel und die Fußgängerbrücke nach Perama – das Motiv vom Kanoni-Hügel.
- Ferienflughafen: Großbritannien und Deutschland sind die größten Märkte, der Verkehr konzentriert sich auf April bis Oktober.
- Fraport Greece betreibt den Flughafen seit 2017 für 40 Jahre und hat das Terminal modernisiert.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Steckbrief
- 2.Tätigkeitsfelder
- 3.Geschichte im Zeitraffer
- 4.Was du als Spotter wissen solltest
- 5.Stärken und Schwächen
- 6.Vom Kriegsflugplatz zum Ferienflughafen
- 7.Fraport Greece übernimmt
- 8.Eine Piste mitten im Wasser
- 9.Betriebsrichtung: fast immer die 34
- 10.Verkehr: ein Flughafen für den Sommer
- 11.Wer in Korfu landet
- 12.Spotting in Korfu: die wichtigsten Standpunkte
- 13.Licht, Hitze und Ausrüstung
- 14.Anreise und Unterkunft
- 15.Korfu im Vergleich mit anderen Inselflughäfen
- 16.Griechenland und das Fotografieren
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Steckbrief
| IATA-Code | CFU |
|---|---|
| ICAO-Code | LGKR |
| Betreiber | Fraport Greece – Gemeinschaftsunternehmen von Fraport und der griechischen Copelouzos-Gruppe, Konzession über 40 Jahre seit dem 11. April 2017 |
| Eigentümer | Griechischer Staat; der Betrieb läuft im Rahmen der Konzession für 14 griechische Regionalflughäfen |
| Lage | Am Südrand von Korfu-Stadt (Kerkyra) im Ortsteil Garitsa, rund 2 bis 3 km vom Zentrum, nur etwa 2 m über dem Meer |
| Start- und Landebahn | Eine Asphaltbahn, 16/34, 2.373 m lang und 45 m breit, großteils in die Lagune Chalikiopoulou hineingebaut; bis 2019 als 17/35 bezeichnet |
| Terminal | Ein Passagierterminal, ursprünglich 1968 bis 1972 gebaut und von Fraport Greece modernisiert und erweitert – mit 28 Check-in-Schaltern und 12 Abfluggates |
| Wichtigste Nutzer | Ryanair mit dem größten Streckennetz, Aegean im Inlandsverkehr, dazu britische, deutsche und weitere europäische Ferien- und Low-Cost-Airlines |
| Verkehr 2024 | Rund 4,34 Mio. Passagiere, davon gut 90 Prozent im internationalen Verkehr |
| Größte Märkte | Großbritannien vor Deutschland, Griechenland, Italien und Polen (Stand 2023) |
| Linienverkehr seit | 19. April 1949, international seit April 1965 |
| Für Spotter relevant | Weltberühmter Anflug auf die 34 über die Mausinsel Pontikonisi, Standpunkte in Kanoni, auf der Fußgängerbrücke und in Perama |
| Offizielle Website | www.cfu-airport.gr |
Tätigkeitsfelder
Geschichte im Zeitraffer
Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias aus Spotter-Sicht
Deine Checkliste für Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias
- Eine Landung auf der 34 mit der Mausinsel Pontikonisi im Vordergrund fotografiert
- Ein startendes Flugzeug beim Wenden am Südende der Piste beobachtet
- Einen britischen Ferienflieger von Jet2 oder TUI im Anflug notiert
- Eine Boeing 737 von Ryanair über der Fußgängerbrücke erwischt
- Einen Inlandsflug von Aegean oder Olympic Air aus Athen gesehen
- Das Kennzeichen jeder Sichtung notiert – griechische Flugzeuge tragen das Präfix SX-
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Einer der fotogensten Anflüge Europas – über Meer, Mausinsel und Kloster Vlacherna
- Erhöhter Standpunkt in Kanoni ohne Leiter und ohne Zaun im Bild
- Cafés, Hotels und Stadtbus direkt an den Spots
- Bunter Ferienflieger-Mix aus ganz Europa im Sommer
- Kompaktes Gelände: Alle wichtigen Standpunkte liegen nah beieinander
Wo es hakt
- Stark saisonal, im Winter nur wenig Verkehr
- Am Kanoni-Hügel ab dem frühen Nachmittag Gegenlicht
- Bei den seltenen Landungen auf der 16 bleibt das Südende ruhig
- Im Hochsommer viele Touristen und knappe Parkplätze
- Kaum Langstrecken- oder Großraumverkehr
Kaum ein Ferienflughafen ist unter Spottern so bekannt wie dieser: Der Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias liegt direkt am Südrand der Inselhauptstadt, seine einzige Piste ist größtenteils in eine Lagune gebaut, und der Endanflug führt über eine winzige Insel mit Kapelle und ein Kloster auf einem Felsen im Meer. Dazu kommt im Sommer ein Verkehrsmix aus Großbritannien, Deutschland und dem ganzen Rest Europas. In diesem Steckbrief erfährst du, wie CFU entstanden ist, wie der Betrieb funktioniert, wer hier landet – und wo du am besten stehst.
Dein Korfu-Logbuch
Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot festhalten und später im Hangar wiederfinden – dafür gibt es Planetrack. Die App startet bald, die Anmeldung zur Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Vom Kriegsflugplatz zum Ferienflughafen
Die Geschichte des Flughafens beginnt 1937. Damals entstand am südlichen Stadtrand von Kerkyra ein einfacher Flugplatz an der Lagune. Im Zweiten Weltkrieg nutzten ihn deutsche und italienische Streitkräfte für Transport- und Jagdflugzeuge – mit einer Piste von gerade einmal rund 600 Metern. An Ferienjets war da noch lange nicht zu denken.
Der zivile Linienverkehr startete am 19. April 1949 mit einem Flug aus Athen, durchgeführt von der damaligen TAE Greek National Airlines. In den folgenden Jahren wuchs die Bahn Schritt für Schritt: auf etwa 800 Meter bis 1949, auf rund 1.260 Meter bis Ende 1951. Den großen Sprung brachte der Ausbau zwischen 1957 und 1959, bei dem die Piste ihre heutige Länge von 2.373 Metern erhielt. Weil zwischen den Hügeln der Stadt und dem Meer kaum Platz war, wanderte sie dabei in die Lagune hinein.
1962 bekam der Flughafen ein kleines Passagierterminal, das heute vom Aeroclub von Korfu genutzt wird. Im April 1965 wurde Korfu zum internationalen Flughafen, den ersten Auslandsflug führte Olympic durch. Damit begann die Ära des Pauschaltourismus: Charterflieger aus Großbritannien und Mitteleuropa brachten Jahr für Jahr mehr Urlauber auf die Insel. Das heutige Terminalgebäude entstand zwischen 1968 und 1972. Wer sich für die griechische Luftfahrtgeschichte dieser Zeit interessiert, findet bei Olympic Airways den passenden Hintergrund.
Fraport Greece übernimmt
Lange Zeit betrieb der griechische Staat seine Regionalflughäfen selbst. Im Zuge der Privatisierungen wurde im Dezember 2015 ein Vertrag mit einem Gemeinschaftsunternehmen aus der deutschen Fraport und der griechischen Copelouzos-Gruppe unterzeichnet. Am 11. April 2017 übernahm Fraport Greece den Betrieb von Korfu und 13 weiteren Regionalflughäfen, darunter Thessaloniki, Rhodos und Kos. Die Konzession läuft 40 Jahre, Eigentümer der Flughäfen bleibt der griechische Staat. Die Muttergesellschaft betreibt in Deutschland den Flughafen Frankfurt.
In Korfu begann Fraport Greece zunächst mit schnellen Verbesserungen bei Beleuchtung, Sanitäranlagen, Markierungen und Brandschutz. Danach folgte der größere Umbau: Das Terminal wurde modernisiert und erweitert, eine neue Gepäckanlage eingebaut und das Vorfeld neu organisiert. Seit 2021 stehen 28 Check-in-Schalter und 12 Abfluggates zur Verfügung. Im Abflugbereich trennt das Terminal Schengen- und Nicht-Schengen-Passagiere – wichtig in Korfu, weil der größte Markt Großbritannien außerhalb des Schengenraums liegt.
Pistensanierung im Januar 2027
Laut der Website des Flughafens wird die Piste vom 20. bis 28. Januar 2027 erneuert. In dieser Zeit sind alle kommerziellen und privaten Flüge ausgesetzt. Wenn du im Winter nach Korfu reist, behalte das bei der Planung im Blick und prüf die aktuellen Öffnungszeiten direkt beim Flughafen.
Eine Piste mitten im Wasser
Das Layout ist schnell erklärt: Es gibt genau eine Bahn, die 16/34, die in Nord-Süd-Richtung verläuft. Ihr Nordteil liegt am Stadtrand, der größte Teil der Bahn ist in die Lagune Chalikiopoulou hineingebaut, und das Südende reicht fast bis an die Einfahrt der Lagune. Dort liegt eine große Wendefläche, auf der startende Flugzeuge drehen, bevor sie Richtung Norden losrollen. Terminal und Vorfeld liegen auf der Westseite der Bahn.
| Merkmal | Angabe | Was es für dich bedeutet |
|---|---|---|
| Piste 16/34 | 2.373 m × 45 m, Asphalt | Ausreichend für Schmalrumpfjets wie A321 und Boeing 737 |
| Bezeichnung bis 2019 | 17/35 | Ältere Fotos und Berichte nutzen noch die alten Nummern |
| Südende | Wendefläche an der Lagunenmündung | Starter auf der 34 wenden direkt vor den Spots |
| Hauptstraße EO25 | verläuft landseitig dicht hinter der Bahn | Wird bei Flugbewegungen per Ampel gesperrt |
| Höhe | etwa 2 m über dem Meer | Anflüge über Wasser fast auf Meereshöhe |
Östlich des Südendes schiebt sich die Halbinsel Kanoni ins Meer, westlich liegt die Küste von Perama. Zwischen beiden spannt sich eine schmale Fußgängerbrücke über die Lagunenmündung – genau unter der Anfluglinie. Vor der Küste liegen das Kloster Vlacherna auf seinem Felsen und die bewaldete Mausinsel Pontikonisi. Diese Kombination aus Wasser, Insel und tiefem Anflug macht Korfu zu einem Flughafen, den viele Spotter auf ihrer persönlichen Bucket List haben.
Betriebsrichtung: fast immer die 34
Wie überall landen und starten Flugzeuge gegen den Wind. In Korfu kommt ein zweiter Faktor dazu: Nach Berichten aus der Spotter-Community ist die nutzbare Landestrecke in Richtung 16 kürzer, weil die Schwelle versetzt ist. Deshalb laufen die meisten Landungen über die 34 – mit Anflug von Süden über das Meer, vorbei an der Mausinsel und über die Brücke. Gestartet wird dagegen in beide Richtungen.
Für dich bedeutet das: Die bekannten Spots im Süden funktionieren an den allermeisten Tagen. Wer auf der 34 startet, rollt bis zur Wendefläche, dreht dort und richtet sich zur Brücke hin aus – ein Schauspiel, das du aus nächster Nähe beobachten kannst. Landungen auf der 16 kommen über die Stadt herein, dann ist im Süden wenig los und du weichst an das Nordende aus. Wie du Wind und Betriebsrichtung vorab einschätzt, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen. Für die Live-Kontrolle hilft dir der Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.
Läuft heute die 34?
Planetrack zeigt dir Wetter, Wind und aktive Piste am Flughafen Korfu – so weißt du vor dem Frühstück, ob sich der Weg nach Kanoni lohnt. Planetrack startet bald – trag dich unten in die Warteliste ein.
Verkehr: ein Flughafen für den Sommer
Korfu ist ein klassischer Ferienflughafen. 2024 zählte er rund 4,34 Millionen Passagiere, so viele wie nie zuvor. Zum Vergleich: 2019 waren es knapp 3,3 Millionen, im Pandemiejahr 2020 weniger als eine Million. Seitdem ist der Verkehr jedes Jahr gewachsen, und 2025 wurden schon bis Ende November mehr Passagiere gezählt als im gesamten Jahr 2024. Gut 90 Prozent der Fluggäste kommen aus dem Ausland, nur ein kleiner Teil reist innerhalb Griechenlands.
Der Großteil der Flüge konzentriert sich auf die Monate April bis Oktober. Im Hochsommer geht nach Angaben aus der Spotterszene zu Spitzenzeiten etwa alle halbe Stunde ein Flug raus, an manchen Tagen kommen die Charterflüge stark gebündelt. Im Winter ist es dagegen sehr ruhig: Dann prägen Inlandsflüge aus Athen und einzelne internationale Verbindungen das Bild, und der Flughafen arbeitet mit verkürzten Öffnungszeiten.
| Jahr | Passagiere insgesamt | Davon Inland | Davon international |
|---|---|---|---|
| 2019 | 3,28 Mio. | 0,34 Mio. | 2,93 Mio. |
| 2020 | 0,96 Mio. | 0,14 Mio. | 0,82 Mio. |
| 2022 | 3,75 Mio. | 0,35 Mio. | 3,40 Mio. |
| 2023 | 4,07 Mio. | 0,37 Mio. | 3,70 Mio. |
| 2024 | 4,34 Mio. | 0,40 Mio. | 3,94 Mio. |
Spannend ist der Blick auf die Herkunftsländer. 2023 kamen mit Abstand die meisten Passagiere aus Großbritannien – über 1,3 Millionen. Auf Platz zwei folgte Deutschland mit gut 0,7 Millionen, danach Griechenland selbst, Italien und Polen. Genau das spiegelt sich im Anflug über der Mausinsel wider.
Wer in Korfu landet
Das größte Streckennetz ab Korfu betreibt Ryanair, die hier wie Aegean Airlines einen Schwerpunkt hat. Bei Ryanair dominieren die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8, auch Flugzeuge der Konzernschwestern unter dem Dach von Ryanair Holdings tauchen auf.
Der britische Markt bringt eine ganze Reihe von Ferienairlines nach Korfu: Jet2, TUI Airways und easyJet gehören zu den Stammgästen. Die Boeing 757-200 war im britischen Ferienverkehr lange ein vertrauter Anblick über der Lagune – ob sie in deiner Reisewoche noch kommt, prüfst du am besten vorab im Flugtracker.
Aus dem deutschsprachigen Raum fliegen im Sommer TUIfly, Condor und Eurowings, dazu kommen saisonale Verbindungen weiterer Airlines wie Austrian Airlines. Aus Osteuropa und Südeuropa ergänzen Wizz Air und Volotea das Bild. Die TUI-Flugbetriebe aus verschiedenen Ländern findest du gesammelt unter TUI-Airlines.
Im Inlandsverkehr verbinden Aegean, die Tochter Olympic Air und SKY express die Insel vor allem mit Athen. Hier hast du die Chance auf Turboprops wie die ATR 72-600. Welche Propellermaschine du vor dir hast, verrät der Ratgeber ATR und Dash 8 unterscheiden.
| Airline-Gruppe | Typisches Flugzeugbild | Wann |
|---|---|---|
| Ryanair | Boeing 737-800, 737 MAX 8 | vor allem Sommer |
| Britische Ferienairlines (Jet2, TUI, easyJet) | Boeing 737, Airbus A320-Familie, teils 757 | Sommer |
| Deutsche Ferien- und Low-Cost-Airlines | Airbus A320-Familie, Boeing 737 | Sommer |
| Aegean, Olympic Air, SKY express | Airbus A320-Familie, ATR-Turboprops | ganzjährig |
| Business Aviation | Business Jets verschiedener Größen | vor allem Sommer |
Großraumflugzeuge sind in Korfu die Ausnahme. Wer Langstreckenflotten sehen will, ist an einem Drehkreuz besser aufgehoben – in Korfu geht es um Schmalrumpfjets, bunte Ferienlackierungen und die Kulisse.
Spotting in Korfu: die wichtigsten Standpunkte
Einen offiziellen Besucherbereich gibt es in Korfu nicht – braucht es aber auch nicht. Die bekanntesten Standpunkte liegen alle rund um das Südende der Piste und sind öffentlich zugänglich. Ausführlich mit allen Details beschreibt sie der Spot-Guide Kanoni am Flughafen Korfu. Hier der Überblick:
Kanoni-Hügel: Der Klassiker. Von der Aussichtskante mit Cafés und Hotels blickst du auf Vlacherna, die Mausinsel, die Brücke und die Wendefläche. Landungen auf der 34 ziehen mit Pontikonisi im Vordergrund vorbei. Eine Leiter brauchst du nicht, ein Standard-Telezoom reicht für die meisten Bilder.
Fußgängerbrücke nach Perama: Hier stehst du direkt unter dem Anflug. Die Maschinen ziehen tief über dich hinweg, und du siehst aus nächster Nähe, wie Starter am Südende wenden. Ein Weitwinkel sorgt für spektakuläre Überflugbilder – mehr dazu im Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
Perama: Die Küste westlich der Anfluglinie mit Strand, Tavernen und Hotelterrassen ist der Spot für den Nachmittag, wenn am Kanoni-Hügel Gegenlicht herrscht.
Nordende: Am Nordende siehst du Rollverkehr und die selteneren Landungen auf der 16. Das Umfeld ist dort allerdings städtisch und verbaut, gute Fotopositionen sind deutlich schwerer zu finden als im Süden.
Ankunftsliste prüfen
Viele Ferienflüge kommen gebündelt und nur an bestimmten Wochentagen. Ein Blick am Vorabend spart dir lange Wartezeiten.
Betriebsrichtung klären
Läuft die 34, ist der Süden die richtige Wahl. Bei Landungen auf der 16 ziehst du ans Nordende.
Vormittags Kanoni
Vom Sonnenaufgang bis zum frühen Nachmittag steht die Sonne am Hügel hinter dir.
Nachmittags Perama
Über die Brücke wechselst du auf die Westseite der Anfluglinie. Dort passt das Licht bis zum Abend.
Kennzeichen sichern
Zwischen den Postkartenbildern auch ein enges Bild machen, auf dem das Kennzeichen lesbar ist.
Licht, Hitze und Ausrüstung
Weil die Piste in Nord-Süd-Richtung verläuft und der Kanoni-Hügel östlich der Anfluglinie liegt, ist dort der Vormittag die beste Zeit. Am Nachmittag wandert das Licht auf die andere Seite, dann punktet Perama. Den genauen Sonnenstand für deinen Reisetag planst du mit dem Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Hitzeflimmern ist beim Blick über das Wasser weniger störend als über langen Asphaltflächen. Je weiter du in Richtung Piste und Vorfeld fotografierst, desto weicher werden die Bilder an heißen Tagen aber trotzdem – Tipps dagegen gibt es im Beitrag Hitzeflimmern vermeiden. Im Hochsommer sind Temperaturen über 30 Grad normal. Pack Wasser, Sonnencreme und Kopfbedeckung ein, auf der Brücke und am Ufer gibt es kaum Schatten. Weitere Hinweise findest du unter Planespotting im Sommer.
Bei der Brennweite bist du in Korfu flexibel: Für Anflüge über der Mausinsel reicht vom Hügel meist ein Telezoom bis etwa 200 mm, für das Gesamtmotiv mit Insel und Kloster nimmst du weniger. Welches Objektiv zu dir passt, klärt der Ratgeber Welches Objektiv fürs Planespotting?.
Rücksicht an einem Ausflugsziel
Kanoni ist kein abgelegener Zaun, sondern ein Touristenziel mit Cafés, Hotels und Anwohnern. Café- und Hotelterrassen sind privat – bestell etwas, wenn du dort sitzt. Respektiere Zäune und Absperrungen, insbesondere an der Wendefläche, und blockier nicht die schmale Brücke. Eine Drohne hat im Umfeld des Flughafens nichts verloren, Details dazu im Beitrag Drohnen am Flughafen.
Anreise und Unterkunft
Der Flughafen liegt nur wenige Kilometer südlich der Altstadt von Korfu. Mit dem Taxi bist du in etwa zehn Minuten im Zentrum, zudem fahren Busse zwischen Flughafen und Stadt. Nach Kanoni bringt dich aus Korfu-Stadt die Stadtbuslinie 2. Mit Mietwagen oder Roller bist du flexibler, findest im Hochsommer am Ende der Halbinsel aber nur schwer einen Parkplatz.
Viele Spotter übernachten deshalb direkt in Kanoni oder Perama. Einige Hotels liegen in Sichtweite des Anflugs, und alle wichtigen Standpunkte erreichst du von dort zu Fuß. Weitere Ideen für Unterkünfte mit Flugzeugblick sammelt der Beitrag Hotels mit Pistenblick in Europa. Wie du Spotting und Familienurlaub unter einen Hut bekommst, steht in Planespotting im Urlaub.
Korfu passt zu dir, wenn …
- du Flugzeuge mit spektakulärer Kulisse fotografieren willst
- du Spotting mit einem Inselurlaub verbinden möchtest
- du entspannt ohne Leiter und mit Café in Reichweite spotten willst
Bedingt geeignet, wenn …
- du nur am späten Nachmittag Zeit hast
- du im Frühjahr oder Spätherbst mit dünnem Flugplan anreist
Eher woanders, wenn …
- du Großraumflugzeuge und Langstrecke in hoher Dichte suchst
- du im Winter auf Ferienverkehr hoffst
Korfu im Vergleich mit anderen Inselflughäfen
Wer von Korfu spricht, landet schnell beim Pistenende in Skiathos. Beide sind griechische Inselflughäfen mit Anflug über das Wasser, doch der Charakter ist ein anderer: In Skiathos stehst du direkt unter einer kurzen Piste, mit Jetblast und Adrenalin, in Korfu erhöht und entspannt, mit deutlich mehr Verkehr. Das berühmteste Vorbild für tiefe Anflüge über einen Strand bleibt der Maho Beach auf Sint Maarten, und auf Madeira lockt der Pico do Facho mit einem der anspruchsvollsten Anflüge Europas.
Innerhalb Griechenlands lohnt der Blick auf weitere Ferienflughäfen wie Heraklion, Rhodos und Kos. Einen Überblick über das ganze Land gibt der Griechenland-Guide für Spotter. Und wenn du deine Reiseliste erweitern willst: Die schönsten Ziele sammeln Die besten Spotting-Spots in Europa und die Bucket List der Spotting-Spots weltweit.
Griechenland und das Fotografieren
Griechenland hat in der Spotterszene eine besondere Vorgeschichte. 2001 wurde eine Gruppe ausländischer Spotter nach Fotos an einem Militärflugplatz festgenommen – der sogenannte Kalamata-Fall. An einem zivilen Ferienflughafen wie Korfu, an dem der beste Spot gleichzeitig ein Touristenmagnet ist, ist das Fotografieren von öffentlichen Flächen aus heute gelebte Praxis. Zurückhaltung ist trotzdem angebracht, wenn Militär- oder Regierungsflugzeuge auftauchen. Die aktuellen Spielregeln fasst der Beitrag Planespotting in Griechenland heute zusammen.
Kein Sondergast über der Mausinsel verpassen
Beiträge mit Foto, Typ und Kennzeichen, Spot-Karte mit bestem Licht, Sonnenstand-Planer und Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries im Anflug auf Korfu – alles in Planetrack. Planetrack startet bald. Die Warteliste findest du unten auf dieser Seite.
Fazit
Der Flughafen Korfu ist kein Drehkreuz und will auch keines sein. Seine Stärke ist eine Lage, wie sie kaum ein anderer Flughafen in Europa bietet: eine Piste mitten in der Lagune, ein Anflug über Meer, Mausinsel und Kloster und Spots, an denen du mit Kaffee in der Hand auf die nächste Landung wartest. Dazu kommt ein Ferienverkehr, der im Sommer verlässlich Abwechslung bringt – von britischen Charterfliegern über deutsche Ferienairlines bis zu griechischen Turboprops.
Wer die Saison richtig wählt, vormittags in Kanoni und nachmittags in Perama steht und die wenigen Regeln vor Ort respektiert, nimmt von Korfu Bilder mit, die man sofort wiedererkennt. Genau deshalb gehört CFU auf die Liste jedes Spotters, der gern verreist.
Kurzfazit
CFU ist ein Ferienflughafen mit Weltruhm unter Spottern: eine Piste in der Lagune, Anflug über die Mausinsel und dichter Sommerverkehr. Am besten im Sommer, vormittags in Kanoni, nachmittags in Perama.
Zusammenfassung
- Korfu ist ein klassischer Ferienflughafen mit einer einzigen Piste, die fast vollständig von Wasser umgeben ist.
- Die meisten Landungen laufen über die 34 von Süden über das Meer – genau dort liegen die bekannten Spots Kanoni, Brücke und Perama.
- Im Sommer siehst du einen dichten Mix aus britischen, deutschen und europäischen Ferien- und Low-Cost-Airlines, im Winter wird es sehr ruhig.
- Vormittags fotografierst du vom Kanoni-Hügel, nachmittags wechselst du auf die Seite von Perama.
Häufige Fragen
Was sind die Codes des Flughafens Korfu?
Der IATA-Code ist CFU, der ICAO-Code LGKR. CFU steht auf Bordkarten und Gepäckanhängern, LGKR nutzen Flugsicherung und Flugverfolgungsdienste. Offiziell heißt der Flughafen Ioannis Kapodistrias, nach dem ersten Staatsoberhaupt des modernen Griechenlands, der aus Korfu stammte.
Wie lang ist die Piste in Korfu?
Die einzige Bahn 16/34 ist 2.373 Meter lang und 45 Meter breit. Sie liegt zum großen Teil in der Lagune Chalikiopoulou. Bis 2019 hieß sie 17/35 – die Umbenennung folgte der veränderten magnetischen Missweisung. Was hinter den Pistennummern steckt, erklärt der Beitrag Pistenbezeichnungen erklärt.
Warum ist Korfu bei Spottern so berühmt?
Wegen des Anflugs auf die 34: Die Maschinen kommen von Süden über das Meer, ziehen an der Mausinsel Pontikonisi und am Kloster Vlacherna vorbei und überfliegen eine schmale Fußgängerbrücke, bevor sie aufsetzen. Vom erhöhten Kanoni-Hügel aus ergibt sich so eines der bekanntesten Postkartenmotive der Spotterwelt.
In welche Richtung wird in Korfu meistens gelandet?
Nach Spotterberichten läuft die große Mehrheit der Landungen über die 34, also von Süden über das Wasser. Landungen auf der 16 kommen seltener vor. Gestartet wird in beide Richtungen. Wie du die Betriebsrichtung vorab einschätzt, steht im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Welche Airlines fliegen nach Korfu?
Den größten Teil des Verkehrs machen Ferien- und Low-Cost-Airlines aus: Ryanair mit dem größten Streckennetz, Jet2, TUI Airways, easyJet, TUIfly, Condor, Eurowings, Wizz Air und weitere. Im Inlandsverkehr fliegt vor allem Aegean. Die meisten Verbindungen sind saisonal.
Ist der Flughafen Korfu im Winter geöffnet?
Ja, aber mit eingeschränkten Zeiten. Laut Flughafenwebsite ist er im Winterflugplan 2026/27 ab dem 6. November täglich von 07:00 bis 22:30 Uhr geöffnet. Für die Erneuerung der Piste ist zudem eine komplette Sperrung vom 20. bis 28. Januar 2027 angekündigt. Prüf aktuelle Zeiten immer direkt beim Flughafen.
Wie komme ich vom Flughafen nach Kanoni?
Kanoni liegt auf der anderen Seite der Lagune, mit Taxi oder Roller bist du in wenigen Minuten dort. Aus Korfu-Stadt fährt außerdem die Stadtbuslinie 2 bis Kanoni. Viele Spotter wohnen direkt in Kanoni oder Perama und gehen alle Standpunkte zu Fuß ab.
Darf man in Korfu spotten?
Von öffentlichen Flächen aus ist das Fotografieren ziviler Flugzeuge in Korfu gelebte Praxis – der Kanoni-Hügel ist sogar ein Touristenziel. Respektiere trotzdem private Terrassen, Zäune und Absperrungen. Warum Griechenland beim Thema Fotografieren eine besondere Geschichte hat, erklären Der Kalamata-Fall 2001 und Planespotting in Griechenland heute.
Sichtungen rund um Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias sammeln
Foto mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot posten, Funde im Hangar sammeln und Likes und Kommentare aus der Community bekommen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Passende Airlines
Die Fluggesellschaften dazu – mit IATA- und ICAO-Code, Rufzeichen und Lackierung.
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
LS / EXSJet2.com
Britischer Ferienflieger aus Leeds: Boeing 737 und Airbus A321neo, 14 Basen im Vereinigten Königreich, enge Verzahnung mit dem Reiseveranstalter Jet2holidays – und ein Rufzeichen, das an die Frachtvergangenheit erinnert.
BY / TOMTUI Airways
Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.
U2 / EZYeasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
X3 / TUITUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
DE / CFGCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
EW / EWGEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
W6 / WZZWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
V7 / VOEVolotea
Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.
A3 / AEEAegean Airlines
Griechenlands größte Airline mit Drehkreuz Athen: Star-Alliance-Mitglied seit 2010, reine Airbus-A320-Familie im Jetverkehr und mit Olympic Air eine Tochter, die mit ATR-Turboprops die Inseln anfliegt.
OA / OALOlympic Air
Griechenlands Regionalairline mit den sechs Ringen: 2009 gestartet, seit 2013 Tochter von Aegean und heute mit ATR 42-600, ATR 72-600 und zwei betagten Dash 8-100 vor allem auf Inlands- und Inselstrecken unterwegs.
GQ / SEHSKY express
Griechische Airline aus Heraklion, gegründet 2005: ATR-Turboprops für die Inseln, eine junge Airbus-A320neo-Flotte für Athen und Europa und ein Netz, das inzwischen auch fünf deutsche Städte erreicht hat.
Typische Flugzeuge
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
Spotting-Spots rund um Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias
Spots, an denen du die passenden Flugzeuge regelmäßig vor die Linse bekommst – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Kanoni am Flughafen Korfu
Vom Kanoni-Hügel südlich von Korfu-Stadt schaust du auf die Mausinsel, das Kloster Vlacherna und Ferienjets, die knapp über das Wasser zur Piste 34 einschweben – eines der bekanntesten Postkartenmotive der Spotterwelt. Hier erfährst du, wann der Spot funktioniert und wohin du nachmittags umziehst.
AnflugschneisePistenende am Flughafen Skiathos
Am Südende der kurzen Piste von Skiathos ziehen Ferienjets so tief über die Uferstraße, dass der Spot oft mit Maho Beach verglichen wird. Spektakulär, aber saisonal, wetterabhängig und mit echter Jetblast-Gefahr – hier erfährst du, wie du den Spot sicher und mit gutem Ergebnis nutzt.
AnflugschneiseMaho Beach am Princess Juliana International Airport
Der wohl berühmteste Spotting-Spot der Welt: Am Maho Beach ziehen landende Flugzeuge in weniger als 30 Metern Höhe über den Badestrand auf die Piste 10 des Princess Juliana Airport. Was dich dort wirklich erwartet, wann sich die Jets zeigen und warum du dich nie hinter ein startendes Flugzeug stellst.
SpotterhügelPico do Facho am Flughafen Madeira
Vom Pico do Facho schaust du rund 300 Meter über dem Meer auf die Bucht von Machico und die aufgeständerte Piste des Flughafens Madeira. Kein Zaunspot für Kennzeichen, sondern eine Panorama-Kanzel für die berühmten Anflüge – mit Wind, Wolken und Morgenlicht als großen Variablen.
Weitere Einträge
Flughafen Athen Eleftherios Venizelos
Griechenlands größter Flughafen liegt seit 2001 in der Mesogeia-Ebene bei Spata: zwei Parallelbahnen, Drehkreuz von Aegean und Olympic Air, viel Turboprop-Verkehr zu den Inseln – und Nachfolger des legendären Stadtflughafens Hellinikon.
FlughafenFlughafen Thessaloniki
Griechenlands zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Thermaischen Golf: zwei sich kreuzende Bahnen, eine davon um einen Kilometer ins Meer verlängert und seit 2020 in Betrieb, ein neues Terminal seit 2021 – und ein bunter Mix aus Aegean, SKY express, Olympic-Turboprops und Low-Cost-Jets aus ganz Europa.
FlughafenFlughafen Heraklion
Kretas wichtigster Flughafen und nach Athen der zweitgrößte Griechenlands: eine Hauptbahn zwischen Stadtrand und Meer, Ferienflieger aus ganz Europa in dichter Folge – und ein Nachfolger in Kastelli, der den alten Platz ablösen wird.
FlughafenFlughafen Rhodos Diagoras
Rhodos Diagoras ist einer der großen Ferienflughäfen Griechenlands: eine 3.305 Meter lange Bahn direkt an der Küste bei Paradisi, über sieben Millionen Passagiere im Jahr, ein Sommer voller Charter- und Low-Cost-Jets – und einige der bekanntesten Fence-Spots der Ägäis.
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