Das Wichtigste in Kürze
- Die A318 ist das kleinste und seltenste Modell der A320-Familie: nur 80 Exemplare wurden gebaut, montiert in Hamburg-Finkenwerder.
- Schnellster Erkennungsweg: sehr kurzer Rumpf plus auffällig hohes Seitenleitwerk.
- Im Linienverkehr fliegt nur noch Air France mit vier Maschinen ab Paris-Charles de Gaulle; der Flugplan sieht den Einsatz derzeit bis Ende März 2027 vor.
- Für Spotter in Deutschland sind München und Berlin die realistischsten Chancen, weil Air France beide Ziele regelmäßig mit der A318 bedient.
- Daneben gibt es Geschäftsreise- und VIP-Jets auf A318-Basis, etwa die A318 Elite, die ohne festen Flugplan auftauchen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Was ist die Airbus A318?
- 2.Warum die A318 so selten blieb
- 3.Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen
- 4.A318, A319, A320 oder A220?
- 5.Air France: die letzte Linien-A318
- 6.Spotting in München und Berlin
- 7.Steilanflug und London City: die A318 als Spezialist
- 8.Geschäftsreise- und VIP-Jets auf A318-Basis
- 9.Fototipps speziell für die A318
- 10.Hamburg-Finkenwerder: die Heimat der A318
- 11.Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
- 12.Fazit
Steckbrief
| Hersteller | Airbus |
|---|---|
| Familie | A320-Familie (A318, A319, A320, A321) |
| ICAO-Typcode | A318 |
| Spitzname | Baby Bus |
| Erstflug | 15. Januar 2002 in Hamburg-Finkenwerder |
| Indienststellung | Juli 2003 bei Frontier Airlines |
| Endmontage | Hamburg-Finkenwerder |
| Gebaute Exemplare | 80 |
| Triebwerke | 2 × CFM International CFM56-5B oder Pratt & Whitney PW6000 |
| Länge | 31,44 m |
| Spannweite | 34,10 m |
| Höhe | 12,56 m |
| Sitzplätze | typisch 107 in zwei Klassen oder 117 in einer Klasse, maximal 132 |
| Reichweite | rund 5.700 km |
| Reisegeschwindigkeit | Mach 0,78 |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Auffällig kurzer Rumpf bei unverändert großem A320-Flügel – die Maschine wirkt gedrungen und fast quadratisch in der Seitenansicht
- Seitenleitwerk rund 75 cm höher als bei den übrigen A320-Familienmitgliedern; das Heck wirkt im Verhältnis zum Rumpf mächtig
- Nur wenige Fensterreihen zwischen vorderer Tür und Flügelvorderkante
- Klassische Airbus-Nase der A320-Familie und meist kleine dreieckige Wingtip-Fences statt Sharklets
- Mit 31,44 m rund 2,4 m kürzer als die A319 und gut 6 m kürzer als die A320
- Zwei Triebwerke unter den Flügeln, Hauptfahrwerk mit zwei Rädern pro Bein wie bei allen A320-Familienmodellen
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein Airbus rollt heran, die Nase kennst du von hunderten A320, aber irgendetwas stimmt mit den Proportionen nicht: Der Rumpf ist kurz, der Flügel wirkt fast zu groß, das Seitenleitwerk ragt hoch auf. Glückwunsch, du hast sehr wahrscheinlich eine Airbus A318 vor dir – das kleinste und seltenste Mitglied der A320-Familie. Im Linienverkehr fliegt sie nur noch bei Air France, und auch dort sind ihre Tage gezählt. Hier erfährst du, wie du den „Baby Bus“ sicher erkennst und wo du ihn jetzt noch vor die Linse bekommst.
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Was ist die Airbus A318?
Die A318 ist die kürzeste Version der A320-Familie. Airbus hat sie aus der A319 abgeleitet und den Rumpf um 0,79 Meter vor und 1,60 Meter hinter dem Flügel gekürzt. Flügel, Cockpit und Systeme blieben weitgehend gleich, deshalb fliegen Piloten die A318 mit derselben Musterberechtigung wie A319, A320 und A321. Für Airlines war das ein Argument: ein Flugzeug für dünne Strecken, das sich nahtlos in eine bestehende Airbus-Flotte einfügt.
Typisch sitzen in der A318 rund 107 Passagiere in zwei Klassen oder 117 in einer Klasse, maximal sind 132 Plätze möglich. Die Reichweite liegt bei rund 5.700 Kilometern, die Reisegeschwindigkeit bei Mach 0,78. Als Antrieb standen zwei Triebwerksfamilien zur Wahl: das CFM56-5B und das Pratt & Whitney PW6000. Das PW6000 verbrauchte anfangs mehr Treibstoff als erwartet, was dem Verkauf zusätzlich schadete.
Der Weg zur A318 war holprig. Ursprünglich wollte Airbus ein 100-Sitzer-Projekt mit Partnern aus China und Singapur entwickeln, das unter dem Namen AE31X lief und 1998 eingestellt wurde. Daraus wurde die rein europäische Lösung auf A319-Basis. Der Erstflug fand am 15. Januar 2002 in Hamburg-Finkenwerder statt, wo auch die Endmontage lag – die A318 ist also ein echter Hamburger. Im Juli 2003 ging die erste Maschine an Frontier Airlines in den USA, kurz darauf folgte Air France. Gebaut wurden am Ende nur 80 Exemplare, gefertigt bis 2013. Mehr zum Hersteller findest du auf der Seite zu Airbus.
Warum die A318 so selten blieb
Die A318 kam zu einem schwierigen Zeitpunkt. Nach den Anschlägen vom September 2001 brach die Nachfrage in der Luftfahrt ein, und gleichzeitig drängten Regionaljets mit rund 100 Sitzen auf den Markt, etwa die Embraer E190. Diese waren für kleine Kabinen deutlich leichter gebaut. Die A318 trug dagegen den Flügel und die Struktur einer größeren Maschine mit sich herum – praktisch für die Flottengleichheit, aber ein Nachteil bei Gewicht und Kosten pro Sitz.
Viele Airlines entschieden sich deshalb gleich für die nur wenig größere A319, die pro Flug mehr Passagiere mitnimmt. Später übernahmen Neukonstruktionen wie die A220-100 und die A220-300 das Marktsegment. Genau dieser Typ ersetzt bei Air France inzwischen die A318 und A319: Die Airline hat 2019 sechzig A220-300 bestellt.
Für Spotter ist das die eigentliche Pointe: Ein Flugzeug, das wirtschaftlich nie ganz gezündet hat, ist heute ein begehrter Fang. Wer die A318 noch nicht im Logbuch hat, wartet besser nicht zu lange. Wie du solche Raritäten systematisch angehst, zeigt der Beitrag Seltene Flugzeuge spotten.
Die drei Merkmale, die zur Bestimmung reichen
Die A318 von ihren Schwestern zu trennen, ist anfangs knifflig, weil Nase, Fenster, Triebwerkslage und Fahrwerk fast identisch sind. Drei Beobachtungen bringen dich trotzdem sicher ans Ziel.
Proportionen prüfen
Der Flügel ist derselbe wie bei der A319, der Rumpf aber deutlich kürzer. Vor und hinter dem Flügel bleibt sichtbar weniger Rumpf übrig – die Maschine wirkt gedrungen, fast wie gestaucht.
Aufs Heck schauen
Das Seitenleitwerk ist um rund 75 Zentimeter verlängert, um den kürzeren Hebelarm des Rumpfs auszugleichen. Im Profil wirkt das Heck dadurch im Verhältnis zum Rumpf auffallend hoch.
Fenster zählen
Zwischen der vorderen Tür und dem Flügel sitzen bei der A318 nur wenige Fenster. Wer A319 und A320 im Kopf hat, merkt den Unterschied auf einem Foto schnell.
Am Ende bestätigt das Kennzeichen den Typ. Bei Air France ist das besonders einfach, weil die Flotte überschaubar ist: Mit dem Kennzeichen schlägst du die Maschine in jeder Datenbank nach. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Praxis-Tipp für den ersten Blick
Frontal sieht die A318 aus wie jede andere A320-Familienmaschine. Stell dich deshalb seitlich zur Rollbahn oder Piste: Nur im Profil zeigen sich der kurze Rumpf und das hohe Heck richtig.
A318, A319, A320 oder A220?
Die häufigsten Verwechslungen passieren innerhalb der A320-Familie und mit der A220, die bei Air France die A318 ablöst. Die Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede.
| Merkmal | A318 | A319 | A320 | A220-300 |
|---|---|---|---|---|
| ICAO-Typcode | A318 | A319 | A320 | BCS3 |
| Länge | 31,44 m | 33,84 m | 37,57 m | 38,70 m |
| Spannweite | 34,10 m | 34,10 m | 34,10 m | 35,10 m |
| Seitenleitwerk | rund 75 cm höher | Standard | Standard | eigene Bauart |
| Typische Wirkung | gedrungen, hohes Heck | kompakt | ausgewogen | schlank, lange Nase |
Die A220 ist eine völlig eigenständige Konstruktion, ursprünglich von Bombardier als CSeries entwickelt. Sie hat ein anders geformtes, spitzeres Cockpit, sehr große Triebwerke im Verhältnis zum Rumpf und eine Sitzanordnung mit fünf statt sechs Plätzen pro Reihe. Neben einer A318 wirkt sie schlank und modern.
Auch die Boeing 737-700 liegt größenmäßig in der Nähe. Sie unterscheidet sich aber schon an der spitzeren Nase, den unten abgeflachten Triebwerken mit geringem Bodenabstand und dem Heckkonus. Grundlagen dazu stehen in Airbus und Boeing unterscheiden.
Schnellbestimmung: kleiner Airbus-Schmalrumpfjet
Airbus A318
Kurzer Rumpf, hohes Heck und A320-Nase ergeben das typische A318-Bild. Prüf zur Sicherheit das Kennzeichen – im Linienverkehr ist es fast immer eine Air-France-Maschine.
Airbus A319 oder A320
Wirken Rumpf und Heck stimmig, hast du sehr wahrscheinlich eine A319 oder A320 vor dir. Die A320 hat zwei Notausgänge über dem Flügel pro Seite und wirkt deutlich länger.
Airbus A220
Spitzere Nase, große Triebwerke und ein schlanker Rumpf sprechen für die A220 – also genau den Typ, der die A318 bei Air France ersetzt.
Air France: die letzte Linien-A318
Air France gehörte neben Frontier zu den Erstkunden und war zugleich der größte Betreiber. Insgesamt hatte die Airline 18 A318 in der Flotte. Stand Oktober 2026 sind davon noch vier Maschinen im Dienst, eingesetzt ab dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle.
Der Abschied zieht sich: Zuletzt war das Ende des Linieneinsatzes für Anfang November 2026 vorgesehen. Nach dem Flugplanstand vom August 2026 bleibt die A318 nun bis zum 27. März 2027 im Einsatz. Solche Termine können sich mit jeder Flugplanänderung erneut verschieben – in beide Richtungen.
Für den Winterflugplan 2026/27 tauchen in den Plänen unter anderem diese Ziele ab Paris-CDG regelmäßig mit A318 auf: Barcelona, Berlin, Bologna, Kopenhagen, Dublin, Lissabon, Madrid, Mailand, München, Rom, Turin, Venedig und Warschau, dazu zahlreiche französische Inlandsziele. Wien und Zagreb erscheinen nur vereinzelt, Amsterdam und Málaga nur in kurzen Zeiträumen im Frühjahr 2027.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| Paris-CDG | hoch | Heimatbasis aller verbliebenen A318 |
| München | mittel | Regelmäßiges Air-France-Ziel im A318-Umlauf |
| Berlin (BER) | mittel | Regelmäßiges Air-France-Ziel im A318-Umlauf |
| Wien | niedrig | Nur einzelne A318-Flüge im Plan |
| Zürich, Hamburg, Frankfurt | sehr niedrig | Kein regulärer A318-Einsatz bekannt |
Air France gehört zur Air France-KLM-Gruppe und zur Allianz SkyTeam. Die A318 ist dort zugleich das letzte Bindeglied zu einer Zeit, in der Airlines für jede Streckengröße einen passenden Airbus der A320-Familie wählen konnten.
Typwechsel kommen vor
Airlines tauschen Flugzeuge kurzfristig, etwa bei Wartung oder Verspätungen. Ein Flug, der im Plan als A318 steht, kann am Tag selbst mit einer A319, A320 oder A220 kommen. Prüf deshalb am Morgen deiner Tour per Tracking-Dienst, welche Maschine tatsächlich unterwegs ist.
Wie du Flüge live verfolgst und den Typcode A318 filterst, erklärt der Guide zur Flugverfolgung mit ADS-B. Welche Apps dafür taugen, vergleicht der Beitrag Flugradar-Apps im Vergleich.
Nie wieder eine A318 verpassen
Setz die A318 auf deine Wunschliste und lass dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn eine Maschine des Typs an deinem Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Spotting in München und Berlin
In München ist der Besucherhügel der klassische Startpunkt. Von dort überblickst du Vorfeld und Rollwege und siehst die Air-France-Maschinen beim Rollen gut im Profil – genau die Perspektive, in der die A318 ihre Proportionen zeigt. Mehr zum Flughafen selbst steht auf der Seite zum Flughafen München.
In Berlin bietet die Besucherterrasse am BER einen bequemen Einstieg. Infos zum Airport findest du unter Flughafen Berlin Brandenburg. Bei beiden Flughäfen entscheidet die Betriebsrichtung, ob die Maschinen auf deiner Seite landen oder starten. Wie du sie vorab einschätzt, steht im Beitrag Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Wer ohnehin in Europa unterwegs ist, hat an weiteren A318-Zielen gute Chancen, etwa am Flyvergrillen in Kopenhagen oder an La Muñoza in Madrid. Die meisten Umläufe sind Hin-und-Rückflüge ab Paris; die A318 kehrt also nach einem kurzen Bodenaufenthalt meist direkt wieder nach CDG zurück.
Bereit für deine A318-Jagd?
- Ich habe einen Air-France-Flug ab Paris-CDG gefunden, der heute laut Flugplan mit A318 fliegt.
- Ich habe am Tag selbst geprüft, ob tatsächlich eine A318 unterwegs ist.
- Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung.
- Mein Standpunkt bietet eine Seitenansicht und ist öffentlich zugänglich.
- Akku voll, Speicherkarte frei, Brennweite passt zur Entfernung.
Ob dein Standpunkt rechtlich unproblematisch ist, klärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Steilanflug und London City: die A318 als Spezialist
Eine Fähigkeit hebt die A318 von ihren Schwestern ab: Im März 2006 bekam sie von der europäischen Luftfahrtbehörde EASA die Zulassung für Steilanflüge mit bis zu 5,5 Grad statt der üblichen rund 3 Grad. Dafür passte Airbus die Software an; im Steilanflug-Modus fahren unter anderem automatisch einige Störklappen für zusätzlichen Widerstand aus, und die Crew bekommt angepasste akustische Warnungen. Im Mai 2006 landete eine A318 testweise am innerstädtischen Flughafen London City, der wegen seiner Lage zwischen Hochhäusern und Docklands steile Anflüge verlangt.
Genutzt hat das vor allem British Airways. Ab September 2009 flog die Airline zwei A318 mit reiner Business-Class-Kabine als „Club World London City“ zwischen London City und New York-JFK. Weil auf der kurzen Piste in London City Gewichtsbeschränkungen galten, legten sie westwärts einen Tankstopp in Shannon in Irland ein. Mit der Pandemie endete der Dienst, im Juli 2020 wurde die zweite Maschine ausgemustert. Wer Bilder einer A318 im steilen Anflug über die Londoner Docklands hat, besitzt heute ein echtes Zeitdokument.
Geschäftsreise- und VIP-Jets auf A318-Basis
Neben den Linienmaschinen existieren mehrere A318 in privater Hand. Im November 2005 stellte Airbus die A318 Elite vor, eine Geschäftsreise-Version mit VIP-Kabine für bis zu 18 Passagiere. Erstkunde war Comlux Aviation mit drei Maschinen. Dazu kommen Exemplare in Corporate-Jet-Ausführung aus der Airbus-Corporate-Jets-Reihe, die oft als ACJ318 bezeichnet werden.
Solche Maschinen tauchen ohne festen Flugplan auf: bei Gipfeltreffen, Messen, Sportgroßereignissen oder an Flughäfen mit starkem Geschäftsreiseverkehr. Für Spotter sind sie Zufallstreffer, die sich aber per Tracking-Dienst und Typfilter abfangen lassen. Wie du Businessjets und VIP-Maschinen gezielt suchst, erklären die Beiträge Businessjets spotten und Regierungsflugzeuge spotten.
Fototipps speziell für die A318
Die A318 ist kein spektakuläres Motiv wie eine A380, aber ein dankbares, weil ihre Besonderheit nur im richtigen Bild sichtbar wird.
Seitenprofil statt Frontal
Kurzer Rumpf und hohes Heck kommen nur im Profil oder in einer flachen Dreiviertelansicht zur Geltung. Frontal ist die A318 von einer A320 kaum zu unterscheiden.
Brennweite einplanen
Mit gut 31 Metern Länge ist die A318 klein. Am selben Standpunkt brauchst du mehr Brennweite als für eine A321, um das Bild zu füllen.
Kennzeichen lesbar halten
Gerade bei einem Auslauftyp lohnt sich ein Foto, auf dem das Kennzeichen klar zu lesen ist. Damit dokumentierst du später sauber, welche der letzten Maschinen du erwischt hast.
Vergleichsbild mitnehmen
Steht eine A319 oder A320 von Air France in der Nähe, fotografier sie gleich mit. Im direkten Vergleich wird der Größenunterschied sofort deutlich.
Wann das Licht an deinem Spot passt, berechnest du vorab; wie das geht, steht im Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Welche Ausrüstung du brauchst, fasst die Planespotting-Ausrüstung-Checkliste zusammen, die passende Brennweite der Beitrag Objektiv für Planespotting.
Hamburg-Finkenwerder: die Heimat der A318
Alle 80 A318 wurden in Hamburg-Finkenwerder endmontiert, wo heute die A320-Familie in großen Stückzahlen vom Band läuft. Eine A318 wirst du dort nicht mehr ausrollen sehen, doch für die Familiengeschichte ist der Standort zentral. Wie du am Werksflughafen spottest, erklärt der Beitrag Airbus Finkenwerder spotten.
Häufige Verwechslungen und wie du sie ausschließt
Es spricht für die A318, wenn …
- der Rumpf im Verhältnis zum Flügel auffällig kurz wirkt
- das Seitenleitwerk für die Rumpflänge sehr hoch erscheint
- die Maschine in Air-France-Farben auf einer Strecke ab Paris-CDG fliegt
- im Tracking-Dienst A318 als Typ steht
Sieh genauer hin, wenn …
- du die Maschine nur frontal oder von hinten siehst
- es sich um einen weißen oder schlicht lackierten Jet ohne Airline-Logo handelt – dann kann es auch ein ACJ319 oder ein anderer Businessjet sein
- der Flugplan A318 nennt, der Tag aber Typwechsel gebracht haben könnte
Es ist keine A318, wenn …
- du große, nach oben gezogene Sharklets an einer Air-France-Maschine siehst und der Rumpf deutlich länger ist
- die Nase spitzer ist und die Triebwerke im Verhältnis riesig wirken – das spricht für die A220
- du zwei Notausgänge pro Seite über dem Flügel zählst – typisch für die A320
- die Triebwerke unten abgeflacht sind – dann bist du bei der Boeing 737
Wer beim Erkennen generell noch unsicher ist, startet mit Flugzeugtypen erkennen für Anfänger oder dem Einstieg Planespotting für Einsteiger.
Fazit
Die A318 ist ein Flugzeug mit Charme und Kuriositäten: gebaut in Hamburg, wirtschaftlich ein Nischentyp, technisch mit dem Steilanflug für London City ein Spezialist. Im Linienverkehr läuft gerade ihr letztes Kapitel bei Air France. Kurzer Rumpf und hohes Heck liefern dir den Typ, das Kennzeichen die Bestätigung – und mit etwas Planung erwischst du die letzten Maschinen in München, Berlin oder direkt in Paris.
Kurzfazit
Gedrungener Rumpf, großer Flügel, hohes Leitwerk: Das ist die A318. Wer sie noch sehen will, filtert nach dem Code A318, verfolgt die Air-France-Umläufe ab Paris-CDG und prüft am Tag selbst, ob wirklich der Baby Bus kommt.
Zusammenfassung
- Die A318 flog erstmals im Januar 2002 in Hamburg und kam im Juli 2003 bei Frontier Airlines in den Liniendienst.
- Mit 80 gebauten Exemplaren blieb sie ein kommerzieller Nischentyp; die meisten Airlines griffen lieber zur A319 oder später zu Jets wie der A220.
- Air France ist Stand Oktober 2026 die letzte Airline mit A318 im Linieneinsatz, mit vier Maschinen.
- Kurzer Rumpf und hohes Heck reichen, um sie von A319, A320 und A220 zu trennen; das Kennzeichen liefert die Bestätigung.
Häufige Fragen
Warum heißt die A318 „Baby Bus“?
Weil sie das kleinste Mitglied der A320-Familie ist. Der Spitzname spielt auf ihre gedrungene Form an: gleiche Nase, gleicher Flügel wie die großen Schwestern, aber ein deutlich kürzerer Rumpf.
Welchen ICAO-Typcode hat die A318?
Die A318 läuft unter A318, der IATA-Code ist 318. Mit dem ICAO-Code findest du sie gezielt in Ankunfts- und Abflugtafeln von Tracking-Diensten.
Wie unterscheide ich A318 und A319?
Am Verhältnis von Rumpf zu Flügel und am Heck. Die A318 ist mit 31,44 m rund 2,4 m kürzer als die A319, hat aber denselben Flügel und ein rund 75 cm höheres Seitenleitwerk. Dadurch wirkt sie kompakter und „kopflastiger“ am Heck. Sicher wird es mit dem Kennzeichen.
Welche Airline fliegt die A318 noch?
Im Linienverkehr nur noch Air France, Stand Oktober 2026 mit vier Maschinen. Laut aktuellem Flugplan bleibt der Typ dort bis Ende März 2027 im Einsatz. Darüber hinaus fliegen einzelne A318 als Geschäftsreise- oder VIP-Flugzeuge.
Wo sehe ich die A318 in Deutschland?
Am ehesten in München und Berlin, die Air France im Winterflugplan 2026/27 regelmäßig mit der A318 ab Paris-Charles de Gaulle anfliegt. Welche Umläufe tatsächlich mit dem Typ geflogen werden, prüfst du am besten kurzfristig per Tracking-Dienst.
Was war das Besondere am British-Airways-Einsatz?
British Airways setzte ab 2009 zwei A318 im reinen Business-Class-Dienst „Club World London City“ zwischen London City und New York-JFK ein. Möglich machte das die Zulassung für Steilanflüge bis 5,5 Grad, die London City wegen seiner Lage verlangt. Westwärts war ein Tankstopp in Shannon nötig. 2020 endete der Dienst.
Was ist die A318 Elite?
Eine Geschäftsreise-Version, die Airbus im November 2005 vorstellte: VIP-Kabine mit bis zu 18 Sitzen in zwei Layouts, ausgelegt für mittlere Strecken. Erstkunde war Comlux Aviation mit drei Maschinen.
Airbus A318 sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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