Das Wichtigste in Kürze
- easyJet Switzerland ist die Schweizer Gesellschaft im easyJet-Konzern mit Sitz in Meyrin bei Genf. Für Passagiere ist sie einfach „easyJet“.
- Codes: IATA DS, ICAO EZS, Rufzeichen „TOPSWISS“ – drei Kennungen, die sich klar von easyJet UK (U2/EZY) unterscheiden.
- Die Basen liegen in Genf und am EuroAirport Basel-Mulhouse. In Zürich ist die Airline nicht stationiert.
- Die Flotte besteht aus Airbus A320 und A320neo mit Schweizer HB-Kennzeichen; die A319 ist seit 2023 ausgeflottet.
- Die Wurzeln reichen bis 1988: Aus der Charterairline TEA Switzerland wurde Ende der 1990er-Jahre easyJet Switzerland.
Inhaltsverzeichnis
- 1.easyJet Switzerland im Überblick
- 2.Warum es eine Schweizer easyJet gibt
- 3.Codes und Rufzeichen
- 4.Die Flotte: A320 und A320neo
- 5.A320ceo oder A320neo? So unterscheidest du sie
- 6.Woran du easyJet Switzerland erkennst
- 7.easyJet Switzerland spotten
- 8.easyJet Switzerland und die anderen Schweizer Airlines
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | DS |
|---|---|
| ICAO-Code | EZS |
| Rufzeichen | TOPSWISS |
| Drehkreuze | GVA, BSL |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Punkt-zu-Punkt-Verkehr auf Kurz- und Mittelstrecke |
| Sitz | Meyrin im Kanton Genf |
| Ursprung | 1988 als Charterairline TEA Switzerland (TEA Basel) gegründet, Ende der 1990er-Jahre von easyJet übernommen und umbenannt |
| Konzern | easyJet – fliegt als Franchise-Partnerin unter der Marke easyJet |
| Basen | Genf (GVA) und EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (BSL) |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand 2026) | rund 30 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie, überwiegend A320ceo, dazu eine wachsende Zahl A320neo |
| Kennzeichen | Schweizer Registrierung mit HB- |
| Markenzeichen | Oranges Leitwerk und orange Schrift „easyJet“ auf weißem Rumpf |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich easyJet Switzerland?
- Orangefarbenes Leitwerk und Schriftzug „easyJet“ – optisch wie die britische Mutter
- Schweizer Kennzeichen mit HB- statt G- (easyJet UK) oder OE- (easyJet Europe)
- Auf Trackern läuft der Flug unter EZS, im Funk heißt es „TOPSWISS“
- Fast immer ein Airbus A320 – mit oder ohne Sharklets – oder eine A320neo
- Am häufigsten in Genf und am EuroAirport Basel-Mulhouse, wo die Flugzeuge stationiert sind
- Einige A320neo tragen eine Sonderbemalung, etwa mit „NEO“-Schriftzug oder einem Basel-Mulhouse-Motiv
Eine orange A320 rollt in Genf zur Piste – für die meisten ist das einfach easyJet. Für dich als Spotter lohnt der zweite Blick: Hinter der vertrauten Bemalung steckt oft nicht die britische Mutter, sondern easyJet Switzerland, eine eigenständige Schweizer Airline mit eigenen Codes, eigenem Rufzeichen und Schweizer Kennzeichen. Diese Seite zeigt dir, wie du sie sicher erkennst, wo du sie am besten siehst und warum es sie überhaupt gibt.
Jede HB-Registrierung im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst sofort, welche Schweizer easyJet-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
easyJet Switzerland im Überblick
easyJet Switzerland SA ist eine Schweizer Low-Cost-Airline mit Sitz in Meyrin, direkt am Flughafen Genf. Sie gehört zum Konzern der britischen easyJet und fliegt als deren Franchise-Partnerin. Einen eigenen Markenauftritt hat sie nicht: Flüge werden über easyJet verkauft, die Flugzeuge tragen die bekannte orange Bemalung, und im Terminal steht einfach „easyJet“ auf der Anzeige.
Ihre Wurzeln reichen weiter zurück als der Name. 1988 wurde in der Schweiz die Charterairline TEA Switzerland gegründet, die anfangs auch als TEA Basel auftrat und ab 1989 flog. Ende der 1990er-Jahre stieg easyJet ein, kurz darauf wurde die Gesellschaft in easyJet Switzerland umbenannt und schrittweise in das Low-Cost-Netz eingebunden. Der Firmensitz wanderte nach Genf.
Heute ist easyJet Switzerland die Airline, die du an den Flughäfen Genf und Basel-Mulhouse am häufigsten siehst. Anders als SWISS hat sie kein Drehkreuz für Umsteiger und gehört keiner Allianz an – sie verbindet die Westschweiz und die Region Basel mit Zielen in ganz Europa und rund ums Mittelmeer.
Warum es eine Schweizer easyJet gibt
Die Antwort ist eine Frage der Verkehrsrechte. Die Schweiz ist nicht Mitglied der Europäischen Union. Eine britische oder österreichische Airline darf von Schweizer Flughäfen aus nicht automatisch jedes Ziel anfliegen – vor allem bei Verbindungen in Länder außerhalb der EU braucht es eine Airline mit Schweizer Zulassung. Genau dafür hält der Konzern mit easyJet Switzerland eine eigene Gesellschaft mit Schweizer Luftverkehrsbetreiberzeugnis.
Ganz ähnlich funktioniert es im übrigen Konzern: Nach dem Brexit gründete easyJet in Österreich easyJet Europe, damit die Airline innerhalb der EU weiter frei fliegen kann. Für dich bedeutet das: Hinter der Marke easyJet stehen heute drei Gesellschaften mit drei Heimatländern – und drei unterschiedlichen Kennzeichen-Präfixen.
| Gesellschaft | Sitz | IATA | ICAO | Rufzeichen | Kennzeichen |
|---|---|---|---|---|---|
| easyJet UK | Großbritannien | U2 | EZY | EASY | G- |
| easyJet Europe | Österreich | EC (verkauft unter U2) | EJU | ALPINE | OE- |
| easyJet Switzerland | Schweiz | DS | EZS | TOPSWISS | HB- |
Wie Länderkennungen am Rumpf aufgebaut sind, erklärt der Beitrag zu Länderkennungen von Flugzeugen. Und warum Flugnummer und Rufzeichen nicht dasselbe sind, liest du in Callsign und Flugnummer – der Unterschied.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern steht meist der ICAO-Code. Taucht bei einer orangen A320 EZS auf, fliegt die Schweizer Gesellschaft – auch dann, wenn du sie gerade in London oder Barcelona siehst. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code DS: die IATA-Kennung der Schweizer Gesellschaft. Im Verkauf und auf der Buchungsseite erscheint dagegen meist schlicht easyJet.
- ICAO-Code EZS: steht im Flugplan der Flugsicherung und damit auf Trackern. Er ist der verlässlichste Hinweis auf die Schweizer Gesellschaft.
- Rufzeichen TOPSWISS: so meldet sich die Besatzung im Funk. Wer am Spot den Funkverkehr verfolgt, hört den Unterschied zu „EASY“ (easyJet UK) sofort. Was dabei rechtlich gilt, erklärt der Beitrag Flugfunk hören – die Rechtslage.
Die drei Kennungen passen nicht offensichtlich zusammen – DS hat weder mit „easy“ noch mit der Schweiz zu tun. Das ist normal: IATA- und ICAO-Codes sind reine Zuordnungen und spiegeln oft die Geschichte einer Airline wider. Einen Überblick über das System bekommst du im Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Die Flotte: A320 und A320neo
easyJet Switzerland fliegt ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Nach öffentlich zugänglichen Flottenübersichten (Stand 2026) sind es rund 30 Maschinen, aufgeteilt auf die Basen Genf und Basel-Mulhouse.
| Typ | Status | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320 (A320ceo) | Großteil der Flotte | 186 | Rückgrat der Flotte; ein Teil mit Sharklets, ein Teil mit den kleinen Wingtip-Fences |
| Airbus A320neo | wachsender Anteil seit 2021 | 186 | Deutlich größere Triebwerke, immer mit Sharklets |
| Airbus A319 | seit 2023 ausgeflottet | – | Nur noch in alten Logbüchern mit HB-Kennzeichen |
| Boeing 737-300 | historisch | – | Erbe aus der TEA-Zeit, längst ersetzt |
Die Airbus A320 der ersten Generation ist das Arbeitspferd. Spannend für dich: Nicht alle Schweizer A320ceo sehen gleich aus. Ein Teil trägt die hochgezogenen Sharklets an den Flügelspitzen, ein anderer Teil noch die kleinen, dreieckigen Wingtip-Fences. Damit kannst du schon zwei Varianten desselben Typs sammeln.
Seit 2021 kommt die Airbus A320neo dazu. Der Konzern stellt seine Flotte insgesamt auf die neo-Generation um, und auch in der Schweiz wächst ihr Anteil Schritt für Schritt. Die A319 ist dagegen aus der Schweizer Flotte verschwunden. Im übrigen Konzern fliegt zusätzlich die größere A321neo – an Schweizer Flughäfen begegnet sie dir am ehesten bei Flügen von easyJet UK oder easyJet Europe.
Die A320neo mit HB-Kennzeichen fehlt noch?
Setz sie in Planetrack auf deine Wunschliste und richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen, Typen oder Special Liveries ein – so erfährst du, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A320ceo oder A320neo? So unterscheidest du sie
Bei easyJet Switzerland tragen beide Generationen dieselbe Bemalung und haben dieselbe Sitzzahl. Die Unterschiede liegen in den Details.
Das spricht für die A320neo
- Sehr große, runde Triebwerke, die fast bis zum Boden reichen
- Immer Sharklets an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A20N geführt
- Einige Exemplare mit großem „NEO“-Schriftzug am Rumpf
Das spricht für die A320ceo
- Schlankere Triebwerke mit mehr Bodenfreiheit
- Entweder Sharklets oder kleine Wingtip-Fences
- Auf Trackern als A320 geführt
- Die Mehrheit der Schweizer Flotte
Wichtig: Sharklets allein sind kein sicheres neo-Merkmal, weil auch viele A320ceo damit ausgeliefert wurden. Verlass dich auf die Triebwerke – sie sind auch im Anflug und aus größerer Entfernung gut zu erkennen. Mehr Tipps zum Typenerkennen findest du im Beitrag Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Woran du easyJet Switzerland erkennst
Die Bemalung ist identisch mit der des restlichen Konzerns: weißer Rumpf, oranger Schriftzug „easyJet“ und ein orangefarbenes Leitwerk. Wer nur das Heck fotografiert, kann die Schweizer Gesellschaft deshalb nicht von der britischen oder österreichischen unterscheiden. Entscheidend sind drei Dinge:
Bemalung prüfen
Oranges Leitwerk und orange Schrift – damit ist klar, dass es eine easyJet ist.
Kennzeichen lesen
HB- steht für die Schweiz, G- für Großbritannien, OE- für Österreich. Das Präfix entscheidet.
Tracker abgleichen
EZS bestätigt die Schweizer Gesellschaft, EZY die britische, EJU easyJet Europe.
Sauber notieren
Halte Gesellschaft, Kennzeichen und Typ getrennt fest. So bleibt die Sichtung auch Jahre später eindeutig.
Ein paar Schweizer A320neo fallen aus der Reihe. Einige Maschinen tragen seit Ende 2021 eine Variante mit großem „NEO“-Schriftzug, und seit Dezember 2024 fliegt eine A320neo mit einem Motiv zum EuroAirport Basel-Mulhouse. Solche Abweichungen sind die begehrtesten Motive der Flotte – wie du gezielt danach suchst, steht im Beitrag Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Sehr viele easyJet-Flüge nach Genf und Basel werden nicht von der Schweizer Gesellschaft geflogen, sondern von easyJet UK oder easyJet Europe. Ein Foto ohne lesbares Kennzeichen hilft dir beim Sortieren später kaum. Mach deshalb immer auch ein Bild, auf dem das Kennzeichen erkennbar ist. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
easyJet Switzerland spotten
Genf
Der Flughafen Genf ist die wichtigste Basis und der Ort, an dem du easyJet Switzerland garantiert siehst. Die orangen Jets des Konzerns prägen hier einen großen Teil des Verkehrs, und morgens starten die über Nacht stationierten Maschinen kurz nacheinander. Genf hat nur eine große Piste, die Betriebsrichtung hängt vor allem vom Wind ab. Einen offiziellen Blick aufs Vorfeld bietet die Aussichtsterrasse am Flughafen Genf. Prüf vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten.
Basel-Mulhouse
Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg ist die zweite Basis. Er liegt auf französischem Boden, wird aber von Frankreich und der Schweiz gemeinsam betrieben und hat einen Schweizer und einen französischen Sektor. Für Spotter aus Süddeutschland ist er gut erreichbar, und easyJet ist hier die dominierende Airline. Ein Highlight ist die A320neo mit dem Basel-Mulhouse-Motiv, die hier natürlich besonders oft auftaucht.
Zürich und Deutschland
In Zürich ist easyJet Switzerland nicht stationiert. easyJet fliegt den Flughafen Zürich zwar an, die orangen Flugzeuge gehören dort aber nicht zwingend zur Schweizer Gesellschaft. Von der Zuschauerterrasse B oder vom Butzenbüel aus lohnt deshalb der Blick aufs Kennzeichen. In Deutschland begegnen dir Schweizer easyJets vor allem auf Verbindungen aus Genf und Basel, etwa nach Berlin oder Hamburg. Das Angebot ändert sich aber regelmäßig.
Gute Chancen auf easyJet Switzerland, wenn …
- du in Genf oder am EuroAirport Basel-Mulhouse spottest
- du früh am Morgen da bist, wenn die stationierten Flugzeuge starten
- auf dem Tracker Flüge mit EZS-Kennung auftauchen
Prüf es vorher, wenn …
- du in Zürich oder an einem deutschen Flughafen spottest
- du nach älteren Spotterberichten planst
Eher kein Schweizer easyJet-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Genf oder Basel hat
Für gute Fotos zählt neben dem Flugplan auch das Licht. Wie du den Sonnenstand an deinem Spot einplanst, zeigt der Guide Sonnenstand am Fotospot planen. Wenn du die Pistenrichtung vorab einschätzen willst, hilft dir Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
easyJet Switzerland und die anderen Schweizer Airlines
Im Schweizer Luftverkehr hat jede Airline ihre eigene Rolle. SWISS ist die Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Zürich und gehört zur Lufthansa Group. Edelweiss fliegt Ferienziele, Helvetic Airways fliegt mit Embraer-Jets oft im Auftrag von SWISS, und Chair Airlines ist im Ferien- und Chartergeschäft unterwegs. easyJet Switzerland ist die Low-Cost-Airline unter ihnen – und die einzige, deren Flugzeuge du an der orangen Farbe erkennst.
Die großen Konkurrenten im europäischen Low-Cost-Markt sind Ryanair und Wizz Air. Der Typenvergleich hilft beim schnellen Vorsortieren: Ryanair fliegt fast nur Boeing 737, easyJet und Wizz Air setzen auf Airbus.
Häufige Verwechslungen
- Jede orange A320 für easyJet Switzerland halten – auch easyJet UK und easyJet Europe tragen dieselbe Bemalung. Das Kennzeichen entscheidet.
- DS für einen Schweizer Ländercode halten – DS ist eine reine Airline-Kennung, das Schweizer Kennzeichen-Präfix ist HB-.
- Sharklets als sicheres neo-Merkmal nehmen – viele Schweizer A320ceo haben ebenfalls Sharklets. Die Triebwerke sind das verlässlichere Merkmal.
- easyJet in Zürich automatisch als Schweizer Gesellschaft notieren – dort ist easyJet Switzerland nicht stationiert.
- EuroAirport für einen rein Schweizer Flughafen halten – er liegt in Frankreich und wird binational betrieben.
- Flugnummer mit durchführender Gesellschaft gleichsetzen – der ICAO-Code im Tracker zeigt, wer wirklich fliegt.
easyJet Switzerland im Blick behalten
Beobachte einzelne HB-Kennzeichen oder die neo-Sonderbemalungen, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Airline und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
easyJet Switzerland ist eine Airline, die sich hinter einer bekannten Marke versteckt. Wer nur auf die Farbe achtet, sieht „easyJet“. Wer aufs Kennzeichen schaut, findet eine eigenständige Schweizer Gesellschaft mit Wurzeln bis 1988, Basen in Genf und Basel und einer Flotte im Wandel von der A320ceo zur A320neo. Mit HB-Präfix, EZS auf dem Tracker und „TOPSWISS“ im Funk ordnest du jede Sichtung sicher zu.
Kurzfazit
easyJet Switzerland (IATA DS, ICAO EZS) ist die Schweizer Low-Cost-Gesellschaft im easyJet-Konzern mit Basen in Genf und Basel-Mulhouse. Die Bemalung ist dieselbe wie bei der Mutter – das HB-Kennzeichen verrät die Schweizer Herkunft.
Zusammenfassung
- easyJet Switzerland sieht aus wie jede andere easyJet – unterscheiden kannst du sie nur über Kennzeichen, ICAO-Code und Rufzeichen.
- Ein HB- am Rumpf einer orangen A320 verrät die Schweizer Gesellschaft, auf dem Tracker bestätigt EZS die Zuordnung.
- Genf und Basel-Mulhouse sind die Orte mit der größten Dichte. Dort ist easyJet Switzerland eine der wichtigsten Airlines überhaupt.
- Die Flotte wird schrittweise auf die A320neo umgestellt – A320ceo mit HB-Kennzeichen sind damit Sammelobjekte auf Zeit.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat easyJet Switzerland?
Der IATA-Code ist DS, der ICAO-Code EZS. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „TOPSWISS“. Die britische easyJet nutzt dagegen U2, EZY und „EASY“, easyJet Europe den ICAO-Code EJU.
Ist easyJet Switzerland eine eigene Airline?
Ja. easyJet Switzerland SA ist eine eigenständige Schweizer Fluggesellschaft mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis und Sitz in Meyrin bei Genf. Sie fliegt als Franchise-Partnerin unter der Marke easyJet und ist eng an den Konzern gebunden. Buchen kannst du ihre Flüge nur über easyJet.
Warum gibt es eine Schweizer easyJet?
Wegen der Verkehrsrechte. Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU. Damit easyJet ab der Schweiz auch Ziele bedienen kann, die eine Schweizer Airline voraussetzen, braucht der Konzern eine Gesellschaft mit Schweizer Zulassung. Diese Rolle übernimmt easyJet Switzerland.
Welche Flugzeuge fliegt easyJet Switzerland?
Ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Nach öffentlich zugänglichen Flottenübersichten sind es rund 30 Maschinen, überwiegend A320 der ersten Generation (A320ceo) mit 186 Sitzen und eine kleinere, wachsende Zahl A320neo. Die früher eingesetzten A319 sind seit 2023 nicht mehr in der Schweizer Flotte. Den aktuellen Stand prüfst du am besten vor deiner Tour.
Wo hat easyJet Switzerland ihre Basen?
In Genf (GVA) und am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (BSL). In Genf liegt auch der Firmensitz. Zürich fliegt easyJet zwar an, eine Schweizer Basis gibt es dort aber nicht.
Woran erkenne ich, ob eine easyJet aus der Schweiz kommt?
Am Kennzeichen: Schweizer Flugzeuge tragen HB-, britische G- und österreichische OE-. Auf dem Tracker hilft der ICAO-Code: EZS steht für die Schweiz, EZY für Großbritannien, EJU für easyJet Europe. Die Bemalung ist bei allen gleich.
Gehört easyJet Switzerland zu einer Allianz?
Nein. Wie der gesamte easyJet-Konzern ist die Schweizer Gesellschaft weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Sie setzt auf Direktflüge ohne Partnernetz.
easyJet Switzerland im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
easyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
FerienfliegerEdelweiss Air
Der Ferienflieger aus Zürich mit der Alpenblume am Leitwerk: 1995 gegründet, seit 2008 eine Schwester von SWISS in der Lufthansa Group und gerade mitten im Wechsel von der A340 zur A350.
CharterHelvetic Airways
Die Schweizer Embraer-Spezialistin aus Zürich: Helvetic Airways fliegt mit E190, E195 und der neuen E2-Generation vor allem im Wet-Lease für SWISS, dazu Charter und eigene Ferienflüge ab Zürich und Bern.
FerienfliegerChair Airlines
Der kleine Schweizer Ferien- und Balkanflieger aus Glattbrugg: 2014 als Germania Flug gegründet, seit 2019 unter dem Namen Chair unterwegs und mit einer Handvoll Airbus A319 und A320 in Zürich und Basel zu Hause.
Low-CostRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Genf
Zweitgrößter Flughafen der Schweiz mit nur einer Piste – dafür der längsten des Landes. Genf lebt von easyJet, SWISS und einer der stärksten Business-Aviation-Szenen Europas. Mit der kostenlosen Terrasse Panorama und dem Bahnhof direkt am Terminal ist er außerdem eines der bequemsten Spotting-Ziele der Schweiz.
FlughafenFlughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
Wo du easyJet Switzerland vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsterrasse Flughafen Genf
Im vierten Stock von Terminal 1 schaust du über das Vorfeld auf die längste Piste der Schweiz und die Jurakette dahinter. Die Terrasse Panorama kostet nichts, du kommst ohne Sicherheitskontrolle hinein – und dank Business-Aviation, easyJet-Basis und Langstreckengästen wird es selten langweilig. Einziger Haken: Sie ist nur von Mitte März bis Ende Oktober offen.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
Den klassischen Spotterhügel beim Heligrill im Westen des Zürcher Flughafens gibt es seit September 2023 nicht mehr, und der Butzenbüel ist ein Parkhügel hinter The Circle – kein Spotterpunkt. Hier erfährst du, was es mit beiden Orten auf sich hat und wo du heute im Westen und rund um den Zaun legal spottest.
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