Das Wichtigste in Kürze
- Fiji Airways ist die nationale Airline Fidschis mit Sitz und Drehkreuz am Flughafen Nadi.
- Codes: IATA FJ, ICAO FJI, Rufzeichen „FIJI“.
- Bis 2013 hieß die Airline Air Pacific – der Name Fiji Airways ist eigentlich der ursprüngliche von 1951.
- Die Langstrecke fliegt mit A350-900 und A330, die Pazifikstrecken mit Boeing 737 MAX 8 und 737-800.
- Fiji Airways gehört zu oneworld; die Tochter Fiji Link übernimmt mit Turboprops die Inlands- und Inselflüge.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | FJ |
|---|---|
| ICAO-Code | FJI |
| Rufzeichen | FIJI |
| Drehkreuze | NAN, SUV |
| Allianz | oneworld |
| Geschäftsmodell | Nationale Netzwerk-Airline Fidschis mit Langstrecke, Mittelstrecke im Pazifik und Inlandstochter |
| Sitz | Flughafen Nadi, Viti Levu, Fidschi |
| Gegründet | 1947 als Katafaga Estates von Harold Gatty, erste Flüge als Fiji Airways 1951 |
| Frühere Namen | Air Pacific (nach der Unabhängigkeit Fidschis 1970 bis 2013) |
| Drehkreuze | Nadi (NAN), dazu Nausori bei Suva (SUV) |
| Allianz | oneworld (seit 2018 als Connect-Mitglied, inzwischen Vollmitglied) |
| Eigentümer | Staat Fidschi, Fiji National Provident Fund, Qantas und Air New Zealand |
| Flotte (Stand Juli 2026, laut Flottenübersichten) | A350-900, A330-200, A330-300, Boeing 737 MAX 8 und 737-800 – zusammen 14 Jets |
| Tochter | Fiji Link mit ATR 72-600, ATR 42 und DHC-6 Twin Otter |
| Markenzeichen | Masi-Muster der Künstlerin Makereta Matemosi am Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Fiji Airways?
- Leitwerk mit dem Masi-Muster – einem Motiv nach traditionellem fidschianischem Rindenstoff
- Schriftzug „Fiji Airways“ am Rumpf; ältere Fotos zeigen noch die Marke Air Pacific
- Langstrecke mit Airbus A350-900 und A330, Pazifikstrecken mit Boeing 737
- Kennzeichen mit dem fidschianischen Präfix DQ-, bei den Jets meist DQ-F…
- Auf dem Tracker FJI für Fiji Airways, FJA für die Tochter Fiji Link
- Turboprops von ATR und Twin Otter mit Fiji-Link-Schriftzug auf den Inselstrecken
Fiji Airways gehört zu den Airlines, die du in Europa praktisch nie zu sehen bekommst – und gerade deshalb ist jede Sichtung etwas Besonderes. Die nationale Airline Fidschis fliegt eine kleine Flotte aus A350, A330 und Boeing 737, trägt eines der ungewöhnlichsten Leitwerke im Pazifik und hat mit Fiji Link eine Turboprop-Tochter für die Inselwelt. Hier erfährst du, wie du die Airline sauber zuordnest, welche Typen sie fliegt und wo du die besten Chancen auf eine Sichtung hast.
Seltene Airlines im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Fiji-Airways-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fiji Airways im Überblick
Fiji Airways ist die nationale Airline des Inselstaats Fidschi im Südpazifik. Firmensitz und wichtigstes Drehkreuz ist der internationale Flughafen Nadi auf der Hauptinsel Viti Levu; als zweiter Knoten dient Nausori bei der Hauptstadt Suva. Von Nadi aus verbindet die Airline Fidschi mit Australien, Neuseeland, den Nachbarinseln im Pazifik, Nordamerika und Asien.
Die Wurzeln reichen in die Nachkriegszeit zurück. Der Navigationspionier Harold Gatty gründete 1947 die Firma Katafaga Estates, 1951 starteten die ersten Flüge unter dem Namen Fiji Airways – mit einer siebensitzigen de Havilland Dragon Rapide, einem Doppeldecker. Nach Gattys Tod 1958 stieg Qantas ein. Nach der Unabhängigkeit Fidschis 1970 wurde die Airline in Air Pacific umbenannt und trug diesen Namen über vier Jahrzehnte.
Im Juni 2013 kehrte sie offiziell zum ursprünglichen Namen Fiji Airways zurück. Mit der Umbenennung kam eine komplett neue Markenwelt, die bis heute das Bild prägt. Eigentümer sind der Staat Fidschi, der Pensionsfonds Fiji National Provident Fund sowie mit Minderheitsanteilen Qantas und Air New Zealand. Der Qantas-Anteil lag früher bei 46 Prozent und ist inzwischen deutlich kleiner.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code FJ: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln und in Buchungssystemen.
- ICAO-Code FJI: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern auf.
- Rufzeichen FIJI: so meldet sich die Besatzung im Funk.
- Fiji Link: fliegt unter FJ-Flugnummern, aber mit eigenem ICAO-Code FJA und dem Rufzeichen „LINK FIJI“.
Wie IATA- und ICAO-Codes zusammenhängen und warum zwei Airlines dieselben Flugnummern nutzen können, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt. Bei Fiji Airways kommt noch eine Ebene dazu: Als oneworld-Mitglied verkauft die Airline viele Flüge im Codeshare mit Partnern. Eine FJ-Flugnummer kann deshalb auch auf einem Flug eines Partners stehen.
Tracker richtig lesen
Siehst du auf dem Tracker FJA statt FJI, ist das kein Fehler: Dann fliegt die Tochter Fiji Link, meist mit einem ATR-Turboprop. Wie du ADS-B-Daten für deine Planung nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: klein, aber vielseitig
Fiji Airways betreibt eine überschaubare Flotte, die sich klar in drei Ebenen gliedert: Großraumjets für die Langstrecke, Boeing 737 für Australien, Neuseeland und die Pazifikinseln und Turboprops der Tochter für die Inlandsstrecken. Nach den verfügbaren Flottenübersichten sah die Jet-Flotte im Juli 2026 so aus:
| Typ | Anzahl | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A350-900 | 4 | 334 | Langstrecke, z. B. Los Angeles, Sydney | Flaggschiff, erste A350 im Südpazifik |
| Airbus A330-200 | 3 | 273 | Lang- und Mittelstrecke | Kürzere Version des A330 |
| Airbus A330-300 | 1 | 313 | Lang- und Mittelstrecke | Einzelstück – ein gesuchtes Motiv |
| Boeing 737 MAX 8 | 5 | 170 | Australien, Neuseeland, Pazifik | Neuere 737-Generation |
| Boeing 737-800 | 1 | 170 | Australien, Neuseeland, Pazifik | Letzte 737 der Next Generation in der Flotte |
Weil die Flotte so klein ist, verändert schon ein einzelnes geleastes oder zurückgegebenes Flugzeug das Bild. Nimm die Zahlen deshalb als Momentaufnahme. Hersteller der Großraumjets ist Airbus, die Kurz- und Mittelstreckenjets kommen von Boeing.
A350-900: das Flaggschiff
Im November 2019 übernahm Fiji Airways in Toulouse ihre erste Airbus A350-900 – laut Airbus war sie damit die erste Airline aus dem Südpazifik mit dem Typ. Die Maschine mit dem Kennzeichen DQ-FAI und ihre Schwester wurden von DAE Capital aus Dubai geleast und waren ursprünglich für Hong Kong Airlines vorgesehen. Die A350 hat 334 Sitze in zwei Klassen: 33 Business-Sitze, die sich zu flachen Betten umbauen lassen, und 301 Economy-Plätze, davon ein Teil mit mehr Beinfreiheit. Eingesetzt wurde sie zunächst nach Sydney und Los Angeles. Inzwischen gehören vier A350-900 zur Flotte.
A330neo? Was die Quellen sagen
Der A330neo wird gelegentlich mit Fiji Airways in Verbindung gebracht. In den Flottenübersichten, die für diese Seite ausgewertet wurden, steht er aber nicht. Belegt ist: Bei der Wahl des neuen Langstreckenjets prüfte die Airline 2019 den A330neo und die Boeing 787 und entschied sich dann für die A350-900. Die A330-Flotte besteht nach diesen Quellen aus A330-200 und A330-300. Wenn du einen A330 von Fiji Airways vor der Linse hast, schau dir das Kennzeichen an und gleich es ab, statt die Version zu raten. Wie sich der A330neo optisch vom Vorgänger unterscheidet, zeigen die Seiten zum A330-900 und A330-800.
Boeing 737 MAX 8 und 737-800
Auf Strecken nach Australien, Neuseeland und zu den Nachbarinseln setzt Fiji Airways die Boeing 737 MAX 8 ein, ergänzt um eine 737-800. Beide Versionen haben laut Flottenübersicht 170 Sitze. Für Spotter ist die Mischung reizvoll: Eine einzelne 737-800 in einer sonst neueren Flotte ist schnell die Maschine, die in der Sammlung als letzte fehlt.
Nur noch eine Maschine fehlt?
Setz ein Kennzeichen oder die ganze Airline auf deine Wunschliste – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie bei deinem Flughafen anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A350 oder A330? So unterscheidest du die Großraumjets
Beide Airbus-Typen tragen dieselbe Bemalung und sind ähnlich groß. Aus der Ferne, etwa im Endanflug, verwechselt man sie leicht. Ein paar Merkmale helfen dir.
Das spricht für die A350-900
- Schwarz umrandete Cockpitfenster, die wie eine Maske wirken
- Nach oben geschwungene, gebogene Flügelspitzen
- Große Triebwerke mit sehr großem Durchmesser
- Auf Trackern als A359 geführt
Das spricht für den A330
- Klassische Cockpitfenster ohne dunkle Maske
- Steil aufragende, eckige Winglets
- Schlankere Triebwerke
- Auf Trackern als A332 oder A333 geführt
Die Feinheiten zwischen A350 und Boeing 787 erklärt der Artikel A350 oder Boeing 787?. Und falls du im Pazifikraum neben Fiji Airways auch ältere Vierstrahler siehst, hilft dir A330 oder A340? beim Sortieren. Zwischen A330-200 und A330-300 unterscheidest du vor allem über die Rumpflänge: Die -300 ist spürbar länger, die -200 wirkt gedrungener.
Woran du Fiji Airways erkennst
Das auffälligste Merkmal ist das Leitwerk. Es zeigt ein Motiv nach dem Vorbild von Masi, dem traditionellen Rindenstoff Fidschis, der mit geometrischen Mustern bedruckt wird. Entworfen hat das Design die fidschianische Künstlerin Makereta Matemosi; vorgestellt wurde es 2012 im Zuge der Rückbenennung. Zusammen mit dem Schriftzug „Fiji Airways“ am Rumpf ergibt sich ein Bild, das du mit keiner anderen Airline verwechselst.
Auf älteren Fotos aus Archiven und Spotterdatenbanken findest du dagegen noch die Marke Air Pacific. Wenn du historische Bilder sortierst, gehören diese zur selben Airline, nur eben aus der Zeit vor 2013. Damals flog Air Pacific unter anderem Boeing 747 und 767; die letzten 747-400 schieden 2013 aus.
Das zweite eindeutige Merkmal ist das Kennzeichen. Fidschi nutzt das Präfix DQ-, und die Jets von Fiji Airways tragen meist Kennzeichen, die mit DQ-F beginnen. Wie Kennzeichen weltweit aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen. Und weil geleaste Flugzeuge manchmal zwischen Registern wechseln, lohnt auch ein Blick auf Offshore-Registrierungen und Leasing.
Achtung Verwechslung
Ein Flug mit FJ-Nummer muss nicht von einem Fiji-Airways-Jet durchgeführt werden. Im Inland fliegt Fiji Link, und im Codeshare stehen FJ-Nummern auch auf Flügen von Partnern. Verlass dich beim Notieren auf Kennzeichen und ICAO-Code, nicht auf die Flugnummer.
Fiji Link: die Turboprop-Tochter
Fiji Link ist die hundertprozentige Tochter von Fiji Airways für Inlands- und kurze Regionalflüge. Die Gesellschaft geht auf die 1980 gegründete Sunflower Airlines zurück, die später als Sun Air flog. Air Pacific übernahm den Betrieb 2007 und führte ihn als Pacific Sun weiter; seit 2014 tritt er als Fiji Link auf.
Die Flotte besteht aus Turboprops, die auf kurzen Inselpisten zu Hause sind: ATR 72-600, ATR 42 und die DHC-6 Twin Otter. Von Nadi und Nausori aus fliegt Fiji Link zu kleineren Inseln Fidschis wie Taveuni, Kadavu oder Rotuma, dazu nach Tonga und Tuvalu. Wer in Fidschi Urlaub macht, kann an den kleinen Inselflugplätzen also ganz andere Motive sammeln als an den großen Drehkreuzen.
Netz und Allianz
Fiji Airways kam im Dezember 2018 als Connect-Mitglied zu oneworld und wurde später zum Vollmitglied hochgestuft. Laut oneworld bedient die Airline unter anderem die Allianz-Drehkreuze Los Angeles, Dallas-Fort Worth, Hongkong, Sydney und Tokio. Damit bist du bei Fiji Airways vor allem in der Nähe ihrer Partner richtig: American Airlines in den USA, Qantas in Australien und Cathay Pacific in Hongkong. Einen Überblick über die drei großen Bündnisse findest du im Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Die Strecken nach Australien und Neuseeland machen einen großen Teil des Netzes aus. Daneben verbindet Fiji Airways Fidschi mit Nachbarstaaten im Pazifik und mit Nordamerika. Strecken und Frequenzen ändern sich mit der Saison und dem Tourismus, prüf deshalb vor dem Spotten immer den aktuellen Flugplan.
Fiji Airways spotten
Weil Fiji Airways nicht nach Europa fliegt, brauchst du für eine Sichtung entweder eine Reise in den Pazifikraum oder an die US-Westküste. Die besten Chancen hast du an diesen Orten:
Nadi (NAN)
Am Heimatflughafen siehst du die ganze Flotte inklusive Fiji Link. Hier treffen A350, A330, 737 und Turboprops aufeinander.
Sydney (SYD)
Am Flughafen Sydney landen Fiji-Airways-Jets regelmäßig. Ein bekannter Spot ist Shep's Mound; mehr Tipps gibt der Guide Planespotting in Sydney.
Los Angeles (LAX)
Am Flughafen Los Angeles siehst du vor allem die A350. Ein Klassiker ist der Imperial Hill; alle Spots stehen im Guide Planespotting in Los Angeles.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen, Typ und Airline getrennt von der Flugnummer fest – so bleibt klar, ob Fiji Airways oder Fiji Link geflogen ist.
Gute Chancen auf Fiji Airways, wenn …
- du an einem Flughafen in Australien, Neuseeland oder an der US-Westküste spottest
- du den Flugplan vorher geprüft hast und die Ankunftszeit kennst
- du in Fidschi selbst unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Berichten planst – Strecken ändern sich mit der Saison
- du gezielt den A330-300 suchst, denn davon gibt es nur einen
Eher keine Chance, wenn …
- du an einem europäischen Flughafen stehst – Fiji Airways fliegt dort keinen Linienverkehr
Langstreckenflüge haben oft feste Tageszeiten. Plane deshalb nach Wetter und Licht: Die Spot-Karte in Planetrack zeigt dir Anreise, bestes Licht und Community-Fotos, und der Sonnenstand-Planer verrät, ob die Sonne zur Ankunftszeit auf der richtigen Seite steht.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an die Regeln vor Ort – im Ausland können sie strenger sein als in Deutschland. Grundsätzliches dazu erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Air Pacific für eine andere Airline halten – es ist dieselbe Gesellschaft, nur unter dem Namen von 1970 bis 2013.
- Jeden FJ-Flug für Fiji Airways halten – im Inland fliegt Fiji Link mit eigenem ICAO-Code FJA, im Codeshare auch Partner.
- A350 und A330 aus der Ferne gleichsetzen – Cockpitmaske und Flügelspitzen verraten den Typ.
- Jeden Fiji-A330 als A330neo notieren – nach den ausgewerteten Quellen fliegt Fiji Airways A330-200 und A330-300.
- 737-800 und 737 MAX 8 verwechseln – die MAX hat Triebwerksverkleidungen mit gezackten Hinterkanten.
- DQ- für einen Tippfehler halten – es ist das reguläre Kennzeichen-Präfix Fidschis.
Fiji Airways im Blick behalten
Lass dich bei Anflug oder Landung einer Fiji-Airways-Maschine benachrichtigen und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot in der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Fiji Airways ist eine kleine Airline mit großer Wirkung auf Spotter: Das Masi-Muster am Leitwerk und das Präfix DQ- machen jede Maschine unverwechselbar. Mit A350, A330 und Boeing 737 auf der einen und den Turboprops von Fiji Link auf der anderen Seite steckt viel Abwechslung in einer überschaubaren Flotte. Wer an der US-Westküste, in Australien oder Neuseeland spottet, hat gute Chancen – und wer nach Fidschi reist, kann die ganze Flotte an einem Ort sammeln.
Kurzfazit
Fiji Airways (IATA FJ, ICAO FJI) ist die nationale Airline Fidschis mit Drehkreuz Nadi und Mitglied von oneworld. Erkennungszeichen sind das Masi-Muster am Leitwerk und Kennzeichen mit DQ-.
Zusammenfassung
- Fiji Airways erkennst du am Masi-Muster am Leitwerk und am Kennzeichen-Präfix DQ- – beides gibt es weltweit nur hier.
- Die Flotte ist klein: Wenige A350, A330 und 737 bedeuten, dass du mit etwas Geduld fast jede Maschine einzeln in deine Sammlung bekommst.
- Außerhalb des Pazifiks begegnet dir Fiji Airways vor allem an der US-Westküste, in Dallas, in Australien, Neuseeland und Asien – in Europa praktisch nicht.
- Die Tochter Fiji Link fliegt mit ATR und Twin Otter zu kleinen Inseln und ist ein Fall für Spotter, die vor Ort in Fidschi unterwegs sind.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Fiji Airways?
Der IATA-Code von Fiji Airways ist FJ, der ICAO-Code FJI. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „FIJI“. Die Tochter Fiji Link vermarktet ihre Flüge ebenfalls unter FJ, nutzt aber den eigenen ICAO-Code FJA.
Ist Fiji Airways dasselbe wie Air Pacific?
Ja. Die Airline startete 1951 als Fiji Airways, wurde nach der Unabhängigkeit Fidschis 1970 in Air Pacific umbenannt und trägt seit Juni 2013 wieder den alten Namen. Mit der Rückbenennung kamen auch das neue Logo und die heutige Bemalung mit dem Masi-Muster.
Welche Flugzeuge fliegt Fiji Airways?
Laut den verfügbaren Flottenübersichten (Stand Juli 2026) fliegt Fiji Airways vier Airbus A350-900, drei A330-200, eine A330-300, fünf Boeing 737 MAX 8 und eine 737-800. Dazu kommt die Turboprop-Flotte der Tochter Fiji Link mit ATR 72-600, ATR 42 und DHC-6 Twin Otter. Weil die Flotte klein ist, können schon einzelne Leasing-Wechsel das Bild verändern.
Fliegt Fiji Airways den A330neo?
In den Flottenübersichten, die für diese Seite ausgewertet wurden, taucht kein A330neo auf. Bekannt ist, dass Fiji Airways 2019 den A330neo zusammen mit der Boeing 787 geprüft und sich dann für die A350-900 entschieden hat. Die A330-Flotte besteht nach diesen Quellen aus A330-200 und A330-300. Wenn du einen A330 von Fiji Airways siehst, prüf über das Kennzeichen, welche Version es ist.
Gehört Fiji Airways zu einer Allianz?
Ja, zu oneworld. Fiji Airways kam im Dezember 2018 als Connect-Mitglied dazu und wurde später zum Vollmitglied hochgestuft. Partner wie Qantas, American Airlines und Cathay Pacific sind ebenfalls in oneworld.
Was ist Fiji Link?
Fiji Link ist die hundertprozentige Tochter von Fiji Airways für Inlands- und kurze Regionalflüge. Sie ging aus der Sunflower Airlines bzw. Pacific Sun hervor, heißt seit 2014 Fiji Link und fliegt mit ATR-Turboprops und Twin Otter von Nadi und Nausori zu kleineren Inseln Fidschis sowie nach Tonga und Tuvalu.
Wo kann ich Fiji Airways spotten?
Am einfachsten am Heimatflughafen Nadi. Außerhalb Fidschis fliegt die Airline unter anderem nach Australien, Neuseeland und an die US-Westküste – Los Angeles und Sydney sind die bekanntesten Ziele, an denen du die A350 und A330 fotografieren kannst. In Europa landet Fiji Airways im Linienverkehr nicht.
Woran erkenne ich ein Flugzeug aus Fidschi?
Am Kennzeichen: Fidschi nutzt das Präfix DQ-. Die Jets von Fiji Airways tragen meist Kennzeichen, die mit DQ-F beginnen, zum Beispiel DQ-FAI für die erste A350-900.
Fiji Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-200
Kürzer als die A330-300, mit auffällig hohem Seitenleitwerk und großer Reichweite: Die A330-200 ist ein Langstrecken-Klassiker, der langsam aus Europas Flotten verschwindet. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypDe Havilland Canada DHC-6 Twin Otter
Hochdecker mit Flügelstreben, starres Fahrwerk, zwei schlanke PT6-Turboprops: Die Twin Otter landet auf Strand, Wasser, Schnee und Schotter. So erkennst du den kanadischen Klassiker.
Weitere Airlines
Qantas
Australiens Flag Carrier mit dem roten Känguru am Leitwerk: oneworld-Gründungsmitglied, A380 und 787-9 auf der Langstrecke, Perth–London nonstop und mit Project Sunrise ab 2027 angekündigt auch Sydney–London ohne Zwischenstopp.
NetzwerkAir New Zealand
Neuseelands Flag Carrier aus Auckland: Star-Alliance-Mitglied, Erstkunde der Boeing 787-9, schwarzes Leitwerk mit weißem Koru – und bekannt für Sicherheitsvideos, die eher an Kurzfilme erinnern.
NetzwerkAmerican Airlines
Eine der größten Airlines der Welt aus Fort Worth, Texas: zehn Drehkreuze in den USA, Gründungsmitglied von oneworld, rund 1.000 Mainline-Flugzeuge und seit 2013 die silberne Lackierung mit Flaggen-Leitwerk.
NetzwerkCathay Pacific
Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.
NetzwerkHawaiian Airlines
Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
oneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
Airline-GruppeQantas Group
Hinter dem roten Känguru am Leitwerk steht ein ganzer Konzern: Qantas für Langstrecke und Inlandsnetz, Jetstar als Low-Cost-Marke und QantasLink als Regionalverbund aus mehreren Betreibern. Wer in Australien spottet, sollte die Ebenen auseinanderhalten können.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Wo du Fiji Airways vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Imperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
SpotterhügelShep’s Mound am Flughafen Sydney
Der offizielle Spotterhügel des Flughafens Sydney: Zwei erhöhte Plattformen unter dem Tower, Unterstand, Parkplatz und freier Blick auf die lange Piste 16R/34L – mit Qantas, A380 und Langstrecke aus aller Welt.
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