Das Wichtigste in Kürze
- Kanoni ist der bekannteste Spot am Flughafen Korfu – ein Hügel am Südrand der Stadt mit Blick auf die Mausinsel Pontikonisi, das Kloster Vlacherna und den Anflug auf die Piste 34.
- Die meisten Landungen laufen über die 34, also von Süden über das Wasser. Landungen auf der 16 sind selten, weil die nutzbare Landestrecke in dieser Richtung kürzer ist.
- Du stehst auf der Ostseite des Anflugs. Deshalb ist das Licht vom Sonnenaufgang bis zum frühen Nachmittag ideal, danach wechselst du nach Perama.
- Korfu ist ein Ferienflughafen: Der Verkehr konzentriert sich auf die Sommersaison, im Winter ist es ruhig.
- Eine Leiter brauchst du nicht, wohl aber Rücksicht: Café-Terrassen sind private Flächen, Absperrungen und Privatwege sind tabu.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein Flughafen zwischen Lagune und Meer
- 7.Mausinsel und Vlacherna: das Motiv
- 8.Betriebsrichtung: Wann Kanoni funktioniert
- 9.Licht und Fotografie
- 10.Die Standpunkte rund um Kanoni
- 11.Was du in Korfu zu sehen bekommst
- 12.Saison und Tageszeit
- 13.Anreise: Bus, Taxi, Roller oder zu Fuß
- 14.So läuft ein guter Spottertag in Kanoni
- 15.Regeln und Rücksicht
- 16.Korfu im Vergleich
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt39.58890, 19.92120 · Korfu-Stadt (Kerkyra), Ionische Inseln
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Flughafen | Korfu International Airport „Ioannis Kapodistrias“ (IATA: CFU, ICAO: LGKR) |
|---|---|
| Betreiber | Fraport Greece, im Rahmen einer 40-jährigen Konzession seit April 2017 |
| Spot-Typ | Erhöhter Aussichtspunkt auf der Halbinsel Kanoni mit Cafés und Hotels, oberhalb des Klosters Vlacherna und gegenüber der Mausinsel Pontikonisi |
| Blickrichtung | Von Osten auf das Südende der Piste, die Wendefläche und die Anflugschneise der 34 über dem Wasser |
| Piste | Eine Bahn, 16/34, rund 2.373 m lang und 45 m breit, Asphalt; bis 2019 als 17/35 bezeichnet |
| Lage | Am Südrand von Korfu-Stadt, zwischen der Lagune Chalikiopoulou und dem offenen Meer |
| Anreise ÖPNV | Stadtbuslinie 2 von Korfu-Stadt nach Kanoni |
| Zugang | Öffentliche Straßen und Wege kostenlos; Café-Terrassen nur gegen Verzehr |
| Leiter | Nicht nötig – der Hügel liegt deutlich über dem Flughafen |
| Typische Aufenthaltsdauer | Ein Vormittag am Hügel, nachmittags Wechsel auf die Seite von Perama |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Kanoni-Hügel an den Cafés
Der Klassiker und der Grund, warum Spotter nach Korfu reisen. Von der Aussichtskante mit den Cafés blickst du hinunter auf das Kloster Vlacherna, die Mausinsel und die Fußgängerbrücke nach Perama. Landungen auf der 34 kommen von Süden über das Wasser, ziehen tief an Pontikonisi vorbei und setzen kurz hinter der Brücke auf. Du siehst außerdem Starts, das Wenden am Südende der Piste und in der Ferne das Vorfeld. Für einen Schmalrumpfjet im Anflug reicht ein Standard-Telezoom, viele Spotter arbeiten hier zwischen etwa 70 und 200 mm. Die Terrassen gehören zu Cafés und einem Hotel – bestell etwas, wenn du dort sitzt.
Unten bei Vlacherna
Am Fuß des Hügels liegt das kleine Kloster Vlacherna auf seiner Mini-Insel. Von den Wegen und Uferbereichen in der Nähe bekommst du Landungen auf der 34 in flacherem Winkel und mit Kirche oder Booten im Vordergrund. Ein Standpunkt neben einem Hotel unterhalb des Hügels, über den Spotter lange Zeit gerne liefen, war nach Berichten aus der Szene im Sommer 2026 nicht mehr zugänglich – nutze die Straße, nicht abgesperrte Treppen oder Privatwege.
Fußgängerbrücke nach Perama
Die schmale Brücke über die Mündung der Lagune verbindet Kanoni mit Perama und liegt direkt unter der Anfluglinie. Hier ziehen landende Maschinen nur knapp über dich hinweg, und du siehst, wie startende Flugzeuge am Südende der Piste wenden und sich ausrichten. Für Überflüge ist ein Weitwinkel spannend. Laut Spotterberichten wurde die Wendefläche 2026 eingezäunt, was den Blick auf das Fahrwerk teilweise verdeckt. Die Brücke ist eng, und Zweiräder sind darauf unterwegs – bleib aufmerksam.
Ufer und Tavernen auf der Seite von Perama
Am südlichen Ende der Brücke und an der Küstenstraße Richtung Perama findest du Strandabschnitte, Tavernen und Hotelterrassen mit Blick auf den Anflug. Weil du hier westlich der Anfluglinie stehst, kommt ab dem frühen Nachmittag das Licht von hinten. Damit ist das die logische Ergänzung zum Vormittag am Kanoni-Hügel. In Tavernen und Cafés gilt: etwas bestellen und freundlich fragen.
Straße am Nordende der Piste
Am Nordende verläuft eine belebte Hauptstraße nah an der Bahn. Von dort siehst du Rollverkehr und die seltenen Landungen auf der 16. Bewuchs und Masten können die Sicht einschränken, und du stehst direkt an einer viel befahrenen Straße. Halte dich kurz, behindere den Verkehr nicht und folge Anweisungen von Polizei oder Flughafenpersonal.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Kanoni am Flughafen Korfu
- Anflüge auf die 34 über das Wasser mit Mausinsel und Kloster Vlacherna im Bild – das Motiv, für das Korfu in der Spotterszene berühmt ist
- Wendemanöver am Südende der Piste, wenn startende Flugzeuge an der Wendefläche drehen und sich für die 34 ausrichten
- Sommerliche Ferienflieger aus Großbritannien, Deutschland und ganz Europa, etwa Jet2, TUI, easyJet, Ryanair, Condor oder Eurowings
- Starkes britisches Programm – Großbritannien ist der größte Auslandsmarkt des Flughafens
- Inlandsverkehr nach Athen mit Aegean, Olympic Air und SKY express, teils mit Turboprops
- Gelegentlich Business Jets, die im Sommer die Insel ansteuern
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Ikonische Kulisse aus Meer, Mausinsel und Kloster – an keinem Großflughafen zu haben
- Erhöhter Standpunkt, keine Leiter, keine Zäune im Bild
- Cafés, Toiletten und Hotels direkt am Spot
- Mit dem Stadtbus erreichbar, viele Standpunkte zu Fuß kombinierbar
- Ideal, um Spotting mit einem Inselurlaub zu verbinden
Dagegen spricht
- Ab dem frühen Nachmittag Gegenlicht am Hügel
- Stark saisonal, im Winter wenig Verkehr
- Bei Landungen auf der 16 bleibt das Südende ruhig
- Im Hochsommer viele Touristen am Aussichtspunkt
- Neue Zäune an der Wendefläche schränken einzelne Perspektiven ein
Aktualisiert: Oktober 2026 – Es gibt Spotting-Fotos, die du sofort erkennst, auch wenn du noch nie dort warst. Ein Ferienjet, tief über türkisblauem Wasser, darunter eine winzige Insel mit Zypressen und einer weißen Kapelle, daneben ein kleines Kloster auf einem Felsen im Meer: Das ist Kanoni auf Korfu. Der Hügel am Südrand von Korfu-Stadt gehört zu den bekanntesten Aussichtspunkten der Spotterwelt – und ist gleichzeitig einer der entspanntesten, mit Cafés, Stadtbus und ohne Leiter.
Diese Seite erklärt dir, wie der Anflug auf die Piste 34 funktioniert, von welchen Standpunkten du ihn fotografierst, wann das Licht passt und wohin du ausweichst, wenn die Sonne dreht.
Deine Korfu-Sichtungen an einem Ort
Kennzeichen, Typ, Airline und Spot festhalten und sehen, was andere Spotter gerade über der Mausinsel erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Flughafen zwischen Lagune und Meer
Der Flughafen Korfu trägt den Namen von Ioannis Kapodistrias, dem ersten Staatsoberhaupt des modernen Griechenlands, der von der Insel stammte. Er liegt rund drei Kilometer südlich des Stadtzentrums, ist seit 1965 für internationale Flüge geöffnet und wird seit April 2017 im Rahmen einer 40-jährigen Konzession von Fraport Greece betrieben. Den zivilen Linienbetrieb gibt es hier schon seit 1949.
Die Lage ist der eigentliche Star: Die einzige Piste 16/34 ist rund 2.373 Meter lang und zum großen Teil in die Lagune Chalikiopoulou hineingebaut. Ihr Südende ragt bis fast an die Einfahrt der Lagune, wo eine große Wendefläche liegt. Direkt dahinter beginnt das offene Meer. Östlich davon schiebt sich die Halbinsel Kanoni nach Süden, westlich liegt die Küste von Perama. Zwischen beiden spannt sich eine schmale Fußgängerbrücke über die Lagunenmündung – und genau über diese Brücke führt der Endanflug auf die 34.
Bis 2019 hieß die Bahn übrigens 17/35. Weil sich die magnetische Missweisung verschoben hat, wurde sie umbenannt. In älteren Fotodatenbanken und Spotterberichten findest du deshalb noch die alten Bezeichnungen. Warum Pisten überhaupt solche Nummern tragen, erklärt der Beitrag Pistenbezeichnungen erklärt.
Mausinsel und Vlacherna: das Motiv
Zwei kleine Inseln machen Kanoni unverwechselbar. Direkt unterhalb des Hügels liegt das Kloster Vlacherna, ein weiß getünchtes Kirchlein mit Glockenturm auf einem winzigen Eiland, das über einen schmalen Damm mit dem Ufer verbunden ist. Ein Stück weiter draußen liegt Pontikonisi, die Mausinsel: kaum größer als ein Fußballfeld, dicht mit Bäumen bewachsen und gekrönt von einer kleinen byzantinischen Kapelle. In der Saison setzen kleine Boote zur Mausinsel über.
Für dich als Spotter ist die Geometrie entscheidend. Landungen auf der 34 kommen von Süden über das Wasser herein, ziehen an der Mausinsel vorbei, überfliegen die Brücke und setzen kurz dahinter auf. Vom Hügel aus siehst du die Maschine also mit Pontikonisi, Vlacherna oder beiden im Vordergrund. Je nachdem, wo du stehst und wann du auslöst, bekommst du ein enges Bild mit Kapelle und Flugzeug oder eine weite Postkarte mit Meer, Bergen und Lagune.
Bildidee für den ersten Vormittag
Such dir zuerst den Ausschnitt mit Mausinsel oder Klosterturm und stell die Brennweite fest ein. Dann wartest du, bis die nächste Landung genau durch diesen Ausschnitt zieht. So bekommst du das Motiv sauber, statt im letzten Moment hektisch zu zoomen. Wie du ADS-B-Daten nutzt, um die nächste Ankunft rechtzeitig zu sehen, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.
Betriebsrichtung: Wann Kanoni funktioniert
Die gute Nachricht: In Korfu spielt die Betriebsrichtung meist für dich. Die große Mehrheit der Landungen läuft über die 34, also mit Anflug von Süden an Kanoni vorbei. Landungen auf der 16 sind selten, denn in dieser Richtung ist die Schwelle versetzt und die nutzbare Landestrecke kürzer. Gestartet wird dagegen in beide Richtungen.
Wer auf der 34 startet, rollt zuerst bis ans Südende der Piste, dreht auf der Wendefläche und richtet sich zur Brücke hin aus. Dieses Wendemanöver ist ein Motiv für sich, das du von der Brücke und vom Hügel gut siehst. Starts auf der 16 dagegen beginnen am Nordende und kommen erst am Ende ihres Startlaufs in Richtung Kanoni – kleinere Jets sind dann oft schon zu hoch für ein gutes Bild vom Hügel.
| Konfiguration | Was du in Kanoni siehst | Wie oft | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Landung 34 | Anflug über Wasser, Mausinsel und Brücke | am häufigsten | Hügel ist die erste Wahl |
| Start 34 | Wenden am Südende, Startlauf nach Norden | häufig | Brücke oder Hügel |
| Start 16 | Steigflug am Südende, teils schon hoch | häufig | Hügel, schwere Maschinen lohnen |
| Landung 16 | Anflug über die Stadt, im Süden wenig | selten | zum Nordende ausweichen |
Wetter, Wind und Piste im Blick
In Planetrack siehst du für den Flughafen Korfu Wetter, Wind und aktive Piste auf einen Blick – und weißt vor dem Aufbruch, ob die 34 läuft. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Licht und Fotografie
Der Kanoni-Hügel liegt östlich der Anfluglinie. Du schaust also nach Westen und Südwesten, und die Sonne steht vom Sonnenaufgang bis etwa zum frühen Nachmittag hinter dir oder seitlich. Spotterberichte nennen als Faustregel die Zeit bis etwa halb zwei. Danach dreht das Licht ins Gegenlicht, die Rümpfe werden auf der dir zugewandten Seite dunkel, und das Wasser beginnt zu glitzern.
Für das klassische Bild reicht ein Standard-Telezoom. Ein Schmalrumpfjet wie die Boeing 737-800 füllt auf dem Weg über die Mausinsel bei rund 90 bis 100 mm schon gut das Bild, für enge Ausschnitte auf der Piste nimmst du mehr. Wer Insel, Kloster und Flugzeug zusammen will, kommt mit deutlich weniger Brennweite aus. Auf der Brücke unter dem Anflug wird es spannend mit Weitwinkel – dazu mehr im Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
Hitzeflimmern ist in Kanoni weniger ein Thema als an vielen Flughäfen mit langen Asphaltflächen, weil du über Wasser fotografierst. Je weiter du allerdings in Richtung Piste und Vorfeld schaust, desto weicher werden die Bilder an heißen Nachmittagen. Wie du damit umgehst, steht im Beitrag Hitzeflimmern vermeiden.
Die Standpunkte rund um Kanoni
Kanoni-Hügel an den Cafés
Am Ende der Straße nach Kanoni liegt die Aussichtskante mit Cafés und einem Hotel. Von hier oben siehst du alles: das Kloster direkt unter dir, die Mausinsel, die Brücke, die Wendefläche, die Piste und in der Ferne das Vorfeld. Die Terrassen sind private Flächen der Gastronomie. Bestell etwas, wenn du dort länger sitzt, und blockier keine Durchgänge.
Am Morgen ist es hier oft noch angenehm ruhig. Ab dem späten Vormittag kommen die Reisebusse mit Tagesausflüglern, denn der Blick auf Pontikonisi ist eine der bekanntesten Postkarten der Insel. Sichere dir deshalb früh deinen Platz an der Kante.
Unten bei Vlacherna
Vom Fuß des Hügels aus siehst du Landungen flacher und mit dem Kloster oder Booten im Vordergrund. Ein beliebter Standpunkt auf einem Absatz neben einem Hotel war nach Berichten aus der Szene im Sommer 2026 nicht mehr zugänglich. Nutze die öffentliche Straße, um zwischen Hügel und Ufer zu wechseln, und respektiere Absperrungen und Privatwege.
Die Fußgängerbrücke nach Perama
Auf der schmalen Brücke stehst du direkt unter der Anfluglinie. Landende Maschinen ziehen hier tief über dich hinweg, und du siehst aus nächster Nähe, wie Starter am Südende wenden. Du kannst die Brücke ablaufen und so den Winkel ändern. Spotterberichten zufolge ist die Wendefläche seit 2026 eingezäunt, was den Blick aufs Fahrwerk teilweise verdeckt. Pass auf Zweiräder auf, die über die Brücke fahren.
Perama: das Nachmittagsprogramm
Am Südende der Brücke beginnt Perama. Hier gibt es einen kleinen Strand, eine Taverne direkt an der Straße und an der Küstenstraße weitere Cafés und Hotelterrassen mit Blick auf den Anflug. Weil du westlich der Anfluglinie stehst, hast du ab dem frühen Nachmittag die Sonne im Rücken. Das macht Perama zum perfekten zweiten Teil eines Spottertags: vormittags Kanoni, nachmittags die andere Seite der Bucht.
Kanoni passt, wenn …
- auf der 34 gelandet wird – also fast immer
- du am Vormittag Zeit hast
- du das Postkartenmotiv mit Mausinsel willst
- Mitreisende lieber im Café sitzen als am Zaun stehen
Kombiniere weiter, wenn …
- du nachmittags weitermachen willst – dann Perama
- du Überflüge und Wendemanöver willst – dann die Brücke
- du Bilder auf Augenhöhe suchst – dann unten am Ufer
Fahr woanders hin, wenn …
- ausnahmsweise auf der 16 gelandet wird
- du im Winter anreist und Ferienverkehr erwartest
- du nur am späten Nachmittag am Hügel stehen kannst
Was du in Korfu zu sehen bekommst
Korfu ist ein klassischer Ferienflughafen. 2024 zählte er gut 4,3 Millionen Passagiere, mit deutlichem Schwerpunkt zwischen April und Oktober. Der mit Abstand größte Auslandsmarkt ist Großbritannien, danach folgt Deutschland. Das prägt das Bild über der Mausinsel. Welche Airlines im Sommer 2026 genau welche Strecken fliegen, ändert sich jede Saison – schau vor deiner Reise in den Flugplan.
- Low-Cost und Ferienflieger: Stark vertreten sind Ryanair, easyJet, Jet2, TUI Airways, TUIfly, Wizz Air, Norwegian und Volotea.
- Aus dem deutschsprachigen Raum: Neben TUIfly sind im Sommer auch Condor, Eurowings und saisonale Verbindungen von Netzwerkairlines wie Austrian Airlines zu sehen.
- Inlandsverkehr: Aegean Airlines verbindet Korfu mit Athen, außerdem fliegen Olympic Air und SKY express.
- Typen: Am häufigsten siehst du Schmalrumpfjets wie den Airbus A320, den A321neo und die Boeing 737 MAX 8. Im Inlandsverkehr tauchen Turboprops wie die ATR 72-600 und die Dash 8-400 auf. Die Boeing 757-200 war lange ein Stammgast im britischen Ferienverkehr, ob sie gerade noch kommt, prüfst du am besten vorab im Flugtracker.
Dazu kommen im Sommer Business Jets, die vor allem im Westen des Flughafens parken. Welche Turboprops du vor dir hast, erkennst du mit dem Ratgeber ATR und Dash 8 unterscheiden.
Den nächsten Sondergast nicht verpassen
Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie Korfu anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Saison und Tageszeit
Korfu lebt vom Sommer. Von April bis Oktober ist der Flugplan voll, im Hochsommer kommen die Ferienflüge oft gebündelt an bestimmten Wochentagen. Spotterberichte beschreiben den Morgen bis zum Mittag als die verkehrsreichste Zeit, am Abend zieht es wieder an. Das passt hervorragend zum Licht: Die stärkste Welle fällt in das Fenster, in dem die Sonne am Hügel hinter dir steht.
Im Winter sieht das anders aus. Dann ist es am Flughafen sehr ruhig, es kommen vor allem Inlandsflüge aus Athen und einzelne internationale Verbindungen. Für einen reinen Spottertrip ist das wenig ergiebig – für Landschaftsbilder mit Flugzeug und weniger Touristen am Hügel aber durchaus reizvoll.
Im Hochsommer ist es heiß, Temperaturen über 30 Grad sind normal. Am Hügel findest du Schatten unter Café-Markisen, auf der Brücke und an den Ufern dagegen kaum. Pack Wasser, Sonnenschutz und Kopfbedeckung ein. Tipps dafür gibt der Beitrag Planespotting im Sommer.
Anreise: Bus, Taxi, Roller oder zu Fuß
Nach Korfu kommst du per Flug oder mit der Fähre vom Festland, etwa aus Igoumenitsa, oder aus Italien. Vom Flughafen bis Kanoni ist es mit dem Taxi nur eine kurze Fahrt – die Halbinsel liegt praktisch auf der anderen Seite der Lagune.
Aus Korfu-Stadt fährt die Stadtbuslinie 2 nach Kanoni. Mit Mietwagen oder Roller bist du flexibler, findest im Hochsommer am Ende der Halbinsel aber nur schwer einen Parkplatz. Viele Spotter übernachten deshalb gleich in Kanoni oder Perama. Einige Hotels an der Aussichtskante und an der Küstenstraße haben Zimmer oder Terrassen mit Blick auf den Anflug, und alle wichtigen Standpunkte liegen in Gehweite. Weitere Ideen findest du im Beitrag Hotels mit Pistenblick in Europa.
Wie früh musst du los?
Richtwert ohne Gewähr. Busfahrpläne und Verkehr in der Saison können die Anreise verlängern.
So läuft ein guter Spottertag in Kanoni
Flugplan prüfen
Schau am Vorabend in die Ankunftsliste des Flughafens. Viele Ferienflüge kommen gebündelt und nur an bestimmten Wochentagen.
Früh auf den Hügel
Die ersten Stunden bringen das beste Licht und die ruhigste Stimmung an der Aussichtskante, bevor die Ausflugsbusse kommen.
Motiv festlegen
Entscheide dich für Mausinsel, Kloster oder Piste und stell die Brennweite ein, bevor die nächste Landung kommt.
Kennzeichen sichern
Mach zwischen den Postkartenbildern auch ein enges Bild, auf dem das Kennzeichen lesbar ist. Nur so ordnest du die Sichtung später sicher zu.
Mittags die Seite wechseln
Wenn das Gegenlicht kommt, geh über die Brücke nach Perama. Dort steht die Sonne bis zum Abend hinter dir.
Bist du bereit für Kanoni?
- Ankunftsliste für den Tag geprüft
- Vormittag am Hügel eingeplant
- Telezoom bis etwa 200 mm und ein kürzeres Objektiv eingepackt
- Wasser, Sonnencreme und Kopfbedeckung dabei
- Kleingeld für Café und Bus in der Tasche
- Nachmittagsstandpunkt in Perama herausgesucht
- Keine Drohne im Gepäck
Was sonst in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting. Wenn du gerade erst anfängst, hilft dir der Ratgeber Planespotting für Einsteiger.
Regeln und Rücksicht
Kanoni ist kein abgelegener Zaunpunkt, sondern ein Ausflugsziel mit Gastronomie, Hotels und Anwohnern. Damit das gute Verhältnis zwischen Spottern und Gastgebern bleibt, gelten ein paar einfache Regeln.
Was in Kanoni nicht verhandelbar ist
Café- und Hotelterrassen sind privat: Bestell etwas und frag, bevor du länger bleibst. Respektiere Absperrungen, Privatwege und neue Zäune, insbesondere an der Wendefläche, und klettere nirgends darüber. Auf der schmalen Brücke blockierst du nicht den Weg. Lass die Drohne zu Hause – im Umfeld des Flughafens ist ihr Betrieb ohne Genehmigung verboten. An der Straße am Nordende der Piste hältst du dich kurz und folgst Anweisungen von Polizei oder Flughafenpersonal.
Griechenland hat in der Spotterszene eine besondere Geschichte, seit 2001 eine Gruppe ausländischer Spotter nach Fotos an einem Militärflugplatz festgenommen wurde. An einem zivilen Ferienflughafen wie Korfu ist das Fotografieren von öffentlichen Flächen aus heute gelebte Praxis. Wer mehr über Hintergründe und aktuelle Regeln wissen will, liest Der Kalamata-Fall 2001 und Planespotting in Griechenland heute. Ein Überblick über weitere Flughäfen des Landes steht im Guide Planespotting in Griechenland.
Korfu im Vergleich
Wer Kanoni mag, denkt meist sofort an das Pistenende in Skiathos. Beide sind griechische Inselflughäfen mit Ferienverkehr und Wasser im Anflug, aber sie funktionieren ganz unterschiedlich. In Skiathos stehst du direkt unter dem Anflug an einer kurzen Piste, mit Adrenalin und echter Jetblast-Gefahr. In Kanoni stehst du erhöht und entspannt, mit einem ruhigeren, malerischeren Bild. Korfu hat außerdem deutlich mehr Verkehr.
Das berühmteste Vorbild für tiefe Anflüge über Wasser bleibt der Maho Beach auf Sint Maarten. Für eine Übersicht über die schönsten Ziele lohnen die Beiträge Die besten Spotting-Spots in Europa und die Bucket List der Spotting-Spots weltweit.
Fazit
Kanoni ist einer der seltenen Spots, an denen das Drumherum genauso fotogen ist wie das Flugzeug. Die Mausinsel, das Kloster Vlacherna und die tiefen Anflüge über das Wasser ergeben ein Motiv, das in jede Sammlung gehört. Dazu kommen ein erhöhter Standpunkt ohne Leiter, Cafés, Bus und Hotels – Bedingungen, wie sie an kaum einem anderen Flughafen so bequem zusammenkommen.
Die Grenzen sind überschaubar: Am Nachmittag kommt Gegenlicht, im Winter fehlt der Verkehr, und neue Zäune an der Wendefläche verändern einzelne Perspektiven. Mit dem Vormittag am Hügel und dem Nachmittag in Perama wird aus Korfu trotzdem ein voller, entspannter Spottertag.
Kurzfazit
Das Postkartenmotiv der Spotterwelt: Ferienjets über Mausinsel und Kloster Vlacherna, erhöht, ohne Leiter und mit Café. Ideal am Vormittag in der Sommersaison – nachmittags wechselst du nach Perama.
Zusammenfassung
- Kanoni liefert eines der schönsten Anflugmotive Europas: Ferienjets im Endanflug über einer kleinen Insel mit byzantinischer Kapelle und einem Kloster auf einer Mini-Insel.
- Der Spot lebt von der Piste 34. Bei Landungen auf der 16 passiert im Süden wenig, das ist aber die Ausnahme.
- Das beste Fenster ist der Vormittag. Wer bis zum Abend bleibt, wechselt mittags über die Brücke auf die Seite von Perama.
- Mit Bus, zu Fuß und einem Café in Reichweite ist Kanoni auch für Einsteiger und Mitreisende ohne Spotting-Ambitionen angenehm.
Häufige Fragen
Wo genau liegt der Spot Kanoni auf Korfu?
Kanoni ist der südliche Zipfel einer Halbinsel am Rand von Korfu-Stadt (Kerkyra). Am Ende der Straße liegt eine Aussichtskante mit Cafés, von der du auf das Kloster Vlacherna, die Mausinsel Pontikonisi und die Fußgängerbrücke nach Perama schaust. Westlich davon liegt der Flughafen, dessen Piste 16/34 in die Lagune Chalikiopoulou hineingebaut ist. Mehr zum Flughafen selbst findest du auf der Seite zum Flughafen Korfu.
Was ist die Mausinsel?
Die Mausinsel heißt auf Griechisch Pontikonisi und ist eine winzige, bewaldete Insel an der Einfahrt zur Lagune. Auf ihr steht eine kleine byzantinische Kapelle, die dem Christus Pantokrator geweiht ist. In der Saison fahren kleine Boote hinüber. Für Spotter ist sie vor allem eines: der perfekte Vordergrund für Landungen auf der 34.
Welche Betriebsrichtung ist in Korfu üblich?
Die meisten Landungen laufen über die 34, also mit Anflug von Süden über das Meer und an Kanoni vorbei. Landungen auf der 16 sind selten, weil die Schwelle in dieser Richtung versetzt ist und die nutzbare Landestrecke kürzer ausfällt. Gestartet wird in beide Richtungen. Wie du die Betriebsrichtung vorab einschätzt, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Wann ist das Licht in Kanoni am besten?
Vom Sonnenaufgang bis etwa zum frühen Nachmittag. Du stehst östlich der Anfluglinie, die Sonne kommt morgens also von hinten. Danach fotografierst du am Hügel ins Gegenlicht und ziehst besser auf die Seite von Perama um. Den genauen Sonnenstand für deinen Termin planst du mit dem Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Brauche ich in Kanoni eine Leiter?
Nein. Der Hügel liegt so weit über dem Flughafen, dass du frei auf Anflug und Piste schaust. Auch auf der Brücke und am Ufer ist keine Leiter nötig. Allgemeine Regeln zu Leitern am Zaun findest du im Beitrag Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun.
Welche Brennweite brauche ich?
Am Hügel kommst du mit einem Standard-Telezoom gut aus, viele Spotter arbeiten für einen Schmalrumpfjet im Anflug im Bereich um 70 bis 200 mm. Für das Gesamtmotiv mit Insel und Kloster reicht oft weniger. Auf der Brücke unter dem Anflug lohnt ein Weitwinkel. Hilfe bei der Auswahl gibt der Beitrag Welches Objektiv fürs Planespotting?.
Welche Airlines und Flugzeuge sehe ich in Korfu?
Vor allem europäische Ferienflieger und Low-Cost-Airlines mit Schmalrumpfjets: Ryanair mit der Boeing 737-800 und 737 MAX 8, Jet2, TUI und easyJet mit Airbus- und Boeing-Mustern wie dem A321neo. Im Inlandsverkehr fliegen Aegean, Olympic Air und SKY express, teils mit Turboprops wie der ATR 72-600.
Wie komme ich nach Kanoni?
Aus Korfu-Stadt fährt die Stadtbuslinie 2 nach Kanoni. Mit Taxi, Mietwagen oder Roller bist du in wenigen Minuten da, im Hochsommer sind Parkplätze am Hügel aber knapp. Viele Spotter übernachten direkt in Kanoni oder Perama und gehen alle Standpunkte zu Fuß ab. Linien und Fahrzeiten prüfst du vor Ort.
Darf ich in Kanoni eine Drohne fliegen lassen?
Nein, nicht im Umfeld des Flughafens. Wie überall in der EU ist der Betrieb von Drohnen in der Nähe von Flugplätzen ohne Genehmigung untersagt, und unter einem aktiven Anflug ist eine Drohne ein echtes Sicherheitsrisiko. Mehr dazu im Beitrag Drohnen am Flughafen.
Ist Planespotting in Griechenland problemlos erlaubt?
Von öffentlichen Flächen aus ist das Fotografieren ziviler Flugzeuge üblich und in Kanoni gelebte Praxis. Zurückhaltung ist an militärisch genutzten Flächen geboten. Warum das Thema in Griechenland einen besonderen Hintergrund hat, erklären die Beiträge Planespotting in Griechenland heute und Der Kalamata-Fall 2001.
Kanoni am Flughafen Korfu in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Pistenende am Flughafen Skiathos
Am Südende der kurzen Piste von Skiathos ziehen Ferienjets so tief über die Uferstraße, dass der Spot oft mit Maho Beach verglichen wird. Spektakulär, aber saisonal, wetterabhängig und mit echter Jetblast-Gefahr – hier erfährst du, wie du den Spot sicher und mit gutem Ergebnis nutzt.
AnflugschneiseMaho Beach am Princess Juliana International Airport
Der wohl berühmteste Spotting-Spot der Welt: Am Maho Beach ziehen landende Flugzeuge in weniger als 30 Metern Höhe über den Badestrand auf die Piste 10 des Princess Juliana Airport. Was dich dort wirklich erwartet, wann sich die Jets zeigen und warum du dich nie hinter ein startendes Flugzeug stellst.
AnflugschneisePlaya Honda am Flughafen Lanzarote
Am Strand zwischen Playa Honda und Matagorda schweben die Flugzeuge über das Meer heran und setzen kurz hinter der Promenade auf der Piste 03 auf. Was du dort siehst, wo du am besten stehst und wann das Licht passt.
SpotterhügelPico do Facho am Flughafen Madeira
Vom Pico do Facho schaust du rund 300 Meter über dem Meer auf die Bucht von Machico und die aufgeständerte Piste des Flughafens Madeira. Kein Zaunspot für Kennzeichen, sondern eine Panorama-Kanzel für die berühmten Anflüge – mit Wind, Wolken und Morgenlicht als großen Variablen.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
✈ FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
✈ FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
✈ FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
✈ FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypBoeing 757-200
Lang, schlank, hochbeinig und mit Triebwerken, die fast zu groß wirken: Die 757-200 ist ein Schmalrumpf mit Langstrecken-Genen. Produziert wird sie seit 2004 nicht mehr, Spotter freuen sich deshalb über jede Begegnung.
✈ FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
✈ FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)
Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.
Airlines, die hier fliegen
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
FerienfliegerJet2.com
Britischer Ferienflieger aus Leeds: Boeing 737 und Airbus A321neo, 14 Basen im Vereinigten Königreich, enge Verzahnung mit dem Reiseveranstalter Jet2holidays – und ein Rufzeichen, das an die Frachtvergangenheit erinnert.
FerienfliegerTUI Airways
Der britische Ferienflieger der TUI Group: größte Airline im TUI-Verbund, Boeing 737 auf der Kurz- und Mittelstrecke, Boeing 787 auf der Langstrecke und eine Geschichte, die bei Britannia Airways beginnt.
Low-CosteasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
FerienfliegerTUIfly
Der Ferienflieger des TUI-Konzerns aus Hannover: reine Boeing-737-Flotte, Basen an fünf deutschen Flughäfen und eine Geschichte, die 1973 als Hapag-Lloyd Flug begann.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
Low-CostWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
Low-CostNorwegian Air Shuttle
Die skandinavische Low-Cost-Airline aus Fornebu bei Oslo: reine Boeing-737-Flotte, rote Nase, Porträts berühmter Persönlichkeiten am Leitwerk – und seit 2024 mit Widerøe unter einem Dach.
Low-CostVolotea
Die spanische Low-Cost-Airline der Vueling-Gründer: Direktflüge zwischen mittelgroßen Städten in Frankreich, Italien und Spanien, eine reine Flotte aus Airbus A319 und A320 – und der Werksshuttle für Airbus.
NetzwerkAegean Airlines
Griechenlands größte Airline mit Drehkreuz Athen: Star-Alliance-Mitglied seit 2010, reine Airbus-A320-Familie im Jetverkehr und mit Olympic Air eine Tochter, die mit ATR-Turboprops die Inseln anfliegt.
RegionalSKY express
Griechische Airline aus Heraklion, gegründet 2005: ATR-Turboprops für die Inseln, eine junge Airbus-A320neo-Flotte für Athen und Europa und ein Netz, das inzwischen auch fünf deutsche Städte erreicht hat.
RegionalOlympic Air
Griechenlands Regionalairline mit den sechs Ringen: 2009 gestartet, seit 2013 Tochter von Aegean und heute mit ATR 42-600, ATR 72-600 und zwei betagten Dash 8-100 vor allem auf Inlands- und Inselstrecken unterwegs.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Korfu Ioannis Kapodistrias
Eine Piste, mitten in die Lagune gebaut, ein Endanflug über Mausinsel und Kloster Vlacherna und im Sommer Ferienjets aus halb Europa: Der Flughafen Korfu ist einer der berühmtesten Spotterflughäfen des Kontinents. Hier findest du Geschichte, Betrieb, Airlines und die wichtigsten Spotting-Tipps.
FlughafenFlughafen Athen Eleftherios Venizelos
Griechenlands größter Flughafen liegt seit 2001 in der Mesogeia-Ebene bei Spata: zwei Parallelbahnen, Drehkreuz von Aegean und Olympic Air, viel Turboprop-Verkehr zu den Inseln – und Nachfolger des legendären Stadtflughafens Hellinikon.
Airline-GruppeRyanair Holdings
Hinter der gelben Harfe stecken fünf Airlines mit eigenen Zulassungen, Codes und Kennzeichen. Ryanair Holdings ist Europas größte Airline-Gruppe nach Fluggästen – und für Spotter ein Puzzle aus EI-, 9H-, SP- und G-Registrierungen.
Airline-GruppeTUI-Airlines
Fünf Airlines, ein Design: Unter dem TUI-Lächeln fliegen deutsche, britische, belgische, niederländische und schwedische Ferienflieger. Wer am Zaun nur „TUI“ notiert, verschenkt die halbe Sichtung.
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