Das Wichtigste in Kürze
- Das Flugzeug ist die Einheit, nicht das Kennzeichen: Planespotters.net führt jede Zelle mit ihrer gesamten Lebensgeschichte – vom Bau über alle Betreiber bis zur Ausmusterung. Ein Kennzeichen ist nur eine Station darin.
- Drei Einstiege, drei Fragen: Über das Kennzeichen findest du ein einzelnes Flugzeug, über die Airline die Flotte, über den Typ die Produktionsliste.
- Redaktion statt Wiki: Die Daten stammen aus Behörden, Airlines, Herstellern und Hinweisen aus der Szene und werden laut Betreiber vor der Veröffentlichung von einem Redaktionsteam geprüft.
- Fotos sind mehr als Deko: Mit Aufnahmedatum und Ort belegen sie, welche Lackierung ein Flugzeug wann trug – ideal, um eigene Sichtungen zu prüfen.
- Gegenprüfen bleibt Pflicht: Für rechtlich oder zeitlich kritische Fragen ist das amtliche Luftfahrzeugregister die verbindliche Quelle, Planespotters.net die schnelle Übersicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Planespotters.net nutzen: die kurze Antwort
- 2.Woher die Daten kommen
- 3.Suche per Kennzeichen: so findest du ein Flugzeug
- 4.Die Flugzeughistorie richtig lesen
- 5.Flottenlisten: was eine Airline gerade fliegt
- 6.Produktionslisten: alle Exemplare eines Typs
- 7.Das Fotoarchiv: Belege, Inspiration, Livery-News
- 8.Foto-API und Radar: was für Technikfans dabei ist
- 9.Planespotters.net im Vergleich zu anderen Quellen
- 10.So baust du Planespotters.net in deinen Spotter-Alltag ein
- 11.Fazit
Am Zaun rollt ein A320neo vorbei, das Kennzeichen sitzt sauber im Bild – aber was ist das eigentlich für ein Flugzeug? Neu ausgeliefert, von einer anderen Airline übernommen, geleast, vor drei Jahren noch in einer ganz anderen Lackierung unterwegs? Genau diese Fragen beantwortet Planespotters.net als Flottendatenbank. Dieser Guide zeigt dir, wie du die Seite im Spotter-Alltag nutzt: wie du ein Kennzeichen suchst, die Betreiberhistorie richtig liest, Flotten- und Produktionslisten auswertest und das Fotoarchiv für deine eigene Dokumentation einsetzt. Was hinter der Seite steckt und wie sie entstanden ist, erklärt der Überblicksartikel Planespotters.net erklärt.
Kennzeichen gesehen? Direkt festhalten
Mit Planetrack postest du deine Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Flugzeugtyp, Airline, Flughafen und Spot – und sie landet automatisch in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Planespotters.net nutzen: die kurze Antwort
Planespotters.net ist eine Datenbank zur zivilen Verkehrsluftfahrt, betrieben von Berlin aus. Sie verfolgt jedes einzelne Flugzeug der unterstützten Typen über sein ganzes Leben – von der Produktion über die Erstauslieferung und jeden späteren Betreiber bis zur Ausmusterung. Aus diesen Einzelhistorien entstehen Produktionslisten pro Typ und aktuelle wie historische Flottenlisten pro Airline. Dazu kommt ein Fotoarchiv, in das Spotter weltweit ihre Bilder hochladen.
Für dich als Spotter gibt es drei Einstiege: Du suchst ein Kennzeichen, um eine einzelne Maschine zu identifizieren. Du öffnest eine Airline, um ihre Flotte zu sehen. Oder du gehst über den Flugzeugtyp in die Produktionsliste, um alle gebauten Exemplare zu überblicken. Lesen kannst du alles ohne Konto. Ein kostenloses Mitgliedskonto brauchst du erst, wenn du eigene Fotos hochladen willst.
Die Zahlen sind bewusst als Untergrenzen angegeben, denn der Bestand wächst laufend; den aktuellen Stand zeigt die Startseite der Datenbank. Spannend ist, dass dort deutlich mehr Registrierungen als Flugzeugzellen geführt werden. Das zeigt, wie oft Flugzeuge im Laufe ihres Lebens das Kennzeichen wechseln – und warum du beim Nachschlagen genau hinschauen solltest.
Woher die Daten kommen
Bevor du einer Datenbank vertraust, lohnt der Blick auf die Quellen. Laut eigener Beschreibung stützt sich Planespotters.net auf Luftfahrtbehörden, Airlines, Hersteller und viele Einzelquellen – Branchenleute ebenso wie Enthusiasten, die Meldungen oder Fotos beisteuern. Ein Redaktionsteam prüft die Informationen, bevor sie veröffentlicht werden. Aktualisiert wird laut Betreiber laufend über den Tag verteilt, an allen sieben Wochentagen.
Erfasst werden pro Flugzeug nicht nur Kennzeichen und Betreiber, sondern auch Triebwerkstyp, Sitzkonfiguration, Leasinggeber, Umbauten wie Frachtkonversionen und auffällige Lackierungen. Gerade die Leasinggeber sind für Spotter interessant: Sie erklären, warum ein Flugzeug nach wenigen Jahren plötzlich bei einer ganz anderen Airline auftaucht. Wie solche Verträge funktionieren, steht im Artikel Flugzeugleasing erklärt.
Wichtig zu verstehen: Planespotters.net ist keine amtliche Quelle. Verbindlich, wer ein Flugzeug hält und unter welchem Kennzeichen es zugelassen ist, sind die nationalen Register. Wie du die abfragst, zeigt der Guide Luftfahrzeugregister abfragen. Die Stärke von Planespotters.net liegt woanders: Es fasst die Geschichte eines Flugzeugs über Ländergrenzen und Kennzeichenwechsel hinweg auf einer Seite zusammen – das leistet kein einzelnes Register.
Suche per Kennzeichen: so findest du ein Flugzeug
Der häufigste Einstieg ist die Suche nach einer Registrierung. Ein paar Gewohnheiten machen sie zuverlässiger.
1. Kennzeichen sauber ablesen
Notiere die Registrierung so, wie sie am Rumpf steht, mit Länderpräfix und Bindestrich. Verwechslungen zwischen 0 und O, 1 und I oder 8 und B sind die häufigste Fehlerquelle. Wenn das Kennzeichen auf dem Foto kaum lesbar ist, hilft der Guide Unlesbares Kennzeichen ermitteln.
2. In die Suche eingeben
Die Suchfunktion findet Registrierungen, Airlines und Typen. Führt sie zu mehreren Treffern, gehört dasselbe Kennzeichen zu verschiedenen Zeiten zu verschiedenen Flugzeugen.
3. Die richtige Zelle wählen
Entscheidend ist, welches Flugzeug das Kennzeichen zum Zeitpunkt deiner Sichtung trug. Achte auf Typ, Betreiber und Zeitraum – nicht nur auf die Buchstaben.
4. Historie und Fotos prüfen
Auf der Seite der Zelle siehst du Seriennummer, Betreiberstationen und verknüpfte Fotos. Stimmen Typ und Lackierung mit deinem Bild überein, hast du die richtige Maschine.
Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind und was das Länderpräfix verrät, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen. Wenn du statt eines Kennzeichens nur einen Hex-Code aus einem Flugradar hast, lies vorher ICAO-24-Bit-Adresse (Hex-Code) – die Adresse hängt am Zulassungseintrag und ändert sich in der Regel mit dem Kennzeichen.
Die Flugzeughistorie richtig lesen
Die Seite eines einzelnen Flugzeugs ist das Herzstück der Datenbank. Sie bündelt alles, was über die Zelle bekannt ist, und listet die Stationen chronologisch auf. Damit du nichts falsch interpretierst, hilft ein Blick auf die einzelnen Bausteine.
| Angabe | Was sie bedeutet | Wofür du sie als Spotter nutzt |
|---|---|---|
| Registrierung | aktuelles oder früheres Kennzeichen der Zelle | Abgleich mit deinem Foto, Zuordnung der Sichtung |
| Seriennummer (MSN) | vom Hersteller vergebene, lebenslang gleichbleibende Nummer | eindeutige Identität, auch nach Kennzeichenwechsel |
| Typ und Variante | genaue Baureihe, oft mit Kundencode des Herstellers | Unterscheidung von Untervarianten, etwa bei Triebwerken |
| Betreiber und Zeiträume | jede Airline, die das Flugzeug eingesetzt hat | Herkunft erklären, ehemalige Airlines entdecken |
| Leasinggeber | Eigentümer, falls das Flugzeug geleast ist | Erklärung für Wechsel zwischen Airlines |
| Status | ob das Flugzeug aktiv, abgestellt oder ausgemustert ist | einschätzen, ob du es überhaupt noch sehen kannst |
| Fotos | Bilder der Zelle mit Ort und Datum | Lackierungen und Stationen zeitlich belegen |
Die Seriennummer ist dabei der Anker. Kennzeichen kommen und gehen, die vom Hersteller vergebene Nummer bleibt. Wenn du verstehen willst, wie sich MSN, c/n und Line Number unterscheiden, findest du das im Artikel MSN, c/n und Line Number. Aus dem Datum der Erstauslieferung lässt sich außerdem das Alter grob ableiten; wie du das sauber machst, zeigt Wie alt ist dieses Flugzeug?.
Ehemalige Airlines entdecken
Gerade bei älteren Narrowbodys lohnt der Blick in die Betreiberliste. Nicht selten flog eine Maschine früher bei einer längst verschwundenen Airline – etwa bei Air Berlin. Solche Stationen machen aus einer Alltagssichtung eine Geschichte für deine Sammlung.
Typische Lesefehler
- Kennzeichen mit Flugzeug verwechseln: Ein wieder vergebenes Kennzeichen gehört nicht automatisch zum selben Flugzeug. Prüfe Typ und Zeitraum.
- Datenstand mit Realität verwechseln: Ein Flugzeug kann bereits abgestellt sein, während die Datenbank es noch als aktiv führt – oder umgekehrt. Kurzfristige Änderungen brauchen manchmal etwas, bis sie eingepflegt sind.
- Wet-Lease übersehen: Fliegt eine Maschine im Auftrag einer anderen Airline, steht sie oft weiter beim eigentlichen Betreiber. Was dahintersteckt, erklärt Wet-Lease erklärt.
- Lackierung als Betreiber lesen: Nach einem Wechsel fliegen Flugzeuge mitunter eine Zeit lang in Misch- oder Neutrallackierung. Wie du solche Fälle erkennst, zeigt Hybrid-Liveries erkennen.
Ein bestimmtes Kennzeichen im Visier?
Mit Sichtungs-Alarmen meldet dir Planetrack, wenn ein beobachtetes Kennzeichen, ein Typ, eine Airline oder eine Special Livery an deinem Flughafen anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flottenlisten: was eine Airline gerade fliegt
Über den Airline-Index oder die Übersicht nach Ländern kommst du zu den Flottenseiten der Fluggesellschaften. Dort siehst du, welche Flugzeuge eine Airline aktuell betreibt, gruppiert nach Typ, und kannst auf historische Flotten umschalten. Die Länderübersicht fasst außerdem zusammen, wie viele Airlines und Flugzeuge pro Land erfasst sind.
Für Spotter sind Flottenlisten vor allem ein Sammel-Werkzeug. Wer zum Beispiel alle Maschinen einer Teilflotte von Lufthansa abhaken will, braucht eine vollständige Sollliste – und genau die liefert die Datenbank. Wie du daraus ein systematisches Projekt machst, beschreibt Flotten komplett erfassen.
Zwei Dinge solltest du dabei beachten. Erstens zählen Flottenlisten nur Flugzeuge, die eine Airline selbst betreibt – Maschinen im Wet-Lease von Partnern tauchen dort nicht unbedingt auf. Zweitens spiegeln die Zahlen der Länderübersicht die in der Datenbank geführten Typen wider. Wenn eine Airline viele Flugzeugmuster betreibt, die nicht als Produktionsliste geführt werden, kann die Zahl von offiziellen Angaben abweichen.
Produktionslisten: alle Exemplare eines Typs
Die Produktionslisten sind der zweite große Baustein. Planespotters.net unterstützt laut eigener Angabe alle gängigen modernen zivilen Flugzeugtypen, von kleinen Turboprops bis zu vierstrahligen Großraumflugzeugen, und listet jedes gebaute Exemplar dieser Typen mit seiner gesamten Betreiberhistorie. Die Listen sind nach Herstellern sortiert, bei Airbus etwa nach Familien wie A220, A320ceo, A320neo, A330 oder A350, bei Boeing entsprechend nach 737, 767, 777 oder 787. Dazu kommen historische Typen wie die Concorde.
Wofür du die Produktionslisten nutzt:
- Typ-Sammlung: Du willst wissen, wie viele Exemplare des Airbus A320neo es gibt und welche Airlines sie fliegen? Die Produktionsliste zeigt es auf einen Blick.
- Seltenheit einschätzen: Ein Typ mit wenigen gebauten Exemplaren oder wenigen verbliebenen aktiven Flugzeugen ist am Zaun seltener als eine Variante, die in großen Stückzahlen gebaut wurde.
- Varianten trennen: Unterlisten nach Version helfen, wenn du etwa A330-200 und A330-300 oder A350-900 und A350-1000 auseinanderhalten willst.
Ergänzend gibt es eine Liste der jüngsten Auslieferungen. Sie zeigt fortlaufend, welche Maschine wann an welche Airline übergeben wurde. Für Spotter ist das ein Frühwarnsystem: Neue Flugzeuge tauchen oft kurz nach der Auslieferung auf Überführungs- oder ersten Linienflügen auf. Wie du solche Flüge verfolgst, zeigt Auslieferungs- und Überführungsflüge verfolgen.
Das Fotoarchiv: Belege, Inspiration, Livery-News
Weit über eine Million Luftfahrtfotos hat Planespotters.net im Archiv. Die meisten sind direkt mit einer Flugzeugzelle verknüpft, sodass du auf der Seite eines Flugzeugs seine Bilder mit Datum und Ort siehst. Daneben gibt es Bereiche wie die neuesten Uploads, die beliebtesten Bilder, eine Auswahl der Redaktion und eine erweiterte Fotosuche.
Für deine Dokumentation ist das Archiv vor allem ein Beleg-Werkzeug: Wenn du unsicher bist, ob du an einem bestimmten Tag wirklich die Maschine mit dem vermuteten Kennzeichen gesehen hast, vergleichst du Lackierung, Details wie Antennen oder Winglets und den Zeitraum der vorhandenen Fotos. Besonders praktisch sind die Foto-News: Dort zeigen Spotter neue Sonderlackierungen, erste Auslieferungen eines Typs an eine Airline oder geänderte Designs. Wer Special Liveries sammelt, findet dort oft die ersten Bilder einer neuen Bemalung.
Eigene Fotos hochladen
Mit einem kostenlosen Mitgliedskonto kannst du eigene Bilder einreichen, vorausgesetzt, du hältst die Rechte daran. Ein Team aus Foto-Screenern sichtet die Einsendungen. Die genauen technischen Anforderungen siehst du im Upload-Bereich nach der Anmeldung. Grundsätzlich gelten ähnliche Maßstäbe wie bei anderen Fotodatenbanken: scharf, gerade, korrekt belichtet, sauber beschnitten und mit richtigen Angaben zu Kennzeichen, Typ, Airline und Ort. Was typischerweise zu Ablehnungen führt, fasst der Artikel Häufige Ablehnungsgründe beim Foto-Screening zusammen.
Foto-API und Radar: was für Technikfans dabei ist
Wer eigene Tools baut, stößt schnell auf die öffentliche Foto-API. Sie ist laut Dokumentation kostenlos, braucht keinen Zugangsschlüssel und lässt sich über Kennzeichen oder Hex-Code abfragen. Pro Anfrage liefert sie ein Foto. Die Nutzungsbedingungen sind allerdings klar: Der Fotograf muss sichtbar neben dem Bild genannt werden, das Vorschaubild muss zurück zur Fotoseite auf Planespotters.net verlinken, und Bilder dürfen weder dauerhaft gespeichert noch neu gehostet werden. Auch eine Verwendung als Trainingsmaterial für KI-Modelle schließt der Betreiber ausdrücklich aus. Flugradar-Oberflächen wie ADS-B Exchange nutzen diesen Weg, um zu einem Flugzeug auf der Karte ein passendes Foto einzublenden.
Außerdem betreibt Planespotters.net ein eigenes Radar und nimmt Daten von privaten ADS-B-Empfängern an. Wer bereits einen Raspberry Pi mit SDR-Stick betreibt, kann laut Anleitung zusätzlich an Planespotters.net senden, auch parallel zu anderen Netzwerken. Wie sich die verschiedenen Feeder-Programme unterscheiden, vergleicht ADS-B-Feeder-Programme im Vergleich.
Planespotters.net im Vergleich zu anderen Quellen
Keine Datenbank kann alles. Im Spotter-Alltag kombinierst du deshalb meist mehrere Quellen. Die folgende Übersicht zeigt, wofür welche Art von Quelle am besten taugt.
| Frage | Planespotters.net | Amtliches Register | Flugradar / Live-Karte |
|---|---|---|---|
| Welches Flugzeug trägt dieses Kennzeichen? | schnell, mit Foto | verbindlich, aber nur fürs eigene Land | nur, wenn es gerade fliegt |
| Wo flog die Maschine früher? | vollständige Betreiberhistorie | meist nur aktueller Halter | kaum |
| Wie groß ist die Flotte einer Airline? | aktuelle und historische Listen | nicht vorgesehen | eingeschränkt |
| Wo ist das Flugzeug jetzt? | nein | nein | ja, live |
| Welche Lackierung trägt es? | über verknüpfte Fotos | nein | teils über eingebundene Fotos |
Einen ausführlichen Vergleich weiterer Flottendatenbanken findest du unter Flottendatenbanken im Vergleich. Für die Live-Komponente lohnt der Guide Ein Flugzeug per Kennzeichen oder Hex-Code verfolgen.
Stärken
- komplette Betreiberhistorie pro Flugzeug, über Kennzeichenwechsel hinweg
- Produktions- und Flottenlisten als Sollliste für Sammler
- großes, mit den Zellen verknüpftes Fotoarchiv
- Nachschlagen ohne Konto möglich
Grenzen
- keine amtliche Quelle, Datenstand kann hinterherhinken
- vollständige Historien nur für die unterstützten Typen
- Allgemeine Luftfahrt und Militär eher lückenhaft
- keine Live-Position des Flugzeugs auf der Zellenseite
So baust du Planespotters.net in deinen Spotter-Alltag ein
Ein bewährter Ablauf, der aus einem Foto eine sauber dokumentierte Sichtung macht:
- Vor dem Spot: Liste der jüngsten Auslieferungen und Foto-News überfliegen. Ist eine neue Maschine oder Sonderlackierung bei einer Airline an deinem Flughafen dabei, weißt du, worauf du achten musst.
- Am Spot: Kennzeichen notieren oder fotografieren. Unklare Fälle markierst du dir für später.
- Zu Hause: Jede Registrierung nachschlagen, Typ und Betreiber prüfen, Seriennummer übernehmen. Auffällige Stationen in der Historie notieren.
- In der Sammlung: Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline, Ort und Datum ablegen. So erkennst du später, welche Flugzeuge einer Flotte dir noch fehlen.
- Bei Zweifeln: Register, Fotos anderer Spotter und Flugradar-Historie gegenprüfen, bevor du eine Sichtung endgültig zuordnest.
Wenn du gerade erst anfängst, erklärt Planespotting für Einsteiger die Grundlagen rund um Spots, Ausrüstung und Verhalten am Zaun. Und an Spots wie der Besucherterrasse am Flughafen BER oder dem Affenfelsen in Hamburg kommen genug Kennzeichen zusammen, um den Ablauf gleich einmal durchzuspielen.
Hast du deine Sichtung sauber nachgeschlagen?
- Ich habe das Kennzeichen mit Länderpräfix und Bindestrich korrekt notiert.
- Ich habe die Zelle gewählt, die das Kennzeichen zum Zeitpunkt meiner Sichtung trug.
- Typ und Variante stimmen mit meinem Foto überein.
- Ich habe die Seriennummer als dauerhafte Kennung übernommen.
- Die Lackierung auf meinem Bild passt zu Fotos aus demselben Zeitraum.
- Bei Unklarheiten habe ich das amtliche Register oder eine zweite Quelle geprüft.
Deine Flotte im Hangar
Halte jede Sichtung mit Foto und Kennzeichen in deinem Planetrack-Hangar fest, setz fehlende Flugzeuge auf die Wunschliste und teile deine Funde mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Planespotters.net ist für Spotter das Nachschlagewerk schlechthin, wenn es um die Frage „welches Flugzeug war das eigentlich?“ geht. Die Datenbank denkt in Flugzeugzellen statt in Kennzeichen, verknüpft jede Maschine mit ihrer kompletten Betreiberhistorie und liefert mit Flotten- und Produktionslisten die Solllisten für jedes Sammelprojekt. Das Fotoarchiv belegt Lackierungen und Stationen zeitlich. Wer dabei die Grenzen kennt – kein amtliches Register, vollständige Historien nur für unterstützte Typen, gelegentlicher Verzug beim Datenstand –, bekommt eine verlässliche Grundlage für die eigene Dokumentation.
Kurzfazit
Kennzeichen suchen, die passende Zelle anhand von Typ und Zeitraum wählen, Seriennummer übernehmen – so nutzt du Planespotters.net richtig. Flotten- und Produktionslisten liefern deine Sollliste, das Fotoarchiv den Beleg, und für Verbindliches bleibt das amtliche Register die letzte Instanz.
Zusammenfassung
- Planespotters.net ist eine Datenbank zur zivilen Verkehrsluftfahrt mit Flugzeug-Historien, Flottenlisten, Produktionslisten und einem großen Fotoarchiv.
- Die Datenbank umfasst weit mehr als 60.000 Flugzeugzellen und über 11.000 Airlines sowie ein Archiv mit deutlich über 1,5 Millionen Fotos; die aktuellen Zahlen nennt die Startseite.
- Für Spotter am nützlichsten sind die Kennzeichensuche, die Betreiberhistorie einzelner Zellen, die Flottenlisten der Airlines und die Liste der jüngsten Auslieferungen.
- Wer die Daten richtig liest – Kennzeichen versus Zelle, aktuelle versus historische Flotte, Datenstand versus Realität –, spart sich viele Fehlschlüsse bei der Sichtungsdokumentation.
Häufige Fragen
Was ist Planespotters.net?
Eine Online-Datenbank zur zivilen Luftfahrt mit Sitz in Berlin. Sie verfolgt einzelne Verkehrsflugzeuge über ihr ganzes Leben, stellt daraus Flotten- und Produktionslisten zusammen und hostet ein großes Archiv mit Flugzeugfotos aus der Spotter-Community. Nachschlagen kannst du ohne Konto, für eigene Foto-Uploads brauchst du ein kostenloses Mitgliedskonto.
Wie finde ich ein Flugzeug über sein Kennzeichen?
Du gibst die Registrierung in die Suche ein, am besten mit Bindestrich so, wie sie am Rumpf steht, etwa D-ABCD. Die Ergebnisseite führt dich zur Flugzeugzelle mit Typ, Seriennummer, aktuellem Betreiber und Historie. Findest du nichts, prüfe die Schreibweise und ob es sich um einen Typ handelt, den die Datenbank überhaupt vollständig erfasst.
Warum gibt es mehr Registrierungen als Flugzeuge in der Datenbank?
Weil ein Flugzeug im Laufe seines Lebens oft mehrere Kennzeichen trägt – etwa beim Wechsel in ein anderes Land, bei einem neuen Leasingnehmer oder nach einer Umregistrierung. Gleichzeitig kann ein Kennzeichen nacheinander an verschiedene Flugzeuge vergeben werden. Deshalb ist die Zelle mit ihrer Seriennummer die eigentliche Identität, nicht die Registrierung.
Wie aktuell sind die Daten auf Planespotters.net?
Laut eigener Auskunft werden Updates laufend über den Tag und an allen sieben Wochentagen eingepflegt. Trotzdem hinkt jede Datenbank der Realität manchmal hinterher, etwa bei kurzfristigen Abstellungen, Wet-Leases oder frischen Umregistrierungen. Für zeitkritische Fragen lohnt der Abgleich mit dem amtlichen Register oder aktuellen Fotos.
Welche Flugzeugtypen deckt Planespotters.net ab?
Die Produktionslisten umfassen die gängigen modernen zivilen Verkehrsflugzeuge – von kleinen Turboprops bis zu vierstrahligen Großraumjets – sowie einige historische Typen. Für diese unterstützten Typen erfasst die Redaktion jedes gebaute Exemplar. Bei Geschäftsreiseflugzeugen, Allgemeiner Luftfahrt oder Militärmaschinen findest du eher Fotos als vollständige Historien.
Kann ich eigene Fotos auf Planespotters.net hochladen?
Ja. Nach der Anmeldung mit einem kostenlosen Mitgliedskonto kannst du eigene Flugzeugfotos hochladen, sofern du die Rechte daran hältst. Ein Team von Foto-Screenern sichtet die Einsendungen. Wie bei anderen Fotodatenbanken entscheiden Schärfe, Belichtung, Ausschnitt und korrekte Angaben darüber, ob ein Bild angenommen wird.
Darf ich Fotos von Planespotters.net in meiner eigenen App oder Website zeigen?
Über die öffentliche Foto-API ja, aber nur zu den Bedingungen des Betreibers: Die API ist kostenlos und ohne Schlüssel nutzbar, liefert pro Abfrage nach Kennzeichen oder Hex-Code ein Foto und verlangt unter anderem eine sichtbare Fotografennennung und einen Link zurück zur Fotoseite. Bilder einfach herunterladen und selbst hosten ist nicht erlaubt.
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HerstellerAirbus
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HerstellerBoeing
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