TAROM

Rumäniens staatliche Airline mit der Schwalbe am Leitwerk: einst Il-62, Boeing 707 und in Lizenz gebaute One-Eleven, heute eine kleine Flotte aus Boeing 737 und ATR 72 mit Drehkreuz Bukarest.

Auch bekannt als: Transporturile Aeriene Române · TAROM Romanian Air Transport · TARS · LARES · RO

RumänienRumänienNetzwerk-AirlinesIATA: ROICAO: ROT11 Min. Lesezeit

RO

IATA-Code

ROT

ICAO-Code

1954

Name TAROM seit

YR-

Kennzeichen-Präfix

Das Wichtigste in Kürze

  • TAROM ist die staatliche Airline Rumäniens mit Sitz in Otopeni und Drehkreuz Bukarest Henri Coandă (OTP).
  • Codes: IATA RO, ICAO ROT, Rufzeichen „TAROM“, Kennzeichen YR-.
  • Die Wurzeln reichen bis 1920 zurück; den Namen TAROM trägt die Airline seit 1954.
  • Historisch spannend: Il-62 und Boeing 707 auf der Langstrecke, BAC One-Eleven und die in Rumänien gebaute Rombac 1-11 auf der Kurzstrecke.
  • Heute fliegt TAROM eine kleine Flotte aus Boeing 737 und ATR 72; die 737 MAX 8 löst die älteren 737 schrittweise ab.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.TAROM im Überblick
  2. 2.Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
  3. 3.Geschichte: von CFRNA zu TAROM
  4. 4.Zwischen Ost und West: die Flotte im Kalten Krieg
  5. 5.Die 1990er und 2000er: Airbus, Sanierung, SkyTeam
  6. 6.Die Flotte heute: Boeing 737 und ATR 72
  7. 7.737 MAX 8 oder 737-800? So unterscheidest du sie
  8. 8.Woran du TAROM erkennst
  9. 9.TAROM spotten
  10. 10.Häufige Verwechslungen
  11. 11.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeRO
ICAO-CodeROT
RufzeichenTAROM
DrehkreuzeOTP
AllianzSkyTeam
GeschäftsmodellStaatliche Netzwerk-Airline mit Kurz- und Mittelstrecke ab Bukarest
SitzOtopeni bei Bukarest, Rumänien
NameAbkürzung für „Transporturile Aeriene Române“ (Rumänischer Lufttransport)
Wurzeln1920 als französisch-rumänische Gesellschaft CFRNA, ab 1945 TARS, Name TAROM seit 1954
DrehkreuzBukarest Henri Coandă (OTP)
AllianzSkyTeam, Vollmitglied seit 25. Juni 2010
Flottentypen (Stand Herbst 2026)Boeing 737-700, 737-800 und 737 MAX 8 sowie ATR 72-500 und ATR 72-600
Historische Typenu. a. Il-18, Il-62, Tu-154, An-24, BAC One-Eleven, Rombac 1-11, Boeing 707, Airbus A310, A318
KennzeichenRumänisches Präfix YR-
MarkenzeichenFliegende Schwalbe auf dunkelblauem Leitwerk

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich TAROM?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Dunkelblaues Leitwerk mit großer weißer Schwalbe – das TAROM-Logo
  • Weißer Rumpf mit dunkelblauem Schriftzug „TAROM“
  • Kennzeichen mit rumänischem Präfix YR- am Heck
  • Flugnummer beginnt mit RO, auf dem Tracker steht ROT
  • Auf Strecken nach Deutschland meist Boeing 737, im Inland und auf kurzen Routen oft ATR 72

Wenn am Leitwerk eine weiße Schwalbe auf dunklem Blau auftaucht, kommt der Flieger aus Rumänien. TAROM ist eine der ältesten Airlines Europas – und eine der spannendsten, wenn du dich für Luftfahrtgeschichte interessierst. Im Kalten Krieg flog sie sowjetische Iljuschins neben amerikanischen Boeings und britischen One-Elevens, eine Zeit lang sogar Jets aus eigener Produktion. Heute ist die Flotte klein und überschaubar. Diese Seite zeigt dir, woran du TAROM erkennst, was hinter dem Namen steckt und welche Typen du heute noch erwischen kannst.

Die ganze TAROM-Flotte im Hangar

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TAROM im Überblick

TAROM ist die staatliche Fluggesellschaft Rumäniens. Der Name ist eine Abkürzung für „Transporturile Aeriene Române“, auf Deutsch etwa „Rumänischer Lufttransport“. Die Airline sitzt in Otopeni, direkt am Hauptstadtflughafen, und betreibt ihr Netz vom Flughafen Bukarest Henri Coandă aus. Daneben hat TAROM in den vergangenen Jahren auch Cluj-Napoca stärker in den Fokus genommen und Direktflüge ab Sibiu angeboten.

Seit Juni 2010 ist TAROM Mitglied von SkyTeam. Damit gehört die Airline zur selben Allianz wie Air France und KLM. Für dich als Spotter heißt das: TAROM-Flüge tauchen auch unter Partner-Flugnummern auf, und an SkyTeam-Drehkreuzen stehen die Rumänen regelmäßig neben ihren Allianz-Partnern.

Im rumänischen Markt ist TAROM heute nicht mehr allein. Mit Wizz Air hat ein großer Low-Cost-Anbieter in Rumänien mehrere Basen, dazu kommen rumänische Airlines wie HiSky und AnimaWings. Die frühere Low-Cost-Airline Blue Air stellte den Betrieb 2022 ein.

ROIATA-Code in der Flugnummer
ROTICAO-Code auf dem Tracker
YR-Rumänisches Kennzeichen-Präfix

Codes, Rufzeichen und Kennzeichen

  • IATA-Code RO: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln und in Buchungssystemen.
  • ICAO-Code ROT: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern auf.
  • Rufzeichen TAROM: so meldet sich die Besatzung im Funk – hier ist Airline-Name und Rufzeichen identisch.
  • Kennzeichen YR-: Rumänische Luftfahrzeuge tragen das Präfix YR, gefolgt von drei Buchstaben.

Praktisch für die Zuordnung: Der IATA-Code RO entspricht zufällig dem Länderkürzel Rumäniens. Anders als bei manch anderer Airline führt dich die Flugnummer hier also intuitiv zum richtigen Land. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind und was die Präfixe bedeuten, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.

Tracker richtig lesen

Auf Flugtrackern siehst du TAROM-Flüge meist mit dem Präfix ROT vor der Flugnummer. Fliegt ein Partner im Codeshare, steht dort dessen Code – die RO-Nummer findest du dann nur in der Flugplanansicht. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Geschichte: von CFRNA zu TAROM

Die Wurzeln von TAROM reichen bis ins Jahr 1920 zurück. Damals entstand die französisch-rumänische Gesellschaft CFRNA, die im April 1920 in Paris registriert wurde. In den folgenden Jahren wechselte die Firmierung mehrfach: 1928 hieß die Gesellschaft SNNA, ab 1930 LARES, die 1937 mit dem Konkurrenten SARTA verschmolz.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde LARES 1945 durch TARS ersetzt – ein Gemeinschaftsunternehmen von Rumänien und der Sowjetunion. Später kaufte die rumänische Regierung den sowjetischen Anteil auf, und am 18. September 1954 erhielt die Airline den Namen, den sie bis heute trägt: TAROM. Die fliegende Schwalbe ist seit Jahrzehnten das Markenzeichen der Airline.

1920: CFRNA

Französisch-rumänische Gründung, registriert in Paris – der Ursprung der rumänischen Linienluftfahrt.

1930: LARES

Nach SNNA ab 1928 folgt LARES, 1937 Fusion mit SARTA.

1945: TARS

Rumänisch-sowjetisches Gemeinschaftsunternehmen nach dem Krieg.

1954: TAROM

Rumänien übernimmt den sowjetischen Anteil, die Airline heißt fortan TAROM.

Zwischen Ost und West: die Flotte im Kalten Krieg

Die Jahrzehnte nach 1954 sind der Teil der TAROM-Geschichte, der Spotter und Historiker am meisten fasziniert. Als Airline eines Ostblockstaats flog TAROM zunächst vor allem sowjetische Typen: die Turboprops Antonov An-24 und Iljuschin Il-18, später den Dreistrahler Tupolew Tu-154. Ende der 1970er-Jahre hatte TAROM nach Aeroflot die größte Flotte im gesamten Ostblock.

Gleichzeitig ging Rumänien in der Luftfahrt eigene Wege und kaufte früh westliche Flugzeuge – für eine Airline hinter dem Eisernen Vorhang ungewöhnlich.

BAC One-Eleven und Rombac 1-11

1968 kaufte TAROM sechs BAC One-Eleven der Serie 400 aus Großbritannien, eingesetzt auf Strecken in Europa und in den Nahen Osten. Der kurze Zweistrahler mit Hecktriebwerken und T-Leitwerk war damals ein modernes Kurzstreckenflugzeug.

Daraus wurde ein Industrieprojekt: 1978 schloss Rumänien einen Vertrag, der den Lizenzbau der One-Eleven ermöglichte. Bei Romaero in Bukarest entstand die Rombac 1-11. Geplant war eine große Serie, fertiggestellt wurden aber nur neun Maschinen. Die Rombac-Maschinen flogen bei TAROM nur wenige Jahre, von 1983 bis 1990. Für Sammler alter Fotos und Flugbücher ist die Rombac heute eine echte Rarität.

Il-62 und Boeing 707 auf der Langstrecke

1973 nahm Rumänien mit der Iljuschin Il-62 seinen ersten Langstrecken-Jet in Betrieb. TAROM besaß insgesamt fünf Exemplare: drei Il-62 und zwei der späteren Il-62M. Typisch für die Il-62 sind die vier Triebwerke paarweise am Heck und das hohe T-Leitwerk – eine Silhouette, die du heute fast nur noch auf historischen Fotos findest. Die letzte TAROM-Il-62 wurde 1999 verkauft.

Ab 1974 teilte sich die Il-62 die Langstrecke mit der Boeing 707, darunter Versionen der 707-320-Familie. Ost- und Westjet flogen gemeinsam auf denselben Fernrouten: nach New York, über Abu Dhabi nach Bangkok und Singapur sowie über Karatschi nach Peking. Am 14. Mai 1974 eröffnete TAROM ihre Linienverbindung nach New York. Mehr über die Boeing 707 und ihre Rolle für die Luftfahrt liest du im Artikel zur Geschichte der Boeing 707.

Für Historiker

Eine Airline, die zur selben Zeit Il-62, Boeing 707, Tu-154 und One-Eleven betrieb, gab es in Europa kaum ein zweites Mal. Wer alte Dias oder Flugbücher sammelt, sollte bei rumänischen YR-Kennzeichen aus den 1970er- und 1980er-Jahren genau hinschauen.

Die 1990er und 2000er: Airbus, Sanierung, SkyTeam

Nach dem Ende des Kommunismus modernisierte TAROM die Langstrecke. In den 1990er-Jahren ersetzte die Airbus A310 die Il-62 und die Boeing 707; die ersten A310 kaufte TAROM 1992. Bis 1993 kamen Langstrecken nach Montreal und Bangkok hinzu. Ein schwerer Einschnitt war der 31. März 1995: Eine A310 der TAROM verunglückte kurz nach dem Start in Bukarest, alle 60 Menschen an Bord kamen ums Leben.

Zu Beginn der 2000er-Jahre stand die wirtschaftliche Lage im Vordergrund. TAROM startete ein Programm, um wieder profitabel zu werden, und strich die verlustreichen Langstrecken: 2001 Bangkok und Montreal, 2003 Peking und New York. Seitdem konzentriert sich die Airline auf Europa, den Nahen Osten und Nordafrika.

2006 begann eine Flottenerneuerung mit vier Airbus A318, drei Boeing 737-800 und zwei ATR 72-500. Mit der A318 führte TAROM auch das heutige Farbschema ein. Am 25. Juni 2010 wurde TAROM als 13. Mitglied in SkyTeam aufgenommen, nachdem bereits 2008 ein Beitrittsvertrag unterzeichnet worden war. Wie die drei großen Allianzen sich unterscheiden, zeigt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.

Die Flotte heute: Boeing 737 und ATR 72

Heute ist TAROM eine kleine Airline: Je nach Quelle umfasst die Flotte nur etwa zehn bis 14 Flugzeuge. Die Flotte befindet sich mitten in einer Erneuerung, die einzelnen Zahlen ändern sich deshalb laufend. Als grober Rahmen, Stand Herbst 2026:

Typ Rolle Spotter-Hinweis
Boeing 737 MAX 8 Neuer Standard auf der Mittelstrecke Erste Maschine seit September 2026 im Einsatz, weitere folgen
Boeing 737-800 Rückgrat der Kurz- und Mittelstrecke Seit der Erneuerung ab 2006 im Einsatz
Boeing 737-700 Kürzere 737 der Next Generation Wird durch die MAX 8 ersetzt – jetzt noch fotografieren
ATR 72-600 Inland und kurze Auslandsstrecken Erste Maschinen seit Februar 2020, geleast
ATR 72-500 Ältere Turboprops Werden schrittweise durch die 72-600 abgelöst

Die 737 baut Boeing, die Turboprops kommen vom französisch-italienischen Hersteller ATR. Einen ersten Vertrag über die 737 MAX 8 hatte TAROM schon 2018 geschlossen. Die erste Maschine – geleast – übernahm die Airline aber erst im September 2026, später als ursprünglich erwartet; es ist zugleich die erste 737 MAX in Rumänien. Die ATR 72-600 least TAROM von Nordic Aviation Capital; die ersten Exemplare kamen im Februar 2020.

Nicht mehr im aktiven Liniendienst sind dagegen die A310, die bis 2016 flog, und die A318, deren letzte Exemplare bis 2024 ausgemustert wurden. Wenn du eine TAROM-A318 noch nicht im Archiv hast, wirst du sie wohl nur noch auf älteren Fotos finden. Wie du solche Flottenwechsel im Blick behältst, erklärt der Artikel Flotten komplett erfassen.

Die erste TAROM-MAX nicht verpassen

Setz die 737 MAX 8 von TAROM oder einzelne YR-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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737 MAX 8 oder 737-800? So unterscheidest du sie

Weil TAROM gerade von der 737 Next Generation zur MAX wechselt, lohnt sich der genaue Blick. Bemalung und Größe sind fast identisch – die Details verraten die Generation.

Das spricht für die 737 MAX 8

  • Größere Triebwerke mit gezackter Hinterkante an der Verkleidung
  • Geteilte Winglets mit Spitze nach oben und nach unten
  • Auf Trackern als B38M geführt

Das spricht für die 737-800

  • Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
  • Klassisch nach oben gebogene Winglets
  • Auf Trackern als B738 geführt

Die 737-700 erkennst du dagegen an ihrem kürzeren Rumpf: Vor und hinter dem Flügel wirkt sie gedrungener, die Proportionen zwischen Rumpf und Leitwerk sind auffällig anders. Bei den Turboprops hilft der Blick ins Cockpit und auf die Propeller: Die ATR 72-600 hat ein modernisiertes Glascockpit und trägt wie die 72-500 sechsblättrige Propeller – von außen ist der Unterschied deshalb gering. Hier hilft vor allem das Kennzeichen in Verbindung mit einer Flottendatenbank, etwa über Planespotters.net.

Woran du TAROM erkennst

Die aktuelle Bemalung stammt aus dem Jahr 2006: weißer Rumpf, dunkelblauer Schriftzug „TAROM“ und ein dunkelblaues Leitwerk mit einer großen Schwalbe. Das Design ist zurückhaltend, aber auf dem Vorfeld gut zu erkennen – vor allem wegen des dunklen Leitwerks.

Ältere Fotos zeigen andere Gesichter der Airline. In den 1970er-Jahren trug TAROM ein rotes Logo am Leitwerk und eine rote Zierlinie am Rumpf. 2009 bekam außerdem eine Boeing 737-700 zum 55. Jubiläum des Namens TAROM eine Retro-Bemalung, die an die frühen Jahre der Airline erinnert. Mehr zu solchen Rückblicken findest du im Überblick zu Retro-Lackierungen, und wie Allianzen ihre Sonderbemalungen gestalten, zeigt der Artikel zu Allianz-Lackierungen.

Achtung Verwechslung

Die TAROM-Schwalbe wird gern mit dem Kranich von LOT Polish Airlines verwechselt – beide zeigen einen weißen Vogel auf dunkelblauem Leitwerk. Achte auf den Schriftzug am Rumpf und das Kennzeichen: YR- steht für Rumänien, SP- für Polen.

TAROM spotten

Am meisten TAROM siehst du naturgemäß in Bukarest Henri Coandă (OTP). Dort startet und landet der Großteil der Flotte, und du kannst ATR und 737 an einem Tag nebeneinander erwischen. Außerhalb Rumäniens fliegt TAROM vor allem europäische Hauptstädte und Wirtschaftszentren an, dazu Ziele im Nahen Osten und in Nordafrika. Das Streckennetz ändert sich, deshalb gilt: Prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan deines Flughafens auf RO-Flugnummern.

Gute Chancen auf TAROM, wenn …

  • dein Flughafen eine direkte Verbindung nach Bukarest im Flugplan hat
  • du an einem SkyTeam-Drehkreuz spottest, an dem TAROM regelmäßig landet
  • du in Rumänien selbst unterwegs bist, etwa in Bukarest oder Cluj-Napoca

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Spotterberichten planst – Strecken wurden immer wieder umgestellt
  • du gezielt die 737-700 oder die ATR 72-500 suchst, die gerade ausgemustert werden

Eher kein TAROM-Tag, wenn …

  • im Flugplan deines Flughafens keine RO-Flüge stehen – TAROM fliegt nur wenige Ziele mehrmals täglich

Weil TAROM nur wenige Flüge pro Ziel anbietet, zählt Timing. Plane deinen Besuch rund um die Ankunftszeit und nutze Wetter, Wind und Pistenrichtung, um den richtigen Spot zu wählen. Mit Planetrack siehst du am Flughafen Wetter, Wind und aktive Pisten und findest auf der Spot-Karte Anreise, bestes Licht und Community-Fotos.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur aus öffentlich zugänglichen Bereichen, halte dich an Absperrungen und lass die Drohne zu Hause. Was in Deutschland gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?. Im Ausland können strengere Regeln gelten – informier dich vorher.

Häufige Verwechslungen

  • Schwalbe mit LOT-Kranich verwechseln – beide Vögel sitzen auf dunkelblauem Leitwerk, das Kennzeichen (YR- oder SP-) schafft Klarheit.
  • 737 MAX 8 als 737-800 notieren – auf die gezackten Triebwerksverkleidungen und die geteilten Winglets achten.
  • ATR 72-500 und 72-600 gleichsetzen – von außen kaum zu unterscheiden, das Kennzeichen hilft beim Abgleich.
  • Rombac 1-11 als normale BAC One-Eleven führen – die Rombac-Maschinen wurden in Rumänien gebaut und sind ein eigener Eintrag wert.
  • TAROM für eine Low-Cost-Airline halten – TAROM ist eine staatliche Netzwerk-Airline mit Allianzmitgliedschaft, anders als Wizz Air oder die frühere Blue Air.
  • Il-62 und Vickers VC10 durcheinanderbringen – beide haben vier Hecktriebwerke, die Il-62 flog aber bei TAROM, die VC10 nicht.

TAROM im Blick behalten

Beobachte die Schwalbe per Sichtungs-Alarm für Airline, Typ oder Kennzeichen und poste deine Sichtung mit Foto, Flughafen und Spot in der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

TAROM ist keine Airline, die du jeden Tag siehst – und genau das macht sie reizvoll. Die heutige Flotte aus Boeing 737 und ATR 72 ist klein genug, um sie komplett zu sammeln, und mit dem Wechsel zur 737 MAX 8 lohnt sich gerade jetzt der Blick auf die älteren Maschinen. Dahinter steht eine Geschichte, die bis 1920 zurückreicht und in den Jahren des Kalten Kriegs Il-62, Boeing 707 und in Bukarest gebaute One-Elevens zusammenbrachte.

Kurzfazit

TAROM (IATA RO, ICAO ROT) ist die staatliche Airline Rumäniens und Mitglied von SkyTeam. Du erkennst sie an der weißen Schwalbe auf dunkelblauem Leitwerk und am Kennzeichen YR-; heute fliegt sie Boeing 737 und ATR 72.

Zusammenfassung

  • TAROM erkennst du an der weißen Schwalbe auf dem dunkelblauen Leitwerk und am Kennzeichen-Präfix YR-.
  • Die Flotte ist klein und übersichtlich: Boeing 737 in drei Versionen und ATR 72 in zwei Versionen – ideal, um sie komplett im Hangar zu sammeln.
  • Die Geschichte ist das eigentliche Highlight: Kaum eine Airline flog so konsequent Ost- und Westtechnik nebeneinander wie TAROM im Kalten Krieg.
  • Da TAROM zu SkyTeam gehört, triffst du die Rumänen oft an Drehkreuzen von Partnern wie Air France oder KLM.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat TAROM?

Der IATA-Code von TAROM ist RO, der ICAO-Code ROT. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „TAROM“. Die Flugzeuge sind in Rumänien registriert und tragen das Präfix YR-.

Wofür steht der Name TAROM?

TAROM ist eine Abkürzung für Transporturile Aeriene Române, also „Rumänischer Lufttransport“. Den Namen trägt die Airline seit dem 18. September 1954. Davor hieß die Gesellschaft TARS und war ein rumänisch-sowjetisches Gemeinschaftsunternehmen.

Gehört TAROM zu einer Allianz?

Ja. TAROM ist seit dem 25. Juni 2010 Vollmitglied von SkyTeam – als 13. Mitglied der Allianz. Partner sind damit unter anderem Air France und KLM.

Welche Flugzeuge fliegt TAROM heute?

Die Flotte besteht aus Boeing 737 (737-700, 737-800 und neu die 737 MAX 8) sowie Turboprops vom Typ ATR 72-500 und ATR 72-600. Insgesamt sind es je nach Quelle nur etwa zehn bis 14 Flugzeuge. Die genaue Zusammensetzung ändert sich gerade, weil TAROM ältere 737 durch die MAX 8 ersetzt – prüf für aktuelle Zahlen eine Flottendatenbank.

Hat TAROM wirklich die Il-62 geflogen?

Ja. Die Il-62 war 1973 der erste Langstrecken-Jet, den Rumänien in Betrieb nahm. TAROM besaß fünf Exemplare – drei Il-62 und zwei der späteren Il-62M – und setzte sie gemeinsam mit Boeing 707 unter anderem nach New York und Asien ein. Die letzte Il-62 wurde 1999 verkauft.

Was ist die Rombac 1-11?

Die Rombac 1-11 ist eine in Rumänien gebaute Lizenzversion der britischen BAC One-Eleven. 1978 wurde der Lizenzvertrag geschlossen, gebaut wurde bei Romaero in Bukarest. Die Produktion blieb weit hinter den ursprünglichen Plänen zurück; TAROM flog die Rombac-Maschinen nur einige Jahre. Heute ist sie ein reines Thema für Luftfahrthistoriker.

Fliegt TAROM noch nach New York?

Nein. TAROM eröffnete am 14. Mai 1974 eine Linienverbindung nach New York und flog dort bis 2003. Im Zuge der Sanierung ab 2001 strich die Airline ihre verlustreichen Langstrecken nach Bangkok, Montreal, Peking und New York. Heute fliegt TAROM keine Langstrecke.

Wo sehe ich TAROM in Deutschland?

TAROM verbindet Bukarest mit verschiedenen europäischen Städten, darunter traditionell Ziele in Deutschland. Welche Flughäfen im aktuellen Flugplan stehen, ändert sich jedoch – prüf vor dem Spotten den Flugplan deines Flughafens und die Ankünfte mit RO-Flugnummer.

TAROM im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Flugzeugtypen in der Flotte

Flugzeugtyp

Boeing 737 MAX 8

Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.

Flugzeugtyp

Boeing 737-800

Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.

Flugzeugtyp

Boeing 737-700

Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.

Flugzeugtyp

ATR 72-600

Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.

Flugzeugtyp

ATR 72-500

Sechs Propellerblätter, Hochdecker, T-Leitwerk – und von außen fast nicht von der -600 zu unterscheiden: Die ATR 72-500 ist die meistgebaute ATR 72 vor der aktuellen Generation. So grenzt du sie sauber ab.

Flugzeugtyp

Iljuschin Il-62

Vier Triebwerke paarweise am Heck, ein hohes T-Leitwerk und eine ausfahrbare Stütze unter dem Rumpfende: Die Il-62 war der erste sowjetische Langstreckenjet, Flaggschiff der Interflug und Regierungsflieger vieler Staaten. So erkennst du den Klassiker.

Flugzeugtyp

BAC One-Eleven

Zwei Rolls-Royce Spey am Heck, T-Leitwerk, kompakter Rumpf: Die One-Eleven war Großbritanniens erfolgreichster Kurzstreckenjet – und flog später als Rombac 1-11 aus rumänischer Fertigung sogar für die junge Ryanair.

Flugzeugtyp

Airbus A318

Kurz, gedrungen, mit überraschend hohem Leitwerk: Die A318 ist das kleinste Mitglied der A320-Familie und im Linienverkehr fast verschwunden. So erkennst du den „Baby Bus“ und findest ihn noch.

Flugzeugtyp

Airbus A310

Kurz, bullig, mit kleinen Zäunen an den Flügelspitzen: Die A310 war Airbus’ zweiter Großraumjet und lange in Deutschland zu Hause. Heute ist sie eine Rarität – so erkennst und findest du sie.

Weitere Airlines

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Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

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Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

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