Olympic Air

Griechenlands Regionalairline mit den sechs Ringen: 2009 gestartet, seit 2013 Tochter von Aegean und heute mit ATR 42-600, ATR 72-600 und zwei betagten Dash 8-100 vor allem auf Inlands- und Inselstrecken unterwegs.

Auch bekannt als: Olympic · OA · Olympic Air S.A.

GriechenlandGriechenlandRegionalfluggesellschaftenIATA: OAICAO: OAL11 Min. Lesezeit

OA

IATA-Code

OAL

ICAO-Code

SX-

Kennzeichen-Präfix Griechenland

2013

Übernahme durch Aegean

Das Wichtigste in Kürze

  • Olympic Air ist die Regionaltochter von Aegean Airlines und fliegt vor allem innerhalb Griechenlands.
  • Codes: IATA OA, ICAO OAL, Rufzeichen „OLYMPIC“.
  • Reine Turboprop-Flotte: ATR 72-600, ATR 42-600 und zwei Dash 8-100; die Airbus-Jets sind seit 2014 weg.
  • Nicht identisch mit der alten Olympic Airways: Olympic Air startete 2009 neu und übernahm nur Marke, Logo und Teile des Betriebs.
  • Außerhalb Griechenlands kaum zu sehen – für die meisten Spotter ist Olympic Air ein Urlaubsmotiv.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Olympic Air im Überblick
  2. 2.Geschichte: vom Staatscarrier zur Aegean-Tochter
  3. 3.Codes und Rufzeichen
  4. 4.Die Flotte: ATR und Dash 8
  5. 5.Woran du Olympic Air erkennst
  6. 6.Olympic Air spotten
  7. 7.Olympic Air im Vergleich
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeOA
ICAO-CodeOAL
RufzeichenOLYMPIC
DrehkreuzeATH, SKG
GeschäftsmodellRegionalairline mit Turboprops für Inlands- und Inselverbindungen in Griechenland
SitzFlughafen Athen (Spata), Großraum Athen
Flugbetrieb seit29. September 2009
EigentümerAegean Airlines, vollständige Übernahme im Oktober 2013
DrehkreuzeAthen (ATH) und Thessaloniki (SKG), dazu Rhodos als kleinere Basis
AllianzKeine eigene Mitgliedschaft; über die Mutter Aegean an die Star Alliance angebunden
Flotte (Stand Herbst 2026)Rund 18 Turboprops: ATR 72-600, ATR 42-600 und zwei Dash 8-100; zwei weitere ATR 72-600 bestellt
Ehemalige TypenAirbus A319, Airbus A320, Dash 8-400 (Q400)
VielfliegerprogrammMiles+Bonus (gemeinsam mit Aegean)

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Olympic Air?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Ausschließlich Turboprops: ATR 42-600, ATR 72-600 und einzelne Dash 8-100 – keine Jets mehr seit 2014
  • Logo aus sechs ineinandergreifenden Ringen, angelehnt an das Zeichen der früheren Olympic Airways
  • Schriftzug „Olympic“ am Rumpf
  • Griechisches Kennzeichen mit SX-, bei vielen ATR in der Form SX-O…
  • Auf dem Tracker steht OAL – auch dann, wenn der Flug unter einer A3-Flugnummer von Aegean verkauft wird
  • Beide Typen sind Hochdecker mit T-Leitwerk: Die Dash 8-100 erkennst du an den langen Triebwerksgondeln, in die das Hauptfahrwerk einklappt, die ATR an den Fahrwerksverkleidungen am Rumpf

Wer in Griechenland Urlaub macht und auf einem kleinen Inselflughafen wartet, sieht ziemlich sicher irgendwann ein Propellerflugzeug mit sechs Ringen im Logo. Das ist Olympic Air – die Regionaltochter von Aegean Airlines, die mit ATR-Turboprops und zwei betagten Dash 8 die Verbindungen fliegt, für die ein Jet zu groß oder eine Piste zu kurz ist. Der Name klingt nach Tradition, die Airline selbst ist aber erst 2009 gestartet. Diese Seite zeigt dir, was hinter Olympic Air steckt, welche Flugzeuge du erwarten kannst und wie du sie sauber zuordnest.

Jede Olympic-ATR im Hangar

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Olympic Air im Überblick

Olympic Air ist eine griechische Regionalairline mit Sitz am Flughafen Athen. Seit Oktober 2013 gehört sie vollständig zu Aegean Airlines und fliegt heute vor allem kurze Strecken innerhalb Griechenlands. Die Drehkreuze sind Athen und Thessaloniki, dazu kommt Rhodos als kleinere Basis im Südosten der Ägäis.

Das Geschäftsmodell ist klar umrissen: Olympic Air verbindet die beiden großen Städte des Landes mit Inseln und Regionalflughäfen, deren Pisten kurz sind oder deren Nachfrage für einen Airbus nicht reicht. Ein Teil dieser Strecken läuft als öffentlich geförderte Verbindung, weil die Inseln ohne Flugverkehr im Winter nur mühsam erreichbar wären. Dazu kommen einige nahe Auslandsziele.

Spannend für Spotter ist die Größe: Mit rund 18 Flugzeugen ist die Flotte so klein, dass du sie über ein paar Griechenland-Urlaube hinweg fast komplett ins Logbuch bekommen kannst. Gleichzeitig siehst du Olympic Air außerhalb Griechenlands praktisch nie – das macht jede Sichtung zu einem echten Reisemotiv.

OAIATA-Code in der Flugnummer
OALICAO-Code auf dem Tracker
~18Turboprops im Einsatz (Herbst 2026)

Geschichte: vom Staatscarrier zur Aegean-Tochter

Um Olympic Air zu verstehen, musst du einen Schritt zurückgehen. Jahrzehntelang war Olympic Airways, später unter dem Namen Olympic Airlines, die staatliche Fluggesellschaft Griechenlands. Die Airline steckte tief in finanziellen Schwierigkeiten, und die EU-Kommission stufte staatliche Hilfen als unzulässig ein. 2008 kündigte die griechische Regierung deshalb einen Neustart an: Der Flugbetrieb sollte privatisiert werden.

Eine erste internationale Ausschreibung scheiterte Anfang 2009. Im März 2009 kam schließlich die Investmentgesellschaft Marfin Investment Group zum Zug. Sie übernahm den Flugbetrieb, die technische Basis und die Bodenabfertigung, dazu die Marke „Olympic“, das Logo mit den sechs Ringen und ausgewählte Start- und Landerechte.

Am 29. September 2009 startete Olympic Air den Flugbetrieb, zunächst mit reduziertem Netz. Wichtig: Olympic Air ist nicht die rechtliche Nachfolgerin der alten Staatsairline. Sie trägt den Namen und nutzt den alten IATA-Code OA, ist aber ein neues Unternehmen.

Der lange Weg zu Aegean

Schon im Februar 2010 verkündeten Olympic Air und Aegean eine Fusion. Die EU-Kommission prüfte den Plan ausführlich und untersagte ihn im Januar 2011: Die beiden Airlines hätten zusammen den griechischen Inlandsmarkt fast vollständig beherrscht. Olympic Air baute daraufhin ihr Netz um.

Im Oktober 2012 einigten sich die beiden Airlines erneut, diesmal auf eine vollständige Übernahme durch Aegean. Die EU-Kommission genehmigte den Kauf im Oktober 2013; das Umfeld hatte sich seit dem ersten Anlauf deutlich verändert. Am 23. Oktober 2013 war der Kauf abgeschlossen. Seit Februar 2014 fliegt Olympic Air als Dienstleisterin für Aegean, und im November 2014 ging das eigene Vielfliegerprogramm im Programm Miles+Bonus der Mutter auf.

Olympic Air oder Olympic Airways?

Für dein Logbuch sind das zwei verschiedene Airlines. Olympic Airways (ab 2003 Olympic Airlines) war der staatliche Carrier bis 2009 und flog unter anderem Großraumflugzeuge. Olympic Air ist die private Neugründung von 2009 und heute eine reine Turboprop-Airline. Mehr zur alten Staatsairline findest du auf der Seite zu Olympic Airways.

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code OA: stammt von der früheren Olympic Airlines und steht in der Flugnummer bei Inlandsflügen.
  • ICAO-Code OAL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
  • Rufzeichen OLYMPIC: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Etwas Verwirrung stiftet die enge Verzahnung mit der Mutter. Seit 2014 laufen viele Olympic-Flüge – vor allem auf internationalen Strecken – unter einer Aegean-Flugnummer mit A3, während Olympic Air das Flugzeug und die Crew stellt. Auch bei Inlandsflügen ist ein Codeshare mit Aegean üblich. Entscheidend für dich ist deshalb der ICAO-Code: Steht auf dem Tracker OAL, fliegt Olympic Air, steht dort AEE, fliegt Aegean selbst. Die Hintergründe erklären die Guides zu IATA- und ICAO-Codes, zu ICAO-Typcodes wie AT76 und zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer.

Jet oder Propeller?

Eine A3-Flugnummer heißt nicht automatisch Airbus. Steht im Tracker OAL, kommt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine ATR. So weißt du schon vor dem Anflug, ob du die Verschlusszeit für Propeller einstellen musst.

Die Flotte: ATR und Dash 8

Olympic Air ist heute eine reine Turboprop-Airline. Nach den verfügbaren Flottenübersichten sieht die Flotte im Herbst 2026 ungefähr so aus:

Typ Anzahl (Stand Herbst 2026) Sitze Spotter-Hinweis
ATR 72-600 rund 13 72 Rückgrat der Flotte; zwei weitere für Dezember 2026 bestellt
ATR 42-600 3 knapp 50 Kürzere Version für kleine Inseln mit kurzen Pisten
Dash 8-100 2 37 Älteste Flugzeuge der Aegean-Gruppe, über 30 Jahre alt

Die Zahlen schwanken je nach Quelle leicht. Im Oktober 2025 übernahm Olympic Air eine neue ATR 72-600 mit dem Kennzeichen SX-OBU; sie war die letzte Maschine aus einer früheren Bestellung. Gleichzeitig orderte Aegean direkt beim Hersteller ATR zwei weitere ATR 72-600 mit geplanter Auslieferung im Dezember 2026. Ob sie schon fliegen, wenn du diese Seite liest, verrät dir ein Blick in eine aktuelle Flottenliste.

ATR 72-600 und ATR 42-600

Die ATR 72-600 ist das Arbeitspferd von Olympic Air. Mit 72 Sitzen deckt sie die Inselstrecken mit mehr Nachfrage ab. Die kürzere ATR 42-600 kommt dort zum Einsatz, wo weniger Passagiere fliegen oder die Piste kurz ist. Beide Typen sehen sich sehr ähnlich: Hochdecker, T-Leitwerk, zwei Turboprops unter dem Flügel. Den Unterschied machst du an der Rumpflänge fest – die 72 wirkt deutlich gestreckter.

Dash 8-100: die Oldtimer

Zwei Dash 8-100 von De Havilland Canada gehören noch zur Flotte. Mit einem Alter von über 30 Jahren sind sie die mit Abstand ältesten Flugzeuge der ganzen Aegean-Gruppe. Für Spotter sind sie damit die interessantesten Olympic-Maschinen: wenige Exemplare, ein in Europa selten gewordener Typ und keine Garantie, wie lange sie noch fliegen.

Die Dash 8-100 nicht verpassen

Setz die Olympic-Dash-8 auf deine Wunschliste und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn eine davon in deiner Nähe anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Ehemalige Typen

Ganz am Anfang sah Olympic Air anders aus. Zum Start 2009 flog die Airline mit geleasten Jets der Airbus-A320-Familie, darunter A319 und A320. Auf der Paris Air Show 2009 bestellte Olympic Air außerdem acht Dash 8-400, damals von Bombardier gebaut. Nach der Übernahme durch Aegean wanderten die Airbus-Jets 2013 und 2014 größtenteils zur Mutter; zwei A319 bedienten im Sommer 2013 noch ausgewählte Inlandsstrecken. Die Q400 ersetzte die Gruppe später im Zuge der Flottenerneuerung durch ATR 72-600. Fotos von Olympic-Airbussen oder Olympic-Q400 sind deshalb heute ein Fall fürs Archiv.

Woran du Olympic Air erkennst

Das wichtigste Erkennungszeichen ist das Logo mit sechs ineinandergreifenden Ringen. Es lehnt sich bewusst an das Zeichen der alten Olympic Airways an; die Airline wählte es 2009 per Online-Abstimmung aus. Die sechs Ringe stehen nach Darstellung der Airline für die fünf Kontinente und Griechenland. Am Rumpf trägt jede Maschine den Schriftzug „Olympic“.

Weil die Flotte aus nur drei Typen besteht, ist die Zuordnung eigentlich einfach – solange du ATR und Dash 8 auseinanderhältst:

Triebwerksgondeln ansehen

Bei der Dash 8 sind die Triebwerksgondeln lang und ragen hinten deutlich über die Flügelhinterkante hinaus, weil das Hauptfahrwerk darin verschwindet. Bei der ATR sind die Gondeln kürzer, das Fahrwerk sitzt in Verkleidungen am Rumpf.

Bug und Rumpf prüfen

Die Dash 8-100 hat einen kurzen, gedrungenen Rumpf. Die ATR wirkt im Vergleich schlanker und gestreckter.

Länge einschätzen

Ist es eine ATR, entscheidet die Länge: Die 72-600 ist deutlich länger als die 42-600 und hat mehr Fenster.

Kennzeichen notieren

Das SX-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig. Viele Olympic-ATR tragen Kennzeichen nach dem Muster SX-O…, etwa SX-OBN oder SX-OBU.

Das spricht für eine ATR

  • Kürzere Triebwerksgondeln
  • Schlanker, gestreckter Rumpf
  • Fahrwerk klappt in Verkleidungen am Rumpf ein
  • Auf Trackern als AT76 oder AT46 geführt

Das spricht für die Dash 8-100

  • Lange Triebwerksgondeln, die hinten über den Flügel hinausragen
  • Hauptfahrwerk klappt in die Triebwerksgondeln ein
  • Kurzer, gedrungener Rumpf
  • Auf Trackern als DH8A geführt

Wenn du Turboprops generell sicherer bestimmen willst, hilft dir der Guide ATR und Dash 8 unterscheiden. Und damit die Propeller auf dem Foto nicht wie eingefroren wirken, lies den Artikel zur Verschlusszeit bei Propellerflugzeugen.

Olympic Air spotten

Für die meisten Spotter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Olympic Air ein Urlaubsmotiv. Regelmäßige Flüge in den deutschsprachigen Raum gibt es nicht. Die besten Chancen hast du an den Drehkreuzen und auf den Inseln:

  • Athen: Am Flughafen Athen startet ein großer Teil der Olympic-Flüge. Hier siehst du ATR und Aegean-Airbusse im Wechsel.
  • Thessaloniki: Der Flughafen Thessaloniki ist zweites Drehkreuz und Ausgangspunkt vieler Strecken in Nordgriechenland und zu den Inseln der Nordägäis.
  • Rhodos: Am Flughafen Rhodos unterhält Olympic Air eine kleinere Basis für Verbindungen in der Dodekanes-Region.
  • Inselflughäfen: Auf kleinen Inseln wie Milos landen fast nur Turboprops. Dort ist eine Olympic-ATR oft das einzige Linienflugzeug des Tages.

Kleine Inselflughäfen haben ihren eigenen Reiz: kurze Pisten, viel Wind und Landschaft im Hintergrund. Im Januar 2022 rutschte eine ATR 42-600 von Olympic Air bei starkem Wind nach der Landung auf Milos von der Piste; verletzt wurde niemand. Das zeigt, wie anspruchsvoll diese Plätze sein können – und warum Seitenwindlandungen dort ein beliebtes Motiv sind. Wie du solche kleinen Plätze angehst, beschreibt der Guide zu Spotting an Regionalflughäfen. Wie du solche Landungen einordnest, erklärt der Artikel zu Seitenwindlandungen.

Gute Chancen auf Olympic Air, wenn …

  • du in Athen, Thessaloniki oder auf Rhodos spottest
  • du auf einer kleineren griechischen Insel mit kurzer Piste bist
  • du den Tracker nach OAL-Flügen gefiltert hast

Prüf es vorher, wenn …

  • du gezielt eine der Dash 8-100 suchst
  • dein Urlaubsflughafen hauptsächlich von Charter- und Jet-Airlines angeflogen wird

Eher kein Olympic-Tag, wenn …

  • du an einem Flughafen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz stehst
  • du auf einen Olympic-Airbus hoffst – die gibt es seit 2014 nicht mehr

Bevor du in Griechenland die Kamera auspackst, informier dich über die Regeln vor Ort. Griechenland ist seit dem Kalamata-Fall 2001 ein sensibles Pflaster für Spotter. Was heute gilt, fasst der Artikel Planespotting in Griechenland heute zusammen, praktische Tipps zu Flughäfen und Spots findest du im Guide Planespotting in Griechenland.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und militärisch genutzte Bereiche sind tabu – an mehreren griechischen Flughäfen teilen sich zivile und militärische Nutzer das Gelände. Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was allgemein gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Olympic Air im Vergleich

Innerhalb Griechenlands ist Olympic Air nicht allein. SKY express fliegt ebenfalls viele Inlandsstrecken und Inselverbindungen; mit Ellinair gibt es eine weitere griechische Airline mit eigener Geschichte. Zur Mutter Aegean Airlines besteht eine klare Arbeitsteilung: Aegean fliegt die Airbus-Jets, Olympic Air die Turboprops.

In Europa ähnelt Olympic Air Airlines wie Binter Canarias auf den Kanaren, Widerøe in Norwegen oder Loganair in Schottland – allesamt Regionalairlines, die abgelegene Inseln und Küstenorte mit Turboprops anbinden. Einen größeren Überblick bietet der Artikel zu Regionalairlines in Europa.

Über die Mutter ist Olympic Air an die Star Alliance angebunden, ist aber kein eigenes Vollmitglied. Für dich als Passagier heißt das: Meilen sammelst du über Miles+Bonus; als Spotter ändert sich am Flugzeug nichts.

Häufige Verwechslungen

  • Olympic Air mit Olympic Airways gleichsetzen – die alte Staatsairline flog bis 2009, Olympic Air ist eine Neugründung.
  • A3-Flugnummer für einen Aegean-Airbus halten – viele A3-Flüge werden von Olympic-ATR geflogen. Der ICAO-Code OAL entscheidet.
  • ATR 42 und ATR 72 verwechseln – die 72 ist deutlich länger und hat mehr Fenster.
  • Dash 8-100 für eine ATR halten – achte auf die langen Triebwerksgondeln, in die das Fahrwerk einklappt.
  • OA für einen Länder- oder Flughafencode halten – OA ist allein der IATA-Code der Airline.
  • Olympic Air als eigenständige Konkurrentin von Aegean sehen – seit 2013 gehört sie vollständig zur Aegean-Gruppe.

Olympic Air im Blick behalten

Beobachte einzelne SX-Kennzeichen, die Dash 8-100 oder alle Olympic-Flüge und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt. Mit der Spot-Karte findest du dazu Spots mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos – und postest deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Olympic Air trägt einen großen Namen, ist aber eine kleine, klar fokussierte Regionalairline. Seit der Übernahme durch Aegean fliegt sie nur noch Turboprops und verbindet Athen, Thessaloniki und Rhodos mit Inseln und Regionalflughäfen. Für Spotter ist das ein dankbares Ziel: eine überschaubare Flotte, ein markantes Sechs-Ringe-Logo und mit den beiden Dash 8-100 echte Raritäten. Notier Kennzeichen und Typ, dann wird aus dem Urlaubsfoto ein vollständiger Logbucheintrag.

Kurzfazit

Olympic Air (IATA OA, ICAO OAL) ist die Regionaltochter von Aegean Airlines und fliegt ausschließlich ATR 42-600, ATR 72-600 und Dash 8-100. Das Sechs-Ringe-Logo und der ICAO-Code OAL auf dem Tracker verraten dir, wer wirklich fliegt – auch wenn auf dem Ticket A3 steht.

Zusammenfassung

  • Olympic Air erkennst du am Sechs-Ringe-Logo, am SX-Kennzeichen und daran, dass ausschließlich Turboprops unterwegs sind.
  • Die Flotte ist klein und überschaubar: rund 18 Maschinen, davon die meisten ATR 72-600. Das macht Olympic Air zu einem guten Ziel für vollständige Kennzeichen-Sammlungen.
  • Die beiden Dash 8-100 sind die ältesten Flugzeuge der Aegean-Gruppe und damit die seltenste Sichtung.
  • Spotten lässt sich Olympic Air vor allem in Athen, Thessaloniki, auf Rhodos und an kleineren Inselflughäfen.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Olympic Air?

Der IATA-Code von Olympic Air ist OA, der ICAO-Code OAL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „OLYMPIC“. Den IATA-Code OA hat Olympic Air von der früheren Olympic Airlines übernommen.

Gehört Olympic Air zu Aegean?

Ja. Aegean Airlines hat Olympic Air nach einem langen Verfahren bei der EU-Kommission übernommen; die Kommission gab im Oktober 2013 grünes Licht, wenige Tage später war der Kauf abgeschlossen. Ein erster Fusionsversuch war Anfang 2011 noch am Veto aus Brüssel gescheitert. Beide Marken bestehen weiter nebeneinander.

Ist Olympic Air dieselbe Airline wie Olympic Airways?

Nein. Olympic Airways – später Olympic Airlines – war die frühere staatliche Fluggesellschaft Griechenlands. Olympic Air startete im September 2009 als neue, private Airline. Sie übernahm Markenrechte, das Logo mit den sechs Ringen, technische Einrichtungen und einige Start- und Landerechte, ist aber nicht die rechtliche Nachfolgerin.

Welche Flugzeuge fliegt Olympic Air?

Ausschließlich Turboprops. Nach verfügbaren Flottenübersichten sind es im Herbst 2026 rund 13 ATR 72-600, drei ATR 42-600 und zwei De Havilland Canada Dash 8-100. Zwei weitere ATR 72-600 hat die Aegean-Gruppe direkt bei ATR bestellt, die Auslieferung ist für Dezember 2026 vorgesehen.

Hatte Olympic Air früher auch Jets?

Ja. Zum Start 2009 flog Olympic Air mit geleasten Airbus A319 und A320, dazu kamen Dash 8 Q400. Die Airbus-Jets gingen 2013 und 2014 größtenteils an Aegean, die Q400 wurden später durch ATR 72-600 ersetzt.

Wo fliegt Olympic Air hin?

Vor allem innerhalb Griechenlands: von Athen und Thessaloniki zu vielen Inseln und Regionalflughäfen, ein Teil davon als öffentlich geförderte Verbindungen. Dazu kommen einige nahe Auslandsziele. Nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz fliegt Olympic Air nicht regelmäßig.

Warum steht auf meinem Ticket A3, obwohl Olympic Air fliegt?

Seit 2014 fliegt Olympic Air als Dienstleisterin für Aegean. Viele Flüge werden deshalb unter einer Aegean-Flugnummer mit A3 verkauft, durchgeführt werden sie aber von Olympic Air. Auf dem Tracker siehst du das am ICAO-Code OAL.

Olympic Air im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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